Eine neue Studentin (Vorstellung) und drei Fragen

Hallo ihr Lieben,

ich bin schon seit einigen Wochen stille Mitleserin dieses Forums und habe mich nun beschlossen, mich hier anzumelden. Ich habe schon eine ganze Reihe der Themen, die mich interessieren oder in Zukunft betreffen könnten, durchgelesen und habe dabei festgestellt, dass ihr mir (ohne euer Wissen) schon sehr gut geholfen habt - Danke dafür! :) - dass mir aber nach wie vor zwei Fragen im Kopf herumschwirren, die ich weder auf den Seiten der FUH noch hier im Forum beantwortet finde, oder zumindest nicht ganz eindeutig.
Leider drängt sich mir der Eindruck auf, dass im KuWi-Bereich des Forums ohnehin recht wenig Aktivität herrscht, aber vielleicht ändert sich das ja sobald das neue Semester beginnte?!

Zunächst möchte ich mich ganz kurz vorstellen, damit ihr wisst, mit wem ihr es zu tun habt. Einen KuWi-Vorstellungsthread konnte ich leider nicht finden, bitte entschuldigt, wenn dieser Beitrag hier also nicht ganz korrekt platziert ist ...

Mein Name ist Janine, ich bin 32 Jahre alt und lebe in der Nähe von Bonn. Nach meiner Fachhochschulreife habe ich eine Ausbildung zur Physiotherapeutin abgeschlossen und arbeite nun seit fast zwölf Jahren in diesem Beruf.
Es war schon lange mein Wunsch, zu studieren, doch da ich die Alleinverdienerin meiner Familie bin, kann ich es mir nicht leisten, meine berufliche Tätigkeit einzuschränken oder gar aufzugeben, da unsere Lebenshaltungskosten und die neu dazukommenden finanziellen Belastungen durch das Studium dann nicht zu tragen wären. Folglich bleibt mir nur ein Fernstudium.
Studiengänge, die meiner bisherigen beruflichen Laufbahn nahekommen, finden allerdings bisher ausschließlich an privaten Fern-FHs oder -Unis statt und ein Studium, das am Ende zwischen 15.000 und 25.000 Euro gekostet hat, kann ich mir schlichtweg nicht leisten. Für all jene die es nicht wissen: Allein für die Ausbildung zum Physiotherapeuten berappt man über 3 Jahre hinweg pro Monat ca. 500 Euro, was eine Stange Geld ist und der Verdienst in dem Beruf ist am Ende so gering, dass man sich die teuren Fernstudienkosten nicht einmal dann erlauben könnte, wenn man in ein Zelt zöge.
Mal davon abgesehen bin ich (und das mag angesichts meiner damaligen Berufswahl vielleicht verwundern) ohnehin eher der geisteswissenschaftliche Mensch. Ich habe geisteswissenschaftlich inspirierte Hobbies und Interessen, liebe Sprache, Geschichte und Literatur etc. und verfolgte mit Begeisterung das Geschichts- und Germanistikstudium meines Mannes bzw. hege Interesse für die Promotion, an der er gerade arbeitet.
Von daher kam es mir nur gelegen, als ich entdeckte, dass es an der FUH die Option gibt, ein KuWi-Studium als Fernstudium zu absolvieren, nebem dem Beruf und mit überschaubaren Kosten.
Zwar überlegte ich zunächst noch, ob der B.A. in BiWi vielleicht die bessere Lösung für mich wäre, da es hier durchaus Optionen gäbe, an meinen Beruf und diverse Fortbildungen anzuknüpfen, doch habe ich mich letztenendes von meinem Bauchgefühl leiten lassen und beschlossen, das Fach (bzw. die Fächer) zu studieren, das mich am meisten interessiert und nicht bloß eines, dass irgendwie "sinnvoll" zu meinem Weg passt.
Zwar durfte ich mir von einigen Kritikern (Eltern) in meinem Umfeld anhören, dass KuWi doch eine brotlose Kunst sei und ich doch an meinem Mann sähe, wie schwierig es wäre,"damit" einen Job zu bekommen und warum ich mein weniges Geld auch noch für so einen "Quatsch" ausgeben wollte, womit ich am Ende nicht mehr Geld reinholen würde usw. usf. Doch ich habe damit argumentiert, dass ich ja einen Job habe und dass ich nicht zwingend darauf angewiesen sein werde, nach dem Studium einen Job im KuWi-Bereich zu bekommen, zumindest nicht sofort und dass es zwar toll wäre, in diesen Bereich umsatteln zu dürfen, dass es für mich aber aufgrund meiner Ausbildung und meiner langen Berufserfahrung durchaus andere "finanzielle Überlebensstrategien" gäbe. Ich habe früher bei meiner Berufswahl schon auf Andere gehört und öfters Wege beschritten, die Andere mich besonders "normal", "konventionell" und "richtig" anpriesen, doch nun habe ich beschlossen, etwas zu tun, das sich für mich richtig anfühlt. Und wenn am Ende dabei herauskommt, dass ich "nur" für mich selbst gelernt habe und nicht, um mehr Geld zu verdienen, einen besseren Job zu haben oder weiß der Geier was, dann habe ich für mich etwas wirklich Kostbares erreicht, das mir niemand nehmen kann: Erfahrung und Wissen, Reife und neue Perspektiven.
Ich bin ein Mensch, der zwar den Nutzen des Geldes kennt und Geld natürlich auch schätzt, für den Geld und Wohlstand aber weit hinter anderen Werten zurücksteht und allein das Gefühl zu haben, etwas zu studieren, das mich enorm interessiert und persönlich weiterbringen wird, gleicht für mich einem glitzernden Schatz.

