EA 1

Hallo zusammen ich mache mal den Anfang.

1 a.)Eigenkapitalunterlegung im Standardansatz
Seite 141 in Kurseinheit 3

basiert auf exteren Ratings von Ratingagenturen, unterscheidet verschiedene Forderungsklassen

Die risikogewichtung innerhalb der einzelnen Forderungsklassen richtet sich nach der Bonitätseinstufung externer Ratingagenturen

b.) Wie viel Eigenkapital....?
aus Tabelle 3.2 kann man das Rating einer Bonitätsstufe zuordnen und mit Tabelle 3.3. dann
die % rausfinden.
Ich hab für
Alfa Bank 50%
Bravo AG 20%
Charlie AG 150% und somit
8%*(15Mio*50%+25 Mio*20%+8Mio*150%)
=1,96 Mio

c.) mittleren historischen Ausfallraten
für AA 0+1+0+0+0+0+1+0 / 126+96+89+78+82+67+86+59 = 0,002928257 also 0,3%
für BBB= 0,011331444 also 1,1%
für B = 0,025028441 also 2,5%

Was habt ihr bisher so? Denkt ihr das passt soweit?
 
S

Stephan Sonne

Hallo Phillips,

soweit habe ich das auch wie Du. Einzige Ausnahme ist bei Teilaufgabe c) die mittlere historische Ausfallrate für das Rating B:

Meine Lösung ist dahingehend: 22/979*100=2,2472%
 
Hallo,

Ich habe bis zum Punkt c. die gleichen Lösungen wie ihr - stimme allerdings Stephan beim Ratingwert zu.
Wie habt ihr Punkt d.) gelöst? Ich habe die Werte in das zur Verfügung gestellte Tabellenkalkulationsprogramm eingegeben und folgende Lösungen für die Eigenmittelunterlegung erhalten
Alfa: 1.116.205
Bravo: 1.138.673
Charlie: 638.513

Habt ihr beiden schon weitergerechnet??
 
Hallo,
bis c) bin ich ebenfalls auf die genannten Ergebnisse von Philips bzw Stephan gekommen.

bei d) bin ich momentan noch am kämpfen
Beispiel Alfa Bank:
LGD = 45% (standardisiert)
EAD = 75% * Kreditvolumen
q = 99,9%
p = 0,1882 (gem Formel 3.23 auf S.158)
N^-1(0,0113) = -2,28 (aus Normalverteilungstabelle)
N^-1(0,999) = 3,09 (aus Normalverteilungstabelle)

wenn ich das in die Formel 3.18 auf S 150 einsetze bekomme ich im inneren Term des nächsten zu bestimmenden Normalverteilungswertes einen Wert > 4 raus... das ist aber unsinnig! Wo ist da mein Denkfehler???

e) - g) fehlt noch

h) ... zu finden auf S 163
15 - 190/17 = 65/17 (Mio€)
8% * (0,2*190/17 + 0,5*65/17) = 141/425 = 0,33 (Mio€)

i) ... zu finden auf S 164

Hierbei handelt es sich um prozentuale Sicherheitsauf- bzw abschläge, die der Unsicherheit in der zukünftigen Wertentwicklung der Sicherheiten und des zu besichernden Kredites Rechnung tragen. Die Haircuts sind umso größer, je größer das Risiko der Wertschwankungen ist. Basel II gibt dabei eine Liste von Standard-Haircuts für verschiedene Sicherheiten vor.

j) ... zu finden auf S 165
EAD* = EAD(1+hE) – C(1-hC-hFX)
16 Mio$ = 200/17 Mio€
200/17 * 0,95 = 190/17 (Mio€)
= 15 (1+0,12) – 190/17 (1-0,06-0,08) = 611/85 (Mio€)
611/85 ~ 7,19 (Mio€)

k) fehlt noch
 
Hi Burchard,
h und i hab ich auch so. J muss ich noch nachrechnen. Bei d hänge ich auch.
@ Zitronenfalter, siehe Seite 173 in KE 3 da steht was alles als hartes Kernkapital gilt.
 
Hi,

Ja die definitionen auf S. 173 hätte ich eben berückssichtigt und komme dasurch auf einen anderen wert wie du. Die anderen quoten stimmen nämlich überein. Ich habe die summe von 2,9 HK durch die bilanzsumme von 48 dividiert. Hab ich da was übersehen??

