EA 3 (Lotse) WS 13/14

#2
Hallo,
meine Lösungen lauten:
1. B,D, mit E bin ich mir nicht sicher
2. E
3. A, B
4. A, E
5. C und ev. E
6. A, C, E. B ist meiner Meinung nach nicht richtig (sh. Kurs 3, S. 47, 6.1)
7. A
8. A, C
9. D
10. A, D
 
#3
Hallo
nachstehend mein Lösungsvorschlag:
1) B,D => bei E ist mE nicht das OWiG von 1968 sondern das von 1952 daher falsch
2) E
3) A,B,E
4) E ==> bei A bin ich unsicher, da im Skript steht, dass die selben Rechtfertigungsgründe wie in der StPO im OWiG stehen, allerdings könnte man das dortige eigens anführen wieder als lex spezialis verstehen, mir ist nicht ganz klar worauf die Frage abzielt ?!
5) D,E
6) C,E
7) A
8) C
9) D,E => bei B bin ich unsicher, weil bei einer Teilaussage das Schweigen zu Lasten ausgelegt werden kann, so gesehen muss man vollständig aussagen (oder ganz schweigen) , wenn man diese negativen Folgen nicht mag. Allerdings eine explizite Anordnung ist nicht da, man muss natürlich nicht, wenn man die negativen Folgen in Kauf nimmt.
10) A,D,E

lg
Sigi
 
Zustimmungen: Coda
#5
Hallo, meine Ergebnisse entsprechen wieder weitgehend denen von Sigi70, mit folgenden Ausnahmen:
4) nur A => es werden die behördlichen Genehmigungen (Dispens) genannt, die es m.E. nicht im Strafrecht gibt. Bei E ist Versuch nur zu prüfen, wenn Versuch strafbar ist, was in der Norm stehen müßte.
8) nur B, => entspricht m.E. dem Beispiel auf S. 56, wo K nur Aufgrund der Kenntnis pflichtwidrig handelte. Bzgl. C+ D sehe ich gleichartig: Verbandsgeldbuße bei Bereicherung oder Verstoß gegen Pflichten gem §30 I OWiG. Daher stimmen für mich beide Aussagen nicht
9) nur D => E gilt nur für DNA-Proben, Alkoholbestimmung ist aber möglich bei Zustimmung -> daher nicht unzulässig. B verstehe ich genauso wie Sigi70 und halte es daher für falsch.

Schönen 1. Advent allerseits
 
#6
Hallo Coda,
also da wir zumindest 5 Übereinstimmungen haben, bin ich ja beruhigt :))
Bei Aufgabe 9E hatte ich mir §46 IV S3 OWIG dazu notiert
Bei 8B ==> war mein Remark "nein" Seite 66 leider habe ich nicht die Skriptnr dazu notiert, wobei meine Seitenangaben sich immer auf das PDF beziehen (nicht die auf der Seite stehenden Nummern)
Bei Aufgabe 4 habe ich meine Antworten auf deinen Vorschlag geändert, bez des Versuches hast du recht, es ist bei Verbrechen stets aber bei Vergehen nur wenn es im Gesetz steht der Versuch strafbar §23 StGB.
lg
Sigi
 
#7
Hallo!,

ganz kurz: ich vermute das 10D falsch ist, soweit ich weiss wird nicht die Fahrerlaubnis sondern der Führerschein beschlagnahmt :), die 8D sollte auch falsch sein, (Verletzung der betrb. Pflichteun + Bereicherung des Unternehmens) als kann es nicht NUR ersters sein.

Grüße,
Raoul
 
Zuletzt bearbeitet:
#8
Hallo,
jetzt sind wir schlauer, hätte ich mal auf Raoulx12usw. gehört, das mit dem Führerschein != Fahrerlaubnis hätte man vermeiden können. Ansonsten bin ich mit 84 P eigentlich zufrieden.
Allerdings ist mir nicht klar, wieso bei Aufgabe 8 C richtig sein soll, selbst die kommentierte Musterlösung (die im Text Punkt C allerdings nicht erwähnt) erwähnt, dass gegen ein Unternehmen eine Verbandsgeldbuße verhängt werden kann, wenn es bereichert werden soll. Selbst wenn man sagt, bereits das Ziel einer Bereicherung, auch wenn diese nicht tatsächlich umgesetzt wird, reicht für die Verbansgeldbuße, dann würde ich den Satz aus der Aufgabe nicht als richtig bezeichnen.
Was solls, hauptsache gewonnen ...

Schönen zweiten Advent.
 
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