EA 1 im WS 2013/2014

Hallo MitstreiterInnen,

heute waren die ersten beiden Teile der Kurseinheit und die Lotse-EA bei mir im Briefkasten. Ich werde sicherlich noch ein paar Tage brauchen bis ich etwas zu den Aufgaben sagen kann.
Vielleicht will ja schon jemand anderes anfangen? Ansonsten werde ich meine Lösungen zur Diskussion stellen, sobald ich soweit bin.

Gruß
rewi23
 
So, in einem Anflug von Motivation habe ich mich doch gleich mal an die EA gesetzt und folgende Lösung erarbeitet:

Aufgabe 1: B
Aufgabe 2: D
Aufgabe 3: D
Aufgabe 4: A, B
Aufgabe 5: A, B, D
Aufgabe 6: C
Aufgabe 7: B, C, D, E
Aufgabe 8: B, C
Aufgabe 9: B
Aufgabe 10: B, E

Achtung: Bei den Frage 7 und 10 wird nach den falschen Antworten gefragt! Das hätte ich in der Aufgabenstellung fast überlesen...

Was sagt ihr zu meiner (vorläufigen) Lösung? Wo besteht Änderungsbedarf?

Gruß
rewi23
 
Ich habe mich auch endlich dazu durchgerungen die zwei Skripte durch zuarbeiten, wobei sich die Lektüre doch als sehr angenehm herausgestellt hat.

Ich komme auf folgende Lösungen:

Aufgabe 1: A,B,E
Aufgabe 2: D
Aufgabe 3: A,D
Aufgabe 4: A,B
Aufgabe 5: A,B,D
Aufgabe 6: C
Aufgabe 7: C,D
Aufgabe 8: B,C,D
Aufagbe 9: A,B
Aufgabe 10: E

Bei Aufgabe 7 und 10 wäre ich auch fast reingefallen;-))
Jaja, wer lesen kann...
 
Hallo Matze,

bezüglich deiner Lösungen hätte ich folgende Anmerkungen:
Aufgabe 1 A: In der Aufgabe wird "Werten" aufgeführt, die Definition (Skript I, Seite 5) spricht aber von wollen, daher denke ich, dass 1 A falsch ist.
Aufgabe 1 E: Die angegebene Definition passt eher zu der neurobiologischen Erklärung (I 8), die kypernetische Erklärung basiert auf den Informationsclustern.

Aufgabe 3 A: Das Harvard-Konzept wird bei der juristischen Methode m.E. eben gerade nicht angewendet (I 46).

Aufgabe 7 B: Entsprechend II 66 ist nur die Mediation konsensorientiert (wenn ich den Absatz richtig verstanden habe). Da nach den falschen Antworten gefragt wird, müsste B damit zu den Lösungen gehören.
Aufgabe 7 E: Die Antwort ist meines Erachtens auch falsch, da Parteien bei der Mediation lösungsorientiert und nicht problemorientiert vorgehen.

Aufgabe 8 D: Du hast recht, da hatte ich die Frage nicht richtig verstanden.

Aufgabe 9 A: Der Autor geht anscheinend davon aus, dass nur bei den staatlichen Gerichten keine Freiwilligkeit besteht (I 19).
Aufgabe 10 B: Die Antwort ist falsch und somit Teil der Lösung, da die Entscheidung des Adjudikators nur vorläufig bindend ist und nicht endgültig, da eine anschließende gerichtliche Prüfung möglich bleibt (II 56).

Soweit meine Anmerkungen, falls noch Denkfehler vorhanden sind, bin ich für Hinweise dankbar...

Gruß rewi23
 
Zuletzt bearbeitet:
Hey Rewi23,

ich binnochmals deine Anmerkungen und meine Lösungen durchgegangen und komme zu folgenden Korrekturen:
Wobei ich diesmal das Pferd von hinten aufzäume;-)

Aufgabe 10: Ja B ist wohl falsch. Wobei man da etwas streiten könnte. In Skript 2 S.54 3. Absatz steht, dass eine Entscheidung durchaus bindend ist, bis letztlich ein Gericht darüber empfunden hat. Daran habe ich meine Lösung festgemacht.