Lg
 
bei f) habe ich ganz andere Ergebnisse

harte Kernkapitalqoute: 7,73 % (2,9/37,5)
Kernkapitalquote: 9,3 % (3,5/37,5)
Gesamtkapitalquote: 12 % (4,5/37,5)

Sämtliche Quoten beziehen sich dabei auf die risikogewichteten Aktiva gemäß Aufgabenstellung 37,5
 
Ah ok - dann stimmen wir eh wieder überein :) Du hast also auch durch die gesamte Bilanzsumme dividiert!? Was hat es mit dem risikogewichteten Aktiva auf sich?

Wie schaut euer Ergebnis bei den folgenden Aufgaben aus?

Ich komme auf folgende Zahlen:

g.) Sicherheiten im Wert von 11,176 Mio. EUR

h.) neue Eigenkapitunterlegung: 331.764 --> Differenz daher 268.235

j.) habt ihr da den USD Wert umgerechnet oder muss ich einfach USD nehmen und mit dem Fremdwährungsabschlag umrechnen?

k.) 12,5 Mio.

Hat das noch jemand vielleicht so?

LG
 
Ich steh irgendwie auf`m Schauch.

Über der Teilaufgabe f) steht: "Gehen Sie im Weiteren unabhängig von Ihren Ergebnissen zu d) davon aus, dass die Summe der risikogewichteten Aktiva der Bank 37,5 Mio. Euro beträgt."

Im Skript auf Seite 173 steht: "Sämtliche Quoten beziehen sich dabei auf die risikogewichteten Aktiva..."

Dehalb war für mich die Bilanzsumme untinteressant.
 
Wieso habt ihr bei b) für die Alfa Bank alle 50 %??
In dem Text auf Seite 142 steht dass für Forderungen an Banken in Deutschland die Wahl auf die Einstufung nach dem Sitzstaat getroffen wurde und dementsprechend Tabelle 3.4 herangezogen werden muss. Bei einer Bonitätsstufe von 3 wird nach Tabelle 3.4 ein Risikosatz von 100 % angewendet?!
 
Hallo Zusammen, ich habe eben mit der Einsendearbeit angefangen und bin auch so vorgegegangen wie Atomic_Winter. Ich würde das Risikogewicht der Alfa-Bank auch mit 100% ansetzen aus dem gleichen Grund wie oben schon beschrieben: Es handelt sich um eine Forderung an eine Bank. Deshalb wird Tabelle 3.4 herangezogen. Könntet Ihr die 50% bitte nochmals überprüfen und erklären, warum Ihr hier 50% Risikogewicht angesetzt habt? Dankeschön.
 
Hallo,
bis c) bin ich ebenfalls auf die genannten Ergebnisse von Philips bzw Stephan gekommen.

bei d) bin ich momentan noch am kämpfen
Beispiel Alfa Bank:
LGD = 45% (standardisiert)
EAD = 75% * Kreditvolumen
q = 99,9%
p = 0,1882 (gem Formel 3.23 auf S.158)
N^-1(0,0113) = -2,28 (aus Normalverteilungstabelle)
N^-1(0,999) = 3,09 (aus Normalverteilungstabelle)

wenn ich das in die Formel 3.18 auf S 150 einsetze bekomme ich im inneren Term des nächsten zu bestimmenden Normalverteilungswertes einen Wert > 4 raus... das ist aber unsinnig! Wo ist da mein Denkfehler???
Hatte zunächst im inneren Term das gleiche Problem wie du, dann ist mir aufgefallen dass ich bei der Transformation von N^-1(x) einen Fehler gemacht hatte und das Minus (nach der Transformation) vor dem Wert vergessen hatte. Danach kommt man auf ein sinnigeres Ergebnis ;-)
 
Ich hänge gerade bei d):
Habe nun für die Charlie AG und die Bravo AG bereits die Aufgaben durchgerechnet.
Mit der Alfa Bank tu ich mich jedoch schwer, da hier kein Umsatz sondern eine Bilanzsumme angegeben ist. Habe schon im Skript rumgeblättert aber nichts brauchbares gefunden, wie hier mit der Größe S (Umsatz) umzugehen ist. Geht man einfach logischerweise davon aus dass die Bank einen Umsatz von mehr als 50 Mio. macht, damit man die Größe S in den weiteren Berechnungen einfach aussen vor lassen kann (Berechnung von p(PD))?
 
