EA 2 (zu KE 3) - WS 16/17

Hey,

Hier meine ersten Lösungsvorschläge:
Aufgabe 1
a) B (S. 8)
b) A (S. 24)
c) A (S. 42)
d) B (S. 20)

Aufgabe 2
a) S. 6-9
b) S. 17
c) S. 13-15

Aufgabe 3
a) S. 26, 31
b) S. 27, 29
c) S. 60, 63

Aufgabe 4
a) F (S. 74)
b) F (S. 77)
c) R (S. 79)
d) F (S. 81)
e) F (S. 77)
f) F (S. 71)
g) F (S. 64)
h) R (S. 56?)
i) F (S. 41/42)
j) F (S. 55)
 
Ich habe bei 1b) die Antwort C angekreuzt, aber wenn ich die möglichen Antworten mit der Liste auf S.24 vergleiche, stelle ich fest, dass sowohl A als auch C in der Liste auftauchen (oder übersehe ich da irgendein kleines Wörtchen?!?).
Bei 4h) habe ich F, da im Aufgabentext "Strategische Erfolgsfaktoren" aufgeführt wird, ich aber kein Pendant im Kurstext auf S. 56 finde.
 
Aufgabe 1
a) –b -> KE3 Seite 8
b) – c -> KE 3 Seite 24
c) – c -> KE3 Seite 42
d) –b -> KE3 Seite 20

Aufgabe 4
a) Falsch
b) Falsch
c) Richtig
d) Falsch
f) Falsch
g) Falsch
h) Falsch (S. 56)
I) Falsch
J) Falsch

Aufgabe 2
a) ● Nach der DIN69901 ist ein Projekt ein Vorgehen, dass einmalig hinsichtlich seiner Zielvorgabe, zeitlich, finanziell, personell oder andere Bedingungen ist. Zudem ist ein Projekt von anderen Vorhaben abgegrenzt und wird projektspezifisch organisiert.

● Projekte können nach folgenden Gliederungskriterien differenziert werden:
- Projektinhalte (z.B. Marketingprojekte, Forschungsprojekte, IT-Projekte, Unternehmens-
beteiligungsprojekte)
- Stellung des Kunden bzw. Auftraggebers (z.B. Externe oder Interne Projekte)
- Grad der Wiederholung (z.B. einmalig, ähnlich wiederkehrende Projekte
- Beteiligte Organisationseinheiten (z.B. Abteilungsinterne Projekte, Abteilungsübergreifende Projekte, Organisationsübergreifende Projekte)
- Schwierigkeitsgrad (z.B. Umfang, Komplexität)
- Branche
- Projektstandort
- Projektziel
- Projektdauer

Des Weiteren können Projekte auch nach Unternehmensfunktionen, wie Forschung und Entwicklung, differenziert werden.

● Als IT–Projekte werden in der Praxis alle Projekte bezeichnet mit IT-Anteil.
An diesem Lehrstuhl werden IT-Projekte als Projekte bezeichnete, die keine Beteiligung einer Fachabteilung, sondern ausschließlich die Informatik betreffen.

Andere Wissenschaftler definieren IT-Projekte, als „ein Vorhaben mit in der Regel organisationalen und informationstechnischen Aspekten und Tätigkeiten zur Erreichung eines betriebswirtschaftlich motivierten Ziels“ (Toschläger 2003, S. 22 ff)

Folgende Charakteristika weisen IT-Projekte aus:
● optimale Kalenderdauer von 6 – 12 Monate, durchschnittliche Personalbindung von 2 Voll-
zeit – Mitarbeitern und 2-5 zeitweilige Mitarbeitern
● hoher Mehraufwand und zeitliche Verschiebung durch evtl. Mitarbeiterwechsel/
Mitarbeiterabhängigkeiten
● viele Kleinprojekte nach Abschluss komplexer IT-Projekte

b) Für die Einführung einer ERP-Lösung im mittelständischen Unternehmen eignet sich eine Einfluss-Projektorganisation. Dabei übernimmt die Projektleitung eine Stabsfunktion ein.

Die Aufgabe liegt hierbei bei einer sachlichen, terminlichen und kostenmäßige Koordination, Sammeln und Aufbereiten von relevanten Informationen, sowie die Unterbreitung von Vorgehensvorschlägen und Ausarbeitung von Entscheidungsvorlagen.

Die Entscheidungen werden durch die Leiter des vom Projekt betroffenen Fachbereichs betroffen.

Die Mitarbeiter sind dabei funktionell am Projekt beteiligt jedoch disziplinarisch in der Linienorganisation zugeordnet.

Ein großer Vorteil ist hierbei, dass das Personal schnell und leicht zur Verfügung steht. Die Projektbeteiligte müssen nicht in eine spezielle Organisationsform überführt werden und können gleichzeitig in mehreren Projekten arbeiten und die Aufgaben ihres Tagesgeschäftes bearbeiten.

