Einsendearbeit EA 40561 WS2013/14 12.12.2013

Hallo

da ich dieses Thema noch nicht gesehen habe bin ich mal ganz mutig und stelle meine Vorschläge zur Diskussion. - Bei ein paar Aufgaben bin ich mir sehr unsicher und deswegen auf Eure Resonanz gespannt.

1 - A, B, D
2 - A, C, D, E
3 - A, B, E
4 - A, B, C, E
5 - A, C, D
6 - E
7 - A
8 - A, B, D, E
9 - D
10 - A, B, C, E

Lieben Gruss
Stefan
 
Hallo,

hier kommen meine Ergebnisse! :) einige sind abweichend von deinen, deswegen habe ich Erklärungen dazu geschrieben!

1. A,B,D
2. C,E

--> A habe ich hier als F gewertet, denn es handelt sich hier um einen Handelsvertrag (Vertragspartner sind beides Unternehmer) - in diesem Fall ist die Leistung SOFORT fällig, wenn nix anderes vereinbart wurde

--> D habe ich als F angesehen, da "Mitte des Monats" meiner Ansicht nach nicht unter das Kalendergeschäft fällt, da nicht eindeutig bestimmbar - manche Monate haben 30 Tage, andere 31 Tage und der Februar sogar nur 28 (29) Tage!

3. A,B,D

--> D wird genauso als Beispiel angeführt bei KE 1, Seite 46 - wichtig ist hier das Wort "RechnungsERTEILUNG"; hieße es "Rechnungsdatum" wäre es wieder F!
--> E hab ich irgendwie aus dem Bauch heraus als F makiert, aber könnte dennoch richtig sein...mich stört ein bisschen, dass dort nicht steht "noch in der 40.KW"

4. A,B,C,E
5. A,B,C,D

--> B ist meines Erachtens nach R, denn ein Verbraucher hat IMMER ein 2-wöchiges Widerrufsrecht, beginnend von dem Tag an, an dem es ihm mitgeteilt wird

6. E
7. C

--> A habe ich als F makiert, denn in §639 wird auf den Haftungsausschluss bei Werkverträgen eingegangen!
--> C müsste richtig sein, denn in §640 steht, dass die "Abnahme wegen unwesentlicher Mängel nicht verweigert werden kann"

8. A,B,E

--> D hab ich hier als F makiert, da in §651e (4) steht "Der Reiseveranstalter ist verpflichtet, die infolge der Aufhebung des Vertrags notwendigen Maßnahmen zu treffen, insbesondere, falls der Vertrag die Rückbeförderung umfasste, den Reisenden zurückzubefördern" -- ich habe das nun so interpretiert, dass der Reiseveranstalter den Reisenden NICHT zurück transportieren muss, wenn der geschlossene Vertrag die Rückbeförderung NICHT umfasste

9. B

--> hier habe ich zwischen B und E geschwankt...ich habe es aber so verstanden, als hätten M und O einen Vertrag darüber, dass M O Nachhilfe gibt - dadurch, dass O die Stunde absagt, findet auch keine Leistung seitens M statt; warum hätte er dann ein Recht auf die 8€?

10. A,C

--> E sehe ich als F an, denn er könnte doch den "Abzug neu für alt" verlangen...wären das dann nicht 250€ (neu) - 50€ (alt) = 200€?
--> bei B war ich mir nicht sicher, da die Jeans ja auch gebraucht ist, hab's dann einfach als F gewertet

LG,
Saskia
 
Also Punkt 10 D ist meiner Meinung nach falsch.
Der Grund dafür liegt darin, dass im deutschen Schadensersatzrecht Schäden, die nicht Vermögensschäden sind, nur in Ausnahmefällen ersetzt werden. Grundsätzlich richtet sich der Schadensersatzanspruch entweder auf Ersatz der zur Wiederherstellung erforderlichen Kosten (§ 249BGB) oder, sofern diese nicht möglich ist, auf Ersatz des Wertinteresses (§ 251 BGB). Das Wertinteresse bemisst sich grundsätzlich nach dem Verkehrswert und nicht nach dem subjektiven Wert, den der Geschädigte der Sache beimisst.
http://de.wikipedia.org/wiki/Affektionsinteresse
 
Hey,

bei Aufgabe 5 würde ich sagen B und C sind richtig. Bei A bin ich mir nicht ganz sicher, weil in der Lösung die Einschränkung "termingerecht" enthalten ist, diese Bedingung ist im § nicht aufgeführt.

