BoL Einsendearbeit 1 Strafrecht

#1
BoL EA 1 Strafrecht

Hallo Zusammen,

sind hier noch ein paar BoL`s, die nun mit der 1 EA anfangen? Gerade im Hinblick auf die weiteren EA`s, die auf Grund ihres Multiple Choice Systems m.E. recht unangenehm sind, ist mir diese EA besonders wichtig.
Ich werde mich morgen an die erste Erstellung einer Lösungsskizze begeben. Klar ist aber schon jetzt, dass jeder Tote irgendwie unterschiedlich zu handhaben ist und zumindest ein Identitätsirrtum und ein aberratio ictus vorliegt.
Wer hat Lust über die verschiedenen Lösungswege zu quatschen???

Also, ich werde hier auf jeden Fall morgen noch mal vorbeischauen.

Gruß

Sabine
 
#3
Hallo David,

nein, leider handelt es sich um einen anderen Sachverhalt.

Bei uns beschließt der eifersüchtige A, den O umzubringen. Er stellt sich mit seinem Pkw vor die Disko und gibt Vollgas, als er glaubt, dass O herauskommt. Leider hat er sich geirrt und überfährt den X. Gerade in diesem Moment verlässt O die Disko und A erkennt seinen Fehler (leider zu spät für den armen X). Nun startet er durch und rast auf O zu. Dieser ist aber recht sportlich und springt zur Seite. Der dahinter laufende Y ist leider nicht ganz so firm und dazu auch noch schwarz angezogen und somit von A auch nicht entdeckt worden. Y segnet ebenfalls das zeitliche (O hat wohl einen Schutzengel, denn A versucht es nun nicht noch einmal).

Frage: Hat sich A nach §§ 212-222 StGB strafbar gemacht.

(Ich denke, dass ein kurzes "ja" nicht ausreicht....)

Also, bis zu den ersten Lösungsansätzen....

Ciao

Sabine
 
#4
Hi Sabine,

na dann bekommst Du eben noch einen Vorschlag von mir ... Wenn kein "ja" ausreicht, vielleicht reicht ja ein "mal sehn ..."? nee, hast schon recht, ich glaube du musst da doch noch mehr schreiben ... ;) Aber generell kann man zu diesem Fall sagen, dass sich - wie man ja wieder an O erkennt - sportliche Betätigung nun wirklich lohnt ... :)

Naja, jetzt erst mal zum Fall ... Du musst ja bei Fällen immer in Tatbestand, Rechtswidrigkeit und Schuld prüfen, das ist so eine Art wie die Strafrechtler ihre Fälle immer lösen ... Wenn Du dazu Fragen hast dann sag einfach Bescheid!

Hier im Fall geht's nur um den Tatbestand ... Damit meine ich dass du auch nach dem Tatbestand die Rechtswidrigkeit und Schuld prüfen musst, die sind aber unproblematisch ... Was heißt das ... ? Na dass das super klar ist dass der A rechtswidrig und schuldhaft gehandelt hat, so dass du einfach in einem Satz diese beiden letzten Punkte abhandeln kannst: "Rechtswidrigkeit und Schuld liegen vor". Ist jetzt vielleicht wirklich kurz gerade für Anfangssemester aber ich mach's einfach mal.

Der Prüfungsaufbau sieht also erst mal so aus:

Du musst dir Gedanken machen , was der O alles so böses gerade gemacht hat ... Und das ist ja schon eine ganze Menge ... In Frage kommt ja ...
(A) der A will den O umbringen kriegt's aber nicht auf die Reihe ...
(B) der A macht den X platt ...
(C) und auch noch den Y ... !!!

Tja , da ist die Verwirrung groß ... ! Womit jetzt anfangen ... ? ... Also ich würde mit B, dann mit C, dann mit A anfangen. Das ist jetzt hier ein bisschen kurz und wir können uns ja dann noch mal darüber unterhalten ...

Und dann prüft man immer die schlimmsten Tatbestände zuerst. Das wäre ja dann Mord (211)... Leider haben die Strafrechtler das System ein bisschen verkompliziert und man prüft so erstmal auf Totschlag (212) und anschließend auf Mord (211) ... Das ist so ein bisschen ökonomischer, denn wenn es sowieso kein Totschlag ist , ist es auch schon erst recht kein Mord ... Wir alle wollen uns das Leben ja einfacher machen ... ;)

So, also Du fängst mit Totschlag an ... Wie sieht das aus ...?

"A könnte sich gem. § 212 strafbar gemacht haben, indem er den O überfahren hat."
I. Tatbestand
II. Rechtswidrigkeit
III. Schuld

So für einen ersten Einstieg sollte das reichen, fragt wenn Ihr Fragen habt ... Und die solltet ihr ja wirklich haben ... :)

David
 
#5
Aus dem Backup (Beitrag von Bine)

AUS DEM BACKUP (BEITRAG VON BINE)

Hallo Zusammen,

ich habe besonders bei A und X Probleme gehabt und hierzu auch noch ein paar Fragen (s.u.). Ich wäre insoweit für Hilfestellung dankbar. Hier ist meine Lösungsskizze:

I. A und X

A -> X § 212 I StGB?

