Fragen zu Literaturangabe, Fussnoten, Formatierung der HA in W1

Moin Moin in die Runde!

Im Laufe der Erstellung der Hausarbeit, bin ich auf viele unterschiedliche Möglichkeiten der Formatierung gestossen.
Grundsätzlich sollte man sich an den Vorgaben aus dem Tutorienprogramm der Sozialwissenschaft der Uni Bochum richten.
Aber es gibt doch noch einige Fälle bei denen ich unschlüssig bin.

Um die Mentorin nicht über Gebühr zu nerven, will ich das hier zunächst mal erfragen - vielleicht wurde das ein oder andere ja schonmal geklärt.

Also als erstes würde ich gerne wissen, wie ihr Experteninterviews angebt.
Hier stellt sich auch die Frage, ob man ein Skript beilegen sollte.
Gleiches stellt sich für mich auch bei emails.

Schwierig finde ich auch die Angabe bei Veröffentlichungen/Berichte von behördlicher Seite.
(Minderheitenberichte, Jahresberichte etc)

Wie habt ihr das behandelt?

Danke im Voraus und schöne Grüße!

ubbe
 
Huhu ubbe!
Das sind ja mal gute Fragen, finde ich. Ich hab auch einen schwierigen Fall - was tun mit unveröffentlichten, nur per Mail an Teilnehmer versandten Studienauswertungen?
Leider kann ich Dir auch nicht helfen bei den Fragen oben... Ich schätze, bei manchen Sachen muss man halt Frau Lipps leider "nerven"...
Ich schick Dir auch bald nochmal ne PN, mein Exposé ist inzwischen durch und ich muss nun Butter bei die Fische machen :)
LG
 
Hallo, ihr zwei,

gestern hat Frau Lipps auch mein Exposé "abgenickt". Ich habe ähnlich schwer einzuordnende Quellen wie ihr und Frau Lipps deshalb um Rat gefragt. Folgende Antwort habe ich erhalten:
"Unveröffentlichen Texte sind in Teilen oder als Ganzes im Anhang beizufügen.
Das gilt auch für Daten- und Tonträger (die Form bleibt Ihnen überlassen). "

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende,
Marcus
 
Moin Moin in die Runde!Im Laufe der Erstellung der Hausarbeit, bin ich auf viele unterschiedliche Möglichkeiten der Formatierung gestossen.Grundsätzlich sollte man sich an den Vorgaben aus dem moodle und dem Tutorienprogramm der Sozialwissenschaft der Uni Bochum richten.Aber es gibt doch noch einige Fälle bei denen ich unschlüssig bin.Um die Mentorin nicht über Gebühr zu nerven, will ich das hier zunächst mal erfragen - vielleicht wurde das ein oder andere ja schonmal geklärt.Also als erstes würde ich gerne wissen, wie ihr Experteninterviews angebt.Hier stellt sich auch die Frage, ob man ein Skript beilegen sollte.Gleiches stellt sich für mich auch bei emails.Schwierig finde ich auch die Angabe bei Veröffentlichungen/Berichte von behördlicher Seite.(Minderheitenberichte, Jahresberichte etc)Wie habt ihr das behandelt?Danke im Voraus und schöne Grüße!ubbe
Sorry, irgendwie ist deine Frage an mir vorbeigegangen. Ja, habe ja an anderer Stelle geschrieben, dass ich einen Wahnsinnsanhang hatte und der resultierte u.a. eben aus den beigefügten nicht veröffentlichten Interviews, Aufsätzen/Vorträgen.Zu klären wäre dann noch: Musst du das alles mit einscannen und auf die CD bringen oder reicht es, wenn es nur hinten am Org.-Ausdruck im Anhang ist.Ich habe damals die Absprache mit Frau L gehabt, dass es nicht auf der CD sein musste (ächz, das war auch gut so - obwohl, habe mir sagen lassen: Mit Copy-Shop kein Problem)
 
Danke für den Tipp mit dem Anhang, Hedwig! Ich hatte mich auch irgendwann daran erinnert, dass Du dazu was geschrieben hattest, finde die Stelle aber momentan wegen der eingeschränkten Suche irgendwie nicht wieder... Für mich bleibt aber trotz Anhang dann noch die Frage bestehen, wie genau ich das benenne. Also, will sagen, was schreibe ich bei der Fußnote hin, einfach nur "vgl. Anhang Nr. 3"? Oder schreibe ich zB. den Dateititel (oder Emailbetreff, oder Jahresberichtstitel, oder ...) auch mit in die Fußnote? Also z.B.: Vgl. "Dateititel", entnommen aus E-Mail von xyz, empfangen am xyz, einzusehen in der Anlage unter 1. oder so?
 
Ich habs im Inhaltsverzeichnis "Anhang II (Auflistung der beigefügten Kopien, nach Absprache nur in Papierform vorhanden" genannt. In der Arbeit z.B.: "36 Minna Cauer (1841 - 1922), Frauenrechtlerin; Erläuterung im Anhang I" oder z.B. "54 Dazu im Anhang II Kopie einer Einladung" Da siehst du: Ich hab in I Erläuterung und in II Kopien blablaM.E. kannst du ja auch die Kopien durchnummerieren und z.B. schreiben: "65 Dazu Email Nr. ... im Anhang II: Kopie blabla", wenn du mehrere solcher Schätzchen hast, keine Ahnung - 10 emails und drei Jahresberichte usw.Wichtig ist, dass dein Schema nachvollziehbar ist und sich alle schnell damit zurecht finden können und dass du bei einer einmal einführten Struktur bleibst. Ich hab z.B. immer "Dazu" geschrieben anstelle von "Siehe dazu", weil die Zeilen im Fußnotenbereich ja auch begrenzt sind. Also, einmal eingeführte Abkürzungen usw. stringent durchziehen.
 
