1. 04.10.2008
    Hier könnt Ihr Eure Lösungen diskutieren.


  2. 20.10.2008
    Dann fange ich einfach mal an:
    Zu Frage a) denke ich, dass man da eine Reaktionskurve zeichnen könnte und die unterschiedlichen Handlungsmöglichkeiten aufzeigt (Skript Seite 31)


  3. 22.10.2008
    Moin Sascha,

    dann will ich mich mal beteiligen.

    a) also mit "strategischer Interaktion" kann ja eigentlich nur die Reaktionsfunktion gemeint sein. Und die Skizze wird auf die zugehörige Reaktionskurve hinauslaufen.

    Beschreibst Du das jetzt einfach allgemein und zeichnest was oder wählst Du ein konkretes Beispiel?

    b) Das ist im Skript eigentlich gut beschrieben. Reaktionsfunktion bei Bertrand und inverse Nachfragefunktion bei Cournot. Das vergleichen sollte gehen.

    c) kommt noch

    Gruß Henry


  4. 22.10.2008
    Zu a) könnte man das Konzept der Reaktionskurve erläutern und die Reaktionsfunktion herleiten. Dann noch eine Skizze wie auf Seite 31 und fertig ist der Lack.


  5. 24.10.2008
    Zu c) Wer hat da eine Idee? Kartellabsprachen sollten ja vom Staat bekämpft werden, aber wo findet sich da eine gute Begründung?


  6. 24.10.2008
    Zitat Zitat von Sascha3 Beitrag anzeigen
    zu c) Wer hat da eine Idee? Kartellabsprachen sollten ja vom Staat bekämpft werden, aber wo findet sich da eine gute Begründung?
    Wie lautet die Frage denn genau?


  7. 24.10.2008
    Die Frage lautet: Zwei Unternehmen im symmetrischen Preiswettbewerb einigen sich auf eine Kartellabsprache mit einer beliebigen Aufteilung des Kartellgewinns. Ist diese Absprache ein ernst zu nehmendes Problem, das eine staatliche Bekämpfung rechtfertigt? Gehen Sie dabei von unendlich klein wählbaren Geldeinheiten aus.


  8. 25.10.2008
    Die Antwortet lautet wie so hüfig: es kommt darauf an.

    Im Preiswettbewerb stellt die Kartellabsprache auf jeden Fall ein Problem dar, welches bekämpft werden sollte. Das hängt mit den Externalitäten zusammen. Sprechen sich zwei Unternehmen ab, setzen sie einen höheren Preis, das eröffnet einen Preissetzungsspielraum nach oben für die außen stehenden Unternehmen, was wiederrum eine positive Externalität auf das Kartell bewirkt, das seinerseits wiederrum die Preise nach oben korrigieren kann, um seine Absatzziele zu realisieren. Wichtig: beide Unternehmen produzieren in dieser Konstellation, weshalb es keine Effizienzgewinne gibt.

    Im Mengenwettbewerb ist die Sache differenzierter zu sehen. Hier wird eine negative Externailität erzeugt, denn für eine höhere Menge müssen die Preise gesenkt werden, das bringt die außenstehenden dazu, ihrerseits die Preise zu senken, das schlägt wieder auf das Kartell zurück. Deshalb ist das Kartell nur stabil, wenn möglichst alle Firmen mitmachen. Auf der anderen Seite können im Mengenwettbewerb Effizienzgewinne entstehen, wenn nur der Kostenführer produziert. Die muss man den Allokationsverlusten gegenüberstellen und dann abwägen (KE5, ziemlich weit hinten, der Williamson-trade-off). Allokationsverluste entstehen natürlich nur bei fallender Preis-Absatz-Funktion. Das gilt übrigens immer, denn dann bleibt ja die Wohlfahrt (Als Summe aus Produzenten- und Konsumentenrente gleich).

    Man könnte dann noch kurz etwas über die Stabilität schreiben und wenn man es ganz ausführlich machen will, etwas über die bestreitbaren Märkte mit einbringen, dann kann man nämlich zeigen, dass kartelle unstabil sind und deshalb nicht bekämpft werden müssen. Ist aber sicher zu umfangreich für eine Teilaufgabe.

    Lieben Gruß!


  9. 30.10.2008
    Danke Scharras für Deine Antwort. Ich werde das mal so verwenden

    Viele Grüße
    Sascha


  10. 24.11.2008
    Moin,

    hat jemand die EA schon eingereicht und korrigiert zurück? Gab es irgendwelche Erkenntnisse bezüglich Umfang o.ä.?

    Danke


  11. 25.11.2008
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass es die Korrekturen vor dem offiziellen Abgabetermin zurück gibt. Das wäre sehr ungewöhnlich.


  12. 25.11.2008
    Also ich bin mir bei Frage a noch etwas unsicher. Wie soll ich es denn grafisch zeigen, dass ein Unternehmen strategische Interaktion erkennen kann. Muss ich dafuer sowohl Reaktionsfunktionen als auch inverse Nachfragefunktionen darstellen. Tipps?


