beispiele zu jahresabschluß ke3

M

mathe_nichtversteher

#1
Hi folks...

also ich schreibe grad an einem "skript" zum besagtem thema.
um es so einleuchtend wie möglich zu machen, bräuchte ich ein kurzes beispiel zum realisationprinzip und zum imparitätsprinzip.

thx
 
#2
HI :)

Realisationsprinzip - Gewinne dürfen nur angesetzt werden, wenn sie bis zum Bilanzstichtag realisiert sind
Bsp.: Ware , die in der laufenden Periode für 20.000 € hergestellt wurde und am 31.12. mit 30.000 € Verkaufspreis netto angesetzt werden.
die 10.000 € sind noch nicht realisierter Gewinn und dürfen deswegen nicht ausgewiesen werden.

Imparitätaprinzip - noch nicht realisierte Gewinne dürfen nicht ausgewiesen werden; noch nicht realisierte Verluste müssen ausgewiesen werden
Bsp.: für einen Prozess werden 10.000 € Rückstellungen gebildet, 30.000 € sind aber realistisch.
die 20.000 sind drohender Verlust und müssen deswegen ausgewiesen werden.

ich hoff du hast verstanden, was ich geschrieben habe und du bist nicht noch verwirrter :confused: . ich hoff ich konnt dir weiterhelfen.

hab zwar selber noch nicht mit JA angefangen, aber da ich das in der Schule schon hatte konnt ich dir antworten :D

cu dann
*sarah*
 
#5
Ich würde sagen, weil je nachdem ob du zum beispiel zu einem hohen oder niedrigen bilanzgewinn kommen möchtest, du das vermögen der unternehmung im rahmen eines gewissen spielraum unterschiedlich in der bilanz abbilden kannst.

Beispiel:
Du wünscht einen niedrigen Gewinnausweis, um die Ausschüttungen an Teilhaber zu begrenzen. Das Unternehmen hat in der Rechnungsperiode 50 PDAs/Organizer im Wert von je 300,- Euro als Betriebsausstattung gekauft. Die PDAs dürfen(!) als geringwertige Wirtschaftsgüter direkt abgeschrieben werden und tauchen in der Bilanz nur noch als Errinerungsposten (1,- Euro) auf. Der Abschreibungsaufwand wird dementsprechend hoch.
 
Top