Ich habe mich für den B.A. KuWi entschieden, als Teilzeitstudium und werde vermutlich den Schwerpunkt in Geschichte setzen, da mich in diesem Bereich die Module noch einen kleinen Ticken mehr interessieren als in Literaturwissenschaften. Diesen Bereich werde ich als Nebenfach wählen.
Ich habe mich direkt am 1.12. beworben und habe zum 18.12. meinen Studienausweis und die anderen Unterlagen (Belegbogen etc.) erhalten, sodass ich nun offiziell als Probestudentin eingeschrieben bin. Und ich freue mich wirklich sehr auf den Beginn des ersten Semesters!

Ich habe gelesen, dass sich die Modulaufteilung ab dem SoSe16 ein wenig ändern wird. Während man zuvor anscheinend elf Module belegen musste und davon 6 im Haupt- und 3 im Nebenfach, somit also 2 zur freien Verfügung hatte, muss man nun ebenfalls 6 im Haupt- und 3 im Nebenfach belegen, aber zusätzlich ein Modul, das sich K-Modul nennt und ein übergreifendes kulturwissenschaftliches Modul zu sein scheint. Somit bleibt nur noch ein Modul zur freien Verfügung.
Ich habe mir für mein erstes Semester G1 und das K-Modul bestellt. (Da ich noch nicht abschätzen kann, womit ich am besten beginne, ob ich zwei Module parallel schaffen kann oder bloß eines oder vielleicht anderthalb, wollte ich für alle Eventualitäten gerüstet sein). Über G1 konnte ich hier im Forum schon so viel lesen und in Erfahrung bringen, dass ich am liebsten schon gestern mit dem Studium begonnen hätte. Über das K-Modul findet man leider (noch) nichts, da es dieses Modul anscheinend bisher noch nicht gab. Das ist für jemanden, der so neugierig ist wie ich, natürlich ein wenig bedauerlich, da ich schon gern jetzt mehr über die Inhalte erfahren würde. Vielleicht entsteht ja ab Semesterbeginn einiger Austausch darüber.
Ich habe auch begriffen, welche Arten und in welcher Anzahl Prüfungen (schriftlich, mündlich, HA) abgelegt werden müssen und dass die Übrigen nach eigenem Gusto ausgewählt werden dürfen und ich weiß, dass im Lauf des Studiums 3 Präsenzveranstaltungen besucht werden müssen, zwei im Fachschwerpunkt. Zudem kommt noch das Praktikum.

Dazu hätte ich die oben angesprochenen drei Fragen:

1.) Ist es so, dass ich mich nur zu Präsenzveranstaltungen anmelden kann, deren Beschreibung in Bezug auf das relevante Modul zu dem passen, das ich gerade im aktuellen Semester belege? Also wenn z.B. in Frankfurt eine PV angeboten wird mit dem Thema "Deutscher Kolonialismus in China" und dahintersteht "Modul X und Y" ich aber gerade "Modul A" belege, ich mich dazu nicht anmelden darf?
Falls dem so ist, schrumpft die ohnehin schon recht kleine Anzahl an PVs ja noch einmal, was es ungleich schwerer macht, ein logistisch gut erreichbares und individuell von Interesse seiendes Seminar zu erwischen, für das auch noch Plätze frei sind.

