BWL II Einsendearbeit 88.2 10/04 - Lösungsdiskussion

D

Dr.phil.

#1
BWL II EA 88.2 (10/04) - Lösungsdiskussion

Hallo Leute,

hat jemand Lust die o.g. EA zu gegebenem Zeitpunkt hier zu diskutieren??

mfg, Dr.phil.
 
U

Unregistriert

#2
Hallo zusammen,

ein paar Lösungen hätte ich schon anzubieten und würde die EA gerne kurzfristig abschicken. Wer möchte austauschen?

Liebe Grüße
 
D

Dr.phil.

#3
Hallo Gast.

Meines Wissens nach ist die Einreichung erst im Dezember. ich bin mittlerweile mit 86,2 bei BWL II fertig, mache heute und morgen hoffentlich noch dir 86,3.

kann gerne mit dir vergleichen, es wird aber noch dauern. denke ich.
 
U

Unregistriert

#4
Hallo zusammen,

habe die EA am Samstag abgeschickt. Aufgabe 1 ist meiner Ansicht nach unproblematisch, für Aufgabe 2 habe ich eine hübsche Exceltabelle gebastelt, und die Werte darin scheinen ziemlich plausibel. Zumindest kommen die gleichen "Mü-Werte" und damit natürlich die gleichen Präferentrelationen aus den Ergebnistabellen heraus, wie wenn man die Nutzenfunktionen in die quadratischen Präferenzfunktionen überführt. Ein Indiz dafür, dass die Lösung richtig sein könnte. Wer will die Exceltabelle haben? Oder kann ich sie Euch irgendwo hinposten, wo alle drauf zu greifen können. (Ich habe nämlich wenig Zeit, bin derzeit mitten in der Kostenstellenplanung für 2005, Stress pur. Dr. Phil., möchtest Du die Tabelle haben und den anderen weiterleiten?)

Lieben Gruß!
 
U

Unregistriert

#6
Ehrlich gesagt, ist mir bei Aufgabe 1a völlig schleierhaft, wie ich da ansetzten soll. Kann mir jemand weiterhelfen?
1C ist dafür wieder so einfach (müsste -0,25 sein), dass ich mich frage, wofür da 5 Punkte vergeben werden.
 
D

Dr.phil.

#7
Werde mir die aufgaben die nächsten tage ansehen.

Dann kann ich auch mitreden und dir vielleicht helfen.

mfg, dr.phil.
 
S

Scharras

#8
Bei Aufgabe 1 a sollst Du eine Geradengleichung ermitteln, auf der Deine Portfeuillelinie liegt. Die gesamte Herleitung habe ich nur handschriftlich, deshalb kann ich sie Dir nicht mailen, aber das ganze steht auch im Skript.

Als Notbehelf ist sicherlich auch eine einfache Zwei-Punkte-Form der Geradengleichung im "mü-sigma"-Diagramm denkbar. Beides funktioniert.

Bei 1 c habe ich auch -0,25 raus.

Liebe Grüße!
 
P
#9
Hallo,
reden wir alle von der gleichen EA?
Unter 88.2 habe ich 2 Aufgaben. Die erste besteht aus a und b. Einen Aufgabenteil c finde ich nicht.
Gruß
Manfred
 
J

johnleemedesk

#10
Hallo zusammen
an alle besonders dr. phill,

vielen dank für euer engagement...
habt mir in 86 ziemlich den arsch gerettet,
kann ich auf eure unterstützung auch in 88 bauen...
vielen dank
 
#12
Kann ich im Moment nicht sagen, habe die Lehrtexte nicht mit, liegen zu Hause.
Ich kann Dir die Lösung auch faxen, was ist Dir das wert? (haha, gib mir Deine Faxnummer, mach ich vielleicht auch für umsonst)

Liebe Grüße


Zitat von Naico:
Hallo Scharras,

auf welchen Seiten steht denn die Herleitung der Aufgabe 1a??
Bei der 1c sollte -0,25 definitiv richtig sein. 5 Punkte gratis :D

Naico
 
#13
Wer hat was anderes???

1a: Geradengleichung sigma(p)=mü(p)-10
1b: 100% a3
1c: -0,25
2a: mü1=-140; mü2=-200; mü3=-170
sigma 1=648,38; sigma 2=0; sigma3=217,94
2b: (1) a1>a3>a2
(2) a2>a3>a1
(3) a1>a3>a2
2c: nicht rational

Soweit die Kurzfassung. Wer hat was anderes oder das gleiche?

Grüße
Naico
 
#14
es kommen leichtere EA's !!

Hallo,
für die Aufgaben 1c und 2a hatte ich die gleichen Ergebnisse ermittelt.
Die anderen Aufgaben habe ich nicht gelöst. Ich werde die EA nicht einschicken.
Allen die auch ihre Schwierigkeiten mit dieser EA haben, kann ich nur raten: verschwendet eure Zeit nicht damit. Die 3. und 4. EA zu BWLII sind wesentlich einfacher. Ich hab beide bereits fertig und hab zum Lesen der beiden Kurseinheiten des Kurses 87 viel weniger Zeit benötigt, als für 1 Kurseinheit des Kurses 88. Die Skripte sind sehr gut geschrieben und die Übungssoftware auf der CD zeigt, wie die Aufgaben der EA zu lösen sind.
Für mich ist BWL II nun abgeschlossen.

