Auch mal eine Frage zu Bildungswissenschaften

Momentan studiere ich im ersten Semester Literatur- und Kulturwissenschaften. Ehrlich gesagt bin ich mehr jedoch nicht so sicher, ob es wirklich das Richtige für mich ist. Ich schreibe selber, lese gerne und interessiere mich auch für Geschichte und Philosophie, jedoch möchte ich das Studium nicht nur aus Interesse machen, sondern auch gerne später damit einen Beruf erlangen. Zur Zeit fehlt mir da jedoch irgendwie da Ziel...

Schon bevor ich mich eingeschrieben habe, war ich zwischen KuWi und BiWi am schwanken. Es ist nämlich so, dass mich Pädagogik auch immer gereizt hat. Ich habe selbst drei Kinder, habe schon im Kindergarten gearbeitet und die Erzieherausbildung begonnen, konnte diese jedoch nicht zuende machen und habe ein paar Jahre als Tagesmutter gearbeitet. Nach wie vor würde ich auch gerne im sozialen Bereich arbeiten. Momentan denke ich sogar, dass ich damit eher Chancen auf den Arbeitsmarkt habe...

Gestern habe ich dann etwas im Schaukasten gestöbert und war anschließend etwas frustriert, dass man bei BiWi auch viel mit Statistik etc. zu tun. Ich muss gestehen, Mathe war nie mein Fall. Ist das in BiWi sehr schwer und viel? Kann man das schaffen, auch wenn man kein 1er-Kandidat war?

Wechseln könnte ich eh erst im Juni, aber vorab würde mich einfach interessieren, was im Studium auf einen zukommen würde (werde mir wohl auch mal einen Kurs vorab zukommen lassen, um reinzuschnuppern) und wie viel Mathematik verlangt wird. Ich glaube, das Letztere wäre für mich fast ausschlaggebend, ob ich wechsel oder nicht. Meine Schulzeit ist schon etwas her und viel hängen geblieben ist wohl nicht.
 
Hallo Söfchen,
bist Du schon weiter gekommen??
Mir geht es ähnlich, allerdings habe ich mich gerade erst für KuWi Literatur zum SS2012 eingeschrieben. Literatur ist meine Leidenschaft, aber auch meine berufliche Zukunft? Als Kind/Teenie wollte ich immer Lehrerin werden... demnächst soll ich Kollegen fortbilden. Aber dafür BiWi studieren - so ganz ohne ein Fach? Was macht man/frau dann danach? Erwachsenenbildung? IT unterrichten?
Aber KuWi Literatur nur so zum Spass ist doch auch blöd.
Derzeit erwäge ich ein Modul BiWi dazuzubuchen und dann zu entscheiden. An der TU Kaiserslautern gibt es einen Master of Arts Erwachsenenbildung berufbegleitend in nur 2 Jahren?!
Gruß, cat4net
 
Hallo cat4net,

nee, ich bin noch nicht wirklich weitergekommen. Ich habe jetzt auch einen Kurs BiWi dazu belegt und dann schaue ich mal.

In die Erwachsenenbildung möchte ich nicht unbedingt gehen, liebe würde ich dann etwas mit Kindern machen. Aber ich glaube, mit KuWi hat man da nicht wirklich viele Möglichkeiten.
Es interessiert mich nach wie vor, aber nur so aus Interesse möchte ich da nicht so viel Zeit und Energie reinstecken. Letztendlich soll es schon für etwas gut sein. Aber momentan wüsste ich nicht wofür, außer, dass ich selbst gerne schreibe.
 
Guten Abend,
zwar beginne ich auch erst im Sose 2012 mit dem Modul 1A und habe mir gleich 1D dazubestellt, um Zeit zum Vorbereiten zu haben. Plane 1D für den Winter.
Ich denke jedoch nach dem, was ich bis jetzt gelesen und erfahren haben, dass es wohl mit "einfach mal Mathe" nicht reichen wird.
Die FernUni bietet ja den Mathekurs mit Statistik an, den werde ich wohl vorab noch machen. :(
Aber es gibt auch noch andere Brückenkurse: http://wiki.math.se/wikis/2009/bridgecourse1-TU-Berlin/index.php/Hauptseite

Die Inhalte des Moduls 1D brauchen wir dann wohl auch für die weiterführenden Kurse.

