Einsendearbeit 1 - 00613 zum 04.06.10

EA 1 - 00613 zum 04.06.2010

Hat jemand schon angefangen und hat ein paar Zahlen, die man vergleichen könnte?

Viele Grüße..
 
A)
Ist der Nutzungszeitraum 33 Jahre gem. § 7 IV Nr. 1 EStG?
Ich kann nichts anderes finden.
Durch die Bauzeit etc. gehe ich von einem Planungszeitraum von 35 Jahren aus.

b) ohne Berücksichtigung von Steuern

Zahlungsreihe Stadt A
t0 = -10
t1 = -55
t2 = -55+5 = 50
ab t3 = 25

Zahlungreihe Dorf B
t0 = -5+5 = 0
t1 = -50+5 = 45
t2 = -50+5+5 = 40
ab t3 = 25

Unterlassenalternative (alternative Finanzanlage)
t0 = 10
t1 = 55
t2 = 55
ab t3 = 0

Welche Stadt ist vorzuziehen?

Hierzu reicht ein EV-Vergleich bzw. K-Vergleich über die ersten drei Jahre aus, da in den Folgeperioden die Zahlungsströme gleich sind.
Ka = -103,79
Kb = -75,96
Dorf B ist vorzuziehen.

Sind beide Städte der Unterlassensalternative vorzuziehen?

Jetzt kommt man nicht drum herum, über die Folgeperioden den K-Wert zu berechnen.
-103,79 + 25(1,08h-3 + 1,08h-4 ...1,08h-33) = 186,36
-75,96 + 25(1,08h-3 + 1,08h-4 ...1,08h-33) = 214,19
(sofern ich mich beim Eintippen in den Taschenrechner nicht vertippt habe)

108,08 = Ku (Unterlassensalternative)

Über einen Planungszeitraum von 35 Jahren wären beide Investitionsalternativen der Unterlassensalternative vorzuziehen.

Vorschläge?
Bin mir nicht sicher, ob die mit Unterlassen die alternative Finanzanlage zu auch 8 % p.a. meinen?!?

Gruß
Thomas
 
a)
Ist der Nutzungszeitraum 33 Jahre gem. § 7 IV Nr. 1 EStG?
Ich kann nichts anderes finden.
Durch die Bauzeit etc. gehe ich von einem Planungszeitraum von 35 Jahren aus.
Da habe ich das gleiche...

b) ohne Berücksichtigung von Steuern

Zahlungsreihe Stadt A
t0 = -10
t1 = -55
t2 = -55+5 = 50
ab t3 = 25 Als Annuitätsrechnung gerechnet...geht viel schneller
auch so

Zahlungreihe Dorf B
t0 = -5+5 = 0
t1 = -50+5 = 45
t2 = -50+5+5 = 40
ab t3 = 25 Als Annuitätsrechnung gerechnet...geht viel schneller
wie kommst du denn auf die "+5". In der Aufgabenstellung sind doch dieselben Einkünfte für A-Stadt und B-Dorf genannt oder nicht?!

Unterlassenalternative (alternative Finanzanlage)
t0 = 10
t1 = 55
t2 = 55
ab t3 = 0
ok

Welche Stadt ist vorzuziehen?

Hierzu reicht ein EV-Vergleich bzw. K-Vergleich über die ersten drei Jahre aus, da in den Folgeperioden die Zahlungsströme gleich sind.
Ka = -103,79
hab ich auch für den ersten Part
Kb = -75,96 -89,877 Differenz wg. des Kommentars oben
Dorf B ist vorzuziehen.
Theoretisch hast du Recht damit nur die drei Perioden zu berücksichtigen, nur ist die Ergebnisdarstellung dadurch´etwas ungünstig, weil du einen negativ Kapitalwert hast und aufgrund dessen ja eig. die Investition ablehnen müsstest...

Sind beide Städte der Unterlassensalternative vorzuziehen?

