Austausch im SS 2014 - EAs & Co

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franke

#1
Hallo liebe Mitstreiter,
das Fach scheint es ja echt in sich zu haben & ich zweifle schon beim Lesen der KE1, ob es wirklich so gut war, es zu belegen. Hab mir mal die EAs des aktuellen Semesters ausgedruckt und finde aber irgendwie noch keinen Zugang zum Stoff. Kann hier jmd (evtl. auch von denen die das Fach im letzten Semester belegt haben) Tipps geben?
Normalerweise kann man ja anhand von Musterlösungen bei anderen Lehrstühlen erkennen, in welcher Art & Weise an die Aufgaben & Themen heranzugehen ist. Dies geht hier aufgrund fehlender Musterlösungen nun mal gar nicht. Bin mir also nicht sicher, wie hier bei den EAs am besten vorzugehen ist…Hat jmd ne Idee?

Würde mich freuen, wenn wir einen Austausch übers Semester schaffen, so dass wir alle davon profitieren und die Klausur hoffentlich im nächsten/ersten Versuch bestehen ...
 
#2
Hallöchen,
ich habe ja unter Thema "Einsendearbeit 1" meinen ersten leider sehr schwachen Lösungsansatz zur Diskussion gestellt, da ich leider das gleiche Problem habe und überhaupt nicht weiß, wie ich an das Thema heran gehen soll. Die Beispielaufgaben sind ja nicht gerade umfangreich.
Vielleicht schaffen wir es ja in Gemeinschaft die Erarbeitung.
Hier nochmal meine ersten Ideen zu Aufgabe 2a....
 

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franke

#3
hi claudia, ich find ja schon die Zuordnung der EAs etwas irreführend. Die EA 1 wird im virtuellen Studienplatz bei investitionstheorie II (thematisch die letzte KE) hinterlegt. Allerdings lassen sich die Fragen zu den Aufgaben eher mit KE1 aus dem Kurs Unternehmensbewertung beantworten… die erste Frage zielt ja schon offensichtlich auf Unternehmensbewertung ab…wieso liegt dann eine EA bei investitionstheorie zum ausdrucken bereit?
aber ich sehe, dass ich da noch einiges nachzuholen habe. insb. simplexalgorithmus sowie LOP ist schon lange her. und von einem VOFI hatte ich vorher noch nie etwas gehört, obwohl ich bereits ein bwl-diplom habe ;-) nunja, ich werde in den nächsten tagen mal nachrechnen, ob deine ersten Ergebnisse plausibel sind, aber sieht zumindest schon mal gut aus
;-)
 
#4
Hallo zusammen,
ich habe den Kurs letztes Semester belegt, die Klausur dann aber nicht mitgeschrieben (private Gründe...). Heisst, ich habe alle KE schon gelesen und möchte euch folgenden Tipp geben, da es mir genauso ging:

Lest als erstes die KE zu Investitionstheorie II (KE IT). Und erst danach KE1 Investitionstheoretische Bewertung (KE1 UB) und dann KE2 Finanzier. Bewertung (KE 2 UB)
Zumindest hat mir dieses Vorgehen geholfen, nachdem ich damals erst mit KE1 UB angefangen habe und auch nichts kapiert habe.
Dann versuchen in KE1 UB die Aufgabe 3 zu verstehen/zu lösen. Denn wenn man das allgemeine Vorgehen dieser Aufgabe verstanden hat, dann hat man das Grundwerkzeug. Und dann kann man die Aufgaben nach den einzelnen Fällen Gliedern und üben. Also ob es sich um Gegenwartsmaximierung handelt oder um Endwertmaximierung oder um max. des Entnahmestroms usw. usw. Aber das Vorgehen ist immer ähnlich dem in Aufgabe 3, KE1 UB: VOFI aufstellen, Basisprogramm und dann Bewertungsprogramm. Ggf. noch ein neuer VOFI nach Umstrukturierung, Endogene Grenzfüße bestimmen.

Hoffe das hilft ein wenig. Und ich kann euch nur ermutigen, an irgendeinem Punkt fängt es dann an alles Sinn zu machen :)

Ich muss euch allerdings recht geben, dass der Stoff sehr unzugägnlich ist aufgrund fehlender Beispiele (mehr als nur 1) und fehlender Musterlösungen und dadurch auch sehr schwer zu üben.
Wäre wünschenswert, wenn wir diverse Ergebnisse der Altklausuren später zusammen vergleichen könnten.

Bis dahin viele Grüße!
 
#5
Habe die Klausur letztens geschrieben und ganz gut abgeschnitten.
Mein Tipp ist ganz klar, sich die Altklausur-Lösungen der Kommilitonen, die hier im Forum rumschwirren, sorgfältig zusammenzusuchen und frühzeitig mit dem Durchrechnen der (vielen) AK zu beginnen! Skript zum Nachschlagen danebenlegen und auf Verständnis hin lernen/lösen!
Viel Glück...
 