Liebe Grüße
Nikita
 
#16
Also ganz so sehe ich das nicht. Man sollte schon verstehen, wie die Aufgaben zur Entscheidungstheorie gelöst werden können, denn die EA ist mit ihren beiden Aufgaben zur Portfolio-Theorie und zum Bernoulli-Prinzip sehr repräsentativ für Klausuraufgaben der Vergangenheit. Ziel und Zweck des Studiums an der FernUni ist unter anderem, dass man lernt zu denken und zu verstehen, und dass man eben nicht lediglich gelesenes fehlerfrei wiedergeben kann. Ich finde in den alten Klausuren sieht man das ganz deutlich, denn die BWL II - Klausuren haben eigentlich immer einen neuen Aspekt, der so nicht im Skript steht. Um einige Teilaufgaben lösen zu können, muss man die Thematik schon geistig durchdrungen haben, sonst wird es sehr schwierig. Wie steht man erst in der Klausur da, wenn man schon die EA nicht lösen konnte, und das noch dazu im Open-Book-Verfahren? Versteht mich nicht falsch, ich möchte keinem zu nahe treten, aber die Einstellung "die nächste Einsendearbeit ist sicherlich leichter, die hier lasse ich deswegen mal weg" für äußerst gefährlich. Der eigene Anspruch sollte stets sein, alles lösen zu können, zumal die Möglichkeit besteht, im Skript oder in Büchern nachlesen zu können. Ich habe bereits ein Studium abgeschlossen und kenne diese Einstellung von ehemaligen Komolitonen nur zu gut. Viele von denen haben abgebrochen oder studieren noch immer. Deswegen der Apell an diese Gemeinschaft und all meine Fernstudiumskomolitonen: gebt nicht zu früh auf, versucht immer eine Lösung zu finden. Der Aufwand lohnt sich, denn die Einsendearbeiten zwingen euch so, den Stoff nocheinmal ganz genau zu durchdenken.


Liebe Grüße!
 
U

Unregistriert

#17
Weglassen

Hallo
sehe das genauso wie mein "Vorredner", Weglassen bringt nichts. Zudem fand ich die 2.EA gar nicht so schwer. Habe sie bereits mit der 1. weggeschickt. Da ich Ende des Semesters jede Menge Klausuren schreiben möchte, habe ich auch schon mal mit dem Gedanken gespielt, einfach mal so eine EA wegzulassen ( EA 1 Recht II z.B.). Allerdings rächt sich das spätestens in den Klausuren. Spreche aus Erfahrung hinsichtlich meines Studiums an einer "normalen" Universität. Habe dort wesentlich mehr EA`s zu lösen gehabt (wöchentlich). Hatte man mal eine Woche keinen Bock oder auch keine Zeit, war man meist ziemlich aufgeschmissen. Zum einen wusste man in den Tutoriumsveranstaltungen nicht um was es ging, weil man den Stoff nicht bearbeitet hatte, zum anderen war es vor der Klausur dann meist auch wesentlicher anstrengender, den Stoff zu lernen, weil man ihn ja noch nicht bearbeitet hatte, also länger brauchte, um durchzusteigen.
Kann euch nur den Rat geben, die EA`s zu lösen zu versuchen. Fragt jetzt schon, wenn alle mit diesen KE`s beschäftigt sind. Wenn ihr eure Fragen erst kurz vor der Klausur stellt sind es wahrscheinlich nicht viele, die sich "länger" mit euch über die Probleme unterhalten, weil jeder mit seinem "Süppchen" beschäftigt ist.
 
#18
Hallo,


genau so sehe ich das auch. hab auch so meine Problemchen,aber deswegen kann ich die EA doch nicht weglassen...
kann mir mal einer sagen warum ihr bei der 2a vor jedem Ergebnis ein Minus habt? oder ist das egal?

Gruß Katja
 
#21
Hallo Katja,

ob das richtig ist, kann ich natürlich nicht beurteilen. Auf jeden Fall hört sich Dein Einwand logisch an, und könnte durchaus bestand haben. Zwei Gründe haben mich dazu bewegt, es nicht so zu machen:

1. Aus der Sicht der Fernstudentin handelt es sich um negative Einzahlungen. Das kann später bei Anwendung des Bernoulli-Prinzips nocheinmal wichtig werden, denn wenn es darum geht zu beurteilen, ob das Prinzip im Anwendungsfall als rational einzustufen ist, kann man ja bekanntlich in gewissen Fällen (so auch hier) die Nutzenfunktion in eine quadratische Form des "Mü-Sigma"-Prinzips bringen. Da dann eine Parabel vorliegt, ist es schon wichtig, auf welchem Ast der Parabel man sich bewegt ("links" oder "rechts" des Maximums). Hier wird es dann doch wichtig, das Vorzeichen zu beachten. Im vorliegenden Fall liegt man links davon, denn das Mximum ist irgendwo im positiven Bereich, die Studentin kann aber im besten Fall eine Einzahlung von Null erwarten (wenn sie keine Versicherung abschliesst und kein Koffer geklaut wird).

2. Im Übungsbuch von Bitz (Ausgabe 2003) gibt es eine ganz ähnliche Aufgabe, bei der eben auch ein Versicherungsfall zu beurteilen ist. Auch hier wurde (möglicherweise aus vorgenannten Überlegungen?) mit negativen Zahlungen gearbeitet.

Lieben Gruß!
 
#23
Zitat von Unregistriert:
Hallo kann mir jemand helfen, ich komme bei der Aufgabe 1 nicht weiter, wie ist da der lösungsweg??? Danke
Hallo! Schau doch mal zum Lösen von Aufgabe 1a) ins Script auf Seite 40, Beispiel 11. Die Umformungen die auf Seite 41 stehen kannst du im Grunde 1:1 übernehmen und nur noch die entsprechenden mü - und sigma werte einsetzen, dann müsstest du auf das Ergebnis kommen was hier schon gepostet wurde.

