Einsendearbeit 41820 Termin 03.12.09

#1
EA 41820 Termin 03.12.09

Na, mich wundert, dass noch niemand einen Thread angelegt hat; dann werde ich das mal tun... gemeinsam werden wir es schaffen... liefere auch gleich mal erste Vorschläge.....
 
#2
Gesucht: dy/di_^

Exogene Größen: dM=dG=dy_^=0 (fett gedruckt)



(1) dy = Cy*dy + Ii*di + dG + Ay*dy + Ay_^*dy_^ + Aµ*dP_^
dy (1-Cy-Ay) – Ii*di – Aµ * dP_^ =0

(2) dM = P * Li*di + P * Ly * dy
0 = Li *di + Ly * dy

(3) Ay * dy + Aµ_^ * dP_^ - NKi *di = - NKi_^ * di_^



(4) Preis und nom. Wechselkurs sind mit 1 in Ausgangsgleichung
dµ = dP_^


Matrixform: Ax + s


dy
di
dP_^


(1-Cy-Ay) -Ii -Aµ * dy = 0

Ly Li 0 * di = 0

Ay 0 -NKi Aµ * dP_^ = -NKi_^*di_^
 
#3
Bei c)

meine Vermutung: alles sinkt
da S.79/80 ist bei einer Erhöhung der ausländ. ZInssatzes alles steigend --> Umkehrschluss: bei sinkenden Zinssatz --> alle Komponenten sinkend ?
 
#4
Ich habe dP* als exogene Variable = 0 gesetzt und dafür pi als endogene dringelassen.
Mein Lösungsvorschlag sieht so aus:
dY* = dM = dP*= d tau = 0, P=1, (1) - (3) total differenzieren

(1) dY= Cy * dY + Ii * di + Api * dpi + Ay * dY
(2) 0 = Lidi + LydY
(3) Api * dpi + Ay * dY = NK' di - NK'di*

ergibt sortiert und in Matrixform Ax=b
(1-Cy-Ay -Ii -Api
ly Li 0
Ay -NK' Api)

x= (dY, di, dpi)T und b= (0, 0, -NK'di*)T

det = Api [(1-Cy) Li + Ly (NK' + Ii)] < 0

jetzt die erste Spalte durch b ersetzen, Sarrus-Regel anwenden, und Ergebnis durch det teilen ergibt bei mir folgenden Multiplikator
dY/di* = -Li NK' / (1-Cy) Li + Ly (NK' + Ii) > 0

Edit: Vor NK'di* gehört ein Minus. An der Determinante ändert sich aber nichts. Jetzt ist der Multiplikator wirklich >0;)
Nochmal Edit: Ein Sternchen war zuviel nach -Li im Zähler der Determinante in der letzten Zeile.
 
#6
Hallo sho,

ich sehe das mit den endogenen und exogenen Größen genauso. Meine Determinante sieht aber etwas anders aus?!
Ich habe da

det = Api [(1-Cy) Li - Ly (NK' + Ii)] < 0

habe ich irgendwo einen Dreher drin, den ich jetzt systematisch übersehe???
 
#7
Bei c)

meine Vermutung: alles sinkt
da S.79/80 ist bei einer Erhöhung der ausländ. ZInssatzes alles steigend --> Umkehrschluss: bei sinkenden Zinssatz --> alle Komponenten sinkend ?
Hallo London84,

c) sehe ich genauso, jedoch glaube ich, dass der Lehrstuhl sich hier ggf. zusätzlich eine "Darstellung" wie auf Seite 74 wünscht, zumal auch dort exakt der Terminus "Wirkungsablauf" gebraucht wird
 
#9
Hallo sho,

ich sehe das mit den endogenen und exogenen Größen genauso. Meine Determinante sieht aber etwas anders aus?!
Ich habe da

det = Api [(1-Cy) Li - Ly (NK' + Ii)] < 0

habe ich irgendwo einen Dreher drin, den ich jetzt systematisch übersehe???
Hallo Andre,
hab meins grad nochmal nachgerechnet, komme immer auf das gleiche. Was nicht heißt, dass ich mich nicht vertan hab und den gleichen Fehler immer wieder mache...

Meine Schritte sind:
(1-Cy-Ay) Li Api + Api Ly NK' + Api Li Ay + Api Ly Ii
Api ausklammern und 1. Klammer auflösen
= Api [(1-Cy)Li - Ay Li + Ly NK' + Ay Li + Ly Ii]
= Api [(1-Cy)Li + Ly NK' + Ly Ii]
Komisch, bis auf den Rechenoperator in der Mitte sieht das Ergebnis ja genauso aus wie deines. Haben wir die gleichen Vorzeichen in der Matrix?

@speedplane
Kapitel 4.2, flexibler Wechselkurs und rigides Preisniveau, Seite 65ff.
Gefragt ist nach der Auswirkung einer Änderung vom Auslandszins i* auf Inlandseinkommen Y, deshalb der Multiplikator dY/di*
 
#10
Zu c)
Kommt es nicht auch zu gegenläufigen Effekten auf den Wechselkurs? i* sinkt, NK, DN und e und pi sinken, die Inlandswährung wird relativ teurer, also sinkt EX und damit A und damit auch das Inlandseinkommen und somit auch die inländische Nachfrage. Aber wenn diese sinkt, sinkt doch auch die Nachfrage nach ausländ. Gütern, also IM sinkt und A steigt wieder etwas an. Das wiederum läßt den Wechselkurs wieder etwas ansteigen.
Ähnlich Einkommensschiene und Zinsschiene wie auf Seite 77 beschrieben?
 
#11
Hallo Andre,
hab meins grad nochmal nachgerechnet, komme immer auf das gleiche. Was nicht heißt, dass ich mich nicht vertan hab und den gleichen Fehler immer wieder mache...

