EA1 04.12.2015 WS15/16

Hallo Leute,

ich habe dieses Semester auch Business-/IT-Alignment belegt. Fange heute mit der EA an.
Hat schon jemand angefangen?

Greetz
 
Hallo zusammen,

ich poste einfach mal meine Ansätze. Ihr könnt ja mal Feedback dazu geben. Ist aber alles andere als final das Ganze ;)

Aufgabe 2:
a) Die Unternehmensstrategie kann als Abfolge von Maßnahmen zur Erreichung der durch die Geschäftsidee bzw. das Geschäftsmodell formulierten, unternehmerischen Ziele eines Unternehmens verstanden werden. Die Unternehmensstrategie definiert dabei grundlegende Leitplanken für alle Maßnahmen die zur Zielerreichung durchgeführt werden. Die Unternehmensstrategie ist dabei nicht statisch sondern unterliegt ständiger Anpassung und Kalibrierung durch den kontinuierlichen Prozess der Strategieentwicklung. Hieraus ergibt sich die zentrale Bedeutung der Unternehmensstrategie bzw. Verständnis der Strategieentwicklung für das Business/IT-Alignement. Änderungen der Unternehmensstrategie stellen Anforderungen an Prozesse und die IT-Infrastruktur. Aufgabe bzw. Herausforderung für das Buisness/IT-Alignment besteht darin die Abstimmung zwischen diesen Anforderungen und den technischen Umsetzungsmöglichkeiten kontinuierlich zu prüfen um eine systematische Abstimmung zwischen betrieblicher Wertschöpfung und technischer Infrastruktur zu erreichen.

Aufgabe 3a)
a) Die Informatik ist der Bereich einer Organisation, der sich mit der Planung, Entwicklung und Zurverfügungstellung von Informations- und Kommunikationstechnik beschäftigt und ist damit integraler Bestandteil der Wertschöpfung. Analog dazu ist die Informatik-Strategie ein Teil der Unternehmensstrategie und soll festlegen welche Position die Informatik im Wertschöpfungsprozess [S1] . Im Rahmen der Informatik-Strategieentwicklung ist es wichtig das Ergebnisdokument (bzw. dessen Form und Inhalt) Festzulegen. Das Dokument sollte dabei die auf die Informatik bezogenen Visionen, Missionen und Ziele enthalten und die sich daraus ergebenen Anforderungen, welche sich aus der [S2] ableiten. Außerdem sollte das Dokument auf die Art bzw. Struktur der Kooperation zwischen Fachbereich und Informatik festlegen. Hier können im Wesentlichen drei Kooperationsarten ( „Buisiness führt IT“, „IT führt Business“ und „Business und IT als gleichwertige Partner“) umgesetzt werden. Zusätzlich sollten strategische Leitlinien der IT-Governance formuliert und dokumentiert werden damit diese expliziten Eingang in die Informatik-Strategie finden. Diese Leitlinien dienen dazu Vorgaben der Corporate Governance in der Informatik zu verankern. Auch ggf. vorhandene strategische Prinzipien bzw. Richtlinien nach denen die Informatik handelt sollte (bspw. „Buy before make“) und die strategische Stoßrichtung für die organisatorische Entwicklung sollten zum Inhalt des Dokumentes gehören.

Aufgabe 3b)
Im „IT-embedded Business“ sollen die Bereiche Organisation und Informatik nicht mehr als getrennte Welten verstanden werden, sondern eine ganzheitliches Sichtweise vorherrschen in dem die Information an sich als Wertvolle Ressource verstanden wird. Dabei nimmt die IT sowohl eine Unterstützerrolle als auch die Rolle der wettbewerbsrelevanten Ressource für die Wertschöpfung ein. Im „IT-embedded Business“ ist es also unerlässlich zu verstehen, welchen Wertebeitrag die Informatik für die eigene Organisation hat bzw. bereits leistet. Dies ist jedoch keine triviale Aufgabe, da erstmal festgelegt werden muss, was der Begriff Wert bzw. Mehrwert überhaupt für die eigene Organisation bedeutet. Es muss also ein gemeinsames Verständnis darüber entstehen, was die Wertschöpfung der Organisation ausmacht und welche Bedeutung der Wertbegriff in Bezug auf die Informatik besitzt. Dies muss für jedes Unternehmen unterschiedlich und individuell geschehen. Die Handlungsfelder für den Einsatz der IT als Erweiterung des Modells von Coenenberg und Salfeld können als Ansatz für die Definition eines organisatorischen Wertbegriffs und der Identifikation des Beitrags der Informatik dienen. Im Modell wird der Begriff des Wertbeitrags in vier Handlungsfelder aufgeteilt. Anhand der Handlungsfelder kann nun geprüft werden welchen Beitrag die Informatik zu den einzelnen Handlungsfeldern leisten kann. Hieraus kann ein Handlungsportfolio der Informatik erstellt werden, welches sich an den Handlungsfeldern orientiert und ein Verständnis für den Wertbeitrag der Informatik schafft.


