EA1 WS15/16

Hey, hier können wir die Lösungen zu der ersten Einsendearbeit besprechen!
 
Bei der Aufgabe 1a.) E(y)= 1,36 und ist somit größer als R =1,12. Somit ist das Projekt grundsätzlich sinnvoll.
Bei Augabe 1b.) komme ich aufgrund der abweichenden Fragestellung als zu der Aufgabe im Skript schon ins grübeln und weiss hier nicht weiter! Ich komme auf einen Wert von 1,3 , der Höher ist als die Bruttomarktrendite. was heisst das jetzt für mich? Akzeptiert der kapitalgeber den Kontrakt dann erst recht? freue mich über eure Hilfe! mfg peterdkw
 
Hej Peter, danke für deinen Post - ich bin spät dran, werde aber versuchen mich kommenden Woche mit der EA zu beschäfitgen und melde mich dann nochmals - ich hab die EA schon einmal gemacht (die Klausur aber noch nicht geschrieben) und erinnere mich, dass ich die auch schon schwierig fand..
 
ist doch der selbe fall wie im beispiel oder nicht.
habe auch 1,3raus. Im negativen fall erhält der Kapitalgeber eben nur sein gezahltes kapital zurück, würde diesen "kredit" aufgrund des erwartungswertes aber vergeben.
 
Bei 1c muss man ja dann nur was schreiben.
bei 1d bin ich mir dann unsicher, wie ich die strafe ausrechnen muss.
Bei der Straffunktion gibt es den unterschied zum Beispiel, dass der Erwartungwert "größergleich" R ist und nicht "gleich", wie in der KE.
Bei 1e habe ich folgendes:
1,36 - (1*0,05) = 1,31 > 1,12 > Konstrukt wird abgeschlossen
1,12 - (0,4 * 0,95) / 0,6 = 1,23 Mindestrückzahlung
Bei 1f folgendes:
1,36 - 10*0,05 = 0,86 < 1,12 -> Konstrukt wird nicht abgechlossen
 
Leider habe ich meine Einsendearbeit schon eingeschickt und mir nicht die Ergebnisse aufgeschrieben. Ich versuche es mal aus dem Kopf.
Bei 1d lautet die Straffunktion:
O(z)= 1,5 - 1,0 = 0,5 für z=1,0; p=0,4
1,5 - 1,5 = 0 für z=1,5; p=0,6

Die erwartete Strafe beträgt mit den Wahrscheinlichkeiten 0,2.
Für den Unternehmer wird es unvotreilhaft, wenn die erwartete Zahlung aus E[y] - E[z] - E[O(z)] negativ wird: 1,36 - 1,3 - 0,2=-0,14
Somit ist das Projekt für den Unternehmer aufgrund der Straffunktion nicht vorteilhaft. Die Straffunktion ist deshalb nicht geeignet.
 
@wiwiribi ergebnisse zu 1e & 1f kann ich bestätigen.
1g.) wird ja dann wieder nur verbal gelöst s.45ff
1h.) 0,6(1,6-1,54-0,05) +0,4*(1-0,95-0,05) = 0,006 größer 0 somit kontrakte vorteilhaft
1i.) von oben nach unten Z= 4,62 W= 1/8
Z=4,03 W=1/4
Z=3,44 W=1/2
Z=2,85 W=1/8

1 j.) habe ich leider keine ahnung da ich aus dem skript keinen rechenweg erkennen kann über feedback und Hilfe bei Aufgabe 1j) würde ich mich freuen. bin mir nicht ganz sicher ob die mittleren Wahrscheinlichkeiten stimmen jedoch müssten die Gesamtrückzahlungswerte richtig sein. MFG
 
1j) total unsicher, bis 1h) habe ich die gleichen Ergebnisse
Erwartete Rückzahlung an Kapitalgeber: 0,174192
Erwartete Rendite: - 0,41936
Erwartete Rendite ist kleiner, als alternative Anlage. Damit für Kapitalgeber nicht vorteilhaft.
Finanzintermediär: 0,033168 >0 Für FI vorteilhaft
 

Anhänge

@hebi86: Danke für das Einstellen deiner Lösung. Ich arbeite gerade alles durch. Ich denke einen Fehler bei dir gefunden zu haben.

Bei Aufgabe 1f hast du nicht die Monitoringkosten der einzelnen Kapitalgeber abgezogen, sondern deren Kapitaleinsatz. Das dürfte falsch sein.

Ich denke es müsste so aussehen: 1,36 - 10 * 0,05 = 0,86 < 1,12

Die restlichen Aufgaben gehe ich noch an.

MfG
Climber
 
für j) habe ich errechnet für kapitalgeber rückzahlung 0,334875-->Rendite 11,625% -->kein kontrakt
für den Finanzintermediär Erwartungswert von 0,315-->kontrakt ja
 
@pillexxl: Ich denke hier sind die Wahrscheinlichkeiten von 60% und 40% zu berücksichtigen. Du hast 50% und 50% genommen. Ich komme daher auf einen Rückzahlungsbetrag in Höhe von 0,338.

@hebi86: Deine Wahrscheinlichkeiten sind definitv falsch. Alle müssen zusammen immer 100% ergeben. Daher auch dein niedriger Wert bei der Rückzahlung. So niedrig kann dieser jedoch logischerweise nicht sein, da der Rückzahlungswert nur in einem schlechtesten Fall unterschritten wird und drei mal darüber liegt. Ich hoffe der Gedankengang ist verständlich.

Meine Rendite beträgt daher 12,666%.
 
Als Ergebnis komme ich in Aufgabe j) dazu, dass sowohl für den Finanzintermediär als auch die Kapitalgeber (12,66% größer Bruttomarktrendite von 12%) die Kontrakte vorteilhaft sind.
 
Ich hasse diese Formel. Deshalb vllt. zum Verständnis (bei dieser einfachen Konstellation sehr gut anwendbar):

Es gibt 3 Ereignisse die + oder - ausfallen können (mit entsprechenden Wahrscheinlichkeiten). Nun gibt es folgende Möglichkeiten der Ereigniseintritte:

1. + + +
2. - + +
3. + - +
4. + + -
5. - - +
6. + - -
7. - + -
8. - - -

Wahrscheinlichkeiten einsetzen und die jeweiligen Werte aufaddieren. Das ist die unelegante Variante zu der obigen Formel! ;)
 
Will mal etwas auf der Straffunktion rumreiten.
Wenn man dem Beispiel im Skript stur folgt, liegt man m.E. falsch.
Das Beispiel im Skript ist gerade so gestaltet, daß E(z(y))=R gewählt war, hier ist das nicht der Fall.
Würde es nicht reichen, einen y_+ zugrunde zu legen, mit dem genau R erreicht wird, und dies als Basis zu Berechnung der Strafe zu wählen?...
Freue mich über Meinungen.
 
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