Ich glaube, du solltest studieren, was dich interessiert und die Spaß machen könnte. Ob du auf dem Arbeitsmarkt dann mit dem Abschluß deiner Wahl und deines Interesses einen Erfolg landen wirst, hängst zwar sicherlich mit deinem gewählten Schwerpunkt zusammen, aber auch damit, wie du dein Studium "lebst".

Ich kenne einen erfolgreichen Absolventen des Masterstudiengangs in KL. Das war zwar in der Zeit zu schaffen, aber berufsbegleitend auch schon ein richtig dicker Brocken und die Zulassungskriterien sind hoch und es war sehr teuer. Die nehmen auch nicht jeden Bachelorabsolventen. :confused:
Und es ist eben eine "Wissenschaft". Ich hatte den Eindruck, dass die Absolventen dort dann nicht automatisch richtig gut praktisch arbeiten können (als Beispiel: Erwachsene unterrichten), aber alles Theoretische darüber wissen, wie es gemacht und begründet wird (geht m.A. nicht in die Richtung Lehramt, Sozialpädagigik).

Welchen Kurs aus der Biwi hast du dir denn bestellt?:cool:
Viele Grüße und einen schönen Abend
 
@Söfchen,

ich bin halt hin und her gerissen. Literatur = mein Hobby und Talent? Aber wirkliche Perspektiven in der Verwaltung, wo ich mich seit 15 Jahren hinschleppe eher mau bis negativ....
Erwachsenenbildung würde mich vielleicht interessieren - erfahre ich ja dann irgendwann demnächst mal in natura, wenn ich darf und kann...:rolleyes:

Aber ich bin eben auch Mutter von 3 Kids und "schon" 40 :cool:. Da sind ein Bachelor und Master evt. hintendran eine laaaaaange Zeit :confused:, deshalb der Gedanke 2 Jahre TU Kaiserslautern. Kostet in der Summe ca. genauso wie B.A. + Master an der Fernuni. Welches Wissen in nur 2 Jahren und dann ist der Master zwar akkreditiert doch auch nicht konsekutiv, sprich aufbauend auf ein Vorstudium...

Ich möchte so gern meinen Weg finden:oops:! Da bin ich wohl nicht die Einzige. Da man sich in Kaiserslautern eh erst zum WS wieder anmelden kann, kann ich genauso gut bis dahin in KuWi und BiWi reinschnuppern... Wenn es auch ne Stange Geld ist, sollte ich dann nach KL wechseln... Oder einfach KuWi Literatur machen, bis ich meine ersten Schulungen gegeben habe, um zu sehen, ob's das ist?

Wie würdest Du entscheiden?:eek:
LG von cat4net
 
@Westwind: Danke für deinen Beitrag!
Oh Mann, ich wollte in meinem Leben nie wieder Mathe machen. Das hat mir schon für's Fachabi gereicht...
Ich habe mir den Kurs "Bildung-Erziehung-Sozialisation" bestellt.

@cat4net: Ich möchte gerne meinen Weg finden - ja, da kenne ich noch jemanden. Ich suche quasi schon mein Leben lang. Ich habe Fachabi und eine abgeschlossene Ausbildung, aber in einem Bereich, der mich absolut nicht interessiert. Habe es wie bei vielen auf Anraten der Eltern gemacht.
In den letzten Jahren, quasi seit die Kinder da sind, habe ich schon so Vieles angefangen und ausprobiert - aber entweder war es nicht das Richtige oder es werden einen, wie auch immer, Steine in den Weg gelegt.

Bildung würde halt passen, weil ich in den letzten Jahren schon viel Erfahrung im Bereich Pädagogik sammeln konnte.
Literatur ist glaube ich einfach das, was mich am meisten interessiert, besonders auch in Kombination mit den Fächern Geschichte und Philosophie. Ich glaube, das ist wirklich das, was mir am meisten liegt und mich am meisten interessiert. Und, wie gesagt, schreibe ich selber. Nur leider verdiene ich damit bisher kein Geld.