@ Atomic_Winter. Ich komme nicht auf das p, du hast doch auch die Formel (3.23) genommen und dann die ausfallrate 0.3 eingesetzt oder?

p= 0,12 (1-exp (-50 PD))+0,24 exp (-50 PD)

= 0,12*(1-exp (-50*0,3))+ 0,24*exp(-50*0,3)

= 0,119999963 + 0,000000073

p = 0,120
??Wo bin ich falsch??
 
zu Aufgabe d) Alfa Bank: auf S.158 steht, dass für Forderungen gegenüber große Banken (Bilanzsumme oberhalb von 70Mrd Euro) die Korrelation p zusätzlich mit dem Faktor 1,25 multipliziert wird. Das bedeutet für mich im Umkehrschluss, dass für die Alfa Bank (Bilanzsumme kleiner als 70Mrd Euro) die Korrelation nur nach Formel 3.23 berechnet wird. Die Ergänzung 3.24 gilt nur für (mittelständische) Unternehmen, nicht für Banken.
Folglich benötigt man den Umsatz nicht für die Berechnung.
 
ich habe eben Aufgabe d) durchgerechnet: Für die Alfa Bank und die Bravo AG habe ich wohl Rechenfehler gemacht. Ich bekomme kein Ergebnis raus. Könntet Ihr mir bitte Eure Ergebnisse durchgeben? Bei der Charlie AG habe ich ein ergebnis von RW=8,34. Was habt Ihr als Ergebnis? VG
 
Bei Aufgabe d)

Klasse AA: Da bekomme ich für eine PD von 0,29% für p = 0,224 (gemäß Formel 3.23), weiterhin rechne ich mit den Formeln aus Tabelle 3.4 Seite 159.Warum verwendet ihr Formel 3.18 für den unerwarteten Verlust?Es geht doch um die Risikogewichte.
 
Zu g)
Ich habe eine harte Kernkapitalquote von 7,7%, eine zus. Kernkapitalquote von 1,6% und das Ergänzungskapital beträgt 2,7%.

Zunächst gehe ich durch, ob die einzelnen Quoten erfüllt sind:

Harte Kernkapitalquote (mind. 4,5%) ist erfüllt
Kernkapitalquote(min. 6%) ist mit folgender Aufteilung erfüllt: 1,6% zus. Kernkapital +4,4% hart. Kernkapital
Gesamtkapitalquote(mind. 8%) ist mit zus. 2% aus dem Ergänzungskapital erfüllt.

Somit sind noch 3,3% hartes Kernkapital übrig(7,7% - 4,4% = 3,3%)

Es besteht nun eine aufsichtsrechtliche Forderung von: 2,5% Kapitalerhaltungspuffer + 2% antizyklischer Kapitalpuffer = 4,5%

Das führt zu einem Erfüllungsgrad von 3,3% / 4,5% = 73,3, es dürfen also bis zu 40% ausgeschüttet werden.
Wenn nun eine vollständige Ausschüttung erfolgen soll, darf der antizyklischen Kapitalpuffer max. 0,8% betragen(3,3% übriggebliebenes hartes Kernkapital - 2,5% Kapitalerhaltungspuffer).
 
Wieso habt ihr bei b) für die Alfa Bank alle 50 %??
In dem Text auf Seite 142 steht dass für Forderungen an Banken in Deutschland die Wahl auf die Einstufung nach dem Sitzstaat getroffen wurde und dementsprechend Tabelle 3.4 herangezogen werden muss. Bei einer Bonitätsstufe von 3 wird nach Tabelle 3.4 ein Risikosatz von 100 % angewendet?!
diesen Passus finde ich auf der Seite 142 in KE 3 nicht.
gemäß Tabelle 3.2 hat Rating BBB eine Bonistufe 3 und gemäß Tabelle 3.3 ein Risikogewicht von 50%.

Die Sitzstaatregelung greift nur bei Banken ohne eigene Bonistufe gem. Zusatz zur Tabelle 3.3.
 