  13. 26.11.2008
    Moin,

    doch im letzten Semester gab es das. Da waren die Korrekturen eher da... war glaub ich bei Finanzwissenschaft.

    Also ich hab beide dargestellt. Da es beide Reaktionen sind. Allerdings hab ich es kurz gehalten. Da man bei b) noch auf beide eingeht bezüglich der Unterschiede.

    Gruß Henry


  14. 26.11.2008
    Guten Morgen zusammen,

    ich hätte nie gedacht, daß ich das je schreiben würde, aber ich freue mich wirklich sehr, dieses Forum gefunden zu haben:-)

    Der Aufgabenteil b fragt ja nach _einem zentralen Unterschied_ zwischen den beiden Funktionen. Nun hatte ich hier auch beide ausführlich beschrieben, wie Ihr das auch vorgeschlagen habt.
    Dennoch verunsichert mich die Aufgabenstellung mit dem _einen (einzigen) zentralen Unterschied_.

    Deshalb meine Frage, ob Ihr einen bestimmten Punkt besonders hervorgehoben habt?

    Viele Grüße und einen schönen Tag!


  15. 26.11.2008
    Zitat Zitat von Kentau Beitrag anzeigen
    Also ich bin mir bei Frage a noch etwas unsicher. Wie soll ich es denn grafisch zeigen, dass ein Unternehmen strategische Interaktion erkennen kann. Muss ich dafuer sowohl Reaktionsfunktionen als auch inverse Nachfragefunktionen darstellen. Tipps?
    Lt. Aufgabenstellung handelt es sich um einen homogenen Preiswettbewerb. Die inverse Nachfragefunktion macht aber nur im Mengenwettbewerb Sinn. M.E. sollte also nur die Reaktionsfunktion dargestellt werden.

    (Auf Seite 128 ist eine kurze Grafik.)

    Viele Grüße.


  16. 26.11.2008
    Hi,

    auf Seite 128 habe ich keine Grafik... Hast du eine ältere Version von dem Kurs? Kannst du vielleicht genauer beschreiben welche Grafik du meinst? Danke!
    Gruß


  17. 26.11.2008
    Hi,

    ja, tatsächlich, das Skript ist von 04/04, habe nur Übungen von 10/07.

    Die Grafik hat den Titel "Eine weitere Unterscheidung ergibt sich aus der Art des Wettbewerbs". Sie ist aber hier in dem Zusammenhang nicht weiter interessant, wollte nur ohne ausufernd zu begründen und trotzdem nachweisbar untermauern, daß es im Preiswettbewerb der Aufgabenstellung keine inverse Nachfragefunktion gibt. Dafür eignete sich die Grafik.

    Viele Grüße,
    K.


  18. 26.11.2008
    Hallo,
    meiner Meinung nach kann man keine strategische Interaktion im symmetrischen Preiswettbewerb bei homogenen Gütern feststellen. Es handelt sich um ein "one-shot-game", bei dem nur der Anbieter mit dem niedrigsten Preis gewinnen kann. Alle anderen fallen aus dem Markt. In der Aufgabenstellung wird nichts von Kapazitätsschranken gesprochen. Meiner Meinung nach sind strategische Interaktionen nur durch die Produktdifferenzierung oder im Fall von n>2 durch eine Kooperation möglich. Kann mir jemand hier weiterhelfen?
    Grüße
    Speedneedle


  19. 27.11.2008
    Hallo,
    lt. Aufgabenstellung sind ja einige Angaben bekannt. Insofern liegt m.E. auch bei einem One-Shot-Game, das definitionsgemäß den hier zugrundeliegenden spieltheoretischen Ansatz ja nicht ausschliesst, im Gegenteil, die strategische Interaktion im Sinne der Aufgabenstellung vor.
    Der spieltheoretische Ansatz schließt ja eben nicht das Zug-um-Zug spielen aus.(vgl. das Beispiel mit den Reisekatalogen)
    Viele Grüße,
    Kermit


  20. 22.12.2008
    Ich habe vor dem Urlaub die Musterlösung bekommen und irgendwie waren das komplett andere Ansätze als wir hier angedeutet haben bzw. als ich hatte.

    Hat den jemand von euch schon seine EA zurück bekommen?


  21. 22.12.2008
    Also ich habe meine EA noch nicht zurück, habe aber, meiner Meinung nach, auch völlig an der Musterlösung vorbeigeschrieben. Bin mal gespannt ob das zu 50% reicht....


  22. 08.01.2009
    Heute habe ich meine EA wiederbekommen und trotz "voll an der Musterlösung vorbeischreiben" hat es noch für ein bestanden gereicht!

    Die erste Klausurzulassung ist also in der Tasche !


  23. 09.01.2009
    Zitat Zitat von LuluCat Beitrag anzeigen
    Heute habe ich meine EA wiederbekommen und trotz "voll an der Musterlösung vorbeischreiben" hat es noch für ein bestanden gereicht!

    Die erste Klausurzulassung ist also in der Tasche !

    DITO !

    Jetzt fehlt nur noch eine EA, dann ist alles erledigt!

        


Stichworte