#6
Hi Max,
vielen Dank für den Tipp. KE1 UB habe ich schon durch, aber dann mache ich anstatt mit KE2 mal mit dem dritten Heft weiter...in der Hoffnung, dass dann alles einen Sinn ergibt.
Hast Du vielleicht die Musterlösungen für die EAs des letzten Semesters zur Hand? Dann kriege ich vielleicht eine Idee, was hier gefordert wird.
Echt harte Kost. Warum muss eigentlich alles so umständlich formuliert sein?

@franke: Du hast recht. Die EAs sind in der Nummerierung durcheinander aber der Abgabetermin ist ja für beide zum Glück erst am 7.7.

Ich würde mich über regen Austausch freuen, da es ja leider dieses Semester kein Mentoriat und absolut keine Unterstützung vom Lehrstuhl gibt :(

Viele Grüße, Claudia
 
#7
Hallo Zusammen,
ich kann Sanoj nur zustimmen. Hab's im letzten Semester ganz genauso gemacht und die Klausur auch ganz gut geschrieben.
 
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franke

#8
habe auf der Lehrstuhl-HP folgendes gesehen, und kann damit nicht so recht was anfangen:
Aktuelles

Neue Mentorenveranstaltungen im STZ Erfurt geplant

Datum
Modul/Kurs Uhrzeit
31. Mai 2014
Investitionstheorie I 9:30-19:00 Uhr
01. Juni 2014
Investitionstheorie II 9:00-16:00 Uhr
21. Juni 2014
Investitionstheoretische Unternehmensbewertung 9:30-19:00 Uhr
22. Juni 2014
Finanzierungstheoretische Unternehmensbewertung 9:00-16:00 Uhr
05. Juli 2014
Investitionstheoretische Unternehmensbewertung 9:30-19:00 Uhr
06. Juli 2014
Investitionstheorie II / Investitionstheoretische Unternehmensbewertung 9:00-16:00 Uhr
ist da nun was für uns dabei??
 
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franke

#9
@ sanoj: bist du von anfang an so vorgegangen oder hast du zunächst mal alle KEs komplett durchgelesen?
 
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franke

#11
@Claudia: also ich hab - bzgl EA 1 2a - versucht anhand der KE (IT II), S. 23 unten vorzugehen. m.E. geht es hier um eine Gegenwartswertmaximierung (GW) und nicht um eine Einkommensmaximierung (EN), wie du es dargestellt hast…?!?

bei mir sähe das dann wie folgt aus:
max GW; GW:= 3G1+2G2+G3

600 I0 + F0 < 800 (kleiner gleich)
-150 I0 -1,05F0+F1+G1 < 800
-150 I0 -1,05F1+F2+G2 < 800
-750 I0 -1,05F2 +G3 < 800

I0,F0,F1,F2,G1,G2,G3 > 0

was haltet ihr davon?
 
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#13
franke, ich sitzt zwar noch bis Ende der Woche an der Seminararbeit aber auf die Schnelle würde ich vorschlagen auch die Verschuldungsmöglichkeiten in den Ansatz mit aufzunehmen auch wenn keine Verschuldung nötig ist. Also auf die linke Seite noch (- Kredit_t0, + 1,1*Kredit_t0 - Kredit_t1) usw.
Und dein I0 sollte zwischen 0 und 1 liegen.
 
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franke

#14
okay, Danke für den Hinweis. Mein neuer Entwurf sieht dann wie folgt aus:

max. GW; GW:= 3G1 + 2G2 + G3
600 I0 – K0 + F0 + G0 ≤ 800

– 150 I0 + 1,1 K0 – 1,05 F0 – K1 + F1 + G1 ≤ 800

– 150 I0 + 1,1 K1 – 1,05 F1 – K2 + F2 + G2 ≤ 800

– 150 I0 + 1,1 K2 – 1,05 F2 + G3 ≤ 800

I0,F0,F1,F2,G1,G2,G3 ≥ 0
1≤I0≤2

(Sorry für das schlechte Zahlenformat)
 
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franke

#15
zu 2b) bin jetzt mal anhand der Aufgabe 3, KE1/UB1, vorgegangen, um einen VOFI zu erstellen:
Zeitpunkt t=0 t=1 t=2 t=3
Investition - 600 150 150 750
EK 800 800 800 800
Kredit 10% 0 0 0 0
Geldanlage 5% -200 -960 -1008 -1658,4
Zinsen 0 10 58 108,4
Guthabenstand 200 1160 2168 3826,4

allerdings kommt bei mir ein G1= 3305,3882 heraus, wenn ich rechne: 3826,4/(1,05^3)
dies entspricht also nicht dem gegebenen G1= 3304,6281 …kann mir nicht erklären, wo hier mein Fehler ist…

bei 2c) i1= 5% ; i2 = 5% ; i3= 5%
 
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#16
Kann soweit "franke" zustimmen.