Wie die einzelnen Rechenschritte allerdings zustandekommen und was sie bedeuten ist mir aber leider auch noch nicht klargeworden vielleicht kann das hier noch jemand näher erläutern :confused:

Zum Lösen von b) musst du erstmal wissen, was überhaupt risikoneutral bedeutet. Siehe Script Seiten 60-64. Auf Seite 64 findest du im Prinzip die Lösung - nämlich dass ein risikoneutraler Anleger nach dem mü-Prinzip handelt - was ja nichts anderes bedeutet, als dass ihm das Risiko egal ist und er nur auf den erwartungswert guckt. Also musst du auch nur noch schauen - bei welchem Papier ist der Erwartungswert am höchsten?

c) ist extrem einfach zu lösen, du brauchst nur die Formel für den Korellationskoeffizienten, siehe Seite 30 im Script. Die 5 Punkte sind wirklich geschenkt:freu:
 
#24
Aufgabe 2b)

Hallo!

Ich habe bei Aufgabe 2b) für

(1): entspricht risikoneutralem Verhalten(RNF linear). a1 > a3 > a2 , da
mü(a1) > mü(a3) > mü(a2)

Das kommt mir einigermassen logisch vor - risikoneutrale RNF, d.h. das
Risiko (Standardabweichung) ist egal und die Studentin interessiert sich
ausschliesslich für den Erwartungswert.

Bei (2) und (3) bin ich mir jedoch nicht sicher . Ich würde sagen/vermuten:

(2) entspricht risikoscheuem Verhalten(RNF degressiv steigend), daher
Alternative a2 > a3 > a1, da sigma(a2) < sigma(a3) < sigma(a1)

(3) entspricht risikofreudigem Verhalten(RNF progressiv steigend), daher
Alternative a1 > a3 > a2, da sigma(a1) > sigma(a3) > sigma(a2)

Wer hat Anregungen oder Ideen dazu?

Gruß
Philip
 
#25
Hallo Scharras;

hmm, jetzt bin ich ganz verunsichert. wie ist es nun richtig. die Parabel ist doch so oder so nach unten geöffnet egal ob positive Zahlen oder negative.
ist doch dann ein Folgefehler oder, muß also gleich bewertet werden, denn die Lösungen stimmen ja dann nur bis aufs Vorzeichen nicht...

Gruß Katja
Zitat von scharras:
Hallo Katja,

ob das richtig ist, kann ich natürlich nicht beurteilen. Auf jeden Fall hört sich Dein Einwand logisch an, und könnte durchaus bestand haben. Zwei Gründe haben mich dazu bewegt, es nicht so zu machen:

1. Aus der Sicht der Fernstudentin handelt es sich um negative Einzahlungen. Das kann später bei Anwendung des Bernoulli-Prinzips nocheinmal wichtig werden, denn wenn es darum geht zu beurteilen, ob das Prinzip im Anwendungsfall als rational einzustufen ist, kann man ja bekanntlich in gewissen Fällen (so auch hier) die Nutzenfunktion in eine quadratische Form des "Mü-Sigma"-Prinzips bringen. Da dann eine Parabel vorliegt, ist es schon wichtig, auf welchem Ast der Parabel man sich bewegt ("links" oder "rechts" des Maximums). Hier wird es dann doch wichtig, das Vorzeichen zu beachten. Im vorliegenden Fall liegt man links davon, denn das Mximum ist irgendwo im positiven Bereich, die Studentin kann aber im besten Fall eine Einzahlung von Null erwarten (wenn sie keine Versicherung abschliesst und kein Koffer geklaut wird).

2. Im Übungsbuch von Bitz (Ausgabe 2003) gibt es eine ganz ähnliche Aufgabe, bei der eben auch ein Versicherungsfall zu beurteilen ist. Auch hier wurde (möglicherweise aus vorgenannten Überlegungen?) mit negativen Zahlungen gearbeitet.

Lieben Gruß!
 
#26
Hallo Katja,

hallo Phillip,

also ich halte es für ziemlich richtig, was Phililip da raus hat. Ich meine mich erinnern zu können, dass ich es genau so habe (ich habe mir mal wieder keine Kopien der Einsendearbeit gemacht, typisch).
Und Katja, wie falsch oder richtig das mit dem Minus oder Plus ist, kann ich wirklich nicht beurteilen. Du hast schon recht, bei einer quadratischen Funktion spielt das Minus keine Rolle. Das Problem ist, das ich die Aufgabe nicht vorliegen habe, also kann ich auch nicht richtig tief in die Diskussion einsteigen.
Lassen wir uns einfach mal überraschen.
Habt Ihr übrigens schon die erste Einsendearbeit zurück? Ich habe sie schon, bei mir fehlt aber die Musterlösung, war die bei Euch dabei?

Liebe Grüße!
 
#27
Hallo Scharras & Katja,

das mit dem Vorzeichen müsste theoretisch egal sein. Wenn man dann nachher Überlegungen bezüglich Rationalität anstellt (soweit bin ich noch nicht), muss man die Werte im Zweifel halt nur andersrum interpretieren, wenn es da überhaupt irgendwelche Schwierigkeiten gibt. Der Informationsgehalt ist ja auf jeden Fall unabhängig vom Vorzeichen. Wobei ich es irgendwie logischer finde, für Schadenswahrscheinlichkeiten und Versicherungsprämien mit negativen Beträgen zu rechnen - schliesslich gibts bei der ganzen Sache nix zu gewinnen. Ist aber - vermutlich - nur Geschmackssache.

Dass du (Scharras) das evtl. genauso hast, ist ja schon mal beruigend. Hat denn sonst niemand irgendwelche Meinungen oder andere Lösungsvorschläge?
 