Meine Schritte sind:
(1-Cy-Ay) Li Api + Api Ly NK' + Api Li Ay + Api Ly Ii
Api ausklammern und 1. Klammer auflösen
= Api [(1-Cy)Li - Ay Li + Ly NK' + Ay Li + Ly Ii]
= Api [(1-Cy)Li + Ly NK' + Ly Ii]
Komisch, bis auf den Rechenoperator in der Mitte sieht das Ergebnis ja genauso aus wie deines. Haben wir die gleichen Vorzeichen in der Matrix?

@speedplane
Kapitel 4.2, flexibler Wechselkurs und rigides Preisniveau, Seite 65ff.
Gefragt ist nach der Auswirkung einer Änderung vom Auslandszins i* auf Inlandseinkommen Y, deshalb der Multiplikator dY/di*
Moin, Moin sho,

DU hattest Recht und ich bin SOOOO ein Rindvieh ;-))
Ich hatte bereits in der Ausgangsmatrix einen Vorzeichenfehler, den ich auch immer brav wieder mitgerechnet habe und demzufolge konnte Sarrus bei mir auch nicht klappen. Deine Vermutung mit den Vorzeichen in der Matrix war also zutreffend.

Aber wohin verschwindet bei Dir di* nach der Division von D1/D??
 
#12
Moin, Moin sho,

DU hattest Recht und ich bin SOOOO ein Rindvieh ;-))
Ich hatte bereits in der Ausgangsmatrix einen Vorzeichenfehler, den ich auch immer brav wieder mitgerechnet habe und demzufolge konnte Sarrus bei mir auch nicht klappen. Deine Vermutung mit den Vorzeichen in der Matrix war also zutreffend.

Aber wohin verschwindet bei Dir di* nach der Division von D1/D??
Morgen Andre,
ich find es beruhigend, dass es anderen auch so geht wie mir;)

dY = D1/D, beide Seiten durch di* ergibt den Multiplikator dY/di*.

Hast du bei b) schon Kurven verschoben? Ich dachte, wie Abb. 4.1 auf S.68, GD_Kurve nach links und die Kurven in i- NK- sowie pi - PA-Diagramm nach unten. Unter das i-Y-Diagramm hab ich ein i*-Y-Diagramm gemalt mit einer Gerade auf der dann die entsprechende Punkte nach links unten wandern. Bin da aber noch sehr unsicher.
 
#13
Hallo Andre,
hab meins grad nochmal nachgerechnet, komme immer auf das gleiche. Was nicht heißt, dass ich mich nicht vertan hab und den gleichen Fehler immer wieder mache...

Meine Schritte sind:
(1-Cy-Ay) Li Api + Api Ly NK' + Api Li Ay + Api Ly Ii
Api ausklammern und 1. Klammer auflösen
= Api [(1-Cy)Li - Ay Li + Ly NK' + Ay Li + Ly Ii]
= Api [(1-Cy)Li + Ly NK' + Ly Ii]
Komisch, bis auf den Rechenoperator in der Mitte sieht das Ergebnis ja genauso aus wie deines. Haben wir die gleichen Vorzeichen in der Matrix?

@speedplane
Kapitel 4.2, flexibler Wechselkurs und rigides Preisniveau, Seite 65ff.
Gefragt ist nach der Auswirkung einer Änderung vom Auslandszins i* auf Inlandseinkommen Y, deshalb der Multiplikator dY/di*
Danke Sho !
 
#14
Morgen Andre,
ich find es beruhigend, dass es anderen auch so geht wie mir;)

dY = D1/D, beide Seiten durch di* ergibt den Multiplikator dY/di*.

Hast du bei b) schon Kurven verschoben? Ich dachte, wie Abb. 4.1 auf S.68, GD_Kurve nach links und die Kurven in i- NK- sowie pi - PA-Diagramm nach unten. Unter das i-Y-Diagramm hab ich ein i*-Y-Diagramm gemalt mit einer Gerade auf der dann die entsprechende Punkte nach links unten wandern. Bin da aber noch sehr unsicher.
Nee,

für die Geraden habe ich mir erst mal die Grundlagen in Powerpoint gezeichnet und wollte morgen dran gehen, die Verschiebeorgie mit klarem ausgeschlafenem Kopf anzugehen. Aber zumindest scheint mir schon mal logisch, was Du bezüglich Einkommens- und Zinsschiene geschrieben hast. Weiteres hierzu von mir, wenn ich mir sicherer bin was das anbelangt.

bis dann
André
 
#15
zu c)
Kommt es nicht auch zu gegenläufigen Effekten auf den Wechselkurs? i* sinkt, NK, DN und e und pi sinken, die Inlandswährung wird relativ teurer, also sinkt EX und damit A und damit auch das Inlandseinkommen und somit auch die inländische Nachfrage. Aber wenn diese sinkt, sinkt doch auch die Nachfrage nach ausländ. Gütern, also IM sinkt und A steigt wieder etwas an. Das wiederum läßt den Wechselkurs wieder etwas ansteigen.
Ähnlich Einkommensschiene und Zinsschiene wie auf Seite 77 beschrieben?

Multiplikator berechnen etc ist alles super. Aber wie kommt man auf diese Effekte? Stellst du dir da ne Wirkungskette auf? Oder woher weiß ich, dass DN sinkt und nicht steigt?
 
#16
Ja genau, eine Wirkungskette, Schritt für Schritt. Z.B (in Worten): Der Zins im Ausland sinkt, also verlieren die ausländischen Wertpapiere an Attraktivität. Es wird weniger Geld im Ausland angelegt und mehr im Inland. Also steigt der Kapitalimport, Kapitalexport sinkt (= Nettokapitalexport sinkt) Wenn Anlageformen im Ausland nicht mehr lohnend sind, wird auch weniger Inlands- in Auslandswährung eingetauscht, die man brauchte, um ausländische WP zu kaufen. D. h. die Nachfrage nach Devisen sinkt. Es kommt zu einem Überangebot an Devisen woraus ein Absinken des Wechselkurses resultiert. Was gleichbedeutend ist mit einer Aufwertung der Inlandswährung. Das wiederum macht es für das Ausland relativ teurer, Güter aus dem Inland zu kaufen, der Export sinkt und damit der Außenbeitrag (Güter-Export - Import) und so weiter.

