Einsendearbeit 3 Familien- und Erbrecht

EA 3 Familien- und Erbrecht

So ich eröffne mal. :) Hat schon jemand damit angefangen?
 
Hab gestern und heute mal ein bisschen dran rumgewerkelt:

Frage 1:

A. T-L auf Herausgabe der 10.000,- € aus §§ 2018, 2019 BGB (-)
-> T ist Erbin im Wege der gesetzl. Erbfolge geworden
-> (P) testamentarische Verfügung von Todes wegen ist unwirksam, da keine Niederschrift durch die Zeugen noch zu Lebzeiten und auch keine Heilung nach § 2249 VI BGB
-> L ist Erbschaftsbesitzer
-> Weltreise wäre Surrogat für erlangtes Etwas gem. § 2019 I BGB, ist aber schon "aufgebraucht"

B. T-L auf SchE i.H.v. 10.000,- € aus §§ 2023 I, 2024, 2019 I, 989 BGB (-)
-> mangels Rechtshängigkeit oder Bösgläubigkeit

C. T-L auf SchE aus §§ 2025, 2019 I, 823 I BGB (-)
-> mangels vebotener schuldhafter Eigenmacht

D. T-L auf SchE aus §§ 2018, 2019, 2021, 818 II BGB(+)
->L zur Herausgabe außerstande gem. § 2021

E. Ergebnis (+)

Frage 2:

A. T-L auf Herausgabe der Perlenkette aus § 2018 BGB (-)
-> Herrenuhr wäre gem. § 2019 BGB Surrogat, kann aber nicht herausgegeben werden, da verloren

B. T-L auf SchE für die Herrenuhr aus §§ 2023 I, 2024, 2019 I, 989 BGB (-)
-> wiederum mangels Rechtshängigkeit

C. T-L auf SchE aus §§ 2025, 2019 I, 823 I BGB (-)
-> wiederum mangels verbotener schuldhafter Eigenmacht

D. T-L auf SchE aus §§ 2018, 2019, 2021, 818 II BGB (-)
-> Entreicherung aufgrund verlustes nach § 818 III BGB

E. Ergebnis (-)

Frage 3:

A. T-L auf Räumung der Villa aus § 2018 BGB (+)

B. Zurückbehaltungsrecht des L aus §§ 2022I, 1000 BGB (+)
-> keine Deckung der Verwendungen durch Anrechnung der nach § 2021 herauszugebenden Bereicherung, da L ohne Verwendungen nicht in der Villa hätte wohnen können und damit keine Aufwendungen erspart hat

C. Ergebnis
-> Verurteilung Zug um Zug i.S.d. § 274 BGB


Also wenn ihr mich fragt, mal wieder ein ganz schönes "Brett". In meiner Lösung "knirscht" es noch ganz schön. :)
 
@ che80
Also die zweite Frage ist doch: "T möchte nun von J die Herausgabe der Perlenkette erreichen. Wird sie mit ihrem Begehren Erfolg haben?" Also ist hier doch T gegen J zu prüfen und nicht T gegen L! Also prüfe ich hier T gegen J aus § 985 BGB.
 
@ che80
ich hab da noch eine Frage zu deiner Lösungsskizze: Wieso zitierst du in der Kette bei Frage 1 B-D immer den § 2019 BGB mit?
 
@ che80
Also die zweite Frage ist doch: "T möchte nun von J die Herausgabe der Perlenkette erreichen. Wird sie mit ihrem Begehren Erfolg haben?" Also ist hier doch T gegen J zu prüfen und nicht T gegen L! Also prüfe ich hier T gegen J aus § 985 BGB.
Nochmal danke für den Hinweis. Die Lösung bei Frage 2 gestaltet sich dadurch deutlich sinnvoller, denke ich. :)

Frage 2:

A. T-J auf Herausgabe der Perlenkette aus § 2018 BGB (-)
-> J ist nicht Erbschaftsbesitzer i.S.d. § 2018 BGB

B. T-J auf Herausgabe aus § 985 BGB (-)
-> T ist nicht mehr Eigentümerin, da ein gutgläubiger Erwerb nach §§ 929 S. 1, 2366 stattgefunden hat

C. T -J auf Herausgabe aus § 861 BGB (-)
-> J weder Erbe noch wusste er von der Fehlerhaftigkeit des Besitzes
 
@ Colt: Weil dem Grunde nach das Surrogat (die Weltreise) den Anspruch erfüllen würde. Und irgendwie meine ich, dass man den 2019er dann immer mitzitieren muss.
 