Ich habe bisher oft gelesen, dass man das studieren sollte, was einem am meisten Spaß macht und liegt. Wenn es bei dir Literatur ist, würde ich es auch machen und halt auch ein Modul BiWi dazu buchen, und deine Schulungen abwarten, um zu sehen, was dich mehr anspricht (mache ich ja jetzt auch). Dann kannst du immer noch entscheiden und die TU läuft ja nicht weg, käme ja jetzt auf ein halbes oder ganzes Jahr mehr oder weniger auch nicht mehr an. ;)
 
ja, ich verstehe sehr gut, dass du hin- und hergerissen bist.
Du hast schon so viel geschafft und gearbeitet in deinem Leben, dass du nun wohl etwas für dich ganz alleine machen möchtest und das dich auch weiterbringen wird und soll - so interpretiere ich das jedenfalls.
Aber ich fürchte für dich, dass du dir einen riesengroßen Druck aufbaust, der gar nicht nötig ist und den du nicht brauchst.
Ich hoffe, du kannst dich etwas lockern und durchschnaufen. Schließlich dauert ein Universitätsstudium tierisch lange und mit jeder Klausur steigt der Druck und die Fragen "Schaffe ich das und warum tue ich mir das an?" komme hoch.
Du könntest doch auch etwas lockerer ein Akademiestudium beginnen und dir erst mal einen Überblick verschaffen, was du mit den Materialien der FernUni machen kannst und willst.
Ich lese so zwischen deinen Zeilen, dass du gerne schreibst und liest und daher auch mit der Literaturwissenschaft liebäugelst. Aber diese Wissenschaft ist keine praktische Anleitung um Schriftstellerin zu werden, ähnlich die die Wissenschaftler der Erwachsenenbildung nicht automatisch gute und praktikable Pädagogen sind. Schnupper doch erst mal rein, in die Wissenschaft(en) und dann kannst du ja entscheiden, ob das was für dich und in deine Lebenssituation passt. Schließlich ist nicht jeder Politikabsolvent ein guter Politiker und jeder Politiker würde die Politikwissenschaften locker schaffen.

Dieses ist mein Versuch, dich zu ermutigen, den Druck abzulassen, ein paar Schritte zurück zu gehen und die Sache etwas entfernter zu betrachten. Du hast mit deinem Fachabi, der Ausbildung und den Kindern schon eine ganze Menge geleistet und brauchst dich nicht zu verstecken, sondern darfst und kannst frei neue Ziele angehen.
 
I

immanuella

Hallo Ihr Drei,

seit bald 2 Jahren studiere ich Bildungswissenschaft in Vollzeit und bin nun im vorletzten Semester. Neben meinen fünf Kindern und verschiedenen Ehrenämtern kann ich in jedem Fall Mut machen, es auszuprobieren! Es ist zu schaffen! Und zudem ein fantastisches, vielseitiges Studium, das am Ende neue Perspektiven und Möglicheiten eröffnet...Die Frage, was dann kommt, stellt sich eigentlich erst gegen Ende, da dann auch der Praxisbezug über ein Praktikum erprobt werden kann, indem man sein theoretisches Wissen anzuwenden lernt. Ich beabsichtige anschließend den Master an einer Präsenzuni vor Ort zu machen. Habe gehört, dass man nebenbei bereits in der Bildungsforschung arbeiten kann, auch wenn man schon ein biblisches Alter erreicht hat...

Übrigens braucht man Mathe ausschließlich für ein Statistikmodul und das ist mit Sicherheit auch zu schaffen!

Liebe Grüße
 
Hallo immanuella, Danke für Dein Feeback!

Wow, 5 Kinder, Ehrenämter und Vollzeit-Fern-Studium?
Welchen Master visierst Du denn an und wo?

Offenbar hast Du pro Semester 2 Module vernascht :rolleyes: und strebst dem Bachelor entgegen... Respekt.Dann schaffe ich vielleicht auch Biwi 1A o. 1B und KuWi L1, um mich zu entscheiden ;)

Sag mal, wie viel Zeit investierst Du ca. Ich weiß, die Frage wird oft gestellt und jeder lernt eben anders, aber es interessiert mich als Anfängerin natürlich brennend, gerade wegen der Kids.

