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Bei Bosch kein Praktikum wg. Fernstudium!

  • Ersteller Romy40
  • Erstellt am
ich muss jetzt erst einmal meinem Ärger ein wenig Luft machen ;)

Ich studiere im 2. Semester Psychologie (wiederhole aber Modul 1), mittlerweile in Vollzeit. Mein langfristiges berufl. Ziel ist eine Tätigkeit im Personalbereich (Arbeits- u. Org.psychologie).

Bosch bietet hierfür Praktika an. Wie mir die nette Dame in der Pers.abteilung aber eben mitgeteilt hat, sind Studenten der Fernuni Hagen hiervon ausgeschlossen!!!
Ich habe sie noch gefragt, ob es mein Alter wäre (bin schon 40). Nein, das Alter wäre kein Hindernis, sondern eben "die Fernuni". Einen konkreten Grund konnte sie mir nicht nennen, so würde das einfach in den Vorgaben stehen!
Jedoch habe ich nirgends derartige Vorgaben gefunden.

Das Studium an der Fernuni ist genauso viel wert, wie ein Studium an einer Präsenzuni! Das scheint nur nicht allen Unternehmen klar zu sein!

Habt ihr Ideen, was dahinterstecken könnte?
 
Romy,

bin nicht von der Psychologenzunft hier, stecke aber selbst grade im Bewerbungsstrudel drin und interessiere mich immer dafuer, was man so hie und da bei den Firmen diesbezueglich erleben kann ... ;)

Einen konkreten Grund konnte sie mir nicht nennen, so würde das einfach in den Vorgaben stehen!
Jedoch habe ich nirgends derartige Vorgaben gefunden.
Ich denke, sie meinte hier wohl eher Vorgaben der Firma Bosch, die sie als Personalerin beachten muss. Das wird sicher nicht veroeffentlicht sein.

Spekulieren, was zu der Absage gefuehrt hat, bringt, glaub ich, nicht so wahnsinnig viel. Das kann alles sein von: Sie hat Dir nicht die Wahrheit gesagt, wollte Dich bloss abwimmeln .. bis hin zu irgendwelchen historischen Fehden zwischen Bosch und FU oder Bosch und einem frueheren Dekan hier oder oder oder. Nachtarocken bringt hier vermutlich nicht so wahnsinnig viel.

Wenn Du aber Zeit und Nerv hast, wuerde ich vielleicht doch versuchen, nochmal ein Schreiben aufzusetzen. Eventuell so im Stil, dass Du die Absage bedauerst, aber selbstverstaendlich akzeptierst blabla. Dass Du als Nachtrag aber doch noch Informationen zu Hagen einreichen moechtest - und schickst einfach mal ein zusammengefasstes Curriculum mit (ich gehe davon aus, dass das nicht Teil der Bewerbung war. Falls doch, vergiss den Vorschlag einfach wieder). Um dieserart ein wenig darzustellen, wie passend zugeschnitten der Lehrplan auf die Beduerfnisse der Firmen von Welt sei blabla ...

Wie gesagt, bringt Dir persoenlich wohl nicht viel, weil Du ja schon die Absage hast. Aber manchmal muss man ja so bisschen den Advokaten der Einaeugigen und Krummbuckligen geben. Vielleicht findet ein ansatzweises Umdenken statt.

Zumindest wuerde ich bei kuenftigen Bewerbungen eindeutig herausstreichen, wo die Staerke des Hagener Psych liegt, und welchen Nutzen die Firmen davon haben.

Viel Erfolg bei der Praktikumssuche! :)
Ciao, Caro
 
Hi, Romy,

bin nicht von der Psychologenzunft hier, stecke aber selbst grade im Bewerbungsstrudel drin und interessiere mich immer dafuer, was man so hie und da bei den Firmen diesbezueglich erleben kann ... ;)

Ich denke, sie meinte hier wohl eher Vorgaben der Firma Bosch, die sie als Personalerin beachten muss. Das wird sicher nicht veroeffentlicht sein.

Spekulieren, was zu der Absage gefuehrt hat, bringt, glaub ich, nicht so wahnsinnig viel. Das kann alles sein von: Sie hat Dir nicht die Wahrheit gesagt, wollte Dich bloss abwimmeln .. bis hin zu irgendwelchen historischen Fehden zwischen Bosch und FU oder Bosch und einem frueheren Dekan hier oder oder oder. Nachtarocken bringt hier vermutlich nicht so wahnsinnig viel.