Habe die Frage 2 genauso, allerdings noch inklusive dem § 1007 BGB. Sind wir eigentlich ganz allein mit Erbecht? :) Schreibst du eigentlich auch POR?
 
Hallo!

Habe eben auch mit der 3 EA angefangen. Inwieweit schreibt Ihr etwas zu Art. 26 EGBGB i.V.m. Haager Übereinkommen von 1961?
Gruß micha.
 
Auf die Idee war ich ehrlich gesagt noch gar nicht gekommen.
Habe auch noch eine Frage, prüft ihr bei der Erbenstellung den Erbschein mit?
 
Also ich habe den Art. gerade nur überflogen, aber das scheint mir doch etwas fern anhand des Sachverhaltes.

Wie dachtest du denn, das zu verarbeiten?
Naja, § 2251 regelt das Nottestament auf einem deutschen Schiff. Unser Schiff ist aber aus Marokko und wir befinden uns bei der Testamentserstellung mitten im Atlantik. Woher weiß ich da welches Recht zur Anwendung kommt bzw. was das dort errichtete vermeintliche Nottestament gültig bzw. ungültig macht??? Im übrigen stellt sich mir dann aber auch die Frage nach dem Sinn der Regelung des § 2251 wenn ich eh immer über 2250 gehen kann, egal wo ich gerade bin, oder??


Gruß micha.
 
@che80
Danke für deine Antwort. Hatte Angst irgendwas übersehen zu haben wegen dem Erbschein. Hab noch ne Frage: Prüfst du beide gutgläubigen Erwerbe??? Gehen ja beide durch.
Ach und gehört nicht hier ins Thema (vielleicht sollten wir POR mal eröffnen) aber die EA POR ist ja "quais" als Lösung im Netz. Da war der Aufgabensteller nicht so kreativ, aber spart ne Menge Selberdenken ein :)
 
Ja, klar nur einmal Kette gegen Uhr aber nach zwei verschiedenen gutgläubigen Erwerben. Einmal über §§ 932 ff. und § 2366 BGB. Beide Erwerbstatbestände gehen durch, so dass J nach beiden gutgläubig die Kette erworben hat.
 
@che80
Danke für deine Antwort. Hatte Angst irgendwas übersehen zu haben wegen dem Erbschein. Hab noch ne Frage: Prüfst du beide gutgläubigen Erwerbe??? Gehen ja beide durch.
Ach und gehört nicht hier ins Thema (vielleicht sollten wir POR mal eröffnen) aber die EA POR ist ja "quais" als Lösung im Netz. Da war der Aufgabensteller nicht so kreativ, aber spart ne Menge Selberdenken ein :)
Könnte mir vorstellen, dass sowas gegen die öffentliche Ordnung verstößt..um sicher zu gehen, wäre ich Dir aber für den Link sehr dankbar.. :)
 
Darf man hier links einfügen??? Ansonsten kannst Du es einfach finden wenn du bei google hamburger justiz eingibst und "Kommerziell betriebene Suizidbegleitung als Gefahr für die öffentliche Sicherheit".
Habe noch eine Frage: Ist der § 2249 VI BGB überhaupt auf die anderen Nottestamente anwendbar?
 
Danke, bin ich mal wieder blind durchs Gesetz gestolpert. Schreibt ihr jetzt was zu Art. 26 EGBGB? Also an der Lösung würde sich nichts ändern. Es wäre deutsches Recht anwendbar. Bin aber planlos wie ich das sinnvoll zu Papier bringen soll und ob das wirklich gefragt ist...Heul ich hasse IPR
 
schau mal hier ins Forum; da haben wir es ziemlich ausführlich besprochen. Musterlösung hab ich keine ... aber vielleicht ist irgendwo eine Klausurbesprechung online
 
Hi!