Ok danke. Ich werde dann wohl nur ein Dings im Anhang haben nach derzeitigem Stand und kann mir dann eine schöne, einzigartige Zitierweise überlegen. ;) Und nun zurück an den Schreibtisch...
 
Ich möchte gerne nochmal auf Eure beigefügten Interviews eingehen.
Habt ihr die aufgenommen und vollständig abgetippt, oder lediglich Auszüge daraus angehängt?
Bei mir stellt sich das Problem, dass ich nur eines meiner Interviews akkustisch aufgezeichnet habe und jedes über mehrere Stunden ging.
Bei den anderen habe ich mir nur vereinzelte Gesprächsnotizen gemacht. (Hinterher ist man schlauer...!)
 
Ich hatte "Gesprächsnotizen " von Telefongesprächen, die waren handschriftlich. Das habe ich abgetippt und nur bei unverständlichen Abkürzungen "Anmerkung Verf." in Klammern dahinter gesetzt. Dann hatte ich noch einen unveröffentlichten Aufsatz, 10 Seiten, habe ich in Kopie beigefügt.Recherchetelefonate: Telefonat am ... mit... Frage: AuskunftWenn du das Interview, das über mehrere Std ging tatsächlich in der Arbeit verwendest und benennst, musst du es wohl abtippen/übertragen. Die handschriftlichen Notizen ebenso: Dazu muss die Frage klar sein und die Antwort ebenso.D.h. alles, was du mitgeschrieben hast bei den Notizen, musst du auch übertragen (auch z.B. deine Beobachtungen, falls du dir darüber Notizen gemacht hast)Sorry, ist viel Arbeit, ich weiß
 
zum Transkribieren kann ich übrigens das Programm F4 empfehlen! http://www.audiotranskription.de/f4.htm

tippen muss man zwar trotzdem, aber man kann schneller zurück springen als mit einem normalen MP3-Abspiel-Programm, und so Dinge wie Zeitmarken einbauen nur mit den F-Tasten
verwende ich für die O-Töne in meiner Sendung (die ich für mein Skript auch transkribieren muss, falls mal wieder die Technik streikt und ich es vorlesen muss)
 
Das ist ein guter Tipp, Ewald. Hab mir da erstmal ein Lesezeichen hingesetzt - momentan sitze immer noch am Thesenpapier und will es unbedingt heute Abend fertig kriegen.
 
Oh ja, Ewald! Das könnte in der Tat eine Option sein. Ich werde mich am Wochenende mal damit beschäftigen. Schöne Grüße!
 
Nun ich nochmal, wegen zitieren... Nur um sicher zu gehen... Also, beim ersten Mal zitieren gebe ich in der Fußnote die volle Literaturangabe an. Wenn dasselbe dann später (nicht gleich danach, dann kommt ebenda) nochmal vorkommt, dann benutze ich einen verkürzten Titel (Name plus Jahreszahl). Wenn derselbe Autor nun im selben Jahr drei Sachen veröffentlicht hat, wie mache ich deutlich, was was ist? Ich hab jetzt gemacht 2008a, 2008b, 2008c, nach der Reihenfolge, in der die Sachen im Litverzeichnis auftauchen. Reicht das? Oder sollte ich dann im Litverz. irgendwo (vorher/nachher?) an die Litangabe noch ein a) malen? Oder in Klammern (2008a) dahinter? Und wie zitiere ich es, wenn der Herausgeber eines Bandes selbst einen Aufsatz drin hat. Dann trotzdem Müller: xyz in: Müller (Hg) usw usf.? Und wenn ich mehrere Aufsätze aus einem Band zitiere, gebe ich die dann im Litverz. alle einzeln an, aber jeweils mit "in:" oder nur den Aufsatzband? Oder beides irgendwie kombiniert? Ich hoffe, die Sachen sind hier nicht schon hundertmal gefragt worden. Hab auch die Suchfunktion (die ja immer noch nicht richtig funzt...) bemüht, aber da kommen ja hunderte Seiten als Ergebnis raus... Ich hoffe, ihr könnt mir auch so helfen?!
Danke, Marmi
 
Also ich habe für jeden Beitrag einen neuen Eintrag erstellt. Auch wenn es im selben Herausgeberwerk erschienen ist.
Das mit den mehreren Autoren habe ich mal irgendwo gelesen (Vielleicht in dem von balina verlinkten Leitfaden?)... da das bei mir nicht vorkam, habe ich mir das aber nicht gemerkt. Ich schaue morgen mal, ob ich das noch finde. Bin auch gerade dabei die Formatierung zu schleifen... da kommen sicher auch noch von mir Fragen - z.B. zum zweigeteilten Anhang. (Anhang A & B)
 
Guten Morgen,Sokoll schreibt in Kurs 03602 "Techniken des Wissenschaftlichen Arbeitens in den Kulturwissenschaften":


"Vollständige Literaturangabe (mit dem/den Vornamen des Verfassers) bei der ersten Erwähnung eines Titels. Bei einem Buch also:

Walter H. Bruford, Kultur und Gesellschaft im klassischen Weimar 1775-1806, Göttingen 1966, S. 396.

Wird derselbe Titel unmittelbar danach nochmals zitiert, steht in der Anmerkung:Ebd., S. 110. (Sprich: "ebenda" oder ebendort".)

Wenn die Seitenangaben übereinstimmen, nur:Ebd.

Wird in einer späteren Anmerkung nochmals auf denselben Titel Bezug genommen, so verwendet man einen sinnvoll gewählten Kurztitel (ohne Vornamen des Verfassers):

Bruford, Kultur und Gesellschaft, S. 125."

