EA WS 16/17

Hat jemand schon mit der Bearbeitung der aktuellen EA angefangen?

Da ich mir bei Aufgabe 1 sehr unsicher bin bzw. gar nicht weiß was ich machen soll, hier mal meine Ergebnisse mit der Bitte um eure Feedback. :)

Aufgabe 1
a) EBIT=284, Capital Employed= 1.158, ROCE= 24,53 %
b) NOPAT= 170,4, Capital= 1.158, EVA= 83,55, Steward’s r=14,72%
c) hier ändert sich durch FuE Kosten was am Capital da hier nun Equity Equivalents dazu kommen, oder? Hat da jemand einen Ansatz?
d) ?
e) nicht zu lösen ohne c und d...

Aufgabe 2
a) KE 1, S. 2-5
b) KE 1, S.5-9
c) KE 1, S.11/12
 
a)
EBIT (Operatives Ergebnis) = Betriebsergebnis + Zinsertrag = 279 + 5 = 284

Capital Employed =
Immaterielle Vermögensgegenstände 160
+ Sachanlagen 468
+ Finanzanlagen 28
+ Vorräte 304
+ Forderungen 540
+ übrigens unverzinsliches Umlaufvermögen 60
+ aktive RAP 24
– unverzinsliche Rückstellungen (sind sonstige Rückstellungen unverzinslich?) wenn ja, dann 140
– unverzinsliche Verbindlichkeiten 258
– unverzinsliche passive RAP 28
= 1.158
ROCE = 284/1.158 = 24,53%
 
a)
EBIT (Operatives Ergebnis) = Betriebsergebnis + Zinsertrag = 279 + 5 = 284

Capital Employed =
Immaterielle Vermögensgegenstände 160
+ Sachanlagen 468
+ Finanzanlagen 28
+ Vorräte 304
+ Forderungen 540
+ übrigens unverzinsliches Umlaufvermögen 60
+ aktive RAP 24
– unverzinsliche Rückstellungen (sind sonstige Rückstellungen unverzinslich?) wenn ja, dann 140
– unverzinsliche Verbindlichkeiten 258
– unverzinsliche passive RAP 28
= 1.158
ROCE = 284/1.158 = 24,53%
Juhu dann habe ich das ja schon einmal richtig gerechnet
 
Hier meine Lösung zu b):
EVA = NOPAT - (Capital * WACC)
NOPAT = Operatives Ergebnis (EBIT) 284
+ Erhöhung der Equity Equivalents 0
= Net Operating Profit before Taxes 284
Steuersatz* 40% (=100/250*100)
- korrigierter Steueraufwand 113,6
= Net Operating Profit after Taxes 170,4


CAPITAL = Wert des Vermögens (entspricht Capital Employed) 1158
+ Equity Equivalents 0
1158
EVA = NOPAT 170,4
- (Capital 1158 * WACC 7,50%)
= 83,55
Stewart´s r = NOPAT 170,4 / Capital 1158
= 14,72%
 
Mein Vorschlag für e)

Equity Equivalents am Anfang von Periode 5
= 480 (kum. F&E-Aufwand) - 120 (Davon Abgeschrieben)
= 360

CAPITAL
= 1158 (Capital Employed) + 360 (EE Anfang P5)
= 1518

Erhöhung der Equity Equivalents in Periode 5
= 160 (F&E-Aufwand) - 80 (Abschreib in Periode 5 bei linear 16,67%) = 80

NOPAT
= 284 (EBIT) + 80 (erhöhung EE in P5) - 145,6 (40%Steuer)
= 218,4

EVA = 218,4 - (1.518*0,075)=104,55
 
@Lade Danke!

Blöde Frage: Wie kommst du auf die 16,67% bei der linearen Abschreibung?

Wieso nimmt man für den NOPAT dann nur die Erhöhung des FuE Aufwand?
Der komplette FuE Aufwand aus den vier Vorperioden war ja in der alten Berechnung (EBIT, NOPAT) noch nicht bekannt, da wir erst nach Teilaufgabe b) die Zusatzinformationen erhalten haben. Müssen wir die 360 nicht auch noch bei EBIT bzw. dadurch auch im NOPAT berücksichtigen?

Und wie schreibe ich dann die Korrekturbuchungen für c) und d) ?