Bei den gutgläubigen Erwerben bin der Ansicht, dass eben nicht beide durchgehen. ALso der erste jednfalls nicht wg 935. Nur der über Erbschein. Oder habe ich nun einen Denkfehler?

LG niki
 
Frage 1:

A. T-L auf Herausgabe der 10.000,- € aus §§ 2018, 2019 BGB (-)
-> T ist Erbin im Wege der gesetzl. Erbfolge geworden
-> (P) testamentarische Verfügung von Todes wegen ist unwirksam, da keine Niederschrift durch die Zeugen noch zu Lebzeiten und auch keine Heilung nach § 2249 VI BGB
-> L ist Erbschaftsbesitzer
-> Weltreise wäre Surrogat für erlangtes Etwas gem. § 2019 I BGB, ist aber schon "aufgebraucht"

B. T-L auf SchE i.H.v. 10.000,- € aus §§ 2023 I, 2024, 2019 I, 989 BGB (-)
-> mangels Rechtshängigkeit oder Bösgläubigkeit

C. T-L auf SchE aus §§ 2025, 2019 I, 823 I BGB (-)
-> mangels vebotener schuldhafter Eigenmacht

D. T-L auf SchE aus §§ 2018, 2019, 2021, 818 II BGB(+)
->L zur Herausgabe außerstande gem. § 2021

E. Ergebnis (+)
Sehe ich ähnlich, ich würde es aber an der Entreicherung gem. 818 III scheitern lassen, da L beim Verbrauch der 10.000 € gutgläubig war....
 
@ colt
warum prüfst du einen anspruch aus " T-L auf SchE i.H.v. 10.000,- € aus §§ 2023 I, 2024, 2019 I, 989 BGB (-)"
§ 2023 ist doch gar keine Anspruchgrundlage --> zudem gibt es doch überhaupt keine rechtshängigkeit
 
Mal eine vielleicht blöde Frage: Warum prüft Ihr eigentlich alle den § 2019 BGB? Dieser bezieht sich doch nur auf eine dingliche Surrogation, oder meint ihr, der vertragliche Anspruch gegen den Reiseveranstalter wäre als Surrogat zu werten :confused:
 
@ magicman
ich bin auch noch am zweifel, ob der anspruch gegen den reiseveranstalter wirklich ein surrogat ist. im palandt stehen immer nur dingliche beispiele. bisher habe ich es gleich an der entreicherung scheitdern lassen.

prüfst du einen schadensersatz aus 2023BGB ?? ich bin nämlich der meinung, dass das gar keine anspruchsgrundlage ist
 
@spezi
genau, ich habe es auch an der Entreicherung scheitern lassen, das bietet sich doch geradezu an; ich habe mich entschieden, den § 2019 nicht anzusprechen, da weder Reise dinglich noch als Surrogat vorhanden.

Warum § 2023 BGB, ist mir auch ein Rätsel, da der L ja zu keinem Zeitpunkt verklagt ist, und nur für den verklagten Erbschaftsbesitzer gilt die Haftungsverschäfung nach den Regeln des EBV. Zum Zeitpunkt der Reise ist er noch dazu gutgläubig.
 
@ magicman
ok, dann sehe ich das also richtig, dass §§ 2023 ff. anzuprüfen total sinnfrei ist.

2025 kann man ja kurz anprüfen --> aber der scheitert ja recht schnell

"T-L auf SchE aus §§ 2018, 2019, 2021, 818 II BGB(+) "
würde ich auch gar nicht anprüfen.

schreibst du was zum geliebtentestament??? --> wenn ja, hat das irgendwelche formvoraussetzungen. habe das noch nicht gefunden.
 
@spezi

zu § 2023 ff bin ich ganz Deiner Meinung
bei § 2025 kommt eh nur S.2 in Betracht, und damit endet das ganze in der Tat schnell, kann man aber einen Satz drüber verlieren
den § 818 II prüfe ich auch nicht
zum Geliebtentestatment schreibe ich nichts, das wäre ja ohnehin nur bei einem wirksamen Testament relevant => dann eventuell § 138 BGB, heute aber höchstens noch bei der "Vergütung sexueller Dienste", dass passt hier m.E. gar nicht (auch wenn das bei der Klausur von den Kollegen mal so diskutiert worden ist)
 
ja ich denke auch, dass es ja eh die gleichen formvoraussetzungen haben müsste, wie ein normales testament. habe nur nichts bisher gefunden.

