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Gibts hier auch Mütter die "nur" studieren?

Gibts hier auch Mütter, die "nur" studieren?

Hallo!

Mich würd mal interessieren obs hier auch Leute gibt, die so wie ich, aufgrund des Elterndaseins an der Fernuni studieren anstatt an einer Präsenzuni? Die meisten hier machen es ja neben dem Job und ich bin noch auf niemanden gestoßen, der regulär Student ist.

Würde mich über Antworten freuen!

Gruß, Jasmin
 
Jasmin,

erstmal herzlich Willkommen im Studienservice!
Studierende Mütter gibts hier jede Menge, und ich glaube nicht, dass alle zusätzlich arbeiten - ich z.B. auch (noch) nicht ;). Habe allerdings vor den Kindern schon einige Jahre gearbeitet und das Studium mit dem Mutterschutz begonnen - statt Arbeit.
 
JA!!!

Hallo, erst mal! Ich bin auch so eine...

Seit diesem Semester habe ich mich eingeschrieben (B.Sc. Wirtschaftswissenschaften), nach dem ich überlegt habe was ich nach der Babypause mache... Und ich muss meinen Kopf anstrengen; nur Windeln wechseln und Wäsche waschen? :dagegen:
Ich habe 2 Kinder, die Große ist im Kindergarten, die Kleine gerade ein halbes Jahr alt. Tja, und ich bin gespannt, wie ich das organisieren werde!

Und wie ist deine Geschichte? Freue mich über eine Antwort

Jennifer
 
ich bin auch eine "Nur-Studenten-Mutter". Allerdings bin ich inzwischen am Ende des Studiums angelangt. Ich habe zwei Kinder (inzwischen 5 + 8) und habe BWL auf Diplom II studiert.

Meine Geschichte:
Nach abgeschlossenem Biotechnologiestudium habe ich in eine befristete Stelle angefangen und bin prompt schwanger geworden (natürlich ungeplant). Da man mir direkt mitgeteilt hat, daß man sehr enttäuscht über meine Haltung sei, das Kind vor den Job zu stellen, könne ich nicht erwarten, nach der Versicherungspause an meinen alten Arbeitsplatz zurückzukehren. Post bräuchte ich zwar nicht zu frankieren, aber viel mehr bräuchte ich auch nicht zu erwarten....:(
Mein Mann und ich haben dann entschieden, daß wir die Famlienplanung "durchziehen" und ich praktisch nebenbei das komplette BWL-Studium draufsetze.
Das waren jetzt einige Jahre mit ziemlich harter Arbeit, mit viel Kindergeschrei, unaufgeräumtem Haushalt, einigermaßen bestandenen Klausuren und wrklich viel Streß, aber jetzt habe ich es (hoffentlich) hinter mir und kann nur sagen, daß das Studium eine absolute Bereicherung war und ich mir bei dem ganzen Haushaltsquatsch nicht gehirnamputiert vorkommen mußte...:D

Also macht weiter, es lohnt sich wirklich!

Gruß
Jule
 
ich habe mein Studium (WiWi Dipl. 1) angefangen, als ich noch gearbeitet habe, mittlerweile haben wir zwei Kinder (2,5 und 1 Jahr alt) und ich arbeite nicht mehr. Ich bin so froh, dass ich die Möglichkeit habe, auch mal was anderes zu sehen als Windeln und Krabbelgruppen, und muss mal ganz klar sagen: Ein Hoch auf die Fernuni! An einer Präsenzuni hätte ich das so nie geschafft.
 
ich bin auch eine Nur-Studier-Mutter. Oder zumindest wäre ich das gerne. Hängt noch davon ab, ob ich BAföG bekomme. Wenn nicht, muß ich wieder 15h/Woche arbeiten, um weiterhin Sozialhilfe zu bekommen und studiere dann Teilzeit weiter (BiWi).

Meine Kinder sind 5,7 und 9. Ich bin seit 1,5 Jahren alleinerziehend. Erst hab ich noch versucht, Teilzeit weiter zu arbeiten, aber das habe ich nicht geschafft.

Jetzt hoffe ich zwei mir wichtige Dinge verbinden zu können. Erstens wäre ich die nächsten 3 Jahre daheim präsent und könnte mir die Zeit frei einteilen und zweitens könnte ich mich beruflich noch höher qualifizieren. Dann wär es mir IRGENDWANN vielleicht mal möglich, auf eigenen Füßen zu stehen. Das Ämtergerenne geht mir auf den Keks.

Allen viel Glück, liebe Grüße Anya
 
Respekt dass ihr es schafft Kinder zu erziehen und gleichzeitig zu studieren. Ich glaub mit der Kindererziehung wäre ich schon ausgelastet. Ich habe zwar einen guten Job (im Management Berich wie man es so schön nennt) und dadurch einen 12 Stundne Arbeitestag, aber ich glaub Kindererziehung ist immer noch anstrengender, auf jeden Fall trägt das deutlich mehr Verantwortung.

Ich hoffe ihr packt das alles ganz gut. Übrigens: Ein FH-Studium wäre bei enigen vielleicht besser, denn viele Behörden suchen Mitarbeiter im gehobenen Dienst, und das geht nur mit FH Diplom. Und einen sozialeren Arbeitgeber als eine Behörde gibt es nicht.
 
Hej,
danke für denTip, N-Iceman. Allerdings wär ein Präsenz-Studium für mich nicht zu schaffen. An der Fernuni kann ich jede freie Minute nutzen und habe keine Fahrzeiten... wohne in der Pampa. So, und nun muß ich weiterlesen ;) die Kinder sind grad alle beschäftigt...
Liebe Grüße, Anya
 
Ich hoffe ihr packt das alles ganz gut. Übrigens: Ein FH-Studium wäre bei enigen vielleicht besser, denn viele Behörden suchen Mitarbeiter im gehobenen Dienst, und das geht nur mit FH Diplom. Und einen sozialeren Arbeitgeber als eine Behörde gibt es nicht.

Wieso kann man sich auf eine Stellenausschreibung einer Behörde nicht mit einen Unidiplom bewerben?
 
Mit einem Uni Diplom kann man sich nur auf Stellen im Höheren Dienst bewerben, solche Stellen sind aber extrem rar. Bei vielen Behörden werden dann auch nur Juristen gesucht. Wenn man sich auf eine Stelle im gehobenen Dienst mit Uni Diplom bewirbt wird man nicht mal zum Zulassungsverfahren zugelassen, wg. Überqualifizierung. Ich hab selber bei einer Bundesbehörde gearbeitet, daher weiß ich das (Hab ein FH-Diplom). Vom Arbeitsklima her ist eine Behörde eigentlich das aller beste, was ich je erlebt habe, ich war bei einer BUndesbehörde.

Man kann halt jederzeit Teilzeit beantragen, wenn man erkältete ist wird man sogar gebeten, sich zu Hause auszukurieren und man ist als Beamter unkündbar. Ich hab gewechstelt weils mehr Geld gibt in der freien Wirtschaft, obs so richtig war weiß ich nichct. Aber mein Ziel ist es eh, bei der Bundesbank oder der KfW als Volkswirt anzufangen; daher auch mein VWL Studium hier (FH BWL Diplom hab ich ja schon).
 
Oje, das heißt erst war ich unter und jetzt dann gleich überqualifiziert. Das Leben ist mir zu kompliziert:confused::confused::confused:
Naja, zur Not geh ich mit meinem Uni-Diplom dann halt Putzen :D
Liebe Grüße Anya
 
Mit einem Uni Diplom kann man sich nur auf Stellen im Höheren Dienst bewerben, solche Stellen sind aber extrem rar. Bei vielen Behörden werden dann auch nur Juristen gesucht. Wenn man sich auf eine Stelle im gehobenen Dienst mit Uni Diplom bewirbt wird man nicht mal zum Zulassungsverfahren zugelassen, wg. Überqualifizierung. Ich hab selber bei einer Bundesbehörde gearbeitet, daher weiß ich das (Hab ein FH-Diplom). Vom Arbeitsklima her ist eine Behörde eigentlich das aller beste, was ich je erlebt habe, ich war bei einer BUndesbehörde.

Man kann halt jederzeit Teilzeit beantragen, wenn man erkältete ist wird man sogar gebeten, sich zu Hause auszukurieren und man ist als Beamter unkündbar. Ich hab gewechstelt weils mehr Geld gibt in der freien Wirtschaft, obs so richtig war weiß ich nichct. Aber mein Ziel ist es eh, bei der Bundesbank oder der KfW als Volkswirt anzufangen; daher auch mein VWL Studium hier (FH BWL Diplom hab ich ja schon).

Hier muss ich wohl auch mal meine abweichende Meinung kund tun...;)

Erstens qualifiziert ein Dipl. 1 – auch von der FernUNI - offenbar nicht
für den höheren Dienst, wie man an verschiedenen Stellen nachlesen kann.
Zweitens wird es sowieso bald Bachelors statt Diplomen geben, kann mir
nicht vorstellen, dass die dann alle für den gehobenen Dienst
überqualifiziert sind. Drittens ist es gerade für Erziehende von
Kleinkindern schwierig, ein Präsenzstudium (an der FH) zu machen – und
im Fernunterricht gibt es m.W. nur recht teure Institute.

Es ist wohl leider auch Fakt, dass bei uns Frauen im Beruf doch oft
benachteiligt sind – schon was das Gehalt betrifft, erst recht im
Hinblick auf Führungspositionen, und sehr häufig erziehen sie halt die
Kinder. Zumindest könnten sie welche kriegen, solange sie noch "jung" sind
und hinterher sind sie "zu alt". Teilzeitstellen für Akademiker gibts
leider nicht in Mengen – wenn überhaupt, dann oft nur für die, die schon
Arbeit haben, weil der AG sie in TZ arbeiten lassen muss :(.

Soweit die durchaus "böse" Realität :rolleyes:. Aber deinen Rat, dass Frauen sich
gleich besser nicht so hoch qualifizieren sollen, und sich "bequem" beim
Staat in den gehobenen Dienst begeben - also bitte :eek:. Ich persönlich möchte keine Stelle, wo ich als primäre Eigenschaft angebe, dass ich unkündbar bin. Ich möchte eine Aufgabe im Vordergrund.

