Einsendearbeit 2 Jahresabschluß vergleichen ?

#1
EA 2 Jahresabschluß vergleichen ?

Hallo hat jemand schon EA 2 Jahresabschluss ?

Und - muss ich in Buchhaltung und in Jahresabschluss je eine EA bestehen oder reichen zwei in einem Fach ?

Meine Ergebnisse:

110 014 010 011 008
120 005 002 003 013
130 006 007 001 012
140 004 099 009 099
150 001 001 002 007
160 053 020 009 007
170 500 142 2747 050
180 344 306 332 369
190 040 064 102 114
200 270 276 260 247
210 660 624 001 001
220 062 084 011 026
230 XXX XXX XXX XXX

Servus
 
#2
Kurs 00029, Einsendeaufgabe 2 / Kurseinheit 4

Hallo,
habe Deine Lösungen mal mit meinen verglichen.

Bu.-Nr.
110 gleiche Werte
120 gleiche Werte
130 gleiche Werte
140 gleiche Werte (Für 099 jeweils 999 schreiben / siehe Aufgabe)
150 gleiche Werte

Leider habe ich ab jetzt ziemlich vieles anders gelöst und schreibe daher Weg und Annahmen dazu.

Bitte mal Deinen Kommentar?!?

160 053 032 008 100
1. GKR = Ergebnis / Gesamtkapital
Ergebnis = 1600 + 350 lt. Skript soll hier Gewinn „vor Zinsen“ angesetzt werden (siehe KE 4 Seite 90)
GK = 6000, d.h. 1950/6000 = 32%
2. UR = Ergebnis / Umsatz = 1600 / 20000 = 8 %
3. Verschuldungsgrad = FK/EK = (1000+1600+400)/(1800+1200) = 100%

170 500 142 2745 050 (Werte gleich)
180 306 333 256 280
190 040 064 125 140
200 261 266 247 001
210 624 660 001 001
220 036 084 010 026

Zu Aufgabe 4a)
Preis Maschine A 400 T€
- Rabatt 15% - 60 T€
- Skonto 5% von 340 - 17 T€
+ Fracht, Vers. +7 T€
+ Montage + 30 T€
Anschaffungskosten 360 T€

(1) Abschreibung geometrisch degressiv = 20% maximal in Jahr 1:
0,2* 360 T€ = 72 T€ *9/12 = 54 T€
(ab April 04!), d.h. Ansatz in Bilanz 360 – 54 T€ = 306 T€
(2) Abschreibung linear auf 10 Jahre = 10% p.a.:
0,1* 360 T€ = 36 T€ *9/12 = 27 T€
(ab April 04!), d.h. Ansatz in Bilanz 360 – 27 T€ = 333 T€.

Zu Aufgabe 4b)

AK in 02 600 T€
Abschreibung in 02 - 120 T€
Buchwert 12/02 480 T€
Abschreibung in 03 - 96 T€
+ außerpl. Abschr. - 64 T€
Buchwert 12/03 320 T€

Abschreibung in 04 für Restlaufzeit 8 Jahre

(1) Abschreibung geometrisch degressiv = 20% maximal in Jahr 3:
0,2* 320 T€ = 64 T€
d.h. Ansatz in Bilanz 320 – 64 T€ = 256 T€
(2) Abschreibung linear auf 8 Jahre Restlaufzeit, 320/8 = 40 T€ p.a.:
Ansatz in Bilanz 320 – 40 T€ = 280 T€

Ich glaube, in Deiner Rechnung hast Du 1 Jahr zu wenig abgeschrieben.

Zu Aufgabe 4d)

AK in 02 (Juli!) 160 T€
1. Abschreibung in 02 - 16 T€
(1/2 Jahr bei 20% p.a)
Buchwert 12/02 144 T€
2. Abschreibung in 03 - 32 T€
Buchwert 12/03 112 T€
+ Aktivierung des Umbaues + 63 T€
Buchwert in 04 175 T€

(1) Abschreibung linear auf noch 3,5 Jahre = 175/3,5 = 50 T€ p.a.:
d.h. Ansatz in Bilanz 175 – 50 T€ = 125 T€
(2) Abschreibung geometrisch degressiv = 20% maximal:
0,2* 175 T€ = 35 T€
d.h. Ansatz in Bilanz 175 – 35 T€ = 140 T€

Meine Frage: Hat die Personengesellschaft nicht die Wahl, überhaupt den Umbau zu aktivieren?? Beibehaltungswahlrecht, wenn Stichtagswert > Buchwert??