Beispiele sind im Kurs eigentlich ganz gut beschrieben, guck mal auf Seite 76ff.
 
#18
zu c)
Kommt es nicht auch zu gegenläufigen Effekten auf den Wechselkurs? i* sinkt, NK, DN und e und pi sinken, die Inlandswährung wird relativ teurer, also sinkt EX und damit A und damit auch das Inlandseinkommen und somit auch die inländische Nachfrage. Aber wenn diese sinkt, sinkt doch auch die Nachfrage nach ausländ. Gütern, also IM sinkt und A steigt wieder etwas an. Das wiederum läßt den Wechselkurs wieder etwas ansteigen.
Ähnlich Einkommensschiene und Zinsschiene wie auf Seite 77 beschrieben?
Morgen sho,

Dein Einwurf scheint berechtigt, jedoch könnte man dann zugleich ins Feld führen, dass die Nachfrage nach ausländischen Gütern durch Aufwertung der Inlandswährung (zumindest anfänglich) stimuliert wird. Und ist es nicht eher so, dass bei starker starker Inlanswährung und schwacher Auslandswährung mehr importiert und weniger produziert wird aufgrund sinkender Stückkkosten im Ausland??

Und zu den Kurven:
GD wird nach links verschoben, ganz klar (S.68), daraus folgt auch bei mir Linksverschiebung im NK-i Diagramm, da NK und i sinken müssen (analog S.79) - somit auch Verschiebung nach unten/rechts im PA-∏-Diagramm, da gem. Formel 4.3 und analog hierzu Seite 79 der Außenbeitrag sinken muss bei gleichzeitiger Abnahme von ∏.
Das Y-i*-Diagramm würde ich eher nicht zeichnen, da die "Auslöservariable" nicht zwingend an irgendeiner Abzisse / Ordinate erscheinen muss (siehe Seite 76, Staatsausgaben sind hier auch nirgendwo direkt abgetragen).
Oder wozu möchtest DU ein Y-i*-Diagramm ;-))

beste Grüße
André
 

Anhänge

#19
Morgen sho,

Dein Einwurf scheint berechtigt, jedoch könnte man dann zugleich ins Feld führen, dass die Nachfrage nach ausländischen Gütern durch Aufwertung der Inlandswährung (zumindest anfänglich) stimuliert wird. Und ist es nicht eher so, dass bei starker starker Inlanswährung und schwacher Auslandswährung mehr importiert und weniger produziert wird aufgrund sinkender Stückkkosten im Ausland??
Hm, hast recht, das klingt viel plausibler. Aber trotzdem könnte es meiner Meinung nach zu einem gegenläufigen Effekt kommen. Wenn die inländische Produktion sinkt, sinkt der Bedarf der Haushalte nach transaktionskasse, es kommt zu einem Überschusangebot an Geld, das durch den Kauf von Wertpapieren abgebaut wird. Durch die gestiegene Nachfrage nach WP sinkt der Inalndszins und die Investitionen steigen. Ein Teil der Nachfrage nach Investitionsgütern bleibt sich im Inland, was dann Y zum Teil wieder ansteigen lässt. Oder vermische ich da jetzt wieder etwas mit anderen Modellen??
Das Y-i*-Diagramm würde ich eher nicht zeichnen, da die "Auslöservariable" nicht zwingend an irgendeiner Abzisse / Ordinate erscheinen muss (siehe Seite 76, Staatsausgaben sind hier auch nirgendwo direkt abgetragen).
Oder wozu möchtest DU ein Y-i*-Diagramm ;-))

beste Grüße
André
Gute Frage,weiß ich selbst nicht:D Du hast vollkommen recht, ist einfach überflüssig. i* ist ja auch durch NK schon mit dabei. Ansonsten sehen meine Diagramme genauso aus wie deine.

Lieben Gruß
sho
 
#20
Moin sho,

Deine Wirkungskette sollte m.E. nach dem Sinken des Inlandzinses enden.
So hält es zumindest der Lehrstuhl (Skript Seite 79) analog bei steigendem Auslandszins. Auch dort könnte man ja sonst fortfahren: erhöhter Inlandzins - sinkende Investitionen - sinkendes Y - sinkendes inländisches Preisniveau - sinkender Inlandzins.... :eek:
 
#21
Mal eine Frage:
gemäß c) führt ein sinkender ausl. Zinssatz zu sink. inländ. Einkommen....

Bei a) ist Multiplikator dY/di* >0

Heißt dieses >0 nur, dass es gleichgerichtete Wirkungen hat (also nicht entgegengesetzt)?!?!? --> ansonsten wär's ja irgendwie widersprüchlich zu c)
 
#22
Diese Wirkungsketten braucht man in der Klausur doch nicht aufschreiben, höchstens auf nem Schmierzettel, oder? Wenn es heißt Graphik, dann möchte er nur, dass man die Verschiebung einzeichnet. Oder doch mit Wirkungskette aufschreiben?
Lieben Gruß
 
#23
Mal eine Frage:
gemäß c) führt ein sinkender ausl. Zinssatz zu sink. inländ. Einkommen....

Bei a) ist Multiplikator dY/di* >0

Heißt dieses >0 nur, dass es gleichgerichtete Wirkungen hat (also nicht entgegengesetzt)?!?!? --> ansonsten wär's ja irgendwie widersprüchlich zu c)
Genauso ist es.

Moin sho,

Deine Wirkungskette sollte m.E. nach dem Sinken des Inlandzinses enden.
So hält es zumindest der Lehrstuhl (Skript Seite 79) analog bei steigendem Auslandszins. Auch dort könnte man ja sonst fortfahren: erhöhter Inlandzins - sinkende Investitionen - sinkendes Y - sinkendes inländisches Preisniveau - sinkender Inlandzins.... :eek:
In den alten EAs wird in den Musterlösungen bei analogen Fragestellungen aber auch sehr ausführlich geantwortet. Gibt ja immerhin 40 Punkte, und einfach den Absatz auf Seite 79 umzukehren kommt mir etwas wenig vor? Weiß auch nicht...:confused:
Ich bin jetzt ab morgen früh erstmal 2 Wochen im Urlaub, danach setz ich mich noch einmal daran. Und hoffe, bis dahin nicht schon wieder alles vergessen zu haben...