Eine autonome Projektorganisation ist nur dann sinnvoll, wenn es sich um komplexe oder zeit- oder unternehmenskritische Projekte handelt. Bei dieser Art der Organisationsform werden die Mitarbeiter aus ihrer täglichen Aufgabe gelöst und stehen voll und ganz dem Projekt zur Verfügung. Hierbei handelt es sich um eine selbstständige projekteigene Organisation. Die Mitarbeiter werden voll und ganz in das Projekt integriert. Für die Einführung einer ERP-Lösung ist diese Organisationsform nicht unbedingt geeignet.

Dagegen ist zu überlegen, ob eine Matrixorganisation für die Einführung einer ERP-Lösung in Betracht zu ziehen ist. Die Mitarbeiter würden disziplinarisch dem Leiter in der Linienorganisation unterstellt sein. Während des Einsatzes im Projekt sind sie jedoch dem Projektleiter untergeordnet.

Das Projektteam und der Projektleiter fühlen sich für das Projekt verantwortlich. Es ist eine bessere Regelung der Verantwortung und Entscheidungskompetenz für den Projektleiter gegeben und das Personal ist flexibel einsetzbar. Ein Nachteil hierbei wäre jedoch, dass es zu Konflikten zwischen der Fachbereichsleitung und Projektleitung geben könnte.

c) Phase 1 Bedarfsermittlung:
In dieser Phase werden der Bedarf an neuer oder weiterer IT-Unterstützung, die wirtschaftliche Notwendigkeit sowie die verfügbaren Ressourcen ermittelt. Dies wird in einem Business Case zusammengefasst und anhand dessen entschieden, ob ein Projekt durchgeführt oder abgelehnt wird.

Phase 2 Anforderungsvereinbarung und Zielformulierung:
Hier werden die Details festgelegt. Welche Funktionen soll das erstellende Produkt verfügen?
Welche Qualität soll dabei erreicht werden? In dieser Phase kann der genau Aufwand ermittelt und das Budget bereitgestellt werden.

Phase 3 Planungsphase:
In dieser Phase werden die erforderlichen Aktivitäten festgelegt und die notwendigen Ressourcen zugeordnet. Personaleinsatz und Zeitpläne werden erstellt, sowie Zwischenziele werden definiert. Außerdem werden Pläne zur Qualitätssicherung, Risikovorsorge oder Benutzerschulung erstellt. Diese Pläne werden dann zur Genehmigung vorgelegt.

Phase 4 Realisierungsphase:
Hier beginnt die konkrete Arbeit am Projektprodukt. In dieser Phase wird das Design entworfen, programmiert, Test durchgeführt und dokumentiert. Nach Beendigung dieser Phase ist das Produkt fertig entwickelt und in einer Testumgebung installiert, die Funktionalität getestet und die Qualität geprüft. Des Weiteren wurde alles dokumentiert und die Schulungsunterlagen erstellt.

Phase 5 Einführung:
Das endgültige und freigegebene Produkt wird in die Zielumgebung installiert und in den produktiven Betrieb übernommen. Die bisherigen Verfahren werden auf die neuen Verfahren umgestellt. Der Projektleiter stellt die Projektunterlagen zusammen und die Erfahrungen werden dokumentiert.

Teilweise ist die Unterteilung eines Projekts in Phasen nicht ausreichend. Die einzelnen Phasen können zu umfangreich sein oder die Ergebnisse liegen am Ende der Phase noch nicht vor. Deshalb ist eine Unterteilung in Meilensteine zu empfehlen. Darunter sind wichtige Ereignisse eines Projekts zu verstehen, die mit dem Erreichen eines Zwischenziels verbunden sind. Somit können Projekterfolge während der Projektlaufzeit besser gemessen werden.

Meilensteine sollten über Sachergebnisse und einen Fertigstellungstermine verfügen. Meilensteininhalte sind dadurch gekennzeichnet, dass sie wesentlich, überprüfbar, übergebbar, eindeutig festgelegt und im Voraus definiert sind. Die Meilensteintermine werden während der Projektplanung ermittelt.

Aufgabe 3

a) Bei der Terminplanung werden die Projektabläufe terminiert. Hierbei wird für jedes Element des Planungsablaufes die Zeitdauer zwischen Anfangs- und Endtermin geschätzt. Voraussetzung für einen realistischen Arbeitsaufwand ist dabei eine exakte Beschreibung der jeweiligen Arbeitsumfänge und der dafür benötigten Hilfsmittel. Im Anschluss daran ist zu klären, wie viele Personen eingesetzt werden und inwiefern diese parallel oder sequenziell arbeiten können. Des Weiteren ist zu klären inwieweit Zwischenergebnisse für weitere Arbeitsschritte benötigt werden und mit welchen Wartezeiten oder Fristen bei der Abwicklung der Arbeitspakete zu rechnen ist.

Bei der Kapazitätsplanung werden zuerst die Ressourcen für die entsprechenden Vorgänge des Projekts ermittelt. Im Anschluss daran wird der benötigte Bedarf der Ressourcen des jeweiligen Vorgangs festgestellt. Danach wird der Gesamtbedarf aller Vorgänge und Arbeitspakete errechnet und mit der vorhandenen Kapazität abgeglichen.

