Allfinanz-Akadamie

Allfinanz-Akadamie

Hallo,

:)

bin auch neu. Studiere General Mangement (MBA) bei der Allfinanz Akademie, die auf Kurse der Fernuni Hagen zurückgreift.

Gibt es hier noch Gleichgesinnte?

Gruß,
Jörn
 
Im ersten Semester sind dies:

Strategische und operative Planung (E. Scherm)
Marketingmanagement (R. Olbrich)
Finanzielles Rechnungswesen (M. Bitz)
Grundzüge der Wirtschaftsinformatik (Gehring/Pankratz)

Gibt es einen Platz hier im Forum oder im Web, wo man alte Klausuren und Einsendearbeiten zu diesen Themen findet?

Gruß,
Jörn
 
MBA General Management

Hallo,

werde hoffentlich im Oktober auch den MBA General Management anfangen können zu studieren...:) noch n bissl hin, habe aber erst Anfang Mai mein 25. Lebensjahr vollendet.....:freu:

Vorab nochmal ne Frage um Sicher zu gehen: Der MBA General Management der FernUni Hagen in Koopertaion mit der University of Wales ist akkrediert und in Deutschland anerkannt oder ?
Ich habe jetzt schon so viele unterschiedliche Meinungen darüber im Internet gelesen...was ist nun FAKT !?
Die bereist glücklich Studierenden müssten es ja wissen.....:p :)

Habe leider keinen Bachelor oder Diplom Abschluss und versuche über meine Berufsausbildung als Steuerfachangestellte in den Studiengang reinzukommen.
Arbeite seit knapp 2 Jahren schon in einem Betrieb als Leiterin der Finanzbuchhaltung.

Hat jemand schon mit dem Einstellungstest Erfahrungen gemacht ?
den man mit einem kaufmännichem Berufsabschluss und einer dreijährigen Berufserfahrung absolvieren muss um den MBA studieren zu können ?

Wie schwer ist es wirklich über ein Probestudium zum Student der Allfinanz Akademie zu werden, da man während der Probezeit schon die relativ hohen Studiengebühren zahlen muss oder ?

Fragen über Fragen.....:confused:

wäre schön wenn mir jemand mit seiner Meinung oder/und Erfahrung bei MEINER Entscheidung weiterhelfen könnte....:danke:

Vielen dank schonmal im Voraus...
 
Suche Info´s zur Aufnahmeprüfung bei Allfinanz Akademie

Hallo zusammen,

ich bin neu in Forum. Ich bin Betriebswirtin (WA) der Wirtschaftsakademie und möchte das Fernstudium bei der Allfinanz Akademie in Hamburg zum "MBA General Management" aufnehmen.
Da ich kein Abitur habe und nur den Abschluss bei der Wirtschaftsakademie absolviert habe sowie staatlich geprüfte Umweltschutztechnikerin bin, muss die Aufnahmeprüfung bei der Allfinanzakademie machen.

Die Allfinanz Akademie teilte mir nur mit, dass ich einen Fragenbogen/ Ankreuzverfahren (1. Std) beantworten und einen Aufsatz über ein vorgegebenes wirtschaftliches Thema (1. Std) verfassen muss.
Kann mir jemand etwas sagen, was genau bei der Aufnahmeprüfung vorkommt und wie streng die Auswertung ist?

Gibt es einen Absolvent der Allfinanz Akademie im Forum, der mir weitere Informationen zum MBA-Fernstudium (Anerkennung bei den Firmen) geben kann, da das Fernstudium nicht gerade günstig ist!!

Viele Grüße Stefanie
 
M

MatthiasKr

Einen mba ohne abi/ diplom?

wie geht das denn? werden dann andere voraussetzungen abverlangt? was ist das für ein mba? ein staatlicher oder handelt es sich um einen abschluss einer privatinstitution?
bjoern
 
1. Dieses Studium läuft nur insofern in Kooperation mit Hagen ab, als dass das Material geliefert wird. Der Abschluss hat mit der Fernuni nichts zu tun, er wird von der University of Wales verliehen.
2. "Anerkennung" ist nicht gesetzlich definiert. Kein Arbeitgeber muss irgendjemanden einstellen, die Abschlüsse und sonstigen Qualifikationen muss und darf jeder selbst beurteilen.
3. Gesetzlich geregelt ist die Gradführung, das dürfte inzwischen auch bei diesem Studium kein Problem mehr sein (Änderungen in den Hochschulgesetzen). Es heißt aber nur, dass man sich "Martin Müller MBA" nennen darf.
4. Dieser Studiengang ist ohne nennenswerte Voraussetzungen für jedermann zugänglich. Ein Aufbaustudium, das jeder machen kann, kann nicht sehr angesehen sein. Zwar ist bei vielen MBAs ein Zugang ohne Erststudium möglich, dann muss aber tatsächliche Führungserfahrung vorliegen.
5. Bei der Aufnahmprüfung handelte es ich zumindest früher um Allgemeinwissen, das jeder besitzen sollte, der ernsthaft über ein Studium nachdenkt (etwas "Welcher dieser Flüsse mündet in die Donau? Saale, Main, Isar, Mosel" - Frage ist ausgedacht, aber so etwa war das).
6. Das Studium hat mit international nichts zu tun, die University of Wales lernt man nur als Buchstaben kennen.
6. Meiner Einschätzung nach handelt es sich bei diesem Studium um eine gute Möglichkeit für Versicherungsvertreter, "auch endlich einen Titel zu bekommen".
6. Wenn irgend möglich, würde ich ein anderes Studium absolvieren. Einen MBA ohne Erststudium bietet z. B. auch der Rhein-Ahr-Campus Remagen an.
 
Ich habe heute die Eingangsprüfung der Allfinanz Akademie in Hamburg gemacht. Aufgrund der Hitze hat man nur den Ankreuztest (1 Std. Zeitaufwand, geprüft wurde Allgemeinwissen) durchgeführt und auf den Aufsatz zu einen Wirtschaftsthema verzichtet!!

So wie der Verlauf heute bei mir war, stelle ich die Sinnhaftigkeit des MBA in Sachen Wertigkeit aufgrund der niedrigen Grundvoraussetzung in Frage und schliesse mich der Meinung der beiden Vorredner an!
Sicherlich lernt man etwas bei diesem MBA-Studium, aber die Ankennung auf dem Arbeitsmarkt ist sicherlich gering.
 
Hier sind ja viele Kenner am Werk!

Für mich ist dieses Studium die ideale Möglichkeit meine Wirtschaftskenntnisse zu vertiefen und das neben einem Fulltimejob als Manager und Familienvater.
Das Programm der Allfinanz Akademie ist eins der wenigen Programme, dass im Fernstudium zu absolvieren ist. Die Professoren der Fernuni Hagen geniessen internationale Reputation, was man von vielen Profs andere Hochschulen unf Fachhochschulen, die MBA Studiengänge anbieten nicht gerade behaupten kann.
Auch in diesem Studium wird sich die Spreu vom Weizen trennen! Und wenn es am Ende der Versicherungsvertreter schafft, warum denn nicht? Ich gehe dann lieber zu solch einem, als zu einem der keinen Weiterbildungsergeiz hat.

Gruß,
Jörn
Dr. rer.nat. Dipl. Phys.
 
Für mich ist dieses Studium die ideale Möglichkeit meine Wirtschaftskenntnisse zu vertiefen und das neben einem Fulltimejob als Manager und Familienvater........

Gruß,
Jörn
Dr. rer.nat. Dipl. Phys.
Schwierig zu glauben:
Vertiefung der Wirtschaftskenntnisse über Allfinanzakademie?
Bei diesem Background und bei dementsprechender Überqualifizierung ausgerechnet Allfinanzakademie?
Warum nicht direkt über FU Hagen?
Wie groß ist der Anteil der über Allfinanz übermittelten Kenntnisse zu diesem Gebiet (alle Finanzmöglichkeiten aus einer Hand ?) im Bereich der gesamten Volks- und Betriebswirtschaft?
Welche Finanzstrukturen lassen ihre MLM-Führungskräfte bei der Allfinanz schulen?
Sind Sie selbst in irgendeiner Art und Weise in maßgeblicher bzw. verantwortlicher Position bei der Allfinanzakademie?
Wer steht hinter diesem Unternehmen?