Weiterhin

"Bei Beiträgen in Sammelbänden empfiehlt es sich, neben der Stelle, auf die Bezug genommen wird, auch die Seiten des gesamten Beitrags anzugeben (erleichtert dem Leser die Fernleihebestellung):

Albert Cremer, Der Strukturwandel des Hofes in der Frühen Neuzeit, in: Rudolf Vierhaus u.a. (Hrsg.), Frühe Neuzeit - Frühe Moderne? Forschungen zu Vielgestaltigkeit von Übergangsprozessen S. 77-89, hier: 80.

Abkürzung etwa:Cremer, Strukturwandel, S. 80.

Bei mehrbändigen Werken steht die Bandnummer vor Erscheinungsort und -jahr:

Joachim Bumke, Höfische Kultur. Literatur und Gesellschaft im hohen Mittelalter, Bd. 1, München 1986, S. 64.

Sofern der betreffende Band einen eigenen Titel hat, wird dieser mit angegeben:

Hans-Ulrich Wehler, Deutsche Gesellschaftsgeschichte, Bd. 1: Vom Feudalismus des Alten Reiches bis zur Defensiven Modernisierung der Reformära 1700-1815, München 1987."


Außerdem liegst du m.E. mit der a,b,c Nummerierung richtig, ich würds auch im LitVerz so kennzeichnen. Den Hg eines Buches, der im Buch dann selbst auch einen Beitrag hat musst du so wie du es schilderst nennen und auch die einzelnen Aufsätze, wenn sie in einer Hg sind. Ja, es ist viel Arbeit, ich weißDen genannten Kurs kann ich euch allen nur wärmstens empfehlen. Den gab es in dem alten M1-Modul. Habe darin übrigens auch die genanneste Anleitung für ein Thesenpapier entdeckt. Vllt könnt ihr das Teil in einem StZ ausleihen? Ist totoal dick, daher werd ich es nicht scannen und versenden, sorry.


Folgendes noch zu der Absatzschluckerei in unseren Freds: Klick auf Antworten - beim ersten Mal alle Absätze geschluckt. Klick auf Bearbeiten und Absätze einfügen - Absätze bleiben. Gerade ausprobiert.
 
Hallo Hedwig! Ich glaube Marmi meinte eher, ob mehrere Beiträge in ein und demselben Sammelband auch in der Literaturangabe einzeln erwähnt werden müssen, oder ob es genügt den Sammelband einmal zu erwähnen.
 
Ich habe aber auch noch eine Frage:
Wie ordne ich Veröffentlichung von Land und Bund in der Literaturliste ein? (z.B. Minderheitenberichte, Haushaltsberichte u.s.w.)
Und wie die Jahresberichte öffentlicher Einrichtungen und Vereine?
Es sind ja weder Monographien, noch Sammelbände oder "Ausstellungskataloge und Kongressakten" wie im Leitfaden erwähnt.
Schwierig finde ich auch hier die Angabe des Verfassers. Hat jemand hier Erfahrungen?
 
Hi.Mein Lit-Verz sieht so aus:

Literatur-Liste (also Bücher - Autoren)

Beiträge und Zitate in Herausgeberwerken (darin z.B. Bergmann, K.: Gleichstellungsarbeit blabla. In: Matthiae, G. u.a. (Hg.): Feministische Theologie, blabla)

Sekundärlit. (= Matthiae, G. u.a. (Hg.) usw.) das wird einmal genannt und dann die einzelnen Beiträge extra in der o.g. Rubrik

Zeitschriften

Quellen
(das wäre m.E. die richtige Rubrik für Minderheitenberichte und Jahresberichte, geordnet nach Datum. Gibt es dabei keine Angabe des Verf., ist das die Angabe, nämlich: o.A.

Das Ganze würde dann etwa so laufen:
Jahresbericht - zum Schwerpunktthema der Landessynode 1993: ("Thema"). O.A., Evang. Presseverband für Westf.-Lippe e.V., Druckerei und Verlag, Bielefeld-Senne 1992

Gibt es keinen Verf. oder z.B. Auflagenangabe usw., gilt für die Stelle immer "o.A." Bei Berichten blabla hast du ja meistens Zeitraum usf., aber oft keinen Namen als Verf.

Du erstellst also zunächst ein Schema:
Autor, Titel, Auflage, Verlag, Ort, Datum. Oft gibts bei der Auflage keine Angabe, da kommt dann auch o.A. hin

o.k.?
 
Ui.... ja also da muss ich dann jetzt erstmal schauen. Ich hatte nach Monographien, Herausgeberwerken, Beiträgen in Herausgeberwerken und Internetadressen sortiert. Mal shauen, wie ich die Rubrik Quellen dort unterbringe.

á propos: Gehe ich recht in der Annahme (...um mal die "Was-bin-ich"-Terminologie aufzugreifen), dass jede Internetquelle, die in den Fussnoten auftaucht, auch nochmal in der Literaturangabe vermerkt wird? Eigentlich ja logisch. Schwierig nur, wenn es sich um Unterseiten handelt. Von dem Verfasserproblem mal ganz zu schweigen...
 
So. Also, in meinem Verz. kommt nach "Quellen"

Elektronische Quellen (URL-Quellen und Telefonate fallen darunter).

Leider muss es doppeltgemoppelt her, wie du schon sagst, nämlich in der Fußnote und hinten noch mal. Unterseiten hab ich fallen lassen ... Die Seiten sind verlinkt und dann muss man den entsprechenden finden, also, so weit werden auch die Prüfer denken
 
Super, vielen Dank Hedwig!!! Ich werde mal schauen, ob ich den Kurs nachbestellen kann, bzw. was der kostet. Scheint ja richtig was zu bringen. Dann muss man hier nicht so dumm rumfragen... Für diese HA werd ich aber wohl nicht drum herum kommen, nochmal ein bis viele Fragen zu stellen :eek:...
Zu dem a, b, c noch eine Frage: Wenn ich die Werke in den Fußnoten mittels Kurztitel spezifiziere und nicht mittels Jahreszahl, brauche ich doch auch kein a, b, c, denn der Kurztitel ist doch dann eindeutig... - oder stehe ich nun auf dem Schlauch?
Edith sagt: Den Kurs kann man nicht mehr belegen... Menno...
 
