Einsendeaufgabe 3 WS 11/12

Hi,

ich brüte auch über der EA

Bei Nr. 2 kommt das Wahlrecht aus § 1371 Abs. 3 S. 1 BGB in Betracht. Allerdings wieß ich hier noch nicht so ganz, wie ich es gutachenmäßig aufbaue
 
Hallo,
ich überlege mir, mich noch für den LLM einzuschreiben... Könnte mir jdm netterweise diese EA mal zur Ansicht mailen? Adresse per PN.

Danke und VG
Gisa
 
Hallo Zusammen, frage mich auch, wie man hier ein ordentliches Gutachten aufbauen sollte. Gerade die letzten beiden Fragen sehen aus, als könnte man sie in einem Satz, oder gar nur mit Nennung des richtigen § sehr kurz "abfrühstücken". Und auch die erste und zweite Frage geben nach m. M. nicht gerade viel gutachterlichen Boden her, für eine schöne Argumentationskette, oder wie seht ihr das? In jedem Fall wird das meine kürzeste EA, soviel ist schonmal klar.

Und...nun, wie empfindet ihr den Anspruch dieser EA? Meiner Meinung - aber ich habe gerade erst angefangen micht mit Teil 3 zu beschäftigen - liegt das vom Anspruch her deutlich hinter EA 1 & 2.... Aber vielleicht sehe ich auch nur das eigentliche Problem nicht! ;)
 
Sehe ich ganz ähnlich. Der Schwerpunkt scheint ja mit 50% auf Frage 2 zu liegen. Und hier passt ein Fallaufbau wohl am wenigsten. Ich werde mich eher an der Darstellung / Berechnung des Übungsfalles (Seite 70f des Skripts) orientieren. Bei Frage 1 geht vielleicht noch etwas "Gutachtenstil", aber spätestens bei Fragen 3 und 4 scheint auch mir das "aufgesetzt" (auch im Hinblick auf die Punkte).
 
Hier tut sich ja nun doch noch was. Zu Fage 3 und 4 habe insgesamt eine knappe Seite geschrieben. Dabei habe ich mich um den Gutachtenstil bemüht, was aber nicht so einfach ist. Frage 2 habe ich noch nicht bearbeitet, werde aber wohl auch nach dem Schema im Skript richten. Momentan sitze ich an Frage 1 und bastel an der Leistungsfähigkeit des M.
 
Here we go:

1. Kann F Unterhalt verlangen nach § 1361 Abs. 1 S. 1 BGB?. Voraussetzungen des Getrenntlebens nach § 1567 (+) -> § 1577 BGB analog (+) (Ihr Erspartes muss sie nicht aufbrauchen, hohe Anforderungen hieran.) --> Die Leistungsfähigkeit des M, § 1581 BGB analog (+).

Also: Unterhaltsverlangen (+)



2. Güterrechtliches Zugewinnprinzip ergibt 57.500, eherechtliches ZGP lediglich 50.000 €, --> mehr Geld GR-ZGP, allerdings kein Anspruch auf Erbschein etc.

3. L ist Vater des Kindes, § 1593 S. 3 BGB (+).

4. Über Anfechtung: § 1599 I (+)

:)
 
Hallo BBM1,

wie kommst Du auf 50.000 bei der güterrechtlichen Lösung? Ich komme auf 45.000. Zugewinn des M ist 100.000, Zugewinn der F 10.000 (weil das Geld, welches sie von der Tante geerbt hat, auch zum Anfangsvermögen zählt, daher würde ich hier rechnen 20.000 minus 10.000). Dann Ausgleichsanspruch 100.000 Euro minus 10.000 ergibt 90.000 Euro, geteilt durch 2 ergibt 45.000 Euro.

Und was meinst Du mit kein Anspruch auf Erbschein, da habe ich wohl was übersehen, wo steht das?
 
Weil sie zusätzlich noch die Hälfte ihres Pflichtteils erhält. Check mal im Skript seite 70, das erklärt auch das mit dem Erbschein! :)
 
Gerne. Finde eh, wir können hier schon mehr zusammenarbeiten... :) Schließlich liegt die eigentliche "Magie" doch vielmehr in der Begründung, nicht im Ergebnis.
 
Ich finde auch, dass hier etwas wenig los ist....

Also, meine Lösung sieht ähnlich aus. Allerdings komme ich beim güterrechtl. ZGW auf 51.875 Euro
(= 45.000 + 1/2 X 1/4 X 55.000)

Wie kommst Du auf die 57.500 Euro, BBM1?
 
Aaaah..ich habe vergessen den Zugewinnanteil abzuziehen! Deshalb mein Wert (1/8 von 100.000 €) - geht aus dem Gesetz so auch nicht hervor. Vielen Dank! :) :)
 
Hallo,

kann mir mal jemand sagen, ob Ihr was zu Frage 1 im Skript gefunden habt? Hab mich todgesucht...

Ansonsten sehe ich es auch so wie Ihr, war etwas verwundert über die Fragen, wobei meine Erfahrung ist, je leichter die Fragen, desto strenger wird bewertet, da dann alles ganz genau erwartet wird. Wobei das eigentlich ja nicht so viel hergibt. Ich werde mal versuchen, die Definitionen alle ganz sauber zu bringen und letztlich hoffen, dass es irgendwie reicht..
 
" Das Ersparte habe ich bei Aufgabe 1 nicht berücksichtigt, da dies nicht Gegenstand des Sachverhalts ist.". Naja. Die Frage ist doch, ob sie die Unterhaltszahlung verlangen kann. Er könnte von Ihr entweder verlangen, (erst) ihr Erspartes aufzubrauchen, ODER sich eine Arbeit zu suchen. Finde nicht, dass das an der Fallfrage "vorbeigeht". @ Stargirl: Habe da auch nichts gefunden, lässt sich aber gut mit BGB-Kommentaren lösen.
 
Das geht sicher nicht an der Fallfrage vorbei. Es stellt sich eher die grundsätzliche Frage, wie die Aufgaben zu verstehen sind. Das Ersparte wird ja erst in der Aufgabenstellung zur zweiten Frage erwähnt. Insofern könnte M zwar verlangen, dass sie vorher ihr Erspartes aufbraucht, aber da sie keines hat (zumindest wenn man die Aufgabenstellung so interpretiert - aber warum sonst würde das Ersparte erst nach der 1. Aufgabe ins Spiel gebracht werden) kann M das auch nicht verlangen.
 
Ah, ok, verstehe. Ja, das habe ich mir natürlich auch gedacht. Aber kann ja nicht schaden, darzulegen, dass man das auch gesehen hat und eben noch mitzubeantworten. Jedem das seine! :)
 
HAbe eine Frage: Was ist denn bei Euch die Anspruchsgrundlage bei der Anfechtung bei Nr. 4? Nur § 1599 Abs. 1 Nr. 1? Geht ihr noch auf die Vaterschaftsvermutung von § 1600 c BGB ein und auf die Notwendigkeit des Gegenbeweises nach..äh, 282 ZPO glaube ich?

War der neue Mann bei Euch bei der Hochzeit gutgläubig über seine (biologische) Vaterschaft (Frage 3)? Sprecht ihr das überhaupt an?

Vielen Dank schonmal. Glaube, ich mache da ein viel zu großes Fass auf. Aber hat man es einmal geöffnet...
 
da der Schwerpunkt eindeutig nicht bei der Frage liegt, habe ich das relativ klein gehalten... sind ja nur 10 Punkte.. mal schauen, ob es insgesamt gereicht hat...
 
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