Hatte zunächst im inneren Term das gleiche Problem wie du, dann ist mir aufgefallen dass ich bei der Transformation von N^-1(x) einen Fehler gemacht hatte und das Minus (nach der Transformation) vor dem Wert vergessen hatte. Danach kommt man auf ein sinnigeres Ergebnis ;-)
vielen Dank, ich bin mittlerweile auch schon auf meinen Fehler gekommen :D

meine Ergebnisse sind bei d) mittlerweile

Charlie: 104,46% bzw 668.544€
Alfa: 82,22% bzw 986.640€
Bravo: 40,49% bzw 809.800€

ich hoffe ich stehe damit nicht ganz alleine da?:)
 
bei e) habe ich 500% als maximales Risikogewicht raus

8 Mio * 500% * 8% = 3,2 Mio

erscheint mir aber relativ simpel von der Rechnung her für 4 Punkte ...
 
diesen Passus finde ich auf der Seite 142 in KE 3 nicht.
gemäß Tabelle 3.2 hat Rating BBB eine Bonistufe 3 und gemäß Tabelle 3.3 ein Risikogewicht von 50%.

Die Sitzstaatregelung greift nur bei Banken ohne eigene Bonistufe gem. Zusatz zur Tabelle 3.3.
Das ist nicht richtig, ich zitiere aus der KE S.142:
"Bei Forderungen an Banken hat Basel 2 den nationalen Aufsichtsbehörden das Wahlrecht gelassen, die Risikogewichte entweder von der Bonitätsbeurteilung der Bank selbst oder aber ihres Sitzstaates abhängig zu machen. In Deutschland wurde die zweite Option gewählt. D.h. das Risikogewicht für Forderungen an Banken hängt ab von der Bonitätsberuteilung des Staates, in dem die Bank ihren Sitz hat.Es gelten die Risikogewichte gemäß Tabelle 3.4"
 
sorry, habe vergessen zu schreiben welche Aufgabe d) Alfa-Bank >>> soweit bin ich auch, wie Burchard hier oben aufführt, allerdings komme ich dann nicht weiter:
setze ich diese Werte in die innerer Klammer der RW-Gleichung ein, dann erhalte ich:
N((-2,28+1,34)/0,9)=N(-1,04) und das geht nicht, da 1,04>1 ist. Dies lässt sich unter Zuhilfenahme von Abb. 3.9 nicht lösen.
 
Das ist nicht richtig, ich zitiere aus der KE S.142:
"Bei Forderungen an Banken hat Basel 2 den nationalen Aufsichtsbehörden das Wahlrecht gelassen, die Risikogewichte entweder von der Bonitätsbeurteilung der Bank selbst oder aber ihres Sitzstaates abhängig zu machen. In Deutschland wurde die zweite Option gewählt. D.h. das Risikogewicht für Forderungen an Banken hängt ab von der Bonitätsberuteilung des Staates, in dem die Bank ihren Sitz hat.Es gelten die Risikogewichte gemäß Tabelle 3.4"
Aus welchem Semester sind deine Unterlagen? Eventuell gab es hier Änderungen?
Auf Seite 142 (Unterlagen aktuelles Semester) steht diese Passus nicht.

Hier der Link zur aktuellen pdf:
https://vu.fernuni-hagen.de/lvuweb/lvuauth/file/FeU/WiWi/2014WS/41520/material/ungetaktet/finanzintermediation_KE3.pdf
 
zu k:
ich habe für hc = 6% hfx = 8% und für he = 0(!), 0 da es sich ja um normale Kredite handelt die über Staatsanleihen besichert werden.
Dh:
EAD° = EAD - C(1-0,06-0,08) = 15 - 11,18(1-0,06-0,08) = 5,39Mio
Am Ende noch
5,39Mio * 0,08 * 0,5 = 0,215Mio EUR
 
Ah ok - dann stimmen wir eh wieder überein :) Du hast also auch durch die gesamte Bilanzsumme dividiert!? Was hat es mit dem risikogewichteten Aktiva auf sich?

Wie schaut euer Ergebnis bei den folgenden Aufgaben aus?

Ich komme auf folgende Zahlen:

g.) Sicherheiten im Wert von 11,176 Mio. EUR

h.) neue Eigenkapitunterlegung: 331.764 --> Differenz daher 268.235

j.) habt ihr da den USD Wert umgerechnet oder muss ich einfach USD nehmen und mit dem Fremdwährungsabschlag umrechnen?

k.) 12,5 Mio.

Hat das noch jemand vielleicht so?