Jetzt kommt man nicht drum herum, über die Folgeperioden den K-Wert zu berechnen.
-103,79 + 25(1,08h-3 + 1,08h-4 ...1,08h-33) = 186,36
123,44
-75,96 + 25(1,08h-3 + 1,08h-4 ...1,08h-33) = 214,19 137,054
(sofern ich mich beim Eintippen in den Taschenrechner nicht vertippt habe)

108,08 = Ku (Unterlassensalternative) ?

Über einen Planungszeitraum von 35 Jahren wären beide Investitionsalternativen der Unterlassensalternative vorzuziehen.

Vorschläge?
Bin mir nicht sicher, ob die mit Unterlassen die alternative Finanzanlage zu auch 8 % p.a. meinen?!?

Gruß
Thomas
Hast du die Berücksichtigung von Steuern noch nicht gerechnet?

c) Kalkulationszins: 5,4 %

d) A-Stadt: 120,09 B-Dorf: 138,45

e) muss ich noch mache :D aber dürfte ja nix anderes sein...

LG

 
Kannst du die Formel für deine Annuitätenrechnung mal darstellen?

Kann deine Rechnung nicht nachvollziehen, da deine eingefügten Links nicht anzuklicken sind.

Die +5 sind falsch. Habe noch mal im Skript nachgelesen, wie die das mit der alternativen Finanzanlage meinen.

Die Berücksichtigung von Steuern habe ich noch nicht gerechnet. Kommt in den nächsten Tagen.

c) habe auch in/kap = 5,4 %, da Beta = 0
 
Hallo zusammen!

Bei Aufgabenteil a) kann ich euch zustimmen.

Aber bei b) siehts schon anders aus :):
MeineZahlungsreihe bei B-Stadt ebenfalls:
t=0 -5
t=1 -50
t=2 -45
ab t=3 +25
(die +5 versteh ich trotz Erklärung nicht. Macht also meiner Meinung nach wenig Sinn)

Dann komm ich auf Kapitalwerte (nach 35 Jahren) von K(A)= 142,99 und K(B)=156,91

Somit sind beide Investitionen besser als eine alternative Finanzanlage (zu 8%).
 
Hallo zusammen!

Bei Aufgabenteil a) kann ich euch zustimmen.

Aber bei b) siehts schon anders aus :):
MeineZahlungsreihe bei B-Stadt ebenfalls:
t=0 -5
t=1 -50
t=2 -45
ab t=3 +25
(die +5 versteh ich trotz Erklärung nicht. Macht also meiner Meinung nach wenig Sinn)

Dann komm ich auf Kapitalwerte (nach 35 Jahren) von K(A)= 142,99 und K(B)=156,91

Somit sind beide Investitionen besser als eine alternative Finanzanlage (zu 8%).
Hallo, da bin ich wieder :)

Die Zahlungsreihe habe ich auch so. Ich Frage mich nur, warum ich auf andere Kapitalwerte komme? Hast du jedes Jahr abgezinst (KW-Formel) oder hast du das auch mit der Annuitätenformel gemacht?

Wobei man bei der Annuitätenformel den Betrag nochmals 3 Jahre abzinsen muss, um auf t=0 zu kommen...
 
Hallo,

bei b) hab ich ebenfalls Ka = 142,99 und Kb = 156,91; Habe mit dem RBF gerechnet;
bei c) auch 5,4%; habe ohne Formel gerechnet;
bei d) hier komm ich nicht so recht weiter;
 
Hallo liebe Mitstreiter,

für a) habe ich ebenfalls 35 Jahre

b) Ka = 142,98 und Kb = 156,9; da die Kapitalwerte positiv sind, sind die Investitionen einer alternativen Finanzanlage vorzuziehen (keine Rechnung notwendig, oder?), B vor A

nun bin ich bei c) angelangt und stehe bzgl. des in/kap ein wenig auf dem Schlauch. Habe allerdings auch nicht die Vorlesungen des BA besucht und bin absoluter Steuerneuling. Mein einziger Lösungsansatz ist die Formel (IV) auf Seite 35 KE 1. Da es keinen Solidaritätszuschlag gibt, setze ich me = 3,5 und h = 500 (beta = 0, da Eigenfinanzierung) in die Formel ein und nichts für sk, sondern nur für die Körperschaftssteuer 15 . Daher kommen auch bei mir 5,4 % raus und ich würde gern wissen, ob ich den richtigen Gedankengang genommen habe, oder nur zufällig das gleiche Ergebnis. Wenn ja, wird der hier verwendete Körperschaftssteuersatz mit skö bezeichnet?