Zu hoch qualifiziert mag ein Thema sein, ja. Zumindest behaupten das manche Leute. Aber oft müssen sich doch andererseits gerade Frauen anhören, sie wären zu gering qualifiziert und hätten in der Familienpause sowieso den Anschluss ans Berufsleben verloren :ka:. Also wie mans macht, ists eh verkehrt :rolleyes:. Ich persönlich möchte jedenfalls nie hören, ich sei zu niedrig qualifiziert und mich dann ärgern müssen, dass ich mein Potenzial nicht gut genutzt habe.

Im übrigen könnte ich auch als überqualifizierter Akademiker eine Stelle erfüllen, für die eine Ausbildung reicht - oder putzen gehen - umgekehrt wirds schon schwieriger :D.
 
bin auch einen Mami von zwei Kindern ( 6 und 1,5 Jahre ) und bin selbständig ( Dienstleistung für Verpackungen ). ICh bin fast am Ende des Studiums ( DA zur Zeit und evtl. ABWL falls jetzt durchgefallen ).
Also ich fand es oft sehr hart, Kinder und Studium und JOb unter einen Hut zu bekommen, hatte oft auch dann in Klausurzeiten den Horrorhaushalt ( natürlich bekommt man gerade dann immer Besuch, wenn man nicht aufgeräumt hat ), die Kinder sahen mich insb. vor der ABWL Klausur am Wochenende gar nicht mehr, aber es hat sich, wenn das Studium zu Ende ist, auf jedenfall gelohnt, weil man auch etwas für sich tut und auch neben den Kindern noch etwas anderes machen will.

Ich finde es auf jedenfall toll, dass man mit Kindern die Möglichkeit hat, an der Fernuni zu studieren !
Bin diese Woche mit meinen Kindern ( weil meine Große mal einen Hörsaal sehen wollte ) mal zur Uni nach D-dorf gefahren, die Studenten haben meine Kinder angeguckt, als wären sie Außerirdische, ich glaube , es gibt wenige dort an der Präsenzuni, die Kinder haben und studieren, und das finde ich das Gute an der Fernuni, man kann beides verbinden.
Ich könnte mir nie vorstellen, auf meine Knirpse zu verzichten wegen eines Präsenzstudiums.

Grüsse Alexandra
 
Ich frag mich ja wirklich wo ich geschrieben habe dass Frauen geringer qualifiziert sind als Männer und das Frauen nicht in den höheren Dienst sollen... Ich suche und suche die Stelle und find sie nicht. Ebenfalls suche ich die Stelle in der ich erläutert habe, dass man mit dem Diplom I in den höheren Dienst kann.

Das mit FH und Behörde war darauf bezogen, dass allein erziehende Mütter (und natürlich auch Väter) darin einen guten Job hätten, weil man bei einer Behörde problemlos Teilzeit anmelden kann wenns zuviel wird mit Job und Erziehung. Ich finds ne tolle Sache und weiß aus Erfahrung dass nicht jeder Arbeitgeber so einen Wechsel in Teilzeit zuläßt, da kann es auch schnell mal heißen Vollzeit oder gar nicht.

Warum das jetzt als frauenfeindlich ausgelegt wird ist mir nicht ganz klar.
 
Ich frag mich ja wirklich wo ich geschrieben habe dass Frauen geringer qualifiziert sind als Männer

Das hast du ja auch nicht geschrieben - aber hab ich auch nicht behauptet, dass du hättest :confused: ;).

und das Frauen nicht in den höheren Dienst sollen... Ich suche und suche die Stelle und find sie nicht. Ebenfalls suche ich die Stelle in der ich erläutert habe, dass man mit dem Diplom I in den höheren Dienst kann.

Du hast immerhin folgendes geschrieben:

Übrigens: Ein FH-Studium wäre bei enigen vielleicht besser, denn viele Behörden suchen Mitarbeiter im gehobenen Dienst, und das geht nur mit FH Diplom. Und einen sozialeren Arbeitgeber als eine Behörde gibt es nicht.

Mit einem Uni Diplom kann man sich nur auf Stellen im Höheren Dienst bewerben, solche Stellen sind aber extrem rar. Bei vielen Behörden werden dann auch nur Juristen gesucht. Wenn man sich auf eine Stelle im gehobenen Dienst mit Uni Diplom bewirbt wird man nicht mal zum Zulassungsverfahren zugelassen, wg. Überqualifizierung. Ich hab selber bei einer Bundesbehörde gearbeitet, daher weiß ich das (Hab ein FH-Diplom). Vom Arbeitsklima her ist eine Behörde eigentlich das aller beste, was ich je erlebt habe, ich war bei einer BUndesbehörde.

Man kann halt jederzeit Teilzeit beantragen, wenn man erkältete ist wird man sogar gebeten, sich zu Hause auszukurieren und man ist als Beamter unkündbar. Ich hab gewechstelt weils mehr Geld gibt in der freien Wirtschaft, obs so richtig war weiß ich nichct. Aber mein Ziel ist es eh, bei der Bundesbank oder der KfW als Volkswirt anzufangen; daher auch mein VWL Studium hier (FH BWL Diplom hab ich ja schon).


Das mit FH und Behörde war darauf bezogen, dass allein erziehende Mütter (und natürlich auch Väter) darin einen guten Job hätten, weil man bei einer Behörde problemlos Teilzeit anmelden kann wenns zuviel wird mit Job und Erziehung. Ich finds ne tolle Sache und weiß aus Erfahrung dass nicht jeder Arbeitgeber so einen Wechsel in Teilzeit zuläßt, da kann es auch schnell mal heißen Vollzeit oder gar nicht.

Und ich wollte dazu anmerken, dass erstens das Ziel "gehobener Dienst" nicht gegen ein Fernuni-Studium spricht also nicht unbedingt an die FH führen muss - sondern eben mit Dipl. 1, oder vielleicht in Zukunft Bachelor auch offen steht... und dass zweitens der gehobene Dienst oder Verbeamtung allgemein vielleicht nicht der für jede/n richtige Weg ist.

Warum das jetzt als frauenfeindlich ausgelegt wird ist mir nicht ganz klar.

Ich hab deinen Vorschlag nicht direkt als frauenfeindlich, aber als etwas bevormundend empfunden - überspitzt ausgedrückt, in die Richtung, Frauen, geht an die FH, ist besser für euch, und ich weiß das ;) - und hab mich eben genötigt gefühlt, meine gegenteilige Meinung zum Ausdruck zu bringen.

Nun sind wir hier im Forum "Erfahrungsberichte". Es ging ursprünglich lediglich darum, studierende Mütter zu finden und vielleicht ihre "Geschichte" zu hören... und hat nun - mehr oder weniger ausgelöst durch dein Posting - einen etwas anderen Verlauf genommen.

Wir haben eben offenbar unterschiedliche Erfahrungen, Einstellungen und darauf aufbauend auch verschiedene Meinungen. Die können m.E. erst mal so stehen bleiben :).

Bei weiterem Diskussionsbedarf bitte ich aber darum, ins Debattierclubforum zu wechseln.
 
auch ich bin eine studierende Mutti, jedoch nur in Teilzeit. Meine Tochter ist 3 und ich gehe nebenbei noch einer Vollzeitbeschäftigung nach.

Aber ich muss auch ehrlich sagen, dass ich nichts missen möchte und trotz viel Organisationsaufwand total froh bin, das Studium nebenbei zu machen. Habe schon ein abgeschlossenes FH-Studium hinter mir. Meine Tochter kam genau nach dem Vorsiplom zur Welt und ich würde es immer wieder so machen!!!:p

Allen noch viele Lernerfolge!
 
ich auch :)

Der Thread ist zwar schon etwas älter, doch wollte ich sagen, dass ich auch eine vollzeitstudierende Mama bin. Fange jetzt im Wintersemster an. Habe mein Abitur gemacht, war 1 Jahr an der Präsenzuni, konnte das aber nicht so gut mit der Kleinen vereinen und habe mich jetzt hierfür entschieden.
 
ich bin auch Mutter, die "nur" studiert. Will heißen, ich gehe keiner bezahlten Tätigkeit nach, sondern sitze in jeder freien Minute am Schreibtisch :D. Meine Kinder sind schon 11 und 13 Jahre alt, und wenn ich mal mein Diplom hab, will ich wieder richtig einsteigen, so mit Vollzeit und Überstunden und allem Drum und Dran....

"Früher" (in meinem anderen Leben) hab ich als Fremdsprachenkorrespondentin gearbeitet, d.h. genauer als Export-Sachbearbeiterin. In diesen Beruf wollte ich auch wieder rein, musste aber feststellen, dass die Tatsache, dass ich ein paar Jahre Hausfrau war, mich offensichtlich für den Arbeitsmarkt völlig disqualifiziert hat :confused:

Na ja, so gehe ich meinem Hobby "lernen" nach (stimmt wirklich) und sehe mal, was die Zeit so bringt.

LG
Christine
 
Ich hab auch zwei Kinder, drei und fünf, der kleine kommt im herbst in den Kindergarten. Ich hab bisher eigentlich germantistik und PoWi studiert, aber das funktioniert mit Kindern partout nicht mehr (auch wenn mir immer wieder vorgeworfen wird, das wäre alles nur eine Frage der Organisation und ich würde nur nicht wollen). Die Kinder sind dann von acht bis halb eins betreut, zur Uni hätte ich eine bis anderthalb Stunden Fahrtzeit (pro Strecke). Das schaffe ich nicht, ich ärgere mich nun 5 Jahre schon mit einem Seminar pro Semester rum, wenn überhaupt, deswegen lasse ich das und fang nochmal neu an, zu Hause. Ich habe bisher nicht wirklich gearbeitet, Studentenjobs halt, hatte zwei Jahre einen internetversandhandel (bis Wasser in unseren Keller = Lager einbrach), ich hab also nicht wirklich gute Vorraussetzungen, aber immer noch bessere dann als ohne Abschluß.