Fragen über Fragen

Gruß, ad_hoc
 
Also bei diesem Background würde ich wirklich einen normalen Studiengang an der FU machen, zumal Du mit dieser Vorkenntnis sowohl beim B.Sc. (Richtung: Business Administration & Economics) als aoch beim B.Sc (Richtung: Wirtschaftsinformatik) Dir wohl die Fächer Mathe, Statistik, Einführung in die Wirtschaftsinformatik sparen können wirst und relativ schnell dadurch einen weiteren akkreditierten Abschluss (der zudem weniger kostet) in den Händen hältst.
 
Also ich finde das mit dem Bachelor/Master mittlerweile ziemlich merkwürdig.

Mittlerweile gibt es Angebote wie Sand am Meer einen Bachelor/Master auch ohne Abitur, bzw. den Master ohne Bachelor zu machen.

Beim Diplom gab es ja noch unterschiede FH oder Unidiplom.

Aber jetzt ist der Bachelor/Master doch überall gleichwertig,ob jetzt an einer Uni, Fh, Berufsakademie oder weiss der Geier was noch....

Wer soll denn da später noch durchblicken, was jetzt welche qualität beinhaltet?????
 
Hier sind ja viele Kenner am Werk!

Für mich ist dieses Studium die ideale Möglichkeit meine Wirtschaftskenntnisse zu vertiefen und das neben einem Fulltimejob als Manager und Familienvater.
Das Programm der Allfinanz Akademie ist eins der wenigen Programme, dass im Fernstudium zu absolvieren ist. Die Professoren der Fernuni Hagen geniessen internationale Reputation, was man von vielen Profs andere Hochschulen unf Fachhochschulen, die MBA Studiengänge anbieten nicht gerade behaupten kann.
Auch in diesem Studium wird sich die Spreu vom Weizen trennen! Und wenn es am Ende der Versicherungsvertreter schafft, warum denn nicht? Ich gehe dann lieber zu solch einem, als zu einem der keinen Weiterbildungsergeiz hat.

Gruß,
Jörn
Dr. rer.nat. Dipl. Phys.
Hallo Jörn,
wie wird denn die Leistung im Studium überprüft?
Grüße Cappo.
 
Mittlerweile gibt es Angebote wie Sand am Meer einen Bachelor/Master auch ohne Abitur, bzw. den Master ohne Bachelor zu machen.

Beim Diplom gab es ja noch unterschiede FH oder Unidiplom.

Aber jetzt ist der Bachelor/Master doch überall gleichwertig,ob jetzt an einer Uni, Fh, Berufsakademie oder weiss der Geier was noch....

Wer soll denn da später noch durchblicken, was jetzt welche qualität beinhaltet?????
Naja, Studium ohne Abitur war auch beim Diplom möglich (auch wenn manche Diplom-Nostalgiker das nicht wahrhaben wollen). Die Regelungen dafür dürften sich nicht (wesentlich) geändert haben.
Master ohne Bachelor ist gewöhnungbedürftig, auf der anderen Seite sieht ja jeder, was jemand gemacht hat - ein MBA ohne Bachelor ist nicht die gleiche Ausbildung wie BWL Bachelor+Master (bzw. Diplom).
Dass es immer gleich heißt, ist schon richtig. Aber die Dauer, Akkreditierungsanforderungen etc. sind auch gleich - das war beim Diplom nicht so. Ansonsten dürfen Bachelor und Mastergrade in D nur von staatlichen bzw. staatlich anerkannten Hochschulen oder Berufsakademien unter Beachtung der Vorschriften verliehen werden. Der manchmal erweckte Eindruck, es könne jetzt jede Weiterbildungseinrichtung ihren Bachelor kreieren, ist falsch. Von daher ist es alles nicht so chaotisch, wenn auch gewöhnungbedürftig.
 
M

MatthiasKr

Also ich sehe nur wieder meine meinung bestätigt:

abschlüsse, insbesondere irgendwelche diplome, werden nun mittlerweile inflationär vergeben

auch in meinem eigenen berufsumfeld enne ich personen, die ganz stolz auf ihr diplom sind, z.b. diplom-betriebswirt xxx/xxx, und dies an irgendwdlchen "privatinstitutionen" (2x wöchentlich abendschule) erhalten haben

ich werde auch immer wieder gefragt, von diesen leuten, warum mein studium so lange dauert, dann erklät man das, aber einsehenmöchten es leider die wenigsten, weil sie ganz stolz ihr "diplom" bereist absolviert haben

ich habe mein diplom auch noch nicht in der tasche, aber ich werde es schaffen, na gut, dann bin ich halt 32 oder 33, aber dann habe ich auch schon 12 jahre berufserfahrung (mit ausbildung) und dies kann mir keiner nehmen, vor allem, weil ich auch im "fach" tätig bin
 
Habe mich auch zum MBA der Allfinanzakademie mit Schwerpunkt General Management eingeschrieben und kann daran nichts "sonderbares" entdecken.

Die verleihende Universität in Wales ist eine der grössten staatlichen Unis in Grossbritannien, als solche unter Anabin gelistet und als H+ eingestuft.

Die Kursinhalte kommen aus Hagen und werden lediglich durch Workshops und Fallstudienseminare von der Allfinanzakademie ergänzt.

Alles sehr schlüssig, transparent und somit ein vollwertiger MBA.

Gibt es hier weitere Studenten des MBA's zum WS 07/08?


Gruss
Christian
 
hallo erst mal, ich habe mich zum mba in hagen entschieden und hart dafür studieren und arbeiten müssen. neben meiner wenigkeit waren ne menge doktoren oder sogar professoren unter den studenten. ich denke das ist nicht unbedingt schlecht, oder?
nach dem studium habe ich mich berufen gefühlt, zwei firmen (ohne vorherige beruflich verknüpfung oder einen background) ins leben zu rufen (ein pflegeunternehmen und eine it consulting), die ihre umsätze seit 2004 jährlich (akt.über ne ½ Million) verdoppeln.
ich gestehe, dass ich mein wissen und den mut dazu nur dem mba verdanke. vorher war ich ein mittlerer angestellter (technischer projektleiter) und habe grade mal 60.000 euro im jahr verdient. Es zählt nicht der titel und die hochschule, sondern wie du das gelernte umsetzen wirst und da muß ich der allfinanz und fu hagen / uni wales meine höchste wertschätzung aussprechen. und das alles ohne abi. Das wirklich angenehme an der sache ist, dass ich jetzt meinen nächsten master an einer sehr guten uni in bayern absolviere (ohne abi) und dabei zusätzlich meinen doktorhut erhalten werde, wenn ich vorher nicht an einem burn out syndrom zugrunde gehe ;-)) mehr kann ich aus meiner sicht nicht zu eurer meinungsfindung beitragen. jeder mba setzt ein hohes mass an selbstdisziplin voraus und er kostet sehr viel energie. Viel erfolg auf eurem wege zum mba, egal wo!!!!!!!!!!!!!!!
 
wert eines studiums2

Hi bjoern, dein studium ist sicherlich für dich viel wert und es erfüllt dich mit stolz. jeder ist stolz auf das gelernt und die schule die er besuchen durfte. ich kenne keine uni - schule - akademie - ihk - fachschule - etc. die schlecht ist. aber ich kenne ne menge leute von renommierten uni , die nach dem abi, studium, keinen guten job haben. lg


also ich sehe nur wieder meine meinung bestätigt:

abschlüsse, insbesondere irgendwelche diplome, werden nun mittlerweile inflationär vergeben

auch in meinem eigenen berufsumfeld enne ich personen, die ganz stolz auf ihr diplom sind, z.b. diplom-betriebswirt xxx/xxx, und dies an irgendwdlchen "privatinstitutionen" (2x wöchentlich abendschule) erhalten haben

ich werde auch immer wieder gefragt, von diesen leuten, warum mein studium so lange dauert, dann erklät man das, aber einsehenmöchten es leider die wenigsten, weil sie ganz stolz ihr "diplom" bereist absolviert haben

ich habe mein diplom auch noch nicht in der tasche, aber ich werde es schaffen, na gut, dann bin ich halt 32 oder 33, aber dann habe ich auch schon 12 jahre berufserfahrung (mit ausbildung) und dies kann mir keiner nehmen, vor allem, weil ich auch im "fach" tätig bin
 
Kooperationsweiterbildungsstudiengang MBA

Hey Christian,

stimme dir in deinen kurzen Ausführungen voll zu.