Vielen Dank im Voraus :)
 
Nehmt ihr auch den kombinierten Steuersatz von 32,5%? Damit kommen bei mir folgende Ergebnisse raus: d) Ka = 144,94 und Kb = 150,96 und e) Ka = 196,6 und Kb = 203,45). Bin aber sehr unsicher, was diese Ergebnisse angeht.
 
Hallo zusammen,

@Nebukadnezar: Die c) mach ich genauso und komm dann auch auf 5,4% und bei d) verwende ich auch einen Steuersatz von 32,5%.
Meine Ergebnisse bei e) weichen auch nur minimal von deinen ab. K(A)=196,74, K(B)=203,61.
Lg
 
Hallo,

also bei d) und e) hab ich gänzlich andere Werte. Können wir mal für t0 die Zahlungsüberschüsse abgleichen?
Bei mir ist das für A-Stadt -6,75 Mio, also Auszahlungsüberschuss. Und bei euch?
 
Zu B-Dorf
d) Zahlungsreihe
t0 = -5
t1 = -50
t2 = -46,3
t3-34 = 17,85
t35 = 17,525
Da in t2 schon für 4 Monate die Abschreibung berücksichtigt wurde, können in t35 nur noch 8 Monate berücksichtigt werden, weil man sonst über mehr als 33 Jahre abschreiben würde (33 Jahre und 4 Monate).

e)
-5-50*1,04^-1 -46,3*1,04^-2 +17,85*RBF(32J,4%)*1,04^-2 +17,525*1,04^-35 = K(B) = 203,53

Auf 203,61 kommt man nur, wenn man für t35 auch 17,85 in der Zahlungsreihe unterstellt. Dies ist aber falsch, weil in t35 nur eine Abschreibung von 2 Mio. anfällt (= 8 Monate).

A-Stadt
d)
t0 = -10
t1 = -55
t2 = -37,1105
t3-34 = 17,5185
t35 = 17,304

e)
-10-55*1,04^-1 -37,1105*1,04^-2 +17,5185*RBF(32J,4%)*1,04^-2 +17,304*1,04^-35 = K(B) = 196,69
 
Dies ist mein Ergebnis bei B-Dorf.

t3-34 sind bei mir 17,95 und t35 17,59; Hab ich da einen Fehler?

Kb =-5 –50 x 1,04 –1– 46,27 x 1,04 –2 +17,95 x RBF ( 32, 4 %) x 1.04 –2+
17,59 x 1,04-35 = 205,17

Meine Steuern für B-Dorf sind :
T Steuern
31.12.00
31.12.01
31.12.02 -1,2675
31.12.03 -7,05
……. -7,05
31.12.35 -7,41


Auch für A-Stadt berechne ich andere Werte:
Ka = -10 – 55 x 1,04-1- 36,97 x 1,04 –2 + 17,95 x RBF (32, 4%) x 1,04-2
+ 17,59 x 1,04-35 = 204,14

Steuern A-Stadt :
T Steuern
31.12.00
31.12.01
31.12.02 + 13,03
31.12.03 -7,0525
……. -7,0525
31.12.35 -7,41


Welche Steuerwerte habt ihr denn?
 
@wernix
deins kann schon nicht richtig sein, weil du für A-Stadt und B-Dorf jeweils mit 17,95 und und 17,59 rechnest. Die Werte müssen ja unterschiedlich sein bei den Standorten.

Steuern A-Stadt
t2 = 12,8895
t3... = -7,4815
t35 = -7,696

Steuern B-Dorf
t2 = -1,3
t3... = -7,15
t35 = -7,475

Ich habe mich an der Beispielaufgabe KE 1, Seite 28 orientiert.
 
Hallo ThomSal,
danke für den Hinweis. Hatte ich übersehen.

