• "Studienservice.de, eine private Seite von und für Fernstudenten der FernUni Hagen, ersetzt den Smalltalk in der Mensa" Karriere

2 kleine Kinder und Studium - wer noch?

ich studiere im 3. Semester WiWi und habe zwei kleine Kinder (3 und 1). Bis jetzt war es nicht immer ganz leicht, oft fehlten auch die Zeit oder nach einer langen Nacht die Konzentration, aber natürlich macht es auch Spaß und ist eine willkommene Abwechslung zum (Kinder)alltag, wenn auch mal wieder der Intellekt gefordert ist. Dazu kommt dann auch ein wenig Stolz bei einem gutem Prüfungsergebnis :)

Vielleicht ist ja jemand in der gleichen Situation und hat Lust sich über Lern- und Prüfungs (Miss)Erfolge auszutauschen?!
 
Hallo

ich bin in der gleichen Situation. Studiere im 3. Semester Rewi und meine Kinder sind 3 (bald 4) Jahre und 14 Monate alt. Mein grösstes Problem bislang war, regelmässige Zeiten zum Lernen zu finden. Das wird jetzt hoffentlich besser, denn ich fange am Freitag wieder an, 2 Tage pro Woche zu arbeiten. Da habe ich dann pro Tag 1,5 Stunden Zugfahrt, die ich zum Lernen nutzen möchte.

Wie findest Du denn Zeit zum Lernen?
 
Ich hab Zwillinge, die grad 2 1/2 sind. Im letzten Jahr sind sie 2 Tage/Woche in die Kinderkrippe gegangen, seit 2 Wochen gehen sie endlich jeden Tag in den Kindergarten. Ich bin allerdings -zum Glück-schon relativ am Ende des Studiums, hab nur noch mein Seminar und nächstes Semester die DA zu schreiben, dann is Schluss:) Als ich noch arbeiten gegangen bin ist mir die Lernerei leichter gefallen. Mit den Kids konnte ich abends gar nix mehr machen-da will ich um acht ab auf die Couch und nix denken, nix reden und schon gar nicht lernen;)
Ich drück Euch die Daumen dass es bei Euch gut weiterläuft!!!

LG Sina
 
ich hab eine 8 Monate alte Tochter, die erst im nächsten Herbst in den Kindergarten kommt. Mein Mann arbeitet Schicht und ich auch schon wieder 2 Tage die Woche (ebenfalls Schichtdienst). Meine größte Sorge ist, dass ich keine zusammenhängenden Lernzeiten finde - ich bin in meinem Erststudium (da hatte ich noch keinen Mann und Kind) der Typ gewesen, der die Woche wenig macht aber dann mal abends 6 Stunden lang lernt. Jetzt mit dem Baby kann ich eigentlich nur lernen, wenn sie abends im Bett ist oder wenn sie tagsüber mal schläft - aber ich möchte ja auch noch Zeit für meinen Mann haben, wenn er dann zuhause ist.

Bin etwas besorgt aber auch gespannt, wie es funktionieren wird. Beruhigend ist zu wissen, dass man im "schlimmsten" Fall ein Modul immer wiederholen kann, wenn es gar nicht geklappt hat, dann dauert es eben (noch) länger. Ich glaub in der Situation ist Zeitmanagement einfach unheimlich wichtig.

liebe Grüße an Alle, die in einer ähnlichen Situation sind
 
Ich heb auch mal die Hand.
Ich hab zwei kleine Kinder. Der Ältere wird gerade im Kiga eingewöhnt, der Jüngere in eine Kleingruppe für zweimal 3 Stunden die Woche ab nächstem Monat.
Bisher studiere ich also komplett ohne Betreuung, Oma oder sonstige Betreuungsunterstützung - es geht.
Ich hab auch noch zwei grössere Schulkinder - das ist gerade recht zeitintensiv mit Hausaufgaben und der damit verbundenen Tagesstruktur, weil beide die Schule gerade gewechselt haben. Ich hoffe, das gibt sich ein bisschen die nächsten Monate, sonst schaff ich dieses Semester nicht allzu viel *seufz*

Studiert ihr in Voll- oder Teilzeit?
(Bei mir ist es Vollzeit)

Lieber Gruß
Judith
 
erdbeereis,

wir haben vor etwa einem halben Jahr Zuwachs bekommen und ich hatte mir zuvor wegen des Studiums auch große Sorgen gemacht. Allen Bedenken zum Trotz ist das SS2010 sehr gut verlaufen!

Tagsüber bin ich nun mit meiner kleinen Tochter unterwegs und versuche gleichzeitig auch den Haushalt zu erledigen. Wenn die Maus im Bett liegt und schläft, werden die Unterlagen herausgeholt. Meistens sitze ich dann am Schreibtisch, mein Mann ist da aber auch sehr verständnisvoll, ihn stört es nicht; genauso kann man seine Sachen jedoch ja auf die Couch mitnehmen.

Das größte Problem war die Klausurteilnahme mit einem voll gestillten Baby, aber auch das hat im Endeffekt dann gut geklappt.
Respekt habe ich nun davor, wenn die Maus älter wird, weil wir schon jetzt abends beim Schlafengehen diskutieren... ;)

Judith,

ich studiere in TZ, bürde mir aber regelmäßig ein VZ-Pensum auf.
 
ich habe ebenfalls zwei kleine kinder. die große ist jetzt drei jahre alt und geht seit einem monat in den kiga. der kleine ist 15 monate und zu hause und leider gottes so anhänglich, dass ohne mich gar nichts läuft. ich habe mich für dieses ws in teilzeit eingeschrieben für bildungswissenschaft. ich hoffe, dass es hinhauen wird, bin aber eigentlich ganz zuversichtlich, da ich pro semester nur ein modul mache. ich freue mich sehr auf das studium, bin natürlich gespannt, ob es hinhauen wird. neben haushalt habe ich eben auch noch eine beziehung, die ich pflegen möchte. die familie soll wegen dem studium nicht dauerhaft zu kurz kommen, das ist mir wichtig. ich habe mir überlegt, mir für die zeiten, in denen die große im kindergarten ist, für 2 mal vormittags einen babysitter zu organisieren, der sich für ca. 3 stunden dann um den kleinen kümmert, so dass ich diese zeiten vormittags zum lernen einplanen kann. die restliche lernzeit möchte ich auf abends legen, wenn die kinder im bett sind. leider bin ich manchmal abends so platt, dass es sicherlich häufig eine überwindung sein wird zu lernen...ich bin gespannt und weiss, ich werde mein bestes geben.
wünsche euch allen viel erfolg!!!
 
ich habe auch 2 kleine Jungs. Der eine ist 2 Jahre und der kleine ist 5 Monate. Habe mich in WiWi eingeschrieben und fange gerade an. Bin gespannt wie ich es schaffe, zum lernen habe ich mal die Abende eingeplant! Lernt ihr eigentlich jeden Tag? Na mal sehen, wird sich ja alles irgendwie einspielen :) Ich bin gespannt!
 
ich habe eine kleine Tochter die gerade ein halbes Jahr alt geworden ist. Das letzte halbe Jahr bin überhaupt nicht zum Lernen gekommen, was aber auch daran liegt, dass wir nebenbei noch umgebaut haben. Für dieses Semester habe ich mir vorgenommen wieder "voll einzusteigen". Ich bin da auch ziemlich zuversichtlich, dass das klappt. Ein bis zwei halbe Tage in der Woche bin ich auf der Arbeit. Ich denke bei mir werden auch hauptsächlich die Abende zum Lernen herhalten müssen, aber nicht jeder Abend...
 
ich habe auch zwei Kinder, aber so richtig klein ist nur noch eins. Meine Kleine ist 14 Monate alt und die Große ist gerade 7 geworden und ist jetzt in die Schule gekommen. Die Kleine geht in die Kita und die Große nach der Schule in den Hort, da ich seit 1.9. wieder in Vollzeit arbeite. Ich studiere jetzt im 9. Semester VWL, wobei ich mir die letzten 3 Semester eine Auszeit gegönnt habe, weil ich einfach zu nichts gekommen wäre. Jetzt habe ich mir vorgenommen wieder voll einzusteigen und dieses Semester zwei Klausuren zu schreiben. Mal sehen, ob es klappt!
 
Nein, ich habe keinen Zeitplan. Ich lerne so wie es kommt. Meist gegen Ende des Semesters (kurz vor den Prüfungen) mehr. Kann unter Druck mich besser konzentrieren... Ich weiß, eine dumme Angewohnheit...
 
Nein, ich habe keinen Zeitplan. Ich lerne so wie es kommt. Meist gegen Ende des Semesters (kurz vor den Prüfungen) mehr. Kann unter Druck mich besser konzentrieren... Ich weiß, eine dumme Angewohnheit...

Geht mir leider genauso. Im Grundstudium habe ich oft nur die EA´s gemacht und dann nur kurz vor den Klausuren gelernt. Im Hauptstudium geht das leider gar nicht. Jetzt habe ich mir aber vorgenommen kontinuierlich was zu machen. Mal sehen ob ich meine Vorsätz einhalte, aber eigentlich habe ich keine Wahl, wenn ich beide Klausuren schreiben will!
 
Nun ja, solange ihr so die Klausuren schafft, passt das doch. Ich traue mir das nicht zu. Bin Anfängerin und kann null zuordnen, was ich alles wissen muss. habe manchmal das gefühl, es ist wahnsinnig viel und ich schaffe das nicht. wir werden sehen. was sind denn EA´s?
 
Eigentlich bin ich auch der absolute druck-mensch. habe immer einen tag vor den klausuren gelernt, vorher habe ich es einfach nicht geschafft. aber beim lernen mich auch immer wieder dafür gehasst, weil ich einfach mehr zeit brauchte dann.
 
studierenden Eltern.
Meine Kiddies sind sechs und vier Jahre alt. Mit viel gutem Willen lerne ich Abends, wenn sie schlafen, so eine Stunde. Ist natürlich eigentlich zu wenig. Aber da ich alleinerziehend bin und noch 30 Wochenstunden arbeite, krieg ich das nicht anders gebacken :(
Viele Grüße!
 
ich reihe mich auch mal mit ein.. 2 Kinder zu Hause...aber gottseidank schon 6 und 10 Jahre alt, dazu aber nen Fulltime-Job, Haus und Pferd... Mein Mann und ich studieren aber zusammen... er ist bereits Techniker der Informatik und ich habe gleichzeit mit ihm den techn. Fachwirt abgeschlossen. Ich durfte entdecken, dass die Themen fast die gleichen bisher sind, wie beim FW, nur noch bissel intensiver... das erste Skript habe ich wohl heute durchgearbeitet (Einf. WiWi) und es ist absolut machbar... hab eigentlich alles außer Differenzialrechnung schon im FW gehabt. Das erleichtert alles ungemein! :)

Ich bin aber auch ein Mensch, den "Langeweile" shcon fast krank macht... *lach* Also auf in den Kampf und anstatt TV zu schauen, sitzen mien Mann und ich abends jetzt immer zusammen und lernen für unsere erste Semesterprüfung. Ich helf ihm bei BWL/VWL und er bei der Informatik, denn da ist er ein Ass... so muss das Studium was werden!
 
Judith,

ich bin derzeit im 1. Semester TZ BiWi und erwarte im Februar unser 3. Kind. Ich möchte auch gerne Anfang März die Klausur schreiben und wollte dich nach deiner Erfahrung bezüglich Klausur mit voll gestilltem Baby fragen. Konntest du dazwischen stillen und wurde dir die Zeit verlängert oder musstest du dein Baby während der Klausur dann doch nicht stillen? Wie ist es dir mit der Unterbrechung gegangen?

