Klausur Aufgabe 6e FiBa März/06

Aufgabe 6e) FiBa März/2006

Ich hätte zu dieser Aufgabe eine Frage.

Und zwar zum Aufgabenteil ii).
Da geht es um die Betroffenheit des Anlegers ANZWEI aufgrund Insiderhandels. Bewertet werden seine Aktien dann annahmegemäß mit dem festgestellten Börsenkurs.

Das würde doch bedeuten:
a) Situation ohne Müller: kein Verkauf der Aktien, Aktienvermögen 1490 GE
b) Situation mit Müller: Verkauf der Aktien (zu 1510 GE), Barvermögen 1510 GE

Das ist aber doch ein Unterschied? Nun steht da aber (genauso wie in der KE, wo ich das auch schon nicht verstanden habe): "Aktienbestandsdifferenzen würde er gerade mit den Kauf-/Verkaufkursen bewerten" (KE 3, Seite 41 ist die gleiche Situation)

Ich verstehe das nicht.
 
Hi,

uch habe mir es jetzt nicht nochmal genau angesehen, aber Anzwei hat unter a.) 10 aktien im Wert von 1520GE, da ja dies der WErt nach Bekanntgabe der Informationen ist.

Was ist denn jetzt exakt dein Problem bzw. die Frage?

Gruß

Uwe
 
Ah, okay, erst mal genau lesen. Das steht ja, man soll den in Aufgabe c) festgestellten Kurs als Berechnungsgrundlage nehmen. In c) ist das ja der Fall, wo der Insider seinen unlimitierten Kaufauftrag mit reinhaut. Damit liegt der Kurs bei 151

damit ergibt sich:
a) ohne Müller, kein Verkauf der Aktien, 0 GE Barvermögen, 1510 GE Aktienvermögen
b) mit Müller, Verkauf der Aktien, 1510 EUR Barvermögen, 0 EUR Aktienvermögen.

Damit: kein Vorteil/Nachteil mit dem Insider Müller, weil Aktienbestandsdifferenzen (ein Mal hat er Aktien, ein Mal nicht) mit dem Kurs 151 bewertet, was ja auch dem Kurs beim tatsächlichen Verkauf im Fall b) entspricht. Richtig?
 
Nee nicht ganz, in dem Fall indem er die Aktien hält, steigt der Wert der Aktien nach bekanntwerden der Informationen auf 1520GE.

D.h. es ist ein Vorteil für ihn, das er die Aktien nicht verkaufen konnte, da sie im Wert gestiegen sind.

Gruß

Uwe
 
Neee, in der Aufgabenstellung steht, man soll den festgestellten Börsenkurs aus Aufgabenteil c) (das sind 151) als Berechnungsgrundlage für die Aktienbestände nehmen.
In dem Fall, in dem er die Aktien hält, sind sie also 1510 GE "wert".

Damit entsteht weder Vor- noch Nachteil.
 
Und den darauffolgenden Satz ignorierst du einfach.

Ich würde für das Abändern der Aufgabe Punkte abziehen:D

Gruß

Uwe
 
Häääääääää? Mit irgendwelchen Tomaten auf den Augen können wir jetzt nen Gemüsehandel auf machen.

Mir geht es um Aufgabenteil e), ii), also die allerallerletzte Aufgabe. - du bist aber glaub bei Aufgabe d). Aufgabe d) braucht man natürlich als Wissen, um zu bestimmen, wie sich Müller überhaupt stellt (verkauft er das Zeug oder nicht), aber die Bewertung erfolgt ausschließlich nach nach Aufgabenteil c) bei der Aufgabe e) ii).
 
:eek::eek: ok - habe ein paar Kilo Tomaten abzugeben.:(

ich habe tatsächlich e.) überlesen und mich auf d.) konzentriert

Sorry:rolleyes:
 
Könntest Du Dir dann den Thread nochmal unter dem Aspekt "Aufgabenteil e) ist gemeint" bei Gelegenheit anschauen? ;) Dann kauf ich Dir auch ein paar Tomaten ab.
 
Ok -next try:D

6e.)

i.) sein Grenzpreis ist 150 GE, d.h. sein Aktienbestand hat für ihn einen Wert von 1500GE, da der Kurs mit 149 festgestellt wurde und er nicht verkaufen konnte.

ii.) konnte die Aktien zu 151 GE verkaufen und hat damit 1510GE in Bar.

und ab hier lese ich nochmal in der KE, ob diese mir sagt, wie ich die Betroffenheit beschreiben soll:D
 
Du mußt aber auch bei Aufgabenteil e) die beiden Situationen anschauen (mit/ohne Insider) und dann bei jedem Aufgabenteil die Betroffenheit darstellen. Nur die Bewertungsbasis hat sich da geändert.
 
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