Aufgabe 9: Da war ich mir selber nicht sicher. A ist auch wohl falsch!

Aufgabe 7: Bei Antwort E bin ich der Meinung, dass man das so und so sehen kann, denn in Skript 2 S.43 letzter Satz heißt es: ...sondern die ERarbeitung neuer, kreativer Problemlösungen.
Vllt. bissl spitzfindig, aber ich bleib da bei meiner ursprünglichen Lösung.

Antwort 7: B ist falsch und damit richtig(hä??) ;-) den Absatz habe ich wohl nicht genau genug gelesen.

Antwort 3: Jop da habe ich mich auch vertan;-(
Vertan vertan sprach der Hahn und stieg von der Ente;-)

Antwort1: Ja bei A frehlt das wollen! Bei E bleibe ich bei meiner Antwort, weil ich es so verstehe, dass E richtig ist; Skript 1 S.9 2. Absatz letzte Sätze!

Gruß Matze
 
Hallo Matze,

bezüglich Aufgabe 1 E hast du recht, danke für den Hinweis.

Mit meiner etwas schwer zu verstehende Aussage zu Aufgabe 7 B wollte ich nur ausdrücken, dass die Antwort falsch ist. Da bei der Aufgabe aber nach den unzutreffenden Aussagen gefragt wird, muss man die Antwort aber ankreuzen.

Gruß rewi23
 
Könnte jemand den Aufgabentext hier posten? Ich habe versäumt den Kurs als Wiederholer zu kennzeichen und kann daher die EA nicht runterladen, würde aber trotzdem gerne die Unterlagen bearbeiten als Übung für die Klausr.
 
Hi Ardni, hier kommen die Aufgaben:

Aufgabe 1
(10 RP)
Welche Ausführung/en zu Konflikten und
deren Entstehung ist/sind zutreffend?
(x aus 5) A Nach
GLASL
liegt dann ein Konflikt vor, wenn ein
Mensch sich bei der Realisierung
seines Denkens, Vorstellens, Wertens, Fühl
ens oder Wahrnehmens durch einen anderen
Menschen herabgewürdigt fühlt.
B Nach
SCHWEIZER
entsteht ein Konflikt dann, wenn
ein Mensch gegenüber einem ande-
ren behauptet, sein Konstrukt sei die Wirklic
hkeit oder sein eigenes Konstrukt sei zumin-
dest wirklicher als das Konstrukt des anderen.
C
WATZLAWICK
stellte die Metapher auf: „Die
Landkarte ist nicht das Gebiet.“.
D Die neurobiologische Erklärung zu einer unt
erschiedlichen Wahrnehmung besteht darin,
dass Menschen aus den Unmengen an Informa
tionen, die auf sie einprasseln, pro Einheit
nicht mehr als 5-9 Informationscluster wahrnehmen können.
E Die kybernetische Erklärung zu einer unter
schiedlichen Wahrnehmung besteht darin, dass
sich jeder Mensch sein eigenes Abbild der
Wirklichkeit konstruiert und so Subjektivität
entsteht.
 