#30
Hallo,

ich kämpfe auch grad mit den Aufgaben und habe auch einiges errechnet. Ich würde mich freuen, wenn du mir die Exceltabelle mal zukommen lassen könntest. Danke schonmal im voraus.
Mailadresse ist: christoph.losensky@gmx.de

Danke...
Christoph


Zitat von Unregistriert:
Hallo zusammen,

habe die EA am Samstag abgeschickt. Aufgabe 1 ist meiner Ansicht nach unproblematisch, für Aufgabe 2 habe ich eine hübsche Exceltabelle gebastelt, und die Werte darin scheinen ziemlich plausibel. Zumindest kommen die gleichen "Mü-Werte" und damit natürlich die gleichen Präferentrelationen aus den Ergebnistabellen heraus, wie wenn man die Nutzenfunktionen in die quadratischen Präferenzfunktionen überführt. Ein Indiz dafür, dass die Lösung richtig sein könnte. Wer will die Exceltabelle haben? Oder kann ich sie Euch irgendwo hinposten, wo alle drauf zu greifen können. (Ich habe nämlich wenig Zeit, bin derzeit mitten in der Kostenstellenplanung für 2005, Stress pur. Dr. Phil., möchtest Du die Tabelle haben und den anderen weiterleiten?)

Lieben Gruß!
 
#32
Hallo!

Ich war gestern in einer Übungs-Veranstaltung in Oberhausen, da wurden einige Sachen geklärt.

Zum Thema Vorzeichen bei der Ergebnismatrix (Katja): Die Lösung mit den positiven Ergebniswerten ist falsch, da das mü-sigma-Prinzip / Bernoulli-Prinzip als *Maximierung* der Präferenzfunktion / RNF definiert ist. Das heisst, ein höherer Präferenz / Nutzenwert muss immer bedeuten, dass die Handlungsalternative vorgezogen wird. Wenn man jetzt aber Schadensbeträge positiv setzt, kommt man zu einer genau umgekehrten Präferenzreihenfolge. Oder anders gesagt, man müsste dann eine (Schadens-)Minimierung der Präferenzfunktion anstreben, das ist aber nicht mit dem mü-sigma-Prinzip vereinbar.

Mein Denkansatz bei 2b), bei der Ermittlung der Reihenfolge nur auf die Standardabweichung zu achten, ist auch falsch, da in der Präferenzfunktion auch der Erwartungswert einbezogen wird. Das das gleiche Ergebnis rausgekommen ist, war also nur ZUfall.

Zu 2c kann ich auch die Lösung anbieten:
Die Funktion ist allgemein nicht als vernünftig im Sinne des Bernouilli-Prinzips anzusehen, da sie für ein hinreichend grosses e für steigende Ergebniswerte einen sinkenden Nutzen zurückgibt (ab dem Wert von e, wo 0,001 * e² stärker steigt als e).

Das kann man beweisen (und auch gleich den kritischen Wert finden), indem man die Maximalstelle der Funktion ermittelt (Ableitung bilden, Nullstelle von u' finden, u'' < 0 => Maximalstelle).

Für das vorliegende Beispiel führt die Funktion jedoch trotzdem zu vernünftigen Relationen, da die Ergebniswerte kleiner als die (kritische) Extremstelle von u ist, ab der "unvernünftige" Nutzen-Werte zurückgegeben werden.
 
#33
Hilfe benötigt....

Hallo Zusammen,

ich habe das Skript für die EA 2 durchgearbeitet und habe irgendwie noch nicht richtig die Kurve bekommen. Wollte mich nun die nächsten Tage an die Lösung heranmachen, tappe aber derzeit noch völlig im Dunkeln.
Würde jemand einem derzeit beruflich völlig überlasteten Fernstudenten seine Lösungen mit den passenden Wegen zukommen lassen ;-)
Verspreche, dass ich mich nur auf die Lösungsansätze stürze.:)
Habe leider im Moment wirklich mehrere Bretter vor dem Kopf.:confused:

Danke
 
#34
Hallo Philip,
ich bin froh über Deine Rückmeldung, zeigt sie doch, dass ich mit meinen Überlegungen richtig lag.
Nun bin ich mir ziemlich sicher, dass meine Tabelle nicht so ganz falsch ist.
Auch die Rationalität habe ich aus den von Dir genannten Gründen genauso begründet.
Jetzt bin ich ja mal auf das Ergebnis gespannt.

Lieben Gruß!
 
#35
Jau deine Tabelle sah mir auch ziemlich richtig aus, ich bin jetzt noch nicht dazu gekommen die einzelnen Werte selber auszurechnen aber der Ansatz ist auf jeden Fall richtig.

@Fluma
Die Anfrage "Schickt mir mal alle Lösungswege" kann ich ehrlich gesagt nicht ganz nachvollziehen! Ich würde es an deiner Stelle zumindest einmal ernsthaft versuchen, die Aufgaben mit Hilfe des Scripts zu lösen. Die Lösung für Aufgabe 1a) und 1c) zum Beispiel lassen sich direkt aus dem Script entnehmen (siehe auch mein vorheriger Post zu dem Thema).

Nur die Lösungswege ansehen bringt dir meiner Meinung nach gar nichts. Ich denke es wär besser wenn du es zumindest mal versuchst, dann ergeben sich normalerweise konkrete Fragen über die man dann diskutieren kann - da haben dann auch alle was davon!
 
#36
Genau so sehe ich das auch.

Ich habe grundsätzlich nichts dagegen alles was ich so ermittelt habe mit allen Teilnehmern zu teilen. Dadurch habe ich keine Nachteile und vielleicht kann ich auch einmal davon profitieren, dass jemand anderes hilft.