Zu Aufgabe 4e)

Ich habe die gleichen Werte angesetzt, nämlich 45 €/St. und 46 €/St. Aber die Menge muß nach m.E. 5.800 betragen; dazu wird die Inventur ja gemacht.

Daher meine Werte anders!

(1) 5.800 * 45 = 261.000 €
(2) 5.800 * 46 = 266.800 €

Zu Aufgabe 4f)

Rückstellung in 03 260 T€
- 5% = 247 T€ (Lösung (1))

Es liegt aber ein Passivierungswahlrecht vor, d.h. Lösung (2) = 1

Zu Aufgabe 4g)

Gleiche Ergebnisse, aber ich glaube, Du hast sie vertauscht.

Zu Aufgabe 4i)

Bis auf das erste Ergebnis sind die Werte gleich (ich habe 10 statt 11, das liegt an der Wahl der Abschreibungsmethode; lineare Methode ergibt 11 T€)

Wertuntergrenze der HK = 10 + 40 + 10 = 60T€/100 St. = 0,6 T€/St
Wertobergrenze der HK = 0,6 T€/St. +(56+8+16)/100 = 1,4 T€/St.

Damit ergeben sich folgende Werte:

Ia) (1) 60 St. * 0,6 = 36 T€
Ia) (2) 60 St. * 1,4 = 84 T€
Ib) (1) 10 (Bei Wahl der geometrischen Abschreibung)
Ib) (2) 26

Würde mich über einige Kommentare freuen. Tschüß und schönes Wochenende.
M
 
#3
Danke - da hatt ich ja nen haufen Mist

Meine Kommentare:
160
- 53% gleich
- Gesamtkapitalrentabilität: vor Zinsen ist richtig – hatte ich überlesen
- Umsatzrentabilität: ordentliches Betriebsergebnis / Umsatz = (Umsatz-Material-Personal-Abschr.-sonst.Aufw.) /Umsatz = 1900/20000 = 9,5% à 9 (denk ich – sicher bin ich mir nicht)
- Verschuldungsgrad – da bin ich in der Zeile verrutscht – 100% passt.

180:
- 306 hab ich auch –nur (1) und (2) verdreht
- 333 da hab ich meine Nebenrechnung nicht mehr aber ich hab´s nachgerechnet und komm da auch drauf.
Bei der Ganzen Aufgabe bin ich mir nicht sicher ob Fracht und Versicherung wirklich auf die Herstellungskosten draufgeschlagen werden müssen. Können die nicht unter sonstige Aufwendungen verbucht werden was ja den Gewinn weiter drückt ? Und ist es bei Löhnen und Gehältern nicht auch so ?
- Ich hab erst in 03 mit den Abschreibungen angefangen entsprechend die Folgefehler 256, 280 sind richtig.


190
- 40 gleich
- 64 gleich
- ich hab die Zuschreibung nach den Abschreibungen vorgenommen, was die Berechnungsgrundlage verändert. Ich denke deine Version ist richtig (die Zahlen sind plausibler) allerdings ist dein Frage berechtigt. Wenn die nachträglichen Herstellungskosten nicht aktiviert werden ergibt das einen Buchwert von 80
- s.O. 140


200
- Ja - 5800 Stück sind relevant 261
- 266
- 247
- 1 (Passivierungswahlrecht – da soll mal einer dran denken!)


210
- 624
- 660 ich hatte sie wirklich vertauscht
- 1
- 1


220
- 10 degressiv verringert Gewinn – deins ist richtig
- 26
- 62 ist völliger Blödsinn 36 ist richtig
- 84


Grüße und Danke
 
#4
Jetzt scheint´s zu stimmen!

Zu BuNr 160
9,5 scheint gem. Skript die richtige Lösung zu sein.- Allerdings gibt es im Skript diverse UR´s je nach Ergebnis, das man ansetzt.

Zu BuNr 180
Bei HK`s kann man über den Ansatz der Wertunter- bzw. Obergrenzen gewisse Aufwendungen direkt ansetzen und so den zu aktivierenden Betrag deutlich beeinflussen. Aus dem Skript geht nicht hervor, dass dies bei den AK`s auch möglich ist. Ich glaube Fracht etc. muß aktiviert werden.
 
