Fisher-Modell, Sollzins 10% pa, Habenzins 2,5% pa

#1
In der schematischen Darstellung des Fisher Modells im Buch Investitionstheorie ist für mich nicht klar geworden, ob ich bei Errechnen z.B. Kapitalwertes der Investition oder aber auch zur Bestimmung des optimalen Sachinvestitionsvolumens den Soll- oder den Habenzins anwende. In verschiedenen Internet-Foren gehen die Meinungen auseinander. Hat da jemand einen Tipp wie hier vorzugehen ist?
 
#2
Hallo Martina,

ich finde es auch nicht immer einleuchtend aber der Lehrstuhl von Hering benutzt meiner Meinung nach ausschließlich immer den Sollzins. Das ist zwar nicht immer ganz logisch und andere Unis halten es damit anders, aber das ist die Meinung vom Lehrstuhl (bzw. habe noch keine Aufgabe gesehen wo der Habenzins verwendet wird.)

Werde aber auch gerne eines besseren belehrt.

Viele Grüße. Georg
 
#3
Hallo Georg, alles klar, vielen Dank. Das Vorgehen erfolgt ja in drei Schritten - Tranformationskurve, dann Kapitalwert der Investition ausrechnen (mit dem Sollzins), dann Optimales Sachinvestitionsvolumen. Hierbei gibt es ja dann die Zinsgerade, bei der man auch mit dem Zinssatz rechnet (Geradengleichung). Ich denke, dass man dann - wenn vorhanden - für i den Guthabenzinsfaktor einsetzen soll, wenn man nur einen Teil des Anfangskapitals für eine Investition ausgibt und einen anderen Teil anlegen kann (?), Nutzenfunktion U = C1 * C0.

Aber Du hast Recht - der Sollzins wird in allen verfügbaren Materialien für dieses Modul angewendet. Mal sehen, ob in der anstehenden Klausur wieder dieses Modell dran ist.

Viele Grüße, Martina
 
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