Für B-Dorf habe ich das gleiche Ergebnis wie du.
Aber bei A-Stadt hab ich bei T2 noch ein Problem.
Die Sonderabschreibung ist doch 44 T, die plan.Afa 0,66.
Ich komm dann auf einen Zahlungssaldo von -19,24
Wie hast du das gerechnet?
 
Hallo,

Frage zu b):
wieso hat bei Dir die Unterlassensalternative ab t3 = 0? Die Finanzinvestition verzinst sich mit 8 % p.a. Daher ergeben sich
doch für den Rest des Planungshorizonts ebenso Zahlungseingänge (Mio. € 9,6) wie bei den Real-Alternativen (Mio. € 25).

Außerdem müssten bei den Finanzinvestitionen die Anlagebeträge ebenso mit negativem Vorzeichen gesetzt werden, da sie ja ebenso investiert, d.h. Zahlungsausgänge darstellen. Die jährliche Verzinsung wäre demnach der Zahlungseingang, allerdings in den ersten drei Jahren nur in Höhe der Anlagebeträge Mio. € 5 im ersten Jahr, Mio. € 65 im Zweiten und ab dem Dritten: Mio. € 120. Darauf jeweils Verzinsung als Zahlungseingang in Höhe von 8 v.H.

Wie siehst Du das?

Grüße
Thomas
 
Hallo zusammen,


ich habe ein Frage zur Bestimmung der Zahlungsreihe von B-Dorf bei Aufgabe d).


Ausgangspunkt ist die Zahlungsreihe, die unter b) bestimmt wurde und die folgendermaßen aussieht:
t=0 -5
t=1 -50
t=2 -45
ab t=3 +25


In t=0 und t=1 gibt es noch keine AfA. Damit ist das ja auch der steuerliche Gewinn. Wenn man darauf die 32,5 % anwendet würde man ja Steuererstattungen bekommen. @ThomSal warum hast du das nicht in die Zahlungsreihen aufgenommen?


In t=2 beginnen dann die Abschreibung auf das Betriebsgebäude. 3% von 100 in 4 Monaten = 1. Damit erhöht sich der steuerliche Gewinn auf 46 (= 45 + 1). Die Steuern die darauf entfallen sind 14,95, so dass ich am Ende ein Zahlungssaldo von 30,05 komme. Ist das richtig oder habe ich hier einen Denkfehler?
In den darauffolgenden Perioden komme ich auch auf ein Zahlungssaldo von 17,85.


Dann habe ich noch eine Frage zur Nutzungsdauer. Die Abschreibung beträgt doch jährlich 3 von 100, damit komme ich auf eine Nutzungsdauer von 33,3 Jahre. . In t=2 kann man aber nur die letzten 4 Monate, also 0,3 Jahre abschreiben. Von t=3 bis t=35 werden dann die restlichen 33 Jahre abgeschrieben. Also kommt auch in t=35 ganzjährig die AfA zum tragen, oder?




Viele Grüße,
Christiane
 
Ausgangspunkt ist die Zahlungsreihe, die unter b) bestimmt wurde und die folgendermaßen aussieht:
t=0 -5
t=1 -50
t=2 -45
ab t=3 +25


In t=0 und t=1 gibt es noch keine AfA. Damit ist das ja auch der steuerliche Gewinn. Wenn man darauf die 32,5 % anwendet würde man ja Steuererstattungen bekommen. @ThomSal warum hast du das nicht in die Zahlungsreihen aufgenommen?
In t=0 und t=1 hast du Auszahlungen und erhälst einen Gegenwert, nämlich Grundstück und Gebäude. In einer Bilanz wäre dies ein Aktivtausch, Bank runter, Grundstücke und Gebäude rauf. Da entsteht also kein Gewinn oder Verlust. Somit entstehen auch keine Steuerzahlungen oder -erstattungen.
 
Danke. Das klingt logisch, hätte ich auch selbst drauf kommen können.