Liebe Grüße

Franziska
 
möchte mich nun auch dazu gesellen;)
Ich fange ab dem WS das Studium Politik-Organisation an.Ich habe eine 2,5 Jahre alte Tochter und bin alleinerziehend.
Ich habe bereits eine abgeschlossene Ausbildung und habe als Handelsassistentin gearbeitet.
Allerdings hat mir das wenig Spass gemacht.Daher habe ich entscheiden meine Zeit dazu zu nutzen,mich nochmal umzuorientieren.
Ab September geht meine Tochter in den Kindergarten,so das ich dann genügend Zeit haben werde für das Studium.Zusätzlich arbeite ich aber noch auf 400 Euro Basis.Denn irgedwoher muss das Geld ja schliesslich kommen;)

LG
nanissi
 
Auch ich möchte mich hier anschließen! Ich habe einen 6-jährigen Sohn und studiere jetzt BWL im 1. Semester. Vorher habe ich an einer präsenzuni studiert und dies war wirklich nicht sehr befriedigend. Vorlesungen bis 20.45 Uhr waren nicht selten... die meisten studenten und mitarbeiter kommen ja morgens eh nicht aus dem haus! da sind mütter wirklich eine rarität!

und dann kommt noch hinzu, dass man sich das leben irgendwie noch finanzieren muss...
unser staat unterstützt fast jeden, aber leider nicht (junge) Mütter, die sich trotz kind bilden wollen!! da ist der frust schon vorprogrammiert...

Letztes jahr hab ich nun schließlich eine ausbildung begonnen und kann mir so ganz gut das studium finanzieren. Die FU ermöglicht mir, das studium relativ stressfrei zu bewältigen. Wenn da nur der haushalt nicht wäre ;)

LG Elke
 
Wenn da nur der haushalt nicht wäre ;)

Hallo Elke,

ja, das kann ich Dir nachempfinden!!! Bei uns gab es auch regelmäßig Streß wegen des Haushalts, aber ich bin auch wirklich nicht die Super-Hausfrau...:eek:

Nichtsdestotrotz, es hat irgendwie immer geklappt. Man wurschtelt sich so durch und versucht an allen "Fronten" klarzukommen.

@Izzie: das gleiche Problem habe ich für mich auch gesehen. ein paar Jahre trotz guter Qualifikation raus und schon biste nix mehr wert...:mad:
Jetzt habe ich selbst Personalmanagement studiert...:D und warte mal ab, wenn ich mal in entscheidender Position bin und es bewirbt sich ne Mutter....:cool:

Naja, ich wünsche euch zunächst mal viel erfolg im Studium! :daumen:

und den Kopf bloß nicht hängen lassen!!!
 
Hallo Elke,

ja, das kann ich Dir nachempfinden!!! Bei uns gab es auch regelmäßig Streß wegen des Haushalts, aber ich bin auch wirklich nicht die Super-Hausfrau...:eek:

Nichtsdestotrotz, es hat irgendwie immer geklappt. Man wurschtelt sich so durch und versucht an allen "Fronten" klarzukommen.

@Izzie: das gleiche Problem habe ich für mich auch gesehen. ein paar Jahre trotz guter Qualifikation raus und schon biste nix mehr wert...:mad:
Jetzt habe ich selbst Personalmanagement studiert...:D und warte mal ab, wenn ich mal in entscheidender Position bin und es bewirbt sich ne Mutter....:cool:

Naja, ich wünsche euch zunächst mal viel erfolg im Studium! :daumen:

und den Kopf bloß nicht hängen lassen!!!

Hallo (ich hoffe mal, das klappt mit dem Zitieren *hm*),

hast du, Jule-Essen, denn schon eine Stelle jetzt nach dem Studium bekommen? Falls noch nicht, drück ich dir mal feste die Daumen; wir Mütter müssen schließlich zusammenhalten :D

Ach ja, und das Haushaltsproblem kenn ich nur zu gut.....Glücklicherweise hab ich einen SEHR toleranten Mann und auch ebensolche Kinder, die ganz genau verstehen, dass ich am Schreibtisch glücklicher bin als hinter dem Staubsauger :)

LG
Christine
 
ich geselle mich hier auch mal dazu,

ich habe mein erstes Kind 6 Wochen nach meinem Abitur bekommen und habe dann nach einem halben Jahr an der Fernuni begonnen. Wollte eigentlich ein jahr "babypause" machen, aber nur Windeln und dada? Fand ich schrecklich...
Naja, nun ist dieses Kind in der 1. - jetzt bald 2. Klasse und ich habe noch eine zweite Tochter, die nun 5 wird.
Also habe ich auch als "Nur-Studentin" angefangen.
Nach 2 Jahren habe ich einen 400-Euro-Job dazu genommen, weil das Geld knapp war und nun mache ich ein halbes Jahr ein Parktikum im Personalbereich - das heisst, ich versuche gerade Haushalt, 42 Stunden-Woche Praktikum, 10-Stunden-Woche 400-Euro-Job, 2 Kinder und meinen neuen Freund unter einen Hut zu bringen - neben der laufenden Scheidung von meinem EX :).

Ja, manchmal denke ich schon, ich schaffe das nicht, aber im Endeffekt bin ich froh, diese Möglichkeit zu haben. Denn wenn ich mit 29 oder 30 mit dem Studium fertig bin sind meine Kinder 10 und 8, da kann ich es schon verantworten, arbeiten zu gehen. Ausserdem war ich jetzt fast 7 und 5 Jahre voll für sie da und kann nur sagen : Hoch lebe die Fernuni!!!!!!!!!

Caro
 
WOW das ist ne Menge :)
ich habe ne 5 Jährige die jetzt in die Schule kommt, ne 16 jährige die die Schule wechselt und ich die mit dem Studium anfängt ...also eine Familie von Anfängern.
Neben bei Arbeiten, Mann, Haushalt, Gefühlschaos ... Aber, es geht. ist nur eine Frage der Organisation.
*winke*
 
ihr alle!

Da haben sich ja doch noch einige studierende Mütter "geoutet"!

Es tut gut mal zu hören, dass euch die Organisation von Familie und Studium auch nicht immer leicht fallen.

Bin sonst nur von Leuten umgeben, die ich von früher (also der kinderlosen Zeit) kenne und die machen halt auch nix ausser studieren (mit Kind war ich da wohl die erste) und die kommen natürlich super voran mit ihrem Studium.

Das setzt mich dann manchmal schon ziemlich unter Druck genau so viele Prüfungen zu schaffen...und frustriert mich dann, wenn ich merke, dass es nicht klappt, weil man ja auch noch für sein Kind da sein will und zwischendurch auch mal einen entspannten Abend braucht ohne Fernuni!

Da fühl ich mich jetzt auf jeden Fall schon nicht mehr so allein als "Studi- Mama";)

Viele Grüsse, Jasmin
 
Auch ich habe ein paar Kinder, also genau genommen vier (15, 13, 8 und 2 ).
Von 1999-2003 war ich auf dem Abendgymnasium, habe dann 4 Semester WiWi studiert, hat auch ganz gut geklappt, aber irgendwie war es nicht das Richtige für mich. Und dann war da noch der Wunsch nach einer Tochter - naja - das war dann ein Grund erst mal zu pausieren. Und jetzt habe ich mich dazu entschieden, noch mal neu anzufangen mit BiWi.

LG
Nadine
 
auch ich reihe mich in den Reigen der Mütter an der Fernuni ein. Meine Töchter sind schon etwas größer als die meisten hier (12 und 14 Jahre alt). Ich bin ausgebildete Fremdsprachenkorrespondentin und hatte das Glück, dass ich ziemlich direkt nach der Geburt der Kinder für eine Softwarefirma Übersetzungen und andere Schreibarbeiten von zuhause aus machen konnte. Im letzten Jahr dachte ich, es muss noch irgendwas anderes als diesen Job geben. Dann habe ich gemerkt, dass - möchte ich so einen anspruchsvollen Job wie vor den Kindern bei einer großen deutschen Bank haben - ich wieder Vollzeit arbeiten muss, das möchte ich aber nach wie vor nicht. :( Ich habe mich dann selbständig gemacht mit einem Schreib - und Übersetzungsbüro. Dann habe ich noch über die VHS Sprachkurse angeboten und gemerkt, Bildung ist eigentlich mein Thema. Ich hatte das Glück, an einer Schule Englisch unterrichten zu können und wieder gedacht, das ist doch eigentlich was für mich. :) Ein Studium an einer Präsenzuni kommt für mich auch mit so großen Kindern nicht infrage, da ist die Fernuni gerade das richtige. Ich hoffe, trotz meines mittlerweile schon relativ hohen Alters (Ü40) :eek: noch einigermaßen klarzukommen und auch hinterher was richtiges für mich zu finden. ;)

LG
Marion
 
I

immanuella

Grüße an alle mutigen Mütter !!!

Es gibt Dinge im Leben, denen heult man ewig nach, wenn man es nicht wenigstens mal versucht hat, herauszufinden, wie wichtig einem eigentlich diese Dinge oder Träume sind. Mein Traum ist ein Hochschulstudium in Rechtswissenschaft. Um dem ein bisschen näher zu kommen, werde ich (40 Jahre alt, zum zweiten mal verheiratet, Mutter von 5 Kindern: 2,8,9,12,14 ) im September meine ersten beiden Klausuren schreiben.
... es ist tierisch stressig, aber ich möchte es nicht mehr missen... in diesem Sinne...nur Mut ! Traut Euch ! Es gibt noch ein Leben neben Windeln und Wäsche !!!

Liebe Grüße
Anke
 
Anke,

das ist ja nett. Du schreibst mir aus der Seele!!!!!!
Geht mir genauso. Bin auch mittlerweile 41, mit dem 2. Mann verheiratet, 4 Jungs und schreibe im September meine erste Klausur. Leider nur eine. Mehr ging nicht.

Liebe Grüße aus Regen
Gabi
 
Grüße an alle mutigen Mütter !!!

Es gibt Dinge im Leben, denen heult man ewig nach, wenn man es nicht wenigstens mal versucht hat, herauszufinden, wie wichtig einem eigentlich diese Dinge oder Träume sind. Mein Traum ist ein Hochschulstudium in Rechtswissenschaft. Um dem ein bisschen näher zu kommen, werde ich (40 Jahre alt, zum zweiten mal verheiratet, Mutter von 5 Kindern: 2,8,9,12,14 ) im September meine ersten beiden Klausuren schreiben.
... es ist tierisch stressig, aber ich möchte es nicht mehr missen... in diesem Sinne...nur Mut ! Traut Euch ! Es gibt noch ein Leben neben Windeln und Wäsche !!!