Nachdem mein Baby erst ca. 3 Wochen sein wird und die Klausur für 4 Stunden angesetzt ist, bin ich gespannt wie ich das schaffen werde!

Liebe Grüße,
Petra
 
das ließt sich hier doch alles ganz positiv.
Ich habe auch zwei kleine Kinder ( fast 5 und fast 3 ;) )bin alleinerziehend und bin gerade im 1. Semester WiWi. Ich muß mich erstmal zurecht finden und denke für mich ist der flexible Studiengang, sprich nur ein Modul dieses Semester, der richtige Einstieg. Da bei mir zum Ende des Jahres such noch nen Umzug in eine neue Stadt ansteht, werde ich auch erstmal die Einsendearbeiten bearbeiten und danach hoffentlich Zeit zum Lernen finden.
Geht Ihr zu den Präsenzveranstaltungen?
Hab die FernUni gerade gewählt, weil es oft schwierig ist Präsenz mit Kindern zu organisieren. Nun rät die FernUni die Präsenztermine aber an, wie macht ihr das?

Lieben Gruß
Janine
 
ich habe auch zwei kleine jungs (5 und fast 3). Beide sind jeden tag bis 13 uhr im kindergarten und das ist für mich auch meine lernzeit. ich studiere WiWi Vollzeit und bin jetzt im 2. semester.
ich muss sagen, ich habe mein optimales rangehen an die ganze sache noch nicht gefunden. im letzten jahr hab ich mit zeitplan gelernt, was aber gar nicht funktioniert hab. dieses semseter lerne ich nach studienbriefen, also immer wenn ich einen durch hab kommt ein anderer dran.
ich fühle mich aber immer so langsam. wie macht ihr das? lest ihr die studienbriefe nur durch und lernt dann die zusammenfassungen, oder wie geht ihr an die sache ran?
ja ich besuche präsenzveranstaltungen und muss sagen, dass sie schon sehr hilfreich sind, gerade da dort auch meist die einsendeaufgaben besprochen werden.

also noch gutes gelingen an alle!
 
Präsenzveranstaltungen können sicher hilfreich sein, man kommt aber auch gut ohne sie durchs Studium (mit Ausnahme des Pflichtseminars natürlich).
 
@Think : Das denke ich auch. Bin heute zu einer Präsenzveranstaltung nach HH gefahren und denke auch, dass es zum üben hilfreich aber nicht unbedingt erforderlich ist. Da HH für mich jeweils eine Tour von 70 km bedeutet, werde ich höchstens an den Klausurvorbereitungen teilnehmen.
 
habe auch 2 kinder, 2 1/2 und 8 Wochen. Bin jetzt mit TZ Master Wiwi angefangen. Fühle mich zurzeit leicht überfordert und hoffe wenigstens eine EA zum 2.12. abgeben zu können. Hab doch in 5 Jahren ohne Uni mehr vergessen als ich dachte. Die Gleichungssysteme machen mich fertig...
 
ich bin noch in der Planungsphase für Wiwi in Teilzeit und noch nicht ganz entschieden. Habe auch 2 Kids zu Hause (4 und 7J ). Eure Beiträge hier machen doch Mut! Da ich nächstes Jahr erst einmal den Abschluss zur Bürokauffrau mache, werde ich wohl erst zum nä. WS dabei sein.
Viel Erfolg Euch allen!
 
ich reihe mich auch gerne bei euch ein.
Meine Kinder sind 6 Jahre und 2 Jahre alt. Das große Kind geht seit diesem Schuljahr in die Schule und das kleine Kind geht vormittags in die Kleinkindgruppe.
Ich studiere Politk und Verwaltungswissenschaft im 1. Semester in TZ.
Ich lerne morgens, und manchmal noch abends, wobei ich sagen muss, dass ich abends meistens echt platt bin und mich kaum aufraffen kann.
Leider komme ich langsamer voran als geplant, ich dachte, ich schaffe das VZ-Pensum, aber das habe cih zumindest in diesem Semester schon aufgegeben.

Viele Grüße und ich freu mcih auf den Austausch mit euch!
 
Ich habe zwei Kinder: die große ist 5, die Kleine fast 3. Was ich hier an dem Fernstudium am meisten schätze ist das man es sich sehr flexibel einteilen kann! Letztes Semester habe ich drei Klausuren geschafft, dieses versuche ich 4, im ersten Semester wars nur eine... und nächstes wird es wieder maximal eine, da kommt dann nämlich das dritte Kind dazwischen :) Ich finde aber auf jeden Fall das jedes Semester mit kleinen Kindern etwas einfacher wird weil sie einfach auch immer älter werden. Wenn man im ersten Semester mit einem einjährigen und einem dreijährigen noch riesen Probleme hatte Zeit zum lernen zu finden, kann es im dritten Semester mit einem 3 Jährigen und einem 5 Jährigen schon viel einfacher sein... Aber man muss mit kleinen Kindern auch immer damit rechnen das etwas dazwischen kommt: meine sind im Winter oft abwechselnd solange krank das ich manchmal 3 Wochenlang keinen Tag habe an dem beide im Kindergarten sind und ich lernen kann.

Allen hier noch viel Erfo
 
Da kann ich mich doch auch dazusetzen. Ich haben drei Kinder. Zwei Jungs im Alter von fast 3 und 4 Jahre alt und eine Tochter mit 7 Jahren.
Seit September habe ich sozusagen vormittags "frei". Im SS fange ich mit dem Studiengang Bildungswissenschaft an.
Allerdings habe ich übers Telekolleg mein Fachabi nachgeholt, da waren beide Jungs den ganzen Tag zu Hause. Zu Beginn war der Kleine 3 Monate alt und der Große stand kurz vor seinem 2. Geburtstag. Gelernt habe ich dann, wenn beide zufällig gemeinsam Mittagsschlaf gehalten haben - die Tochter
ist eher ruhig und man konnte sie gut beschäftigen. Außerdem hatte mein Mann nach dem Abendessen "Kinderzeit". Vor den jeweiligen Prüfungen hat die Oma (die fast nebenan wohnt) die Jungs für eine Woche am Vormittag betreut. So konnte ich mich dann auf die Prüfung gut vorbereiten.
 
ich reihe mich auch mal bei euch ein! Ich habe zwei Jungs zu Hause im Alter von 3 und 5 Jahren, und werde ab dem Wintersemester Psychologie studieren. Hab mich für Teilzeit entschieden mit der Überlegung, wenn es gut läuft, später auf Vollzeit umzusteigen. Aber erst mal will ich langsam anfangen ;)
Ist ja toll, wie viele hier auch mit kleinen Kindern sich für ein Studium entscheiden. Meine Jungs sind beide im Kindergarten, in der Zeit versuche ich zu lernen, wobei ich allerdings auch als Journalistin selbständig bin und daher nebenbei noch arbeite. Aber ich denke, es wird sich ganz gut managen lassen (solange nichts dazwischen kommt - kranke Kinder o.ä. , kennt man ja ;) ).

LG
Clarissa
 
Clarissa,

ich bin auch Teilzeit eingeschrieben. Ich muss erstmal die Menge einschätzen können.
Doch ich hoffe, dass ich statt 6 Jahre doch nur 5 Jahre brauche. Aber das kommt darauf
an wie ich das Ganze unter einen Hut bringe.

LG
Nicole
 
Nicole,

so geht es mir auch - man kann die Menge / den Lernaufwand ja noch nicht wirklich abschätzen. Hoffe aber auch, dass ich evtl. schneller vorankomme! Hut ab, dass du dein Fachabi nachgeholt hast, während du noch 2 Kids zu Hause gehabt hast! Das war sicher manchmal eine Herausforderung in Sachen Zeitmanagement, oder?

LG
Clarissa
 
Haben auch zwei Kinder daheim (0 und 19 Monate).
Da wird es auch haarig Zeit zum lernen zu finden neben Vollzeit Job & Familie. Aber irgendwie geht es doch. Zwar langsam, aber es geht. Nur nciht den Mut verlieren.
 
Ach komm ich finde du bist da echt vorbildlich, Aktionär. Wenn ich immer nur so zielstrebig wäre wie du!
 
Hab auch zwei von der sorte
sie sind aber schon 5 und 3 1/2. Ich habe Präsenz angefangen hab nach der Geburt vom Großen ein Jahr noch Präsenz aus der Ferne gemacht...bin also nur zur Klausur an die Uni gefahren (800km weg von daheim).
Der Umstieg auf FernUni und das mit Mann und Kind bzw. dann Kindern war schwer.
Wollte das Pensum der Präsenzzeit weiter fahren. Erfolg: kaum was ging. Die Einsendearbeiten waren Klasse, vor den Klausuren hats mich gesundheitlich hingehaun...was auch nicht hilfreich war.
Langsam hab ich mich an eine Einteilung gewöhnt, bei der keiner zu kurz kommt. der große lässt sich oft erzählen was mama lernt. Da ich in WiWi die eher pädagigik- und psycholastigen Fächer rausgesucht hat, kann man ihm ein paar Sachen erklären. ist eigentlich ganz gut. Bissi doof ist das schlechte Gewissen und , dass Mama vor den Klausuren schimpft...was sie sonst kaum machet (machen muss).

Ich hoffe ich werde nach den Klausuren im März fertig, weil ein bissi schlechtes Gewissen der Knder wegen bleibt. Sie müssen mit einer chronisch kranken Mama klarkommen, die halt manchmal recht unfitt ist und nebenher studiert. Ich nutze die Zeit in der Sie in der KiTa sind und ausnahmsweise mal keine anderen Termine anfallen und die Abende. Es ist schon sehr flexibel, aber bin schon froh, wenns endlich fertig ist.
 
Hi Nicole,

so geht es mir auch - man kann die Menge / den Lernaufwand ja noch nicht wirklich abschätzen. Hoffe aber auch, dass ich evtl. schneller vorankomme! Hut ab, dass du dein Fachabi nachgeholt hast, während du noch 2 Kids zu Hause gehabt hast! Das war sicher manchmal eine Herausforderung in Sachen Zeitmanagement, oder?

LG
Clarissa

Das erste Jahr hatte ich beide Jungs daheim. Dann ist der Größere mit 2,5 in die Kita am Vormittag gegangen. Ich hab immer den Tagesschlaf des Kleinen auf den Vormittag gelegt, so konnte ich 1-1,5 Stunden lernen, dann nochmal ne Stunde nach dem Abendessen bis zur Zu-Bett-bring-Zeit, wenn mein Mann daheim war.
Immer in der Woche vor einer Prüfung wurde der Kleine von der Patin oder Oma vormittags betreut und dann habe ich vormittags 3-4 Stunden und am Abend noch 1-2 Stunden gelernt. Den Samstagnachmittag hab ich dann im Bett verbracht, so fertig war ich.
Ich hoffe, dass es jetzt weniger stressig wird, zumal ich jetzt regelmäßig vormittags 4 Stunden habe und die Kita nur 7 Wochen im Jahr geschlossen ist. Für die Schulferien muss ich mir noch was einfallen lassen. Notfalls gibt es 1-2x täglich ne DVD zum Gucken, wenn Mama lernt ;) denn 12 Wochen Nichts-tun geht nicht, da die Schulferien nicht zu den Semestenferien passen und blöderweise die 6-Wochen-Schulferien in Bayern genau in die Prüfungsvorbereitung fallen
 
Ach komm ich finde du bist da echt vorbildlich, Aktionär. Wenn ich immer nur so zielstrebig wäre wie du!