Hi. Wie schon gesagt: Dumme Fragen gibts nicht.

Klar, der Kurztitel ist eindeutig.Wichtig ist auch hier, dass du ein einmal angefangenes System nicht plötzlich auf S. xy veränderst und dann plötzlich mit a) usw. anfängst.

Ich für meinen Teil bin bei dem abc geblieben, um Platz zu sparen. Außerdem finde ich es im Lit-Verz übersichtlicher.
 
Aber wieso sollten sie ihn im nächsten Semester wieder reinnehmen, wenns ihn jetzt nicht gibt? Ich verstehe aber sowieso gar nicht, wieso die sowas rausnehmen... Das ist doch ein total praktischer Kurs eigentlich. Hmm. Oder ich versuche mal, ob man den hier irgendwem abkaufen kann, da gibts doch irgendwo auch so ein Suche/Biete-Forum, mal sehen.
 
Denk bitte daran, dass man den aus urheberrechtlichen Gründen nicht kopieren oder sonstwie vervielfältigen darf... nur für den Fall, dass ich dich dann mal danach frage ;-)
 
Naja, so wie das bei Hedwig klingt, ist es bei der Banddicke auch keine Alternative, da irgendwas zu kopieren ;) Insofern wird mich meine Faulheit in dem Fall sowieso abhalten ;-)
 
Also mein RZ hat gesagt, sie haben das nicht da - aber für mich bestellt und wenns angekommen ist, geben sie mir Bescheid. Das ist doch mal cool! :) freu
Und noch eine Frage... Ich meine, ich hätte das kürzlich erst gelesen, aber ich finds nicht - darf ich auch aus einer Einleitung zitieren?
Merci, Marmi
 
Und? Was soll es kosten?Solange du alles ordentlich belegst und kenntlich machst, kannst du zitieren, woraus du willst.Seit den letzten Vorfällen in der Politik bist du wohl besonders vorsichtig, hm?
 
Klar, man stelle sich vor, man erkennt mir in 20 Jahren als Bundeskanzlerin den B.A. ab! wäre doch peinlich! ;-)
Nee, ernsthaft. Mich hat nur irritiert, dass ich keine Seitenzahl angeben kann. Und ich glaube, damit hab ichs dann auch verwechselt (von wegen, ich erinnere mich, davon gelesen zu haben...) - ich zitiere dann einfach: Vgl. abc, Einleitung. So und nun genug geschrieben für heute...
 
Freut mich, dass der Kurs wieder ins Rennen geht. Wer weiß, vllt gibt es auch eine Neuauflage?

Ansonsten kann ich euch noch empfehlen: Handbuch Wissenschaftliches Arbeiten von Norbert Franck (der schreibt auch in dem Kurs) von Fischer Information und Wissen, ist auch sehr hilfreich.

Gibts gebraucht im online-Buchhandel für nen Klacks
 
N

Nitneduts

Handbuch Wissenschaftliches Arbeiten von Norbert Franck [...] von Fischer Information und Wissen

... das hätte ich auch noch abzugeben.
 
N

Nitneduts

Weil ich ZU viele Bücher habe (darunter 'einige viele' zum wissenschaftlichen Arbeiten) und mich über kurz oder lang von manchen trennen muss.
Hatte auch schon einmal eine Liste im Markt eingestellt, aber die stiess nicht auf Resonanz - deshalb hier der Hinweis, falls jemand das Buch gerne möchte ...
 
Tüüüüüütttttt... So langsam schwirrt mir wieder der Kopf. Zitat hier, Fußnote da, trallaalaaa: Frage? Ja!
Ähem. Und zwar, wenn ich einen Beitrag von jemandem zitiere, der gleichzeitig auch der Herausgeber des Herausgeberwerks ist, darf ich dann schreiben: Mustermann, Max: abc, in: ders. (Hrsg.): xyz? Oder muss ich zweimal den Namen nennen, also Mustermann, Max: abc, in: Mustermann, Max (Hrsg.): xyz... wenns mehrere Hrsg sind hab ich jetzt
in: dieselben: .... Einheitlich hab ichs auch, also müsste das doch ok sein, oder?
Hui, es sieht ganz so aus, als schaffe ich es wirklich bis Ende der Woche. Juppiduppi! Mehr Zeit für L1-Paukerei... uff. ;)
 
Ja, ist m.E. so in Ordnung.

Lass auf jeden Fall noch mal von zwei verschiedenen Leuten Korrektur lesen mit dem Hinweis, auch auf die Einheitlichkeit der Fußnoten zu gucken.Wenn die HA auch schon 1000 Mal von dir selbst gelesen wurde, kann es trotzdem sein, dass du was übersehen hast.

Hab ich grad bei meinem T-P erlebt: Meine Kollegin hats gelesen und gleich zwei Fehler entdeckt, obwohl ich mir so sicher war...
 
Ja, mach ich auf jeden Fall, hab die auch schon vorgewarnt. Allein wie schnell man ein Komma statt nem Punkt setzt in den Lit-angaben, mich ärgert ja schon solch vermeintlicher Kleinkram. Und ich merke jetzt schon, wie mein Sichtfeld immer "kleiner" wird...
 
Sehr guter Hinweis!