Aber:
Ich habe bereits ein Studium hinter mir und auch ein paar Semester lang als Tutor gearbeitet. Dabei habe ich festgestellt, dass diese "Gib mir mal"-Mentalität sehr verbreitet ist. Als ich dann meine Diplomarbeit geschrieben habe, war ich so dumm einer Erstsemesterstudentin ein paar Ordner aus dem Grundstudium zu leihen ("gib mir mal, hast Du nicht?..."), die habe ich nie wieder gesehen. Auch als Tutor habe ich mal eine Formelsammlung ausgegeben, mit der bitte sie im Schneeballsystem zu kopieren und mir zurück zugeben. Auch die habe ich nicht zurück bekommen. Fazit für mich: Ergebnisse teile ich gerne und möchte auch viel darüber diskutieren. Aber jeder muss zunächst Vorarbeit leisten, und nicht pauschal alles sich servieren lassen. Mal abgesehen davon, dass das kurzfristig vielleicht hilft (bestehen der Einsendearbeit), aber zum nötigen Gesamtverständnis überhaupt nicht beiträgt.
Ergebnisse hier einstellen, mal ein pdf anhängen, immer gerne, aber Gesamtlösungen verschicke ich nicht.

Liebe Grüße!

Und dennoch: anbei meine Ergebnismatrix, die vielleicht dem einen oder anderen etwas weiter hilft. Man kann ausgehend von ihr meiner Meinung nach zwei Lösungswege einschlagen: Nutzenmatrizen entsrechend der R-N-F aufstellen und dann anhand des Mü-Wertes entscheiden, oder die R-N-F in die quadratische Form (siehe Skript ganz hinten) des Mü-Sigma-Prinzips überführen und dann den Präferenzwert einfach anhand der Mü- und Sigma-Werte der angehängten Ergebnismatrix ausrechnen. Ich habe beides gemacht (die Tabellen enthalte ich Euch allerdings vor), beide Ergebnisse kommen auf das Gleiche raus. Könnte also richtig sein, dafür übernehme ich aber keine Gewähr!
 

Anhänge

#37
Kann mich da grundsätzlich nur anschliessen. wobei @fluma: darfst jetzt natürlich auch nicht denken das wir dich mit leuten auf eine stufe stellen die sachen ausleihen und nicht wiederbringen nur weil du nach den ergebnissen gefragt hast :D :D :D :eek:

aber ich denk mal der punkt ist klar geworden. wenn du eine oder zwei stunden mal nach der arbeit zeit findest um dich mit der EA zu beschäftigen wirst du mit sicherheit mindestens eins, zwei konkrete fragen hier zur lösungsdiskussion beitragen können.

(mal sowieso ganz abgesehen davon, dass die zum bestehen der EA ausreichenden lösungen jetzt sowie schon hier aus dem forum zu entnehmen sind denke ich :D )
 
#38
Philip hat recht. Falls ich mich im Ton vergriffen habe, sorry, das wollte ich nicht! Ich habe niemanden in diesem Forum damit direkt angesprochen! Ich denke wir ziehen alle am gleichen Strang, und sollten uns weiterhin pro-aktiv unterstützen, geben und halt nehmen. Und zur Lösung dieser Einsendearbeit wurde wirklich viel brauchbares geschrieben.

Liebe Grüße!
 
#39
Hi,

ich hab halt wilde Ergebnisse, besonders bei Aufgabe 2. Wenn es nach mir ginge, könnte er sich für zwei Sachen gleichzeitig entscheiden, aber dat is wohl nicht im Sinne der Verfasser?

A.
 
#40
Hallo Anke,

nein, das ist nicht im Sinne des Verfassers. Die Relationen sind genau und eindeutig bestimmbar. Philip hat sie ja schon genannt, die stimmen wohl auch. Wie gesagt, nimm die Ergebnistabelle (leider noch nicht freigeschaltet) setz jeden einzelnen der neun Werte in die R-N-F ein und ermittle so eine Nutzenmatrix. Die Relationen kannst du dann an den Erwartungswerten der Nutzenmatrix ablesen. Eigentlich ganz einfach. Noch ein Tipp: Berechne die Erwartungswerte und Standardabweichungen mit Excel (aber lerne für die Klausur wie man die mit dem Taschenrechner bestimmt!), dann gehst Du sicher dass sie stimmen. Excel hat dafür Formeln, einfach mal im Formeleditor nachschauen.
Jetz muss ich aber mit meinem Hund raus, und danach ins Bett, ist ja schließlich kein Wochenende.

Lieben Gruß!
 
#41
Hallo zusammen,

bei Aufgabe 1a) habe ich irgendwie ein Problem. Folgenden Weg bin ich gegangen:
Alternativen sind ja nur a1 und a2 also gilt: m1=10 sigma1=0, für a2 gilt dann mü2=20 und sigma2=10 (sigma2²=100).

Daraus habe ich folgendes zusammengebaut:
mü(p)=10a1+20a2 für a1+a2=1

Für Sigma(p) habe ich folgendes raus:

sigma(p)=10a2

So, und nun? Wie komme ich jetzt zu einer Geradengleichung??? Ich glaube ich bin zu blöd. Kann mir jemand vielleicht einen kleinen Anstoß (Denkanstoß) geben? Danke schonmal im voraus...

Christoph
 
#42
Hi Christoph,

die entscheidende Idee ist, den Anteil des ersten, risikofreien Papieres als Differenz zwischen Gesamtanteil und Anteil von Papier 2 zu setzen. Also x1 = (1-x2) und dann in der Formel für mü entsprechend einsetzen.

(1) mü(p) = x1*mü1 + x2*mü2
= (1-x2)*mü1 + x2*mü2

So eliminierst du schonmal eine Unbekannte. Das löst du dann nach x2 auf (überlasse ich dir zur Übung frag nochmal wenn du nicht weiterkommst!)

Die Standardabweichung für das Portfeuille hast du ja schon richtig berechnet.