1. objektiver Tatbestand
Tathandlung +
Tatobjekt +
Taterfolg +
Kausalität +
objektiven Zurechnung +
=> objektiver Tatbestand +

2. subjektiver Tatbestand
Vorsatz
Dolus directus
Wissens +
Wille
Error in persona +
Vorliegen des selben Tatbestandes?
objektiver Tatbestand bei Tod des O
Tathandlung, Tatobjekt, Kausalität, objektiven
Zurechenbarkeit +
derselbe Tatbestand, wenn darüber hinaus die
Voraussetzungen des § 211 StGB?

Hier bin ich mir unsicher, ich habe den error in persona bejaht, trotz Vorliegen der Voraussetzungen des § 211.


=> Wille +
=> dolus directus +
=> Vorsatz +
=> subjektiver Tatbestand +

3. Rechtswidrigkeit +

4. Schuld +

5. Mord §§ 212 I, 211 II StGB ?

hier bin ich mir ebenfalls unsicher, im Verhältnis A und X liegt unzweifelhaft kein Mord vor, aber eigentlich ja auch kein "vorsätzlicher" Totschlag, dieser wird nur über den error in persona herbeigeführt. Wäre man konsequent, müsste man die Voraussetzungen des Mordes, die zw. A und O vorliegen, auf X übertragen. X hätte sich demnach des Mordes schuldig gemacht!

Meine Frage ist daher: prüfe ich für den Mord erst den objektiven TB? Dann käme ich zum Ergebnis, dass er zw. A und X nicht gegeben ist. Damit erübrigt sich die Prüfung des subj. TB, wo dann natürlich wieder der error in persona vorläge und damit der Mord auf X zu übertragen wäre. Ich habe mich entschieden, den obj. TB zuerst zu prüfen und ihn für den Mord verneint. Daher kein error in persona bzgl. Mord.

=> Totschlag § 212 StGB +


II. A und Y

A -> Y § 212 StGB?

1. objektiver Tatbestand
Tathandlung +
Tatobjekt +
Taterfolg +
Kausalität +
objektiven Zurechnung (habe ich ein wenig problematisiert) + => objektiver Tatbestand +

2. subjektiver Tatbestand
Vorsatz
Dolus directus
Wissens +
Wille
Aberratio ictus +
Fehlvorstellung beachtlich?
Diskussion der verschiedenen Ansätze, nach h.M. kein Vorsatz
=> Wille -
=> dolus directus –
=> Vorsatz –
=> § 212 -

fahrlässiger Totschlag §§ 222, 212?

1. objektiver Tatbestand nach § 212 I StGB + 2. subjektiven Tatbestand
Fahrlässigkeit
bewusste Fahrlässigkeit –
unbewusste Fahrlässigkeit +
=> Fahrlässigkeit +
=> subjektiver Tatbestand nach § 222 StGB i.V.m. § 212 I StGB +

3. Rechtswidrigkeit +
4. Schuld +

=> A-> Y § 222 StGB i.V.m. § 212 I fahrlässige Tötung +


III. A und O

versuchter Mord §§ 212 I, 211 II, 23 I, 12 I?

1. objektiven Tatbestand
Tathandlung des Versuchs +
Tatobjekt +
Taterfolg, bei Versuch ist nur zu prüfen, ob Erfolg möglich
=> Taterfolg +
=> objektiver Tatbestand +

2. subjektiver Tatbestand
Vorsatz (dolus directus)
Wissen +
Wille +
=> Vorsatz +
=> subjektiver Tatbestand +

3. Mord § 211?
Mordmerkmal
niedere Beweggründe?
+, da im vorliegenden Fall die Eifersucht völlig unbegründet ist
(näher ausgeführt)
=> Mordmerkmal +
4. Rechtswidrigkeit +
5. Schuld +

=> versuchter Mord +
 
#6
Aus Dem Backup (beitrag Von Sabine)

Hallo David,

klar, ich habe das ganze auch schon komplett ausformuliert (die Skizze ist im nachhinein daraus entstanden). Die jur. Prüfung macht mir keine Probleme, wie Du siehst, sind es immer nur Ansatzprobleme.

Gruß

Sabine
 
#7
Aus dem Backup (Beitrag von David

Hi Sabine,

gerade sehe ich dass Strafrecht ja im zweiten Jahr in der Belegungsempfehlung ist ... Ich dachte hier wären nur Erstsemester und als Erstsemester muss man sich ja erst mal so ein wenig in den Gutachtenstil hineindenken .... An der Uni (Staatsexamen) macht man Strafrecht vom ersten Semester an ... dafür hat man im ersten Semester an der Uni (Staatsexamen) auch weniger Zivilrecht ...