1
Aufgabe 1
(10 RP)
Welche Ausführung/en zu Konflikten und
deren Entstehung ist/sind zutreffend?
(x aus 5) A Nach
GLASL
liegt dann ein Konflikt vor, wenn ein
Mensch sich bei der Realisierung
seines Denkens, Vorstellens, Wertens, Fühl
ens oder Wahrnehmens durch einen anderen
Menschen herabgewürdigt fühlt.
B Nach
SCHWEIZER
entsteht ein Konflikt dann, wenn
ein Mensch gegenüber einem ande-
ren behauptet, sein Konstrukt sei die Wirklic
hkeit oder sein eigenes Konstrukt sei zumin-
dest wirklicher als das Konstrukt des anderen.
C
WATZLAWICK
stellte die Metapher auf: „Die
Landkarte ist nicht das Gebiet.“.
D Die neurobiologische Erklärung zu einer unt
erschiedlichen Wahrnehmung besteht darin,
dass Menschen aus den Unmengen an Informa
tionen, die auf sie einprasseln, pro Einheit
nicht mehr als 5-9 Informationscluster wahrnehmen können.
E Die kybernetische Erklärung zu einer unter
schiedlichen Wahrnehmung besteht darin, dass
sich jeder Mensch sein eigenes Abbild der
Wirklichkeit konstruiert und so Subjektivität
entsteht.
Aufgabe 2
(10 RP)
Welche Aussage/n über die Evolution der K
onfliktlösungsversuche is
t/sind zutreffend?
(x aus 5) A Die Vernichtung zeichnet sich dadurch au
s, dass eine Partei die andere mit dem Ziel „be-
kämpft“, dass auch sie verliert. Es ist sehr gut mit dem nach
SCHWEIZER
benannten
„Kamikaze-Verhalten“ gleichzusetzen und befi
ndet sich wegen des Verlustes auf allen
Seiten auf der untersten Stufe im Schwarz’schen Modell.
B Die Delegation folgt nach
dem Schwarz’schen Modell der Vernichtung. Eine Auseinan-
dersetzung zwischen den Parteien selbst
findet nach der Phase der Vernichtung regelmä-
ßig nicht mehr statt. Die Abgabe der Verantwortung und der Entscheidungsbefugnis an
einen Dritten ist wegen der zerrütteten Bezi
ehung zwischen den Parteien immanent.
C Der Kompromiss befindet sich auf der höchsten Stufe des Schwarz’schen Modells. Er
bietet eine Lösung für die Parteien, bei de
r ein Dritter unterstützend und entscheidend tä-
tig war.
D Im Schwarz’schen Modell besteht das Prinzip: Wenn ein Konflikt eskaliert, fällt er meis-
tens in eine frühere Form zurück.
E Das Schwarz’sche Modell enthält fünf Stuf
en innerhalb der Konfliktlösungsmöglichkei-
ten, die aufeinander hierarchisch aufbauen.
2
Aufgabe 3
(10 RP)
Welche Aussage/n ist/sind zutreffend?
Das juristische Denkmuster...
(x aus 5) A ... wird bei dem strukturierten
Verhandeln nach dem Harvard-Konzept hauptsächlich
angewendet.
B ... zeichnet sich durch das Denken in großen Einheiten aus.
C ... ist problemorientiert und nach
SCHWEIZER
daher besonders zur Konfliktlösung ge -
eignet.
D ... ist fremdbestimmt, absolut und vergangenheitsorientiert.
E ... ist durch Kooperation der Beteiligten geprägt.
Aufgabe 4
(10 RP)
Welche Ausführung(en) über die Litigation ist/sind korrekt?
(x aus 5) A In der Litigation sprechen die Parteien
in der Regel durch ihre Rechtsbeistände, die in
jedem Verfahrensstadium nach der juristischen
Methode vorgeben, wie am besten zu ver-
fahren ist.
B In der Litigation geht es nur um die Durc
hsetzung von Positionen, eine Berücksichtigung
von Interessen findet – wenn überhaupt – nur selten statt.
C Bei der Litigation ist die Lösung des Konflik
ts alleinige Sache der Parteien. Der Dritte
dient lediglich als Schlichter und Vermittler.
D Die Teilnahme an einer Litigation in Zivi
lsachen erfolgt für beide Seiten freiwillig.
E Ein Konflikt lässt sich nachhaltig am besten mit der Litigation lösen.
3
Aufgabe 5
(10 RP)
Welche Aussage/n über das Harvard-Konzept ist/sind zutreffend?
(x aus 5) A Die Parteien sollten schon vor der
Verhandlung ihre Standpunkte verlassen und überle-
gen, was die dahinterstehenden Interessen sind.