Bis dahin beste Grüße
sho
 
#24
Mal eine Frage:
gemäß c) führt ein sinkender ausl. Zinssatz zu sink. inländ. Einkommen....

Bei a) ist Multiplikator dY/di* >0

Heißt dieses >0 nur, dass es gleichgerichtete Wirkungen hat (also nicht entgegengesetzt)?!?!? --> ansonsten wär's ja irgendwie widersprüchlich zu c)
ohne mir jetzt die EA genauer angesehen zu haben, weil noch nicht bearbeitet... > 0 bedeutet, dass, wenn der Zins steigt, auch das Einkommen steigt, also gleichgerichter Effekt. Wenn der Zins sinkt, sinkt auch das Einkommen. bei einem Multiplikator < 0 würde es sich um einen entgegengesetzt wirkenden Efekt handeln.. Also hattest Du es schon richtig verstanden.. ;)
 
#26
"eine der Aufsatzaufgaben". In den letzten Klausuren war das doch immer nur bei der ersten Aufgabe ein Aufsatzthema, oder? Und das war doch eher Theorie über zb Entwicklungspolitik als Wirkungsketten aufschreiben?
 
#27
Ich habe dP* als exogene Variable = 0 gesetzt und dafür pi als endogene dringelassen.
Mein Lösungsvorschlag sieht so aus:
dY* = dM = dP*= d tau = 0, P=1, (1) - (3) total differenzieren

(1) dY= Cy * dY + Ii * di + Api * dpi + Ay * dY
(2) 0 = Lidi + LydY
(3) Api * dpi + Ay * dY = NK' di - NK'di*


Hallo sho,

ich blick da nciht wirklich durch trotz der guten Aufklärung...
Wie kommst Du bitte auf dP*=0 und
dY* = dM = dP*= d tau = 0, P=1???
Ich hab das Gefühl zu doof dafür zu sein...
 
#29
Das sind die exogenen Determinanten, die null gesetzt werden, weil sie bei der Berechnung des Multiplikators keine Bedeutung haben. Dadurch vereinfacht sich die Matrix und letztendlich auch der Multiplikator..

Wenn du unten auf der rechten Seite auf "
" gehst, dann haste das Zitat dabei... innerhalb des Zitats kannste dann individuell anpassen, wenn du dich nur auf eine bestimmte Stelle beziehst...
 
#30
Und warum erscheint das zitat dann nicht im blauen kasten??? oder seh nur ich das nicht???

Aber woher weiß ich denn, welche Größen ich für den Multiplikator brauche???
Auf das dY/di* bin ich auch gekommen, aber ich hatte immer eine endogene Variable zuviel...
 
#32
Du musst die Klammern
bestehen lassen!!! Den Text innerhalb der Klammern kannste denn abändern.. Exogene Variablen sind durch einen oberen Querstrich gekennzeichnet. Die Du für den Multiplikator nicht brauchst, hauste raus, bzw. setzt sie Null...die endogenen Variablen lässt Du drin.. meistens gibt der Lehrstuhl insb. bei der Gleichung des Wechselkurses eine Vereinfachung vor, wie z.B. bei der aktuellen Einsendearbeit...
 
#35
Hallo Liane1,

schau doch mal in #9, da hat es sho sehr gut und ausfürlich erklärt. Letztlich sieht Du dort "-AyLi" und "+AyLi", macht dann 0 und somit hast Du Ay aus der Determinante raus!

schönes WE noch
André
 
#36
det = Api [(1-Cy) Li + Ly (NK' + Ii)] < 0

Verständnisfrage, Det wurde von mir Folgerichtig berechnet aber was sollte mich sicher machen, das es kleiner Null ist!? Einfach Werte für die Größen einsetzen und durchrechnen?
:cool:


Ja ich weiß die Frage ist wahrscheinlich zu simpel aber dennoch, wer kann mir das bitte beantworten.

Vielen Dank
 
#37
Das Vorzeichen der Determinante kannst Du Dir ja durch die Angaben ableiten.
Dort ist bestimmt, dass 0<CY<1; Ii,AY<0<Api,AY*; Li<0<LY und NK'<0
Wenn CY zwischen 0 und 1 und 1-CY in Klammern steht, dann ergibt das >0. Da Li aber negativ ist, ist der erste Teil in den eckigen Klammern <0. Analog beim zweiten Term. NK' und Li sind <0 und somit die gesamte eckige Klammer <0. Wenn Du das noch mit Api multiplizierst, welches >0 ist, dann bleibt es immer noch <0.
 
#39
zu c)
Kommt es nicht auch zu gegenläufigen Effekten auf den Wechselkurs? i* sinkt, NK, DN und e und pi sinken, die Inlandswährung wird relativ teurer, also sinkt EX und damit A und damit auch das Inlandseinkommen und somit auch die inländische Nachfrage. Aber wenn diese sinkt, sinkt doch auch die Nachfrage nach ausländ. Gütern, also IM sinkt und A steigt wieder etwas an. Das wiederum läßt den Wechselkurs wieder etwas ansteigen.
Ähnlich Einkommensschiene und Zinsschiene wie auf Seite 77 beschrieben?
Hallo sho,

auch wenn Du noch im Urlaub bist - (da will ich auch endlich hin!!!)
DU hattest Recht!!! Wenn ich mir die alten EAs anschaue, gab es da mal eine Aufgabe, in der die Auswirkung dY/dtheta berechnet und dargestellt werden sollte (ansonsten Aufgabenstellung mit der Aktuellen identisch).
Wenn man nun noch die Aussage der KE2 Seite 79 hinzuzieht, dass die Auswirkungen von Theta und i* identisch sind, dann bietet sich hier doch eine gute Lösungsskizze:D

Ein erster Abgleich mit dem graphischen Anteil bestätigt übrigens unsere Graphik!
 