David
 
#8
Aus dem Backup (Beitrag von Sabine)

Hallo David,

Strafrecht ist wohl schon im Propädeutikum mit dabei (habe ich anerkannt bekommen). Daher sollten auch Erstis schon ein wenig Durchblick bei Strafrecht haben.
Ich selbst habe Strafrecht an der Fachhochschule für Rechtspflege gehört. Leider ist dieser Studiengang an der Fernuni zu unbekannt, daher wird fast nichts anerkannt, obwohl wir 90 % der Kurse tatsächlich schon gehört haben. Da ich keine Rechtsschutzversicherung habe, möchte ich nicht auf Anerkennung klagen....
Im Strafrecht haben wir an der FH von der Menge her etwas weniger als in anderen Bereichen gemacht und daher nicht jede Theorie bis ins kleinste Detail (daher auch meine "kleineren" Probleme) durchgekaut, aber die bisher übersandten KE`s habe ich von den Tatbeständen (Mord, Totschlag..., Diebstahl, Betrug...) und vom Prozeßrechtlichen schon gehört.
In Recht der Kreditsicherung fühle ich mich aber schon ein wenig auf den Arm genommen. Da hat mir der Prüfungsausschuss tatsächlich erzählen wollen, dass ich nicht genug Ahnung habe. Die EA 1 und 2 habe ich in jeweils 2 1/2 Stunden vollständig runtergeschrieben und die EA 3 ist auch einfach (muss ich aber noch schreiben und abschicken). Wer kennt sich in dem Bereich besser aus als der Rechtspfleger, der auf der Rechtsantragstelle (habe ich insg. 1 1/2 Jahre gemacht) die entsprechenden Klagen und Anträge aufnehmen muss und der als Zusatzpensum dann auch noch Vollstreckungsachen, Familiensachen und Kostensachen macht?
Na, nun habe ich aber genug geklagt.

Ich wünsche allen ein schönes WE

Gruß

Sabine
 
#9
Hallo, nach der Systemumstellung auf das neue schnellere System wurden leider ein paar Beiträge gelöscht. Wir haben versucht einen Teil der gelöschten Beiträge wiederherzustellen.

Sebastian

--
Das Team von Studienservice.de
 
U

Unregistriert

#10
Prodpädeutikum

Zitat von studienservice:
Hi Sabine,

gerade sehe ich dass Strafrecht ja im zweiten Jahr in der Belegungsempfehlung ist ... Ich dachte hier wären nur Erstsemester und als Erstsemester muss man sich ja erst mal so ein wenig in den Gutachtenstil hineindenken .... An der Uni (Staatsexamen) macht man Strafrecht vom ersten Semester an ... dafür hat man im ersten Semester an der Uni (Staatsexamen) auch weniger Zivilrecht ...

David
Hallo David,
die Basis fürs Strafrecht wird schon im Propädeutikum gelegt.Deshalb wird sich streckenweise in den Skripten später darauf bezogen. Während das Propädeutikum aber ein einfacher Überblick ist, werden nun theoretisch schwerere Geschütze aufgefahren.
Was mich bisher immer gut neben den UNi-Skripten begleitet hat, waren Richter-Skripte zu verschiedensten Schwerpunkten. Gibt es auch zu Strafrecht, kosten 6,80€. In ihnen wird alles komprimiert wiedergegeben, nochmals an Fällen erläutert. Für die groben Strukturen ist das sehr hilfreich und vereinfacht, den Gesamtüberblick zu bekommen.
Viel Spaß noch an der EA - ich fange gerade damit an und einen schönen Tag
Christine
 
#11
Hi Christine,

ich denke die "Die-Fälle"-Bücher sind für den Anfang (nur für den Anfang) gar nicht mal so schlecht, es gibt dort viele Fälle, die immer nach Schema - F aufgebaut sind, so dass man wirklich gut damit lernen kann ...
Dann gibt es noch für die Leute die schon etwas wissen die Hemmer - Fälle für Anfangssemester, wobei man da vielleicht doch etwas aufpassen sollte nicht direkt anzufangen damit zu lernen .... denn die sind bei den Fällen schon komplexer und die Fälle bauen auch nicht so einfach aufeinander auf wie die von "Die Fälle". Dafür lernt man hier auch viele Meinungsstreite ... wenn man die Grundlagen schon alle drauf hat (die man evtl. in "Die Fälle" gelernt hat) , dann kann man hier mit diesem Buch seine Note in den Klausuren und Einsendearbeiten stark verbessern ... naja, dieses Buch ist nicht so wahnsinnig toll aber man lernt eben hiermit dann schon Meinungsstreite ... für Anfänger aber meiner Meinung nach (besonders in den ersten Wochen) völlig ungeeignet, eher wirklich was für Fortgeschrittene ... der im Buch geschriebene Gutachtenstil ist auch nicht immer gut, deshalb mit Vorsicht zu genießen ... :
Die Bücher fügst Du hier ganz einfach ein, indem Du [ isbn ]1234567[ /isbn ] schreibst. Und zwischen den eckigen Klammern - anders als ich es jetzt gemacht habe - und dem isdn und /isdn keine Leerzeichen machst.