2.) Ich hätte Interesse, in Geschichte an einem der virtuellen Auslandssemester teilzunehmen. Ich habe gelesen, dass man einen Englischtest (Cambridge oder TOEFL etc.) ablegen und das Zertifikat einreiche muss, was ja leider auch nicht ganz billig ist, aber ok. Was ich nicht herausgefunden habe ist, ob die Startzeiten der Semester (z.B. in Dublin) mit denen von Hagen übereinstimmen oder ob man dann Verschiebungen unterlegen ist, ob man die entsprechende Prüfung in Deutschland ablegen kann und wie hoch die Kosten sein werden. Und irgendwo hier im Forum habe ich gelesen, dass man dieses Auslandssemester nur im Nebenfach machen kann. Stimmt das? Wenn dem so wäre, könnte ich das Seminar, das mich in Geschichte interessiert, ja nicht wählen, insofern ich meinen Schwerpunkt nicht noch tausche. Ist das korrekt?

3.) Mir wird es rein beruflich nicht vergönnt sein, ein Präsenzpraktikum zu machen. Mit einem vierwöchigen Praktikum wäre bis auf wenige Tage mein gesamter Jahresurlaub verbraucht. Mal davon abgesehen, dass ich vertraglich in meinem Urlaub nicht arbeiten darf, brauche ich bei meiner (tlw. deutlich über 40Std betragenden) anstrengenden Tätigkeit meinen Urlaub tatsächlich zur Erholung. Außerdem darf ich keine vier Wochen Urlaub am Stück nehmen, das geht bei der Arbeit mit Patienten einfach nicht, so lange zu fehlen. Unbezahlte Urlaube gibt es bei uns nicht. Meine Tätigkeit kann ich mir wohl schlecht anrechnen lassen. Ich habe zwar aufgrund meiner Tätigkeit mit SeniorInnen nahezu täglich (höchst interessante) Oral History Erlebnisse und könnte mit all dem, was ich in den letzten Jahren gehört habe, mindestens ein Buch füllen, doch kann ich das ja nicht nachweisen. Ich habe zwar Fortbildungen gemacht, die durchaus in den kulturellen Bereich passen, aber nichts mit Geschichte zu tun haben. Das passt also alles nicht. So bliebe mir schlussendlich nur das Fernpraktikum, das Hagen freundlicherweise anbietet. Und ich muss sagen, dass einige der dort aufgeführten Beispiele mich schon reizen würden.
Hat jemand in dieser Hinsicht schon Erfahrungen gesammelt und kann mir sagen, wie das abläuft? Wann muss man sich wo konkret dafür bewerben? Gilt das Prakitkum nur für G5 oder kommen auch andere Praxismodule infrage? Hat man Einfluss auf den Inhalt des Praktikums? Ich würde mich über kleine Erfahrungsberichte freuen.

Habt schon im Voraus recht vielen Dank für eure Hilfe!

Herzliche Grüße zum Jahresende
Janine
 
Hallo Janine,

ich habe mit Freude deinen Beitrag gelesen. Leider hat keiner geantwortet, sicherlich bist du inzwischen selbst schon beinahe ein "alter Hase" und kannst Newbees wir mir Tipps geben?!
Ich stelle mir momentan u.a. auch die Fragen, die du erwähnt hast.
Wie sieht es aus? Würde mich über Kontakt sehr freuen.
 
Hallo Siena,

schön, dass hier anscheinend doch jemand lebt und ich nicht mehr ganz so allein bin ;-)

Also, ich habe mich natürlich bemüht, Antworten auf die oben gestellten Fragen zu finden und gebe gern weiter, was ich herausgefunden habe:

1.) Man darf sich zu allen Präsenzveranstaltungen anmelden. Da man das Modul, an dem man gerade arbeitet, aber angeben muss, darf sich der jeweilige Dozent vorbehalten, Studenten, die an einem anderen Modul arbeiten, auszuschließen oder auf die Warteliste zu setzen, falls er nur einem begrenzten Rahmen an Studenten den Zutritt erlauben kann und diejenigen mit dem passenden Modul bereits alle existenten Plätze ausfüllen. Es sei jedoch nicht ratsam, fremde Module zu belegen solange man noch am Anfang des Studiums stehe, da man sehr viel vorbereiten und verstehen müsse, von dem man noch nichts gehört hat oder dessen Materie einem völlig fremd ist. (Quelle: Emailkontakt mit Hagen)

2.) Über das virtuelle Auslandssemester konnte ich bisher keine Informationen finden, die meine Fragen beantwortet hätten. Allerdings bin ich in dieser Sache auch bisher mit niemandem in Kontakt getreten, da dieses Semester für mich ohnehin erst später infrage käme.