Danke fürs Kompliment Lulu, aber Du machst es mindestens genauso gut! Und Juule auch. Mit Familie hat man halt etwas verschobene Prioritäten, aber solange man das Ziel nicht aus den Augen verliert und aufgibt ist alles in Ordnung.
 
wir haben zwar nicht zwei, sondern vier "kleine" Kinder, aber die Situation ist bei mit ganz ähnlich. Unsere Kinder sind 7, 5, 3 und 1 Jahr alt und in diesem Jahr wird unser 5. Kind zur Welt kommen.
Bei mir steht noch eine Klausur und die Bachelor-Arbeit an und ich bin auch so ein "kurz-vor-Schluss-Lerner". Das ist zwar nicht die entspannteste Art zu lernen, bei mir aber die effektivste. ;)

Finde es schön, wenn man sieht, dass es auch andere in ähnlichen Situationen gibt! :)

LG Sabrina
 
Sagt mal, warum posten hier eigentlich (fast) nur Frauen? Ich arbeite Vollzeit (= 40 h + X) und wir haben vier Kinder (0, 7, 10, 10) und da gibt es auch für mich im Haushalt einiges zu tun. Vor allem jetzt mit dem Baby und drei Kids mit Hausaufgaben ist meine Frau schon gut ausgelastet und kann auch nicht alles machen Ich schaffe auch meist nicht mehr als 1-2 Stunden abends. Wenn es auf die Klausuren zugeht, nutze ich auch die Mittagspause des öfteren. Muss aber zugeben, dass ich schon auch oft nachlässig bin. Habe schon zwei Semester hinter mir in denen ich keine Klausur geschrieben habe. Aber wie hier schon geschrieben wurde: Nur das Ziel nicht aus den Augen verlieren, dann klappt's schon irgendwann. Good luck!
 
Ich könnte mir vorstellen, dass die werten Väter hier sich einfach nicht primär für die Kinder verantwortlich fühlen. Wenn ich da so an meinen Gatten denke.. der nun wirklich einer ist, der nicht auf der Couch rumliegt, während Frauchen den Wischmob schwingt. Und trotzdem. Würde man ihn nach seinen "Jobs" fragen, wäre der Vaterjob mit Sicherheit nicht der erstgenannte. Eher so an dritter Stelle nach Job und Studium, wenn überhaupt.
 
mein Sohn ist jetzt ein Jahr alt und das zweite Kind unterwegs. Hatte jemand von euch zufällig den Geburtstermin in der Klausurenzeit??? Wie habt ihr das gelöst??
 
Bei mir war es so:
Im Herbst hatte ich eine Klausur Anfang September, Geburtstermin war eine Woche nach dieser Klausur und die zweite Klausur war eine Woche nach dem Geburtstermin.
Die erste Klausur habe ich dann auch geschrieben, hier bei uns im Studienzentrum. War super und gar kein Problem.
Da unsere anderen Kinder alle in der Woche vor dem jeweils errechneten Termin zur Welt gekommen sind, haben wir nicht damit gerechnet, dass unser Jüngster auf sich warten lassen würde - genau das ist dann aber eingetreten. Er kam erst einige Tage nach dem errechneten Termin zur Welt.
Ich habe mir dann vom Arzt ein Attest ausstellen lassen und so konnte ich die Klausur kurzfristig noch ohne Gebühren absagen.

Wir bekommen jetzt unser 5. Kind und Geburtstermin ist wieder im September. Aber jetzt schreibe ich an meiner Bachelorarbeit und so muss ich mich nicht mehr um die Klausurtermine kümmern. ;)

LG Sabrina
 
Zur Ehrenrettung muss ich mich mal melden. Ich werde ( wenn ich die Arbeit bestehe) mein Bachelorstudium Wiwi abschliessen. Ich habe in den letzten sechs Jahren Familie, Arbeit und Studium unter einen Hut gekommen, obgleich wahrscheinlich das eine oder das andere daruntergelitten hat. Der Balanceakt ist für
die Väter immer eine Frage von Zeit- und Aufgabenmanagement. Ich habe mich bei der Klausurvorbereitung teilweise so zurückgezogen, dass nur 6-7
statt 8 Stunden gearbeitet habe oder das Lernen in die Abendsstunden verlegt habe (nachdem ich die Kinder zu Bett gebracht habe). PS Ich habe Kinder im
Alter von 12,6,4 Jahren.
 
Das man die Klausur dann im Studienzentrum schreiben kann habe ich jetzt auch erfahren, mal schauen ob es klappt.
 
Ich bin auch von der männlichen Seite. Mir geht es ähnlich. Ich lerne öfter in der Mittagspause und ebenfalls abends nachdem die Kinder im Bett sind. Die wollen schliesslich auch noch was von einem wenn man schon den ganzen Tag nicht da ist. Unsere Kids sind 10,10,7 und 7 Monate. Ich hatte schon zwei Semester in denen ich keine Klausur geschrieben habe. Man muss einfach irgendwo Abstriche machen. Nur das Ziel nicht aus den Augen verlieren. Wenn es auch manchmal echt schwer fällt. Good luck everybody!
 
wir haben zwar bis jetzt nur 1 Kind (25 Monate) aber ich habe als Mann die 3Jahre Elternzeit genommen und studiere auf Vollzeitbasis und bin jetzt im 5 Semester und guter Dinge das ich bis Anfang/Mitte nächsten Jahres fertig bin. War am Anfang nicht leicht und öfter wünschte ich mich auf die Arbeit zurück,da war es für mich Einfacher meine 25 Mitarbeiter zu delegieren als meinen 3 Monate alten Sohn zufrieden zu stellen(-: Aber so nach und nach haben wir uns alle 3 Aufeinander eingespielt und der Kleine geht jetzt auch schon in die Kinterkrippe und ist da voll happy. So sind alle zufrieden und können sich einigermaßen selbst verwirkilchen meine Frau als Promovierte Ing. kommt Beruflich langsam voran und ich als Handswerksmeister mit "nur" Hauptschulabschluss kann ein Uniabschluss erreichen und danach das Geschäft meiner Schwiegereltern weiterführen.
 
War am Anfang nicht leicht und öfter wünschte ich mich auf die Arbeit zurück,da war es für mich Einfacher meine 25 Mitarbeiter zu delegieren als meinen 3 Monate alten Sohn zufrieden zu stellen(-:
Oh, bitte, bitte, erzähl' das nur sooft Du kannst! Seit meinem Sohn vor 7 Jahren auf die Welt kam, bin ich "nur" noch Hausfrau. Inzwischen ist das dritte Kind im Januar zur Welt gekommen. Auf die Frage "Was machen Sie?", antworte ich mittlerweile, dass ich für die Gesellschaft arbeite. :))) Aber es ist schon einbisschen entmütigend, wenn der Gegenüber so tut, als ob es ein Spaziergang im Park wäre, mit Kinder zu Hause zu bleiben. Ohne jegliche Zeitrestriktionen. Wenn alles gut geht, dann mit ich mit dem Studium (das ich übrigens, kurz nachdem mein Größter 1 wurde, angefangen habe) im nächsten SS fertig *klatsch,klatsch*

Eltern müssen eben die Zeit nehmen, wie es kommt. Wie jetzt. Sitze im Eiscafé, warte auf meinem Größten (bei Reli-Unterricht), der kleinste schläft auf dem Schoß, und Töchterchen läßt sich einen Kugel Eis schmecken. Gleich geht es an die Kurseinheiten aus Moodle....
 
Eltern müssen eben die Zeit nehmen, wie es kommt. Wie jetzt. Sitze im Eiscafé, warte auf meinem Größten (bei Reli-Unterricht), der kleinste schläft auf dem Schoß, und Töchterchen läßt sich einen Kugel Eis schmecken. Gleich geht es an die Kurseinheiten aus Moodle....

Find den Satz passend - die Außenstehenden (ohne Kinder) sehen nur, dass du bei dem schönen Wetter vor ihrer Feierabendzeit in der Eisdiele/Cafe sitzt - aber nicht was es sonst noch bedeutet Kinder zu haben. Dementsprechend wird wohl auch von vielen unterschätzt was es heißt ein Weiterbildung/Studium zu Hause mit Kind(ern) zu machen. Hab die Reaktionen jetzt bei meinem Arbeitgeber durch - naja bist ja 3 (seit Mai wieder 2 Tage am arbeiten - Kind 1 Jahr und in Kita) Tage die Woche zu Hause und hast Unmengen an Zeit. Traurig dran fand ich, dass die Reaktion auch von Familienvätern kommt....
 
ich habe nun schon soviel im Forum gelesen und möchte mich auch hier "einreihen".

Wir haben zwei Kinder (37 Monate und 21 Monate). Als unsere Tochter auf die Welt kam, haben mein Mann und ich noch beide studiert (Präsenzstudium). Das Studium lief bei uns beiden sehr gut, also beschlossen wir gleich noch einen Zwerg zu bekommen. Für uns war es die beste Entscheidung. Mittlerweile ist mein Mann mit seinem Studium fertig und ich habe zur Fernuni gewechselt. Meine A-Module habe ich alle abgeschlossen und komme somit meinem Ziel immer ein Stückchen näher. Unsere Familie wohnt leider sehr weit weg, mein Mann muss auch sehr viel arbeiten und unsere Zwerge werden von mir betreut. Es gibt Tage, an denen ich nicht weiß was ich zuerst machen soll, aber unsere Kinder bauen mich immer wieder auf. Ab August werden unsere Kleinen endlich in die Krippe/Kindergarten kommen und da werde ich täglich vier Stunden zum Lernen haben. Das seh ich als absoluten Luxus an und diese Zeit werde ich auch nutzen.
Natürlich gab es zwischenzeitlich immer mal wieder Zweifel, ob das der richtige Weg ist. Meinen Perfektionismus musste ich an einigen Stellen ablegen und mich auch mit ausreichenden Ergebnissen abfinden. Leider werden studierenden Eltern gerne mal Steine in den Weg gelegt. Es fängt schon bei der Betreuung der Kinder an...Doch ich bin mir ganz sicher, dass ich meinen Bachelor schaffe und werde mich auch an dem Master versuchen. Ich bin selber stolz auf mich und ich denke jeder von euch sollte das auch auf sich sein!!!!
 
Ich habe zwei Kinder mit fast 5 und fast 2 Jahren. Mit dem Studium habe ich begonnen, bevor sie zur Welt kamen. Ich glaube nicht, dass ich es sonst gemacht hätte. Ich finde es wahnsinnig anstrengend manchmal. Habe bei jeder Schwangerschaft anderthalb oder ein Jahr Pause machen müssen, weil es nicht ging. Bin bei jedem Kind auch nur 6 Monate zu Hause gewesen und habe dann das Arbeien angefangen, Teilzeit.

Aber ohne die Hilfe meines Mannes wäre nichts davon möglich. Er passt auf die Kinder auf, wenn ich lerne. Er hat die letzten Wochen die komplette Kinderbetreuung und den Haushalt übernommen, damit ich meine Seminararbeit schreiben konnte. Ich bin so froh, wenn es vorbei ist, weil ich schon manchmal das Gefühl habe, die Familie könnte auf der Strecke bleiben. Vielleicht sieht es im Nachhinein aber auch gar nicht mehr so schlimm aus. Mal sehen!

Danke jedenfalls an alle Männer, die uns studierende Mütter unterstützen, und für die es nicht selbstverständlich ist, dass ihre Frauen von vornherein für Kinder und Haushalt zuständig sind! Mit euch wird alles möglich!