Anbei meine Vorschläge für Aufgabe 3.

Aufgabe 3a) Durchführung Investition 1 und Anleihe in größt möglichem Umfang. Rende aus einmaliger Durchführung I1 ist größer als Rendite Durchführung I2. Zins von A ist vorteilhaft gegenüber Zins Kontokorrentkredit. Geht soweit ich sehen kann auch aus dem Tableau hervor.

Aufgabe 3b) p0=1; p1=0,9524; p2=0,9070; p3=0,8638
 
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franke

#17
ich hab zur Aufgabe 3 der EA1 auch ähnliche/gleiche Antworten wie "Matze" errechnet:

zu 3a) Gemäß Optimaltableau wird ein Barwert von 118,27 realisiert. Des Weiteren lässt sich daraus ablesen, dass die Investition I1 nur in einem Umfang von 0,81 durchgeführt wird, während I2 gar nicht durchgeführt wird.

zu 3b) ρ0 = 1; ρ1 = 0,9524; ρ2 = 0,9070; ρ3 = 0,8638

zu 3c) I1 : -120 + ρ1·60+ ρ2·40+ ρ3·150 = 102,994 > 0
I2 : -100 + ρ1·60+ ρ2·95+ ρ3·10 = 51,947 > 0
Damit sind beide Investitionen nach dem Kapitalwertkriterium zu befürworten. Die erste Investition hat aber einen noch höheren Kapitalwert & wäre demnach noch lohnender als die zweite.

Bei dieser Aufgabe hab ich mich an der KE Inv.theorie II S. 28/29 orientiert…was haben die anderen so raus?
 
#19
Guten Abend zusammen,
tut mir leid, dass ich mich erst jetzt mal wieder zu Wort melde. Habe es eher nicht geschafft.

Also mit dem linearen Optimierungsansatz bei 2a) habt Ihr völlig recht. Nachdem ich KE3 gelesen habe, ist mir auch ein Licht aufgegangen.

@franke: zu 2b) hätte ich einen Vorschlag. Ich hatte den gleichen VoFi wie Du und auch das Problem mit dem G1 Wert. Allerdings habe ich noch einen anderen Ansatz vorzuschlagen....
Wenn in t=1 tatsächlich G1=3304,6281GE entnommen werden, würde der VoFi so ja nicht mehr hin kommen. In t=1 müsste ein Kredit aufgenommen werden und dann würde der VoFi wie folgt aussehen:

Zeitpunkt t=0 t=1 t=2 t=3
Investition - 600 150 150 750
EK 800 800 800 800
Kredit 10% 0 2144,6281 0 0
Geldanlage 5% -200 0 0 0
Zinsen 0 10 -214,46281 -140,909091
Entnahme 0 3304,6281 0 0
Guthabenstand 200 -2144,6281 -1409,09091 0

So würde in t=3 das Guthaben genau 0 und damit könnte man die Entnahme in G1 rechtfertigen. So würde der G1 Wert genau passen.
Was meint Ihr?

Dann gäbe es für 2c) allerdings 2 Ergebnisse
i1= 5% ; i2 = 5% ; i3= 5% nach 2a und
i1= 5% ; i2 = 10% ; i3= 10% nach 2b

3a) Bei dem Simplexalgorithmus in Aufgabe 3 steige ich allerdings komplett aus. Habe das nie gelernt und ich verstehe die Erklärungen im Skript überhaupt nicht. Was liest man wo ab?
Vielleicht wäre jemand so nett mir das kurz zu erläutern. Stehe voll auf dem Schlauch.

3b) Mit ρ0 = 1; ρ1 = 0,9524; ρ2 = 0,9070; ρ3 = 0,8638 meint Ihr den Abzinsungsfaktor oder? Wie berechne ich diese Dualwerte dazu bzw. was muss ich aus dem Tableau ablesen? :(

3c) Die Kapitalwerte sind dann klar, sofern ich die p-Werte habe.
Oder wollen die hier von uns die Berechnung der Kapitalwertextrema aus KE3 Seite 49/50?

Tut mir leid, dass ich zu A3 nur Fragen habe. Bei diesen Simplextableaus packt mich das Entsetzen. Vielleicht mag jemand helfen.

Schönen Abend noch.
 