Folgende Ergänzung:

Das MBA-Programm wird von der University of Wales gehostet und später wird auch der MBA-Titel durch die UoW verliehen.
Die operative Durchführung des Programms obliegt der Fernuni Hagen.
Die Allfinanz Akademie erweitert das Angebot um Workshops, Seminare etc. und betreut den Organisatorischen Part des Studiums.

Der MBA-Studiengang der UoW in Kooperation mit der Uni Hagen und der Allfinanz Akademie ist NICHT akkrediert, sondern wird jährlich validiert!
Das bedeutet, dass der operativ von der Uni Hagen durchgeführte Studiengang auf seine Inhalte kontinuierlich durch die UoW geprüft wird und den Inhalten und Maßgaben der UoW für ihre eigenen MBA-Studiengänge entspricht.

Die UoW selber ist akkreditiert vom
British Accreditation Council
for Independent and
Higher Education

(London, UK)
Man könnte also von einer indirekten Akkreditierung stprechen.
Die Fernuni Hagen vergibt übrigens für die Erbringung der Studienleistungen zusätzlich noch einen separten Wirtschafts-Titel bei erfolgreichem Abschluß des Studiums.

Hier gibts alle Infos: Allfinanz Akademie: 1.1Kooperationskonzept


Habe das MBA General Management Programm selber zum SS 08 angefangen und bin bislang ziemlich zurfieden, was Organisation, Inhalte, Umfang und Qualität angeht.

Dass dieses Angebot nicht vergleichbar ist mit einem der superteuren high-end MBA-Programm einer renomierten internationalen Business School muß eigentlich klar sein.

Wer also als Nicht-Wirtschaftsabsolvent durch ein Zweit-Studium berufsbegleitend die nötigen Kenntnisse erlangen will, sich also wirklich Fortbilden möchte, ist hier absolut gut aufgehoben!

Grüße
Michael
:super:

Habe mich auch zum MBA der Allfinanzakademie mit Schwerpunkt General Management eingeschrieben und kann daran nichts "sonderbares" entdecken.

Die verleihende Universität in Wales ist eine der grössten staatlichen Unis in Grossbritannien, als solche unter Anabin gelistet und als H+ eingestuft.

Die Kursinhalte kommen aus Hagen und werden lediglich durch Workshops und Fallstudienseminare von der Allfinanzakademie ergänzt.

Alles sehr schlüssig, transparent und somit ein vollwertiger MBA.

Gibt es hier weitere Studenten des MBA's zum WS 07/08?


Gruss
Christian
 
Allfinanzakademie ja oder nein

Die Entscheidung zur Anmeldung bei Allfinanzakademie fällt mir ja richtig schwer!!! Die Referenzadressen in der Infomappe der Allfinanzakademie sind schon 5 Jahre alt und beziehen sich immer auf Absolventen des Finanzdienstleistungssektors - leider nicht auf mein angestrebtes General Management.
Die Aussagen für Christian und Jörn lassen mich doch hoffen, dass es sich bei der Allfinanzakademie um einen brauchbares MBA-Studium "GM" handelt.

Hat jemand mal einen MBA-Abschluss der Allfinanzakademie in Papierform gesehen??
Ist das Logo und das Siegel der Fernuni Hagen oder Allfinanzakademie darauf zu sehen??

Karin
 
Hat jemand mal einen MBA-Abschluss der Allfinanzakademie in Papierform gesehen??
Ist das Logo und das Siegel der Fernuni Hagen oder Allfinanzakademie darauf zu sehen??
Hallo Karin!

Die MBA-Urkunde wurde bei der Einführungsveranstaltung mal präsentiert und zeigt - soweit ich mich erinnern kann - das Logo der University of Wales als verleihenede Universität (natürlich) und im Fließtext einen Zusatz wie "in co-operation with Allfinanzakademie and FernUniversität Hagen".


Gruss
Christian
 
Hallo,
ich studiere MBA General Management an der Fernuni Hagen. Hat jemand Lust mit mir Rechnungswesen zu lernen? Ich wohne in Köln.
Gruß,
Jusen
 
Beim Diplom gab es ja noch unterschiede FH oder Unidiplom.

Aber jetzt ist der Bachelor/Master doch überall gleichwertig,ob jetzt an einer Uni, Fh, Berufsakademie oder weiss der Geier was noch....
Ich Frage mich, ob du schon im Berufsleben stehst?! Ist jetzt nicht böse gemeint, aber natürlich wird darauf geachtet (zumindest in großen Firmen). Da wird genau unterschieden, ob der Dipl.-Ing. oder der B.Sc. von der Uni kommt oder der FH oder sonst wo her. Die haben ihre genauen Regeln (Tarifverträge, Betriebsvereinbarungen oder sonstwas).
 
Mogelpackung /Fernuni Hagen Allfinanz Akademie MBA

Hallo,

ich bin ehemailiger "Student" der Allfinanz. Hier ein Erfahrungsbericht.

Auf der Homepage der Allfinanz wird dahingehend geworben, dass die Fernuniversität dazu ein über 4 Semester den theoretischen Input in Form von Studienbriefen liefert und dazu ein Abschlusszeugnis ausstellt auf dessen Basis die University of Wales nach dem Anfertigen einer Master-Thesis den MBA-Titel verleiht. Die Allfinanz ergänzt dieses Konstrukt lediglich durch kurze Seminare und Workshops.

Tatsächlich hat die Fernuni Hagen aber nichts mit dem MBA zu tun. Man wird von der Allfinanz nur zum Weiterbildungsstudium eingeschrieben, welches die Fernuni auch ohne den MBA für ein Taschengeld im Vergleich zum MBA-Programm anbietet. Etwas anderes steht auch nicht auf Bescheinigungen oder Zeugnissen.

Während des Studiums musste ich feststellen, dass das Niveau der von der Allfinanz abgehaltenen Seminare fachlich absolut unausreichend war. Erschwerender Weise musste zu jedem dieser Seminare eine schriftliche Prüfung abgelegt werden, die auch Voraussetzung zum MBA-Abschluss waren. Hierbei wurden alle Teilnehmer jedoch vom Dozenten aufgefordert die Prüfungsfragen mit den mitgeführten Seminarunterlagen zu beantworten. Ich habe dieses selbst in zwei Seminaren erlebt und mir von Kommilitonen aus anderen Seminaren bestätigen lassen. Die Workshops zu den Studieninhalten der Fernuni waren bis auf die von Prof Olbrich eine reine Selbstbeweihräucherung der Professoren, die meist aus mehr Pausen als alles andere bestanden. Den Rest hat man dann mit Wiederkäuen der Studienbriefe verbracht- nicht gerade Workshop-Charakter.

Die zu verfassende Master-Arbeit aller Studenten wurde zwar von Professoren der Fernuni Hagen betreut und überprüft, jedoch führte die Überprüfung lediglich zum Votum „bestanden“ oder „nicht bestanden“. Da nicht anders kommuniziert, bin ich davon ausgegangen, dass diese Arbeit auch nach dem Schulnotensystem benotet wird. Zudem taucht das Votum weder auch dem Abschlusszeugnis der Fernuni auf, da es nicht integraler Bestandteil ihres Studienangebotes ist, obwohl deren Professoren die Korrektur vornehmen, noch auf der Urkunden der University of Wales, da diese nur den MBA-Titel bescheinigt.

Als letzten, aber für mich am schwerwiegendsten Punkt möchte ich anführen, dass die Fernuni, obwohl sie von der Allfinanz als Zusammenarbeitspartner aufgeführt wird, diesen MBA-Abschluss nicht als Promotionsgrundlage an der Fernuni anerkennt bzw. die Studienleistungen nicht mal anrechenbar für weitere Studienleistungen an der Fernuni sind , da er „von mangelnder Qualität ist“.