LG
Aqamdax
 
ihr studierwilligen Eltern! Wir haben gerade gemeinsam den ersten Beitrag gelesen und reihen uns jetzt ein.

Seit April studiere ich Kulturwissenschaften und habe jetzt gewechselt, von Vollzeit auf Teilzeit und von Kuwi zu Psychologie!

Was mir hier aber am meisten zu schaffen macht ist eigentlich die Einsamkeit. Ich habe mit 40 noch mal ein Baby bekommen und Studium begonnen und die "Freunde" waren weg. Keiner mehr da....

Studium macht Spass und unsere Kleine entwickelt sich prächtig. Lesen und lernen klappt nicht immer, weil ich manchmal ziemlich müde bin. Sport haut nicht hin, hatte Kaiserschnitt und noch Probleme damit.

Ich wünsche euch gaaaanz viel Durchhaltevermögen und das wir hoffentlich alle irgendwie in Kontakt bleiben und wenn der Schuh mal drückt, dann einfach mal schreiben, das hilft.

LG von Monik aus Schwarmstedt
 
Monik, alles Gute bei Deinem Studium und dem Balanceakt, Familie und Studium unter einen Hut zu bringen.
Aktuell geniesse ich die Pause zwischen Bachelor und Master, indem ich mich ein bisschen mehr auf meine Familie
konzentrieren kann. Das Problem beim Fernstudium ist, dass es keinen automatischen Kontakt zwischen Studenten
gibt. Deshalb entsteht die Einsamkeit. LG Michael
 
Michael, mit der Einsamkeit meinte ich eher meine "Freunde", die dann weg waren, sie sind damit nicht klar gekommen. Auch in Foren, wenn man genauer darüber geschrieben hat, bin ich ziemlich angeeckt....Kontakte knüpfen ist hier schwer, weil einige damit nicht zurecht kommen. Mir schrieb eine Frau, sie würde sich dann so klein fühlen, weil sie keinen Abschluss hat.
Ich weiss auch nicht warum die Menschen immer so auf andere schauen und sich dann entweder mies oder überlegen fühlen. Mir persönlich ist es völlig egal wer was macht oder wie er oder sie ausschaut, ich respektiere Jeden so wie er ist. Das musste ich allerdings auch mit kleinen Schritten lernen.
 
Monik,

auch wenn es einbisschen vom Thema abweicht, wollte ich hier antworten. Ich hoffe, Du nimmst es nicht falsch auf. Aber keine Sorge, nichts böses. Nur eine Buchempfehlung.
Du schriebst, Du hättest einen Kaiserschnitt. Ich selbst müsste meine drei Kinder auf diesem anderen Weg zur Welt bringen. Eine Freundin von mir hat mir das Buch "Kaiserschnitt. Wie Narben am Bauch und Seele heilen können" ausgeliehen. Auch ohne näheres zu wissen (wollen), wer weiss... vielleicht hilft's.
Daher auch das Posting hier. Vielleicht ist da noch jemand (Frau oder Mann, denn das Buch kann den Männer helfen, ihre betroffenen Frauen besser zu verstehen), den es auch nutzt.

So nun, zurück zum Thema :) Ich habe viel Glück gehabt. Ich hatte einen Komillitonen kennengelernt, die zwar BWL studiert, aber dennoch seit Jahren machen wir gemeinsamen Lernabenden zusammen. Auch wenn wir eigentlich Fachfremde sind. Es ist einfach nur schön mit einer "Leidsgenossen" zu sitzen und zu lernen. Wir haben uns gegenseitig Mut zugesprochen, weiter zu machen. Uns über allgemeinen Sachen über die FernUni ausgetauscht. Die halbe Stunde Quatschen vor dem Lernen war dann das i-Tüpfelchen. So könnten wir die Einsamkeit einbisschen umgehen.

Und viel Erfolg mit dem weiteren Studium!
 
Das kann ich auch nur empfehlen. Mit jemandem zusammen lernt es sich einfach besser!
 
Schön, dass ihr hier so viel Mut macht! Ich bin sehr gespannt, wie gut ich Kind und Studium unter einen Hut bringen werde (wir erwarten in wenigen Wochen unser kleines Mädchen)...mit Vollzeit-Stelle, Doktorarbeit, Schwangerschaft und Studium ging es nicht so besonders gut, so dass ich zwar bisher schön in den Studienbriefen gelesen habe, mich aber noch zu keiner Klausur angemeldet habe. Ich werde mir für das nächste Semester ein zweites Modul bestellen und hoffe, dass ich vor der Geburt noch ein wenig im ersten Modul schaffe und dann evtl. im März beide abschließen kann. Aber ich mache mir keinen Stress - erst mal schauen, was da für ein Wesen in unser Leben tritt und inwieweit ich dann noch zum Lernen komme. Darum war mir der Klausurtermin im September auch etwas zu nah...
Dass gemeinsames Lernen super ist, glaube ich ganz fest und habe ich auch bei meinem ersten Studium gemerkt, wo ich sehr gern mit Freunden zusammen in der Bibliothek gelernt habe. Aber die Situation ist nun, wie auch Monik schon schrieb, ein wenig schwieriger, weil im Umfeld einfach kaum noch jemand studiert. Und mit Kind wirds dann wohl auch nicht leichter...;) Aber zum Glück gibts ja dieses Forum
 
Angie, ich verstehe das gar nicht falsch...ganz im Gegenteil. Narben in der Seele würde ich es auch nennen, denn es war nicht schön so angeschnallt und der Blutdruck rauschte ab, mir gings gar nicht gut und ich musste mich voll auf die Ärzte verlassen, so ausgeliefert. Die Narbe im Bauch, ich habe noch Termine, weil wahrscheinlich Verwachsungen jetzt vorliegen, aber das gehört hier nicht her.

Vielen Dank für den Tip!!!!

Hallo Lilly11, ich wünsche dir von ganzem Herzen alles, alles Gute für die Geburt und die ersten Wochen. Puh, ich bin froh den Stress halbwegs hinter mir zu haben. Aber...unsere Kleine ist jetzt 9 Monate alt und-die Babyzeit ist fast vorbei-auch ein wenig schade. Die Kleinen sind so süss und echt eine Freude, auch wenn man vor Müdigkeit manchmal quer dreinschaut.

Schreib doch bitte ob alles gut verlaufen ist und wie es dir so geht. Habt ihr denn schon alles zusammen????

Mal eine Frage an alle Mädels hier. In einem anderen Forum (speziell für Bundeswehrangehörige/Partnerinnen) zwei Situationen zweier Frauen beschrieben. Da man als Frau eines Berufssoldates ganz schön was schlucken muss, ständige Umzüge und nicht unbedingt einen festen Arbeitsplatz, kaum Freunde und so weiter..
Eine der beiden Frauen versucht grad ihren Abschluss (Berufsausbildung) zu machen, da sie nicht verheiratet sind, und sie Angst vor ihrer Zukunft hat-sie soll die Ausbildung abbrechen, weil er wieder versetzt wird und sie haben ja Kinder....ich habe ihr abgeraten und einige Tips gegeben. Ich bin derart schräg angeschrieben worden, ich wäre egoistisch, wenn ich so denken würde.

Die Situation für Frauen dieser Männer ist, wenn sie nicht verheiratet sind, weder Rente noch Absicherung. Auch wenn sie verheiratet wären, die Krankenversicherung läuft da anders, sie müsste sich zum Teil auch privat versichern.

Mir persönlich wurde Egoismus vorgeworfen, weil ich sinnlos in der Gegend herumstudieren würde und meinem Partner ja nur auf der Tasche liegen würde. Ich geh arbeiten und studiere und war ganz schön enttäuscht. Ist es denn so verwerflich als Frau auch zu sagen...nein, ich möchte meinen Traum auch leben????
 
Ich finde das muss jeder selber entscheiden. Ich würde nie verlangen, dass mein Partner irgendetwas für mich aufgibt. Ich bin vor einigen Jahren versetzt worden, da war meine große gerade mal ein Jahr alt geworden und wir haben uns dafür entschieden, dass ich die ersten Monate pendle. Ich würde doch nie von meinem Mann verlangen, dass er seinen Job für mich aufgibt. Schwer war die Trennung für uns alle, keine Frage. Die ersten Monate musste mein Mann mit der großen alleine fertig werden, ein paar Monate später ich!
So ist nun mal die heutige Zeit, man muss felxibel sein.

Zu der sozialen Absicherung will ich mal nichts schreiben, da diese von so vielen Faktoren abhängt, z.B. ist eine private Krankenversicherung nicht zwingend!
 
Mein Partner und ich sind auch nicht verheiratet. Noch habe ich einen 400 Euro Job, aber jetzt kam, dass ich mich selbst versichern sollte, wenn ich nicht zumindest Teilzeit arbeiten würde. Das besprechen wir am Mittwoch. Ich weiss nur, bei Beamten wird die Ehefrau zu 70% und Kinder zu 80% versichert, den Rest müsste man mit einer Zusatzversicherung absichern. Aber heiraten nur wegen finanziellen Gründen finde ich nicht in Ordnung. Deswegen Teilzeit. Und mal hoffen, dass mein Partner mir mal ohne irgendwelche Probleme einen Antrag macht....träum....
 
Ich bin mit einem Bundeswehrsoldaten verheiratet und hatte das gleiche Problem mit der Krankenkasse. Wegen des Umzugs (versetzung von meinem Mann) habe ich meine Arbeit aufgegeben, 3,5 Jahre Fernbeziehung waren genug. Anschließend Arbeitslosengeld erhalten, aber hier in der Pampa hab ich keinen Job gefunden. Nach 1,5 Jahren steht nun wieder der nächste Umzug an. Wir haben es so gemacht, dass ich jetzt studentisch versichert bin. Zum einen ist das immer noch günstiger als die restlichen 30 % abzusichern, und die (bald) kommenden Kinder können über mich kostenlos in der Familienversicherung versichert werden. Nächstes Jahr hab ich dann meinen Uni-Abschluss in der Tasche, hoffe, dass ich dann mehr Glück habe mit nem Job in einer neuen Stadt.
 
ich würde mich hier gerne auch einreihen. Meine Tochter ist 10 Monate, unser 2. kommt im Februar nächstes Jahr (war zwar nicht so geplant, aber nun ja). Ich habe bis vor kurzem Teilzeit gearbeitet und Teilzeit studiert. Da unsere Kleine noch relativ jung ist, schaffe ich fast nichts. Habe mir schon einen Tagesplan gemacht, aber unsere Kleine hält davon recht wenig. ;) Mein Mann ist arbeiten - Vollzeit. Also bleibe ich alleine; pro Semester bestehe ich maximal 2 Klausuren. Mich entmutigt das im Moment sehr, aber ich hoffe, das geht auch vorbei.
 
Und mal hoffen, dass mein Partner mir mal ohne irgendwelche Probleme einen Antrag macht....träum....

Mein Mann hatte mir einen Heiratsantrag gemacht, weil er wollte dass ich im Notfall abgesichert bin, falls ihm ihm Todesfall (ist Soldat) was passiert. Das fand ich so unromantisch und habe abgelehnt. Keine 2 Tage später hat er es erneut versucht, hat eine PowerPoint Präsentation erstellt und unseren Werdegang zusammen aufgezeigt, was uns verbindet und das er mich heiraten will, weil er mich liebt. Anschließend ist er noch ganz romaisch auf die Knie gefallen. Also die Hoffnung nicht aufgeben ;), manche Männer brauchen ein bischen Zeit (und Nachhilfe, meiner hat vorher meine Beste Freundin um Rat gebeten).
 