LG,
cat4net
 
I

immanuella

Hi cat4net,

bisher habe ich tatsächlich - bis auf ein WS (da ging nur ein Modul) - zwei Module geschafft. Aber es war auch innerhalb der Klausurvorbereitungen oder HA-Terminen sehr anstrengend! Zwischendurch geht es dann wieder einigermaßen relaxed. Den Zeitaufwand zu messen, ist schwierig, da ich in den heißen Lernphasen ständig Skripte, Lernkärtchen oder Mp3s in der Hand oder am Ohr habe. Wirklich jede freie Minute, da mir das Lernen, also das reine Wiederkäuen echt schwer fällt. Meine Stärken liegen im schnellen Begreifen und in Transferleistungen, was in den HAs eher gefragt ist. Mit meinen (Schul-) Kindern lässt sich das Studium sehr gut vereinbaren, solange niemand krank wird...dann wird´s eng. Ich hatte seinerzeit mit 1A zum Schnuppern angefangen und habe gegen Ende des Semesters gemerkt - da geht noch was - und hatte 1B nachbelegt und dann auch beide Klausuren geschrieben und bestanden. Was ziemlich zeitaufwändig war, ist das 1C-Modul, da ist unglaublich viel zu lesen und zu pauken! Aber alles in allem nichts, was man/frau nicht schaffen könnte.

Ich hatte mir überlegt, den Master in Erziehungswissenschaft/Bildungswissenschaft zu machen, weil mir der Hagen-Master doch etwas zu speziell ausgerichtet ist und ich vor Ort eine sehr gute Uni habe.

Ah, Du hast auch Kinder! Gratuliere! Gerade das Fernstudieren ist eine tolle Perspektive neben der Familienarbeit!!!

LG
 
Hallo zusammen,

habe aufmerksam eure Beträge gelesen. Dennoch bin ich am Überlegen ob ich zu Biwi wechsel. Derzeit studiere ich Wirtschaftswissenschaften im 3. Semester und es taugt mir gar nicht. Ich hatte Bürokauffrau gelernt und arbeite derzeit in der Rechnungsabteilung, aber Wiwi und ich werden wohl doch keine Freunde. Mich hat schon immer mehr der soziale Bereich und das kreative interessiert. Dennoch möchte ich, grad wegen Finanzen, nicht noch mal eine Ausbildung machen und mich lieber nebenberuflich weiterbilden. Biwi hatte ich damals schon überlegt, aber dann für Wiwi entschieden, aus Vernunft und man kann auf den derzeitigen Berufsbfeld aufbauen - aber es macht keinen Spass. Ich habe viel über Biwi gelesen, dass viel soziale Themen enthalten sind, aber auch viel Theorie über Bildung...ich möchte natürlich nicht nur Lehrmethoden und Bildungsforschnung erlernen, das ist nicht mein Ziel, eher mehr das Soziale.
@Immanuella - hast Du schon ein Praktikum abolviert? In welche Richtung ging das?
Ich überlege einfach ob Biwi ein guter Quereinstieg mit zusätzlichen Praktika in den sozialen Bereich ist.
Ich habe der Studienberatung schon geschrieben, aber leider ohne Erfolg.
@Söfchen, ich bin auch kein Genie in Mathe, ganz im Gegenteil. Habe MAthe und Statistik in Wiwi gehabt und es ist nicht ohne, aber machbar mit vielen vielen vielen Übung- und Prüfungsaufgaben.
Welches Ziel habt ihr mit dem Abschluss in Biwi?

Danke!

LG
:)
 
Krame den Thread hier mal wieder raus.