Ich stelle mir hierbei die Frage wie eine staatliche Hochschule seinen Namen für eine Weiterbildungsmöglichkeit hergibt, dass sie selber als nicht fachlich fundiert erachtet. Verstärkt wird dieses Paradoxon, wenn man sich vor Augen führt, dass der Vorstand der Allfinanz, Herr Prof. Dr. Bitz (Ein Elfenbeinturm-Professor wie aus dem Lehrbuch), gleichzeitig der Lehrstuhlinhaber für Bank- und Finanzwirtschaft sowie für den genannten Weiterbildungsstudiengang in der Fakultät Wirtschaftswissenschaften der Fernuni Hagen ist.

Alles in allem erscheint es mir so als ob hier absichtlich ein Konstrukt geschaffen wurde, welches über die fehlende staatliche Anerkennung der Allfinanz hinwegtäuschen sollte, um so Studierende anzulocken, die ohne das Mitwirken der Fernuni nicht an diesem MBA-Programm teilgenommen hätten. Die genannten Punkte führen zudem dazu, dass der Abschluss scheinbar nicht von hohem Wert ist bzw. in Zukunft noch an Wert verlieren wird, wenn Abschlussvoraussetzungen wie die Seminare so eklatant umgangen werden.

Mein Fazit: Ich versuche mein Geld wieder zu bekommen. An Euch: Besser Hände weg. Dieses Studium ist nicht mal zweitklassig!
 
Interessanter Bericht. Verstehe ich dich richtig, dass man zu den einzelnen Kursen der Fernuni nicht an der allgemeinen schriftlichen Klausur teilnehmen muss und deswegen auch die einzelnen Module nicht für einen anderen Studiengang anrechenbar sind?

Hattest du negative Erfahrungen mit Prof. Bitz oder basiert deine Einstufung als Elfenbeinturm-Professor auf seinem Lebenslauf?
 
Auch andere Akademien die früher keine staatlichen Abschlüsse vergeben durften, bieten jetzt Bachelor oder Master Abschlüsse an, die dann allerdings immer irgendwelche Universitäten in Schottland oder Wales vergeben.

Aber schön zu sehen, wie gerade diese Profs die hohe Durchfallquoten bei den "normalo" Studenten der FernUni produzieren, dann das Niveau bei privat rausnehmen (falls das mit den Unterlagen in der Klausur stimmt:) )
 
Die Workshops zu den Studieninhalten der Fernuni waren bis auf die von Prof Olbrich eine reine Selbstbeweihräucherung der Professoren, die meist aus mehr Pausen als alles andere bestanden. Den Rest hat man dann mit Wiederkäuen der Studienbriefe verbracht- nicht gerade Workshop-Charakter.
Und wie ist das gemeint: Die Seminarleiter haben die Professoren beweihräuchert oder die Professoren sich selbst? Ich frage, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass die Workshops von den Professoren selbst veranstaltet werden?
 
Sie sind nach AUssage der Kultusministerkonferenz von 2002 schlicht aufgrund von zu geringer Qualität nichts anrechenbar. Eine Prüfung muss man aber schon ablegen. Dazu gibt es auch einen Interessanten Spiegel-Artikel im Netz.

Zum Thema Selbstbeweihräucherung: Bitz hat die Workshops schon selber gehalten, aber unter einem Workshop verstehe ich nicht Vorlesung von vorn, wenig bis gar keine Diskussion und, wenn sich doch mal eine traute was zu sagen und diese Meinung nicht der Meinung des Professors entsprechen, kann es auch mal zu solchen Äußerungen kommen. "Was haben Sie vorher studiert? BWL? Dann geben Sie besser Ihr Diplom zurück!" Bei dieser Situation hat er sich übrigens 2 Minuten später selber wider- und die These des Komilitonen von vorher entsprochen. Aber ansonsten ist seine Meinung richtiger als die anderer Leute.

Das ist aber nicht das grundsätzliche Problem der Allfinanz. Hier stopfen sich die ach so armen Professoren zusätzlich privat mit einem MBA-Programm die Taschen voll, womit die Fernuni aber nichts zu tun haben will.
 
Hier stopfen sich die ach so armen Professoren zusätzlich privat mit einem MBA-Programm die Taschen voll, womit die Fernuni aber nichts zu tun haben will.
Nun, ich denke die FU hat sehr wohl was damit zu tun und das ganz bewusst. Anscheinend bleiben da ein paar Groschen auch bei der FU hängen. Das freut die Professoren, das Ministerium, die Studenten und alle anderen Beteiligten. Zumindest auf den ersten Blick, man hört ja schon dass die Studenten später doch nicht so glücklich darüber sind. Aber so ist das halt mit privaten Bildungseinrichtungen, die mit deutlich preiswerteren staatlichen Bildungseinrichtungen in Wettbewerb stehen.
 
Interessanter Bericht. Verstehe ich dich richtig, dass man zu den einzelnen Kursen der Fernuni nicht an der allgemeinen schriftlichen Klausur teilnehmen muss und deswegen auch die einzelnen Module nicht für einen anderen Studiengang anrechenbar sind?
Das sind Kurse aus dem Weiterbildungsprogramm der FU (die offenbar auch für diesen MBA verwendet werden). Keine der normalen Module aus einem der "regulären" Studiengänge. Die Inhalte sind im Vergleich dazu z.T. recht stark abgespeckt. Es handelt sich eher um die Vermittlung von Grundlagenwissen, das nicht einmal annähernd an die 6 SWS pro "normalem" Modul rankommt. Daher kann da auch nichts für einen anderen Studiengang anerkannt werden.

D.h. nicht, dass die Kurse aus dem Weiterbildungsprogramm der FU schlecht wären. Wenn man Grundlagenwissen im bwl-Bereich erwerben möchte, weil man es brauchen kann. Aber eben nur die Grundlagen will, dann ist das völlig i.O. Mein Mann hat das gemacht, deswegen kenne ich die Unterlagen.
 
Exakt das ist der Punkt an dem ganzen Dilemma. Diese Allfinanz wirbt damit, dass sie einen MBA u. a. in Zusammenarbeit mit der Fernuni anbietet, welche den theoretischen Input liefert. Diese sollen auch aus Bachelor und Masterstudiengängen zusammengestellt worden sein. Ich als Betriebswirt muss auch sagen, dass nur sehr oberflächlich in die Theorie gegangen worden wurde. Nichtsdestotrotz muss man glaube ich erwarten können, dass die Fernuni, wenn sie offiziell Beteiligter ist, wenigstens Studienleistungen hieraus anerkennt. Ich meine, normalerweise kann ich bei entsprechenden Noten mit einem MBA ohne Probleme promovieren. Daran ist bei diesem MBA gar nicht zu denken.

Ein MBA ist eben nicht dazu da um Grundlagen vermittelt zu bekommen, sondern um Fachwissen praxisnah für Führungskräfte zu spezialisieren. Und von diesem Gesichtspunkt aus ist der MBA der Allfinanz mit der Fernuni der größte Unfug, den man machen kann.
 
Falsch, ein mba ist dazu da nicht-wiwis wissen in wiwi zu vermitteln. ein mba ist kein konsekutiver master für wiwi-bachelors.;)
 
Das ist auch nicht das, was ich gesagt habe! Ist letztendlich auch nicht der Punkt dieses Threads. Egal welcher MBA-Definition man folgt, die Allfinanz mit der Fernuni zusammen folgt keiner davon.
 
Zugangsprüfung im Februar 2009

Hallo Studenten an der Allfinanz Akademie,
hat jemand im Februar 2009 die Zugangsprüfung zum MBA-Studiengang absolviert?
Wie waren Eure Erfahrungen?
Ist eine solche Prüfung machbar?
Über Antworten würde ich mich freuen.
 
Also ich war in diesem Semester auch für den MBA eingeschrieben, steige jetzt aber in den WiWi Bachelor um, da es mir auch nicht genug in die Tiefe geht.
Schade aber, dass man sich nichts anerkennen lassen kann, darauf hatte ich jetzt irgendwie noch gehofft :(
Da ärger ich mich umso mehr, dass ich mich dafür eingeschrieben hab, so teuer wie es ist...
Die Meinung zu den Workshops kann ich aber nicht unbedingt teilen: Ich fand schon, dass ganz gute Diskussionen statt gefunden haben und dass gerade nicht nur der Stoff der Skripte vorgekaut wurde.
 