(2) sigma(p) = 10 * x2

Da setzt du jetzt für x2 das ein, was du bei (1) nach entsprechender Umstellung rausbekommen hast. Vorgegebene Werte einsetzen, ausrechnen und du kriegst eine Geradengleichung, die für ein gegebenen Erwartungswert ("so viel Rendite möchte ich haben") das Risiko berechnet, das du dafür eingehen musst. (So könnte man eine Portefeuillelinie interpretieren).

und p.s.: kein grund zum frust dein ansatz war ja schon richtig es hat im prinzip nur die idee mit dem x1 = (1-x2) gefehlt.
 
#43
Super, vielen Dank...
Das Problem kenne ich schon von Mathe. Meine Ideen sind manchmal nicht blöd, aber fehl ein kleines Stück...

Also, nochmals danke...
Christoph



Zitat von Picahulu:
Hi Christoph,

die entscheidende Idee ist, den Anteil des ersten, risikofreien Papieres als Differenz zwischen Gesamtanteil und Anteil von Papier 2 zu setzen. Also x1 = (1-x2) und dann in der Formel für mü entsprechend einsetzen.

(1) mü(p) = x1*mü1 + x2*mü2
= (1-x2)*mü1 + x2*mü2

So eliminierst du schonmal eine Unbekannte. Das löst du dann nach x2 auf (überlasse ich dir zur Übung frag nochmal wenn du nicht weiterkommst!)

Die Standardabweichung für das Portfeuille hast du ja schon richtig berechnet.

(2) sigma(p) = 10 * x2

Da setzt du jetzt für x2 das ein, was du bei (1) nach entsprechender Umstellung rausbekommen hast. Vorgegebene Werte einsetzen, ausrechnen und du kriegst eine Geradengleichung, die für ein gegebenen Erwartungswert ("so viel Rendite möchte ich haben") das Risiko berechnet, das du dafür eingehen musst. (So könnte man eine Portefeuillelinie interpretieren).

und p.s.: kein grund zum frust dein ansatz war ja schon richtig es hat im prinzip nur die idee mit dem x1 = (1-x2) gefehlt.
 
#44
Hallo allerseits,

Bei Aufgabe 1 habe ich auch folgende Geradengleichung ermittelt (wie Naico):
sigma(p) = - 10 + mü(p).
Hat dieses Ergebnis noch jemand?
Mich irritiert die Formulierung "Funktion der jeweiligen Portfeuillelinie" etwas. Wer hat eine andere Lösung?

Bei b) bin ich auch auf 100 % a3 gekommen - Begründung: das mü-Prinzip.

bei c) habe ich ebenfalls -0,25 ermittelt.

Gruß,
Gunter
 
F

floridianer

#46
Mann,Mann,Mann,

habe die letzten 2 Tage genutzt,um mich mal in diese Thematik einzulesen...Erstmal habe ich nur Bahnhof verstanden aber so langsam dämmert es mir.Ich wollte erst die EA auch nicht abschicken, aber mir erscheint diese KE zu wichtig,um sie auszulassen. Mit ein wenig erarbeitetem Stolz nehme ich zur Kenntnis, daß ich die Werte auch so errechnet habe. Allerdings scheitert es bei mir leider an grundlegenden mathematischen Kenntnissen bei Aufgabe 1a) , da ich den von PICAHULU angegebenen Lösungsweg zur Errechnung von x2 nicht nachvollziehen kann. Wie errechne ich denn nun x2 ?
 
#47
Lieber Floridianer,

weiter oben schrub jemans, dass Seite 40 im Skript wohl analog zu benutzen sein soll. Ich bastelte da auch dran rum und habe folgendes, aber ob's stimmt?

müp= x1mü1+x2mü2
x1+x2=1
müp= 10x1+20x2
sigmap=x2sigma2
sigmap=10x2
x2=müp-mü1/ mü2-mü1
x2=müp-10/20-10
dann in sigmap= -m1sigma2/mü2-mü1+sigma2/mü2-mü1 x müp

bei B) hätt ich noch ne Frage: der risikoneutraqle guckt nur auf den Erwartungswer. A3 hat doch den höchtsten. Aber auch den höchsten sigma-wert. Wie hängen hoher EW und hohe Varianz zusammen?

Danke und Grüße,
Anke
 
#48
Zitat von Anke:
bei B) hätt ich noch ne Frage: der risikoneutraqle guckt nur auf den Erwartungswer. A3 hat doch den höchtsten. Aber auch den höchsten sigma-wert. Wie hängen hoher EW und hohe Varianz zusammen?

Danke und Grüße,
Anke
In diesem Fall ist der Sigma-Wert, wie du ja eigentlich schon geschrieben hast, egal. Dass der bei A3 auch am höchsten ist, spielt also für diese Aufgabe keine Rolle.

Wenn du die Frage allgemein gestellt hast: Hoher EW und hohe Varianz hängen gar nicht "zwingend" zusammen. Das eine ist eben das Zentralmaß, was die Renditechance angibt, und das andere die Streubreite um dieses Zentralmaß.

Es wäre also genausogut denkbar, dass eine Wertpapier einen hohen EW und eine niedrige Varianz hat. Oder auch umgekehrt. Entscheidend ist dann, wie der Anleger dieses bewertet. Ein hoher Erwartungswert ist immer "toll". Eine hohe Varianz ist für risikofreudige Anleger "toll", für einen risikoscheuen ist eine niedrige Varianz besser. Für einen risikoneutralen ist dann wieder die Varianz egal, es zählt nur der Erwartungswert. Womit wir wieder am Anfang wären :D
 
#50
kindergarten

Also ich weiß ja nicht wo euere probleme liegen, sitze gerade über der ea und hab vor einer halben stunde angefangen und bin mir sicher auf die erste Aufgabe die vollen 25 pkt zu bekommen, ohne das Skript je gelesen zu haben.

zur a) man kann das entweder simpel graphisch lösen -> hinmalen und sehen oder eine algebraische Lösung wählen
zur b) ein blick und man weiß die antwort
zur c) siehe formel

einfacher gehts ja wohl nicht

mal sehen ob die Aufgabe 2 ähnlich trivial ist :rolleyes:
 
F

floridianer

#51
Liber candiv,

vie tu sihst kipt eß hir leute, di nicht janz so hälle sind als du...:confused:

Also ich habe schon so meine Schwierigkeiten mit diesem Gebiet,aber vielleicht erteilst Du uns ja mal eine Nachhilfestunde, Du König der Entscheidungstheorie...
 