Gestern habe ich endlich mal in den ersten Kurs von dem 1A-Modul reingeschaut, und ich muss sagen, es spricht mich wirklich an, weil es Themen sind, mit denen ich mich schon seit Jahren beschäftige.
Habe ich mit KuWi vielleicht doch einen Fehler gemacht?! Ich lese zwar gerne und Geschichte interessiert mich, muss aber ehrlich sagen, dass mir bei mancher Literatur die Begeisterung fehlt. Zur Zeit habe ich keine Motivation an meiner Hausarbeit zu schreiben. Bei dem Thema, was ich mir ausgesucht habe, habe ich noch nicht mal die Primärliteratur gelesen...:oops:

Ins Wanken kam ich wieder, als ich mich fragte, was ich tun würde, wenn ich keine Angst vor dem Versagen hätte. Ich würde definitiv im sozialen Bereich arbeiten: Erziehungsberatung, Elternkurse usw. Ich hätte auch Ideen für Projekte mit Kindern und mein Traum ist immer eine Zusammenarbeit mit einem Familienzentrum, das spukt mir schon seit Jahren im Kopf rum, aber ich möchte etwas Solides in der Hand haben, da ich denke, die meisten Eltern und Träger sehen gerne, wenn man entsprechend gebildet ist (obwohl ich ja denke, das Können und die Erfahrung ist noch ausschlaggebender), auch wenn man vielleicht schon selbst einige Erfahrungen gemacht hat.
Pädagogisch kann ich auch schon ein bißchen was nachweisen: eigene Kinder, Arbeit als Tagesmutter, angefangene Erzieherausbildung und Praktika in Kindergärten. Demnächst werde ich auch ehrenamtlich mit Kindern arbeiten.

Grundsätzlich würde ich mich, glaube ich, bei Bildungswissenschaften "sicherer" frühlen. Bei KuWi bin ich so oft verunsichert, ob ich das alles richtig verstanden habe....zumindest was der Fachbereich Literatur betrifft. Sollte doch eigentlich nicht sein, oder?

Nun habe ich mir überlegt ein zweites Probestudium zu beginnen und erstmal beide Studiengänge nebenher zu studieren, um zu schauen, was mir nun wirklich mehr liegt (obwohl ich es glaube ich insgeheim schon weiß). Dieses Semester möchte ich KuWi auf keinen Fall sausen lassen, auch aus finanziellen Gründen. Und interessant ist es ja, keine Frage, denke, das Erlernte wird auch nicht umsonst sein, seinen Horizont zu erweitern ist ja immer gut.
Ich frage mich nur, ob ich mich evtl. aus KuWi einfach ausschreiben lassen kann, wenn ich merke, es ist nichts und dann trotzdem BiWi weiterstudieren kann, weil ja beides nur ein Probestudium ist. Oder fliegt man dann "komplett" raus?
Weiß das einer und hat das einer schon mal so gemacht?

Die Statistik liegt mir immer noch im Magen, aber wenn es mein "Ding" ist, werde ich das schon schaffen, denke ich...
 
Krame den Thread hier mal wieder raus.

Gestern habe ich endlich mal in den ersten Kurs von dem 1A-Modul reingeschaut, und ich muss sagen, es spricht mich wirklich an, weil es Themen sind, mit denen ich mich schon seit Jahren beschäftige.
Habe ich mit KuWi vielleicht doch einen Fehler gemacht?! Ich lese zwar gerne und Geschichte interessiert mich, muss aber ehrlich sagen, dass mir bei mancher Literatur die Begeisterung fehlt. Zur Zeit habe ich keine Motivation an meiner Hausarbeit zu schreiben. Bei dem Thema, was ich mir ausgesucht habe, habe ich noch nicht mal die Primärliteratur gelesen...:oops:

Ins Wanken kam ich wieder, als ich mich fragte, was ich tun würde, wenn ich keine Angst vor dem Versagen hätte. Ich würde definitiv im sozialen Bereich arbeiten: Erziehungsberatung, Elternkurse usw. Ich hätte auch Ideen für Projekte mit Kindern und mein Traum ist immer eine Zusammenarbeit mit einem Familienzentrum, das spukt mir schon seit Jahren im Kopf rum, aber ich möchte etwas Solides in der Hand haben, da ich denke, die meisten Eltern und Träger sehen gerne, wenn man entsprechend gebildet ist (obwohl ich ja denke, das Können und die Erfahrung ist noch ausschlaggebender), auch wenn man vielleicht schon selbst einige Erfahrungen gemacht hat.
Pädagogisch kann ich auch schon ein bißchen was nachweisen: eigene Kinder, Arbeit als Tagesmutter, angefangene Erzieherausbildung und Praktika in Kindergärten. Demnächst werde ich auch ehrenamtlich mit Kindern arbeiten.