F

franke

#20
hallo claudia,
zu zwei b, also deinem Lösungsvorschlag bzgl vofi, bin ich mir nicht ganz im klaren, welche Logik hinter deinem Vorschlag steckt. :) ich meine, eine Finanzierung kommt doch nur in frage, wenn das EK nicht für die komplette Investition ausreicht & auch die Anleihe nicht in frage kommt, oder? kannst n'bissi erklären wie du auf dieses Modell kommst?

bei 3 a schau dir einfach mal den simplex-algorithmus & seine Funktionsweise an. evtl. auch bei youtube…dann sollte vieles ganz schnell klar werden…hier müsste ich sonst zu viel tippen:p
für die Berechnung der abzinsungsfaktoren schau mal in die Lösung der Aufgabe 3. S.109/110 (KE1/UB1) sollte sofort klar werden.
bei 3 c sollen wir anhand der zu errechnenden Kapitalwerte die Investitionen beurteilen. also rechnen, wie in meinem Vorschlag & zwei Sätze formulieren, fertisch. so zumindest denke ich mir das:D
 
#21
hello, nun hab ich A2 fertig.
Claudias VOFI kann ich bestätigen. Die Kreditaufnahme kommt immer dann in Frage, wenn nicht genügend eigene Mittel zur Finanzierung bereit stehen und auch keine anderen günstigeren zur Verfügung stehen. Das ist bei der Entnahme von 3304 in Periode 1 der Fall.
Zu 2c gibt es dann allerdings nur eine Lösung: 5% / 10% / 10%. In der ersten Periode stellt die Geldanlage das Grenzobjekt dar. Für die zweite und dritte ist es der Kredit. Aus 2a kannste da gar nichts zu sagen.
 
#22
Zu A3
a) Investitionsprogramm wie bei post#17. Finanzierung durch vollständige Ausgabe von Anleihe A und Kreditaufnahme von 100 zu t=0. Kreditaufnahme i.H.v. 62,63 in t=1 und Kreditaufnahme von 22,65 in t=2.
b) Ich meine die Abzinsungsfaktoren lassen sich ebenfalls dem Tableu entnehmen und stehen in der BW-Zeile in den y_i Spalten.
c) Investitionsobjekt 1 hat einen Kapitalwert von Null. Da es nur Teilweise realisiert wird, stellt es das Grenzobjekt und der Kapitalwert des Grenzobjektes ist nun einmal null. Investitionsobjekt 2 hat einen negativen Kapitalwert von -15,7885

mit Bezug auf post#19 noch kurz was zum Simplextableu...
Die Einträge der BW-Zeile, abgesehen von dem Eintrag der ganz rechts steht, kannst du interpretieren, indem du dir die Frage stellst, was bewirkt eine zusätzliche Einheit? Die Antwort ist dann immer, dass eine zusätzliche Einheit zu einer Erhöhung des Eintrags in der Zelle RS/BW führt. Wie hoch die Erhöhung ist, liest du einfach aus den entsprechenden Zellen ab.
Beispiel: Könntest du die Anleihe einmal mehr, also zweimal, ausgeben, so würde sich RS/BW um 41,05 erhöhen.
 
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franke

#23
hmm…also ich kann mich noch immer nicht so recht mit eurem Modell anfreunden. wenngleich auch einige Argumente interessant sind.
wenn ihr eine Kreditaufnahme einbaut, damit ihr den betrag für G1 in t=1 entnehmen könnt, wo ist dann die kredittilgung verbucht? des weiteren habe ich in allen beispielhaften Rechnungen in den KEs bisher nur gesehen, dass der "guthabenstand" als G-Wert diente, von dem aus dann bspw GW bestimmt wurde. Ihr nehmt in eurer Rechnung die Entnahme von 3304,6281 als Wert für G1 her….wo kann ich das denn in den KEs nachlesen?
wenn ich nach eurem vofi vorgehe, und die Tilgung einbaue, dann hab ich bei t=1 einen anderen kreditstand raus, nämlich -1944,6281 (weil ich die 200 GE Guthaben aus t=0 berücksichtigt habe)…und dann geht bei mir am Schluss die Rechnung nicht mehr auf, guckst du hier:

Zeitpunkt t=0 t=1 t=2 t=3
Investition - 600 150 150 750
EK 800 800 800 800
Kredit 10% 0 2144,6281 -735,53719 -1429,90909
Geldanlage 5% -200 0 0 0
Zinsen 10 -214,46281 -120,909091
Entnahme 0 -3304,6281 0 0
Guthabenstand 200 -1944,6281 -1209,09091 220.81818
 
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#24
Guckst du deine t1-Spalte (150; 800; 2144; 10; -3304,6281) hast du Problem, da 150+800+2144+10 nicht gleich 3304.
Du hast die 200 Geldanlage eben nicht berücksichtigt. Machst du das richtig, dann is gut.
 