LG
Hey, wie kommst du bei k auf die 12,5 Mio ? Vielen Dank im Voraus :)
 
zu d)

auf Seite 161 wird die komplette Rechnung eigentlich ganz gut erläutert.

ich hatte in meiner bisherigen Berechnung (gem S 155) den Laufzeitanpassungsfaktor noch nicht berücksichtigt. Dieser wird auf S 159 erst eingeführt ... ganz schön verwirrend :confused:

am Beispiel Alfa

Korrelation:
p= 0,12 * (1-exp(-50*0,0113)) + 0,24*exp(-50*0,0113) = 0,1882

Laufzeitanpassungsfaktor:
m(PD) = m(0,0113) = 1,2482

RW= 1,06*12,5*0,45 (N( (N^-1(0,0113)+Wurzel0,1882 *N^-1(0,999)) / Wurzel1-0,1882) -0,0113) *1,2482
= 1,0263 = 102,63% --> (

@gc_star : N(-1,043) = 0,8508 --> einfach an der Tabelle von den äusseren Werten nach innen ablesen, wie in der Beschreibung zur Tabelle 3.9 erläutert.

Eigenmittelunterlegung = 15Mio *1,0263 * 0,08 = 1.231.560

würdet ihr bei diesem Ergebnis zustimmen?
 
zu e:

ich würde wirklich 8Mio * 0,08 * x = 3,2Mio rechnen und nach x auflösen. Es ergibt sich x= 5,0. Auch mir kommt es relativ simpel vor, aber es gibt keine historischen Ausfallraten auf deren Basis man einen PD- Wert berechnen könnte.
 
könntet Ihr mir bitte die Rechnung von d) für die Alfa-Bank erklären. Ich komme nicht auf das Ergebnis 1,0263.

Also ich verstehe folgende Rechnung, die Burchard aufgestellt hat:

RW= 1,06*12,5*0,45 (N( (N^-1(0,0113)+Wurzel0,1882 *N^-1(0,999)) / Wurzel1-0,1882) -0,0113) *1,2482

aber ich komme nicht auf 1,0263.

für den Therm
N( (N^-1(0,0113)+Wurzel0,1882 *N^-1(0,999)) / Wurzel1-0,1882) habe ich das Ergebnis N(-1,043)=0,8508 ergibt.

Gebe ich diese Ergebnis in die gesamte Gleichung ein:
RW= 1,06*12,5*0,45 (0,8508-0,0113) *1,2482 ergibt bei mir: 6,248.

Wie kommt Ihr auf das Ergebnis 1,0263?
 
Ich bin der Meinung die 3,2 Mio. € Eigenkapitalunterlegung bezieht sich auf alle 3 Kredite.
Tausch von Charlie AG gegen Delta AG.
 
Was meinst du mit Tausch von Charlie AG gegen Delta AG? Dass du mit der PD von der Charlie AG rechnest? Ich schicke die EA morgen per Eilbrief ab, heute kommt der letzte Schliff ;)
 
zu k:
ich habe für hc = 6% hfx = 8% und für he = 0(!), 0 da es sich ja um normale Kredite handelt die über Staatsanleihen besichert werden.
Dh:
EAD° = EAD - C(1-0,06-0,08) = 15 - 11,18(1-0,06-0,08) = 5,39Mio
Am Ende noch
5,39Mio * 0,08 * 0,5 = 0,215Mio EUR

damit meinst du bestimmt die Aufgabe j)

kurz bevor ich die EA abschließen wollte, bin ich noch mal über die Formulierung in h), j) und k) gestolpert.

Es wird immer davon gesprochen: "um welchen Betrag reduziert sich die Eigenkapitalunterlegungsvorschrift" bzw "im Vergleich zur Situation ohne Sicherheiten"

Mit welchem Betrag habt Ihr denn verglichen? Dem Wert des Standardansatzes, des IRB-Basisansatzes oder noch etwas anderes?
 
bei diesem Stand würde ich meine EA bisher absenden ...

h)
Gemäß Tabelle 3.3 beträgt das Risikogewicht des Kredites im Standardansatz ohne Kreditrisikominimierung 50%. Aufgrund der Sicherheit kann stattdessen deren geringeres Risikogewicht in Höhe von 20% zugrunde gelegt werden, allerdings nur bis zum Marktwert der Sicherheit.

16 Mio$ = 11,76 Mio€

11,76 Mio € * 95% = 11,17 Mio€ (Marktwert der Sicherheit)

11,17 Mio€ können somit von dem Kredit gedanklich abgezogen werden. Die verbleibenden 3,83 Mio€ werden mit dem ursprünglichen Risikogewicht von 50% weiter angesetzt.