3.) Über einen Kontakt mit Hagen konnte ich herausfinden, dass meine beruflichen und privaten Qualifikationen und Interessen leider nicht zu einem Praktikum zusammengefasst werden können und dass auch keines daraus abgeleitet werden kann. Das Fernpraktikum kann abgeleistet werden, sobald man das Modul G5 erfolgreich bearbeitet hat. Anschließend muss man sich schriftlich und mit Lebenslauf bei der zuständigen Stelle der Universität bewerben. Man darf äußern, welches Interessengebiet einem am ehestens zusagt und was man am wenigsten gern machen würde. Dann wird bei der Aufgaben- oder Themenvergabe nach Möglichkeit darauf geachtet, etwas passendes zuzuteilen. Manche Aufgaben können nur im SoSo oder nur im WiSe bearbeitet werden. Angst, keinen Platz zu bekommen, bräuchte man nicht, da laut Aussage der Hochschule für gewöhnlich genügend Prakitkumsplätze zur Verfügung gestellt werden können.

Weiterhin habe ich die Erfahrung gemacht, dass Emails, die man an Hagen schickt, für gewöhnlich binnen weniger Tage, manchmal schon am nächsten Tag, beantwortet werden und das ausführlich und freundlich. Bis auf einmal haben mir die Personen geanwortet, die ich auch kontaktiert habe. Bei dem einen Mal wurde meine Email intern weitergeleitet, aus welchem Grund weiß ich nicht, aber das ist für mich ja auch egal.

Wenn Du noch Fragen hast, frag mich gern. Sollte ich helfen können, mache ich das gern. Solange das Semester noch nicht begonnen hat, ist ja noch ein bisschen Frezeit vorhanden ;-)

Liebe Grüße
Janine
 
Hallo Janine,
super, danke. Ja ich frage mich inzwischen, ob die alle in einem anderen Forum sind?
So gar kein Interesse ist doch merkwürdig, weißt du da was? Findet man sicherlich raus, wenn man erst mal dabei ist.
Allerdings findet man in einigen anderen Chats auf anderen HPs auch nur uralte Einträge :-(

Danke für die Infos.
Mich interessiert auch vor allem das K-Modul, wenn du mal angefangen hast, darfst gerne posten. Ich hab leider die Einschreibefrist fürs SS verpasst und kann erst im WS starten, versuche dann zwei Module zu bearbeiten und vielleicht treffen wir uns ja dadurch im nächsten Jahr im selben Modul/Stufe.

Ich bin gespannt, ob das K-Modul ausreicht um sich für einen Schwerpunkt zu entscheiden.
EIGENTLICH dachte ich an Literatur, zwischenzeitlich bin ich da aber nicht mehr überzeugt.
Philosophie ist naheliegend, da ich da Vorkenntnisse habe, dennoch grossen Respekt-abwarten.
Und Geschichte bietet halt den grossen Überblick, den ich immer gerne haben wollte, man hat halt auch Fakten und "nur" noch mit verschiedenen Sichtweisen und Interpretationen zu "kämpfen"-mal sehen wie es in der Praxis dann ist.
Habe auch überlegt alle Einführungsmodule zu belegen, man verliert aber schon viel Zeit dabei.

Irgendwo steht, dass das K-Modul eben auch eine Grundlage schaffen will, mal sehen was es hält.

In Philosophie hättest du bestimmt kein Problem deine berufliche Tätigkeit als Praktikum anerkannt zu bekommen, da ist der Weg zu Themen wie "gesunder Körper-gesunder Geist?" oder "Blockaden" usw nicht weit, denke ich. Vielleicht hast auch ein Ehrenamt, das kann auch anerkannt werden.
Aber sehr interessant, dass die Fernpraktika nicht so überlaufen sind, als ich das las, dachte ich genau das Gegenteil sei der Fall. Ich war in einem Bereich tätig, der mir anerkannt werden kann, also stellt sich mir die Frage nicht, drücke dir schon jetzt die Däumchen.

Zum Auslandssemester habe ich auch schon einiges gefunden, OpenUniversity ist glaub ich sehr kostspielig, Irland scheint eine ganz gute Sache zu sein-allerdings ist das für mich Zukunftsmusik, da ich erst mal so weit kommen muss.

Mit dem Service in Hagen bin ich sehr zufrieden! Es wird sich echt gekümmert und bekommt alle notwendigen Infos.
Ich habe einige Einschränkungen und da ist vieles ein wenig komplizierter oder besser: eine Herausforderung-chakka! :)

Wenn ich an deiner Stelle wäre, könnte ich es kaum erwarten, hoffe du bist beim ersten Versand dabei und hast bald die Materialien. Und dann denk an mich/uns hier, bitte.
Alles Gute!
 