#52
Liebes floridianerchen

das hat nichts mit hell oder dunkel zu tun.

in einem technischen studiengang lernst du einfach solche problemstellungen schnell und einfach zu durchschauen.

ausserdem hab ich dir doch eine kleine nachhilfe gegeben ;) mal das zeugs hin und du siehst was rauskommt

alles klar?:cool:
 
#53
Mach dir da mal keinen kopf floridianer. ich hab auch mal 2 semester informatik studiert da sind solche sozial inkompetenten bratzbirnen haufenweise rumgelaufen. ein virtuelles forum ist für leute wie unseren kleinen experten hier natürlich der perfekte platz um mal so richtig selbstbewusstsein zu demonstrieren und :hierbinic zu sagen. :auweia:

Tschuldigung aber sowas ist hier echt voll fehl am platz, cand. inf. du studierst hier nämlich mit erwachsenen. also diskutier hier mit wie ein normaler mensch und lass deinen frust z.b. beim counter-strike spielen raus.
 
#54
Hallo zusammen,

bin mit der EA auch soweit durch. Aufgabe 1 - Ergebnisse habe ich gleiche Lösungen gefunden. Umstellungen der Gleichungen etc. findet man auch im Skript. Sollte also auch für alle möglich sein.

Bei Aufgabe 2, Bildung der Ergebnismatrix sollte das Vorzeichen ebenfalls keine Rolle spielen. Sigma wird aus der Wurzel des (eij - müi)²*pj gebildet.

Bei 2b) habe ich für (1) kein Problem. Lineare RNF. Präferenzrelation wird über mü oder phi (Präferenzwert) gebildet.

2 - 2) ist quadratisch fallend? Da scheint mir die Bewertung zweifelhaft. Normalerweise Präferenzwertbestimmung für alle 3 a's.

2 - 3) ist progressiv steigend? Auch hier wieder Präferenzwertermittlung?

Wäre nett, wenn ihr das mal kommentieren könntet.

Ansonsten finde ich es ok, wenn hier konstruktiv diskutiert wird. Alles andere können wir tagtäglich überall hören.
Für alle Beteiligten ein Kompliment, bringt echt was, hier mitzuwirken.
 
#55
Picahulu, du hast im grunde schon recht mit deinen aussagen, sowohl mit der sozialen kompetenz als auch mit der sache, dass ich es hier mit erwachsenen zu tun habe.

aber wenn ich mir das hier so alles durchlesen, dann muß ich mich doch fragen, zum einen stehen die aufgaben wirklich wortwörtlich im skript, ok man muß eine gewisse transferleistung erbringen und die zahlen austauschen oder mal nen index ändern.

ich bin mir natürlich auch bewusst, dass viele probleme mit der mathematik und/oder logik haben, was ja auch nicht weiter schlimm ist.

aber ich finde es erschreckend, was man hier teilweise liest. bin einfach schockiert gewesen.

aber egal.

zur problematik

bei der Aufgabe 1a gibt es zwei lösungsansätze, jetzt hab ich gerade ein bisschen luft und versuch die sachen bisschen zu erklären

i) graphische Lösung (y = mü, o = sigma)
in der angabe steht es ja schon, die portefeuillelinie ist gesucht und es is eine y-o-kombination gesucht, also malt man sich einfach zuerst mal ein koordinaten system hin und trägt in x richtung y an und in y richtung o. so dann gehts um a1 und a2, also malt man die zwei punkte mal rein...
im nächsten schritt verbindet man sie, damit hat man die portefeuillelinie.
auf die funktion kommt man nun indem man die steigung m und den achsenabschnitt t abliest, da y=mx+t.
ii)nachprüfen kann man das ganze dann noch rechnerisch, indem man mal kurz das Skript aufschlägt und auf seite 40 sich das beispiel 11 genau ansieht. und einfach die werte austauscht.

bei 1b)
wenn man ungefähr weiß was ein erwartungswert (y) ist (im grunde sagt es ja fast der name) und wenn man sich unter einer abweichung (o) etwas vorstellen kann, dann ist die Lösung auch ziemlich schnell geklärt. bleibt nur noch zu klären was risikoneutral bedeutet, was jedoch im glossar zu finden ist. mit anderen worten, es o ist zu vernachlässigen und es zählt nur der y.
da 30 eindeutig größer ist als 20 oder 10, und man bei a3 eben "30" erwartet, holt man da das maximale raus.

1c)
die formel dafür findet sich auch im glossar, wie eigentlich so ziemlich alles. einfach einsetzen und man hat das ergebnis. vielleicht noch kurz was zur kovarianz, hat zwar eigentlich nicht viel mit der direkten Lösung der Aufgabe zu tun, aber wenn ich schon dabei bin. die einzige aussage der cov ist ob zwei zufallsvariablen voneinander abhängig sind, oder unabhängig (cov = 0). abhängig bedeutet in diesem fall, wenn sich die einen ändert, also der kurs von einer aktie steigt, bewegt sich die andere (wie ich auch immer) mit.

zur Aufgabe 2 laß ich mich vielleicht morgen noch kurz aus, aber ich muß jetzt bisschen feiern gehen :)

hoffe ein bisschen geholfen zu haben.
 