--> ich hätte das nur als ausweg, gerade für ein wirksames testament dann genommen. --> weil es dann ja gerade nicht sittenwidirg wäre, da ja nichts steht, dass w den l nur eingesetzt hat, um ihn für sexuelle dienste zu entlohnen
 
schön zu sehen, dass noch andere auf den letzten drücker an der EA arbeiten....
bin bzgl. §§ 2023, 2025 ganz eurer meinung.
haftungsverschärfung nach §§ 2023 - 2025 kommt nicht in betracht, da L gutgläubig und unverklagt.

den 2019 braucht man meiner meinung anch gar nicht.
818 II hab ich auch nicht geprüft.

bei Aufgabe 2 ist meine agl 985, gutgläubiger erwerb nach 932. 2366 hab ich der vollständigkeit wegen auch angesprochen, aber L hat dem J den erbschein ja nicht gezeigt.

935 hat m.e. da nichts verloren, da er ja eine andere sache, nämlich die uhr, verloren hat.
habt ihr noch eine weitere agl für die 2.?
 
@waldschrat
Kenntnis des Erwerbers ist nicht erforderlich, nur das überhaupt ein Erbschein erteilt wurde, daher ist hier 2366 schon richtig, denke ich. 935 ist auch m.E. falsch

@spezi
ist für 2030 nicht die Veräußerung des gesamten Erbes erforderlich?!
 
das sagt der kommentar zu 2030: § 2030 meint daher einmal den Fall, dass der Dritte auf Grund eines auf die Veräußerung des ganzen Nachlasses gerichteten Verpflichtungsgeschäfts mit dem Erbschaftsbesitzer (§§ 2371, 2385) von diesem Nachlassgegenstände erlangt hat. Die Vorschrift greift zum anderen dann ein, wenn der Erbschaftsbesitzer sich zur Übertragung seines angeblichen Erbteils (§ 2033) verpflichtet (§§ 2371, 2385) und der Erwerber zumindest an einem Nachlassgegenstand Mitbesitz erlangt hat.

ich weiß nicht, wie es euch geht, aber mir reichts für heute. morgen noch schnell korrektur lesen und dann ab in die post mit dem ding. den ganzen tag in der arbeit vor dem rechner sitzen und dann abends weiter an der ea schreiben ist doch nicht ganz ohne
euch noch viel erfolg! ich gönn mir jetzt noch ein feierabendbier...
 
@ waldschrat
ja, ich habe den 2030 auch nur angeprüft und dann gerade an den von dir genannten gründen scheitern lassen. aber ich finde schon, dass er erwähnt werden sollte
 
Aus den Gründen, die spezi genannt hat, habe ich es auch nicht erwähnt, kann man aber sicher machen. "Kondiktion der Kondiktion" passt hier ja auch nicht, weil wir keine Übereignungs-Kette haben.
 
Hi!

Ich habe 812 2. ALt asufürhlich geprüft.
818 II habe ich auch geprüft, denn bevord ich nicht beim Wertersatz bin, kann ich nicht zu Entreicherung kommen. So habe cih es jedenfalls gelernt.
§ 2030 habe ich nur kurz erwähnt und aufgrund des verkaufs nur eines einzelnen Nachlassgegenstandes abgelehnt.

@magicman: Wieso meinst Du, dass 935 falsch ist?
Der gutgläubige Erwebr gem. 929, 932 scheitert bei mir an 935.
Der gutgläubige Erwerb aufgrund des Erbscheins habe cih dann allerdings bejaht.

Zum Geliebtentestament habe ich nichts geschrieben, denn dazu in ich mangels formeller Vorauusetzungen agr nciht gekommen.

LG Niki
 
Woran scheitert bei euch eigentlich das Dreizeugentestament, § 2250 BGB? (die Anforderungen lt. Skript S. 78 sind ja mit Erklärung vor A,B und C erfüllt...)
 