Ich hab das virtuelle Auslandssemester gemacht und fand es eine sehr große Bereicherung! Ich habe in den entsprechenden Themen hier ein bißchen was dazu geschrieben, aber wenn Du/Ihr darüber hinaus noch Fragen hast, beantworte ich die gerne. Allerdings wurde das System mittlerweile ein bißchen umgestellt, wie ich am Rande mitbekommen habe. Der zuständige Ansprechpartner in Hagen ist aber sehr nett & auskunftsfreudig.
Da das Modul mit einem Research Essay abgeschlossen wurde, war auch das Reisen kein Thema. Klausuren kann man auch in Deutschland schreiben, das wurde für einen Kommilitonen damals so organisiert. Vor drei Jahren waren die Module der Partner-Universitäten (ich war bei der DCU in Dublin) für die ersten 10 Ausstauschstudenten pro Semester kostenlos - was die Kosten für den TOEFL letztendlich fast aufgewogen hat.
 
Ah, ich sehe gerade - die Fernuni-Website zu dem Thema ist mittlerweile auch etwas aussagekräftiger: http://www.fernuni-hagen.de/KSW/portale/bakw/studium/virtueller-auslandsaufenthalt/

Und ja: Das Auslandssemester kann nur für ein Modul im Nebenfach oder Wahlbereich angerechnet werden, nicht für den Fachschwerpunkt - da musst Du tatsächlich alle Hagener Module machen.

Die Semester in Dublin sind ungefähr deckungsgleich mit den Hagenern, soweit ich das in Erinnerung habe - ich glaube es ging etwas früher los (September).
 
Hallo Julia,

vielen Dank, dass Du mich/uns an Deinen Erfahrungen teilhaben lässt. Dass man das Auslandssemester nicht im Hauptfach machen kann, finde ich schade. Ich hätte mich sehr für eines der Geschichtsseminare in Dublin interessiert. Aber das geht dann wohl nicht, wenn ich den Schwerpunkt auf Geschichte lege, was ich (zumindest bis jetzt) unbedingt vorhabe, weil mich da einfach alle Hagener Module reizen und weil ich mich ohnehin für Geschichte interessiere.

Hallo Siena,

danke schön für Deine ausführliche Antwort :)
Ja, das K-Modul interessiert mich auch sehr. Gern werde ich meine Eindrücke posten, wenn ich die Materialen erhalten habe und auch später noch einmal, wenn ich mir einen tiefergehenden Eindruck von dem Modul machen konnte. Bislang findet man im Internet ja selbstverständlich noch keine Erfahrungsberichte und auch die Beschreibungen auf den Internetseiten der Uni sind nicht soo umfangreich. Es bleibt also spannend ;-)
Ob es dazu beiträgt, sich für einen Schwerpunkt zu entscheiden, weiß ich nicht. Ich hatte es eher so verstanden, dass man sich mit dem K-Modul auf das wissenschaftliche Arbeiten und die Grundlagen der Kulturwissenschaften im Allgemeinen vorbereitet.

In Philosophie werde ich allerhöchstens ein Modul belegen, vermutlich aber keines. Ich finde das Fach zwar nicht uninteressant, aber wenn ich mir die anderen Modulbeschreibungen durchlese, begeistern sie mich so sehr, dass für meinen Geschmack die Philosophie-Modulbeschreibungen kaum noch interessant wirken.

Aber Du hättest ja genügend Gelegenheit, in die Einführungsmodule aller drei Fachbereiche hineinzuschnuppern, bevor Du Dich entscheidest. Wenn Du drei Einführungsmodule plus das K-Modul belegst, sowie weitere fünf Module Deines dann gewählten Schwerpunktes und zwei weitere aus Deinem Nebenfach, hast Du ja alle Belegvorgaben erfüllt.

Sollte für mich ein Fernmodul infrage kommen, dann mit Sicherheit keines an der open Universiteit. Um diese Module zu belegen, werden niederländische Sprachkenntnisse vorausgesetzt und damit kann ich leider nicht dienen. Und parallel zum Studium noch eine ganz neue Sprache zu lernen, kann ich mir nicht vorstellen.

Liebe Grüße
Janine
 
Hi Siena,

ja, das weiß ich. Ich dachte nur, dass Du Dich verschrieben hättest, da auf den Seiten von Hagenn explizit für KuWi-Auslandssemester die Open Universiteit in den Niederlanden Erwähnung findet.
Unter dem Link, den Julia angab, steht:

"Open Universiteit (Niederlande)
Geschichte:
Historiografie. Geschiedschrijving in de Nederlanden van Renaissance tot heden

Philosophie:
Cultuurfilosofie vanuit levensbeschouwelijke perspectieven"

Aber anscheinend hattest Du Dich nicht vertan sondern tatsächlich die Open Univerty gemeint ;-)
 
Hallo nochmal,

danke auch an JULIA für deine Infos. Das man es nicht in seinem Fachschwerpunkt machen kann, habe ich gar nicht bemerkt, das ist einigermassen blöd :-( wobei man natürlich bedenken muss, dass einem hier vermutlich dann die Grundlagen des ersetzten Semesters beim Weitermachen fehlen würde.-Mist-
Interessant wäre es, herauszufinden ob man so ein Auslandssemester nicht zusätzlich machen kann und dabei frei in der Wahl des Fachschwerpunktes ist?