#56
Hi, ihr alle

bei Aufgabe 1 habe ich auch das selbe. :D
Bei Aufgabe 2 im Großen und Ganzen zumindestens Ähnliches wie hier angedeutet wurde. ;)

Sicher steht alles im Skript irgendwo, aber nicht jeder ist ein Schnellversteher und Schon-Alles-Wisser, die meisten müssen halt kämpfen. Wäre ja aber auch langweilig, sonst. Nachdem ich nun beide Beiträge von "cand.inf" gelesen habe, bin ich schon fast stolz, dass ich das ganz ohne seine Hilfe hinbekommen habe.
:freu:

Tschüss

:winke:
 
#57
Zitat von Miro2:
Bei Aufgabe 2, Bildung der Ergebnismatrix sollte das Vorzeichen ebenfalls keine Rolle spielen. Sigma wird aus der Wurzel des (eij - müi)²*pj gebildet.
für die Standardabweichung spielt es sogar mit Sicherheit keine Rolle! Ist ja auch logisch dass es egal ist, ob die Ergebnisse links oder rechts vom Nullpunkt um den Erwartungswert streuen.

Aber für die Präferenz ist es schon was anderes, weil da spielt ja auch noch mal der Erwartungswert direkt mit rein, ohne Quadrierung! Meiner Meinung nach müsste man auf jeden Fall am Ende eine Reihenfolge erhalten, für die ein hoher Wert = hohe Präferenz und ein niedriger Wert = niedrige Präferenz bedeutet. Und wenn die Ergebnisse Schadenswerte sind, muss man dann doch eigentlich mit negativen Werten rechnen, weil nur dann gilt: je höher das Ergebnis, desto geringer der Schaden, desto höher die Präferenz. Bei positiven Werten würde gelten: je höher das Ergebnis, desto höher der Schaden, desto höher die Präferenz! Oder überseh ich da was? :confused:

2 - 2) ist quadratisch fallend? Da scheint mir die Bewertung zweifelhaft. Normalerweise Präferenzwertbestimmung für alle 3 a's.

2 - 3) ist progressiv steigend? Auch hier wieder Präferenzwertermittlung?
seh ich auch mittllerweile so! Meine erste Überlegung in die Richtung hatte eher Schnellschußcharakter ;)
 
#58
Zitat von cand.inf.:
picahulu, du hast im grunde schon recht mit deinen aussagen, sowohl mit der sozialen kompetenz als auch mit der sache, dass ich es hier mit erwachsenen zu tun habe.
huch, mit so ner antwortt hätt ich jetzt nun gar nicht gerechnet :eek:

naja gut also wie gesagt schwamm drunter, es ist ja nicht alles holz was glänzt :lol:

i) graphische Lösung (y = mü, o = sigma)
in der angabe steht es ja schon, die portefeuillelinie ist gesucht und es is eine
Hui! Also ich denke dass die grafische Lösung zwar an sich richtig ist, aber da schon von dem Begriff Portefeuillelinie drauf zu schliessen das es eine Grade ist könnte glaubich irreführend sein! Soweit ich weiss, ist eine "kurvige" Linie genauso eine Linie. Es heisst ja nicht Portefueillegerade ;)

ansonsten bin ich aber bei deinen lösungen ganz ähnlicher meinung.
 
#59
Picahulu, wenn das ne kurve wäre, dann wär es zu komplex für ne EA :) es muss eine gerade sein :)

und wenn wir schon so korrekt sind, es heißt Portefeuillegerade und nicht Portefueillegerade *g* , dass seh ich sogar noch mit >1 promill :eek:
 
#60
Hallo Leute,

ich denke ich bin Ergebnistechnisch zum größten Teil der Meinung, die Naico angegeben hat.

1a ergibt sich aus Beispiel 11 zu sigma=10*x2=mü(p)-10
1b Wertpapier 3 ergibt den höchsten Erwartungswert, nur dieser zählt bei risikoneutralität - 100%*x3
1c erste Formel auf Seite 30: -0,25

2a: Tabelle wie bei scharras,
mü-p: ergibt sich aus Formel 20 - Seite 28, die epj-Werte sind die Werte in den Zeilen, pj ist dann 2%,3% und 95% -> epj-Werte mit pj-Werten multiplizieren und die Ergebnisse jeweils einer Zeile addieren.
sigma: Formel 21, epj, pj und mü-p-Werte einsetzen und die Ergebnisse über die Zeile addieren.

Zur Frage ob positiv oder negativ war ich auch unsicher, aber ich denke die Nutzenfunktion muss positive Werte liefern, somit verwende ich auch negative Werte für Ausgaben.

2b: (1) a1>a3>a2 für beta>0, (2) a2>a3>a1 (3) a1>a3>a2
Nach Formel (27) Seite 48. Für jeden Wert der Tabelle lässt sich dier Nutzenwert u durch Einsetzen in die Variable "e" berechnen.
Anschließend addiert man über die Zeile und erhält die drei Werte für die jeweiligen Entscheidungen.
Je größer der Wert wird, desto höher die Präferenzeinstufung.

2c:
Das Maximum der Kurve liegt bei e=+500.
Bis dahin steigt die Kruve streng monoton an. Falls mit negativen Werten für Ausgaben gerechnet wird scheint mir diese Funktion schon sinnvoll zu sein.
Jedenfalls liefert sie für größere Ausgaben einen sinkenden Nutzen. Ist die Ausgabe = 0 dann ist auch der Nutzen 0.

Was meint Ihr dazu?

Liebe Grüße,
Alex
 
C

cathy1982

#61
Hallo!

Wir sind hier um uns zu helfen um irgendwie das Studium zu schaffen und nicht, um denn alles Besser Wisser raus hängen zu lassen! Ich glaube dass mindestens 80% Probleme mit den Aufgabe hatten und dann kann ich auf sowas verzichten, denn das motiviert mich auch nicht gerade!
 
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