#25
Super, A2 wäre damit gelöst.

Ich habe mich heute Abend mal etwas näher mit dem Tableau beschäftigt. Wenn man ungefähr versteht, was die einzelnen Zellen bedeuten, geht 3a) besser. Danke Euch!

3b) Wenn ich also dt aus den BW/yt Zellen ablese und
ρt = dt/d0
rechne (do=1), sind es genau die Werte.

3c) Dann komme ich auch auf C1~ 0 und C2= -15,79

Damit sollte die erste EA geschafft sein. War echt nicht so ohne. Ich finde das Skript ist wirklich harte Kost. Es sind nur wenige Übungsaufgaben enthalten, die Lösungswege sind selten erläutert und sprachlich könnte es auch etwas einfacher sein, ohne damit an wissenschaftlichen Wert zu verlieren. Das wird noch ein hartes Stück Arbeit bis zur Klausur.

Schönen Abend allen!
 
#27
Bei der anderen EA sieht meine Zeile aus dem VOFI in der die Zinszahlungen stehen wie folgt aus: -42,6717 in t=1 / -262,39712 in t=2 / -163,6383 in t=3.
Kalkulationszins ist über alle Perioden 10%.

Bei d) habe ich p* = KW_Investition + KW_b + KW_g - KW_Entnahme
Also: 223,8166+2789,481593+617,5807663-3004,207364=626,6717.
 
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franke

#28
@ Claudia: doch deine Formel pt=dt/d0 stimmt. Da in der EA d0=1 gilt, ist in diesem Spezialfall auch pt=dt! Also kann man letztlich die Werte nehmen, die in der BW-Zeile stehen… steht ja auch so im Kurs Investitionstheorie II auf Seite 28/29!!! Grad ist mir das alles auch etwas klarer geworden, nach einem leckeren Vatertags-Bier :)
 
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franke

#29
hier mal mein erster Entwurf für die EA 2 - 1a) => Bewertungsansatz:
max. U; U:= p

600 xI0 – xS0 + xH0 + p ≤ 800
– 150 xI0 + 1,1 xS0 + xS1 – 1,05 xH0 + xH1 + G1 ≤ 1000
– 150 xI0 + 1,1 xS1 + xS2 – 1,05 xH1 + xH2 + G1≤ 1100
– 750 xI0 + 1,1 xS2 – 1,05 xH2 + G1≤ 1050

G1 = 3.304,6281
xI0 ≤ 1
xI0 , xS0 , xS1 , xS2 , xH0 , xH1 , xH2 , G1 , p ≥ 0

und mein VOFI für 1b) (ähnliche Ergebnisse wie "addupthefactors"):
Zeitpunkt t=0 t=1 t=2 t=3
Bt+gk 800 1000 1100 1050
p* -626,6717
Investition -600 150 150 750
Kredit 10% 426,6717 2197,29527 -987,603303 -1636,363633
Geldanlage 5% 0 0 0 0
Zinsen 0 -42,66717 -262,396697 -163,6363667
Entnahme 0 -3304,6281 0 0
Guthabenstand -426,6717 -2623,96697 -1636,363667 0

zu 1c) i1 = i2 = i3 = 10%
 
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franke

#30
da ich bei d & e nicht weiterkomme (evtl. kann einer von euch die Rechnungen hier posten?) habe ich mal mit der 2. Aufgabe der EA2 weiter gemacht:
bei (a) kann man gut gemäß Kurs Inv.theorie II S. 8ff vorgehen. Habe mir da auch so eine Zeichnung gemacht. zunächst die Tabelle mit Zinsspalte (rj) hinten dran:
Investition gj0 gj1 rj
1 -90 126 40,00%
2 -110 148,5 35,00%
3 -100 150 50,00%
4 -210 252 20,00% schlechteste Investition
Finanzierung gj0 gj1 rj
1 50 -55 10,00%
2 150 -157,5 5,00%
3 400 -500 25,00%
4 100 -135 35,00% teuerster Kredit

gemäß grafischer Lösung im DEAN-Modell ergibt sich, dass Investition 1,2 & 3 sowie Finanzierung 1 & 2 vollständig durchgeführt werden. Finanzierung 3 wird nur zu 1/4 durchgeführt und stellt damit das Grenzobjekt dar. Investition 4 und Finanzierung 4 werden komplett verworfen. Somit beträgt das optimale Budget=300 und der endogene Grenzzins ist 25% (Kalkulationszinsfuß). Damit ergibt sich als maximaler Endwert: EW= 150 + 126 + 148,5- 55 - 157,5 - (1/4)*500= 87.

bei (b) habe ich folgende Kapitalwerte heraus:
C (I3) = 20 ; C (I4) = -8,4 ; C (F1) = 6 ; C (F2) = 24

zur Teilaufgabe c) mach ich mir morgen Gedanken...
 