Grundsätzlich würde ich mich, glaube ich, bei Bildungswissenschaften "sicherer" frühlen. Bei KuWi bin ich so oft verunsichert, ob ich das alles richtig verstanden habe....zumindest was der Fachbereich Literatur betrifft. Sollte doch eigentlich nicht sein, oder?

Nun habe ich mir überlegt ein zweites Probestudium zu beginnen und erstmal beide Studiengänge nebenher zu studieren, um zu schauen, was mir nun wirklich mehr liegt (obwohl ich es glaube ich insgeheim schon weiß). Dieses Semester möchte ich KuWi auf keinen Fall sausen lassen, auch aus finanziellen Gründen. Und interessant ist es ja, keine Frage, denke, das Erlernte wird auch nicht umsonst sein, seinen Horizont zu erweitern ist ja immer gut.
Ich frage mich nur, ob ich mich evtl. aus KuWi einfach ausschreiben lassen kann, wenn ich merke, es ist nichts und dann trotzdem BiWi weiterstudieren kann, weil ja beides nur ein Probestudium ist. Oder fliegt man dann "komplett" raus?
Weiß das einer und hat das einer schon mal so gemacht?

Die Statistik liegt mir immer noch im Magen, aber wenn es mein "Ding" ist, werde ich das schon schaffen, denke ich...
Hallo Söfchen,
ich studiere beides, zur Zeit liegt KUWI aber etwas hinter BIWI. Ich brauchte keine extra Zulassung. Ich weiß nicht ob du die Zulassungsprüfung machen musst. Ansonsten kann man in beiden eingeschrieben sein und dann in aller Ruhe die Module machen, die man möchte. G3 liegt jetzt schon das 5. Semester bei mir, nach 7 Semestern muss man erst neu bezahlen...
Ausserdem guck dochmal bie derBIWI Lounge rein, da findet man auch viele Informationen.
(W4 von KUWi ist übrigens das gleiche wie 3E von BIWI, hoffe, ichkann mir das dann für beide narechnen lasen)
(Und welches meine Hausptrichtung ist habe ich 2 mal unentscheiden)
momo
 
Hallo zusammen,

habe aufmerksam eure Beträge gelesen. Dennoch bin ich am Überlegen ob ich zu Biwi wechsel. Derzeit studiere ich Wirtschaftswissenschaften im 3. Semester und es taugt mir gar nicht. Ich hatte Bürokauffrau gelernt und arbeite derzeit in der Rechnungsabteilung, aber Wiwi und ich werden wohl doch keine Freunde. Mich hat schon immer mehr der soziale Bereich und das kreative interessiert. Dennoch möchte ich, grad wegen Finanzen, nicht noch mal eine Ausbildung machen und mich lieber nebenberuflich weiterbilden. Biwi hatte ich damals schon überlegt, aber dann für Wiwi entschieden, aus Vernunft und man kann auf den derzeitigen Berufsbfeld aufbauen - aber es macht keinen Spass. Ich habe viel über Biwi gelesen, dass viel soziale Themen enthalten sind, aber auch viel Theorie über Bildung...ich möchte natürlich nicht nur Lehrmethoden und Bildungsforschnung erlernen, das ist nicht mein Ziel, eher mehr das Soziale.
@Immanuella - hast Du schon ein Praktikum abolviert? In welche Richtung ging das?
Ich überlege einfach ob Biwi ein guter Quereinstieg mit zusätzlichen Praktika in den sozialen Bereich ist.
Ich habe der Studienberatung schon geschrieben, aber leider ohne Erfolg.
@Söfchen, ich bin auch kein Genie in Mathe, ganz im Gegenteil. Habe MAthe und Statistik in Wiwi gehabt und es ist nicht ohne, aber machbar mit vielen vielen vielen Übung- und Prüfungsaufgaben.
Welches Ziel habt ihr mit dem Abschluss in Biwi?