Also ich war in diesem Semester auch für den MBA eingeschrieben, steige jetzt aber in den WiWi Bachelor um, da es mir auch nicht genug in die Tiefe geht.
Schade aber, dass man sich nichts anerkennen lassen kann, darauf hatte ich jetzt irgendwie noch gehofft :(
Da ärger ich mich umso mehr, dass ich mich dafür eingeschrieben hab, so teuer wie es ist...
Die Meinung zu den Workshops kann ich aber nicht unbedingt teilen: Ich fand schon, dass ganz gute Diskussionen statt gefunden haben und dass gerade nicht nur der Stoff der Skripte vorgekaut wurde.
Haste wenigstens nur nen Teil der Kosten für den MBA noch zahlen müssen?



Ich bin weg.
 
:p Aber nur, wenn du es gewinnbringend anlegst und ich hinterher meinen Anteil zurückbekomme :D
Du ahnst ja gar nicht woraus ich etwas machen kann! ;)
Bei Interesse erwarte ich einen Antrag an mich per PN. :D



Danke ;) Mal schaun, hab mir aber glaub ich fürs nächste Semester vor lauter Enthusiasmus etwas viel vorgenommen, da ich nämlich neben WiWi auch Soziologie mache. Mal schaun, was mir mehr Spaß macht ;)
Ich glaubs auch ...

Wobei Soziologie reizt mich schon seit einiger Zeit.
An einer Präsenzuni müsste ich dann Ökosandalen tragen und den ganzen Tag nix tun. Und da das ja so anstrengend ist, werde ich mindestens 40 Semester brauchen. :rofl:
Mal sehen, vielleicht im nächsten Leben ...



Ich muss jetzt.
 
Wie wird denn begründet dass man dir nichts anerkennen will?
Ich hatte das jetzt so aus diesem Beitrag herausgelesen, dass das mal jemand ohne Erfolg versucht hat:

Die Inhalte sind im Vergleich dazu z.T. recht stark abgespeckt. Es handelt sich eher um die Vermittlung von Grundlagenwissen, das nicht einmal annähernd an die 6 SWS pro "normalem" Modul rankommt. Daher kann da auch nichts für einen anderen Studiengang anerkannt werden.
Selbst erkundigt hab ich mich noch nicht, die Klausuren sind ja erst im September und ich weiß ja auch gar nicht, ob ich bestehe ;)
Werd aber am Montag mal im Prüfungsamt WiWi nachfragen, will jetzt doch Gewissheit haben.
Gerechnet hatte ich damit, mir wenigstens die Kurse Marketing und Planung anerkennen zu lassen, da das ja den Bereich der Wahlmodule passt.
 
[...]
Selbst erkundigt hab ich mich noch nicht, die Klausuren sind ja erst im September und ich weiß ja auch gar nicht, ob ich bestehe ;)
Werd aber am Montag mal im Prüfungsamt WiWi nachfragen, will jetzt doch Gewissheit haben.
Gerechnet hatte ich damit, mir wenigstens die Kurse Marketing und Planung anerkennen zu lassen, da das ja den Bereich der Wahlmodule passt.
Das wäre interessant, da Anrechnung von B-Modulen aus einem externen Studium.
Eine Rückm@ildung hier wäre daher nett. ;)



Ich bin weg.
 
Die Nicht-Anerkennung steht (oder stand zumindest) auch auf den Seiten zu besagtem MBA.;) Aber fragen kostet ja bekanntlich trotzdem nichts - abgesehen vielleicht von Telefon-Kosten.
 
Klar, werd Bescheid sagen, sobald ich mehr weiß :)

Hatte die Unterlagen zum MBA eigentlich ziemlich eingehend studiert, da ist bei mir nicht hängen geblieben, dass die Nicht-Anerkennung irgendwo explizit erwähnt wurde.
Aber kann natürlich trotzdem so sein, dass man nichts anerkennt bekommt. Ist ja auch nicht so einfach zu vergleichen, da im MBA keine Angaben zu SWS oder KP gemacht werden.
Wir haben ne Flatrate :D Da kann ich dem Prüfungsamt ruhig Löcher in den Bauch fragen ;)
 
..., da im MBA keine Angaben zu SWS oder KP gemacht werden.
Tja so ist das mit den nicht-konsekutiven Mastern. Ähnlich ist es beim Master Mathematik Methoden und Modelle der Fernuni. Wenn man nachzählt sind es 90 ECTS, aber das steht halt nirgends.

BTW: Einen MBA würde ich nur dort machen, wo Praktiker in der Lehre eingesetzt werden. Ein MBA ist nun mal generalistisch, führungs-, management- aber nicht forschungsorientiert. Ein Professor einer Uni, der außer an Universitäten noch nie wo anders gearbeitet hat, taugt da nicht wirklich was für die Lehre. Welche Berufserfahrungen sollte der denn einbringen? In der Hinsicht sind die meisten Professoren wie Eunuchen, sie wissen von allem Bescheid, aber haben's noch nie gemacht. Beim Ranking von MBA-Studiengängen sollte man meiner Ansicht nach die durchschnittliche Dauer der Berufserfahrung (außerhalb der Hochschulen) aller Lehrkräfte mit heranziehen. Ein Student kann das auch selber machen. Hochschule anrufen und erfragen wer lehrt und was die Leute die letzten 10 Jahre gemacht haben!
 
Also ich war in diesem Semester auch für den MBA eingeschrieben, steige jetzt aber in den WiWi Bachelor um, da es mir auch nicht genug in die Tiefe geht.
Schade aber, dass man sich nichts anerkennen lassen kann, darauf hatte ich jetzt irgendwie noch gehofft :(
Da ärger ich mich umso mehr, dass ich mich dafür eingeschrieben hab, so teuer wie es ist...
Die Meinung zu den Workshops kann ich aber nicht unbedingt teilen: Ich fand schon, dass ganz gute Diskussionen statt gefunden haben und dass gerade nicht nur der Stoff der Skripte vorgekaut wurde.
Hallo Conny,
danke für Deine Antwort.
Darf ich erfahren warum Du in den WiWi Bachelor gewechselt bist.
War die Allfinanz-Akademie, aus welchen Gründen auh immer, nicht zu schaffen? War der Stoff zu anspruchsvoll? War die Zeit zu knapp bemessen?
Über eine Antwort freut sich Moppel
 
Lesen will gelernt sein, gell? ;)

@Moppel:
Aber um es noch ein bisschen ausführlicher zu beantworten:
Zu schaffen ist es vom Anspruch her auf jeden Fall. Wobei das erste Semester sowieso recht leicht sein soll, hab ich von anderen gehört.
Die Inhalte kratzen aber nur an der Oberfläche und ich möchte mich eigentlich schon detaillierter mit den Themen beschäftigen. Zeitlich ist es gut neben dem Vollzeitjob machbar. Der Grund, warum ich außerdem nicht weitermache ist, dass es einfach zu teuer ist, da ich im Frühjahr meinen Job verloren hab und es mir nicht für ein weiteres Semester leisten könnte.
Da bezahl ich lieber weniger, lerne aber mehr ;)
 
Also für alle, die es noch wissen wollten: Ich kann mir die Kurse leider nicht anrechnen lassen, da die Anrechnung von B-Modulen generell nicht möglich ist.
Und woanders passen die Inhalte nunmal gar nicht hin. Schade.
 
MBA der University of Wales über jeden Zweifel erhaben!

Ich wollte mich an der Diskussion über den Wert des MBA der Universität of Wales beteiligen, da ich diesen bereits 1993 über die Fernuni Hagen /
Allfinanz Akademie erworben habe.
Die Argumente von rockcity und sein Versuch, diesen MBA zu diskriminieren scheint auf Enttäuschungen zu beruhen, die wohl mehr in seiner eigenen Person zu sehen sind. Das ist schade, gilt aber glücklicherweise nicht für jeden.
Um beruflich erfolgreich zu sein, bedarf es mehr als irgendwelcher Titel oder Diplome. Wer Fähigkeiten und Qualitäten hat und diese entsprechend umsetzen kann, wird seinen Weg gehen. Strukturiertes Wissen, wie es ein solcher Studiengang zu vermitteln vermag, ist eine ausgezeichnete Voraussetzung dafür, aber beileibe nicht mehr.
Wer die University of Wales näher kennt, weiss, dass sie eine der angesehensten Universitäten Englands ist und wer international tätig war, so wie ich, zuletzt als Lead Country Manager in Czechia and Slovakia, der weiss auch, dass er sich mit einem solchen MBA nicht verstecken muss.
Im übrigen, diese Universität hat eine hervorragende Alumni-Organi-sation mit einem entsprechenden Netzwerk, auch hier in Deutschland.