--> Janine ich interessiere mich für die irische Uni, nicht für die Niederlande.

Bon gespannt wie es hier weitergeht. Janine war der Postbote schon da?

Eine gute neue Woche euch allen!
 
wobei man natürlich bedenken muss, dass einem hier vermutlich dann die Grundlagen des ersetzten Semesters beim Weitermachen fehlen würde
Hallo Siena,

also in Bezug auf Geschichte würden die angebotenen Auslandsmodule G6 ersetzen. Sollte man zuvor chronologisch vorgegangen sein, dürfte es sich dabei um das letzte Modul handeln, das man bearbeitet, weshalb in diesem Fall keine Lücke entstünde.

In Bezug auf Literatur und Philosophie gebe ich Dir recht. Da die in beiden Fächern angebotenen Module jeweils das dritte (P3) oder vierte (L4, P4) ersetzen, könnte man evtl. tatsächlich auf Lücken stoßen.

Andererseits muss man die Module ja ohnehin nicht chronologisch belegen, weshalb ich mir nicht sicher bin, inwieweit dieses Argument tatsächlich ein Grund dafür ist, das Auslandsmodul nur im Nebenfach anzubieten. Außerdem möchte man im Nebenfach ja auch alles verstehen ohne Lücken ... hm ...
Auf der Seite, die Julia verlinkt hat, konnte ich die Info bezüglich des Nebenfaches auch nicht finden. Entweder bin ich blind oder sie haben sie herausgenommen. Wenn das Thema für mich konkret wird, werde ich die Dame, die als Ansprechpartnerin angegeben ist, mal kontaktieren.

Nebenher kann man das bestimmt machen. Wenn Du es bezahlst und die Zulassung bekommst, kannst Du neben KuWi ja auch (Einführungs-)Module aus gänzlich anderen Studiengängen wie z.B. Informatik belegen. Das ist Dir ja völlig frei gestellt. Bloß werden evtl. abgelegte Prüfungsleistungen dann eben nicht auf die credits angerechnet und sind somit für den Bachelorabschluss nicht relevant.
Ich habe mir das auch schon überlegt, rein aus Spaß und Interesse das Auslandsmodul trotzdem zu belegen. Aber erst einmal muss ich mit dem Studium beginnen, um abschätzen zu können, wie es läuft und ob das wirklich zu mir passt :)

Die Unterlagen sind noch nicht da, können sie aber auch noch nicht. Im "virtuellen Studienplatz" kann man nachsehen, ab wann begonnen wird, die Unterlagen zu versenden. Das früheste Versendedatum für die von mir belegten Module ist der 8.3. Und da wird eben für die vielen hundert Studenten erst mit dem Versand begonnen, sodass man selbst gar nicht abschätzen kann, bei welcher "Versandwelle" man dabei sein wird.
Irgendwann zwischen dem 10.3. und dem 1.4. werden die Studienbriefe eintrudeln. Und dann bin ich gespannt, ob unser armer Postbote in der Lage ist, das Paket allein vom Auto zum Haus zu wuchten oder ob es ihn umhaut, weil es so schwer ist ^^
Ich habe mich mal (ohne mich auf Angaben oder Quellen berufen zu können sondern bloß, weil ich gelesen habe, wie extrem umfangreich doch besonders G1 sein soll) auf 2000 bis 3000 Seiten Material für beide Module zusammen eingestellt *gg*

Liebe Grüße
Janine
 
Hallo Janine,
ja, das mit den Modulen kannst du alles online einsehen, hast es ja teilweise gefunden.
Ich hatte mich in den letzten Wochen schon informiert deswegen.

3000 Seiten sind es sicher nicht und es sind auch sehr viele Verzeichnisse usw enthalten, also kein Lernstoff :)
Das wird der Postbote schon wippen, vermutlich eh DHL, die Jungs sind fit und Kummer gewöhnt.

Schönen Abend und ran an die Postbox diese Woche!
 
Die Anrechnung des Auslandssemesters für ein Nebenfach ist der Stand von vor 3 Jahren. Kann gut sein, dass das inzwischen gelockert wurde, da würde ich einfach mal bei der Zuständigen anfragen, wenn es dann soweit ist.