Bemerke auch immer wieder in meinem Beruf, dass Leute gern nach der Klammer zunächst einen Leerschritt setzen. Falsch. Ebenso bei Anführungszeichen usw.

Gut ist es auch (bei word z.B.) wenn man sich die Leerschritte anzeigen lässt, nämlich ein Pünktchen ist das dann und die Absatzmarken ebenso. Keine Sorge, auf dem Ausdruck sieht man es nicht.

Und zwar kann man unter Extras - Optionen diese Einstellungen vornehmen.
 
noch schneller gehts in word mit "suchen und ersetzen".. einfach doppeltes leerzeichen etc. eingeben und einfaches leerzeichen als ersatz definieren.. in anderthalb minuten ist so eine komplette ha von versehentlichen doppelten leerschritten, komma statt punkten u.ä. befreit
 
Nächste Frage (ich hör aber auch gar nicht mehr auf ;)) - Formatierung des Anhangs bzgl. Inhaltsverzeichnis:
1. Formatiere ich die Titel der im Anhang befindlichen Dateien/Texte so, dass sie im Inhaltsverzeichnis als Unterkapitel auftauchen? Dann hätte man oben halt pro Anhang-Teil auf einen Blick die Seite, wo der beginnt. Oder mache ich das nicht so und habe im Inhaltsverzeichnis wirklich nur "Anhang" stehen?
2. Kopiere ich die Datei da einfach rein? Das zerstört ja auf Grund der besonderen Formatierung der HA den Satz der anderen Datei. Aber dann wäre es eben auch im elektronischen Beleg mit drin. Oder mache ich es im Ausdruck so, dass ich einmal die Ha drucke und dann nachher die Anhänge einzeln drucke und nur beilege, die sind dann aber ohne Seitenzahlen? Und mache dann auf die CD einfach die Hausarbeit und die Anhang-Dateien als Extradateien?
3. Mir fällt bestimmt bald noch eine Frage ein ;)
 
noch schneller gehts in word mit "suchen und ersetzen".. einfach doppeltes leerzeichen etc. eingeben und einfaches leerzeichen als ersatz definieren.. in anderthalb minuten ist so eine komplette ha von versehentlichen doppelten leerschritten, komma statt punkten u.ä. befreit
Stimmt, das ist eine flotte Sache.

Dabei gilt es aber zu bedenken: Doppelte Leerschritte machen Schreibende auch oft deshalb, weil die Gedanken galoppieren.

Daher ist es ein Muss, die Arbeit auch anschl. darauf zu kontrollieren, ob der Satzbau etc. o.k. ist, sprich, ob der Satz überhaupt einen Sinn ergibt.

Zeitdruck im Nacken haben ist eine Sache - gewonnen ist nichts, wenn da Kauderwelsch steht.

Marmi, im Inhaltsverzeichnis steht nur "Anhang" "Anhang" oder "Anhänge" - wie viel du auch immer hast - haben keine Seitenzahlen. Druck sie aus und füg sie einzeln bei.

Soweit ich weiß, können eingescannte Dokumente auf der CD "angeordnet" werden, d.h. in Reihenfolge in die Datei HA eingefügt werden. Wenns nicht geht, müssen es eben extra Dateien sein mit sinnvollen Benennungen.Ich musste das nicht auf der CD haben, wie ich schon mal sagte, habe daher nicht so richtig Ahnung davon.

Voll die Ahnung haben so Leute in einem Copy-Center z.B.
 
noch schneller gehts in word mit "suchen und ersetzen".. einfach doppeltes leerzeichen etc. eingeben und einfaches leerzeichen als ersatz definieren.. in anderthalb minuten ist so eine komplette ha von versehentlichen doppelten leerschritten, komma statt punkten u.ä. befreit
Mööönsch, auf die Idee bin ich ja noch gar nicht gekommen! Habe ich gerade mal bei meiner BA-Arbeit gemacht - und in der Tat gab es 44 Ersetzungen (auf 55 Seiten)! Danke für den Super-Tipp, Benjoe!
 
Jaja, mit strg+f kann man so einige großartige Dinge tun. Bei meinem einen Kunden (Verlag) rettet mich das beim Korrigieren so einiger Schreiberlinge immer vor dem Wahnsinn ;)
Mal ne Frage zu elektronischen Quellen. Für meinen Praxisbericht habe ich viele Belege zum Unternehmen über deren Website. Aber: ich verwende auch teilweise deren Pressemappe. Die ist aber auch online auf dieser Website abrufbar. Frage: Gebe ich als elektronische Quelle nur die URL an im Litverzeichnis (für alles) oder die URL für die normalen Belege und dann nochmal den Downloadlink für die Pressemappe extra? Oder füge ich die Pressemappe gar im Anhang bei? Mannmannmann, ich hab das Gefühl immer wenn sich eine Frage klärt, steht schon wieder die nächst an. Oder bin ich hier korinthenkackerisch unterwegs? Man weiß et nisch... Danke für Hilfe :)
 
Liebe Marmi,tja, das ist so eine Sache.

Habe ja seinerzeit auch einen kompletten Aufsatz in den Anhang gepeppt, aber: Der war eben unveröffentlicht.

Wie sieht das bei der Pressemappe aus? Und: Ist die 1 zu 1 so abrufbar - ich mein, warum hast du beides benutzt?