@Niki01: Ist der Veräußerer hingegen durch einen Erbschein ausgewiesen, gilt er zugunsten des Erwerbers als Erbe (§ 2366) und damit auch als Besitzer iS des § 857; ein Abhandenkommen liegt dann nicht vor (MüKo §935 Rn 5)

@RHCP: wie Spezi schon sagt, an der Niederschrift, diese muss zu Lebzeiten erfolgen (schau mal in gesetzlichen Verweise zum BeurkundungsG!)
 
Mich hat grade der Schlag getroffen....habe meine EA grade wieder bekommen und die haben mich mit 40 Punkten durchfallen lassen. Ok, kann man jetzt sagen, vielleicht was falsch bearbeitet oder Fehler gemacht! Jetzt kommt aber der Witz...die EA war ja schon mal Klausuraufgabe und ich habe die Klausurlösung von jemandem bekommen, der diese Klasur mit 2,3 bestanden hat. Die Fehler, die er gemacht hatte, habe ich in der EA logischerweise auch noch verbessert.
 
Geht mir ähnlich: Genau 40 Punkte. In der Tendenz höre ich wohl raus, dass die nicht damit klarkommen, dass ich wirklich unproblematisches im Urteilsstil abhandele. Das wird aber wohl ein Textbaustein sein. Letztlich ist es natürlich unglücklich, wenn man ein Gutachten will und nur unproblematische Punkte im Sachverhalt hat;) Wie auch immer. Deshalb kann ich nicht durchgefallen sein. Da steht noch was, was aber irgendwie nicht zu lesen ist "richt aber viel zu ...(??einagegl.???)" Wie auch immer: viele Haken, mit dem Erbeschein meckern sie, wobei es den Anschein hat, dass sie, vielleicht mit anderer Akzenturierung dasselbe sagen wollen und der Verdacht nicht mehr wegzudiskutieren ist, dass sich keiner das ganze ernsthaft durchgelesen hat. Bestätigt wird dieses bei der letzten Aufgabe, wo kritisiert wird ich hätte ich keine Gesetzesangaben gemacht, was gar nicht stimmt.

Kurz und gut: Die Lösungsskizze entspricht meiner Lösung, über Geschmack lässt sich streiten, aber das kostet keine 60 Punkte. Kann man gegen diese ungenügende Korrektur vorgehen? Wäre wichtig zu wissen, da ich die erste Aufgabe ausgespart hatte, da dort das Thema verfehlt war...

Etwas Offtopic noch ne andere Frage, aber vielleicht weiß es wer hier: Ich bin Zweitstudiengangshörer. Ist das jetzt Voll oder Teilzeit? Was hat für die Studenhöchstdauer (Kosten???,...) für Konsequenzen? Leider bietet die Uni hierzu keine Infos an oder ich finde es einfach nicht.
 
Ich habe schon Widerspruch eingelegt...der geht heute in die Post!

ich hatte die zweite EA nicht bearbeitet, daher auch für mich wichtig, dass ich diese EA bestehe. Naja da ich Zivilrecht dieses semester nicht mitschreiben werde, ist es nicht ganz so schlimm. die eine bestandene EA kann man sich ja fürs nächste semester anrechnen lassen, aber trotzdem lasse ich mir das nicht gefallen!
 
An wen gerichtet, wohin gesendet? Wo steht denn überhaupt was über Remonstrationen (sorry, aber in diesen ganzen Heften, von denen mir auch noch einige nicht zugesandt wurden und die mir daher nur als pdf vorliegen, find ich nichts dazu)...
 
ich hab die EA heute auch zurückbekommen, mit 40 Punkten durchgefallen. Die 40 Pkt scheinen also die willkürliche Anzahl Pkte zu sein, wenn der Prüfer der Meinung ist, das reicht nicht bzw. genügt seinen Ansprüchen nicht.
Ich kann die Bewertung leider auch nicht nachvollziehen, da ich die richtigen AGLs habe und auch zum richtigen Ergebnis komme, aber lt. Prüfer "das Problem nicht sehe". Bin schon verärgert, da für mich nicht nachvollziehbar.
Bemängelt wurde auch bei mir, dass unkritisches geprüft wurde, anderes war nicht logisch genug aufgebaut. Die einzelnen Kommentare konnte ich nicht entziffern, es war aber nochmal zusammengefasst eine getippte Seite Beurteilung dabei, das finde ich zwar positiv, leider werd ich aus der aber auch nicht schlau...
Gibt's denn jmd, der bestanden hat?
 