Hallo Ihr Lieben,ich würde mich hier gerne auch einreihen. Meine Tochter ist 10 Monate, unser 2. kommt im Februar nächstes Jahr (war zwar nicht so geplant, aber nun ja). Ich habe bis vor kurzem Teilzeit gearbeitet und Teilzeit studiert. Da unsere Kleine noch relativ jung ist, schaffe ich fast nichts. Habe mir schon einen Tagesplan gemacht, aber unsere Kleine hält davon recht wenig. ;) Mein Mann ist arbeiten - Vollzeit. Also bleibe ich alleine; pro Semester bestehe ich maximal 2 Klausuren. Mich entmutigt das im Moment sehr, aber ich hoffe, das geht auch vorbei.
Aber 2 Klausuren sind doch voll super. Wäre total froh, wenn das bei mir auch jedes Semester so klappen würde!
 
@Monik: jein. Partnerschaft bedeutet eben Kompromisse. Mal auf die eine, mal auf die andere Seite, das sollte eigentlich geschlechtsunabhängig sein.
Übrigens, betr. Einsamkeit - ich hatte da das umgekehrte Problem; als ich meine Tochter bekam, hatte sonst noch niemand in meinem Umfeld Kinder, das war dann auch nicht lustig. Und jetzt studiert auch niemand meiner Freunde, wieder eine Situation mehr alleine.

Aber eben, ich bin mich das so gewohnt und es hat auch seine Vorteile. Bin Singlemom, arbeite 80%, 2 Kinder (bald 5 & 10), studiere Teilzeit, d.h. nur 1 Prüfung pro Semester. So geht es ganz gut, manchmal brauchts ein wenig Betreuungshilfe von Freunden oder Familie (das CH-Betreuungssystem plus Schulzeiten ist völlig arbeitsunfreundlich). Aber ich hätte das Studium nicht früher anfangen können, mit dem Kleinen wäre das kaum gegangen. Nun ist er schon selbstständiger (seit neustem windelfrei ;)) und die Grosse hilft auch super mit. Sie haben nur Null Verständnis, dass Mama freiwillig nochmal zur Schule geht...
 
@LuluCat: Maximal 2 Klausuren, meistens ist es nur eine und manchmal gar keine. Da ich schon ein Studium erfolgreich abgeschlossen habe (nach dem Abi), glaub ich oft, dass ich mehr schaffen könnte, es aber aus irgendwelchen Gründen dann nicht schaffe. mache meine mangelnde Motivation dafür verantwortlich. Mal sehen, wie es dieses Semester wird.
 
Geht mir genauso! In letzter Zeit habe ich echt Motivationsproblem. Versuche auch zwei Klausuren zu schreiben, bei mir ist es aber meistens auch nur eine. Nach der Geburt unserer Jüngsten habe ich drei Semester überhaupt nichts machen können. Aber so ist das nun mal, wenn das Studium nur nebenher läuft
 
Mein Mann hatte mir einen Heiratsantrag gemacht, weil er wollte dass ich im Notfall abgesichert bin, falls ihm ihm Todesfall (ist Soldat) was passiert. Das fand ich so unromantisch und habe abgelehnt. Keine 2 Tage später hat er es erneut versucht, hat eine PowerPoint Präsentation erstellt und unseren Werdegang zusammen aufgezeigt, was uns verbindet und das er mich heiraten will, weil er mich liebt. Anschließend ist er noch ganz romaisch auf die Knie gefallen. Also die Hoffnung nicht aufgeben ;), manche Männer brauchen ein bischen Zeit (und Nachhilfe, meiner hat vorher meine Beste Freundin um Rat gebeten).

Dann hast Du Glück gehabt. Meiner ist total beratungsresistent, wenn nein dann nein, da helfen auch keine Freunde, das findet er als Einmischung und gibt Stress zwischen uns. Also....keine Ahnung, macht halt traurig. Aber romantisch liest es sich bei euch!!!! Ich bin ja ein Optimist, ich geb mal die Hoffnung nicht auf.

Ich habe gerade eine schiefe Phase, Beratungen klappen nicht, man bekommt nur pampige Aussagen, war heute auf dem Arbeitsamt, da bekam ich auch nur...warum ich eigentlich studiere und wenn Kinder da sind und dann zum Betreuungsproblem werden, dann sollte man sie lieber zur Adoption freigeben. Ich bin eine sehr humorvolle Frau und mich haut normalerweise nichts um, aber das war mir zu fett und habe ihr den Tip gegeben lieber nach hause zu gehen, bevor sie sowas ernsthaft Ratsuchenden vorschlägt. Alles in einem sehr feinen und leisen Ton.

Ich drück euch die Daumen, freu mich immer mit, wenn Frauen schreiben das alles irgendwie doch klappt.

Wo kommt ihr denn alle so her?? Vielleicht mal Studenten-Mütter-Treff?
 
Eieiei. Ich werd ganz neidisch, wenn ich so lese wie gut das alles bei euch zu klappen scheint :) (Nicht falsch verstehen, ich gönn es euch von Herzen! Ich wünschte nur, ich könnt mir davon was abschneiden..) Na immerhin bekomme ich nach dem Lesen dann immer so einen Motivationsschub und vertiefe mich direkt in meine Unterlagen ;) Wenn ich es mir recht überlege, bin ich oft nämlich einfach nur faul. *seufz

@monik
Holla! Was hat sich die/der den bitte rausgenommen? Gehts noch? Jede Weiterbildungsmaßnahme finde ich absolut lobenswert.. wieso wird das denn gerade bei der Beratung in Frage gestellt, wo doch ständig der Fachkräftemangel beklagt wird? Aber weisst du.. ich arbeite dort, wo diejenigen ausgebildet werden, die später eben genau diese Beratungen durchführen.. und wenn ich mir hier die Leute so anschaue, dann würde ich einem riesengroßen Teil jede Eignung absprechen. Die werden zwar in allem grundlegend geschult (vor allem auch in so Dingen wie Gesprächsführung, Beratungsformen, blablabla), aber das meiste bleibt irgendwie nur theoretisch hängen. Leider.
 
@Monik
Also, ich hätte sofort den Weg einer Dienstaufsichtsbeschwerde gegriffen. Ich bewundere Deine Gelassenheit. Das erinnert mich an einer frühen Erfahrung, die ich mal auf dem Einwohnermeldeamt hatte. Es war zu der Zeit, wo viele Kosovoflüchtlinge hier Schutz suchten. Die Frau war ähnlich pampig. Ich glaube, sie war auch froh, als ich dann geheiratet habe, und den Buchstaben gewechselt habe ;)
Abgesehen davon, sind Kinder eigentlich immer "ein Betreuungsproblem" (besser: die Einstellung der Gesellschaft ist das Problem). Sucht frau Arbeit, kriegt sie höchstens erst, wenn die Kinder untergebracht sind. Die Plätze dafür kriegt frau aber meistens erst, wenn sie Arbeit hat. Hat frau eine Arbeit, dann decken sich die Betreuungszeiten nicht mit den Arbeitszeiten. Und, und, und.... Schaut man über die Grenze, dann sieht man, dass das nicht so sein muss. Leider, wird es immer solche Leute geben.....
Kopf hoch und viel Erfolg. Wir alle haben schon so viel durchgemacht. Was ist schon das kleines bisschen mehr??
 
Angie, siehste, deswegen bleib ich doch so ruhig-Was ist schon das kleines bisschen mehr??? Ne, ich bin nicht der Typ der gleich an die Decke geht, ich überleg es mir schon, ob es sich lohnt, und bei der Frau lohnt es sich nicht. Und beschwert habe ich mich an der richtigen Stelle, und habe sogar vom Dienststellenleiter eine Antwort erhalten und einen anderen Sachbearbeiter zugewiesen bekommen. Manche Menschen kann man nicht ändern und ich wollte der Dame einfach nicht noch mehr Zündstoff bieten, es war mir einfach zu blöd. Solche Menschen sind ständig irgendwie auf Zoff auf, aber halt ohne mich.

Ich habe morgen noch mal einen Termin, in der Nähe hier wird eine Krippe gebaut und ich darf morgen 14 Uhr noch mal vorsprechen, ich hoffe gaaaaanz dolle. Hab mich ja gefreut das ich Arbeit habe, aber wie Du schon geschrieben hast, dann passen die Öffnungszeiten nicht. Hier im Ort selbst ist auch eine Krippe, aber die nehmen Babys nur vormittags ODER nachmittags....sehr schön für Eltern die Vollzeit arbeiten. Darüber kann ich stundenlang meckern, denn----so wird überhaupt nichts gelöst. Die bringen Beiträge im Fernsehen und in Zeitschriften, in denen sich "kluge" Leute über Hartz IV Nutzer beschweren oder über Frauen die im Alter arm sind....aber wie zum Henker soll man hier Arbeit und Betreuung unter einen Hut bringen. Wenn wir hier zu hause nicht eine Baustelle hätten, dann wäre eine Tagesmutter eine Alternative. Habe Anzeige geschaltet und die Damen nehmen im Durchschnitt 7-12 Euro die Stunde, da würde ich nur für die Betreuung arbeiten gehen. Das geht doch nicht.

Mein Partner ist Berufssoldat, mal schaun ob er nicht "Teilzeit" arbeiten kann, um so die ungewöhnlichen Öffnungszeiten der Krippe zu schaffen. Bei ihm wäre das nicht so das Problem. Familien rücken da jetzt mehr in den Fokus, in der freien Wirtschaft ist das noch nicht so angekommen. Kinder sind immernoch ein Hemmnis! Leider.

Liebe Grüsse an Alle von Monik
 
... dann wäre eine Tagesmutter eine Alternative. Habe Anzeige geschaltet und die Damen nehmen im Durchschnitt 7-12 Euro die Stunde, da würde ich nur für die Betreuung arbeiten gehen. Das geht doch nicht.

Hallo Monik, ich misch mich mal unter. Aus welchem Bundesland kommst Du denn? Und meinst Du Tagesmutter oder Kinderfrau? Hast Du Dich schonmal beim Jugendamt oder Tageselternverein nach einer Tagesmutter/ Kinderfrau informiert? In Schleswig-Holstein und Niedersachsen wird die Betreuung jedenfalls bezuschußt. Vor meinem Studium habe ich selber als Tagesmutter gearbeitet und 3,50 € die Stunde pro Kind bekommen, das war auch der Durchschnitt in Niedersachsen, was echt wenig war, in der Summe dann tatsächlich aber mehr als ich in meinem Beruf als Arzthelferin hätte verdienen können....Jedenfalls lief das alles übers Jugendsamt, die Eltern konnten da einen Ermäßigungsantrag stellen und haben oft nur einen kleinen Teil der Betreuungskosten selber gezahlt. Eine Kinderfrau bekam sogar nur 2,80 €. Ich hatte zum Schluß selber eine, als ich zur Abendschule ging. Also wie kommen die Damen in Deiner Umgebung auf so einen Stundenlohn??

Lieben Gruß
Janine
 
Janine,

es waren private Tagesmütter. Vom Jugendamt habe ich ja leider eine blöde Antwort erhalten, ich wurde aber an einen anderen verwiesen, mal schaun. Habe da morgen früh einen Termin.

LG Monik
 
Monik,
dann nehmen die aber einen satten Stundenlohn! Und wie sieht es bei Euch mit einem Tageselternverein aus? Drücke Dir die Daumen.

Gruß
Janine
 
Nein, haben wir hier leider nicht. Dazu müsste ich aber auch einen Partner haben, der das auch unterstützen würde, er ist mehr ein Einsiedler und mag keine grossen Verpflichtungen, er ist mit seinem Job überlastet und mit dem Haus hier und so weiter....