Wenn Du aber Zeit und Nerv hast, wuerde ich vielleicht doch versuchen, nochmal ein Schreiben aufzusetzen. Eventuell so im Stil, dass Du die Absage bedauerst, aber selbstverstaendlich akzeptierst blabla. Dass Du als Nachtrag aber doch noch Informationen zu Hagen einreichen moechtest - und schickst einfach mal ein zusammengefasstes Curriculum mit (ich gehe davon aus, dass das nicht Teil der Bewerbung war. Falls doch, vergiss den Vorschlag einfach wieder). Um dieserart ein wenig darzustellen, wie passend zugeschnitten der Lehrplan auf die Beduerfnisse der Firmen von Welt sei blabla ...

Wie gesagt, bringt Dir persoenlich wohl nicht viel, weil Du ja schon die Absage hast. Aber manchmal muss man ja so bisschen den Advokaten der Einaeugigen und Krummbuckligen geben. Vielleicht findet ein ansatzweises Umdenken statt.

Zumindest wuerde ich bei kuenftigen Bewerbungen eindeutig herausstreichen, wo die Staerke des Hagener Psych liegt, und welchen Nutzen die Firmen davon haben.

Viel Erfolg bei der Praktikumssuche! :)
Ciao, Caro


Vielen Dank Caro :)

Da ich nur telefonisch angefragt habe, ist die Idee mit der schriftlichen Bewerbung gar nicht schlecht.

Mich hat die Aussage der Personaldame nur ein bisschen mutlos gemacht. Ich dachte, wenn schon so renommierte Unternehmen wie Bosch keine Studis von der Fernuni nehmen, wie wird das dann erst bei anderen Firmen laufen...

Aber ich bleib` dran ;)
LG
Daniela
 
Ich habe mich auch eimal bei Bosch für ein Praktikum beworben (über ihre Seite, als BWLerin) und schon nach einem halben Tag eine Absage bekommen.
Meine Vermutung war, dass sie dort "normale" 20-jährige Jungen und Mädchen wollen, ohne überflüssige bzw. nicht standardmäßige Punkte im Lebenslauf. Sie haben sowieso viel Auswahl.
Studenten von Hagen haben oft z.B. schon eine gewisse Lebens- und Arbeitserfahrung hinter sich.

Ich habe sie noch gefragt, ob es mein Alter wäre (bin schon 40). Nein, das Alter wäre kein Hindernis, sondern eben "die Fernuni".
"Die Uni" klingt nicht so schlimm, wie "sie sind zu alt".
 
Meine Vermutung war, dass sie dort "normale" 20-jährige Jungen und Mädchen wollen, ohne überflüssige bzw. nicht standardmäßige Punkte im Lebenslauf. Sie haben sowieso viel Auswahl.
Studenten von Hagen haben oft z.B. schon eine gewisse Lebens- und Arbeitserfahrung hinter sich.

Dem kann ich mich eigentlich nur anschließen. Ich habe mich schon auf zahlreiche Praktika in großen Unternehmen beworben und nur Absagen bekommen. Indirekt wurde mir auf Nachfrage bei einem Unternehmen mitgeteilt, dass ich eventuell überqualifiziert wäre. Ich hoffe, das Studium an der Fernuni wird bei der "richtigen" Jobsuche nicht zum Nachteil. Ein Praktikum glaube ich jedenfalls nicht mehr zu bekommen (und ich bin noch ein paar Jährchen jünger ;)).
 
Habe mit Praktikas die gleiche Erfahrung gemacht. Nur Absagen! Ich glaube aber auch eher, dass es am Alter liegt und nicht an der FernUni. In Deutschland gehört man heute mit Ü30 zum alten Eisen. Ich musste einen beruflichen Neustart machen und hatte in meinem alten Beruf ein paar Jährchen gearbeitet. Habe von Personalern auf Jobmessen nur blöde Kommentare bekommen. Die konnten das einfach nicht verstehen, dass ich nochmal ganz von vorne anfangen musste. Ich habe da nur Ablehnung erfahren, während die Leute in englischsprachigen Ländern den Neuanfang ganz toll fanden. Bei denen ist das ganz normal, dass man mit 30, 40 oder 50 karrieretechnisch nochmal bei Null anfängt. Nur Deutschland ist da noch ziemlich Hinterwäldlerisch.
 