Es ist doch so, dass Seitenangaben zu Zitaten nunmal dann tatsächlich auf der angegebenen Seite stehen müssen. Wenn du auf der Website S. 10 - 12 hast und in der Pressemappe eben nicht... ich bin da ja auch sehr pingelig und wäre ich in diesem Fall zu pingelig und würde beides angeben, wenn da irgendwelche Ungereimtheiten sind. LG
 
Im Anhang hab ich eigentlich eine unveröffentlichte Studie, die ich per Email erhalten habe. Weil ich am selben Abend auch noch die Pressemappe benutzt habe, hat mein Hirn die irgendwie auch in "Anhang" unterteilt - aber ich denke, das ist falsch. Die Pressemappe ist so 1:1 abrufbar, wie ich sie verwendet habe, Seitenzahl stimmt auch. Deshalb denke ich, das macht keinen Sinn, sie in den Anhang zu stellen. Die Frage ist halt nur, wie ich es nun im Litverz. angebe... Also als Extra-"Dokument" oder als Teil der Website. Ich denke aber, sicherer wäre es, den genauen Downloadlink anzugeben.
Ach übrigens: FEEEEEEEEEEEEEEEEEEEERTIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIG!!!!!!!! :D:eek::)
 
Alles klar, genauer Link ist o.k. Na dann: Herzlichen Glückwunsch! Lehn dich zurück und lass mal die Seele baumeln!
 
Danke! So hab ichs jetzt auch umgearbeitet.
Achja, Seele baumeln lassen... Klingt verlockend. Stattdessen ruft morgen das L1-Glossar. Nuja ;)
 
Das einzige was noch schiefgehen könnte ist die Seitenzahl. Ich hab ne Punktlandung auf 20 Seiten - und warte aber noch auf die Mail von Frau Lipps, ob 20 ok sind... *bibber*
 
Wie, da kann sich was verschieben? Im PDF hats auch 20... kann sich doch ausm PDF nicht verschieben oder? Aaaaahhhh! ;)
Uff. Herzattacke vorüber. Passt alles ;) Habs grad mal ausgedruckt. Und hab meinen Korrektoren auch geschrieben, dass sie gerne Kürzungsvorschläge machen dürfen... Schreibt man eigentlich zu "Anhang" und "Erklärung" auch Seitenzahlen? Weil, die stimmt ja dann gar nicht. Mein Anhang hat 15 Seiten, demnach wäre die "Erklärung" auf *ähm, durchrechnen...* Seite 38. Oder füge ich da blanko Seiten ein, damit das Verzeichnis stimmt?
Puh. Hab grad getanzt und ein Bier auf mich getrunken. Nun bin ich ganz kopflos froh ;)
 
Nö, bei pdf kann sich nix verschieben.

Die Erklärung kommt vor dem Anhang.

Kann aber sein, dass sich was geändert hat, müsste auf deinem Waschzettel stehen.

Sorry, ich muss jetzt mal dringend schlafen. Schieb bloß keine Blankoseiten rein - trink lieber erst noch ein Bier und schlaf darüber eine Nacht.
 
Das Bier ist alle. Egal. Da ist noch ein Piccolöööööchen ;) Mann, ich dachte ja nicht, dass das Fertigstellen einer HA solche Glücksgefühle auslöst! Juhuuu *weiter hüpf* :D
Ich warte jetzt erstmal ab ob die 20 Seiten so ok sind, und was die Korrektoren so vermelden. Bis dahin fass ich das Ding nicht mehr an! ;) Achja, schlaf gut und vielen Dank für die viele Hilfe!
 
Glückwunsch, Marmi!!! Mein Praxisbericht wird in dieser Woche angemeldet. Ist auch meine erste Arbeit. Ich bin echt gespannt, wie's laufen wird. Dir jetzt noch viel Spaß und vor allem Erfolg für's L1-Lernen.
 
Ich schick sie nun morgen ab. Hab bis heute noch die Korrekturen eingearbeitet, nun kann ich das Teil aber auch nicht mehr sehen ;) 20 Seiten sind übrigens ok.
 
Glückwunsch Marmi! Da bin ich schon fast etwas neidisch. Ich müßte mich auch mal wieder ranwagen. Kürzen, Literatur- und Quellenverzeichnis fertig machen und geeignete Korrekturleser habe ich auch noch nicht. Aber ich habe ja 63 Wochen Bearbeitungszeit... :p
 
Eben, Du hast zu viel Zeit! Da kann ja gar kein Druck aufkommen ;) Ich warte noch auf die Ankunft der Klemm-Mappe für mehr als 30 Blatt Papier, hoffentlich morgen da, und dann bin ich frei.... Ach nee, jetzt mal schnell L1 Vorlesung ansehen...:rolleyes:
 
Sekundärzitation - nur mal zur Sicherheit nachgefragt:
Zitere ich ein Zitat, muss ich ja beide Quellen (also auch die Ursprüngliche) in der Fussnote erwähnen.
Aber muss ich diese Ursprungsquelle (die ich ja gar nicht vorliegen habe) auch in die Literaturliste übernehmen, nö oder?
 
Sekundärzitation - nur mal zur Sicherheit nachgefragt:
Zitere ich ein Zitat, muss ich ja beide Quellen (also auch die Ursprüngliche) in der Fussnote erwähnen.
Aber muss ich diese Ursprungsquelle (die ich ja gar nicht vorliegen habe) auch in die Literaturliste übernehmen, nö oder?
Verstehe ich jetzt nicht so ganz. Du meinst, Du willst ein Zitat von Herrn A, welches Du aber im Buch von Frau B gelesen hast, übernehmen? Dann solltest Du Dir unbedingt das Buch, in dem das Original von Herrn A steht, besorgen und daraus zitieren. Oder verstehe ich Dich jetzt falsch?
 
