Klausur 03/04

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U

Unregistriert

#1
03/2004

Hi,
will jemand die ERgebnisse der letzte Mikro Klausur vergleichen, bzw. hat jemand schon irgenwelche zuverlässige Lösungen?
Es wäre super, merci! :D
 
#2
Aufgabe 1 aus 3/04

Hallo Leute,

kann mir jemand kurz Denkanstösse zur Aufgabe 1 aus 3/04 geben?

Hat jemand dazu Lösungen?

Wäre nett,

Besten Dank,schönes Wochende

Grubi aus Wien
 
#5
Die Musterlösung des Lehrstuhls gibt alle Lösungen als falsch an (in der Kommentierung). Im Musterlösungsmarkierungsbogen sind C und D in Klammern markiert und werden als richtig gewertet.
Ich würde in einem solchen Fall in der Klausur wohl einfach nichts ankreuzen. Schließlich ist die Aufgabenstellung eindeutig und wenn dann die Achsenbeschriftung nicht stimmt, hat der Lehrstuhl gepennt. Da würde ich im Zweifel sogar Widerspruch gegen das Klausurergebnis einlegen.

Zur Musterlösung::guckstduh http://www.fernuni-hagen.de/VWLWTH/lehre/klausuren/MikroF2004-1.pdf
 
#6
Aufgabe 18 aus 03/04 -> Preisdifferenzierung auf Monopolmärkten

Moin, ich verstehe die Musterlösung zu Aussage a nicht, hat da jemand den Durchblick?

Ich hatte gelesen, dass eine Vorraussetzung für Preisdifferenzierung ist, dass die beiden Preis-Absatz-Funktionen eine unterschiedliche Preiselastizität der Nachfrage aufweisen.

In dieser Aufgabe sind die PAF:
PAFn=300-x
PAFg=150-x

Daher habe ich die Preisel. der PAF so berechnet:

(delta x/delta p)*(p/x)=-1*(p/x)

und das kommt aber für beide PAF heraus, also sind die Elastizitäten doch identisch, daher ist es nicht sinnvoll, Preisdifferenzierung zu machen ?! :confused::confused::confused:

Aufgabe
:

Eine Bahngesellschaft plant, auf einer Teilstrecke, auf der sie ein Monopol besitzt, die Fahrpreise nach zwei
Abnehmergruppen (Normal- und Geringverdiener) zu differenzieren. Die inverse Nachfragefunktion der
Normalverdiener ist gegeben durch: p=300-x , die der Geringverdiener ist: p=150-x , wobei
x die Anzahl Fahrten bezeichnet und p der Preis pro Fahrt in Cent ist. Die Grenzkosten einer Einzelfahrt betragen 30 Cent.

Frage:

Welche der folgenden Aussagen halten Sie für richtig?
(x aus 5)

A Die Bahngesellschaft maximiert ihren Gewinn, wenn sie keine Preisdifferenzierung vornimmt.

Musterlösung:

Falsch! Siehe E. (In E werden werden die Gewinnmaxima ermittelt)
 
#7
Es muss eigentlich heissen:

PE_g = -1*(p_g/x)

und

PE_n = -1*(p_n/x)

Dann kann man schauen, ob für gegebene p_i und dazugehörige x_i das gleiche herauskommt.

Sei die angebotene Menge z.B. 100 Fahrten, dann ergibt sich:

p_n = 300 - 100 = 200

und

p_g = 150 - 100 = 50

und damit

PE_n = -(200/100) = -2

und

PE_g = -(50/100) = -0,5

Allgemein kann man auch PE_g = PE_n setzen und bekommt dann

-p_g/x = -p_n/x | PAF einsetzen
-(150-x)/x = -(300-x)/x | Ausklammern
-150/x - 1 = -300/x - 1 | + 1
-150/x = -300/x | * x
-150 = -300

Es kommt also ein Widerspruch heraus, d.h. die Annahme, dass PE_n = PE_g ist falsch.

Grüße,

John
 
#8
Danke! - Jetzt ist mir einiges klarer und ich sehe auch den Denkfehler den ich hatte: in der Preiselastizitätsformel ist das p_i ja nicht identisch, sondern jeweils eine Funktion von x_i. Und so kommen dann auch die 300 und die 150 wieder in die Formel.
 
#9
Aufgabe 4 aus 03/2004

Kann mir vielleicht jemand sagen, warum Aussage E richtig ist?

Die Preiselastitzität der Nachfrage ist -1. Das bedeutet, dass bei einem Preisanstieg um ein Prozent die nachgefragte Menge um 1% sinkt, richtig?

Die Ausgaben für ein Gut berechnen sich doch als Produkt aus Menge und Preis, oder?

Damit müsste doch damit die Aussage richtig ist gelten: p1*x1=(1,01*p1)*(0,99*x1). Stimmt aber nicht, da 1,01*0,99=0,9999. Mithin würden die Ausgaben für das Gut sinken und nicht unverändert bleiben.

Wo ist der Denkfehler?
 
#11
Zitat von sunshine06:
Damit müsste doch damit die Aussage richtig ist gelten: p1*x1=(1,01*p1)*(0,99*x1). Stimmt aber nicht, da 1,01*0,99=0,9999. Mithin würden die Ausgaben für das Gut sinken und nicht unverändert bleiben.

Wo ist der Denkfehler?
Das hat was mit "Prozentrechnung im Hundert" zu tun.
Wenn du z.B. einen Preis um 20% aufschlägst, ist es was anderes, ob du den ersten Preis als Basis nimmst und 120% der Endpreis sein soll, oder ob du vom Endpreis 20% Abschlag haben willst um auf den ersten zu kommen. Oder anders gesagt: 100% * 1.2 != 100% / 0.8

Hier muss man wohl im Hundert rechnen, damit ergibt sich als Preisfaktor bei einer Änderung von 1%
1*100/99 , also
p1*x1=(1,010101*p1)*(0,99*x1)

und das stimmt.
 
#14
Ihr habt recht, aber in der Klausur würde ich die beiden dennoch ankreuzen, weil gemäß LOTSE eine Aufgabe, bei der keine Lösung als richtig angekreuzt ist, als nicht bearbeitet gilt und 0 Punkte gibt. Deshlab steht bei manchen Aufgabenstellungen auf als Antwortmöglichkeit "keine Lösung ist richtig"
Da ist es besser die wahrscheinlichste Antwort anzukreuzen und ggf. 3 von 5 Punkten zu bekommen.


MfG
Diemo
 
#15
Klausur Mikro WS 03 / 04

Hallo Leutz!

Beim Aufstellen der Lösungsgleichung Grenzerlös=Grenzkosten ist beim Lösungsvorschlag ein Fehler unterlaufen. Die Grenzkosten müssen hier in jedem Fall 30 sein und nicht 15. (Geht hier um die Klausur 26.03.2004)

Liebe Grüße:D
 
#16
Na klar, also gegeben ist:

pn(xn)=300-xn
pg(xg)=150-xg
Grenzkosten=30 Cent

Für die Erlösfunktion gilt jeweils:

En(x)=300-2x
Eg(x)=150-2x
Im Gewinnmaximum gilt: E`(x)=C`(x)
Daraus folgt:

En(x): 300 -2x=30
En(g): 150-2x=30

Für die Mengen gilt dann jeweils:

xn= 135
xg=60

In der Lösung ist die 15 als Grenzkosten genannt und da liegt meiner Meinung nach die Krux. Selbst wenn es stimmte, kommst Du nie durch Äquivalenzumformung auf diese Ergebnisse.

Gruss
Heiko

PS: Falls Du noch Fragen hast, kannst Du dich ja melden!
 
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