Die Aufwandsschätzung dient als Grundlage für die Kapazitäts- und Terminplanung. Sie können in Algorithmischen Methoden, Vergleichsmethoden und Kennzahlenmethoden unterschieden werden.

Vergleichsmethoden stellen einen Bezug zwischen vergangenen und geplanten Entwicklungen her. Dabei werden Erfahrungsdaten aus abgeschlossenen Projekten unter Verwendung entsprechender Vergleichskriterien genutzt.

Bei der Kennzahlenmethode wird das systematische Sammeln von Daten aus abgeschlossenen Projekten vorausgesetzt. Dabei dienen die gesammelten Daten als Ableitung aussagekräftiger Kennzahlen, die zum Bewerten von Schätzgrößen verwendet werden können.

Die Kennzahlenmethode kann ich Multiplikatoren-, Produktivitäts- oder Prozentmethoden unterteilt werden.

b) Die Projektkontrolle hat zum Ziel, Planabweichungen frühzeitig zu erkennen, um unnötige Kosten zu vermeiden. Je früher Fehler aufgedeckt werden, desto größer ist die Chance, Abweichungen best möglichst zu korrigieren. Dabei werden Ist-Werte mit den Plan-Werten der einzelnen Projektparameter gegenübergestellt. Je kleiner die zu betrachtende Einheit ist, desto größer ist der Kontrollaufwand. Die Überwachung des Projekts erfolgt in bestimmten zeitlichen Abständen. Die Projektkontrolle kann in Planungskontrolle und Realisierungskontrolle unterteilt werden. Der Planungskontrolle sind die Aufwands- und Kostenkontrolle sowie die Terminkontrolle untergeordnet. Der Realisierungskontrolle sind die Sachfortschrittskontrolle, Qualitätsprüfung, Dokumentationskontrolle und Informationskontrolle zugeordnet. Ein weiterer wichtiger Punkt der Projektkontrolle ist die Übergabe der Ergebnisse an den Auftraggeber.

Die Projektsteuerung ist dagegen ein kontinuierlicher Prozess, während der gesamten Projektlaufzeit. Die in der Projektkontrolle festgestellten Abweichungen erfordern eine aktive und wirkungsvolle Projektsteuerung. Die Abweichungen zwischen Soll- und Istwerten sollen ausgeglichen werden. Unter den Steuerungstätigkeiten fallen die direkt wirksame Steuerung, indirekt wirksame Steuerung, Maßnahmen zur Qualitätssicherung und Koordination. Ziel der Projektsteuerung ist es, dass die Ergebnisse in vorgesehenen Zeitrahmen, mit der zu erwartenden Qualität, zu geplanten Kosten und in der benötigten Anzahl erarbeitet werden können.

Die Projektsteuerung ist in der Umsetzung schwieriger umzusetzen als die Projektkontrolle. Die Planung und Kontrolle eines Projektes können mittels gewisser Methoden oder Verfahren durchgeführt werden. Die Steuerung dagegen kann nicht nach vordefinierten Mustern erledigt werden. Sie ist von der Projektleitung und dessen Erfahrungen und Einschätzungen abhängig.

c) ???
 
Ich habe bei 1b) die Antwort C angekreuzt, aber wenn ich die möglichen Antworten mit der Liste auf S.24 vergleiche, stelle ich fest, dass sowohl A als auch C in der Liste auftauchen (oder übersehe ich da irgendein kleines Wörtchen?!?).
Bei 4h) habe ich F, da im Aufgabentext "Strategische Erfolgsfaktoren" aufgeführt wird, ich aber kein Pendant im Kurstext auf S. 56 finde.
Sehe ich genauso! Ich kreuze jetzt einfach beides an be 1b und schreibe dazu, dass beide Aussagen 1:1 in der KE stehen. Oder übersehe ich auch ein Wort?
Bei 4h) stimmte ich dir auch zu!
 
Sagt mal, Aufgabe 1 b)

Ein Projektstrukturplan hat folgende Aufgaben zu erfüllen
A: Ordnen aller Arbeitspakete (steht im Skript)
B: Verknüpfen der Teilpläne (steht nicht)
C: Gemeinsame Sichtweise (steht im Skript)
D: Zerlegen der Arbeitspakete (steht nicht)

Was denn nun? A oder B? Auf S. 24 steht beides als korrekt ...
 
Hallo, ich schreibe dieses Semester Klausur in IT-Governanance,habe mich aber nicht als Wiederholer angemeldet, habe deshalb auch keinen Zugang zu EA 1 und EA2. Kann bitte jemand wenigstens stichpunktartig Themen der EA 1 und 2 aufschreiben (o. als Datei hier hochladen) . Danke im Voraus!
 
Hallo, habt ihr eure Einsendearbeit schon zurück? Ich warte immernoch, habe sie im Regionalzentrum ein paar Tage vor der Deadline im Januar abgegeben gehabt und werd langsam etwas nervös, die Klausur ist ja schon bald und das ist meine letzte Prüfung, wollte ungern ein Semester dranhängen müssen :/
 
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