Kann ich euch Mädels mal was fragen? Ich hatte in 1-2 Foren Beiträge geschrieben-Kindererziehung und Job des Partners-mein Partner ist Berufssoldat und ob man immer zu 100 Prozent hinter dem Manne stehen muss, und sein eigenes Leben aufgeben sollte. Für genaue Details reicht der Platz hier nicht. Mir fällt aber auf, sobald ich was von Studium schreibe, werde ich meist wirklich aggressiv angeschrieben. Auch die die vorher völlig normal geschrieben haben, meinen dann immer, das ich egoistisch wäre, das ich jetzt studiere. Nun, das meine alten "Freunde" einen links liegen lassen und die Leute real Abstand nehmen, ich kann es einfach nicht verstehen. Was zum Himmel ist denn schlimm daran, wenn Frauen studieren????? Es sind gar nicht die Männer, sondern die Frauen selbst, die dann wirklich "dämlich"-sorry- reagieren. Mich nervt das langsam und werde auch schon aggressiv, oder möchte amliebsten das verschweigen, wenn ich darauf angesprochen werde. Passiert euch das auch oder nur mir? Ich dachte schon ich bilde mir das ein, aber mein Partner hat einige Reaktionen selbst miterlebt und auch einige Beiträge gelesen und versteht die Welt nicht.
Wenn euch das so ähnlich ergeht, wie geht ihr damit um?

LG von Monik
 
Hm kann ich nicht bestätigen. Meine Freunde sind total stolz auf mich, dass ich studiere, trotz das ich voll berufstätig war und eben Familie habe. Habe aber auch einen Mann der mich immer unterstützt und mir auch hilft, wenns mal nicht so gut läuft. Mein problem ist eher, dass ich meine Freunde nicht so oft sehen kann, weil wir ja alle 2-3 Jahre den Wohnsitz ändern, weil mein Mann ständig versetzt wird. Mit ein Grund warum nach 12 Jahren Bundeswehr dann Schluss ist. Auch damit ich endlich mal länger in einem Betrieb dann Fußfassen kann. Bisher wurde ich nur bei einigen Vorstellungsgesprächen abgelehnt, weil überqualifiziert und ständige Versetzung des Ehemannes im Raume steht naja und ich so jung bin und frisch verheiratet, so dass vermutlich ja bald die Kinder kommen würden und man dann ausfällt. Das finde ich ehrlich gesagt dämlich von den Firmen. Die offiziellen Absagen sind dann natürlich nur: haben uns für einen anderen Bewerber entschieden.
 
Hm kann ich nicht bestätigen. Meine Freunde sind total stolz auf mich, dass ich studiere, trotz das ich voll berufstätig war und eben Familie habe. Habe aber auch einen Mann der mich immer unterstützt und mir auch hilft, wenns mal nicht so gut läuft.

Das ist bei mir genauso...
Meistens heisst es sogar, dass sie es total bewundern, "wie ich das nur alles schaffe". Das ist mir dann immer etwas peinlich, weil ich gar nicht das Gefühl habe, dass es so etwas Aussergewöhnliches ist. :eek:
 
Hey Monik,

so richtig glücklich klingst Du nicht. Du machst das genau richtig so wie Du das machst. Dass Dein Partner nicht 100&ig hinter Dir steht ist schade und irgendwie ließt sich hier eine ziemlich Unzufriedenheit deinerseits raus. Ganz sicher bist Du nicht dafür da "nur" hinter Deinem Mann und Kind zu stehen. Es gibt auch noch Dich. Warum Du solche Reaktionen bekommst ist mir unklar, obwohl ich diese selber von meinen Eltern bekomme (Frau=Herd ;) ). Bei mir war es so: Ich habe mich getrennt mit zwei kleinen Kindern, weil eben dieser Mann nicht für uns da war und natürlich aus vielen anderen Gründen, ich habe in meiner Ehe sehr viel Selbstvertrauen verloren. Dann habe ich meine jetzigen Partner kennengelernt, der mir immer wieder Mut zugesprochen hat und eben auch meinte, dass ich mich nicht für meine Kinder aufgeben muß, sondern es auch noch mich gibt. So kam ich dann zum Studium und mir ist es jetzt klar, dass ich viel mehr kann als ich mir jahrelang zugetraut habe. Dieses Studium ist also auch für mein Selbstwertgefühl sehr wichtig. Meine Kinder gehen bis 15:30 Uhr in die Kita und es geht Ihnen sehr gut dabei, glücklichweise ist es hierin Lübeck eh üblich, dass viele Mütter berufstätig sind, von daher fühl ich mich hier auch nicht komisch beäugt. Danach habe ich den Nachmittag für meine Kinder und bin zufrieden und entspannt, weil ich endlich wieder ein Ziel vor Augen haben. Für mich hat dieses Studium auch viel mit Unabhängigkeit zu tun, da ich selber erfahren mußte wie es einem plötzlich finanziell alleine mit zwei kleinen Kindern geht, das passiert mir nicht nochmal. Also laß Dir kein schlechtes Gewissen machen, die anderen haben einfach keine Ahnung. Und das Freunde Dich links liegen lassen ist einfach nur traurig.

Gruß
Janine
 
Ich hatte in 1-2 Foren Beiträge geschrieben-Kindererziehung und Job des Partners-mein Partner ist Berufssoldat und ob man immer zu 100 Prozent hinter dem Manne stehen muss, und sein eigenes Leben aufgeben sollte. Für genaue Details reicht der Platz hier nicht. Mir fällt aber auf, sobald ich was von Studium schreibe, werde ich meist wirklich aggressiv angeschrieben.
LG von Monik

Verstehe ich nicht, nur weil man studiert und für sich selbst was macht, Familie hat etc. heißt es doch nicht das mein sein eigenes Leben aufgibt. Klar, setzt man Prioritäten (bei mir ist die 1. Priorität meine Familie und Freunde, dann Studium, Beruf). Deshalb ziehe ich auch jedes Mal bei der Versetzung mit meinem Mann um. Aber warum soll studieren egoistisch sein? Das bringt einen doch nicht nur persönlich etwas, sondern kommt doch auch dem Beruf zu Gute und natürlich auch den Kindern und der Familie. Wenn man selbst zufrieden ist, überträgt sich das auch auf die "Familienstimmung". Meiner Meinung nach sind "Freunde", die sagen, man sei egoistisch, weil man trotz Kinder studiert, die falschen Freunde. Und ein Mann der keine Verantwortung übernimmt, einen nicht unterstützt oder bspw. die Kindererziehung, Haushalt alles auf die Frau überträgt, auch nicht der passende Partner. Gegenseitiges Verständnis, Rücksichtnahme und Kompromissbereitschaft und Anerkennung für das Geleistete sollte in einer Beziehung vorhanden sein. Sonst funktioniert das über kurz oder lang nicht.
 
Mein Mann ist Zeitsoldat und verlässt demnächst die Bundeswehr (nach 12 Jahren und 2 Elternzeitmonaten). Ich bin auch jedes Mal mit umgezogen. Bin mit meinem Kind seit 2 Jahren zuhause und so langsam reicht mir das auch. Ich finde es viel schlimmer, nichts aus seinem Leben zu machen! Ich studiere seit letztem Jahr und das war die beste Entscheidung, die ich seit langem getroffen habe. Wieviel mein Erststudium () noch wert ist, weiß ich nicht. Aber es kann doch nicht sein, dass man sich selbst immer hinten anstellen muss, nur weil der Mann das Geld nach Hause bringt. Neee, im Leben nicht. Und dieses Unterstützergerede kenne ich selbst von ranghohen Offizieren... "Es kann nur einer in der Familie Karriere machen." *blabla* Ich finde es toll, dass du etwas aus deinem Leben machst!
 
Ich sehe mein Studium auch als Investition in die Zukunft, nicht nur in meine, sondern die der Familie. Wenn ich dank Studium in 5 Jahren einen besseren Job bekomme, profitieren doch alle davon. Und das mir das Studium Spaß macht und ich nicht frustriert zu Hause rumsitze, kommt auch der ganzen Familie zu gute!
Klar gibt es Leute die meinen ne Mutter gehört an den Herd, aber wenn ich mir manchmal die ganzen jungen „Hausfrauen“ (z. B. Vormittags im TV) ansehe, bin ich froh das ich, auf die Frage was ich mache, sagen kann: 2 kleine Kinder erziehen, Studium, Teilzeitjob, Haushalt. Nur Hausfrau wär absolut nichts für mich. Ich glaube selbst wenn mein Ehemann das 5 fache verdienen würde, ich hätte immer noch das Bedürfnis etwas selber zu machen.
Eine Zeitlang bin ich wirklich nur Arbeiten gegangen um die Tagesmutter zu bezahlen, aber es war mir wichtig wenigstens für ein paar Stunden wieder in den Job zu kommen.
Mein Mann war auch gegen das Studium, er fand es wohl auch bequemer wenn ich Haushalt und Kinder übernehme, anstatt ihm die süßen kleinen lange Samstage zu überlassen um in die Studienzentrale zu fahren. Aber mittlerweile hat er es einfach akzeptiert und unterstützt mich wenn nötig (manchmal auch nicht ganz freiwillig). Zum Glück haben wir noch die Oma die im Haus wohnt und (fast) immer Zeit hat!
Allen hier weiterhin viel Erfolg und lasst Euch nicht unterbuttern!!!
 
Vielleicht noch ein Kommentar von der "bösen", weil männlichen Seite: Nach dem Ende meines Studium ist der Samstag der "Papi"-Tag geworden. Die Kinder schätzen dies auch und ich habe den Vorteil, dass ich mich mit einem "Leidensgenossen" :D zusammentue. D.h. seine und meine Kinder spielen zusammen, so dass die Samstag inzwischen vergehen wie im Fluge. Ich habe auch festgestellt, dass es auch für Männer schwierig ist, mit sehr jungen Kinder etwas zu machen (Väter allein auf einem Spielplatz sind immer noch selten). Conclusio: Ich finde es gut, wenn die Damen studieren ( schliesslich gibt es eine Zeit nach den Kinder). Wie die Männer damit umgehen, ist eine Frage der Erziehung (durch die Eltern oder durch die Frauen). Euch viel Erfolg.

Michael
 
Von mir auch noch was zur "bösen" Seite;) Mein Mann unterstützt mich ganz toll. Ich schreibe grad Diplomarbeit und er nimmt fast jedes Wochenende die Kinder und unternimmt was mit ihnen. Und was Michael schreibt kann ich nur bestätigen: für Männer ist das schwieriger! Mein Mann ist auch eher ruhig und zurückhaltend, da fällt es ihm schwer, mit anderen (=in dem Fall meist Mütter) in Kontakt zu kommen. Und bis jetzt hat er leider keinen, den das gleiche Schicksal trifft und mit dem er sich zusammentun könnte! Also fährt er jeden Samstag oder Sonntag in den Zoo o.ä.. Ich weiss, dass er auch 3 Kreuze schlägt wenn ich hier endlich fertig bin, aber normalerweise hilft er mir da ohne Murren! Es gibt also auch wirklich die andere Sorte Männer!!!
 
Vielleicht noch ein Motationshilfe für die Männer: Die Frauen sind aufgrund dieses freien Tages wesentlich ausgeglichener.
 