Fragen über Fragen :)
 
Laut Aufgabenstellung betrug der F&E-Aufwand in den ersten 4 Perioden kummuliert 480, wobei in der Aufgabenstellung unterstellt wird, dass diese Aufwendungen konstant waren, bedeutet 120 pro Jahr. Die Abschreibung beginnt erst im Folgejahr, sodass Abschreibungen der Perioden 2-4 betrachtet werden müssen. X sei eine "Abschreibungseinheit". In Periode 2 fallen 1X an, in Periode 3 fallen 2X an und in Periode 4 fallen 3X (Abschreibugen von Periode 1, 2 und 3) an. Macht zusammen 6X.
Laut Aufgabenstellung Wurde bisher kummuliert 120 abgeschrieben. Also: 6X = 120, X=20
20/120=1/6=16,67%

Jahr 1 2 3 4 5

F&E-Kosten von 120 120 120 120 160

Kumulierter F&E-Aufwand: 240 360 480 640

Lin. Abschreibung (16,67%): 20 40 60 80

Kumulierte Abschreibung: 20 60 120 200

Den Rest habe ich analog dem Skript gemacht.
Zu den Buchungen habe ich keine Ahnung. Ich dachte immer man darf das buchhalterisch nicht ansetzten. Wozu dann buchen?
Aber nachdem es dafür unterschiedliche Punkte gibt sind wohl eine Buchung in C und zwei Buchungen in D gefordert.
 
Servus,

hier mal meine Lösungen zur Diskussion:
1. a) ROCE = 24,53%
1. b) r= 14,72%, EVA= 83,55
1.c) immaterielles Vermögen 360 an sonstigen betrieblichen Aufwand 360 (ich habe hier die kumulierten Abschreibungen direkt von den kumulierten FuE Aufwendungen abgezogen und so nur einen Buchungssatz)
1.d) immaterielles Vermögen 160 an sonstigen betrieblichen Aufwand 160
Abschreibung 80 an immaterielles Vermögen 80
1. e) NOPAT=218,4 CAPITAL=1518 und EVA=104,55
Frage hier: gem. Musterlösung Klausur März 2016 Aufgabe 2.g) wird bei Berechnung CAPITAL der Gesamtwert der Equity Equivalents zum Periodenende einbezogen v.s. im Skript S. 107 jedoch der Wert der Equity Equivalents zum Periodbeginn. Im Skript wird auch eindeutig davon gesprochen, dass der Wert zu Periodenbeginn genutzt wird. Leider widerspricht der Lehrstuhl in der Musterlösung seinem eigenen Skript. Ich habe hier mit Periodenbeginn (EE 360) gerechnet (alternativ würde sich sonst bei Periodenende ein CAPITAL i.H.v. 1598 (EE 440) ergeben). Was meint ihr? Hören wir auf das Skript oder eine Musterlösung einer Klausur?

Was haltet ihr von den vorgeschlagenen Buchungssätzen?

Grüße

Christian
 
Mein Vorschlag zu den Buchungssätzen:
1c)
Aktivierung des kumulierten RBW (t0)
Immaterielles Vermögen 360 an sonstiger betrieblicher Aufwand 360

1d)
Aktivierung der F&E Leistung (t1)
Immaterielles Vermögen 160 an sonstiger betrieblicher Aufwand 160
und Buchung der Abschreibungen (t1)
Abschreibungen 80 an Immaterielles Vermögen 80
 
Eine Sache ist doch anders bei mir. Ich habe anstelle an sonstiger betrieblicher Aufwand an sonstigen betrieblichen Ertrag gebucht. Der Aufwand wird ja aktiviert und wird erst als Ertrag erfasst und später dann über die Abschreibung als Aufwand in der GUV verbucht.
 
Hallo,
meine Ergebnisse:
1a) ROCE= 24,53 %
1 b) EVA = 83,55; r= 14,72

Bei c) und d) würde ich das vermutlich wie Summerle sehen.
Eigentlich fällt der FuE-Aufwand doch direkt in der GuV an (also keine Abschreibungen).
Folglich verringere ich jetzt am Anfang von t1 den sonstigen betrieblichen Aufwand, indem ich buche:
Immaterielle Vermögensgegenstände an sonstigen betrieblichen Aufwand 360

Dann fallen im Jahr t1 FuE Aufwendungen von 160 an und Abschreibungen von 80 also würde ich buchen:
Immaterielle Vermögensgegenstände an sonstigen betrieblichen Aufwand 160 &
Abschreibungen an Immaterielle Vermögensgegenstände 80

Aber müsste man dann nicht am Anfang von t1 noch die Abschreibungen von 120 aus dem sonstigen betrieblichen Aufwand in die Abschreibungen umbuchen? Was meint ihr?

Danke für die Antworten.
 
Bei c) Korrigiere ich im Endeffekt meine bisher erfassten Aufwendungen in dem ich Sie mit dem Restbuchwert (so hat man direkt die "unterlassen" Abschreibungen in einer Buchung miterfasst) als immaterielle VG umbuche.
in d) Aktiviere, Buche ich die F&E Aufwendungen aus t1 als immaterielle VG um und nehme dann die Abschreibungen für t1 vor.
 
Bei e) habe ich auch die Werte (EVA: 104,55; NOPAT: 218,4; Capital: 1.518) wie oben raus.
Ich frage mich allerdings, ob nicht der EBIT auch korrigiert werden müsste?
Ich buche ja in c) 360 aus den sonstigen betrieblichen Aufwendungen aus. Wenn ich das berücksichtige, würde sich der EBIT um 360 erhöhen und der NOPAT würde 434,4 betragen.
Wie seht ihr das?
 
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