Liebe Grüße
Anke

... und wie schon mehrfach erwähnt: Alles eine Frage der Organisation.

Ich bin alleinerziehend, Vollzeit-Arbeit (realistisch gesehen mind. 50 h pro Woche), meine Kinder sind 14 und 11, und nach 2 Semestern WiWi Dipl. könnt ich Ende September die Hälfte vom Vordiplom haben.

Neben all dem Stress hat die Sache ja auch Vorbild-Charakter im Sinne von Lebenslangem Lernen.

LG Nina
 
I

immanuella

Hallo Anke,

das ist ja nett. Du schreibst mir aus der Seele!!!!!!
Geht mir genauso. Bin auch mittlerweile 41, mit dem 2. Mann verheiratet, 4 Jungs und schreibe im September meine erste Klausur. Leider nur eine. Mehr ging nicht.

Liebe Grüße aus Regen
Gabi

Hallo Gabi,

freut mich, Grüße aus dem Bayrischen Wald zu bekommen !!!
Ich wünsche Dir viel Glück und Erfolg für Deine erste Klausur !!!

Liebe Grüße aus Bamberg
Anke
 
Ich bin auch eine Mutter die nur studiert (oder es vorhat) und nicht nebenbei arbeitet. Meine Tochter ist jetzt fast 11 Monate alt.

Ich habe das Abitur letztes Jahr auf dem 2. Bildungsweg nachgeholt und wollte danach gleich an einer Präsenzuni studieren. Da hatte meine Tochter allerdings was dagegen. ;)

Hab' mich jetzt als Vollzeit-Studentin für Kulturwissenschaften eingeschrieben und hoffe, dass es zeitmäßig alles hinhaut.
Irgendwann wollen mein Mann und ich auch noch ein zweites Kind. Mal gucken, wo wir das dann noch zeitlich reinschummeln. :)

Viele Grüße,
Claudia
 
Freut mich, hier gleich auf Schicksalsgenossinnen getroffen zu sein!
Ich habe während eines FH-Studiums ein Kind bekommen, und danach natürlich keinen Job. Ob das an den Angaben in meinem Lebenslauf lag (Familienstand: ledig, Kind: eines), weiß ich nicht. Dann hab ich mich Knall auf Fall für die Fernuni entschieden. Einen kleinen 400€-Job hab ich auch noch.
Ich hab das große Glück, von meinen Eltern unterstützt zu werden: meine Mutter hat während ihres Studiums drei Kinder bekommen, in der Referendariatszeit noch eines. Sie können meine Situation also gut nachvollziehen.
Ich wünsch Euch allen viel Glück bei den Prüfungen!

Johanna
 
das finde ich echt schön, dass sich noch ein paar Mütter melden, die "nur" studieren. Normalerweise liest man hier oft von Frauen, die Kinder erziehen und Vollzeit arbeiten und natürlich auch noch studieren. Bitte jetzt nicht falsch verstehen: ich bewundere diese Powerfrauen echt, aber ich komm mir dann immer noch kleiner und unfähiger vor, weil ich eben nur studiere und auf meine Kinder aufpasse *seufz*.

LG
Christine
 
Christine,
leider hat man oft gar nicht die wahl, "nur" zu studieren... sehr gerne würde ich diesen weg gehen wollen, schon alleine weil man sich intensiver mit dem ganzen stoff auseinandersetzen kann! leider ist das während der ein oder anderen nachtschicht, in der man versucht 779893 aufgaben zu lösen, nicht möglich;-(
aber ich glaube keiner hier im forum, würde jemanden wie dich (eine "nur" studentin) als "kleiner und unfähiger" ansehen!!! das ist vollkommener quatsch und diese gedanken solltest du einfach mal streichen ;))
liebe grüße,
elke
 
I

immanuella

Seid ganz herzlichst gegrüßt !!!

Da ich selber in der prekären Situation bin, mein Rechtswissenschaftliches Studium nebenbei ( 5 Kinder / Ehemann / Haushalt / Ehrenämter ) und ohne Mithilfe von Raumpflegerinnen oder Schwiegermüttern meistern zu müssen ( wollen !!!), kann ich wirklich allen meinen Respekt zollen, die es auf sich nehmen, sich neben der Familie noch beruflich durch ein Hochschulstudium zu qualifizieren !
Leider fühle ich mich manchmal wie ´ne Außerirdische, da mein Umfeld ( mit Ausnahme meines Mannes und wenigen Freundinnen) mich äußerst kritisch beäugt und scheinbar nur auf mein Scheitern wartet, um endlich sagen zu können, dass sie es ja gleich gewusst hätten... Der Druck, der dadurch aufgebaut wird kann einem schon mal den Spaß verderben...es ist nicht immer leicht, da drüber zu stehen, aber ich bin fest entschlossen, diesen Weg zu gehen...
Schön wäre es, wenn wir Mütter uns gegenseitig motivieren könnten, da unsere Studienbedingungen ja doch drastisch erschwert sind!?!
In diesem Sinne, lasst Euch nicht unterkriegen und verzweifelt nicht an Eurer scheinbaren Begriffstutzigkeit! Manchmal dauern Wunder etwas länger !!!
Ich persönlich glaube an Wunder!!!
Tschüß
Anke
 
Leider fühle ich mich manchmal wie ´ne Außerirdische, da mein Umfeld ( mit Ausnahme meines Mannes und wenigen Freundinnen) mich äußerst kritisch beäugt und scheinbar nur auf mein Scheitern wartet, um endlich sagen zu können, dass sie es ja gleich gewusst hätten...
Schön wäre es, wenn wir Mütter uns gegenseitig motivieren könnten, da unsere Studienbedingungen ja doch drastisch erschwert sind!?!

Hallo Anke,

genau diese Haltung habe ich auch gespürt, als ich mich mit Familie (ok, nur zwei Kinder + Ehemann, Haushalt und politisches Mandat...:D) durchs D II Studium BWL "gequält" habe. Sogar meine eigene Mutter (selbst neben 5 Kindern noch Akademie-Theologie-Studentin mit Lehrbriefen) fragte mich zum Ende des Vordiploms, wann ich denn endlich fertig wäre und ob das überhaupt noch was würde...meine Schwiegereltern (nicht mal weitergehende Schulabschlüsse) konnten mit dem Studium rein gar nichts anfangen, haben mich nach einigen Reibereien (ich hatte ihrem Sohn zugemutet, sich zu Klausurzeiten mal selber das Essen zu kochen...;)) tapfer nach jeder bestandenen Klausur mit einem Sektchen gelobt...:D Aber im Endeffekt konnten sehr viele Leute aus meiner Umgebung rein gar nichts damit anfangen, daß ich noch studiert habe.

Trotzdem habe ich durchgehalten und kann nur alle Mütter ermutigen, dasselbe zu tun, weil ich mich mit jeder weiteren Klausur immer mehr bestätigt gefühlt habe, das Richtige zu tun. Ich war viel zufriedener (klar, mein Horizont kreiste nicht um Aldi-Sonderangebote) und habe jetzt auch eine Stelle ergattert, was wiederum keiner für möglich gehalten hätte.
Nachdem ich eine zeitlang als halbe Rabenmutter und schlechte Hausfrau firmiert habe, bin ich jetzt die toughe, energiegeladene Durchstarterin, die trotz kleinem Familienunternehmen auch noch mehr auf die Reihe bekommen hat...tja, der Erfolg macht eben sexy...:D

Ich drücke euch allen die Daumen, daß Ihr Motivationslöcher schnell überwindet und Euch immer wieder sagen könnt, daß ihr deutlich mehr leistet, als 95% der Durchschnittsmütter, die neben 1-2 Kindern noch den Haushalt versorgen (aber das natürlich hygienisch perfekt und alles nach den jeweiligen Jahreszeiten hübsch dekoriert...;))

Macht eure Schultern breit und Euer "Fell" möglichst dick gegen alle Anfeindungen auch aus den eigenen Fauenreihen, denn es lohnt sich allemal, einen solchen Meilenstein, wie ein Studium abzuschließen!

Jule
 
Hallo Christine,
leider hat man oft gar nicht die wahl, "nur" zu studieren... sehr gerne würde ich diesen weg gehen wollen, schon alleine weil man sich intensiver mit dem ganzen stoff auseinandersetzen kann! leider ist das während der ein oder anderen nachtschicht, in der man versucht 779893 aufgaben zu lösen, nicht möglich;-(
aber ich glaube keiner hier im forum, würde jemanden wie dich (eine "nur" studentin) als "kleiner und unfähiger" ansehen!!! das ist vollkommener quatsch und diese gedanken solltest du einfach mal streichen ;))
liebe grüße,
elke

Hallo Elke,

ich glaube, mein mangelndes Selbstbewusstsein resultiert natürlich auch aus meinem langjährigen Hausfrauendasein :rolleyes:. Und dann ist es ja schon so, dass in meinem ferneren Umfeld (also nicht mein Mann und meine Freunde) erwartet wird, dass man, wenn die Kinder größer sind, wieder Geldverdienen geht. Bei mir ist es halt so, dass ich auf Kosten meines Mannes studiere, der wirklich viel arbeitet und mir auch noch was im Haushalt abnimmt. Daran sieht man natürlich schon, dass es auch sein Wunsch ist, dass ich dieses Studium durchziehe und ich weiß, dass ich in einer sehr privilegierten Situation stecke. Ich jammere sozusagen auf höchstem Niveau....

An Anke und Jule,

alleine schon von euch zu lesen, motiviert mich total. DANKE :):):)
Vor allem du, Jule, bist ein gutes Beispiel: du hast dein Studium durchgezogen und jetzt einen Job ergattert. Herzlichen Glückwunsch :D.
Ich denke, wenn wir alle in ein paar Jahren fertig sein werden, sind wir bestimmt froh, nicht aufgegeben zu haben und trotz mancher Widerstände (die bei mir hauptsächlich von mir selber kommen) unseren Abschluss geschafft zu haben.

In diesem Sinne... Ich freue mich, wieder von euch zu lesen!