U

Unregistriert

#5
EA Jahresabschluß II

Hi,

habe eure Beiträge gelesen. Ein paar Fragen hätte ich jedoch noch zur Aufgabe 4:

a.) Mein Bilanzansatz für den hohen Gewinn stimmt mit eurem überein.
Bei dem niedrigen Gewinn komme ich auf € 288.000,00, da ich
die Abschreibung ( degressiv 20% ) voll angesetzt habe ( Vereinfachungsregelung ). Ergibt einen Vorteil gegenüber der Aufteilung auf die Monate.

e.) Warum habt ihr als hohen Bilanzansatz 266.800,00 gewählt.
Ich verstehe eure Berechnung, aber die Anschaffungskosten liegen über dem Marktpreis. Es gilt doch strenges Niederstwertprinzip.
Mein Ansatz 261.000,00 für hohen und niedrigen Gewinn.

f.) Habe hier keinen Bilanzansatz, da die Rückstellung in 2003 gebildet wurde und die Reparatur erst in 2005 erfolgt.

ib.) Meine Ansätze: hoch=10.000,00 niedrig = 22400,00
Bei den 10.000 komme ich auf eine abschreibung von rund 1714 € linear= der niedrigste Afa-Betrag, d.h. höchster Gewinn.
Wir gehen doch von den Aufwandskonten aus und nicht von den Beständen.

Bei den 22400,00 komme ich auf eine degressive Afa von 5600=höchste Afa, d.h. niedrigster Gewinn.

Die Abschreibungen habe ich nicht zeitanteilig aufgeteilt, sondern nach der Vereinfachungsregel berechnet. Ausschlaggebend für die Abschreibung ist doch der Zeitpunkt der Herstellung und nicht der Zeitpunkt für die Inbetriebnahme. Oder ???

Gruß Jana
 
#6
Noch mal eine Antwort

Auch Hi!

Zu 4 a+ i)
Ich habe den Satz "Angefangene Monate sind immer als volle Monate zu berücksichtigen" (siehe Aufgabenstellung vorne) so verstanden, dass bei den Aufgaben die Vereinfachungsregel nicht anzuwenden ist. Hier müssen wir wohl die Lösung abwarten!

Sonst stimmen Deine Werte natürlich.

Zu 4 e) Deine Annahme scheint richtig zu sein.

Zu 4 f) Die Rückstellung wurde in 03 gebildet, aber in 04 nicht aufgelöst (so lese ich sie Aufgabe wenigstens). D.h. sie besteht am Ende 04 weiter. Es ist jetzt die Höhe der Rückstellung für 05 zu bestimmen. Fragestellung ist, ob die Rückstellung später als 3 Monate im neuen Jahr in Anspruch genommen wird, d.h. es besteht Passivierungswahlrecht.

Ich glaube, meine Lösung stimmt.

Ciau

Matthias
 
U

Unregistriert

#7
Ich hätte eine kurze Frage zu Aufgabe 2b

Ihr schreibt als Lösung "001", also dass sich der Kennzifferwert nur erhöhen kann.
Aber da Wertpapiere des Umlaufvermögens doch abgeschrieben werden müssen, wenn ein niedrigerer Stichtags (Börsen) Wert vorliegt, kann sich der Kennzifferwert also durchaus auch verringern (oder zufällig gleich bleiben).

Habt ihr das übersehen oder sehe ich da irgendwas falsch?
 
U

Unregistriert

#8
Hallo zusammen,

ich hätte ein Bemerkung zu 4 c)

64.000 bei (2) ist vollkommen richtig.

Aber die 40.000 haben mich stutzig gemacht. Ich nehme an, ihr habt in 04 die Abschreibungsmethode auf linear geändert.

Also:

Buchwert 04 = 80.000. Aber dann habt ihr ja nur noch ein Nutzungsjahr, müsstet also die gesamten 80.000 als Abschreibung ansetzen, damit ihr Ende 05 einen Restbuchwert von "0" habt.

Ist dann nicht bei (1) eine "1" anzusetzen?

Ich bitte um Antwort, da mir die "40.000" einfach nicht einleuchten wollen. Vielleicht bin ich ja auch völlig auf dem Holzweg!
 
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