11,17 Mio€ * 20% = 2,23 Mio€ (risikogewichtete besicherte Aktiva)

3,83 Mio€ * 50% = 1,92 Mio€ (risikogewichtete unbesicherte Aktiva)

8% * (2,23 + 1,92) = 0,33 (Mio€) (Eigenmittelunterlegungspflicht mit Sicherheit)

15 * 0,08 * 0,5 = 0,6 Mio€ (Eigenmittelunterlegungspflicht ohne Sicherheit)

0,6 Mio€ - 0,33 Mio€ = 0,27 Mio€ (weniger Eigenmittel die benötigt werden)
 
j)
EAD° = EAD(1+hE) – C(1-hC-hFX)

16 Mio$ = 11,76 Mio€

11,76 * 0,95 = 11,17 (Mio€)

EAD° = 15 (1+0) – 11,17 (1-0,06-0,08) = 5,39 (Mio€)

8% * 50% * 5,39 = 0,22 (Mio€ Eigenmittelunterlegungspflicht im umfassenden Ansatz)

15 * 8% * 50% = 0,6 (Mio€) (Eigenmittelunterlegungspflicht ohne Sicherheit)

0,6 – 0,22 = 0,38 (Mio€) (weniger Eigenmittel die benötigt werden)
 
k)
15 * 8% * 50% = 0,6 (Mio€) (Eigenmittelunterlegungspflicht ohne Sicherheit)

0,3 Mio€ ist also der Zielwert

8% * 50% * EAD° = 0,3 (Mio€)

EAD° = 7,5 (Mio€)

7,5 = 15 – C * (1-0,06-0,08)

C = 8,72 (Mio€)

8,72 Mio€ / 0,95 = 9,18 (Mio€) (Nominalwert)

9,18 Mio€ = 12,48 Mio$ (Nominalwert)
 
d)

Habe dort ähnliche Resultate wie Zitronenfalter und Burchard:

Alfa 102,63% und 1.231.560 €
Bravo 50,91% und 1.138.200 €
Charlie 98,38% und 629.632 €

Bei e) komme ich bisher nur auf die Lösung, die schon genannt wurde, die mir aber zu einfach scheint. Bei 4 Punkten muss der Rechenweg doch ein bisschen komplexer sein...
 
Bei e) habe ich mit der Summe aus Aufgabe aus d) weitergearbeitet, d.h. den Anteil der Charlie AG abgezogen, und dann die Differenz zu 3.2 Mio genommen.
Damit kam dann auch ein "vernünftigerer" Wert raus, 5 erscheint mir ein schon bisschen hoch...
 
Bei e) habe ich mit der Summe aus Aufgabe aus d) weitergearbeitet, d.h. den Anteil der Charlie AG abgezogen, und dann die Differenz zu 3.2 Mio genommen.
Damit kam dann auch ein "vernünftigerer" Wert raus, 5 erscheint mir ein schon bisschen hoch...
ja, das klingt allerdings etwas vernünftiger ... :D

also lautet meine Rechnung jetzt wie folgt:

3.200.000 (Zielwert) - 1.231.560 (Alfa) - 1.138.200 (Bravo) = 830.240 (übrige Eigenmittel für Delta)

8 Mio * RW * 0,08 = 830.240
RW = 1,2973 = 129,73%

besonders anspruchsvoll wird die Rechnung somit zwar auch nicht, aber es macht auf jeden Fall mehr Sinn!
 
j)
EAD° = EAD(1+hE) – C(1-hC-hFX)

16 Mio$ = 11,76 Mio€

11,76 * 0,95 = 11,17 (Mio€)

EAD° = 15 (1+0) – 11,17 (1-0,06-0,08) = 5,39 (Mio€)

8% * 50% * 5,39 = 0,22 (Mio€ Eigenmittelunterlegungspflicht im umfassenden Ansatz)

15 * 8% * 50% = 0,6 (Mio€) (Eigenmittelunterlegungspflicht ohne Sicherheit)

0,6 – 0,22 = 0,38 (Mio€) (weniger Eigenmittel die benötigt werden)
Habe ich bis zu den 0,22 genauso.

Muss man die 0,22 nicht von der Eigenmittelunterlegungsvorschrift im IRB Ansatz abziehen, d.h. von den 1.231.560?
15 * 8% * 50% = 0,6 gilt doch nur für den Standardansatz, oder sehe ich das falsch?
 
Habt ihr bei d) eigentlich alle drei Eigenkapitalunterlegungsvorschriften addiert und als Summe angegeben?
 
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