LG
Christine
 
bin auch Mutter. Mein Sohn ist jetzt 14 Monate.
Habe das Glück, dass mein Freund mich unterstützt und auch über (ein anderes) Fernlernen lernt.
Fange jetzt ab dem WS 07/08 ein Vollzeitstudium an.
Bin grad am wiederholen vom Mathe-Abi-Stoff...
Aber bis jetzt geht's noch. Bin mal gespannt, wie das ab Oktober dann wird... :rolleyes:
Naja,
wünsch euch dann auch mal gutes lernen...

Grüße Lisa
 
Hallo;)
Ich bin ja froh, dass ich nicht die einzige bin, welche solch merkwürdige spitzen in der umgebung wahrnimmt...
wenn man dann mal sagt, dass man ja noch studiert, kommt zwar ein: "Respekt!"...aber eigentlich wartet wirklich jeder darauf, dass man sagt: "Ich schaffe es nicht!"
Wahrscheinlich ist es nur neid *gg*?!?!
naja, dieser gedanke macht es mir zumindest einfacher, darüber zu stehen!
LG Elke
 
keine Angst die Spitzen bekommen auch die arbeitenden studierenden Mütter ... klingt komisch, is aber so ...
 
Genau in der situation bin ich ja auch... man soll doch bitte "nur" arbeiten...
naja, wir lassen sie mal reden und arbeiten neben dem studium
 
Auch ich werde zum WS in der Hauptsache studieren. Ich bin 39 und habe drei Kinder (7, 10 und 12). Zu dem gebe ich einen Computerkurs.

Ich habe bis vor dem ersten Kind an der Uni Köln Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Erwachsenenbildung studiert, mein Vor-Diplom abgelegt, und im Hauptstudium alle Leistungen, die ich für die Zulassung zum Diplom brauchte, erbracht, aber dann die Diplomarbeit und die Prüfungen nicht mehr gemacht.

Vor zwei Jahren habe ich mich entschlossen, mein Studium zu beenden und habe ich mich wieder neu an der Uni eingeschrieben.

Jetzt (zwei Jahre später - die Mühlen der Uni mahlen langsam...) hat man mir mitgeteilt, das keine meiner Vorleistungen anerkannt werden und ich das gesamte Hauptstudium neu erbringen soll.

Da ich keine Ahnung habe, wie ich ein Vollzeitstudium an einer Präsenzuni organisiern soll, jetzt also dieser Weg.
 
Trischa !
Willkommen im Studienservice !
Ich habe auch 4 Kinder (15, 13, 9, 2) und fange ab Okt. Biwi (TZ, 1A) an.

Vor dem 4. Kind habe ich 4 Semester WiWi studiert, aber die letzten KLausuren nicht geschrieben und so stand ich vor dem gleichen Problem. Ich hätte so oder so ganz von vorne anfangen müssen, darum bin ich jetzt auf Biwi umgestiegen. Das interessiert mich mehr. Und eine Präsenzuni käme aus Zeitgründen auch nicht in Frage.
 
Trischa,

herzlich willkommen!
Ich habe zwar "nur" zwei Kinder (12 und 14), aber auch für mich schien es schier unmöglich, ein Vollzeitstudium an einer Uni zu organisieren. Ich hatte das sogar theoretisch mal durchorganisiert, aber nur um festzustellen, dass die Vorlesungen so ungünstig liegen, dass meine Kinder regelmäßig alleine Mittag essen würden etc. Also habe ich mich auch für die FU entschlossen. Ich studiere BiWi in TZ. Wofür hast du dich eingeschrieben?
 
maebee39,

ich habe mich auch für BiWi eingeschrieben und habe zwei Module (1c und 1d) belegt. Mal sehen, wie sich das organisieren lässt. Ich habe gelesen, dass Du schon fleißig Literatur liest. Wo gibt es denn Literaturlisten?

Viele Grüße aus der Grafschaft
 
EE, ich habe Post.
Das erste Studienmaterial ist da. Ungefähr zwei Quelle Kataloge voll. Geht das jetzt alle zwei Wochen bis zum Ende des Semesters so weiter? (Ähem, ich gaube dann schaff ich bestimmt ein halbes Modul im Semester.)
Ich fange mit Modul 1c und 1d an, weil mir 1a auf Grund von Vorleistung anerkannt wird, bin also noch ganz neu. Hat denn jemand Ahnung wieviele Hefte für diese beiden Module ingesamt kommen?
 
Trischa.

Ich habe meine Unterlagen auch bekommen (bis auf ein modul, das ich erst vor kurzem dazubelegt habe). Ich habe gleich sämtliches Material für das Semester bekommen und dazu noch eine Menge Kram, Informationen, Programm vom Studienzentrum usw. das sollte reichen ;)

Du findest die Inhalte der Kurse auch auf der Homepage der Uni, dann kannst Du ja vergleichen. Oder Du guckst in den virtuellen Studienplatz (oder wie der hieß), da gibt es zu Deinen gewählten Kursen einen Link "Versand", da steht auch, wann die verschickt werden.

LG Franziska
 
Franziska,

vielen Dank. Ich habe direkt nachgesehen und festgestellt, dass die Materialien für ein ganzes Semester sind.

Ich war erst mal ganz schön erschrocken, weil ich irgendwo gelesen hatte, das die Materialien alle zwei Wochen versendet werden (bezieht sich aber dann wohl auf die Gesamtheit der Studierenden und nicht auf das Material.)

LG Patricia
 
Das ist von Kurs zu Kurs unterschiedlich, manche versenden das Material komplett am Semesteranfang, andere versenden es häppchenweise.
 
ich bin gerade dabei mir zu überlegen, ob ich ab SS08 BiWi beginnen soll.
Nach fünf Jahren "nur" Mutter habe ich jetzt das Gefühl es muß etwas passieren.
Als Mutter von zwei Kindern (3 + 5), Teilzeitjob, Haushalt usw. ist man wahrscheinlich anfangs immer unsicher, ob man das alles auf die Reihe bekommt.

Tja und dann bin ich auf eure Beiträge gestoßen, und die haben mir jetzt echt Mut gemacht!! DANKE!! :):)

Würdet Ihr es (nachdem ihr jetzt das erste Semester, oder auch schon mehrere hinter euch habt) denn wieder so machen? Und war es denn so, wie ihr es euch vorgestellt habt?

Ich habe vor Teilzeit zu studieren. Wenn ich das System richtig verstanden habe, kann man ja von Semester zu Semester erhöhen, oder? 12 Semester erschrecken mich irgendwie schon etwas. Auf der anderen Seite ist es wahrscheinlich besser, bevor man vor lauter Streß noch mehr Falten und graue Haare bekommt ;)

Auf jeden Fall finde ich das Forum echt super, auch schon bevor man überhaupt studiert!!

Viele Grüße aus dem Norden von München

Daniela
 
Daniela,

wie erwähnt habe ich auch eine Tochter, die diese Woche vier wird (die Geburtstagsplanung läuft auf Hochtouren :D) und studiere Wiwi im dritten Semester. Ich gehe nebenbei jedoch in Vollzeit arbeiten und habe auch noch zwei Ehrenämter. Also das ist manchmal schon ganz schön stressig und geht auch teilweise an die Substanz. Manchmal würde ich auch am liebsten alles hinschmeißen. Vor allem die letzten Wochen waren hart, da letzte Woche ja die Klausuren anstanden, aber ich würde es immer wieder machen und kann Dir nur emspfehlen es zu versuchen.
Da ich als Abschluss Dipl. II anstreben sind die 12 Semester echt noch human :rolleyes:. Rückwirkend ging die Zeit total schnell rum und ich kann mir noch gar nicht so richtig vorstellen, dass ich schon im nächsten Herbst, wenn alles glatt läuft mein Vordiplom in den Händen halten kann.

Ich kann echt nur sagen, mach es, mach es, mach es und wenn Du mal Hilfe oder Zuspruch brauchst, dann sind wir "Muttis" ja auch noch da ;).

Liebe Grüße an Alle und einen super Start in das neue Semester!!!
 
I

immanuella

Daniela 75,

auch wenn Dich Zweifel plagen, ist es mindestens einen Versuch wert! Denn, wenn Du es nicht ausprobierst, werden Dich , unter Umständen, Dein ganzes Leben land Zweifel plagen, dass Du es nicht versuchst hast...

Ich habe 5 Kinder, mehrere Ehrenämter und habe noch 20 Module vor mir...na und ?
Irgendwann kommt der Tag, da werden wir´s geschafft haben!!!
Und wenn nicht? Na, ist doch auch egal, `dann haben wir es wenigstens versucht- eine Grenzerfahrung mehr...

Viel Mut und liebe Grüße
von einer mal mehr, mal weniger gestressten, aber glücklichen "Mutti"

Anke
 
Anke, hallo LuluCat,

ich stimme euch voll zu: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Und der Vorteil an der Fernuni ist ja gerade, daß man es auch in TZ studieren kann.

Ich freue mich jetzt schon richtig auf den Beginn des Studiums. Un d da ich bis dahin ja noch ein paar Monate Zeit habe, werde ich schon mal ein paar Bücher aus der Literaturliste lesen und natürlich Eure Beiträge lesen:)


:dankescho noch einmal für eure Worte!!

Liebe Grüsse, Daniela
 
S

skippermieze

beruhigend zu hören, dass es euch auch so geht. Zwar sind die Einträge in diesem Thread schon älter, doch aktuell bleiben sie auch noch heute.

ja ich bin auch Mutter und habe zwei kleine Jungs (2 1/2 und 1). Zum studieren bleibt fast immer nur die Zeit abends, wenn beide schlafen und das finde ich anstrengend, ist aber auch ganz schön, weil ich es für mich mache. Es gibt ja schließlich auch noch eine Zeit nach den Kindern, also wenn sie wirklich aus dem Gröbsten raus sind.
Es ist gut, dass man an der Fernuni beides verbinden kann, und in einem Tempo, dass man wirklich selber bestimmt. Wenn ich viel Zeit mit meinen Kindern verbringen und immer für sie da sein möchte, dann kann ich nicht so schnell studieren.

Lasst euch keinen Stress machen, vorallem nicht von anderen, die nicht euer Leben leben.