Die Modue bauen übrigens nicht aufeinander auf, sondern behandeln jeweils ganz unterschiedliche Themen. Ich hab nach dem Einführungsmodul bunt gewürfelt belegt und hatte nicht das Gefühl, dass da was "fehlt". Einige Studienbriefe sind theorielastiger als andere - besonders in Literatur, so wie ich das in Erinnerung habe. L2 zum Beispiel direkt nach L1 kann einem glaube ich ganz schön den Schwung nehmen. ;-)
 
Ich habe nun doch kurzentschlossen eine Anfrage an Hagen gerichtet und um Antworten und Auklärung in Bezug auf das Auslandssemester gebeten.

Wenn ich eine Antwort erhalte, die weiterführend ist, werde ich euch informieren.

@ Julia: Gut zu wissen, dass die Module nicht aufeinander aufbauen. Ich bin gespannt, für welche Sortierung ich mich am Ende entscheiden werde :)

Liebe Grüße!
 
Hallo ihr beiden,

heute bereits habe ich mein Studienmaterial erhalten und zwar vollständig, also das K-Modul und G1.


Während das K-Modul 181 Seiten (Din A4, beidseitig bedruckt) in einem einzigen Studienbrief verpackt umfasst, besteht das Modul G1 aus 4 einzelnen Kursen (wie ja auch der Modulübersicht der Homepage der Uni zu entnehmen ist). Jeder Kurs umfasst drei Studienbriefe (Din A4, beidseitig bedruckt). Die Gesamtseitenzahl beläuft sich auf 1329 Seiten.

Dazu gab es einen Lieferschein, ein Willkommenschreiben und die Postitzettelchen als Beigabe.

Ich hatte, wie ihr ja wisst, mit einem größeren Umfang gerechnet. Besonders wundert es mich, dass das K-Modul einen solch geringen Umfang hat. Aber gut, es kommt ja schließlich auf den Inhalt an ;-)

Ich kann es kaum erwarten, loszulegen. Das oberflächliche Durchblättern der Kurshefte beim Hineinschreiben meines Namens und der Kursnummer hat mir aber sozusagen den Mund schon wässrig gemacht und mein Interesse sehr geschürt. Einige der Kapitelüberschriften lesen sich mehr als spannend.

Am Wochenende werde ich mir eine Art Zeitstrahlstundenplan erstellen, um grob absehen zu können, wie viel Zeit mir zum Durcharbeiten und Erlernen der einzelnen Inhalte bleibt und wie ich die Lernerei am besten um meinen Berufsalltag und mein sonstiges Leben herumorganisiere, ohne Zeit zu verschwenden, das Studium zu vernachlässigen oder auf freie Stunden für meine Familie, Freunde und mich verzichten zu müssen.
Aber rein, was den materiellen Umfang der Materialien angeht, hege ich keinen Zweifel, was die Machbarkeit betrifft.

Liebe Grüße
Janine
 
Hallo Zusammen,

falls ihr noch Interesse daran habt: Ich erhielt heute eine Antwort in Bezug auf meine Fragen nach dem virtuellen Auslandssemester. Falls ihr noch Interesse an den Informationen habt, könnt ihr mir gern Bescheid geben :)

Liebe Grüße
Janine
 
Moin Janine,
bin noch da.
Kam denn das Material schon?
Sitze an den Vorbereitungen für die CPE-Prüfung,
hat du eigentlich schon einen passenden Nachweis fürs Auslandssemester?
Wünsche gute Woche!
Siena
 
Hallo Siena,

ja, das Material kam schon. Ich hatte dazu doch am Freitag ein Posting erstellt. Es befindet sich zwei Postings über Deinem. Wird es bei Dir nicht angezeigt?
Sicherheitshalber werde ich das ganze Posting gleich, nachdem dieses hier fertiggestellt wurde, komplett zitieren. Ich habe extra ein Foto des Studienmaterials angefertigt, um Dir den Umfang zeigen zu können :-(

Ich habe keinen passenden Nachweis fürs Auslandssemester, aber ich habe in diesem Jahr voraussichtlich auch nicht vor, eines zu belegen. Sondern 2017 oder 2018. Bis dahin ist noch genügend Zeit für einen Sprachtest.

Ich habe erfahren, dass die zuständige Betreuerin von Hagen nichts davon weiß, dass das Semster nur fürs Nebenfach belegt werden dürfte, sondern dass es ihrer Kenntnis nach allen Studierenden offensteht.

Um sich anzumelden, muss man sich im Juni bei ihr (Christiane Lammers) melden. Sie schickt einem dann die Kontaktdaten der zuständigen Person der Uni in Irland. Im September schreibt man sich dann direkt in Irland ein, wobei das ganze Prozedere zwischen dem Studenten und der ausländischen Uni abläuft (in cc an Frau Lammers).