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franke

#31
so zur 2 c) hab ich folgende Idee:

primaler Weg = vereinfachte Formel:
EW= 150 + 126 + 148,5- 55 - 157,5 - (1/4)*500= 87

dualer Weg = LOP/Kapitalwerte:
EW= Summe der einzelnen positiven Kapitalwerte x 1,25
(10,8+8,8+20+6+24) x 1,25 = 87
 
#32
@ Claudia: doch deine Formel pt=dt/d0 stimmt. Da in der EA d0=1 gilt, ist in diesem Spezialfall auch pt=dt! Also kann man letztlich die Werte nehmen, die in der BW-Zeile stehen… steht ja auch so im Kurs Investitionstheorie II auf Seite 28/29!!! Grad ist mir das alles auch etwas klarer geworden, nach einem leckeren Vatertags-Bier :)
Oh, sorry, Recht habt ihr. Ich hab dann auch mal die KEen hervorgekramt. Aber gut, dass wir mal drüber gesprochen haben.

Bei 1d rechnest du einfach die Kapitalwerte der einzelnen Projekte aus. Die Ergebnisse und die Formel hab ich bereits gepostet. Der Kap.Wert der Entnahme berechnet sich einfach aus der abgezinsten Entnahme. Diese findet zu t=1 statt also: 3304,20/1,1.
Die anderen Terme habe ich erhalten, indem ich die Investition, die Zahlungsreihe b und die Zahlungsreihe g_k mit normaler Kap.Wert-Berechnung berechne. Also jede Zahlung, die in Periode 1/2/3 anfällt mit 1,1^⁻1 / 1,1^⁻2 und 1,1^⁻3 abzinsen, da der Grenzzinsfuß in jeder Periode 10% beträgt.
 
#33
Bei 1e bin ich mir auch nicht ganz sicher, aber wir haben schonmal p*=626 aus der Aufgabenstellung. Als E_k ergibt sich aus Aufgabenteil d 617,58. Damit wäre dann E_k<p. Nehme ich nun die Zinsfüße aus dem Basisprogramm und berechne damit den Kapitalwert des Kaufobjektes, erhalte ich 646,989. Also p*<E_k_Basis.
 
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franke

#34
Oh, sorry, Recht habt ihr. Ich hab dann auch mal die KEen hervorgekramt. Aber gut, dass wir mal drüber gesprochen haben.

Bei 1d rechnest du einfach die Kapitalwerte der einzelnen Projekte aus. Die Ergebnisse und die Formel hab ich bereits gepostet. Der Kap.Wert der Entnahme berechnet sich einfach aus der abgezinsten Entnahme. Diese findet zu t=1 statt also: 3304,20/1,1.
Die anderen Terme habe ich erhalten, indem ich die Investition, die Zahlungsreihe b und die Zahlungsreihe g_k mit normaler Kap.Wert-Berechnung berechne. Also jede Zahlung, die in Periode 1/2/3 anfällt mit 1,1^⁻1 / 1,1^⁻2 und 1,1^⁻3 abzinsen, da der Grenzzinsfuß in jeder Periode 10% beträgt.
Diese Rechnung verstehe ich. Ich gehe davon aus, dass das die komplexe Bewertungsformel ist.

als "einfache Formel" habe ich wie folgt gerechnet:

p*=200 + 1150/1,1 + 1250/1,1^2 + 1800/1,1^3 - 3304,6281/1,1 = 626,67167

als "komplexere Formel" habe ich gerechnet:

p* = CI+Cbg-CE ; CI=Kapitalwert der Investitionsreihe; Cbg=KapWert der bt-Reihe plus g-Reihe; CE=Kapwert der Entnahme in t=1

p* = 223,81668 + 3407,062359 - 3004,207364 = 626,6716743

hab mir versucht das jetzt so klarzumachen, dass die einfache Formel immer heißt, dass die CashFlows abgezinst werden; und komplexere Formel heißt, dass die Kapitalwerte zuerst berechnet und dann addiert werden. Beides ist jedoch unterm Strich das gleiche, logisch… ;-)

1 e) kann ich dann auch bestätigen 617, … < p* < 646, ...
 
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#35
Wenn ich das noch richtig im Kopf habe, dann kannst du hier gar keine einfache Formel anwenden. Dafür müssten die Grenzzinsfüße mit denen des Basisprogramms übereinstimmen und das ist nicht der Fall.
 