Ganz viele Grüße und Durchhaltevermögen,

Skippermieze:winke
 
Hallo

Ich hab mal einige Fragen. Ich finde keinen Kurs aus Modul 1d. Für 1C wurde ich per eMail benachrichtigt. Gibt es moodle nicht für alle Kurse? Ausserdem habe ich etwas von Lektürekurs gelesen (für Modul 1C), wo finde ich denn den? Und dann würde mich noch interessieren, wie ihr den Lernstoff bewältigt. Macht ihr euch einen Stundenplan und verteilt dann die Kurse auf die Wochentage oder lest ihr einen Lehrbrief nach dem anderen? Welche Rangehensweise habt ihr?

Vielen Dank

Patricia
 
ich bin auch Mama von zwei kleinen Kids. 5 Jahre und 1 Jahr alt. Meine Ausbildung habe ich 2001 beendet als Internationale Touristikassistentin, danach Praktikum, erstes Kind, über 400 EURO Jobs den Einstieg in ein Hotel geschafft, rausgemobbt, also haben wir uns etschieden jetzt oder nie und unser zweites Kind geplant.
Ich wollte schon immer studieren und nun mache ich es. Ich weiß nicht, ob ich es schaffe, auch finanziell, denn auch wenn die Fernuni im Vergleich zu manch anderem Anbieter günstig ist, bleiben Materialgebühren, Fahrtkosten, Porto, Bücher... trotzdem, aber ich möchte mir mit 60 niemals vorwerfen müssen, dass ich es nicht wenigstens versucht habe!

Allen Mamas viel Erfolg!

Vielleicht verratet Ihr mal, wie Ihr Euch die Zeit einteilt? Denn ich nutze den Abend, wenn meine zwei schlafen normalerweise vor der Klotze zum abschalten. Das wird eine ganz schöne Umstellung nicht mehr berieselt zu werden, denn nun muss ich hauptsächlich am Abend dasitzen und lernen.
Kommt zufällig eine Mama aus dem Raum Böblingen und hat Lust gemeinsam (inkl. Kiddys) zu lernen? Meldet Euch
 
Muttis

und alle anderen Studenten.

Ich habe einen ziemlichen Durchhänger.
Meine Familie wird zu übermächtig. Ich habe kaum noch Zeit, überhaupt irgendwas zu lesen, geschweige denn zu lernen. Ausserdem habe ich das Gefühl, dass meine Familie - 4 Kinder und ein Mann - zwar registriert haben, dass ich studiere, aber irgendwie ist alles beim alten geblieben. Da kann ich nicht von Unterstützung reden. Geht es da jemandem ähnlich? Und was macht ihr da?
Würde mich über ein paar Aufmunterungen freuen.
 
I

immanuella

Akeeda,

ich kann gut verstehen, dass Du frustriert! An machen Tagen geht es mir ähnlich...überall wird Leistung erwartet, aber Rücksicht nimmt kaum jemand, dass "Mutti" mal lernen muss oder eben gerade nix für jemand anderen tun kann...
Teilweise schaffe ich es dann wieder meine Familie zu integrieren, indem ich von absonderlichen Fällen und deren Lösungen rede oder mit meinem Mann über juristische Sachverhalte diskutiere, obwohl mein Mann in einer ganz anderen Branche arbeitet.
Manchmal höre ich aber nur:...Du sitzt ja schon wieder am Computer...
Andererseits hat mich mein zur ersten Klausur nach München hingefahren und kümmert sich auch um die Kinder, wenn ich ins Studienzentrum muss...frau kann eben nicht alles immer gleich perfekt haben...
Ich wünsche Dir, dass Du ein wenig mehr Unterstützung und Gelassenheit bekommst!!!

Liebe Grüße
Anke
(Ich muss aufhören, meine Familie nervt gerade)
 
Gabi,

mensch, das klingt ja wirklich nicht gerade toll und ich kann deinen Frust gut verstehen.
Vielleicht hilft es, wenn ihr mal "Familienrat" haltet, und du deutlich sagst, dass du dir etwas Unterstützung bzw. Entlastung wünschst. Versuche im Rahmen des Möglichen Aufgaben fix an Mann und Kinder zu verteilen und die Hilfe dann auch einzufordern. Ich weiß, das ist leicht gesagt, und oft genug ist es bei mir auch so, dass ich Dinge lieber schnell selbst erledige, als dass ich meinen Sohn zum 10. Mal auffordern muss. Aber ich hoffe, dass das auf lange Sicht besser wird.
Ansonsten den Mann einspannen, dass er am WE mit den Kindern was unternimmt usw...

Ich wünsch dir, dass es in Zukunft besser klappt und du dir die Zeit freischaufeln kannst, die du brauchst.

LG
Lianea
 
Ich habe mit meinem Sohn einen Haushalts-Arbeits-Plan aufgestellt. Funktioniert zwar nicht wirklichen zuverlässig, aber der Hinweis, dass dies ein gemeinsamer Haushalt und nicht eine One-Woman-Show ist, hilft auch immer wieder ein wenig.
Es ist schwer dieses Gedanken-Gut zu vermitteln, aber die Mühe lohnt sich, weil es auch den Kindern im Endeffekt ein Bewusstsein für die notwendigen Tätigkeiten im Haushalt schafft.
Zum anderen habe ich auch "meine" Zeiten definiert, d.h. Mutterdienste gibt es da unter Vorbehalt. Diese Zeiten waren früher höchstens eine halbe Stunde, mittlerweile springt auch schon mal mehr oder weniger ein Nachmittag heraus.
 
bei mir funktioniert es so, dass ich (da ich ein großer Fan von Listen und Plänen bin) mir einen Arbeits- und Lernplan für die Woche erstelle: normalerweise liegt meine Hauptlernzeit am Vormittag, aber am Nachmittag schreibe ich mir schon so 1 bis 3 Stunden in meinen Stundenplan. Und wenn dann die Kinder (oder auch andere Leute) was von mir wollen, verweise ich auf meine Arbeitszeit und sage dann beispielsweise, dass ich um 18.00 Uhr wieder Zeit habe.

Dahinter steht der Gedanke, dass du dein Studium als vollwertige Arbeit ansehen musst und wenn du in dieser Zeit aushäusig berufstätig wärst, könnte dich ja auch niemand stören.

Zugegeben: dieses Selbstbewusstsein musste ich auch erst lernen. Ich bin jetzt im 5. Semester und so langsam wird es ganz gut. Wobei mein Mann mich schon immer unterstützt hat, es waren eher die Kinder, die lernen mussten, dass ich nicht immer springe, wenn sie rufen. Und ich musste lernen, das schlechte Gewissen auszuhalten und nicht zu springen, wenn sie rufen ;)

Ich drücke dir die Daumen, dass du deinen Weg findest :daumen:

LG
Christine
 
ich bin auch eine Mutti-Studentin,mutter,alleinerziehend(3,8) jahre alt sind meine Kinder.
hab ich in meinem land Diplom.FH"ing" geschaft und in deutschland annerkant ist auch als Diplom.FH"ing".aber leider wegen meine situation als alleinerziehend und auch Ausländerin hab ich kein guten Job gehabt bis Jetzt .gerade fange ich mit dem Fernuni beim Hagen Wirtschaftinformatik zu studieren ,aber muss ich zugeben es mir noch schwere wie bei euch ,wegen der Sprach .besuch ich auch einen Sprach kurs aber troztdem ,es bleibt immer mir noch schwer.ist jemand von euch hier auch nicht deutsch bzw.Ausländer?.ich hab angst abwoll ich lene sehr schnell .übrigen hab ich hier in dutschland bis jetzt zwei Fortbildund sehr erfolgreich geschaft .Auto-Cad System,und Finanzbuchhaltung,beide mit 85-95% in Prüfüng.hat jemand erfahrung bzw.gehört hat, dass einen Ausländer trozt der schwerigkeit mit dem deutschsprach der studium absolvieren kann ?wie ist beim Prüfüng für ausländer?für jeder ratt und anwort bin ich sehr dankbar.
 
vielen Dank für eure Tipps.
Ich werde versuchen, mich noch besser zu organisieren. Das Problem ist folgendes:
Mein Mann geht früh morgens aus dem Haus und kommt abends zurück, d.h. er fällt als Hilfe tagsüber aus.
Mein beiden Jüngsten sind erst 1 3/4 und 2 3/4 Jahre alt. Der Jüngst geht noch nicht in den Kindergarten und der nächste ist dermaßen aktiv, dass ich nichts tun kann, wenn er da ist.
Mittags kommt dann mein zweiter aus der Schule. Er hilft mir schon mit, sowohl bei Haushalt als auch bei Betreuung der Kleinen. Aber allzuviel kann ich von ihm nicht verlagen, weil er selbst für die Schule - 8. Klasse Gymnasium - viel tun muß. Der älteste ist nur am Wochenende da, er studiert selbst und bringt am Woende Arbeit in Form von Wäsche nach Hause. Meine Freundin, die mir ab und an die beiden Kleinen abgenommen hat, ist schwer erkrankt und fällt daher gänzlich aus.
Im Moment stehe ich ziemlich alleine da. Mein Mann, glaube ich zumindest, denkt sich "die macht das schon, ging ja bisher auch". Reden ist da kaum möglich.
Ich glaube ich muß mal "Mutter streikt" spielen. Nur die beiden Kleinen kapiern das halt noch nicht.
Trotzdem danke und ich werde die Ohren wieder hochstellen. Heul.
 
Hey Gabi,

bloß nicht aufgeben. Gerade den beiden Jüngsten in kleinen Schritten beizubringen, dass ihre Mutter ein eigenständiges Wesen ist, welches nicht sofort aufspringt, wenn sich das einer in den Kopf setzt, ist für euch alle wichtig.

Dabei muss ich mich an meine Vorrednerin anschließen: Das ist so ziemlich das schwierigste an der Kindererziehung (zumindest habe ich es so empfunden).
 
Hannar, herzlich willkommen hier im Studienservice! Leider kann ich Dir Deine Fragen nicht beantworten. Ich denke ausländischen Studenten, werden die gleichen Klausuren schreiben. Vlt. eröffnest Du ein extra Thema im Ratgeber Fernstudium, dort melden sich dann bestimmt auch andere User zu Wort.
 