Danke!

LG
:)


Mir geht es ähnlich...ich bin grade im zweiten Semester WiWi in Teilzeit (neben Bürojob, der nicht sehr motiviert). Das mit WiWi "geht schon" aber es interssiert mich so gesehen einfach nicht. Ich habe mich mehr oder weniger auch aus Vernunftsgründen gegen Biwi und für WiWi entschieden. Ich bin mir bei BiWi einfach so unsicher, was ich später damit anfangen kann. Freunde, Familie und Bekannte sagen überwiegend, dass das nichts halbes und nichts ganzes ist. Stellenausschreibungen in die Richtung sieht man auch nur sehr selten finde ich...Anders wärs so einfach, dann würd ich BiWi machen, auch wenns noch länger dauert, aber mich dafür interssiert. Mein Arbeitgeber zahlt zwar das WiWi-Studium und da würde ich wohl auch bissl doof dastehen, aber das wär mir dann letztendlich egal - ist ja für mich. Trotzdem weiß ich nicht wie ich mich entscheiden soll...Gefühl sagt BiWi und Kopf sagt WiWi. Würde mich wirklich über mehr Erfahrungsberichte von Studierenden freuen, um ein besseres Bild zu bekommen :)
 
hi alle miteinander. Bin gespannt wie es weiter geht, das Leben und mein erstes Semester in BIWI, klingt alles so spannend und man hat ne tolle couch zum Lernen.Mir gefällt euer Austausch...
 
Hallo, das ist eine spanndende Diskussion. Ich studiere schon eine ganze Weile BiWi und bin im 3. Studienabschnitt angekommen. Bei mir ist es umgekehrt, wenn ich den Bakk. geschafft habe, gönne ich mir als Belohnung vielleicht ein bisschen Literatur und Geschichte.
So wie es aussieht stehe ich aus gesundheitlichen Gründen am Ende meiner Berufskarriere, dennoch möchte ich euch meinen Zugang und Ansatz dazu erzählen. Ich hab das BiWi-Studium mehr zum Spaß, denn als Basis für eine Berufstätigkeit begonnen, so als theoretischer Unterbau. Ich bin seit vielen Jahren in der Erwachsenenbildung selbstständig und habe ein eigenes Ausbildungsinstitut für Sozial- und Persönlichkeitsentwicklung. Ich lebe in Österreich, aber ich denke in Deutschland wird das nicht viel anders sein.
BiWi ist ein sehr breites Studium und es gibt unzählige Möglichkeiten zur beruflichen Umsetzung. Wir leben in einer sehr spannenden Zeit, denn wir können unsere Berufsfelder selbst kreieren. Ich möchte euch ermutigen das zu studieren, was euch wirklich Freude macht und euch wirklich interessiert. Ich finde es wenig zielführend auf ein bestimmtes Berufsbild hinzuarbeiten, dazu ändern sich die Berufsbilder und die Anforderungen zu rasch. Habt ihr schon einmal das Tätigkeitsprofil der BildungswissenschafterInnen gelesen? http://babw.fernuni-hagen.de/studiengang/studienziele-und-berufsfelder/berufsfelder/ Das ist schon ein sehr breites Spektrum, aber längst noch nicht alles. Wie gesagt, ihr könnt eure Berufsbilder selbst erfinden. Das Studium mit euren bisherigen (Berufs)Erfahrungen kombinieren, durch zusätzliche Themen vertiefen und vielleicht einmal ganz "ums Eck" denken. Gerade das Thema Bildung ist - sicher nicht nur in Österreich - im Wandel. Die tradierten Institutionen und Methoden werden in Frage gestellt, Schule, aber auch Ausbildung werden auf neue Füße gestellt. Die Institutionen sind auf innovative Köpfe angewiesen und das BiWi-Studium verleitet schon sehr zum Blick über den berühmten Tellerrand. ;)
Ich wünsche euch eine gute Entscheidung und Selma einen guten Start!

LG Marianne
 
Top