Gibt es eigentlich jemanden, der hier etwas Positives berichten kann? Hat jemand über 30 ein sinnvolles Praktikum als Fernstudent bekommen? Würde mich sehr über positive Meldungen freuen!
 
also ich musste mit 30 auch nochmal von vorne anfangen und habe ebenfalls keine praktika bekommen ....auch bei nebenjobs, die in richtung meiner beruflichen zukunft gingen, kamen nur absagen....naja für einen 450euro job bei lidl war ich dann wiederum überqualifiziert....also das zum thema wer arbeiten möchte bekommt auch einen job!
 
450euro job bei lidl war ich dann wiederum überqualifiziert....also das zum thema wer arbeiten möchte bekommt auch einen job!

Man sollte halt seine Angaben bzgl. der Qualifikationen der Stellenausschreibung anpassen. Bei dem o. g. Job wäre es hilfreicher gewesen ein Studium nicht zu erwähnen.
  • :)

Gruß
 
Hallo,



Man sollte halt seine Angaben bzgl. der Qualifikationen der Stellenausschreibung anpassen. Bei dem o. g. Job wäre es hilfreicher gewesen ein Studium nicht zu erwähnen.
  • :)

Gruß
Mmh, und was schreibt man, wenn man Ü 30 ist, ein Erststudium absolviert hat und ein paar Jahre in seinem Erstjob gearbeitet hat. Man kann ja schlecht so 10-20 Jahre nach der Schule von einem "schwarzen Loch verschluckt gewesen sein"? :rolleyes:.
 
Ich habe zwar im Zusammenhang mit Praktika dergleichen noch nichts gehört aber im Zusammenhang mit der Jobsuche. Dort war das Problem nicht die Uni oder das Alter sondern schlichtweg die Tatsache, dass der- oder diejenige Vollzeitstudent(in) an einer Fernuni ist. Anscheinend geht man in manchen Unternehmen davon aus, dass man dann auch an einer Präsenzuni studieren könnte, was ich persönlich auch machen würde, wenn ich Vollzeit studieren würde.
Ein Teilzeitstudium an der FernUni (jeder anderen auch) wird dagegen hoch angesehen, da man als belastbar, ehrgeizig, diszipliniert usw. angesehen wird.
 
Das sicherlich nicht aber das gibt man sicherlich im Lebenslauf an und ansonsten kann man es auch an der Anzahl der Semester erkennen.
 
Chris21,

Das sicherlich nicht aber das gibt man sicherlich im Lebenslauf an und ansonsten kann man es auch an der Anzahl der Semester erkennen.

Die Anzahl der Semester steht auf dem Zeugnis nicht drauf.

Hallo Spätstarter,

Mmh, und was schreibt man, wenn man Ü 30 ist, ein Erststudium absolviert hat und ein paar Jahre in seinem Erstjob gearbeitet hat. Man kann ja schlecht so 10-20 Jahre nach der Schule von einem "schwarzen Loch verschluckt gewesen sein"?

Mein Kommentar bezog sich auf auf den 450 € Job bei Aldi od. Lidl, und für solche Jobs braucht man keinen ausführlichen Lebenslauf.

Gruß
 
Hallo Chris21,

Die Anzahl der Semester steht auf dem Zeugnis nicht drauf.

Das nicht aber im Lebenslauf gibt man ja sicherlich den Beginn und das Ende seines Studiums an. Des Weiteren gibt man im Lebenslauf auch an, wann man wo gearbeitet hat. Aus diesen beiden Infos kann man dann schon erkennen, Vollzeit- oder Teilzeitstudent.
 
Chris21,

Des Weiteren gibt man im Lebenslauf auch an, wann man wo gearbeitet hat. Aus diesen beiden Infos kann man dann schon erkennen, Vollzeit- oder Teilzeitstudent.

Nicht unbedingt, man kann auch als Vollzeitstudent bis zu 20 Std. wöchentlich einer Beschäftigung nachgehen. In einem Arbeitszeugnis muß nicht explizit stehen, dass man während der Beschäftigung Student war. Umgekehrt ist auch möglich Teilzeitstudent und Teilzeitbeschäftigung.

Gruß
 
Hallo Chris21,



Nicht unbedingt, man kann auch als Vollzeitstudent bis zu 20 Std. wöchentlich einer Beschäftigung nachgehen. In einem Arbeitszeugnis muß nicht explizit stehen, dass man während der Beschäftigung Student war. Umgekehrt ist auch möglich Teilzeitstudent und Teilzeitbeschäftigung.