Huhu ihr studierenden Mamis,

ich zähle mich seit dem 01.10. auch dazu *g

Wie managt ihr das denn mit der Kindererziehung, Haushalt und Studierei? Ich meine von der Uhrzeit her? Und was sagt Günther dazu? (Günther = innerer Schweinehund; hab mir sagen lassen, der heißt so! *lach)

Liebe Grüße
Melle
 
... Und was sagt Günther dazu? (Günther = innerer Schweinehund; hab mir sagen lassen, der heißt so! *lach)

...
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Günther geht´s gut ... der sagt: Mut zur Lücke ... ein bisschen weniger Perfektionismus und schon ist sogar Günther ruhig ... meistens jedenfalls ...
 
bin auch eine studierende Mutter, meine beiden Töchter sind 16 u.11.
Also im besten Alter. Ich studiere BoL im 2. Semester und habe, glaub ich, noch nicht so richtig meinen optimalen Lernrhythmus gefunden. Irgendwie kommt immer so viel dazwischen. Am schlimmsten finde ich die EA's die verursachen immer furchtbaren Stress bei mir. Ansonsten finde ich das Studium an der FU optimal auch wenn es bei mir vielleicht etwas länger dauert...:) Grüsse Emilia
 
S

skippermieze

Emilia,

da wünsche ich dir viel Glück - das mit dem Lernrhythmus ist so eine Sache...........:DEs gibt ja auch immer noch 1000 andere Dinge, die getan werden müssen.
Bei mir wird es auch ewig dauern, bis mal ein Ende in Sicht ist, doch was solls.......

Grüße
 
seit dem 1.10. gehöre ich auch zu den studierenden Mamis (BoL).
Ich bin froh, etwas für mich tun zu können und versuche mich nicht unter Streß zu setzen.

Mich ermutigt es, dass es mehrere Mütter gibt, die das Wagnis Fernstudium wagen.

Allen viel Erfolg.

Brandy
 
Hallo Zusammen,

seit dem 1.10. gehöre ich auch zu den studierenden Mamis (BoL).
Ich bin froh, etwas für mich tun zu können und versuche mich nicht unter Streß zu setzen.

Mich ermutigt es, dass es mehrere Mütter gibt, die das Wagnis Fernstudium wagen.

Allen viel Erfolg.

Brandy

Hallo Brandy,

so isses richtig. Setz dich nicht unter Strom, sondern lege Dir vorab die Prioritäten fest. Für mich persönlich ging die Familie immer vor, d.h. wenn ein Kind pünktlich zu den Klausuren krank wurde, habe ich genau abgewogen, ob diese Klausur jetzt so wichtig war, daß ich sie nicht hätte wiederholen können. Gottseidank hatte ich gerade zum Schluß viel familiäre Unterstützung, aber der ein oder andere Termin ist mir schon durch die Lappen gegangen und das studium hat sich dadurch verlängert. Aber so ist es eben.

Mittlerweile bin ich fertig und kann nur allen anderen Müttern Mut machen, sich nicht unter permanenten Druck zu setzen.

Viel erfolg auch Dir!!!

Jule
 
ich bin auch eine studierende Mutti. Bin Zwar mittlerweile ziemlich weit, aber auch mich packt manchmal noch der Zweifel und ich würde am liebsten alles hinschmeißen!!
Meine Kinder sind 8 und 3 1/2. Ich denke man darf sich einfach nicht zu sehr unter Erfolgsdruck setzen.
Mir fällt es sehr schwer dem Druck von außen und dem eigenen stand zu halten. Bin zwar erst 28, habe eine Ausbildung, 2 Kinder, einen Mann und ein Haus, aber werde ständig gefragt, ob ich denn wohl immer noch studiere??? Langsam müsste ich doch wohl endlich mal fertig sein!!! Fühle mich dann ziemlich klein. Frage mich dann aber warum ich mich von "reinen Hausmamas" klein machen lasse! Nichts gegen Hausmamas!!! Ich mag nur nicht, wenn mir ständig andere ans Bein pissen, die mit Ihrem Leben schon vollauf ausgelastet sind.
Also, musste einfach mal Frust ablassen!!
Danke für´s Zuhören

Carola
 
auch ich habe eine Tochter, die mittlerweile die zweite Klasse besucht. Mein Lebenslauf hört sich ziemlich chaotisch an. Habe mich nach der Realschule noch zwei Jahre auf dem Gymnasium versucht und bin nach der 12. Klasse abgegangen. Meine Tochter kam dann 1/2 Jahr später zur Welt. Ein Jahr nach meinem Abgang habe ich dann direkt eine Ausbildung zur Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte angefangen. Die Schwangerschaft war natürlich absolut ungeplant, dennoch ich konnte mich ja jetzt nicht zu Hause hinsetzen und mich meinem Schicksal (junge sozialhilfeempfangende Mutter mit arbeitslosem Freund) ergeben, es musste was passieren, damit ich von der Gesellschaft nicht in diese Schublade gesteckt werde, daher direkt die Ausbildung, als meine Tochter gerade mal 8 Monate alt war. Nun denn, nach meiner Ausbildung wurde ich dann von meiner Ausbildungskanzlei erst einmal übernommen. 1,5 Jahre später bin ich dann betriebsbedingt gekündigt worden. Erst einmal fand ich das klasse, endlich hatte ich mehr Zeit für meine Tochter, und einen Job, so dachte ich, werde ich schnell wieder finden. Aber Pustekuchen! Nach zwei kurzen Jobs (3 Monate, Zeitarbeitsfirmen) und 1 Jahr später habe ich dann endlich meinen Entschluss gefasst, am Berufskolleg die FOS 13 zu besuchen, um die Allgemeine Hochschulreife zu erwerben. War zunächst mal wichtig, mein angekratztes Selbstwertgefühl wieder zu stärken. Aber dann wuchs schließlich bei mir auch der Wunsch, zu studieren und es allen zu zeigen, die Bedenken hatten, mich einzustellen wegen meiner Tochter, da ja immer davon ausgegangen wird, dass arbeitende Mütter ihren Job vernachlässigen müssen, um klarzukommen. Solche Sachen wird man mir (und uns allen) nach bestandenem Uni-Abschluss nie wieder vorwerfen können! Wir können dann Organisationstalent, Ehrgeiz, Durchhaltevermögen in einem Maße vorweisen, dass uns andere Studenten ganz bestimmt nicht das Wasser reichen können. Studium und Haushalt und Kindererziehung, wenn das nicht optimale Managerqualifikationen sind! Also, immer nach vorne schauen und ganz, ganz viel Erfolg euch allen!
 
ihr Mamia an der Fernuni!
Seit Oktober gehöre ich auh dazu. Ich studiere Bachelor of Laws. Das Jurastudium war schon lange mein Wunsch. Im 1. Beruf bin ich Diplom-Religionspädagogin, also ganz etwas anders, aber der Mensch ist ja vielseitig. Von meiner Stelle als Diakonin bin ich noch bin Mai beurlaubt, Zeit die ich für das Studium nutzen will. Einen 400 Eurojob habe ich auch, muss mir allerdings für nächstes Jahr etwas neues suchen, die Firma löst sich leider auf. Meine Kinder sind 5 und 7 Jahre alt und gehen in den Kindergarten und in die Schule. Kurz vor Studiumbeginn haben mein Mann und ich uns getrennt, so dass ich jetzt den Alltag allein bewälign und orgnisieren muss. Mein Tag sieht so aus: 4.30 der Wecker klingelt, bis 6.30 Schreibtisch, dann Kinder wegbringen, arbeiten. 12.00 Alle wieder zu hause, kochen, Hausarbeiten, Haushalt. Nachmittags unternehme ich viel mit den Kindern oder sich verabreden sich zum Spielen bzw. laden sich Kinder ein (von mir gern gesehen, dann kann ich lernen).abends ist dann der nächste Rutsch lernen ran, aber oft bin ich einfach zu müde dafür.
Ich versuche viel an den Wochendenen zu schaffen, wenn die Kinder beim Papa sind.
Die ersten Wochen waren sehr hart, ich habe in BWL und VWL nichts, aber auch gar nichts verstanden. Mittlerweile legt sich das Chaos, der Tag ist strukturiert und die Einsendearbeit in BWL fertig.
Kleiner Tipp, meine Mäuse treiben viel Sport und es lohnt sich für mich nicht während der Sportzeiten nach Hause zu fahren. Also sitze ich in der miefigen Sportumkleide und lerne. (Immerhin zwei volle Stunden die Woche).
Liebe Grüße an alle Mammis
Mareike
 
alle zusammen!
Bin gerade mit der EA Arbeitsvertragsrecht fertig geworden, habe aber nicht so ein gutes
Gefühl. Muss jetzt mit Lernen mal ein paar Tage pausieren, weil ich mich um Weihnachtsgeschenke für die Family kümmern muss.Würde mich mal interessieren wie ihr anderen das so macht, es gibt ja immer soviel nebenher zu erledigen. Bei mir jedenfalls!
Frohes Schaffen, Emilia
 
Emilia
Ich mache das dieses Jahr so: Wenn ich lerne sitze ich meistens am Schreibtisch und der Computer ist auch an. Und immer wenn ich mal eine Pause mache, suche ich im Internet nach schönen Geschenken für die Lieben. Klappt super, bin schon auf tolle Sachen gestoßen. Für mich ist das sehr praktisch, einmal muss ich mich nicht durch die vollen Geschäfte quälen und außerdem wohne ich fast in einem Dorf und in der nächsten "Stadt" gibt es nur ein Kaufhaus.
Gruß Mareike
 
Ich bin jetzt seit Oktober dabei als Vollzeitstudentin. Und so langsam beschleicht mich das Gefühl, dass mein Umfeld mein Studium nicht so richtig ernst nimmt. Mein Freund tut so gut wie nichts mehr im Haushalt, weil er, obwohl er nicht vollzeitig arbeiten geht, doch oft nicht zu Hause ist und morgens alles an mir liegen bleibt. Ja klar, ich habe ja doch so viel Zeit. Und das Studium mache ich ja sowieso nur, um nicht arbeiten gehen zu müssen (das sagt er jetzt nicht direkt, aber manchmal habe ich aus seinem Verhalten heraus das Gefühl, dass er und auch andere so denken). Und dann ständig diese hinterlistigen Fragen : Was studierst du jetzt noch mal? Und wie läuft das so ab? So nach dem Motto, ne richtige Studentin bist du ja jetzt auch mal nicht. Aber ich glaube da muss man einfach positiv denken und sich sagen, wartet mal ab, wenn ich mit dem Studium fertig bin, was ich dann habe und ihr nicht!!! In diesem Sinne...bis die Tage Muttis!
 