David
 
O

OliverLuft

#12
Hi Sabine!

Habe mir inzwischen auch die EA 1 ausführlicher angeschaut. In der Aufgabenstellung wird danach gefragt, ob sich A nach §§ 212-222 StBG strafbar gemacht hat. Damit fällt der §211 und damit auch ein Großteil deiner Fragen raus, oder?

Gruß und schönes Wochenende noch,

Olli
 
O

OliverLuft

#13
Hallo Sabine!

....nochmal ich...im Bereich der objektiven Zurechenbarkeit tue ich mich ein bisschen schwer. Was hast du in unserem Fall denn hierzu noch ausgeführt? Irgendwie kann ich die Punkte "Beherrschbarkeit des Kausalgeschehens", " Risikoverminderung", "Rechtswidrigkeitszusammenhang" und " Schutzzweck der Norm" bei uns nicht unter bringen und sehe deswegen keinen Diskussionsbedarf.... Wo liegt da meine "Denklücke"? :)

Gruß,

Olli

P.S.: Natürlich kann mir auch gerne jeder andere antworten :)
 
#14
Hi Olli,

mit der Mordprüfung bin ich selbst schuldig, dass habe ich ja selbst geschrieben dass man nach Totschlag auf Mord prüfen sollte ... aber du hast recht, wenn in der Aufgabenstellung extra steht, dass man nicht auch Mord prüfen sollte, dann sollte man das eben auch gerade nicht machen ... Wichtig ist in diesem Fall denke ich vor allem die Kausalitätsprüfung (also: was wäre passiert, wenn nicht der x , sondern der y ........), also so eine Art Ursachenzusammenhang ..... und im Rahmen der Kausalität (das ist im Tatbestand) kannst du dann die tollen Wörter abprüfen, wenn Du magst ... :) Weißt Du vielleicht den Endtermin dieser Einsendeaufgabe .... ist ja vielleicht auch wichtig, wenn der Termin schon recht nahe ist dann sollten wir uns vielleicht doch noch etwas beeilen .....

Viele Grüße,
David
 
#15
Hallo Zusammen,

der Termin ist der 25.11., also diesen Donnerstag.

Danke Olli, ich hatte ein wenig aus den Augen verloren, dass der § 211 StGB nicht zu prüfen ist. Das finde ich zwar gerade im Verhältnis von X und O schon ein wenig komisch, da die gesamte Prüfung zur Eifersucht wegfällt (dazu ist im Skript viel ausgeführt), aber so ist das nun mal.

Ansonsten habe ich zur objektiven Zurechenbarkeit nur bei A und Y mehr geschrieben. Anhand des folgenden Satzes habe ich die einzelnen Merkmale zerpflückt und am Ende dann die objektive Zurechenbarkeit bejaht;

Eine objektive Zurechenbarkeit wird verneint bei einer Verkettung von Zufällen, die der Beherrschung des Täters entzogen sind oder bei Gesche-hensabläufen, die so sehr außerhalb aller Lebenserfahrung liegen, dass der Erfolg nicht eingetreten wäre.

Hast Du noch irgendwo mehr Ausführungen gemacht oder besondere Probleme gesehen?

Gruß

Sabine
 
O

OliverLuft

#16
Danke David,

hab das wohl so ungefähr auch gemacht...mal schauen, ist ja mein erster bearbeiteter Strafrechtfall :)


Hallo Sabine,

hab abgesehen von den Mord Sachen nur an wenigen Stellen etwas anders geprüft. Z.B. bei dem versuchten Totschlag (erst subj. dann obj. Tatbestand und dort auch andere Punkte) oder beim objektiven Tatbestand der 222er Prüfung (mit obj. Sorgfaltsverletzung und obj. Zurechnungszusammenhang). Kann dir meine EA gerne mal schicken, falls du deine nicht eh schon weggeschickt hast (Email Adresse?).
Ansonsten wollte ich meine jetzt dann auch zur Post bringen, da sie ja bis Donnerstag auch sicher ankommen soll :)

Gruß

Olli
 
#17
Hallo Olli,

vielen Dank für Dein Angebot. Ich würde mich riesig freuen, wenn Du mir Deine EA zukommen lassen würdest. Ich werde meine EA heute abend auch zur Post bringen.

Gruß

Sabine
 
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