Aber ich weiß noch immer nicht genau wie ich auf die 46,3 in t=2 komme.
Zahlungssaldo (45) + Abschreibgung (1 -> 3% auf Betriebsgebäude in den letzten 4 Monaten) + Steuern auf die Abschreibung (32,5% * 1)
Ist das die richtige Berechnung?
 
Danke. Das klingt logisch, hätte ich auch selbst drauf kommen können.

Aber ich weiß noch immer nicht genau wie ich auf die 46,3 in t=2 komme.
Zahlungssaldo (45) + Abschreibgung (1 -> 3% auf Betriebsgebäude in den letzten 4 Monaten) + Steuern auf die Abschreibung (32,5% * 1)
Ist das die richtige Berechnung?

Ich bin noch nicht bei der AUfgabe, es sollte aber so sein:

Vorl. Gewinn t2=-45, Abschreibung 1 (pro rata temporis)
(-45-1)*0,325= erstattete Ertragssteuer = 14,95
Neue Zahlungsreihe: -45 + 14,95=-30,05

Gruß
 
Hallo zusammen,



Dann habe ich noch eine Frage zur Nutzungsdauer. Die Abschreibung beträgt doch jährlich 3 von 100, damit komme ich auf eine Nutzungsdauer von 33,3 Jahre. . In t=2 kann man aber nur die letzten 4 Monate, also 0,3 Jahre abschreiben. Von t=3 bis t=35 werden dann die restlichen 33 Jahre abgeschrieben. Also kommt auch in t=35 ganzjährig die AfA zum tragen, oder?


Viele Grüße,
Christiane

Gute Frage, kennt jemand die ANtwort

Gruß
 
Hallo zusammen,

bei Aufgabe d bei A-Stadt verstehe ich nicht, wie ich auf plan. AfA von 0,66 komme. Ich nehme doch -55*3% (Gebäudeabschreibungsprozentsatz aus dem EstG § 7 IV Nr.1). Diesen Betrag teile ich doch dann durch 12 und multipliziere mit 4, die das Gebäude erst im September 2002 in Betrieb genommen wird. Dann komme ich auf 0,55. Wo ist mein Denkfehler
 
Die gesamten Herstellungskosten müssen betrachtet werden, also 110.

Dann werden 44 Sonderabschreibung abgezogen und draus dann pro rata temporis 3% Abschreibung errechnet.

(110-44)*0,03*4/12=0,66

Ich Frage mich allerdings, ob die Sonderabschreibung bei der Berechnung der planmäßigen AfA die Herstellungskosten für diese und folgende Perioden wirklich vermindert, wie unsere Kommilitonen oben das gemacht haben. Hat da jemand einen Paragraphen?

Gruß
 
Ich Frage mich allerdings, ob die Sonderabschreibung bei der Berechnung der planmäßigen AfA die Herstellungskosten für diese und folgende Perioden wirklich vermindert, wie unsere Kommilitonen oben das gemacht haben. Hat da jemand einen Paragraphen?

Gruß
Moin,

Die AfA ist nach Ende des Begünstigungszeitraums neu zu berechnen (siehe R7a EStR, bei $ 7g wären das 5 Jahre). Hier ist lt. SV die SonderAfA nur im Jahr der Herstellung möglich. Daher müsste m.E. die AfA ab Jahr 3 neu ausgerechnet werden.

Gruß Henry
 
Noch eine Frage von mir: wie kommt Ihr auf den Kalk zinsfuß von 5,4% ? ich komme auf glatt 5. (Bruttorendite - GewSt - KSt)

Danke
Gruß drfius
 
Moin,

Die AfA ist nach Ende des Begünstigungszeitraums neu zu berechnen (siehe R7a EStR, bei $ 7g wären das 5 Jahre). Hier ist lt. SV die SonderAfA nur im Jahr der Herstellung möglich. Daher müsste m.E. die AfA ab Jahr 3 neu ausgerechnet werden.

Gruß Henry
Hmm,
Sonderabschreibungen kommen doch zusätzlich zur linearen AfA nach § 7 EStG in Betracht. (z.B. § 7f EStG, § 82f EStDV).