Bleibt nur: Dummheit und Ignoranz der Umwelt ganz dezent übersehen und durch. Stärkt das Ego und das können die Dumpfnasen ja so gar nicht verstehen.

Kopf hoch an alle Muttis!!!
 
Computermaus,
Einfach nicht verunsichern lassen!!
Man muss ja auch zugeben, dass das schon etwas komisch ist so ein vollständiges Studium von zu Hause machen zu können. Das kann doch nichts sein?:confused:
Was das bedeutet kann man am Anfang nur selbst verstehen, weil man ja selber am lernen ist und weiß wie viel Zeit und Kraft man dafür braucht.
Viele sogenannte Freunde interessiert es einfach auch gar nicht. Und die anderen brauchen halt ein wenig Zeit, um sich mit der neuen Situation auseinander zu setzen.
Mit dem Partner muss man einfach immer wieder reden, ist leichter gesagt als getan, aber notwendig. Gerade in Klausurzeiten ist man auf den anderern angewiesen. Auf das Verständnis, tatkräftige Unterstützung und vor allem ein wenig auf moralische Unterstützung.

Also, Kopf hoch, das wird schon, ist ja noch alles neu. Das spielt sich schon ein.

Liebe Grüße

Carola
 
ich melde mich auch als vollzeitstudierende Mama von zwei Mädels (5 und 7). Und gerade fällt mir hier die Decke auf den Kopf. Wenn das alles so einfach wäre... Ich habe keine Ahnung wie ich das alles unter einen Hut bringen soll. Vor sieben Uhr abends sehe ich meinen Mann selten und somit bleibt ALLES an mir hängen. Kinder, Haushalt und Studium :eek:. Dazu sind wir vor 4 Jahren aus beruflichen Gründen aus unserer "Heimat" weggezogen. Somit habe ich hier weder Großeltern noch sonstige Verwandte. Ausser anderen Eltern habe ich hier auch (fast) keine Kontakte. Dabei mache ich das Alles ja auch gerne, aber im Moment erschlägt es mich. Und keiner versteht das. Die anderen Mütter und Nachbarn denken ich hätte ja eh Zeit, weil Hausfrau. Mein Mann findet mein Zeitmanagement schlecht und die Kinder - sind halt Kinder.
Also im Endeffekt morgens ca. 3 Stunden Uni. Danach Kinder und Haushalt und was sonst noch so kommt und dann abends müde nochmal lernen.
Aber ich werde mich da durchkämpfen und am Ende doppelt stolz sein :)...

Viele Grüsse
Christiane
 
Christiane,

ich kenne das Gefühl. Ich habe zwei Jungs (4 und 8). Wir sind aus beruflichen Gründen ca 400 km von meinen Eltern weg gezogen, zur Schwiegermutter sind es 450 km. Dann kam noch dazu dass mein Mann hier seine Stelle gekündigt bekam und 250km weit weg arbeiten musste, wir aber nicht mit konnten, weil wir uns hier ein Haus gekauft hatten.
Das ganze hat 2 Jahre gedauert ( Wochenendehe, alleine mit Kinder, Studium und Haushalt). Jetzt sind wir wieder zusammen und er hat mehr Zeit.

Ich habe oft gedacht ich schmeiße alles hin, aber ich habe auch immer Studienkolleginnen gehabt, die mich aufgemuntert haben und zum Durchhalten überzeugen konnten( ein gaaaanz dickes Dankeschön an dieser Stelle!!!!).
Jetzt werde ich im Sommer fertig und habe es endlich geschafft.

Also, Kopf hoch und ab durch die Mitte, der Frühling kommt und dann sieht eh alles wieder ganz anders aus.

Liebe Grüße

Carola
 
Christiane,
Kopf hoch kann ich nur sagen! Ich finde du lernst doch viel: 3 Stunden am Tag und dazu noch abends. Ich finde das viel, es wäre schön, wenn ich auch so viel schaffen könnte. Das Problem keine Verwandtschaft vor Ort wohnen zu haben kenne ich, mir geht es genau so! Am Nachmittag komme ich eigentlich nur zum lernen, wenn sich die Kinder zum Spielen verabreden. Mein Problem ist, dass ich am vormittag arbeite, so dass ich versuche vor der Arbeit zu lernen, das heißt allerdings um 4.30 Uhr aufstehen. aber wir wissen ja, wofür wir es tun!!!
Wie gesagt: Kopf hoch und weiter!!!!!
Liebe Grüße Mareike
 
Habe gerade die Beiträge der letzten Wochen gelesen und hab mich fast geärgert darüber, wie wenig Verständnis manchen von Euch entgegengebracht wird von der Umwelt, v.a. von den Männern. In solchen Momenten bin ich froh, dass ich keinen hab und mich nur um ein Kind kümmern muß!

Schöne Grüße!
Johanna
 
bin froh,dass es nicht nur mir so geht in Sachen Zeitmanagement... Ich habe immer das Gefühl zu wenig zu machen, ganz besonders wenn ich die Beiträge aus den anderen Foren lese.Im Moment bereite ich mich auf Arbeitsrecht und BGB I vor. Zu allem Unglück habe ich mich zu spät für die Klausuren angemeldet,:mad: ich hoffe, ich kann sie im März schreiben... Ansonsten muss ich im September einen Klausurenmarathon hinlegen. Alles wird gut!:)
Viele Grüße Emilia
 
Mamis!

Ich bin auch eine von euch und in jedem Posting habe ich ein Teilchen von mir gefunden.Eigentlich spricht alles gegen mein Studium.Meine Kinder werden erst 2 und 4.Der Kleine sitzt noch zu Hause,also tagsüber ans Studium gar nicht zu denken.Mein Mann meint,dass das was ich mache je nur Schwachsinn ist,der mich nicht weiter bringt und nur Geld kostet.Also mit seiner Unterstützung brauche ich erst gar nicht zu rechnen,eher umgekehrt,er versucht alles,um mich zu demotivieren.Großeltern haben wir keine.Mein Mann hat keine,meine Familie wohnt im Ausland.Ach ja,und eine Ausländerin bin ich noch dazu.Alles was mir bleibt ist mein Wille.Und ich hoffe damit mein Ziel zu erreichen.
Wünsche euch viel Dürchhaltevermögen und Akzeptanz von euerer Umgebung.Wir schaffen das!
 
Mein Mann meint,dass das was ich mache je nur Schwachsinn ist,der mich nicht weiter bringt und nur Geld kostet.Also mit seiner Unterstützung brauche ich erst gar nicht zu rechnen,eher umgekehrt,er versucht alles,um mich zu demotivieren.


Boah, also das ist ja wohl echt das allerletzte, sorry!! Vermutlich hat er Angst, dass du nach beendetem Studium bildungstechnisch über ihm stehst?!

Lass dich nicht unterkriegen, du schaffst das trotzdem!

LG
Lianea
 
Boah, also das ist ja wohl echt das allerletzte, sorry!! Vermutlich hat er Angst, dass du nach beendetem Studium bildungstechnisch über ihm stehst?!

Hmmm, ohne jetzt irgendeinem zu nahe treten zu wollen, finde ich, daß es in einer Partnerschaft nicht darum geht wer "über" wem steht, weder persönlich noch bildungstechnisch...

Natürlich finde ich es auch schade, wenn der Partner einen nicht unterstützt oder auch nicht den Sinn einer Studiums-Investition sieht, aber in den allermeisten Fällen unterhalten sich die Partner doch VOR Aufnahme des Studiums über Kosten, Folgen und Belastungen und nicht erst, wenn der Streß einen schon fast lähmt.

Dass die Partner zeitweise "komisch" reagieren, wenn man gerade vor Klausuren nicht mehr "normal" tickt, habe ich zwar auch erfahren, aber im Endeffekt ist mein Mann nach Beendigung des Studiums (und auch schon währenddessen) sehr stolz auf mich, weil er weiß, daß er diesen Driss nicht geschafft/gemacht hätte.

Mein Rat an Atir: sprechen, erklären, den Partner möglichst miteinbeziehen und auch sagen, was man sich vom Studium erhofft bzw. dass das der Weg ist, um später mehr Geld zu verdienen oder eben auch persönlich zufriedener zu sein... man ist während des Studiums schon isoliert genug, da wirkt eine auseinanderbrechende Partnerschaft wie ein "Killer"...
 
Ich bin ab dem Sommersemester eingeschrieben und habe zwei Kinder(2 und 3). Ich möchte auch versuchen alles unter einem Hut zu bringen.
Lg Ina
 
Hmmm, ohne jetzt irgendeinem zu nahe treten zu wollen, finde ich, daß es in einer Partnerschaft nicht darum geht wer "über" wem steht, weder persönlich noch bildungstechnisch...

Da stimme ich dir voll und ganz zu. Trotzdem soll es Männer geben, die ein Problem damit haben, wenn die Frau plötzlich die besserbezahlten Jobs bekommt...

Natürlich finde ich es auch schade, wenn der Partner einen nicht unterstützt oder auch nicht den Sinn einer Studiums-Investition sieht, aber in den allermeisten Fällen unterhalten sich die Partner doch VOR Aufnahme des Studiums über Kosten, Folgen und Belastungen und nicht erst, wenn der Streß einen schon fast lähmt.

Auch wenn man weiß, dass man keine Unterstützung vom Partner erwarten kann, finde ich Demotivation an dieser Stelle absolut daneben. Da mangelt es meiner Meinung nach am Respekt vorm Gegenüber...aber vielleicht interpretiere ich da viel zu viel rein, deshalb halte ich meine Fingerchen jetzt auch still:D

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LG
Lianea
 
und um Linea noch Futter zu geben: Meine Ehe ist geschieden worden und mein Exmann war in psychologischer Behandlung, weil ich mehr als er verdient habe ...

klingt doof, war aber so ... aber das ist schon gaaaanz lange her und passierte in einem Dörfchen im Westerwald ...
 
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