E-Business Management WiSe 14/16 - EAs und Klausur

Liebe MitstreiterInnen,
hier also ein neuer Thread für ein neues Semester.

Ich hatte den Kurs schon vorher belegt, aber nie die Einsendeaufgaben (EAs) bearbeitet. Wer es nicht mitbekommen haben sollte: für die Klausur sind insgesamt 50% von EA1 und EA3 Pflicht. Der Rest der EAs ist irrelevent bzw. nur zur Übung.

Einsendeschluss für EA1 ist diesen Montag (12.10.15/Poststempel). Wer die Klausur schreiben will, sollte also loslegen. Man kann die Klausur auch im Sommer schreiben aber der Kurs wird nur im Winter betreut, d.h. wer die EAs nicht dieses Semester bearbeitet, muss 1 Jahr warten.

Ich schreib das, weil ich es selbst letztes Jahr verpennt habe, bin mir aber sicher, dass die meisten von euch es wissen ;)

Ich habe dieses Semester keine EA zugesschickt bekommen und mich daher an den Lehrstuhl gewandt.
Für alle, die das selbe Problem haben, hier die Nummer der Reklamationsstelle/Versandhotline:
+49 2331 987 - 2189 - wobei es für diese EA ohnehin zu spät ist.


Bezüglich der Diskussion zur Aufgabe 1.5:


Zitat:
"Hallo,
ist zwar ein alter Thread, aber die ESA zur KE 1 ist im WS 15/16 anscheinend identisch zu letztdem Semester und deswegen schreibe ich nun hier meine Frage zur Aufabe 1.5:
Welche Geschäfts- bzw. Wettbewerbsstrategie würdet ihr als passend ansehen?
Ich finde eigentlich die Unternehmensstrategie Marktdurchdringung sinnvoll."


Marktdurchdringung kann es meiner Meinung nach nicht sein, da dies den bestehenden Markteintrittsbarrieren widerspricht: ein neues Unternhmen hätte nicht die First-Mover-Vorteile, die eBay hat - er hätte kein Riesennetzwerk und keine bestehenden Kunden. Somit sind mögliche Preis- und Kostensenkungen oder andere Vorteile gegenüber dem existierenden Anbieter, welche eine (weitere) Marktdurchdringung überhaupt erst ermöglichen würden, schwer zu realisieren.
Das neue Unternehmen könnte vor allem dann Erfolg haben, wenn es eine möglichst innovative Lösung anbietet, die sich aber stark von dem eBay-Angebot abhebt. Also wären die Erfolgschancen wohl mit neuem Markt und neuenm Produkt (Diversifikation nach Porter) am höchsten. Wobei sich Porter ja auf Strategien von Unternehmen zur Umsatzsteigerung bezieht und nicht auf neue Unternehmen, die anderen Konkurrenz machen möchten. Dadruch wäre meinem Verständis nach z. B. eine Produktentwicklung gar nicht möglich, weil ja für das neue Unternehmen gar kein bestehender Markt vorliegt - aber wie dem auch sei - Aufgabe war ja das Diskutieren ;)
 
Ich habe mich auch für Diversifikation entschieden. Beispielsweise durch Konzentration auf Auktionen für eine bestimmte Nische und Anbieten von Zusatzleistungen im Logistikbereich.

("nur für Selbstabholer" ist für mich bei eBay oft ein Ausschlusskriterium wenn´s zuweit weg ist ;-))
 
Vielen Dank für den neuen Thread und deinen Infos und euren Antworten zu A1.5.
Habt ihr die Solver-Aufgabe schon gelöst also A1.6?
Habe dort immer noch Verständnisprobleme, weil ich nicht verstehe, wie man auf x1, x2, x3 und x4 kommt sowie auf die Nebenbedingungen.
Kann mir das jemand erklären?

Vielen Dank schon Mal.
Viele Grüße aus Regensburg,

Caro
 
ch habe übrigens gerade die Musterlösung von EA1 vom letzten Jahr gefunden.

Wie ich verstehe, ergibt der Excel-Sover "nur" die Aussage, auf welchen Knoten der Standard einzuführen ist, ermittelt also die Kostenminimierung. Wie schon gesagt wurde also c1 und c2

Ich habe nachvollzogen, dass die Musterlösung auf die Zahlen passt, wäre aber nicht in 1 mio Jahren drauf gekommen.

