Berufschancen mit Mathe / NF Informatik

Hallo,

überall liest und hört man, dass mit einem Mathematikstudium die Berufschancen sehr gut wären, weil Mathematiker "händeringend" gesucht werden. Wenn ich aber konkret bei einer Jobbörse nach Mathematikerstellen suche, sind es aber i.d.R. doch recht wenig, und 90% davon sind in der Versicherungsbranche als Aktuar, wobei mein Interesse für diesen Beruf gen 0 strebt.

Woran liegt's?
 
Programmierer ist ein unguter Job. vor einigen Jahren hat man (und ich eingeschlossen) damit noch sehr gut verdient. In Zukunft werden die Informatiker als Zeitarbeiter eingestellt. Das ist billiger und schaut in der Bilanz des Unternehmes besser aus! Aber deine sozialrechtlichen Ansprüche kannst vergessen. Ich möchte aber nicht den Rest meines Arbeitslebens damitverbringen. Überlege es dir gut!!


Das ist und war auch mein Beweggrund zu studieren. Ich studiere BWL und eventuell ein Bachelorstudium Mathe..


allles gute ;-)
 
Programmierer ist ein unguter Job. vor einigen Jahren hat man (und ich eingeschlossen) damit noch sehr gut verdient. In Zukunft werden die Informatiker als Zeitarbeiter eingestellt. Das ist billiger und schaut in der Bilanz des Unternehmes besser aus! Aber deine sozialrechtlichen Ansprüche kannst vergessen. Ich möchte aber nicht den Rest meines Arbeitslebens damitverbringen. Überlege es dir gut!!
Warum ist das ein unguter Job? Jemand mit abgeschlossenem Studium in Mathe wird kein einfacher Programmierer, oder er macht was falsch. Um zu programmieren muss man auch nicht Informatik studiert haben.
Warum sollte die Wirtschaftskrise (ach sorry, die gibts ja eigentlich nicht. :eek:) nicht auch in der IT angekommen sein. Warum sollte Dir das als BWLer nicht passieren? Aber als BWLer wird Dir der Zeitarbeitsjob sicher nicht blühen, da das ja kaum einer macht...

@mbuerckel

Mathematiker (egal welches NF) werden immer da gesucht, wo es Leute braucht, die Situationen analysieren und logisch denken können. Das lernt man im Studium und ist deswegen ist man dann ja so vielseitig einsetzbar.

Schau mal hier: Warum Mathematik studieren?

lg, Katharina
 
@KayC: Ja, genau das sagt jeder. Mathematiker werden da gesucht, wo... Tatsache ist, dass in Jobsuchmaschinen scheinbar nur wenige einen Mathematiker suchen, oder ich suche an der falschen Stelle.
 
Im Bankenbereich ist man als Mathematiker auch gern gesehen.
Statistiker sind IMHO auch sehr oft studierte Mathematiker.

Also mit Mathe hat man hervorragende Aussichten - aber Mathe ist nicht mal so eben studiert...
 
der fred ist zwar schon ein bisschen alt, aber die frage stellen sich bestimmt regelmäßig viele leute. ich überlege auch gerade, ob ein mathe studium für mich in frage kommt. ich möchte allerdings nicht mehr karriere machen, sondern bei meinem wiedereinstieg nach langer elternzeit teilzeit in einem kleineren unternehmen arbeiten. also genau wie oben: bloß keine versicherung oder irgendwas anderes großes. hat jemand erfahrung?
 

krid

Moderator
Der Wiedereinstieg nach einer Elternzeit dürfte generell nicht leicht sein. Ein Studium kann da ein Plus sein. Das gilt aber sicher für jede Art von Studium. Ob es also Mathe sein soll, solltest du eher an anderen Faktoren fest machen: hast du Spass daran, welche Vorkenntnisse hast du usw.
 
Persönlich habe ich dem generellen Interessen halber bereits mit dem Kultusministerium gesprochen .. also in der fachlichen Kombination steht einer Anstellung als Lehrer MA bis Gymnasium wenig entgegen .. auch wenn das nicht meiner Zielsetzung entspricht.
 
Mit welchem Kultusministerium hast Du gesprochen? Wann? - Mit nur Mathestudium ohne Lehramt wird man heutzutage auch nicht mehr so einfach als Lehrer genommen. Der sog. Quereinstieg ist inzwischen in vielen (allen?) Bundesländern eingefroren.
 
rpm karlsruhe
vielleicht auch leichter da ich schon nen ba in kommunikationsdesign habe und wirtschaft ein generelles fach an schulen geben könnte (als NF bwl) aber der kontakt war erfreut über die anfrage.

vor ein paar monaten.
 
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