Aufgabe 6 - E

LG Sunny
 
Hallo,
könnte bei 6 nicht auch D richtig sein?
Bei der Beförderung eines Pakets zu einem Adressaten handelt es sich doch eher um einen Werks- als um einen Dienstvertrag, da sich der Unternehmer auf einen Erfolg verpflichtet (Paket muss auch ankommen), vgl S. 12 KE 3 oder S. 14 KE 3 (Bsp. zur Personenbeförderung)
Gruß Sophie
 
Bei der Beförderung eines Pakets zu einem Adressaten handelt es sich doch eher um einen Werks- als um einen Dienstvertrag, da sich der Unternehmer auf einen Erfolg verpflichtet (Paket muss auch ankommen), vgl S. 12 KE 3 oder S. 14 KE 3 (Bsp. zur Personenbeförderung)
Gruß Sophie
Genau. Das ist ein Beförderungsvertrag http://www.wirtschaftslexikon24.com/d/beförderungsvertrag/beförderungsvertrag.htm
Liebe Grüße
Chrissi
 
Hallo,


2. C,E

--> A habe ich hier als F gewertet, denn es handelt sich hier um einen Handelsvertrag (Vertragspartner sind beides Unternehmer) - in diesem Fall ist die Leistung SOFORT fällig, wenn nix anderes vereinbart wurde

--> D habe ich als F angesehen, da "Mitte des Monats" meiner Ansicht nach nicht unter das Kalendergeschäft fällt, da nicht eindeutig bestimmbar - manche Monate haben 30 Tage, andere 31 Tage und der Februar sogar nur 28 (29) Tage!
hi saskia,

A Handelsrecht und sofort fällig. ich hab das gesetz und die skripte durchsucht und konnte dazu nichts finden. kannst du mir sagen, wo das steht? das wäre super, vielen dank
 
10. A,C

--> E sehe ich als F an, denn er könnte doch den "Abzug neu für alt" verlangen...wären das dann nicht 250€ (neu) - 50€ (alt) = 200€?
im skript auf S 11 ist ein beispiel bei dem heißt es "im Zweifel nicht zumutbar"
also denke ich auch, dass E falsch ist

bei B bin ich auch noch unsicher. aber da er sie anhatte war sie wohl nicht neu sondern gebraucht ..ich werde hier auch falsch ankreuzen
 
hi saskia,

A Handelsrecht und sofort fällig. ich hab das gesetz und die skripte durchsucht und konnte dazu nichts finden. kannst du mir sagen, wo das steht? das wäre super, vielen dank
hey vanessa,

sorry!!! ich hab das ein bisschen falsch gelesen...
also es stimmt, dass wenn nix anderes vereinbart ist, die vom schulder zu erbringende leistung SOFORT fällig ist - siehe §271, ALLERDINGS heißt das nicht, dass der schuldner auch sofort in verzug gerät...
A müsste hier also doch richtig sein, denn in §286 Abs. 3 steht, dass der schulder spätestens nach ablauf einer 30 tage frist nach fälligkeit (sofort) und zugang einer rechnung in verzug gerät...

LG!
 
Anbei meine Ergebnisse mit der Bitte um rege Rückmeldungen ;-)

1 AD
2 ACE
3 ABE
4 ABE
5 BC bei B bin ich mir nicht sicher (z.B. verderbliche Waren)
6 D
7 AC
8 ABD
9 D
10 ABCE
 
Bonsoir Louis und Stefan,

könnt ihr bitte erklären, warum ihr denkt, dass E bei der Aufgabe 4 auch richtig ist? Meiner Meinung nach gibt es keine vorvertragliche Pflichtverletzung, da K unverletzt bleibt.

A+

Viktor
 
Hallo Viktor,
vielen Dank erstmal für deine Frage.
Zuerst war ich mir auch nicht ganz sicher, ob eine Verletzung wichtig ist, ich hab dann mal durchgespielt. Es geht nicht nur darum den Kunden vor Verletzungen zu schützen, sondern auch vor möglichen Verletzungen.