#40
Ach da spickt jemand in den alten Lösungsskizzen... ;-) - Sehr gut.

Mit dem Wirkungsablauf bis Y sich senkt komm ich klar. Nun bin ich mir aber unsicher, ob der noch bis zur Geldmengengleichung fortgesetzt wird. Sinkt Y und die Geldmenge verändert sich nicht muss zwangsweise i sinken. Das passiert ja grafisch automatisch, wenn ich auf der LM Kurve bleibe. Oder gibt es hierfür noch eine andere Begründung?
 
#42
ach da spickt jemand in den alten Lösungsskizzen... ;-) - Sehr gut.

Mit dem Wirkungsablauf bis Y sich senkt komm ich klar. Nun bin ich mir aber unsicher, ob der noch bis zur Geldmengengleichung fortgesetzt wird. Sinkt Y und die Geldmenge verändert sich nicht muss zwangsweise i sinken. Das passiert ja grafisch automatisch, wenn ich auf der LM Kurve bleibe. Oder gibt es hierfür noch eine andere Begründung?
Na was heisst hier spicken:cool: - die Ergebnisse hatten wir soweit auch schon. Aber es ist schon gut, wenn man sich das noch mal bestätigen kann:D

Ansonsten zu Deiner Frage;
Y sinkt, demzufolge zuviel Liquidität am Markt, ergo Kauf inländischer Wertpapiere nimmt zu, somit wiederum Sinken von i - voila
war es das was Du wissen wolltest

beste Grüße
André
 
#44
Na was heisst hier spicken:cool: - die Ergebnisse hatten wir soweit auch schon. Aber es ist schon gut, wenn man sich das noch mal bestätigen kann:D

beste Grüße
André

Die Bestätigung haste mir zu verdanken..;) ich hatte mir die Dinger ehrlich gesagt noch nicht angesehen gehabt... zuwenig Zeit... :D

Hinsichtlich Deiner Modellzeichnung.... ist es so gewollt, dass die unteren Pfeile ins Leere gehen???
 
#45
Die Bestätigung haste mir zu verdanken..;) ich hatte mir die Dinger ehrlich gesagt noch nicht angesehen gehabt... zuwenig Zeit... :D

Hinsichtlich Deiner Modellzeichnung.... ist es so gewollt, dass die unteren Pfeile ins Leere gehen???
Richtig:p hätte ich mir die EAs nur mal früher von Dir besorgt ...
Aber es ist ja auch schön, wenn man so auf die Lösungen kommt!!

Bezüglich meiner unteren Pfeile kann ich nur sagen: Yepp
 
#48
Nimm trotzdem Deine unteren Pfeile weg.. die gehen ins Leere und haben somit auch keine Auswirkung auf das Modell... Nicht dass Du dann noch Abzug bekommst.. einige Korrektoren sind da sehr streng.. ;)
 
#49
@Rinoa - die unteren Pfeile verdeutlichen den Zusammenhang zwischen dem Y-i und PA-pi Diagramm (Verschiebung von Y1 auf Y2)... insofern finde ich schon, dass die da hingehören. Allerdings wundert mich, dass sie in der Musterlösung fehlen. Ich glaube ich lasse sie dennoch drin...

@André:
(1) Danke für die Antwort. Ich habe mich gefragt, warum i sinkt. Im Wirkungsablauf fange ich bei Gleichung (3) an und stoße nach Gleichung (1) auf (2). Dort behandle ich imho noch nicht den Wertpapierkauf. Der Kauf von Wertpapieren wäre somit die Folge und nicht die Ursache? Vielleicht macht das ja Sinn: Da der Output zurückgeht und somit die Nachfrage nach Kapital für Investitionen, sinkt der Zins i.
Der "zweite" Durchlauf des Wirkungsablaufs würde dann damit beginnen, dass dies zur Folge hat, dass Wertpapiere im Inland attraktiver werden und es dann auch durch Interesse aus dem Ausland zu einer Veränderung von NK kommt. Dies würde ich aber im Wirkungsablauf nicht mehr behandeln. Oder liege ich hier komplett falsch?

(2) Was stellt der Scan der Musterlösung denn dar? Eine Erhöhung des ausländischen Zinses?
 
#51
Also ich fange auch bei Gleichung 3 an!
Von da bereits aufgrund geringerer Attraktivität ausländischer Wertpapiere und zunehmender Attraktivität inländischer Wertpapiere Abnahme von NK.
Dies lässt Pi und e sinken, was wiederum auf A Auswirkungen hat, da bei Aufwertung der Inlandswährung Exporte für Ausländer teurer werden, während Importe für Inländer billiger sind. Somit geringere Produktion/Lohn -> das führt zu Überschussangebot auf dem Geldmarkt -> nochmals Kauf von Wertpapieren, deren Bewertung steigt bei invers verknüpften und somit sinkendem Zins.
Ausland sollte wohl keine Nachfrage nach inländische Wertpapieren entwickeln, da die ausländische Währung ja abgewertet hat und somit die Wertpapiere für Ausländer real teurer sind als für Inländer.

Der Ausriss aus der Musterlösung stellte eine steigende Abwerungserwartung theta dar, welche analog einer Abwertung der Inlandswährung zu sehen ist.


beste Grüße
André
 

Anhänge

#54
Hi Andre - habe gerade den Wirkungsablauf verglichen und festgestellt, dass bei mir der Pfeil von der Gleichung in (3) zu e in (4) geht und nicht zu pi. Erst durch die unveränderten Preisniveaus kommt es zu einer analogen Anpassung des realen Wechselkurses. Da P*=P=1 vorgegeben ist, ist es wahrscheinlich egal, aber ich hab mich dort stärker ans Skript gehalten.
Viele Grüße
 
#56
Hi Andre - habe gerade den Wirkungsablauf verglichen und festgestellt, dass bei mir der Pfeil von der Gleichung in (3) zu e in (4) geht und nicht zu pi. ...
Völlig richtig - mein Fehler. Ich hatte bis gestern im Wirkungsablauf Gleichung 4 nach e aufgestellt, wie in der KE. In der EA ist (4) aber nach Pi umgeformt. Somit hatte ich es bis gestern auch noch so wie Du.