Wer hier einen MBA erwirbt, befindet sich in guter Gesellschaft ... was er aber daraus macht, hängt einzig und allein von ihm ab, von seiner Per-sönlichkeit und seinem Format ....
 
Dobrý večer!

Ich wollte mich an der Diskussion über den Wert des MBA der Universität of Wales beteiligen, da ich diesen bereits 1993 über die Fernuni Hagen /
Allfinanz Akademie erworben habe.
Wir leben aber nun mal nicht mehr in den 90ern. Damals hat Hinz & Kunz mit jeden Hochschulabschluss einen Job gefunden! Heute ist das leicht anders.

Im Übrigen weise ich darauf hin, dass ein MBA überhaupt nicht mit einem wissenschaftlichen Studium verglichen werden kann. Ein (gutes) MBA-Studium ist generalistisch, mangementorientiert und international ausgerichtet, drei Kriterien, die ein wissenschaftlich fundiertes Studium nur selten erfüllt.

Ich habe auch einen "kleinen MBA", sage heute aber im Nachhinein, dass der mir nicht tief genug ging. Es ist "nett" ihn zu haben, aber es gibt besseres.

Im Übrigen weiß ich nicht ob man eine Hochschule als so besonders herausstellen sollte, die man während des gesamten Studiums nie gesehen hat.
 
Per E-Mail zum MBA - Unternehmen - Management - Strategie - Handelsblatt.com
"Der MBA der University of Wales gehört aber sicherlich nicht zu den Top-MBA in Großbritannien; der Abschluss hat auch keine Equis-Akkreditierung."

MBA-Ausbildung: "Total abgezockt" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - UniSPIEGEL
"A-Teilnehmer ihn auch noch während des Studiums absolvieren. Man sei eben sehr flexibel, und wer den GMAT nicht schaffe, könne auch ein "Downgrading" machen und bekomme dann statt den MBA den Master of Science von der University of Wales."

Times Higher Education - Whistleblowers: German MBA deflated
"The German college, Allfinanz Akademie, provides MBAs validated by the University of Wales validation unit but had been wrongly suggesting that the course is equivalent to a world-class accredited MBA course offered by the institute for financial management at the University of Wales, Bangor, and Manchester Business School."

Diplom-Anerkennung: Fördert die EU den Titelhandel? - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - UniSPIEGEL
"Wie kommt ein Versicherungsvertreter möglichst einfach und legal zu dem begehrten akademischem Abschluss Master of Business Administration (MBA)? Ganz einfach: Über das Franchise-Angebot der University of Wales mit der Hamburger Allfinanz Akademie."
"Er muss lediglich 25 Jahre alt sein, zwei Jahre in einem fachlich einschlägigen Job tätig gewesen sein und einen ziemlich lächerlichen Aufnahmetest bestehen (Wie heißt der längste Fluss Europas: Rhein, Wolga, Rhone oder Donau?)"
 
Hallo,
in vielen Diskussionen erlebe ich, dass zur Zeit eine "Sprachverwirrung" bei Interessenten für einen MBA besteht. Der MBA ist noch immer eine Zusatzqualifikation, die auf eine bereits vorhandene aufsattelt und mithin eine Grundqualifikation nicht ersetzen kann und will.
Gleichzeitig habe ich persönlich die Erfahrung gemacht, dass mir mein Abschluss über die Allfinanz-Akademie beruflich sehr wohl geholfen hat. Dies ist eine Erfahrung, die mich mit vielen anderen Absolventen auch teile, wie diese mir auch immer wieder bestätigen. Wie der Beitrag Alumni schreibt, es kommt halt darauf an, was man selbst
daraus macht. Bei der Auswahl eines Anbieters muss ich natürlich grundsätzlich überlegen, in welchem beruflichen Umfeld ich tätig bin und wie die dort herrschende Unternehmenskultur ist: Akzeptiert diese nur bestimmt MBA-Abschlüsse bestimmter Wirtschaftsschulen, dann muss ich mich halt danach richten. Ist dies jedoch nicht der Fall, dann kann ich ein Angebot wie das der Allfinanzakademie durchaus zu meinem Nutzen in Anspruch nehmen. Ich bin seit vielen Jahren selbstständig (nicht Finanzdienstleistungen) tätig und befinde mich nun im Dissertationsverfahren. Auch dies ist mit dem Abschluss absolut möglich.
 
Alumni und Martina67 haben sich beide nur registriert, um positiv über dieses MBA-Programm zu berichten. Zweifel, ob diese Geschichten echt sind und nicht eher von Interessenvertretern stammen, sind angebracht.
 
Aha, darf man hier nur seine Meinung äußern, wenn man eine negative Haltung hat? Sind damit alle die Personen, die hier einen MBA gemacht und positive Erfahrungen haben automatisch ausgeschlossen? Was ist denn das für eine Haltung? - Sehr interessant und eigentlich zu schade Zeit zu vergeuden darauf weiter einzugehen.

Eine Dissertation an einer britischen staatlichen Universität ist international ja wohl nicht zu verachten. So viel nur dazu. Das deutsche Universitätssystem ist nun einmal nicht das einzige Hochschulwesen, das gute Akademiker hervorbringt.
 
Aha, darf man hier nur seine Meinung äußern, wenn man eine negative Haltung hat?
Ja klar, deshalb schreibe ich mit am meisten.

Eine Dissertation an einer britischen staatlichen Universität ist international ja wohl nicht zu verachten.
Genau das ist das Problem: Du willst Anerkennung für einen wohlklingenden Abschluss, ebenso wie viele andere viel-Geld-Ausgeber sich das erwarten. Das bekommst du hier im Forum aber nicht und deshalb wirst du pampig. Normalsterbliche kannst du mit einem MBA oder Dr. rer. oec. vielleicht noch beeindrucken, wer aber auch nur einen Hauch Ahnung davon hat wird dich fragen wie du den MBA gemacht hast oder wo promoviert hast, und wird dich vielleicht auch noch fragen wie lang du dort warst. Ab dann wird es für dich möglicherweise sehr peinlich, deine Antworten bestimmen dann lediglich noch das Maß der Lächerlichkeit (so wie auch gerade hier im Forum).

Das deutsche Universitätssystem ist nun einmal nicht das einzige Hochschulwesen, das gute Akademiker hervorbringt.
Aus einer guten Dissertation/Promotion gehen hervorragende Wissenschaftler hervor. Du bist dann eben nur Akadamiker.

Wie läuft eigentlich so eine britische Dissertation ab, sieht man die Hochschule wenigstens einmal zur Zeugnisübergabe oder gar nicht?
 
Ich bin seit vielen Jahren selbstständig (nicht Finanzdienstleistungen) tätig und befinde mich nun im Dissertationsverfahren. Auch dies ist mit dem Abschluss absolut möglich.
"Möglich" ist es freilich. "Möglich" ist eine Promotion aber mit jeder Art von Hochschulabschluss, wenn man die richtigen Kontakte hat. Dass dieser Abschluss allerdings eine Promotion irgendwie möglicher macht als andere oder die tatsächliche (nicht theoretische) Möglichkeit einer Promotion erhöht, darf bezweifelt werden. Übrigens dürfte kein MBA (als Praktiker-Abschluss) besonders dazu geeignet sein, für eine wissenschaftliche Tätigkeit zu qualifizieren. Dass es im Einzelfall geht, glaube ich gerne. Das sagt aber nicht viel aus. Es gibt auch Leute, die mit dem FH-Diplom promovieren. Trotzdem wird wohl niemand behaupten, dass ein FH-Diplom ein guter oder einfacher oder direkter Weg zu einer Promotion ist.
 
Hallo Martina67,

geht Deine Dissertation an der britischen Universität auch als Weg über die Alffinanz-Akademie? D. h. als "Korrespondenz-Uni" fungiert die Uni Hagen.
Ich interessiere mich sehr für den Weg den Du eingeschlagen hast, möchte Dich aber nicht weiterer Negativ-Meldungen aussetzen.
Wenn Du Zeit und Lust hast würde ich mich über eine E-Mail von Dir sehr freuen.
Hier meine Mail-Adresse: lyweda@arcor.de
In der Hoffnung etwas von Dir zu hören wünsche ich schon mal ein schönes Wochenende.
 