Ne, war schon richtig. Aber warum soll ich mir denn das andere Buch auch noch besorgen? (Die genaue Angabe mit Seite etc steht ja auch schon in der Fussnote von Frau B)
 
Ne, war schon richtig. Aber warum soll ich mir denn das andere Buch auch noch besorgen? (Die genaue Angabe mit Seite etc steht ja auch schon in der Fussnote von Frau B)
Man hat schon Pferde kotzen sehen - Zitate sollten möglichst immer vom Originalschreiber verwendet werden. Oft werden bei Sekundärzitaten schon einzelne Worte nicht richtig wiedergegeben etc. Nur wenn es wirklich keine Primärquelle gibt, ist das geduldet, ansonsten solltest Du Herrn A verwenden. Ich habe auch schon oft bei Frau B brauchbare Zitate von Herrn A gefunden, mir dann aber immer das Buch von Herrn A besorgt und mich gewundert, dass besagtes Zitat laut Frau B auf einer komplett anderen Seite steht.
 
Ne, war schon richtig. Aber warum soll ich mir denn das andere Buch auch noch besorgen? (Die genaue Angabe mit Seite etc steht ja auch schon in der Fussnote von Frau B)
Bei mir ging's sogar soweit, dass die von B zitierte Aussage überhaupt nicht in dem angegebenen Werk von A stand. UND A die behauptete Ansicht nicht mal vertreten hat...

Allerdings hat B in seinem Buch sicherheitshalber einen Zitationsfehler eingebaut und glatt vergessen, die Seite anzugeben :rolleyes:
 
Ich denke, die gelten für den Fall, dass die Quelle nicht greifbar ist... und keiner verlangen kann, dass du quer durch die Welt jettest, nur um mal einen Blick rein zu werfen... und manches gibt's halt dann noch nicht über Fernleihe
 
Ach ja, übrigens hat Frau Lipps gesagt, in meinem Einzelfall sei es ok wenns noch nach dem alten Leitfaden ist. Für alle anderen wird demnach der neue gültig sein - im Zweifelsfall nachfragen, würde ich sagen...
LG Marmi
 
Ich würde auch sagen nein. In die Literaturliste kommen die Sachen rein, mit denen man gearbeitet hat. Und mit dem Buch hast Du ja nun gerade nicht gearbeitet... Wenn Du ganz sicher sein willst, frag aber lieber bei Frau Lipps nach.
 
So, heute kam die Post vom Prüfungsamt !!!!
Gott sei Dank, hieß es da auch wieder 20 Seiten - mit maximaler Unterschreitung von 2 Seiten ;-)
Ich habe mich dann auch gleich ganz vorbildlich hingesetzt und angefangen, das erste Kapitel zu skizzieren und schon taucht die erste Frage auf:
Wie sieht eigentlich die Literaturangabe aus, wenn ich aus Gesetzestexten (z.B. Grundgesetz) oder Staatsverträgen (z.B. Rundfunkstaatsvertrag) zitiere?
Im Leitfaden habe ich dazu nichts gefunden.
Wer weiß was, kann sachdienliche Hinweise geben oder hat eine Idee bzw. einen Vorschlag?
 
Hmh, die Zitierregeln für juristische Arbeiten sieht für Gesetzestexte vor, dass Du den entsprechenden Paragraphen benennst, den jeweiligen Absatz und Satz, also so:

§ 179 Abs. 3 Satz 1 BGB oder § 2 Abs. 2 Nr. 6 RStV
 
Danke, grenoble. Entschuldige, dass ich erst jetzt reagiere, aber ich war die letzten Tage vom Internet abgeschnitten ... ein wirklich unangenehmer Zustand! Erstaunlich wie schnell und sehr man sich an dieses Hilfsmittel gewöhnen kann und wie hilflos man zuweilen ist, wenn es plötzlich nicht mehr zur Verfügung steht.

Die Zitierweise der Gesetzestexte erscheint mir auch logisch. Ich werd' mal nachforschen, wie und wo ich einen Vermerk über den Stand des Gesetzes angeben kann, sollte ich mich auf eine ehemalige Fassung eines Pragraphen beziehen wollen/müssen.
 
Okay, die Fragen häufen sich, es tauchen Probleme auf, ich bin ratlos!
Es geht um das Belegen bzw. Zitieren.
Ich beginne meinen Praxisbericht mit einem kurzen Abriss über den Wiederaufbau des Rundfunks nach 1945.

Ich weiß jetzt nicht, ob ich dabei jetzt jede einzelne genannte Jahreszahl, die Gründungsanstalten, die neuen Organisationsstrukturen etc
mit Quellen belegen muss
.

Wenn dem so ist, habe ich bereits auf der ersten Seite 23 Fußnoten.
Im Leitfaden steht dazu:

Die Herkunft jedes Satzes bzw. jeden Gedankens, der nicht von Ihnen selbst stammt und nicht zu Ihrem allgemeinen Fachwissen gehört, ist genau anzugeben.
Als Fachwissen wird das Wissen bezeichnet, das im fortgeschrittenen B A Studium von Studierenden voraussetzen werden kann.

Die Frage ist jetzt, was kann man in W1 voraussetzen?
Ich habe dann noch einmal nachgeschlagen im entsprechenden Leitfaden der Sozialwissenschaftler der RUB.
Da steht:

"...das sogenannte Allgemeinwissen muss nicht belegt werden. Die Grenze zwischen Allgemeinwissen und wissenschaftlichem
Spezialwissen ist nicht explizit festgelegt. Als Anhaltspunkt gilt: Alles das, was in allgemeinen Lexika steht, kann als Allgemeinwissen vorausgesetzt werden. Dieses Wissen muss nicht extra durch einen Verweis auf entsprechende Textstellen belegt werden"
Auch wenn ich jetzt noch nicht im Brockhaus nachgeschlagen habe, gehe ich mal davon aus, dass dort die Geschichte des Rundfunks zu finden ist.
In Wikipedia ist sie, das habe ich gesehen, aber das gilt bestimmt wieder nicht.

