EA 1 2014

Hallo ihr Lieben,
wie weit seid ihr denn so mit der Einsendearbeit?

Bezieht sie sich wirklich nur auf KE 1?
 
Ich stelle mal erste Ergebnisse zur Diskussion:
a) 60%, konservativ
b) ja
C) ja
D) ja
E) nein
F) a Vorschärfung von d; p und nr?

Würde mich über Anregungen und ein Feedback freuen!
 
9 Ja-Stimmen von 15 möglichen werden benötigt, um die Initiative durchzusetzen - das macht ein Quorum von q = 9/15 = 0, 6 = 60%.
Hey,

meine Gedanken/Fragen zum Thema:

Hast du die Formel KE 1 1.17 benutz weil Vetos laut a) nicht berücksichtigt werden müssen? Ist denn damit Anonymität sichergestellt weil das eine Bedingung ist für die Regel? Weil A ist ja laut deinem e) nicht sichergestellt.

Wie kommst du bei a) auf konservativ, weil Einstimmigkeit ausgeschlossen wird oder weil es Veto Mächte gibt?

Bei f würde ich noch sagen das D und A in dem Zusammenhang stehen, das es keine Gleichberechtigung gibt bei dem Entscheidungsverfahren, weil es mindestens einem Ständigem Mitglied möglich ist die Entscheidung zu verhindern, aber nicht zu seinen Gunsten entscheiden kann. Bei P und NR bin ich mir nicht sicher, da muss ich nochmal drüber nachdenken.:rolleyes:


Liebe Grüße
 
Hast du die Formel KE 1 1.17 benutz weil Vetos laut a) nicht berücksichtigt werden müssen? Ist denn damit Anonymität sichergestellt weil das eine Bedingung ist für die Regel? Weil laut deinem e) nicht sichergestellt.

Wie kommst du bei a) auf konservativ, weil Einstimmigkeit ausgeschlossen wird oder weil es Veto Mächte gibt?

Bei f würde ich noch sagen das D und A in dem Zusammenhang stehen, das es keine Gleichberechtigung gibt bei dem Entscheidungsverfahren, weil es mindestens einem Ständigem Mitglied möglich ist die Entscheidung zu verhindern, aber nicht zu seinen Gunsten entscheiden kann. Bei P und NR bin ich mir nicht sicher, da muss ich nochmal drüber nachdenken.:rolleyes:


Liebe Grüße
Bei a) habe ich die einfache Quotenformel benutzt: Anzahl erforderlicher Stimmen / Anzahl aller Stimmen. Da bei dieser Teilaufgabe das Veto eines ständigen Staates nicht berücksichtigt werden soll, ist auch die Forderung der Anonymität erfüllt. Bei allen weiteren Teilaufgaben habe ich dann das Vetorecht miteinbezogen. Somit ist dann unter den folgenden Teilaufgaben die Bedingung A nicht mehr erfüllt.

Zu der Teilaufgabe f) gebe ich dir Recht, dass D erfüllt ist und A nicht!

viele Grüße
 
Hey,

meine Gedanken/Fragen zum Thema:

Hast du die Formel KE 1 1.17 benutz weil Vetos laut a) nicht berücksichtigt werden müssen? Ist denn damit Anonymität sichergestellt weil das eine Bedingung ist für die Regel? Weil A ist ja laut deinem e) nicht sichergestellt.

Wie kommst du bei a) auf konservativ, weil Einstimmigkeit ausgeschlossen wird oder weil es Veto Mächte gibt?
Zur Konservativität gab es meines Erachtens nur einen kurzen Satz im Skript. Und zwar (wenn ich ihn richtig interpretiert habe), dass eine Entscheidungsregel mit einem bestimmten Quorum konservativ ist, wenn es für ein Individuum unerwünschter ist, bei einem angenommenen Vorschlag in der Minderheit zu sein als bei einem abgelehnten Vorschlag.
Ein 60%- Quorum unterstützt diesen Ansatz, da die Minderheitsmöglichkeit bei einer Vorschlagsannahme geringer sind. Je höher das geforderte Quorum, desto konservativer die Entscheidungsregel.
 