MBA Studium FernUni/Allfinanz/UoWales

Hallo,

ich habe das MBA-Studium selbst erfolreich absolviert und kann die Behauptungen von "rockcity" überhaupt nicht bestätigen, die im übrigen den Eindruck erwecken, dass er sein eigenes Studium nachträglich schlecht machen will und es dabei mit der Wahrheit nicht so genau nimmt. Meine Beobachtungen waren:

1. Das Studienmaterial war durchaus anspruchsvoll, aber in den meisten Fällen sehr gut didaktisch aufbereitet. Hier merkt man, dass alle Professoren sich mit dem Fernstudium wirklich auskennen.

2. Zu jedem Fernstudienmodul gab es einen Workshop, den die Professoren selbst durchgeführt haben. Mir haben diese Workshops sehr geholfen. Die Professoren waren auch sehr kompetent, haben aber viel verlangt, zumindest von Leuten wie mir (Geisteswissenschaftlerin), die vorher noch nichts mit BWL zu tun hatten. Einige Leute hatten allerdings vorher schon BWL studiert und machten sich darüber lustig, dass hier noch einmal grundlegender Stoff behandelt wurde. Aber das Programm ist doch in erster Linie für Quereinsteiger aus anderen Fächern gedacht, denen doch die Grundlagen vermittelt werden müssen. Das ist in anderen MBA-Programmen, die ich mir angesehen habe, auch so. Ich sehe darin bestimmt keinen Makel dieses Programms.

3. Die Prüfungen bestanden aus mehreren Klausuren, die es wirklich in sich hatten. Wer hier von niedrigem Niveau redet, hat alle Maßstäbe verloren. Außerdem musste eine Fallstudie bearbeitet und vorgestellt werden. Das war zu schaffen, aber auch nicht ohne Anspruch. Schließlich musste eine umfangreiche Masterarbeit zu einem vorgegebenen wissenschaftlichen Thema erstellt werden. Ich selbst habe die Arbeit nicht zuletzt wegen der sehr guten Betreuung durch "meinen Prof." sofort bestanden, ich kenne aber zwei Mitstreiter, die es erst im zweiten Versuch geschafft haben. Auch hier kann aber in keiner Weise von einem niedrigen fachlichen Niveau die Rede sein.

4. Das gesamte Programm wurde durch zwei Seminare zu eher praxisbezogenen Themen ergänzt. Zu diesen Tagesseminaren musste zum Abschluss ein kleiner Test geschrieben werden, bei dem es nur um "bestanden" oder "nicht bestanden" ging und gar nicht um eine echte Prüfung. Prof. Bitz hat diese Tests als "geistigen Anwesenheitsnachweis" bezeichnet. Dementsprechend werden für diese Tests auch keine Noten vergeben. Und wenn dabei in einigen Seminaren (übrigens bei mir nicht) auf die zuvor verteilten Unterlagen zurückgegriffen werden kann, so sehe ich darin kein Problem; es kommt doch immer noch auf die Art der Fragen an. Warum rockcity auf dieser Nebensächlichkeit so herumhackt und zu den eigentlichen Prüfungsanforderungen nichts sagt, mag sein Geheimnis bleiben. Oder will hier einer ganz bewusst mit Dreck schmeißen?

5. Zum Thema Promotion habe ich mich beim Promotionsauschuss der FernUni erkundigt. Zunächst einmal: Die Behaupthung, der MBA-Abschluss werde "wegen zu geringer Qualität" nicht anerkannt, entbehrt jeder Grundlage. Eine solche Aussage ist weder vom Promotionsausschuss noch vom Dekanat noch von sonst einem Zuständigen aus der Fakultät jemals getroffen worden. Richtig ist aber, dass der MBA-Abschluss allein nicht zur Zulassung zur Promotion ausreicht, da das Studienvolumen mit vier Semestern Teilzeitstudium einfach zu gering ist. Im Regelfall wird an der FernUni als Minimalvoraussetzung ein wirtschaftswissenschaftliches Studium im Umfang von mindestens acht Vollzeitsemestern vorausgesetzt. Dementsprechend könnte jemand wie ich, der zuvor ein ganz anderes Fach studiert hat und im Bereich Wirtschaftswissenschaft jetzt "nur" den MBA gemacht hat, damit nicht promovieren. Das gilt aber zum einen für jedes andere MBA-Studium genau so. Und außerdem ist es doch vernünftig (und in anderen Fächern auch so), dass man als Voraussetzung für eine Promotion einen breiten Ausweis in dem jeweilgen Fach verlangt. Anders verhält es sich bei Leuten, die vor dem MBA schon ein anderes Wiwi-Studium absolviert haben. Hier kommte es auf den Einzelfall an, ob die Promotionvoraussetzungen vorliegen. Ich sehe jedenfalls auch hier nichts, was gegen unser MBA-Programm sprechen sollte.

6. Bei der Akkreditierung gibt es zwei Varianten: die Akkreditierung einzelner Studiengänge oder die "Systemakkreditierung", bei der Gesamtsystem eines Studienabieters akkrediert wird, was dann in der Regel alle von ihm angebotenen Studiengänge umfasst. Dabei gilt die Systemakkredietierung im allgemeinen als anspruchsvoller. Ich weiß nicht, welche Art der Akrreditierung bei unserem Studiengang vorliegt. Da aber der Verbund Fernuni-UoW-Allfinanzakademie nur diesen einen MBA-Studiengang anbietet, macht es ohnehin keinen nennenswerten Unterschied, welche Art von Akkreditierung vorliegt. Ein wie auch immer gearteter Qualitätsmangel kann daraus auf jeden Fall nicht hergeleitet werden. Wieder hat man bei "rockcity" den Eindruck, das er mit Gewalt nach Schmutz zum Werfen sucht.

Insgesamt kann ich das MBA-Studium nur empfehlen. Es ist fachlich anspruchsvoll, aber wegen der guten didaktischen Aufbereitung und der Betreuung zu bewältigen. Es verbindet wissenschaftliche Fundierung mit praktischer Anwendbarkeit. Und es hat zumindest in meinem Fall (und auch bei einigen Mitstudierenden) beruflich enorm weiter geholfen, und zwar einmal durch das was ich gelernt habe, zum anderen aber auch wegen des Abschlusses. Für mich haben sich Zeit und Geld jetzt schon gelohnt. Deshalb ärgere ich mich ein bisschen, wenn irgendjemand hier das Programm in recht unfairer Weise schlecht macht. Ich bin stolz auf das, was ich geschafft habe und will mir das hier nicht kaputtreden lassen.

Ich bitte daher auch alle anderen Absolventen unseres MBA-Programms, sich hier zu äußern. Ich werde jedenfalls die Adressen die ich noch habe mit dieser Bitte anschreiben.

Herzliche Grüße

Claudia
 
MBA

Liebe Claudia,
danke, Du sprichst mir aus dem Herzen!!:p Ich freue mich auch, dass Dein Beitrag bisher von unsachlichen Äußerungen verschont wurde und Dir keine irgendwie negativ gearteten Interessen unterstellt werden, da auch Du eine positive Sichtweise auf die Qualität des Studienganges hast.

Die Tatsache, dass frühere Diplom-Studiengänge im Rahmen von Bolgna nun auch mit 'Master' bezeichnet werden, trägt wohl auch etwas zur Verwirrung von Interessenten bei. Manchen fällt es schwer nachzuvollziehen, dass ein MBA nun einmal ein wirtschaftliches Zusatzstudium ist, dass Nicht-BWLern wirtschaftliches Wissen nahebringen soll. Es will und kann keine Grundqualifikation ersetzen. Und die Tatsache, dass man für eine Leistung Geld zahlt ist auch per se nicht negativ. Die geistige Leistung muss man allerdings selbst bringen und sich an seinen Ergebnissen messen lassen.

Weder die FernUni Hagen noch die University of Wales haben doch ein Interesse, ihren guten Ruf leichtfertig aufs Spiel zu setzen!

