Einsendearbeit WS 2017/2018

Hallo,

zu Aufgabe 1:

a) habe ich auch so.
b) ist bei mir anders, habe wie folgt gerechnet:

NOPAT = EBIT (=Betriebsergebnis + Zinsertrag) -Steuern = 284 (= 279 + 5) - 100 = 184

CAPITAL = Bilanzsumme - Verb. L&L - sonst. RST - PRAP = 1584 - 258 - 140 - 28 = 1158

EVA = NOPAT - (CAPITAL * WACC) = 184 - (1158 * 7,5%) = 97,15

Was meinst du Isabel_AC?

Wie geht ihr bei dem Rest von A1 vor?
 
Hallo,

zu Aufgabe 1:

a) habe ich auch so.
b) ist bei mir anders, habe wie folgt gerechnet:

NOPAT = EBIT (=Betriebsergebnis + Zinsertrag) -Steuern = 284 (= 279 + 5) - 100 = 184

CAPITAL = Bilanzsumme - Verb. L&L - sonst. RST - PRAP = 1584 - 258 - 140 - 28 = 1158

EVA = NOPAT - (CAPITAL * WACC) = 184 - (1158 * 7,5%) = 97,15

Was meinst du Isabel_AC?

Wie geht ihr bei dem Rest von A1 vor?

Hallo,

NOPAT = 184 ist korrekt. Ich hatte mich bei den Steuern vertippt :)
Capital = 1158 ist korrekt, Ich hatte mich in der Bilanzsumme vertippt :)
Demnach EVA = 97,15 und Stewart`s r = 15,89%

Ab c) Welche Korrekturbuchung muss zu Beginn des Geschäftsjahres durchgeführt werden? weiß ich leider nicht mehr weiter, da ich erst dieses Wochenende mit dem Stoff begonnen habe.
Hat denn jemand eine Idee, wo ich das am Besten nachschlagen kann?

 
In den Skripten habe ich auf Anhieb auch nichts gefunden....Wahrscheinlich muss man da irgendwie mit den Konten hin und her buchen, aber in so etwas bin ich ziemlich schlecht...Ich befrag mal Google, vielleicht findet sich was
 
Also ich bin mit der Beantwortung der Teilaufgabe c) leider noch nicht weitergekommen. Ich habe mich heute der Aufgabe 2 gewidmet:

a)Skizzieren Sie die budgetorientierte- und die ergebnisorientierte Steuerung.
Skript Kurseinheit 1, S.6
b) Was versteht man unter Konzerncontrolling im engeren und im weiteren Sinne?
Skript Kurseinheit 1, S.11+12
c) Stellen Sie kurz die Aufgaben der zentralen und lokalen Controllingeinheiten im Rahmen der Koordinationsfunktion des Konzerncontrollings dar.

Skript Kurseinheit 1, S. 15
 
Aufgabe 1a) haben wir auch so beantwortet!
Zu 1b: Wie geht ihr auf die Abschreibungen (FuE) ein? Und müssen die Steuern nicht korrigiert werden (durch Angabe eines einheitlichen Steuersatzes, der sich berechnen lässt und 40% beträgt). Dann würden sich andere Ergebnisse für den NOPAT und folglich auch für den EVA ergeben.
 
Diese Angaben stehen erst für den Teil c d e zur Verfügung, daher haben die beiden Damen und auch ich die Aufgabe B ohne die Abschreibung auf F&E berücksichtigt.
 
Der Steuersatz muss errechnet werden. Du kannst diesen aus der GuV herleiten. Dazu einfach das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit mit den Steuern vom Einkommen und Ertrag ins Verhältnis setzten und schon hast du die 40%. wobei ich unilines Gedankengang nicht nachvollziehen kann.

Btw. mit Aufgabe 1 c d habe ich auch noch meine Problemchen. e wäre nach der korrekten Beantwortung von c+d einfach
 
Hallo zusammen,

ich habe mir ein paar Gedanken zu der Aufgabe 1 e gemacht.

Der neue EVA - 68,85
NOPAT = 72
CAPITAL = 1878

Ich vermute, dass ich irgendwo einen Gedankenfehler habe. Vielleicht könnt Ihr was dazu sagen.
 
Als Steuern erhalte ich 113,6 und damit einen NOPAT von 170,4. CAPITAL ist 1.158 und damit EVA 83,55 (= 170,4 - 1158* 0,75) und Stuart's r 14,72 (=170,4/1158).