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franke

#36
hmm…da doch aber in der Aufgabe explizit verlangt wird, auch mit der "einfachen" Formel nachzurechnen, und es ja auch auf (d) 10 Pkt gibt, gehe ich davon aus, dass man es doch so machen kann, wie ich es oben ausprobiert hab. (ähnlich wie in 2c mit primärem & duale m Weg)... naja, mal sehen, ich hab die EA2 jetzt auch in die Post gegeben und warte nun, was die Korrektur dann zu Tage fördert.
 
#39
so zur 2 c) hab ich folgende Idee:

primaler Weg = vereinfachte Formel:
EW= 150 + 126 + 148,5- 55 - 157,5 - (1/4)*500= 87

dualer Weg = LOP/Kapitalwerte:
EW= Summe der einzelnen positiven Kapitalwerte x 1,25
(10,8+8,8+20+6+24) x 1,25 = 87
Hi Franke,
könntest du mir bitte erklären wie du darauf kommst, dass es sich beim primalen bzw. dualem Weg um o.g. Rechnungen handelt?
Oder könntest du mir die Stelle im Skript nennen an der ich es nachlesen kann? Ich find die Stelle einfach nicht mehr.

Ansonsten sind meine Werte und Lösungen gleich mit deinen der Aufgabe.
VG,Max
 
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franke

#40
hi max,
naja ich hab mir da irgendwie eine Mischung aus "KE zur Investitionstheorie" und Lösungsvorschlägen in dem Forum hier zusammengebastelt. Der duale Weg im DEAN-Modell ist meist dadurch gekennzeichnet, dass die Kapitalwerte aufgezinst werden. Die vereinfachte Formel ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, dass die gj1-Werte der durchgeführten Investitionen & Finanzierungen zusammengerechnet werden. Das Grenzobjekt entsprechend nur anteilig berückstichtigt!. Hier im Forum sind auch in den Klausurlösungen identische Wege nachzuvollziehen. Es hat zu DEAN, z.B: im letzten SS eine Klausuraufgabe gegeben, die unserer EA sehr ähnlich ist...schau einfach mal die Threads hier durch & in den Übungsklausuren, in welchen Jahren DEAN drankam...m.E. ein schönes Thema. Würd mich freuen, wenn es in der nächsten Klausur drankäme...
 
#41
Ok, danke dir!
Und noch eine Frage, habt ihr bei EA1 Aufgabe 1 sehr viel geschrieben? Bei Aufgabenteil b und c steht ja jeweils nur "Nennen Sie...". Aber nur die einzelnen Punkte aufzuschreiben kommt mir so unvollständig vor. Habt ihr noch kurze Erläuterungstexte geschrieben?
Ansonsten sind meine Ergebnisse der Rechnungen etc. identisch mit euren (mit selbstständigem rechnen ;) )
 
F

franke

#42
also ich würd nur das machen, was verlangt ist. bei nennen ist klar, was zu tun ist. bei erläutern oder diskutieren würd ich zwei oder drei knackige kurze sätze schreiben...mehr zeit bleibt in der klausur ja auch nicht... ;-)
 
#43
Zeitpunkt t=0 t=1 t=2 t=3
Investition - 600 150 150 750
EK 800 800 800 800
Kredit 10% 0 2144,6281 0 0
Geldanlage 5% -200 0 0 0
Zinsen 0 10 -214,46281 -140,909091
Entnahme 0 3304,6281 0 0
Guthabenstand 200 -2144,6281 -1409,09091 0
Hallo zusammen,
ihr wart ja schon wirklich sehr früh fleißig bei der Bearbeitung der EAs. Ich bin wegen anderer Module erst jetzt zum Bearbeiten gekommen. Habe aber mit großem Interesse eure Lösungsansätze verfolgt. Auch wenn ihr eure EAs vllt. schon eingesendet habt, hätte ich dennoch eine Frage zur EA1 Aufgabe 2b. Claudia hatte ja entsprechend den Kredit mit aufgenommen - was ich genauso verstanden habe. Aber müsste dieser dann nicht auch in den Perioden t=2 und t=3 auch wieder zurückgezahlt werden? Und somit so aussehen:

Kredit 10% 0 2144,6281 -735,53719 -1409,09091

Oder habe ich da einen Denkfehler? Wäre schön, wenn mir jemand auf die Sprünge helfen könnte.

Viele Grüße

Julia
 
F

franke

#44
Hallo Julia,
ich denke: du kannst es natürlich auch so aufschreiben, wie du es hier andeutest. mir ist nicht bekannt, dass es nur einen Lösungsweg gibt. Da keine Musterlösungen existieren, können wir nur schwer feststellen, wie die Aufgaben tatsächlich zu rechnen sind. Auch die Lösungsversuche hier im Forum können letztlich teilweise falsch sein, oder, wenn sie so in der Klausur hingeschriben werden, nicht die erhofften Punkte bringen...das ist m.E. generell das Problem hier, wenn wir auf uns selbst gestellt sind und vom Lehrstuhl null Hilfe bekommen.
 