Als Beispiel auch die Sicherung auf Baustellen, die wenn nicht gut ausgeführt, trotz das NOCH nichts passiert ist, zur sofortigen Schliessung der Baustelle führen kann, bis die Sicherheit wieder hergestellt ist. Sowas wird oft auch mit Strafen belegt.

Auch hier wartet man nicht bis was passiert ist, auch wenn das Beispiel aus einem anderen Bereich ist.

Gruss
Louis
 
Hallo Kollegen,

ich habe mal eine generelle Frage zu 4 und 10.

Welche Gesetze sind dafür anzuwenden. Ich komme da irgendwie nicht drauf, das Skript hilft mir auch nicht so wirklich.. Also ich bin da wirklich blank...

Vielen Dank für Eure Unterstützung.

Gruß
Martin
 
Was ist denn mit 7.

A ist meiner Meinung nach falsch, da § 651 die Anwendung vom KV-Recht zulässt.

B ist falsch.
C Steht irgendwie nicht so ganz klar im Gesetz.
D Verjährung gem. § 438 kann Anwendung finden, muss aber nicht. § 643a hat eingene Fristen...
 
Danke Louis,

dein Beispiel mit der Baustelle ist aber nicht zutreffend, denn es zum öffentlichen Recht gehört...
Ich bin noch der Meinung, dass das keine Pflichtverletzung ist, weil K unverletzt bleibt.
Wenn du die Anspruchsgrundlage hast, gib mir bitte Bescheid.
Andere Meinungen zur Aufgabe 4, E?
 
Meine Korrektur:
1. a, d,
2. a, c, d,
3. a, b, e,
4. a, b, c, e,
5. c, d,
6. d,
7. a, bei c bin ich mir immer noch nicht sicher weil in 633 nichts von erheblich und unerheblich steht.
8. a, b, d, e,
9. d,
10. a, b, c, e,
 
Hallo, ich hab ein paar Fragen zu ein paar Fragen :)

Was meint Ihr zu den folgenden Interpretationen

1B: F
KE2 S. 25 oben zu Garantien: "Hin und wieder" wird ein Vertrag zu Gunsten Dritter angenommen, also keinesfalls immer. Ist 1B dann nicht F?

4B: F
"Grundsätzlich vorstellbar" ist ja vieles, das klingt nicht danach, dass das Vertrauen geweckt und genährt wurde, dass der Vertrag mit Sicherheit zustande kommt (KE 1 S.65). Ich würde daher F sagen.

4C: R
Denke R, da es ziemlich easy sein dürfte, eine Transportversicherung zu finden, er den Preis aber bereits agreed hat. Er hat ausserdem den für ihn wichtigen Umstand, dass er die Vase hässlich findet, verschwiegen.

4E: F
Das hat doch überhaupt nichts mit dem Kaufvertrag zu tun, also auf jeden Fall F???

5A: Ja das mit dem "termingerecht", da bin ich mir auch nicht ganz sicher.

5B: F
Wieso soll es denn grundsätzlich ein Widerrufsrecht geben, das steht doch (S. 37 KE2) den Kunden nur zu unter den in §312 Abs. 1 angegebenen Voraussetzungen?

7C: Ich denke gemäss §640 kann wegen unwesentlicher Mängel die Abnahme nicht verweigert werden, aber §633ff müsste für die Gewährleistung schon gelten oder?

10B: "Wert" müsste doch heissen, dass das die Kohle ist, die er für die Jeans wieder bekommt?

10E: Hier ist für mich die Frage, ob die Anschaffung eines gebrauchten Hutes nicht unzumutbar ist. Ich denke ja, daher würde ich hier den Wiederbeschaffungspreis ansetzen und mit F antworten.

Was meint Ihr?

Chris
 
Aufgabe 7: ich wuerde sagen, A ist Richtig. §444 regelt Haftungsausschluss fuer Kaufvertraege. §639 regelt Haftungsausschluss fuer Werkvertraege. Dass sich die beiden fast gleich lesen, spielt ja keine Rolle.
 
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