Bei c) würde ich als Höhe der Korrekturbuchung 480 (FuE-Aufwand) – 120 (FuE-Abschreibung) = 360 und damit als Buchung
Immaterielles Vermögen 360 an Rücklagen 360
vorschlagen.
 
Aufgabenstellung b) lautet:
"Berechnen Sie auf Grundlage der gegebenen Daten den EVA und den Stewart`s r." - Hier muss meiner Meinung nach keine Änderung vorgenommen werden.

Der F&E Aufwand muss erst ab Teilaufgabe c) berücksichtigt werden. Oder liege ich da komplett falsch?

Und der Steuersatz in Höhe von 40% von dem ihr sprecht. Muss dieser für Aufgabenteil b) angenommen werden oder verändert der sich aufgrund des F&E Aufwands?
 
Hallo,

der FuE Aufwand muss erst ab c) berücksichtigt werden.
Der Steuersatz von 40 % ist schon in b) gefragt. Man will ja die Steuern auf den EBIT wissen, die so ja nicht gegeben sind. Da in der Aufgabenstellung ein einheitlicher Steuersatz angenommen wird, kann man den aber berechnen ( in der Aufgabenstellung sind Steuern von 100 auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 250 angenommen, was zu einem einheitlichen Steuersatz von 40 % führt. Mit diesem wird dann in der Rechnung bei b) der EBIT besteuert). Dieser Steuersatz ändert sich im Laufe der Aufgabe nicht mehr, bleibt also auch bei e) 40 %.
 
Hallo,

der FuE Aufwand muss erst ab c) berücksichtigt werden.
Der Steuersatz von 40 % ist schon in b) gefragt. Man will ja die Steuern auf den EBIT wissen, die so ja nicht gegeben sind. Da in der Aufgabenstellung ein einheitlicher Steuersatz angenommen wird, kann man den aber berechnen ( in der Aufgabenstellung sind Steuern von 100 auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 250 angenommen, was zu einem einheitlichen Steuersatz von 40 % führt. Mit diesem wird dann in der Rechnung bei b) der EBIT besteuert). Dieser Steuersatz ändert sich im Laufe der Aufgabe nicht mehr, bleibt also auch bei e) 40 %.

Hallo uniline,

vielen Dank für die Erklärung. Ich habe es nun so eingesetzt und komme ebenfalls auf Stuart's r 14,72 und EVA 83,55. Ich bin trotzdem sehr erstaunt, dass dieses Wissen schon von uns vorausgesetzt wird. Ich bin jetzt beim Skript 2 des Konzerncontrollings circa bis zur Mitte und bis dahin gab es noch keine ähnliche Beispielaufgabe. Auch in den empfohlenen Übungsbüchern konnte ich so eine Aufgabe nicht finden.

Um Aufgabenteil c) zu beantworten schreibe ich lediglich:
"Korrekturbuchung:
480 (FuE-Aufwand) – 120 (FuE-Abschreibung) = 360
und damit als Buchung
Immaterielles Vermögen 360 an Rücklagen 360"

Ist das ausreichend?
 
Hallo Isabel_AC,

Im Abschnitt Berechnung von NOPAT und CAPITAL des Kapitels über den EVA (ca. Seite 105) wird das mit der Tax Conversion erklärt. In den Übungsaufgaben ist eigentlich immer ein Steuersatz gegeben. In der Einsendearbeit nicht. Dafür gibt es die Angabe, dass das Unternehmen einem einheitlichen Steuersatz unterliegt. Man muss diesen Steuersatz also selbst berechnen.

Ich denke, dass das bei c) ausreichend sein sollte.
 
Hallo Isabel_AC,

Im Abschnitt Berechnung von NOPAT und CAPITAL des Kapitels über den EVA (ca. Seite 105) wird das mit der Tax Conversion erklärt. In den Übungsaufgaben ist eigentlich immer ein Steuersatz gegeben. In der Einsendearbeit nicht. Dafür gibt es die Angabe, dass das Unternehmen einem einheitlichen Steuersatz unterliegt. Man muss diesen Steuersatz also selbst berechnen.

Ich denke, dass das bei c) ausreichend sein sollte.

Vielen Dank uniline!

Hat denn noch jemand eine Hilfestellung für die Teilaufgabe d)?
 