Die Prüfungen finden dann im Mai in Irland statt, jedoch soll es in Einzelfällen möglich sein, die Prüfung in einem Regionalzentrum (und dabei laut ihr am besten in Hagen) abzulegen. Sie schreibt von einer Klausur als Prüfungsform.

Außerdem habe ich erfahren, dass in der Regel die "kostenfreien Plätze" nicht vollständig ausgeschöpft werden.

Liebe Grüße
Janine
 
Hallo Siena,

hier ist das Zitat meines postings von Freitag
:

Hallo ihr beiden,

heute bereits habe ich mein Studienmaterial erhalten und zwar vollständig, also das K-Modul und G1.


Während das K-Modul 181 Seiten (Din A4, beidseitig bedruckt) in einem einzigen Studienbrief verpackt umfasst, besteht das Modul G1 aus 4 einzelnen Kursen (wie ja auch der Modulübersicht der Homepage der Uni zu entnehmen ist). Jeder Kurs umfasst drei Studienbriefe (Din A4, beidseitig bedruckt). Die Gesamtseitenzahl beläuft sich auf 1329 Seiten.

Dazu gab es einen Lieferschein, ein Willkommenschreiben und die Postitzettelchen als Beigabe.

Ich hatte, wie ihr ja wisst, mit einem größeren Umfang gerechnet. Besonders wundert es mich, dass das K-Modul einen solch geringen Umfang hat. Aber gut, es kommt ja schließlich auf den Inhalt an ;-)

Ich kann es kaum erwarten, loszulegen. Das oberflächliche Durchblättern der Kurshefte beim Hineinschreiben meines Namens und der Kursnummer hat mir aber sozusagen den Mund schon wässrig gemacht und mein Interesse sehr geschürt. Einige der Kapitelüberschriften lesen sich mehr als spannend.

Am Wochenende werde ich mir eine Art Zeitstrahlstundenplan erstellen, um grob absehen zu können, wie viel Zeit mir zum Durcharbeiten und Erlernen der einzelnen Inhalte bleibt und wie ich die Lernerei am besten um meinen Berufsalltag und mein sonstiges Leben herumorganisiere, ohne Zeit zu verschwenden, das Studium zu vernachlässigen oder auf freie Stunden für meine Familie, Freunde und mich verzichten zu müssen.
Aber rein, was den materiellen Umfang der Materialien angeht, hege ich keinen Zweifel, was die Machbarkeit betrifft.

Liebe Grüße
Janine
 
Hallo Janine,

nur zur Info, zu dem K-Modul gehören laut der Modulbeschreibung noch zwei weitere Kurse, die allerdings nur als Online-Kurse verfügbar sind (dann wohl ab dem 01.04.):

Wissenschaftliches Arbeiten – Eine Einführung für den Studiengang „B.A. Kulturwissenschaften“ (print- und online-Kurs)
Wissenschaftstheoretische Grundlagen der Kulturwissenschaften (online-Kurs)
Argumentationstheoretische Grundlagen der Kulturwissenschaften (online-Kurs)

Problemfelder des wissenschaftlichen Arbeitens (Übungs- und Kontrollfragen)

http://www.fernuni-hagen.de/KSW/portale/bakw/studium/ss-2016/modul-k/


Ich frage mich momentan eher noch, wie eine Klausur zu solch einem Kurs aussehen mag...

Viele Grüße
Achim
 
Hallo Siena,

das ist umso seltsamer, als dass bei mir alles vollständig zu betrachten ist. Ärgerlich.

Geschrieben hatte ich:
Während das K-Modul 181 Seiten (Din A4, beidseitig bedruckt) in einem einzigen Studienbrief verpackt umfasst, besteht das Modul G1 aus 4 einzelnen Kursen (wie ja auch der Modulübersicht der Homepage der Uni zu entnehmen ist). Jeder Kurs umfasst drei Studienbriefe (Din A4, beidseitig bedruckt). Die Gesamtseitenzahl beläuft sich auf 1329 Seiten.

Dazu gab es einen Lieferschein, ein Willkommenschreiben und ein paar Postitzettelchen als Beigabe.

Auf das Foto verzichte ich dieses Mal ;-)

Liebe Grüße
 
Hallo Janine,
vielleicht sieht man es erst nach erneutem LogIn? heute jedenfalls kann ich den re-posteten Beitrag von dir sehen, danke.
Ich habe das Material nun auch schon "live" in Augenschein genommen:) Ist überschaubar.
Dann wünsche ich dir gutes Gelingen und hoffe auf weitere gelegentliche Einblicke hier.
 
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