Ich habe das mit der bösen Seite -männlichen Seite nicht verstanden, ich meine ganz sicher nicht jeden Mann damit, das wäre doch Quatsch. Ich kenne meinen Partner jetzt seit 3 Jahren und es steht eine Weiterbildung für ihn wieder an, natürlich muss er dafür 3 Monate weg. Warum alles so kreuz und quer bei der BW geplant wird....warum können normale Kurse nicht auch über eine Volkshochschule in der Nähe organisiert werden, warum muss man dazu wirklich durch die Heide reisen? Das kostet den Steuerzahler aber auch viel Geld, weil Trennungsgeld, Kilometergeld, die Unterkunft muss auch finanziert werden und so weiter.

Naja,dass sind alltägliche Sorgen. Jetzt brauch ich erstmal einen Krippenplatz, sonst platzt das mit dem Arbeitsvertrag. Schmunzel, Sorgen halten einen auch auf Trapp...
o
 
Das mit der bösen Seite war ein bisschen übertrieben. Es sollte nicht böse sein. Wir Männer wollen natürlich auch die Kinder, aber ich habe die Erfahrung gemacht, das die Frauen besser organisiert sind. Wenn ich allerdings höre, dass die Bundeswehr Deine Familie so trennt, ist es mit dem Familienleben etwas schwieriger. Ich kann keine Patentrezepte geben, ich wollte aber nur sagen, dass auch Männer gibt, die sich um die Kinder kümmmern, was aber nicht leicht ist. Es ist keine Kritik an Euch, ich weiss halt, wie es bei uns aussieht.
 
Es ist schön, zu lesen, dass es Männer gibt, die sich am Familienleben verantwortungsvoll beteiligen und auch die Interessen ihrer Frau/Lebensgefährtin/Mutter ihrer Kinder berücksichtigen. Aus meiner Erfahrung ist das aber absolut noch nicht der Regelfall, nicht mal bei Männern, die meinen, auf Gleichberechtigung Wert zu legen. Ich habe 2 Kinder, 15 und 7 Jahre. Es wird anders, aber nicht einfacher, wenn sie älter werden. Für Männer ist es immer noch selbstverständlicher, dass Rücksicht auf ihre beruflichen Interessen und ihr Weiterkommen genommen wird, die Frau regelt das mit den Kindern ja so nebenbei. Was das aber im Alltag auch für einen Aufwand und Organisation bedeutet, wird meist nicht wahrgenommen und schon gar nicht honoriert, eher abgewertet. Auch wenn man als Frau und Mutter Vollzeit arbeitet. Ich habe jetzt angefangen zu studieren, weil ich der Meinung war, dass es jetzt endlich Zeit ist dafür (frau wird ja auch nicht jünger) und die Fernuni halt gute Rahmenbedingungen liefert. Und weil ich mich für Alternativen mit Präsenzveranstaltungen einfach nicht auf meinen Freund verlassen kann, die Betreuung (das ist ja nicht nur einfach Aufpassen, das nichts Schlimmes passiert...) der Kinder muss eben abgesichert sein.

@Monik40

Geh dem Jugendamt einfach weiter auf die Nerven, auch wenn die ersten Reaktionen nicht so positiv ausgefallen sind. Die müssen sich nämlich kümmern und tätig werden, grade, wenn du mit einem Arbeitsvertrag ankommst. Eine Tagesmutter muss da übergangsweise, bis eine Krippenplatz gefunden ist, schon drin sein (du darfst natürlich nicht wählerisch sein bzgl. der Entfernung)...In Bayern ist es zumindest so. Ich hoffe, bei euch auch! Viel Glück und Nervenstärke.
 
Ich stimme MegaMind mal zu, es ist nicht ganz so selbstverständlich, dass Mann auch Familie hat. Es ist immer noch so in den Köpfen einiger Mitmenschen drin, Mann geht arbeiten und Frau bleibt mal zu hause. Mein Partner brauchte jetzt aber auch seine Zeit zu begreifen, dass in der Freien Wirtschaft einiges anders läuft. Bei der BW verändert sich jetzt aber auch einiges, weil Unmut aufgekommen ist, denn Männer wollen-mi_ch-auch Familie und Kinder, und einige wollen eben ihre Kinder auch aufwachsen sehen und sie auch begleiten. Nur wird es den Beamten da etwas einfacher gemacht, was er schon bemerkt hat. Finanziell und auch mit einigen Hilfestellungen was Wohnung und so weiter betrifft.

Er hat auch eingesehen, das Frau eben nicht zu hause bleiben kann, wenn sie nicht verheiratet ist. Sonst brechen mal böse Rentenzeiten an. Ich will und muss arbeiten gehen, weil ich einfach sonst keine Krankenversicherung habe und später mal so wenig Rente habe, das ich wirklich Hartz IV hätte. Traurig, obwohl ich Vollzeit gearbeitet habe.

Es ist ein Thema was uns alle betrifft. Vielen Dank für eure lieben Zeilen, ich fühl mich jetzt nicht mehr ganz so alleine.
 
auch auf die Gefahr hin, dass ich die 1000. bin, die diese Frage stellt. Wie melde ich mich bei Schwangerschaft korrekt zu den Klausuren an, wenn ich in einem nahegelegenen Studienzentrum meine Klausuren schreiben möchte? Habe in den Prüfungsinformationen nachgesehen und mich bei den ausgewählten Klausuren als "Sonderfall" angemeldet. Da es nichts anderes gibt, habe ich "körperlich behindert" gewählt und als Einrichtung und Kontaktperson meinen Frauenarzt angegeben. Als ich dann gerade die geforderten Unterlagen wie z.B. Kopie des Mutterpasses einscannen wollte, kam eine Meldung, dass ich von sämtlichen Klausuren wieder abgemeldet worden bin und eine Nachricht von einer Dame, dass ich bitte die Hinweise im Heft 3 beachten möge, da sonst eine korrekte Anmeldung nicht möglich sei. Wie?? Ich verstehe nur Bahnhof. In dem Heft steht gar nichts von Schwangerschaft und dem Vorgehen drin. Da ich das das erste Mal mache (weil ich es bei meiner Tochter noch nicht gewusst habe, wie das geht), wäre ich Euch dankbar, wenn Ihr mir das Vorgehen bitte einmal erklären könntet.

LG
Rajena
 
Rajena,

also beantworten kann ich Dir das leider auch nicht, weil ich auch schwanger am regulären Prüfungsort geschrieben habe. Aber ich würde Dir auf jeden Fall empfehlen einfach mal beim Prüfungsamt anzurufen!! Die sind doch da eigentlich immer recht hilfsbereit und können Dir ganz genau sagen was Du zu tun hast!!

LG und viel Erfolg

Sina
 
Rajena,

wenn du im Studienzentrum deine Klausuren ablegen möchtest, warum gibst du deinen Frauenarzt als Betreuer an? Verstehe ich nicht. Und wenn du dir die Sonderregelungen angeschaut hast und gesehen hast, dass du nicht unter die Regelung fällst, dann kannst du dich doch erst Recht nicht anmelden, ohne vorher mit dem Prüfungsamt Rücksprache gehalten zu haben.

Ich hoffe, du konntest die Sache klären.
Gruß, Cartoon
 
cartoon,

so schlau bin ich jetzt auch. LoL.

@Sina: Habe da gerade angerufen und weiss jetzt, wie es geht. Vielen Dank.
 
Mal euch allen eine schöne Woche wünsch! Meine Kleine fängt gerade an zu krabbeln und ich bin den halben Tag damit beschäftigt, ihr hinterher zu laufen....sieht ja lustig aus...
 
Nein, haben wir hier leider nicht. Dazu müsste ich aber auch einen Partner haben, der das auch unterstützen würde, er ist mehr ein Einsiedler und mag keine grossen Verpflichtungen, er ist mit seinem Job überlastet und mit dem Haus hier und so weiter....

Kann ich euch Mädels mal was fragen? Ich hatte in 1-2 Foren Beiträge geschrieben-Kindererziehung und Job des Partners-mein Partner ist Berufssoldat und ob man immer zu 100 Prozent hinter dem Manne stehen muss, und sein eigenes Leben aufgeben sollte. Für genaue Details reicht der Platz hier nicht. Mir fällt aber auf, sobald ich was von Studium schreibe, werde ich meist wirklich aggressiv angeschrieben. Auch die die vorher völlig normal geschrieben haben, meinen dann immer, das ich egoistisch wäre, das ich jetzt studiere. Nun, das meine alten "Freunde" einen links liegen lassen und die Leute real Abstand nehmen, ich kann es einfach nicht verstehen. Was zum Himmel ist denn schlimm daran, wenn Frauen studieren????? Es sind gar nicht die Männer, sondern die Frauen selbst, die dann wirklich "dämlich"-sorry- reagieren. Mich nervt das langsam und werde auch schon aggressiv, oder möchte amliebsten das verschweigen, wenn ich darauf angesprochen werde. Passiert euch das auch oder nur mir? Ich dachte schon ich bilde mir das ein, aber mein Partner hat einige Reaktionen selbst miterlebt und auch einige Beiträge gelesen und versteht die Welt nicht.
Wenn euch das so ähnlich ergeht, wie geht ihr damit um?

LG von Monik

Hallo Monik,

ja... mir gehts da irgendwie ähnlich? Wo bzw. Wie wohnt ihr? Damit meine ich die Einwohnerzahl.
Ich bin zu meinem Mann gezogen von einer ca. 100.000 Einwohner Stadt aufs Dorf (3.500) Einwohner. Wo viel noch 2-4 Kinder haben und die Mütter mit mehr als zwei Kinder daheim sind, bis das Jüngste die Grundschule verlassen hat (wir haben drei Kinder von 3-8 Jahren). HIER kommt das gar nicht gut,
da könnte man doch seine Kinder vernachlässigen und überhaupt, soll doch die Frau hinterm Herd stehen von Mo-So und der Mann verdient das Geld (sorry für die Ironie). So gaaaaaanz langsam geht jetzt die jüngere Generation nun mit Kind arbeiten und das meist nach dem 2. Geburtstag. Vor 5 Jahren bei meiner Ältestens nicht denkbar.
In meiner Heimatstadt ist das normal, wahrscheinlich sind die auch nicht "stehen geblieben".
In anderen Internetforen bin ich noch nicht auf eine negative Reaktion gestoßen - im Gegenteil.
Was das "Real Life" betrifft, halte ich mich eher bedeckt. Wer mich gut kennt - also Freunde der Familie, die wissen Bescheid, der Rest frägt auch nicht danach, denn hier auf dem Land ist man ja automatisch mit drei Kinder "Nur-Hausfrau".
Über jegliche Kommentare würde ich hinwegsehen, es sei denn, sie kommen von Menschen, die dir wichtig sind.

LG Nicole
 
"Was das "Real Life" betrifft, halte ich mich eher bedeckt. Wer mich gut kennt - also Freunde der Familie, die wissen Bescheid, der Rest frägt auch nicht danach, denn hier auf dem Land ist man ja automatisch mit drei Kinder "Nur-Hausfrau"."

Wenn ich sowas lese, finde ich das traurig und andererseits unfassbar. Da sieht man, wieviel noch getan werden muss. Es kann doch nicht sein, dass du nicht offen dazu stehen kannst, dich als Frau und nicht nur Mutter/Ehefrau behaupten und weiter entwickeln zu wollen. Dass du dafür u.U. noch negatives Feedback bekommst.
Ich kann mir aber auch nicht vorstellen, dass sämtl. Frauen in ländl. Gebieten ihre Erfüllung in der Hausfrauenrolle finden. Oder sind Traditionen und fehlende Infrastrukturen so mächtig? Gibt es denn keine, die das, was du tust, vllt. insgeheim bewundert?
Was sagt denn dein Mann dazu? Verheimlicht er auch, dass seine Frau nicht nur hinterm Herd steht?