Hallo!
Was haltet ihr von folgendem Gedanken?:

Aufwand konstant und kumuliert 480 (in den letzten 4 Jahren vor dem aktuellen Geschäftsjahr),also

T-3 T-2 T-1 T0 T1
120 120 120 120 160

Abschreibungen konstant und kumuliert 120,also

T-3 T-2 T-1 T0 T1
30 30 30 30 30 (weil wir keine Informationen haben dass was auch immer wir abschreiben schon zur Gänze abgeschrieben ist, ich mach also normal weiter)

die Abschreibung auf die Investitionserhöhung von 160 findet erst in dem Jahr nach der Investition statt,also in T2.

Ich würde also in c) gar keine Änderung durchführen (gibt auch nur 4 Pkt für die Antwort)
und in d), also am Ende des Jahres, würde ich die Investitionen um 40 erhöhen, die Abschreibungen aber gleich lassen, die ändern sich erst im Jahr darauf.(8 Pkt Antwort)
 
Isabel, nachdem ich unilines Erklärung gelesen habe wurde mir bewusst, dass Aufgabenteil d ebenfalls nur aus zwei Buchungssätzen bestehen sollte.

Da hier die GuV zum Jahresende Korrigiert wird bin ich davon ausgegangen, dass wir einmal die Abschreibung fortsetzen müssen und die "aktivierten" Immateriellen Vermögensgegenstände um 160 erhöhen müssen.
 
Hallo Isabel_AC,

Im Abschnitt Berechnung von NOPAT und CAPITAL des Kapitels über den EVA (ca. Seite 105) wird das mit der Tax Conversion erklärt. In den Übungsaufgaben ist eigentlich immer ein Steuersatz gegeben. In der Einsendearbeit nicht. Dafür gibt es die Angabe, dass das Unternehmen einem einheitlichen Steuersatz unterliegt. Man muss diesen Steuersatz also selbst berechnen.

Ich denke, dass das bei c) ausreichend sein sollte.
Liebe alle, mich verwundert die Aussage mit den 40% Steuersatz immernoch. Ich bin zwar auch bereits darauf gekommen und verstehe den Gedankengang, aber steht nicht im Skript, dass man den EVA berechnet mit dem WACC? Also EVA=NOPAT-(CAPITAL*WACC). Und da der WACC in der EA vorgegeben ist mit 7,5% kann man das doch einfach einsetzen, so, wie Isabel_AC das auch getan hat, oder steh jetzt ich hier wieder auf dem Schlauch? :D
LG
 
Möchte auch einmal eine Alternative zu den Aufgaben c)-e) anbieten, die euren Ergebnissen auch sehr ähnelt. Bitte dringend um Feedback, habe nämlich das Skript noch lesen können und bin mir daher noch ziemlich unsicher:

c) zu Beginn des Jahres t1:
Verrechnung des kumulierten, aktivierterF&E-Aufwand i.H.v. 480 mit den kumulierten Abschreibungen i.H.v. 120:
480 (FuE-Aufwand) – 120 (FuE-Abschreibung)= 360
Die dazu gehörige Korrekturbuchung, die dieneuen Daten berücksichtigt:
Immaterielle VG 360 an Rücklagen 360(Rücklagen, da es sich um Erlöse aus vergangenen Geschäftsjahren handelt [SBE],die in dieser neuen Situation nur an dieser Stelle berücksichtigt werdenkönnen, da das SBE in der GuV nur das aktuelle Geschäftsjahr betrifft)

d) zum Ende des Geschäftsjahres t1:
die 160 F&E sind über das Jahrentstanden und werden dann aktiviert zu 160 und abgeschrieben mit 30:
1) Aktivierung F&E:
Immaterielle VG an SBE 160 (eigentlich: „andereaktivierte Eigenleistungen“)
2) Abschreibung:
Abschreibungen an Immaterielle VG 30

e) EVA unter Anpassungen von Aufgabe c) und d):
EBIT=284+160-30=414 (nur Abschreibung und Aktivierungaus t1 berücksichtigt aus c) und d))
Steuern_Neu: 0,4*380=152 (380 ist das EBITvon 414 - 34 Zinsaufwand, um auf das Ergebnis der gewöhnlichenGeschäftstätigkeit zu kommen, von dem die Steuern abgezogen werden)
NOPAT=EBIT(414)-Steuern(152)= 262
CAPITAL=1158+360=1.518
EVA=NOPAT-(CAPITAL*WACC)=262-(1.518*0,075)=148,15
 
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