B Vor Verhandlungsbeginn sollten sich die Part
eien auch Alternativen überlegen, wie sie
ihre Ziele bei einem Scheitern der
Verhandlung verwirklichen können.
C Die Regelung von Sachfragen hat Vorrang vor
der Regelung einer guten Beziehung.
D Optionen helfen dabei, Mög
lichkeiten aufzuzeigen, wie die Interessen verwirklicht wer-
den können.
E Die Idee zum Harvard-Konzept entstand während Recherchen von
DEBORAH TANNEN
für ihr Buch „The Argument Culture“.
Aufgabe 6
(10 RP)
Welche Aussage/n über Standpunkte un
d Interessen ist/sind zutreffend?
(x aus 5) A Eine Konfliktlösung ist immer davon
abhängig, dass die gegensätzlichen Standpunkte
vollumfänglich befriedigt werden.
B Nach dem
Macht-Recht-Interessen-Modell
können Konflikte mit Macht, Recht und Inte-
ressen dauerhaft gelöst werden.
C Standpunkte und Positionen sind Aktionen,
Reaktionen und Möglichke
iten, die durchge-
führt werden sollen.
D Interessen antworten auf die Frage „Was?“.
E Nach
SCHWEIZER
gibt es ein Set von Interessen, die alle Motive abdecken. Diese sind
Freiheit, Sicherheit, Anerkennung, Mach
t, Harmonie, Fürsorge und Neugier.
4
Aufgabe 7
(10 RP)
Welche Ausführung/en über die Me
diation ist/sind unzutreffend?
(x aus 5) A Eine Mediation zeichnet sich dadurch
aus, dass die Parteien einen Mediator damit beauf-
tragen, ihren Prozess der Konfliktlösung
als neutraler Dritter zu steuern.
B Sowohl die Mediation als auch die struktur
ierte Verhandlung (Nego
tiation) sind eine kon-
sensorientierte Konfliktlösung.
C Ziel der Mediation ist ein Konsens der Partei
en, d.h. eine dauerhafte Lösung zum Vorteil
mindestens einer der Parteien.
D Das Mediationsverfahren ist ein vertraulic
hes, freiwilliges und öffe
ntliches Verfahren.
E Die Parteien handeln in der Mediation sel
bstbestimmt und lösen ihren Konflikt sowohl
problem- als auch zukunftsorientiert.
Aufgabe 8
(10 RP)
Welche Ausführung/en über das Schiedsg
erichtsverfahren ist/sind zutreffend?
(x aus 5) A Bei einem Schiedsverfahren handelt
es sich um ein konfrontatives Verfahren. Auch die
Art und Weise der Streitbeilegung wird konfrontativ entschieden.
B Inwieweit ein Schiedsgericht zur Entscheidung einer Streitigkeit zuständig ist, ist von der
konkreten Ausgestaltung der Schiedsabrede abhängig.
C Falls keine Vereinbarung getroffen wird, wie
viele Schiedsrichter im Schiedsverfahren
eingesetzt werden sollen, sieht eine gesetzliche
Regelung vor, dass drei Schiedsrichter be-
stellt werden.
D Ein Schiedsspruch hat weitestgehend die Wir
kung eines rechtskräftigen gerichtlichen Ur-
teils unter den Parteien.
E Staatliche Gerichte können einen Schied
sspruch im vollem Umfang überprüfen.
5
Aufgabe 9 (10 RP)
Welche Aussage/n über die Sch
lichtung ist/sind zutreffend?
(x aus 5) A Die Schlichtung unterscheidet sich von
einem Schiedsgerichtsverfahren durch das Krite-
rium der Freiwilligkeit.
B In Deutschland gibt es neben Schlichtungsst
ellen auch private Institutionen mit eigenen
Schlichtungsordnungen, die es den Parteien erm
öglichen, selbst einen Schlichter zu be-
nennen.
C Die Reichweite eines Schlichtungsverfahrens
bestimmt sich nach
gesetzlichen Vorgaben.
D Eine Schlichtungsverhandlung
ist nach dem Leitfaden von
GAIN
und
SCHULTE
in der
Regel öffentlich.
E Der Schlichter führt auch ein ggf. nötig
es Zwangsvollstreckungsverfahren zum Schieds-
spruch durch.
Aufgabe 10
(10 RP)
Welche Ausführung/en zu weitere
n Verfahren ist/sind unzutreffend?
(x aus 5) A Moderation ist die Strukturierung
von Kommunikationsprozessen einer Gruppe. Eine
Konfliktmoderation zielt darauf ab, den Partei
en genug Raum zu geben, ihren Konflikt zu
klären.
B Ein Adjudikator trifft innerhalb eines kur
zen Zeitraumes w
 