So sieht sie aus:

Das Modell ist mit M = 10000 gegeben durch:

Zielfunktion:

min 300x1+475x2+513x3+987x4+800s12+100s13+315s14+217s23+278s24+165s34

x1,……,x4


Nebenbedingungen:

x1 + x2 > 2 - 10000s12

x1 + x2 > 2 - 10000s13

x1 + x2 > 2 - 10000s14

x1 + x2 > 2 - 10000s23

x1 + x2 > 2 - 10000s24

x1 + x2 > 2 - 10000s34

x1, x2, x3, x4, s12, s13, s14, s23, s24, s34 E {0, 1}

(gut die versetzten Indices fummel ich jetzt hier nicht ein)

Kosten für Einführung: 775 Geldeinheiten
möglichen Kosteneinsparungen: 800 Geldeinheiten
entgangene Kosteneinsparungen: 1075 Geldeinheiten


Hatte erhlich gesagt druch ausbleibende Materialsendung keine Zeit, mich damit zu beschäftigen...hoffe, es hilft euch bzw. ihr könnt es nachvollziehen
 
Guten Abend,
bei Aufgabe 1.5 wird doch explizit nach Geschäftsbereichs- bzw. Wettbewerbsstrategien gefragt, insofern können doch nur Kostenführerschaft, Differenzierung und Schwerpunktkonzentration in die Auswahl mit einfließen, oder?!
Also z.B. Kostenführerschaft -> geringere Einstellgebühren etc., Differenzierung -> eigenes Bezahlsystem etc., Schwerpunktkonzentration -> bestimmter Teilmarkt, z.B. Auto, Antikmarkt etc.
 
Puh auf das Ergebnis wäre ich so auch nicht gekommen...
Verstehe die Nebenbedingungen aber immer noch nicht, warum im ersten Teil immer x1 + x2 angegeben wird und nicht x3, x4?

Schreibt ihr das dann so als Antwort hin, also Zielfunktion, Nebenbedingungen, auf welchen Knoten der Standard eingeführt wird, Kosten etc?
Meint ihr, dass wir ein Solver-Nachweis erbringen sollen durch einen Screenshot oder so?
Was meint ihr?

Danke schon Mal für die schnellen Antworten.

Grüße,

Caro
 
Also jetzt muss ich nochmal nachhacken. Ist das wirklich die Musterlösung von letztem Jahr?
Meiner Meinung nach sind da einige Fehler drinnen, wie z.B.:

* Zielfunktion: min ...... + 800z12+100z13+315z14+217z23+278z24+165z34 -> also z anstatt s
* Nebenbedingen: x1 + x3 >= 2 - 10000z13; x1 + x4 >= 2 - 10000z14; .... -> also x je nach Einsparungstabelle und z anstatt s

Was meint ihr?
 
Die Musterlösung ist die, die letztes Jahr zu dieser Aufgabe eingestellt wurde. Natürlich könnten (theoretisch) trotzdem Tippfehler drin sein, obwohl ich beim Abschreiben aufgepasst habe. In den Nebenbedingungen stehen nur die Knoten, auf denen der Standard eingeführt wird. Wenn du denkst, die Lösung ist falsch, würde ich es so machen, wie du meinst, dass es richtig ist
 
...definitiv muss es

>
2 - 10000s12 etc.

und nicht > heißen - das ist beim Copy/Paste passiert, Entschuldigung
aber ich denke, das war klar

zu s vs z:
"Die Zielfunktion (1.4) ist die Summe aus den Kosten, die zur Etablierung des
Standards an den Knoten anfallen sowie den entgangenenen Einsparungen,
die dadurch entstehen, dass der Standard nicht eingesetzt wird." (Skript S. 21)

Die Kosten sind dem Text zu entnehmen (das sind die c-Werte)/erster Teil des Modells.
s sind die Einsparungen bei Einsatz des Standards, die aus der Tabelle durch Addition der jeweiligen (möglichen) Beziehungen entstehen.

Ich verstehe deinen Punkt aber, da bei der Formel im Skript bezüglich des Modells ja c und s enthalten sind. Wenn x und z aber als Entscheidungsvariablen binär sind (also 0 oder 1), müssten sie ja entweder wegfallen (bei 1) oder der ganze Term würde wegfallen (Null werden).

also keine Ahnung - ich werde es mir nochmal in Ruhe ansehen, aber ich schicke es so raus wie oben. Verglichen mit dem Skript scheint es mit plausibler, als alles, was ich selbst gemacht hätte - aber ich würde es wie gesagt lieber so machen, wie ich es selbst glaube, falls ich eine andere Meinung hätte ;)
 
@Heisenberg 18
In der Aufgabe steht doch "Diskutieren Sie eine mögliche Unternehmensstrategien
für einen neuen Anbieter einer Internetauktionsplattform"
Im Skript werden ja Unternehmensstrategien (Produkt-/Marktkombinationen) nach Ansoff vorgesetllt (S. 22) und später Geschäftsbereichs- bzw. Wettbewerbsstrategien nach Porter. Also würde ich denken, dass die Strategien nach Ansoff gemeint sind. So stand es auch in der Musterlösung, obwohl ich nicht weiß, wie man die Ansoff-Strategien des Unternehmenswachstums (bezieht sich mMn auf bestehende Unternehmen) auf eine neue Etablierung von Unternehmen anwenden soll/kann - aber das mit dem Lehrstuhl zu diskutieren...dazu fehlt mir die Zeit. Lassen wir uns überraschen, ob die Musterlösung wirklich stimmt - mir kommt sie wenig plausibel vor, aber das ill nichts heißen
 
Top