Gruß

1. Ein 20 Stunden Studentenjob ist kein Job den man in seinem Lebenslauf angibt wenn man Vollzeitstudent ist, würde ich zumindest nicht machen (Außnahme: es handelt sich um einen ganz besonderen Studentenjob)
2. In einem Arbeitszeugnis steht sicherlich nicht unbedingt, dass man nebenberuflich studiert hat aber in seinem Lebenslauf gibt man das sehr wohl an. Genauso gibt man in diesem auch an, wann man wo wie beschäftigt war.
3. Teilzeit zu studieren und beschäftigt zu sein ist ok. Vielen Eltern-(teilen) geht es ja so. Das ist gleichzusetzen mit einem Vollzeitbeschäftigen der nebenberuflich (fern)studiert.

Man kann also sehr wohl aus dem LEBENSLAUF ablesen, ob man Vollzeitstudent an einer Fernuni war.

Ursprünglich ging es in diesem Thema ja auch um etwas anderes. Dazu habe ich mich nur geäußert.
 
ich wollte auch mal meine Erfahrungen posten und hoffentlich einigen Mut machen.
Ich bin 29 und habe meinen Bachelor an der Uni in Münster absolviert. Ich möchte auf jeden Fall einen Master Abschluss machen, da meine Abschlussnote (2,6) aber nicht den Anforderungen (mind. 2,5 entspricht) konnte ich nicht an einer Präsenzuni studieren und habe an der Fernuni Hagen in Vollzeit angefangen (aktuell 1. Semester).
Ich habe mich bei 2 Unternehmen für ein Praktikum fürs SoSe 14 beworben und wurde auch bei beiden zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Beide Unternehmen haben mich nicht auf die Fernuni angesprochen. Sie hat nur interessiert was ich studiere (also WiWi) und meine Spezialisierung (Finanzierung). Wo ich das mache, war egal.
Am Anfang hatte ich auch Angst, dass die Fernuni mir evtl. Nachteile bringt, aber das hat sich glücklicherweise nicht bestätigt :) Ich habe bei beiden Unternehmen eine Zusage bekommen.

Gruß, Zopf

(Vielleicht ist die Größe der Unternehmen noch wichtig. Bei beiden arbeiten mehr als 1.000 Leute und der Umsatz liegt bei beiden bei ca. 3 Mrd. Euro.)
 
Die Verwunderung über das Verhalten der Firma Bosch kann ich nicht verstehen. Es wäre doch weltfremd anzunehmen, dass man ernsthaft mit Absolventen anderer (Exzellenz-)Universitäten konkurrieren könnte. Selbst unter den so genannten Präsenz-Universitäten herrscht doch ein reger Konkurrenzkampf. Die Firmen vergeben Praktika nicht aus Spaß, sondern nutzen diese i.d.R. als Rekrutierungs-Pool. Wenn ihr also die Wahl hättet, einen 22-jährigen Studenten einer Exzellenz-Uni zu nehmen, der nebenher noch im angestrebten Beruf jobbt oder die 40-jährige Wurstverkäuferin, die sich an der Fernuni eingeschrieben habt, wen würdet ihr nehmen? Insbesondere im A&O-Bereich! Den Studierenden an der FernUni kann man keinerlei Vorwurf machen, aber die FernUni Hagen betreibt hier Augenwischerei im großen Stil.
 
P

Pommes.Schranke

Ich habe keine Erfahrung mit dem Studiengang Psychologie gemacht, aber kann definitiv aus Erfahrung sagen, dass, wenn man mal das Alter außen vor lässt, was auf der FernUni tendenziell mit Sicherheit höher ist, sich WiWi Präsenz- vs. Fernunistudenten mit identischer Berufserfahrung nebenbei nicht unterscheiden. Viele Skripte habe ich sogar als thematisch "relevanter/aktueller" wahrgenommen und einfacher ist es im Leben nicht. Diese Einschätzung berücksichtigt nicht einmal, dass man bei der FernUni Timemanagmentskills auf ganz anderem Niveau an Start bringen muss und die Möglichkeit hat sein Studium um eine Vollzeitstelle herum planen kann. Ich kann sehen, dass die FernUni von manchen Unternehmen vielleicht nicht als vollwertig angenommen wird (Arbeite im Ausland, da wird mir immer direkt ein Daumen hoch gegeben, wenn die deutsche Uni lesen) oder man den erstmal einen Tritt geben muss, sich da besser zu informieren, aber kann ansonsten deine Rückschlüsse nicht nachvollziehen. Wie kommst du auf sowas? Reines Interesse.
 
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