Könnten mir die Hausarbeit-/Praxisbericht-erfahrenen unter euch da bitte einen Tipp geben.
Ich nähere mich nämlich dank gedanklichem Chaos langsam meiner ersten Panikattacke. Ich weiß, dass das uncool ist, aber -hei, das ist meine erste Hausarbeit.

Euch im Voraus schon mal vielen Dank!
 
Lieber MaHeAr,

auch ich habe Seiten mit 11 Fußnoten, das ist eben manchmal so.

Geschickt kann man solche Probleme lösen, wenn man z.B. aus einem Werk sein Wissen zieht und dann unten schreibt: Blabla, S. x bis y.

Ich rate dir zu folgender Vorgehensweise: Wenn du im Schreibfluss bist, also es mal gerade gut läuft und du seitenweise etwas schaffen kannst, halte dich nicht mit solchen Formalitäten auf, sondern setze die Fußnote und schreib dir unten hin, woraus du das hast. Bei der nächsten Schreibblockade kannst du schon mal die Fußnotenarbeit leisten, dann sind diese Tage/STd nicht vergebens und du musst dich nicht quälen, dass du an deiner HA nix schaffst.

Ich persönlich weiß nichts über die Geschichte des Rundfunks. Ich schreibe eine HA immer unter der Voraussetzung, dass die anderen vollkommen orientierungslos sind und bislang nie etwas über mein Thema gehört haben. Daher hab ich auch immer so viele Anhänge, in denen ich blabla erkläre.

No Panik. Die Panik entsteht durch das Aufhalten mit diesen Formalitäten. Lass dich nicht ins Bockshorn jagen und schreib erstmal (nur nicht vergessen, die entspr. Mark. zu setzen, damit du das später auch findest)

LG, Hedwig
 
Irgendwo hier im Forum hatten wir genau diese Frage schonmal.
Ich habe das aufgrund anderer Lektüre (weiss leider auch nicht mehr wo) dann so geregelt, dass ich nach dem Einleitungssatz, so eine Art Generalfussnote gesetzt hatte:

"Die Folgenende Darlegungen zur Geschichte des Rundfunks nach 1945 beziehen sich auf
RIAS, Hans (1944): Die Geschichte des Rundfunks. bla bla bla Berlin, S. 100-120."

Ich habe mich zwar nicht bei der Betreuung rückversichert, aber das scheint nicht unüblich zu sein, und ist auch hier von einigen Studenten schon so gelöst worden.
Vielleicht ist das auch für dich eine Option.
 
@ Hedwig: ganz lieben Dank für die Tipps!!! Ich werd sie mir zu Herzen nehmen!
@ ubbe: ich weiß genau, welchen thread du meinst. Genau den habe ich nämlich gesucht ... und nicht gefunden.:) Die Option finde ich auch gut und sie ist ja auch Hedwigs Vorschlag ähnlich.
Wahrscheinlich versetzt man sich bei solchen Fragen einfach am besten in die Rolle des Korrigierenden.

Euch beiden nochmals vielen Dank!
 
Hallo!
Eie kurze Frage von mir: Alles, was ich in die HA zusätzlich reinbringen möchte, kommt in den Anhang, der dann auch nicht zum Schreibumfang gezählt wird, richtig? Also Umfragen, Statistiken oder Screenshots?
Wahnsinn, wie schnell 15 Seiten gefüllt sind ...
 
Genau, das sind sozusagen die "Belege" für Dinge, nicht anderweitig veröffentlicht wurden und zählt nicht in die 15 Seiten rein.
 
Die unterschiedlichen Angaben zum Korrekturrand machen mich wahnsinnig! Auf dem Waschzettel heißt es jetzt "ca. 5cm Korrekturrand". Das schließt doch wohl den linken Rand mit ein?!....:eek: Ansonsten bleibt da ja kaum noch Platz zum schreiben.
 
Frau hat da ziemlich genau 13,5 cm Platz! Es sei denn ich hole links noch einige Millimeter raus... Vom linken Rand ist in der Anleitung keine Rede.
 
Das ist ja schön, dass Camillo wieder da ist. Grüß dich! Also, habe immer nur 3 cm Rand gegeben, rechts und links. Das muss reichen und hat keinen Abzug gegeben
 
Ja, hallo Hedwig! :)Urig ist auch der Wortlaut "auf jeden Fall ca. 5 cm Korrekturrand". Das "ca." wird mich retten... Ich verstehe sowieso nicht, warum man gerade bei der Praxisarbeit so mit dem Platz geizen soll.
 
Also, am Tel. haben mir schon Prof. gesagt, dass sie nie so viel Platz brauchen, und ich daran ruhig sparen könnte. Und als Bürotante habe ich gelernt, dass Theorie und Praxis nunmal weit auseinander liegen können. Manche Anordnungen haben sich nunmal Leute ausgedacht, die "es" selbst nicht machen müssen. Und dann kommen solche Angaben zustande.
 
Jetzt bräuchte ich noch einmal kurz Eure Hilfe, bitte.
Also: in der HA habe ich Bilder und Anlagen. Ist diese Reihenfolge formal richtig?
1. Deckblatt
2. Inhaltsverzeichnis
3. Bild- und Anlagenverzeichnis
4. Text
5. Literaturverzeichnis
6. Anhang

Danke & Gruß
Ninni
 
Hm, also ich hab das Anlagenverzeichnis am Ende:
Deckblatt
Inhaltsverzeichnis
Text
Lit-Liste
Anhang I (Anmerkungen zu Fußnoten)
Erklärung
Anhang II (Auflistung der beigefügten Kopien blabla)
Kopien

Hat sich aber uU geändert: Irgendwo hab ich z.B. mal gelesen, dass die Erklärung nun woanders sein sollte, aber habe in letzter Zeit nur mdl. P gehabt, daher nicht so aktuell.
 
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