Zu Aufgabe 3c) fällt mir leider spontan überhaupt nichts ein
 
Die Antworten habe ich auch so, aber was ist mit 2b da weiß ich nicht, was ich da schreiben soll. Kann das sein das z.B. beim ersten Punkt Initiierung schreibe kann, dass ich hier als erstes die Unternehmensbereiche Identifiziere welche die Integration betreffen? Oder wie soll das sein.
 
Hallo,

ich hänge momentan bei Aufgabe 2c fest und frage mich, was hier genau verlangt wird? Geht es hierbei darum aufzuzeigen, dass derzeit die IT als Kostenfaktor in Unternehmen gesehen wird, deren Wertbeitrag sich nur schwierig greifen lässt? Mir liefert das Skript zur Beantwortung der Frage relativ wenig Input. Wie geht ihr damit um?
 
Ich tue mich mit Aufgabe 2b) und 2c) auch sehr schwer und bin gerade ein wenig frustriert.

2b) Ich vermute hier geht es darum zu beschreiben, wie sich die strategische Initivative "Kauf und Integration eines Konkurrenten" im Rahmen des GMN entsteht, entwickelt und letztlich umgesetzt wird. Mir ist jedoch der wirkliche Inhalt der Arbeitsfelder nicht klar. Typischer für den Lehrstuhl: möglichst viele Buzz-Words und kaum Inhalt.
Ich habe mal ein wenig gegooglet und es gibt 2-3 pdfs die das Ding etwas ausführlicher beschreiben als es das Skript tut.

Hier mal mein Ansatz für 2c) bin damit aber selber noch ziemlich unzufrieden. Vll. kann ja jemand Feedback geben:

2c)
Im Rahmen einer solchen Diskussion kann kritisch argumentiert werden, dass es sich bei der Informatik und einen sehr kostenintensiven Bereich handelt, welcher keinen zuverlässig quantifizierbaren Ertrag bring. Darauf aufbauend könnte eine Outsourcing-Entscheidung begründet werden. Letztlich ist die Fokussierung auf den rein quantitativen Wertbeitrag zu kurz gegriffen und birgt die Gefahr potentielle qualitative Beiträge (neue Innovative Produkte, neue Vertriebswege etc.) welche zu Wettbewerbsvorteilen führen und so einen indirekten Beitrag zum Ertrag leisten können zu übersehen. Positiv könnte also gegenargumentiert werden, dass die Informatik ein zentraler und Wettbewerbsrelevanter Bestandteil der Wertschöpfung eines Unternehmens ist und Wettbewerbsvorteile erbringt. Es kommt hier jedoch darauf an in welchem Kontext man den Einsatz der Informatik im Unternehmen betrachtet denn nicht in jedem Bereich eines Unternehmens kann der IT-Einsatz überhaupt Wettbewerbsvorteile entfalten (bspw. Buchhaltung). Außerdem ist festzustellen, dass Informatik an sich erst einmal keinen Wettbewerbsvorteil erbringt. Erst wenn die Informatik richtig genutzt wird und ihr Einsatz mit der Unternehmensstrategie abgestimmt wird kann sie einen Wettbewerbsvorteil erbringen.

Beste Grüße,
Sebastian
 
Ja, habe das Ergebnis der ersten EA bereits Mitte Dezember erhalten. Hatte aber auch schon im Oktober abgegeben.
 
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