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Mikro- und Makroökonomik

Die Volkswirtschaftslehre wird manchmal in drei „Königsdisziplinen“ unterteilt: Mikroökonomik, Makroökonomik und Ökonometrie. Während die Ökonometrie das methodische Handwerkszeug für die (heute immer wichtiger werdende) Arbeit mit Daten bereitstellt, befasst sich die Mikroökonomik eingehender mit Entscheidungsproblemen von Individuen oder von individuellen Firmen, insbesondere in Marktsituationen. Somit bildet sie gewissermaßen das Fundament der ökonomischen Analyse, denn nur wenn individuelle Entscheidungsprobleme hinreichend gut verstanden sind, kann auch ein tieferes Verständnis gesamtwirtschaftlicher Zusammenhänge erreicht werden. In dem Teil „Mikroökonomik“ des Moduls 31111 betrachten wir Entscheidungsprobleme von Konsumenten, die letztlich zur Marktnachfrage nach einem Gut führen, sowie von Firmen, wodurch wir eine Beschreibung der Angebotsseite des Marktes erhalten. Im einfachsten Fall betrachten wir dabei sog. „preisnehmende“ Firmen. Das sind Firmen, die im vollständigen Wettbewerb miteinander stehen. Wir werden aufzeigen, dass in dem Marktgleichgewicht, das erreicht wird, wenn die Angebots- und die Nachfrageseite des Marktes zusammengeführt werden, Effizienz entsteht, wenn die Firmen sich als Preisnehmer verhalten. Ineffizienzen entstehen bspw. bei Monopolmacht von Firmen, oder bei Informationsasymmetrien zwischen Marktteilnehmern. Die Makroökonomik hingegen weitet den Blick. Sie kann als die Lehre von den gesamtwirtschaftlichen Größen verstanden werden und analysiert dazu das aggregierte Verhalten auf verschiedenen Märkten (bspw. dem Arbeitsmarkt, Geldmarkt oder Gütermarkt). Wir werden in diesem Teil des Moduls vermitteln, was die üblichen Annahmen an die Funktionsweise der verschiedenen Märkte sind, wie Gleichgewichte auf ihnen entstehen, oder was zu tun ist, wenn diese gestört sind und wie die einzelnen Märkte miteinander interagieren. Dies ermöglicht es uns Aussagen über die Entwicklungen relevanter makroökonomischer Größen zu treffen, die aus dem Alltag bekannt sind. Dazu zählen gesamtwirtschaftliche Aspekte wie z.B. die Arbeitslosigkeit, das Preisniveau, die Zinsen oder das Wirtschaftswachstum, die wir anhand des in den Einheiten zur „Makroökonomik“ vorgestellten Instrumentariums lernen werden zu analysieren. Dies ermöglicht es den Studierenden einen ersten intensiven Blick auf gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge zu werfen und damit vielen alltäglichen Diskussionen, beispielsweise in der Politik oder den Medien, mit einem tiefergreifenden Verständnis folgen zu können.
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