Hey,

gut dann war ich nicht auf dem Holzweg unterwegs was die Berechnung von a) angeht. Hab mich schon gewundert warum es so "leicht" war. Der Rest ist ja denn ausformulieren und das wars.
Danke

Liebe Grüße
 
Zur Konservativität gab es meines Erachtens nur einen kurzen Satz im Skript. Und zwar (wenn ich ihn richtig interpretiert habe), dass eine Entscheidungsregel mit einem bestimmten Quorum konservativ ist, wenn es für ein Individuum unerwünschter ist, bei einem angenommenen Vorschlag in der Minderheit zu sein als bei einem abgelehnten Vorschlag.
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Wo hast du denn Satz zu Konservatismus denn gefunden? KE 2 S. 17??
ich habe irgendwo anders im Internet gefunden, dass es konservativ ist, wenn man, um eine Entscheidung zu verändern, mehr als 50% der Stimmen braucht. Progressiv ist es, wenn man mehr als 50% braucht, um unverändert fortzufahren...
 
P und NR--- naja, laut P muss ja die Gruppenpräferenz der individuellen Präferenz folgt, wo die Mitglieder sich einig sind. Ist dann NR nicht auch eine Art Verschärfung? Denn das verlangt ja, dass wenn nur ein Mitglied seine Meinung ändert, dass sich dann die Gruppenpräferenz nicht so ändert?
 
Ich hätte mal eine Frage zur Bedingung D. Im Grunde hat diese Entscheidungsregel doch einzelne Elemente einer Diktatur, da ein einzelner Teilnehmer (1/15) Entscheidungen verhindern kann und so die anderen 14 zu Handlungsunfähigkeit verdonnert (Beispiel KP <=> CH <=> RU) ??
 
Ich hätte mal eine Frage zur Bedingung D. Im Grunde hat diese Entscheidungsregel doch einzelne Elemente einer Diktatur, da ein einzelner Teilnehmer (1/15) Entscheidungen verhindern kann und so die anderen 14 zu Handlungsunfähigkeit verdonnert (Beispiel KP <=> CH <=> RU) ??
Hey,

ja er kann die Entscheidung behindern aber keiner kann allein eine anderes Ergebnis, was vom Status qou abweicht, also vor der Abstimmung, erreichen. Streng genommen müsste dann wenn zwei Alternativen, A oder B, zur Auswahl stehen sich 60% für A entscheiden und einer in der Lage sein B zu befehlen. So hab ichs zumindestens verstanden. Wenn man die Beibehaltung des Satus qou auch schon als diktatorischen Akt sieht, nun gut. Aber ich glaube das ist damit nicht gemeint.
 
P und NR--- naja, laut P muss ja die Gruppenpräferenz der individuellen Präferenz folgt, wo die Mitglieder sich einig sind. Ist dann NR nicht auch eine Art Verschärfung? Denn das verlangt ja, dass wenn nur ein Mitglied seine Meinung ändert, dass sich dann die Gruppenpräferenz nicht so ändert?
Ich glaube schon, weil P könnte ja auch gelten wenn wir ein Diktator haben der mit sich im Konsens ist und die Gruppenpräferenz vorgibt, wenn die Entscheidungsregel dementsprechend definiert ist. Ich würde sogar soweit gehen und behaupten das mit P und NR es überhaupt möglich ist das ein Qourum existiert und es befolgt wird.
 
Hey,

ja er kann die Entscheidung behindern aber keiner kann allein eine anderes Ergebnis, was vom Status qou abweicht, also vor der Abstimmung, erreichen. Streng genommen müsste dann wenn zwei Alternativen, A oder B, zur Auswahl stehen sich 60% für A entscheiden und einer in der Lage sein B zu befehlen. So hab ichs zumindestens verstanden. Wenn man die Beibehaltung des Satus qou auch schon als diktatorischen Akt sieht, nun gut. Aber ich glaube das ist damit nicht gemeint.