#45
Hi Franke,
danke dir für die schnelle Antwort. Mal sehen, wie dann die Musterlösungen nach Abgabetermin der EAs aussehen bzw. die Korrektur dann. Du hast Recht - es gibt in so vielen Dingen auch so unterschiedliche Herangehensweisen - allein schon die Entscheidung, wie man nun den VOFI aufbaut usw. Schade, dass man es den Studenten nicht etwas leichter macht. :( Wir können gespannt sein auf die Klausur.
 
#46
Hallo Leute,
ich versuche auf den letzten Drücker noch EA2 einzureichen.
Mit den Aufgaben 1 und 2a+b komme ich mit dem Skript und Euren Lösungen zurecht. Meine Ergebnisse decken sich mit Euren.
Bei 2c komme ich nicht so recht weiter.
Der maximale Endwert ergibt sich nach KE3 durch Aufzinsen aller positiven Kapitalwerte.
@franke
Das ist, was Du hier gemacht hast.
Ich komme auch auf 87. Allerdings habe ich keine Ahnung, was der duale und der primale Weg sein sollen.
Hat dazu jemand noch eine Idee?
Danke und sorry, dass ich so spät dran bin.
 
#49
Hallo liebe Kommilitonen,

ich habe eine Frage, die nicht EA relevant ist. Vielleciht kann mir jemand von euch weiterhelfen.

KE 1, S. 57 Tabelle 5: Basisprogram im Mehrperiodenfall.

Wie wird der Wert der Entnahme -32,5592 ermittelt?

Danke im voruas!

Arkady
 
Zuletzt bearbeitet:
#50
Hi Arkady,

der Wert ist Ergebnis nachdem das Simplex-Verfahren durchgeführt wurde.
Durch die Zielfunktion und Nebenbedingungen die man beim Basisansatz aufstellt, kommt dann heraus, dass (wie im text steht) es vorteilhaft ist das Objekt K zu kaufen und nur auf Innenfinanzierung zurückzugreifen...etc. Als weiteres Ergebnis kommt EN = -32,5592 heraus. Diesen Wert musst du nicht berechnen. Er wird dir vorgegeben. Du könntest ihn aber berechnen indem du die Simplex-Schritte durchführst.

Ziel ist es ausserdem den Einkommenstrom unendlich fortzusetzen nach t5. Und wenn man davon ausgeht, dass für das Endvermögen (=651,1846) eine Rendite von 5% erzielbar ist (und zwar für ewig lang), dann reicht das Endvermögen um genau die Entnahme von 32,5592 fortzusetzen (=651,1846*0,05). Anders herum könntest du auch die ewige rente ausrechnen mit g/i = 32,5592/0,05. Dann hast du das Vermögen was du bei einem Zinssatz von 5% brauchst um nur von der Rendite die Entnahme ewig fortzusetzen.
Und die Entnahme 32,5592 ist eben die höchstmögliche Entnahme unter den gegebenen Voraussetzungen.

Gruß, Max
 
#51
Hallo zusammen!
Hab mich an die tipps der kollegen gehalten und erst mal alle alten klausuren durchgearbeitet - das hat ganz schön zeit gekostet so ganz ohne lösung!
Sitze jetzt gerade an den übungsaufgaben aus dem skript... Hierzu auch meine Frage:

Aus der KE 1 aufg 2 und KE 2 aufg 6 ha. Ich so meine schwierigkeiten im verständnis. Könnte mir die jemand "verständlich" vermitteln?

Werde mich als nächstes über die letzten 4 ea hermachen und dann mal versuchen die theorie zu "lernen". Wie gehts bei euch voran? Legt ihr fokus auf bisher nicht geprüfte inhalte oder stoff der altklausuren?

Viel erfolg weiterhin!
 
#53
Hallo liebe Mitstreiter,
gibt es eigentlich irgendwo vom Lehrstuhl oder Veranstaltungen einen Anhaltspunkt, worauf dieses Semester der Fokus liegt oder ob wir was weglassen können?
In vielen anderen Fächern gibt es ja einen Monat vor der Klausur Eingrenzungen, aber hier scheint vom Lehrstuhl so gar nichts zu kommen, oder irre ich mich?
Danke schon mal, falls jemand einen Tipp hat. Ich schreibe am 11. auch noch Controlling und der Umfang wie auch diese Fach hier selber machen mich ganz schön fertig...
Gruß, Claudia
 
#56
Hallo,

könnte einer von euch der die EAs im SS14 abgegeben hat die Lösungsvorschläge vom Lehrstuhl online stellen? Das wäre für nachfolgende Studenten sicher hilfreich.

Liebe Grüße Katrin Winkler
 
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