Also noch einmal für alle, die mit dem Gedanken spielen, sich hier zu qualifizieren: Es ist machbar, es macht viel Arbeit und erfordert ein hohes Maß an Selbstdisziplin und Lernbereitschaft und ist ein angemessener Abschluss, der bereits vielen Absolventen auf ihrem beruflichen Weg weiter geholfen hat.

Weiterhin viel Spaß und Energie für die persönliche Weiterbildung wünscht Euch allen,
Martina
 
Allfinanz MBA

Hallo,

meine Intention war es bei Leibe nicht irgendwem den erreichten Erfolg "madig" zu machen, sondern vielmehr einen Erfahrungsbericht zu geben wie ich das "Studium" empfunden habe um Unentschlossenen die ausstehende Entscheidung zu erleichtern.

@Claudia: Für mein persönliches Empfinden ist ein MBA-Programm nicht nur für Quereinsteiger aus anderen Fachrichtungen da, sondern soll den Teilnehmer Managementtechniken, unternehmerisches Denken und Verhandeln lehren und bestehendes Wissen vertiefen. Oder es soll den Teilnehmer zu einem Fachexperten für bestimmte Themen machen, wobei eine zu hohe Spezialisierung nicht dem Grundgedanken eines MBA's darstellt. Siehe hierzu: [www.efmd.org]

Dass Dir das Programm als "Nicht-Fachkundige-Teilnehmerin" einen Nutzen bringt und auch anspruchsvoll ist, ist voll in Ordnung. Da will ich Deine Leistung nicht mindern. Nur ist zu beachten, dass da für Kaufleute und BWL'ler kein fachlicher Mehrwert besteht. Und Workshops sind eben dazu da um miteinander Fallstudien zu lösen, Problemstellung aus der Praxis zu diskutieren und eben nicht umnochmal zu lernen wie Soll an Haben gebucht wird. Zudem sind die Professoren auch nicht immer bei den Workshops. Ich habe den Prof. Schneeloch zumindest in den dazugehörigen Workshops nicht kennenlernen dürfen.

Zu den Seminaren: Ich beziehe mich hier explizit auf die Prüfungsordnung!!!Die Teilnahme an den zwei Seminaren sowie das bestehen des Tests sind verpflichtende Bestandteile eben dieser ohne den der MBA nicht vergeben wird. Wenn Herr Prof. Bitz dies als geistige Anwesenheitsnotiz ansieht, hat er vom Umfang und Schweregrad Recht. Nichtsdestotrotz bin ich der Meinung, dass durch die Aufforderung die Unterlagen zu nutzen genau die Prüfungsordnung missachtet wird nur um sich vor der Mehrarbeit eventuell durchgefallener Studenten zu schützen. Dies zeigt sich auch darin, dass bei der ominösen obligatorischen Fallstudienpräsentation eine Anwesenheitspflicht von zwei Tagen besteht, aber der zuständige Prof. mir mitteilte, dass ein Tag auch ausreicht. Weiter noch: Es hat keinen interessiert, dass die Leute teilweise direkt nach ihren Vorträgen gegangen sind. Das ist natürlich aus zeitlichen Gründen schön, aber mich würde mal interessieren wie es sich mit dem Ansehen in der Öffentlichkeit verhält, wenn diese erfährt, dass man die eigene Prüfungsordnung naja, sagen wir mal großzügig auslegt.

Zur Promotion: Klar, der Grund für die Aufnahme eines MBA-Programms kann unterschiedlich sein. Die einen wollen den Titel für die V-Karte, die anderen zu Karrierezwecken und andere eben promovieren. Nach Beschluss der Kultusministerkonferenz zum Qualifikationsrahmen deutscher Hochschulabschlüsse ist ein MBA ein Mastergrad, der auch die Möglichkeit zur Promotion bietet. Ich für meinen Teil habe die Auskunft erhalten, dass die Qualität bezogen auf das Weiterbildungsangebots "Generalmanagement/ Finanzmanagement" der Fernuni Hagen, worauf ja der MBA-Abschluss basiert qualitativ nicht ausreicht, da es kein Studium, sondern eine Weiterbildung ist. Da ich vorher meinen Betriebswirt gemacht habe, kann ich das nur bestätigen. Wenn Du da andere Informationen bekommen hast, ist das schön, ändert aber nichts an den Auskünften meinerseits.

Zur Akkreditierung: Richtig, es gibt diese zwei Akkreditierungsarten gibt, aber inwieweit diese AUssage jetzt hilft weiß ich nicht, denn wie Du schon sagst, Du weißt nicht, welche Akkreditierungsart vorliegt. Fakt ist, dass die Allfinanz nur dieses eine MBA-Programm seit Jahren anbietet. Warum man dann eine Systemakkreditierung anstreben sollte, bleibt mir verborgen. Fakt ist auch, dass die Aussage, dass das Programm akkreditiert ist (auf der Homepage) falsch ist, da die BAC explizit keine Programme, sondern nur Institutionen akkreditiert. Hier kann man also von einer Täuschung sprechen, da die Akkreditierung ein wesentliches Qualitätsmerkmal ist sich aber das Programm der Allfinanz scheinbar keiner angesehen hat. Eine Systemakkreditierung hat außerdem zur Voraussetzung, dass bereits mehrere Studiengänge dieser Institution akkreditiert wurden. Nochmal: Die Allfinanz hat keine anderen MBA's und die BAC akkreditiert KEINE Programme. DIese Info habe ich direkt von der Kommunikationsabteilung der BAC.

Um es nochmal deutlich zu machen: Ich wollte in keiner Weise die Leistung einer Person schmälern,sondern nur in Bezug auf ursprünglich im Thread gestellte Frage reagieren. Wenn es Leuten also darum geht nur den Titel günstig zu erwerben oder betriebswirtschaftliche Grundkenntnisse zu erlangen, dann ist das Programm durchaus nützlich. Wenn man darüber hinaus aber Qualifikationen analog zu qualitativ besseren Programmen wünscht, ist es das mit Sicherheit nicht. Was jetzt jeder einzelne daraus macht, bleibt jedem überlassen. Was ich allerdings etwas bedenklich finde ist, dass es soweit geht, dass hier in anderen Foren gegen meine Person und meine Äußerungen Politik gemacht wird und ich von Leuten als "krank" und ähnlches beschimpft werde. Dass so etwas von "Akademikern" der Allfinanz kommt, läßt auch Schlüsse zu. Aber wer will es ihnen verdenken, denn wie ebenfalls in anderen Foren geschrieben wurde, läßt Herr Bitz als Mitverantwortlicher der Allfinanz nicht mal die Zeugnisausgabe aus um auf "die Schmutzfinken" hinzuweisen, die sich trauen etwas gegen sein Programm zu sagen.

Ich halte nichts davon Leute mundtot machen zu wollen. Jeder sollte hier das Recht haben seine wie auch immer geartete Meinung zu äußern so lange niemand beleidigt wird. Aber scheinbar ist Herr Bitz kein Fan solcher Gepflogenheiten, da ähnliches Verhalten auch z.B. bei Veröffentlichungen von Journalisten betrieben wurde. ("Die Bluff-Gesellschaft"). Auch ein Mitarbeiter der Kultusministerkonferenz berichtete von ähnlichem.

Wollte ich nur mal gesagt haben....

Viele Grüße
 
Warum man dann eine Systemakkreditierung anstreben sollte, bleibt mir verborgen.
Damit man zukünftige (08/15-)Studiengänge quasi automatisch "akkreditiert" bekommt, egal welche Qualität sie haben.

Die BAC habe ich mir mal genauer angeschaut. Außer Hinterhof-Colleges akkreditieren die ja scheinbar gar nichts, ich konnte jedenfalls keine einzige staatliche oder "bekannte" UK-Uni oder UK-College auf deren Webseite finden. Oder um Wikipedia mal zu zitieren: "This article may contain unsourced peacock terms that merely promote the subject without imparting verifiable information." Schönes Beispiel so einer BAC-Akkreditierung:

West London College - Wikipedia, the free encyclopedia

Die haben überhaupt keine eigenen Abschlüsse, sondern nur in Zusammenarbeit mit anderen Hochschulen.

Mein Eindruck: Wer sonst nirgendwo eine Akkreditierung bekommt, weil die Anforderungen für eine Akkreditierung vorn hinten nicht erfüllt werden, holt sie sich offenbar bei BAC.
 
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