Danke, damit hat sich auch eine Frage meinerseits erledigt :)
 
Hey,

ja er kann die Entscheidung behindern aber keiner kann allein eine anderes Ergebnis, was vom Status qou abweicht, also vor der Abstimmung, erreichen. Streng genommen müsste dann wenn zwei Alternativen, A oder B, zur Auswahl stehen sich 60% für A entscheiden und einer in der Lage sein B zu befehlen. So hab ichs zumindestens verstanden. Wenn man die Beibehaltung des Satus qou auch schon als diktatorischen Akt sieht, nun gut. Aber ich glaube das ist damit nicht gemeint.
kann man diese Argumentation iwie auch auf Aufgabe b) übertragen? Hier bin ich mir nämlich auch nicht ganz sicher, ob NR erfüllt ist (also eigentlich ja) bzw. ob das von den Veto- Mächten beeinflusst wird...
 
kann man diese Argumentation iwie auch auf Aufgabe b) übertragen? Hier bin ich mir nämlich auch nicht ganz sicher, ob NR erfüllt ist (also eigentlich ja) bzw. ob das von den Veto- Mächten beeinflusst wird...
ich habe es so beantwortet:

b) Schwaches Pareto-Prinzip:

Es verlangt, dass die Gruppenpräferenz den individuellen Präferenzen dort folgen muss, wo zwischen diesen Konsens herrscht, und nicht z.B. von außen aufgezwungen werden darf. Das bedeutet, dass sich die Gruppenpräferenz nur nach den Präferenzen der Gruppenmitglieder richten darf.

Das bedeutet, wenn in diesem Fall 9 Mitglieder die gleiche individuelle Präferenz in einer Abstimmung haben, wird die Gruppenpräferenz diesen individuellen Präferenzen folgen.

Das Schwache Pareto-Prinzip ist hier gegeben.



c) Axiom der Nicht-Negativen Reaktion:

Es besagt, dass, wenn ein Individuum seine Meinung zugunsten einer Alternative ändert, sich die Gruppenpräferenz zumindest nicht zugunsten dieser Alternative ändern wird.

Da hier für eine Mehrheit mindestens ein Stimmenverhältnis von 9 zu 6 benötigt wird, reicht es nicht aus, wenn nur einer seine Stimme zu Gunsten einer Alternative ändert. Es müssten sich schon drei Stimmen zu Gunsten der Alternative ändern.

Zwar hat eine Nation mit „Veto-Recht“ die Möglichkeit einen Antrag abzulehnen, jedoch wird dadurch nicht zugleich die Alternative angenommen.

Somit ist das Axiom der Nicht-Negativen Reaktion gegeben.

f) Zusammenhang P und NR:



Die Bedingung NR verschärft die Bedingung P, was folgendes Beispiel darstellen soll:

Zur Entscheidungsfindung wird eine einfache Mehrheit benötigt. Es gibt zwei Alternativen (1 und 2) und 13 Stimmberechtigte. Man entscheidet sich mit 7 zu 6 Stimmen für Alternative 1.

In diesem Beispiel ist das „Schwache Pareto Prinzip“ erfüllt. Den 7 individuellen Präferenzen folgt die Gruppenpräferenz.

Allerdings ist das Axiom der „Nicht-Negativen Reaktion“ hier nicht erfüllt. Eine Stimme kann in diesem Beispiel seine Meinung ändern und damit die gesamte Gruppenpräferenz ändern.

Bei „Umentscheidung“ einer Stimme wäre das Ergebnis 7 zu 6 für Alternative 2. Somit würde hier nicht nur Alternative 1 nicht angenommen, sondern zugleich Alternative 2 stattdessen gewählt.
 
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