Bezüglich Gleichung (2) würde ich den Pfeil von Y (Gl. 1) zu Y (Gl. 2) ziehen und in Gl. 2 dann vonn Y zu i (analog der Darstellung auf Seite 77). Dann sollte es aber auch stimmen

Grüsse
André
 
#58
nimm trotzdem Deine unteren Pfeile weg.. die gehen ins Leere und haben somit auch keine Auswirkung auf das Modell... Nicht dass Du dann noch Abzug bekommst.. einige Korrektoren sind da sehr streng.. ;)
Hi Rino,

was hast Du nur gegen meine Pfeile ;):p
Nein im Ernst reden wir über die gestrichelten Pfeil zwischen den Einzelnen Diagrammen oder über die Pfeile an den Graphen, welche die Verschiebungsrichtung anzeigen oder aber über die Pfeile an den Abzissen des PA-Pi und des NK-i Diagramms:confused:
 
#59
ähm... schreibt Ihr nur Eure Wirkungsketten hin oder übt Ihr Euch im Aufsatzschreiben? ich hatte die Aufgabe so verstanden, dass wir pinseln dürfen...

LG
Beides:p

ganz so wie im Skript! Ich denke es reicht zwar auch, wenn Du es nur hinpinselst:rolleyes: Aber ich wollte auf Nummer sicher gehen - und besser aussehen tut es auch!!!:D Wir wissen ja ein "Bild" sagt mehr als tausend Worte - da kann sich kein noch so rationaler Korrektor gegen wehren.
 
#60
Beides:p

ganz so wie im Skript! Ich denke es reicht zwar auch, wenn Du es nur hinpinselst:rolleyes: Aber ich wollte auf Nummer sicher gehen - und besser aussehen tut es auch!!!:D Wir wissen ja ein "Bild" sagt mehr als tausend Worte - da kann sich kein noch so rationaler Korrektor gegen wehren.
Ich sehe, Du verstehst, was ich meine.. und nimmst mich gern bei meinem Wort...

Ich rede von den Pfeilen unten links, die bei Dir so schön ins Leere gehen... ;)
 
#61
DIE Pfeile habe ich mir bei Dr. Pohl in der KE 2 auf Seite 68; 73 und 76 abgeguckt und da zeigten die auch nur ungefähr auf die Graphen :D
Aber ich habe auch kein Problem damit die weguzlassen, tut ja in der Tat niemandem weh und eine wirkliche Funktion haben sie nicht wirklich
 
#63
Bin noch am Lesen des Skriptes, aber die Pfeildiskussion kann ich nicht nachvollziehen. Ist doch alles korrekt.:confused::confused:
Die Kurven haben sich verschoben und der Pfeil zeigt die entsprechende Richtung. Und so wie "Comber" es gemacht hat, ist es tutti paletti. Also von mir fürs Pfeile zeichnen volle Punktzahl. :D:D Ganz dicht an den Kurven sieht auch nicht gut aus und würde nur verwirren, denn dann sieht es so aus, als kommen die Pfeile aus den Kurven.

Und weglassen solltest du sie auch nicht. Gehört dazu. Habe ich in Makro auch so gemacht und war wichtig für die Klausur. Sonst kostet es sicherlich Punkte.
 
#64
????? Wirkungskette, wo steht das in der Aufgabenstellung?
Rechnen-Zeichnen-verbal erklären! Um zeichnen zu können, benötige ich wohl die W.kette aber da ist es mir doch wohl freigestellt ob ich Pfeile nutze zur Übersichtlichkeit oder einen Text. Der sich dann noch mal in c) wiederholt.
Ich könnte meiner EA Schnittzungen beilegen?
 
#65
????? Wirkungskette, wo steht das in der Aufgabenstellung?
Rechnen-Zeichnen-verbal erklären! Um zeichnen zu können, benötige ich wohl die W.kette aber da ist es mir doch wohl freigestellt ob ich Pfeile nutze zur Übersichtlichkeit oder einen Text. Der sich dann noch mal in c) wiederholt.
Ich könnte meiner EA Schnittzungen beilegen?
 
#66
Das kann doch jeder machen wie er will... ;)
Und das mit den Pfeilen ist NICHT korrekt, weil die nicht einfach irgendwo abknicken dürfen bzw. nicht ins Leere gehen sollten.... Wagner selbst nutzte in seinen Modellen ein Hilfsmodell mit einer 45° - Linie, an der die Pfeile abknickten und dann zumeist einen Graphen berührten. Auch in den Lösungen sind die unteren 2 Pfeile nicht vorhanden... ich lass die Dinger weg.
 
#67
... Ueber die Pfeile wuerde ich mir nicht so viele Gedanken machen. Wie Amber-Ann schon schrieb, die sollen doch bloss die Richtung einer Veränderung anzeigen. Oder hab ich da irgendwas uebersehen??
o
@ sho: Willkommen zurück in Berlin, hoffe der Kulturschock war nicht zu heftig:rolleyes:

Uuuund um die Pfeile mal vom Tisch zu kriegen ein hoffentlich letztes mal was zu diesem Thema: Rinoa und somit auch ich (inzwischen ;)) meinen die Pfeile links unten in meiner Zeichnung, die vom Y-i-Diagram zum AA-Pi-Diagramm führen. Richtigerweise müsste man sie entweder an einer 45-Grad-Hilfsgeraden spiegeln oder weglassen. Da der Lehrstuhl seine Grafiken in der KE selbst so darstellt, glaube ich nicht, dass es da Punktabzug geben kann.
Insofern von meiner Seite nur Zustimmung - Jeder so wie er mag :D
 
#68
@ sho: Willkommen zurück in Berlin, hoffe der Kulturschock war nicht zu heftig:rolleyes:

Uuuund um die Pfeile mal vom Tisch zu kriegen ein hoffentlich letztes mal was zu diesem Thema: Rinoa und somit auch ich (inzwischen ;)) meinen die Pfeile links unten in meiner Zeichnung, die vom Y-i-Diagram zum AA-Pi-Diagramm führen. Richtigerweise müsste man sie entweder an einer 45-Grad-Hilfsgeraden spiegeln oder weglassen. Da der Lehrstuhl seine Grafiken in der KE selbst so darstellt, glaube ich nicht, dass es da Punktabzug geben kann.
Insofern von meiner Seite nur Zustimmung - Jeder so wie er mag :D
Ach sooooo - die Pfeile. Dann hab ich nichts gesagt...:D

Wir waren in Skandinavien unterwegs - also kein Kulturschock. War aber super schön. Ohne Fast-Dauernieselregen wärs noch schöner gewesen. Und die Zimtschnecken dort sind verdammt :lecker:
 
#69
Also ich habe es wie auf Seite 71 oben im Skript gemacht. Ging viel schneller und ganz anders.
Erst die 3. Gleichung nach A umstellen und dann das in die 1. Gleichung einsetzen. Bzw. soviel gab es da gar nicht, da P ja auch noch 1 war. Dann differenzieren und entsprechend umstellen oder habe ich was übersehen?

Ich habe dP* als exogene Variable = 0 gesetzt und dafür pi als endogene dringelassen.
Mein Lösungsvorschlag sieht so aus:
dY* = dM = dP*= d tau = 0, P=1, (1) - (3) total differenzieren

(1) dY= Cy * dY + Ii * di + Api * dpi + Ay * dY
(2) 0 = Lidi + LydY
(3) Api * dpi + Ay * dY = NK' di - NK'di*


Hallo sho,

ich blick da nciht wirklich durch trotz der guten Aufklärung...
Wie kommst Du bitte auf dP*=0 und
dY* = dM = dP*= d tau = 0, P=1???
Ich hab das Gefühl zu doof dafür zu sein...
 
#70
Hallo,

die verbalen Erklärungen (Teil c) habe ich soweit so wie hier beschrieben.
Mir stellt sich jetzt noch die Frage, was ist mit den Investitionen (I) - müssen die bei sinkenden inl. Zins (i) nicht dann noch steigen? Oder gehört das nicht mehr zu der Wirkungskette dazu?

Gruß Liane
 
#71
Also ich habe es wie auf Seite 71 oben im Skript gemacht. Ging viel schneller und ganz anders.
Erst die 3. Gleichung nach A umstellen und dann das in die 1. Gleichung einsetzen. Bzw. soviel gab es da gar nicht, da P ja auch noch 1 war. Dann differenzieren und entsprechend umstellen oder habe ich was übersehen?
Nö, hast du nicht. Das Ergebnis ist das gleiche, egal nach welchem Verfahren. Ob es mit dem Einsatzverfahren wirklich immer viel schneller geht, sei dahin gestellt. Wenn man sich nicht verheddert, gehts natürlich tatsächlich viel schneller (vor allem, wenn man nur einen einzigen Multipliokator wie hier berechnen muss), aber ich persönlich rechne lieber mit der Cramerschen Regel, weil übersichtlicher. Man findet dann auch leichter den Fehler, wenn das Vorzeichen am Ende nicht das ist, was es sein sollte.
 
#72
Hallo Comber!

Ich habe versucht, Deine angehängte Datei "Wirkungslauf" zu öffnen, leider bekomme ich das nicht hin. Wodran könnte das liegen?
Müssen wir bei b) nur zeichnen und bei c) mit Worten erklären oder muss man auch bei b) etwas dazu schreiben? Habe mir die Musterlösung angeschaut und dort wurde bei b) nur gezeichnet und bei c) die Zeichnung erläutert. Vielen Dank im Voraus für die Hilfe.

Maria
 
#73
Hallo Comber!

Ich habe versucht, Deine angehängte Datei "Wirkungslauf" zu öffnen, leider bekomme ich das nicht hin. Wodran könnte das liegen?
Müssen wir bei b) nur zeichnen und bei c) mit Worten erklären oder muss man auch bei b) etwas dazu schreiben? Habe mir die Musterlösung angeschaut und dort wurde bei b) nur gezeichnet und bei c) die Zeichnung erläutert. Vielen Dank im Voraus für die Hilfe.

Maria
Die Datei ist eine "docx"-Datei, da braucht man das neue Office oder einen entsprechenden Konventer. Wenn man ein altes Office hat, geht das schwer. Zu hause habe ich leider auch nur ein altes Office und das mit dem Konverter habe ich auch noch nicht rausgefunden. Bzw. keine Zeit so recht.
 
#76
So getestet und gescheitert. Alles korrekt gemacht und installiert. Trotzdem will es nicht.:confused::confused: So will Microsoft erreichen, dass jeder sein neues Office kauft.:mad: Open Office werde ich auch nicht installieren. Mein Compu ist schon zu voll.
 
#80
Ist anscheinend nur für 2007, wobei unten auch was von älteren steht. Das wird der Knackpunkt sein. Mein Office ist denen zu alt. Will es aber noch nicht in Rente schicken. Tut seine Sache ganz gut.:D:D:D
 
#82
Hallo sho,

auch wenn Du noch im Urlaub bist - (da will ich auch endlich hin!!!)
DU hattest Recht!!! Wenn ich mir die alten EAs anschaue, gab es da mal eine Aufgabe, in der die Auswirkung dY/dtheta berechnet und dargestellt werden sollte (ansonsten Aufgabenstellung mit der Aktuellen identisch).
Wenn man nun noch die Aussage der KE2 Seite 79 hinzuzieht, dass die Auswirkungen von Theta und i* identisch sind, dann bietet sich hier doch eine gute Lösungsskizze:D

Ein erster Abgleich mit dem graphischen Anteil bestätigt übrigens unsere Graphik!
Wo finde ich denn die laten EAs?
 