Du meinst also
t2:
t2:44+relguäre Abschreibung pro rata von 110 oder von 110-44?
t3: Dann (110-44-reguläre Abschreibung von t2)= BMG?
Ich habe es so:
t2: 44 und pro rata temporis 3% von 110 (Gebäude dann 110-44-1,1=64,9)
t3: reguläre Abschreibung: 3% von 110 (Gebäude dann 64,9-3,3=61,6)
t21 Letzte Abschreibung

Gruß
 
Hallo Zusammen,
schickt ihr die EA eig. per Post? Oder gibt es da noch andere Verfahren?

Hmm,
Sonderabschreibungen kommen doch zusätzlich zur linearen AfA nach § 7 EStG in Betracht. (z.B. § 7f EStG, § 82f EStDV).

Du meinst also
t2:
t2:44+relguäre Abschreibung pro rata von 110 oder von 110-44?
t3: Dann (110-44-reguläre Abschreibung von t2)= BMG?
Ich habe es so:
t2: 44 und pro rata temporis 3% von 110 (Gebäude dann 110-44-1,1=64,9)

Bist du dir sicher, dass erst die Sonder-AfA und dann die planmäßige AfA berücksichtigt wird und nicht andersrum???

t3: reguläre Abschreibung: 3% von 110 (Gebäude dann 64,9-3,3=61,6)
t21 Letzte Abschreibung

Gruß
 
Wenn in t=21 das Gebäude vollständig abgeschrieben ist, würde das doch den Planungszeitraum verkürzen?! Ist die AfA nicht abzupassen?
 
Bist du dir sicher, dass erst die Sonder-AfA und dann die planmäßige AfA berücksichtigt wird und nicht andersrum???

Ich habe es andersrum, da SOnderabschreibungen allgemein immer zusätzlich zur afa in Betracht kommt.

t2: Afa: pro rata 3% von 110= 1.1 + Sonder-afa, Buchwert dann 64,9
t3: 3% von 110= 3.3 für Periode , Buchwert 61,6


Sicher bin ich nicht, es macht aber Sinn und entspricht der allgemeinen Definition von Sonderafa.

"Wenn in t=21 das Gebäude vollständig abgeschrieben ist, würde das doch den Planungszeitraum verkürzen?! Ist die AfA nicht abzupassen?"

Nein, das macht doch auch keinen Sinn die Afa anzupassen.

Gruß
 
Ich bin der Meinung, dass eine Sonder-AfA die Nutzungsdauer von Gebäuden, d.h. den AfA-Zeitraum nicht verkürzen darf. Bin mir aber auch nicht mehr sicher. Bilanzsteuerrecht ist schon echt lang her :(!

Gem. § 7a Abs. 9 muss die AfA nach § 7 Abs. 4 "unter Berücksichtigung der Restnutzungsdauer maßgeblichen Prozentsatz" erfolgen. Wie würdest du das interpretieren? Ich denke, dass die Nutzungsdauer von 33,3 Jahren verbleibt, und der "maßgebliche Prozentsatz" nun anhand des Restwertes angepasst werden muss.

Was meinst du?

Der Planungszeitraum würde sich bei deiner Variante meiner Meinung nach verändert, da wir doch bei a) gesagt haben, dass der Planungszeitraum sich nach den steuerlichen Nutzungsdauer bemisst.

VG
 
Moin,

§ 7 Abs. 9 EStG muss angesprochen werden und führt dann auch zur Lösung. Hab grad noch mal in nem alten Skript nachgeschlagen.
Also in t=2 3% und davon nur 4/12 als "normale" Afa. Dazu 40 % Sonder AfA.
Der Begünstigungszeitraum ist nur t=2 (SonderAfa muss da in Anspruch genommen werden). [ansonsten würde die ursprüngliche AfA weiterlaufen bis zum Ende des BEgünstigungszeitraums.)
Daher ist die AfA ab t=3 auf den ganzen Zeitraum zu verteilen. Keine Verkürzung der ND.

So hab ich es jetzt gelöst und meine auch, dass es richtig war. Daher: Keine Garantie. ;)

Gruß Henry
 
Ja, so habe ich das auch. Und was hast du nun als AfA? 1,967? Das habe ich ab 2003...und komme dann richtiger Weise auf ein Gesamt-AfA-Volumen von 110.