Ich wohne in einer Großstadt, habe mir aber auch schon sagen lassen müssen: Mit Kindern müssen Sie doch nicht arbeiten, was wollen Sie denn? Dass man persönlich aber das Bedürfnis (oftmals aber auch das finanzielle Muss) hat, berufstätig zu sein und das auch möglichst erfolgreich, verstehen viele (weder Arbeitgeber noch Behörden) irgendwie nicht. Und die Kinder kommen bei entsprechender Organisation auch nicht zu kurz und nehmen auch keinen Schaden...
 
Megamind,

nein, mein Mann steht natürlich hinter mir. Sonst geht das ja auch gar nicht mit zwei Kleinkindern (die nie Ruhe geben) und einem Schulkind.
Familie und Freunde von uns wissen natürlich bescheid - aber ich rede nicht groß darüber.

Die Infrastruktur und der schlechte Arbeitsmarkt hier ist wohl auch mit ausschlaggebend, dass viele hier nicht arbeiten können. Z. B. hat der Kiga nur bis 16:30 auf. Ich könnte - wenn ich wollte - nicht mal nen "normalen" Job nachgehen, denn selbst TZ im Büro (mein Lehrberuf) hat man oft 2-Schichten, mal früh, mal nachmittags und nachmittags eben mind. bis 17:00. Auf die Schwiegereltern kann ich mich da auch nicht stützen, denn die sind 65 und 73 und könnten meine zwei Rowdies - Tochter ist da weniger das Problem - nicht regelmäßig nehmen.
Noch ein Grund, endlich, was anzugehen, was mir im Beruf wirklich Spaß macht. Und bis ich fertig bin, sind alle Kinder alt genug, dass sie auch mal 1 Stunde alleine daheim bleiben können, bis die Mama kommt ;)

Das Denken, zumindest hier auf dem Land, ist ziemlich kleinkariert... das wird sich so schnell wohl nicht ändern... Kinderkrippe gibt es erst seit 3 Jahren, wird erst nächstes Kiga-Jahr voll belegt sein, vorher waren die Kinder bis 3 oder 4 Jahre daheim bei der Mama. Viele sehen die Kinderkrippe nicht als Bildungseinrichtung, sondern als "Abschiebung". Ich denke, das braucht hier alles noch seine Zeit :)
Deswegen gibt es auch wenige, die sich "outen", dass sie so ein "Rollenmodell" gut finden.

lg Nicole
 
Die Infrastruktur ist hier sehr gut, es fahren Züge und auch Busse, Autobahn ist auch nicht so weit weg. Wir wohnen grob Richtung Hannover, aber Jobmässig sieht es hier nicht so gut aus. Krippenplätze sind zu haben, aber...entweder vormittags oder nachmittags. Ich glaube daran scheitert es bei vielen Familien. Mein Partner muss jetzt auch langsam begreifen, das hier im normalen-nicht Beamtenleben-Leben alles anders läuft. Bei ihm ist alles geregelt, die meisten brauchen sich da keinen Kopf zu machen, ausser die Frau steht wirklich auf und sagt -so wie ich- ich bin auch noch da und nicht nur Familie und Kinder und Herd, Haushalt.

Das andere Frauen negativ reagiert haben, es waren, nach genauem hinschauen, Frauen die nicht arbeiten gehen und auch keinen weiteren Schulabschluss haben oder sich komplett Haushalt und Familie unterordnen und wahrscheinlich unglücklich damit sind. Auf Ämtern reagieren sie meist ungehalten, wenn man mit einer klaren Forderung kommt. Wenn man "fragt" reagieren sie anders, so meine Beobachtungen.

@Nicole, wo kommst Du denn her? Das liest sich mitterlalterlich, wirklich Dorf. In der Grosstadt ist alles einfacher, weil es einfach anonymer ist, keiner interessiert sich für den anderen, jeder lebt so sein Leben. Ich kenne jetzt beide Seiten, und das Dorf hat mir eigentlich besser gefallen, denn da ist man noch aneinander interessiert.
Ich war bis im Rettungsdienst-dort sind Menschen wirklich erst Wochen später in der Wohnung gefunden worden, das finde ich traurig. Auf dem Lande kommt das so gut wie gar nicht vor, denn da schaut man, wann und wo man zuletzt war-natürlich auch augenzwinkernd.

Für mich, ich höre jetzt nicht mehr hin, wenn dumme Kommentare zu hören oder zu lesen sind. Fällt mir zwar schwer, weil es eben die persönliche Ebene ist, aber auch das kann man lernen.
 
Das Denken, zumindest hier auf dem Land, ist ziemlich kleinkariert... das wird sich so schnell wohl nicht ändern... Kinderkrippe gibt es erst seit 3 Jahren, wird erst nächstes Kiga-Jahr voll belegt sein, vorher waren die Kinder bis 3 oder 4 Jahre daheim bei der Mama. Viele sehen die Kinderkrippe nicht als Bildungseinrichtung, sondern als "Abschiebung". Ich denke, das braucht hier alles noch seine Zeit :)
Deswegen gibt es auch wenige, die sich "outen", dass sie so ein "Rollenmodell" gut finden.

lg Nicole

Vielleicht braucht es ja auch einfach die Erfahrung, wie es sein kann, wenn die Kinder andersweitig untergebracht sind.

Ich hatte erst auch nicht vor meine Kinder in der Krippenzeit ausser Haus betreuen zu lassen. Dann habe ich mein Fernstudium hier begonnen. Da hatte ich erst ein Kind, das 1 Jahr alt war. Mir war sofort klar, dass ich auch mal Zeit tagsüber nur für mich brauche werde. Da habe ich eine Tagesmutter für meinen Sohn gesucht. Freilich auf teilzeitbasis. 2 Tage in der Woche war ich "kindfrei". Und siehe da, ich merkte, nicht nur wie gut das mir tat, sondern auch den Kleinen. Kinder wollen auch mal von mama frei sein. Sowieso mit Altergleichen spielen. Erst in der Gruppe lernen sie wirklich soziales Verhalten, bzw. können ausprobieren, was sie von uns Großen abgucken.

Abgesehen davon deckt sich die heutige Realität nicht mit der meiner Kindheit gar nicht. Wie oft habe ich in der letzten Zeit gesagt, mein Mutter weiss nicht wie "einfach" sie es hatte. Ich kann meine Kinder nicht einfach nach draußen zum Spielen schicken. Jeden Spielplatz besuch muss organisiert sein. Das Angebot an Spielkameraden ist auch nicht gerade übermäßig. Die einfachste Lösung ist eine Kindertagesstätte. Da haben die Kleinen ihre Gruppen. Können sich mit anderen Kindern austoben. Mir wird die Organisation und das dabei sein Müssen abgenommen. Ich habe Zeit für mich, für Erledigungen ohne Quengelei und bin dann für den Nachmittag mit den Kinder viel entspannter. Das kommt allen zu Gute. Natürlich muss es auch eine gute Einrichtung sein. Ich sehe aber nicht, dass meine Kinder einen Schaden davon tragen, nur weil ich sie "weggebe". Im Gegenteil, sie können vieles machen, die ich alleine anzubieten nicht im Stande wäre.

Also, Mütter, kein schlechtes Gewissen haben!
 
Wollte mich jetzt politisch engagieren, genauer gesagt mich an der Problemlösung Kinderbetreuung beteiligen. Was soll ich sagen, Politiker können gleich reihenweise zum Psychiater, solch eine Problemlösung die nur negative Aspekte betrachtet...HILFEEEE!! Ach Mädels, ich bin enttäuscht. Das Thema wird entweder nicht ernst genommen oder wirklich mit nur negativen Aussagen niedergeknüppelt und tot geredet.

Öffnungszeiten der Krippen wären 8-12 oder 13-17 oder von 8-14, und da hätten wir ab Oktober, endlich, einen Platz. Länger Öffnungszeiten sind nicht drin. Was mich aber ammeisten erschreckt hat, 2 Erzieherinnen nehmen den Kampf mit bis zu 15 Kampfzwergen auf!!! Auweija. Wenn eine Frau manchmal schon mit einem Kind völlig überfordert ist, was passiert dann mit den Erzieherinnen, wenn sie wirklich so viele Wuselköpfe um sich haben. Also mir macht das Angst.

Die Frage nach FSJ´lern oder Tagesmüttern, die da mitarbeiten könnten, wurde verneint. Warum zum Henker nicht???? Da kommen dann die Totschlagargumente auf den Tisch und man (ich) könnte nur heulen. Es wird zerredet, anstatt zu zu hören und Ideen die von den Eltern kommen, werden schlichtweg ignoriert. Mitarbeit in einer Partei geht ja gleich gar nicht...und so weiter. BRRRRRR, Haarerauf.
 
Also die Öffnungszeiten gehen meiner Meinung gar nicht, da lobe ich mir unsere Kita mit 6-18 Uhr! Aber ich kann dich beruhigen, zwei Erzieher kommen mit 15 Kinder klar. Sie gehen einfach ganz anders an die Sache ran! Meine Mädels fühlen bzw. haben sich in der Kita immer wohlgefühlt. Wenn die Kita ein gutes Konzept hat, sollte das echt kein Problem sein!
 
Das kann ich nur bestätigen. Die Kinder sind ja schliesslich nicht bei Mama. Da ist vieles anders. Wie oft habe ich mich gefragt, wieso meine Tochter in Kiga anstandslos nach Aufforderung die Spielsachen aufräumt? Zu Hause ist das fast ein Ding der Unmöglichkeit! Die Antwort von den Erziehern: Ich bin "bloß" die Mama............. Da habe ich auch ein tolles Zitat aus dem englischen: Children aren't happy with nothing to ignore. That's what parents were created for. *schmunzel*
 
-)
Auch ich wage mich an das Studium, zwar nur mit einem Kind, dafür aber alleinerziehend und 30 Std/Wo berufstätig. Das heißt, lernen können werde ich hauptsächlich nur abends, wenn der Lütte schläft. Wobei ich den Vorteil habe, dass sich der Papa trotz unserer Trennung noch super um ihn kümmert, heißt für mich: jedes zweite Wochenende kinderfrei :) Aber weswegen ich auch noch hier antworte: Ich bin Erzieherin und kann so auch aus beruflicher Sicht eure Probleme mit den fehlenden Kigaplätzen nachvollziehen. Da ich ländlich wohne sind die Krippenplätze auch noch nicht wirklich gut ausgebaut...aber es wird und das wiederum ist wirklich zum großen Teil dem Engagement der Eltern zu verdanken. Wenn wir als Mitarbeiterinnen zum Träger marschieren heißt es auch nur. "Nö, kein Geld. Und solange der Bedarf nicht da ist..." Also liebe Eltern: meldet euren Bedarf an, nur so kann auch was passieren. Was die freiwillige Arbeit von "Hilfskräften" angeht: auch hierfür wird kein Geld zur Verfügung gestellt, es gibt einfach vorgeschriebene Personalschlüssel . Praktikanten nehmen wir grundsätzlich gerne...aber nur nach kurzem Probearbeiten, ich hatte in meinen 15 Berufsjahren schon so manchen dabei, der tatsächlich als 26. Kind durchging und statt Hilfe nur bedeutend mehr Stress gebracht hat. Übrigens habe ich auch großen Respekt vor den Kolleginnen in der Krippe, 15 ganz Kleine sind schon viel, da ziehe ich jederzeit meine 25 "Großen" vor :)
LG, Tanja
 
Oben