Hallo,

hier sind meine Lösungen:

Aufgabe 1: B,E
Aufgabe 2: D
Aufgabe 3: D
Aufgabe 4: A,B
Aufgabe 5: A,B,D
Aufgabe 6: C (bei Lösung B bin ich mir nicht sicher)
Aufgabe 7: C,D,E (B ist für mich richtig, Skript 1 S. 20 unter Ziel des Verfahrens und deshalb als Lösung falsch)
Aufgabe 8: B,C,D
Aufgabe 9: B
Aufgabe 10: B,E

LG
 
Aufgabe 7, A: ich überlege, ob es richtig ist, dass der Mediator den Prozess der Konfliktlösung als neutraler Dritter steuert ? Der Mediator vermittelt. In welchem Umfang die Parteien vom Mediator unterstützt werden dürfen, ist streitig (Modul 13 - Mediation). Er darf das Streitgespräch versachlichen und auf die gemeinsamen Interessen der Pateien lenken. Kann man "den Prozess steuern" mit "auf die gemeinsamen Interessen lenken" gleichsetzen? Wenn nicht wäre auch A unzutreffend

Aufgabe 7, E: die Parteien lösen ihren Konflikt selbstbestimmt? Die Prinzipien des Mediationsverfahrens sind Neutralität des M., Selbstverantwortlichkeit der P., Freiwilligkeit, Informiertheit, Vertraulichkeit. Selbstbestimmung ist grundsätzlich nicht mit Selbstverantwortlichkeit gleichzusetzen. Ich habe recherchiert, im Zusammenhang mit Mediation findet sich das Wort "selbstverantwortlich", nicht selbstbestimmt. Angenommen, wir grenzen in unserem Fall die 2 Wörter in ihrer Bedeutung nicht ab, dann ist E richtig, und damit "zutreffend". Wenn E zutreffend, dann sollte A unzutreffend sein. Denn ein Mediator kann nicht "steuern" und gleichzeitig handeln die Parteien "selbstbestimmt".

Freue mich über Eure Meinungen.
 
Hm, 1E bin ich noch am überlegen. Ich finde das noch nicht klar.
Ja, s.9 2. Absatz sagt ähnliches. Aber der exakt gleichlautende Satz befindet sich in Absatz 3 bei der neurobiologischen Erklärung. Für mich ist 1E zusammen gestöpselt und damit falsch. Lediglich sie Subjektivität trifft zu. Es wird kein Abbild der Wirklichkeit konstruiert, sondern eine teilmenge der Ereignisse abgebildet.
Für mich bislang also immer noch nur 1B
Bin gespannt wie es wirklich ist...
 
Aufgabe 7, A: ich überlege, ob es richtig ist, dass der Mediator den Prozess der Konfliktlösung als neutraler Dritter steuert ? Der Mediator vermittelt. In welchem Umfang die Parteien vom Mediator unterstützt werden dürfen, ist streitig (Modul 13 - Mediation). Er darf das Streitgespräch versachlichen und auf die gemeinsamen Interessen der Pateien lenken. Kann man "den Prozess steuern" mit "auf die gemeinsamen Interessen lenken" gleichsetzen? Wenn nicht wäre auch A unzutreffend

Aufgabe 7, E: die Parteien lösen ihren Konflikt selbstbestimmt? Die Prinzipien des Mediationsverfahrens sind Neutralität des M., Selbstverantwortlichkeit der P., Freiwilligkeit, Informiertheit, Vertraulichkeit. Selbstbestimmung ist grundsätzlich nicht mit Selbstverantwortlichkeit gleichzusetzen. Ich habe recherchiert, im Zusammenhang mit Mediation findet sich das Wort "selbstverantwortlich", nicht selbstbestimmt. Angenommen, wir grenzen in unserem Fall die 2 Wörter in ihrer Bedeutung nicht ab, dann ist E richtig, und damit "zutreffend". Wenn E zutreffend, dann sollte A unzutreffend sein. Denn ein Mediator kann nicht "steuern" und gleichzeitig handeln die Parteien "selbstbestimmt".