Verstehe ich das richtig, dass bei d) lediglich die Zahlungsüberschüsse zu berechnenn sind? Und bei e) muss ich den Kapitalwert NICHT mit 5,4%, sondern mit 4% berechnen? Wo liegt der Sinn drin?

Wie hoch ist deine Steuererstattung in 2002!!! und in den Folgejahren?

Sonst: Ohne Steuern - Vorteil B-Dorf, da Kapitalwert größer als bei A-Stadt ist.
Mit Steuern genau andersrum, ne?

VG
 
Moin,

bin grad erst nach Hause gekommen und habe die Werte für d wegen dem fehlenden RBW noch nicht berechnet.

Nein, Du darfst nicht die neue BMG mit 3 % rechnen, (da kommen bei höheren Begünstigungszeiträumen der SonderAfa falsche Werte raus - damit verkürzt Du die Laufzeit). Du musst die BMG durch die restliche Laufzeit teilen. Kommt man aber auch so bei 2 Mio € raus.

Ja genau, bei d stellst Du die Tabellen auf mit den Werten und begründest natürlich alles. Steuersätze, BMG, Gesetzesangaben...

e) wenn du den in der Klausur falsch berechnet hast, hast Du noch eine reelle Chance hier die richtigen Werte zu bekommen. So müssen die Korrektoren nicht mit dem falschen Zinsfuß rechnen. ^^
Hab die Zahlen jetzt nicht hier... könnte die morgen früh schicken.

Aber ich glaub das ist der Sinn der gezeigt werden soll. Mit Steuern dreht sich die Vorteilhaftigkeit.

Gruß Henry
 
Hallo,

habe die Aufgabe auch so gelöst.

Kapitalwerte zu e) sind: Ka = 196,796 und Kb = 203, 613

Die Rangfolge ändert sich zu b) also nicht...scheint komisch, ist aber so!

Gruß
Matthias
 
Hier meine Zahlungsreihe zu e) für Investition B:

t0 = -5
t1 = -50
t2 = -46,3 (AfA 1, Steuern 1,3)
t3-t35 = 17,85 (AfA 3, Steuern 7,15)

und dann mit i=4%
 
Ok, mein Excel hat gesponnen. Habe auch (5-1)*0,325 als Felder angegeben, aber er hat falsch gerechnet :( Gut, das ich nochmal drübergeguckt habe! ;) Jetzt stimmt es natürlich! Wie ausführlich schreibst du denn Text dazu? Es ist doch in Ordnung, wenn ich lediglich die KW-Formel aufschreibe und dann das Einfügen abkürzen? Bin doch kein Fließband, um 33x dasselbe zu schreiben :) Wird doch schon wohl ausreichen ne...und dann nur noch die wichtigen §§, aus denen sich die AfA ergibt. DW (Das War's :D)
 
Ja, das sollte reichen...

Die Berechnung kannst Du durch den RBF (Rentenbarwertfaktor) abkürzen. Dann ergibt sich:

-5-50*1,04^-1-46,3*1,04^-2+17,85*((1-1,04^-33)/0,04)*1,04^-2 = 203,613

Auf Excel zu verweisen kommt glaube ich nicht so gut an ;)
 
Ja stimmt...das hatte ich zwar vorher auch, aber hab gedacht, das wäre doppelt gemoppelt :D. Aber Ok, du hast mich überzeugt ;)
 
Hast du eig. dem K unter Berücksichtigung von Steuern mit Formel (27) gerechnet? Man kommt ja auch so drauf, wenn man die Zahlungsüberschüsse hat...
 
Nö...man hat ja schon die Zahlungsreihen aus d), das würde das Ganze doch nur verkomlizieren?! Und da auch Du ein Freund der kürzeren Formeln zu sein scheinst, bringt das wohl keine Vorteile:D
 
:D Sehe ich genauso! Es geht um Verstehen und nicht um pure Formelanwendung... :D! Es führen schließlich viele Wege nach Rom!
 
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