Waldschrat ist schon ärgerlich. Bei mir war die Bewertung auch schlicht mangelhaft.

Habe mich entschieden den Kurs auf nä. Sem zu verschieben. Remontrieren halte ich im Hionblick auf die doch für gefährlich, da ja ganz unüblich sogar mit Namen korrigiert und extra mehrmals angesprochen wurde. Will niemanden etwas böses unterstellen, aber das sind auch nur menschen...

Leider habe ich zu spät in anderen Foren gelesen, dass MMZ immer sehr schlecht und wenig nachvollziehbar bewertet wird. Hinzu kommt, dass nicht nur die doppel Arbeit ätzend ist, sondern in der ersten EA letztlich das Thema unverständlicherweise, trotz 100er bis 1000er einschlägiger Klausurfälle letztlich verfehlt wurde...

Mache daher dieses Sem. nur Strafrecht und MMV fertig und dann nä. Sem MMZ nach...

Gibt es eigentlich eine Evaluation in der man vortragen kann, dass man das Ganze für Mist hält?
 
Also meine Erfahrungen mit der Nachkorrektur: Antwort innerhalb einer Woche, ein Satz pauschale Begründung, keine Änderung des Ergebnisses. Kann man sich wohl sparen.
 
Hi!

Ich drücke Euch die Daumen für Eure Widersprüche - dass sie Erfolg haben.

Ich scheine da wohl in allen drei Klausuren an einen guten Korrektor geraten zu sein .

LG niki
 
Ich kann die Bewertung bei MMZ auch nur schlecht nachvollziehen. Ich habe diese EA ebenfalls nicht bestanden und mich geärgert. Gott sei Dank habe ich trotzdem (wenn auch nur knapp) die Klausurzulassung erreicht. Nun habe ich mich auch zur Klausur angemeldet und entsprechend Angst vor dem Durchfallen. Wenn die immer so korrigieren, werden sie das wohlmöglich auch bei den Klausuren so machen. Na dann, Prost Mahlzeit.....
 
Mich hat grade der Schlag getroffen....habe meine EA grade wieder bekommen und die haben mich mit 40 Punkten durchfallen lassen. Ok, kann man jetzt sagen, vielleicht was falsch bearbeitet oder Fehler gemacht! Jetzt kommt aber der Witz...die EA war ja schon mal Klausuraufgabe und ich habe die Klausurlösung von jemandem bekommen, der diese Klasur mit 2,3 bestanden hat. Die Fehler, die er gemacht hatte, habe ich in der EA logischerweise auch noch verbessert.
Hallo Leute!
Ich habe grade meine EA zurückgeschickt bekommen! Das ist wohl ein Witz hoch drei! Ok, der Widerspruch wurde abgelehnt, da die EAs keinen Verwaltungsakt darstellen. Es wurde aber so umgedeutet, dass es sich um eine Nachkorrektur handelt. Schön und gut....Aber was ist passiert??? Nichts....nur das Deckblatt wurde etwas verändert und die Unterschrift des Nachkorrektors drunter gesetzt...keine Begründung....kein gar nichts....also das find ich echt die Härte! Wenn meine EA begründet abgelehnt worden wäre, wäre das ja voll ok gewesen, aber sowas? Das weckt in mir den Eindruck, als hätte man sich die EA noch nicht mal angeschaut. Nun, die nette Dame von Prüfungsamt hatte mir gesagt, wer die Nachkorrektur durchführte...da werde ich gleich mal Montag anrufen!
Viele Grüße
AbanoAs
 
Im Zivilrecht werden hier wohl grundsätzlich ganz eigentümliche Maßstäbe angelegt... Zu den Nachkorrekturen kann ich auch noch beitragen, dass es diese offensichtlich auch von Amts wegen gibt, dann kann es auch Punktabzug geben! So geschehen in MMS, wobei bestanden war sie trotzdem.
 
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