Freue mich über Eure Meinungen.
zu 7A findest du ganz genaue Wortlaute im Skript Teil 1
Katalysator, der steuert s.17
Und noch deutlicher: S. 54 2. Absatz
A stimmt und ist deshalb nicht unzutreffend und erscheint nicht in der Lösung.
E stimmt meiner Meinung nach nicht, denn problemorientiert stimmt nicht, es ist lösungsorientiert. Meine ich.
 
Meine Lösungen im Überblick:

Aufgabe 1: B
Aufgabe 2: D
Aufgabe 3: D
Aufgabe 4: A, B
Aufgabe 5: A, B, D
Aufgabe 6: C
Aufgabe 7: C, D, E
Aufgabe 8: B, C, D
Aufgabe 9: B
Aufgabe 10: B, C, E
 
hallo Judith, vielen Dank. Ich habe auch nochmals nachgelesen und bereits korrigiert:
Zu 7A -> scheint nicht in der Lösung auf.
Zu 7E: zukunftsorientiert ja aber nicht lösungsorientiert -> scheint in der Lösung auf
Zu 1 habe ich B + E; E (S 9, 2. Absatz)
Zu 8 habe ich B + C; nicht D. § 1055 ZPO: Der Schiedsspruch hat unter den Parteien die Wirkungen eines rechtskräftigen gerichtlichen Urteils. E sollte somit nicht zutreffend wegen "weitgehend" sein
zu 10 habe ich B + E; nicht C. Hier steht "ad hoc" im Teil 2, S 57 steht "projektbegleitend"
Liebe Grüße
 
Mich macht das jetzt langsam konfus dass unzutreffendes richtig markiert werden muss, hab einen Knoten jetzt im Hirn. Ich muss das nochmal nachlesen.
Zb frage 10: eben wie du sagst nicht adhoc. Also falsch. Die frage war doch nach nicht zutreffend: also Kreuz. Oder???

Ich bin schon ganz wirr.
 
meine lösungen:
1)b
2)d
3)d
4)a,b
5)a,b,d
6)c
7)c,d --> mediation ist problem- und lösungsorientiert!
8)b,c,d
9)b
10)b,e

so...ich bleibe bei diesen lösungen (o;
 
:)
Meine Antworten sind Komplett richtig.
Allerdings hab ich vorläufig trotzdem Punktabzug, da die Lösung an einer stelle falsch ist, bei 9 E.
Ich habe die Betreuung des Legrstuhls angeschrieben.
Das als Hinweis für jeden, der zu wenig Punkte hat!
9 E widerspricht sich in der Lösung inhaltlich mit dem Kommentar in der Lösung dazu.... Es kann NICHT zutreffend sein!
 
woher weist du, dass all deine antworten komplett richtig sind?
also muss man bei aufgabe 9 E nicht ankreuzen...da es nicht zutreffend sein KANN aber nicht ´MUSS ???
wieso soll bei aufgabe 7 e nicht zutreffend sein? mediation ist problem und lösungsorienteiert also zukunftsorientiert oder nicht?
 
Hallo Sorro,

du kannst ab heute deine Ergebnisse in Lotse einsehen und schauen, ob du bestanden hast. Dort findest du auch die von "diejudith" angesprochene Lösungsskizze.

Gruß
rewi23
 
woher weist du, dass all deine antworten komplett richtig sind?
also muss man bei aufgabe 9 E nicht ankreuzen...da es nicht zutreffend sein KANN aber nicht ´MUSS ???
wieso soll bei aufgabe 7 e nicht zutreffend sein? mediation ist problem und lösungsorienteiert also zukunftsorientiert oder nicht?
Weil seit heute früh um 10 wie angekündigt die allgemeine Lösung und Bewertung eines jeden Arbeit unter Lotse zu finden ist :)
 
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