#85
Hallo Liebe Mitlerner,

ich klinke mich jetzt mal in die Diskussion mit ein. Bis jetzt habe ich die KE 2 schriftlich zusammengefaßt und fange jetzt "erst" mit der Bearbeitung der Ea an. Mein Problem beginnt schon bei der Aufgabenstellung, denn da steht, dass die Wechselkurse fest seien, was bedeutet es kann also nur ein Modell der Variante III oder IV sein. Mich irritiert, dass hier die "Lösungsseiten" S.76ff. seien soll, aber da werden doch die flexiblen WK behandelt.:confused: Bin ich jetzt auf dem Holzweg, oder liegt es möglichweise daran, dass ich die überarbeiteten Kurse habe und so die Aufteilung anders ist, als bei den alten?!
Außerdem wäre ich auch sehr dankbar, wenn mir jemand sagen könnte wie ich die Rechnung aus a)gebinnen kann, denn Aufgabenteil b) und c) stellen keine Probleme dar, aber ich finde einfach nicht den richtigen Anfang.

Zu dem Thema mit dem Wirkungsablauf kann ich nur sagen, dass im Skript steht, dass nur bei dynamischen Modellen dargestellt werden und in statischen Modell ein Pfeildiagramm den Ablauf plausibel erklären soll.

Ich bin dankbar, wenn mir jemand einen kleinen Anstoß geben könnte

Lg ani
 
#88
Hallo zusammen,

da mir als Quereinsteiger das Grundstudium an der FU fehlt, war diese Aufgabe recht schwer für mich nachzuvollziehen. Habe es Dank dem www und der hier laufenden Diskussion jetzt mit cramerscher Regel auch geschafft auf die Determinante und den Multiplikator zu kommen. das Skript gibt ja da leider nix her. Nun gibt es aber noch eine Verständnisfrage die sich mir stellt. Warum ist dy=D1/D ...habe dazu leider keine Information gefunden und würd mich über eine Antwort freuen. Ist sicher eine generelle Wissenslücke?
Danke schon mal

Nadine
 
#89
Hi, doofe Frage zum Differenzieren der Gleichung 3 und zwar den NK Part.

= NK (i-i*-t)

Ist das Ergebnis:

= NKi-i*-t di

oder
= NKi-i*-t di-i*-t

oder
= Nk'di-NK'di*-NK'dt mit '=i-i*-t

oder
= Nkidi-NKi*di*-NKtdt?

Steh hier echt auf dem Schlauch. Es ist scheinbar =Nk'di-NK'di*-NK'dt mit '=i-i*-t. Aber warum?

Gruß
 
#90
Ich habe da eine kleine Verständnisfrage, denn in der Aufgabenstellung steht doch, dass der Wechselkurs fest ist, was bedeutet: dpi = 0 !!!

Es müsste doch somit stehenbleiben:
dY = Cy *dY + Ii * di + Ay * dY
dM = Li * di + Ly *dY
Ay* DY = NK * di - NKdtau

Die Variablen sortieren nach endogen und exogen und dann die Matrix, oder?!
Liebe Grüsse
 
#92
Ich habe dP* als exogene Variable = 0 gesetzt und dafür pi als endogene dringelassen.
Mein Lösungsvorschlag sieht so aus:
dY* = dM = dP*= d tau = 0, P=1, (1) - (3) total differenzieren

(1) dY= Cy * dY + Ii * di + Api * dpi + Ay * dY
(2) 0 = Lidi + LydY
(3) Api * dpi + Ay * dY = NK' di - NK'di*

ergibt sortiert und in Matrixform Ax=b
(1-Cy-Ay -Ii -Api
ly Li 0
Ay -NK' Api)

x= (dY, di, dpi)T und b= (0, 0, -NK'di*)T

det = Api [(1-Cy) Li + Ly (NK' + Ii)] < 0

jetzt die erste Spalte durch b ersetzen, Sarrus-Regel anwenden, und Ergebnis durch det teilen ergibt bei mir folgenden Multiplikator
dY/di* = -Li *NK' / (1-Cy) Li + Ly (NK' + Ii) > 0

Edit: Vor NK'di* gehört ein Minus. An der Determinante ändert sich aber nichts. Jetzt ist der Multiplikator wirklich >0;)


habe die matrix genauso, nur meine det ist anders. vielleicht kürzen? komme nur nicht drauf was. also die allgemeine det oder wie man das nennt ist bei mir so (1-Cy-Ay)*li*Api+Api*ly*NKi+Ay*li*Ai+ApiLyIi Und was mache ich nun damit?grübel
 
#94
Wo seht ihr denn, dass die Wechselkurse fest sein sollen?

Die einzigen exogenen Variablen in der Wechselkrusformel sind nur P und P*, e und pi sind endogen...also variable Wechselkurse (Modell I)

Bei festen Wechselkursen würde e ebenfalls exogen sein...so der uNterschied im Skript
 
#96
Mal ne andere Frage:

laut Skript ist NK = NK(i - i* - tau)
-

Demnach würde ein Anstieg von i* zu einer Senkung von NK führen. Wieso soll denn dann bei einer Senkung von i* ebenfalls NK sinken? Müsste dies dann nicht steigen??? Ich weiß, dass in dem dazugeörigen Kasten steht die Wirkungen einer Veränderung von i* gleichgerichtt sind mit der Veränderung von NK, aber ist das nicht eigentlich gegen die Formel von oben?
 
#97
@Amber-Ann: Hast recht, hab mich schön in den falsche EA´s vertan. Bin jetzt aber richtig und stimme mit der herrschenden Meinung bzgl. dy/di* überein.
Manchmal darf man auch mal doof sein...... ;-)
 
#98
Also kleiner 0 habt ihr auch. die allgemeine det auch so wie ich. und die spezielle auch? (nennt man das eigentlich so? also ich meine das, was im zähler steht;) )
dy/di= -NKiausl.*((1-Cy-Ay)*Li+Ly+Ii) / Api*((1-Cy)*Li-Ly*(NKiausl.+Ii) alles kleiner 0
 
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