Hausarbeit SS 2014

nachdem ich es niedergeschrieben habe bin ich auf meinen Denkfehler draufgekommen, ich habe immer beide Beschlüsse betrachtet
-> das LG beschäftigt sich wohl nur mit dem letzten - entscheidet diesen - und weist das AG an, den 1. Beschluss ggf zu ändern - oder nicht - je Ergebnis
ich glaub jetzt hab ichs
Ja, man arbeitet sich quasi auf die Entscheidung des LG hin, indem man die Entscheidung des erstinstanzlichen Gerichts innerhalb der sofortigen Beschwerde prüft.
 
@ Raoul:
ich finde auch, dass es praktisch keinen Meinungsstreit etc. gibt.
Zustellung und Verlobungsring sind hier m.E. absolut unstrittig. Beim V-ring gibt's praktisch keine Meinung, die den für unpfändbar hält (in irgendeinem Kommentar ist zwar eine vermerkt, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass die für einen Ring des Ex-Verlobten gilt).
Auch was iPad und Kopfhörer betrifft, hat S ja gar nicht die Pf. der Gegenstände an sich gerügt, sondern dass die Pfändung beim Arbeitgeber erfolgte. Wenn ich mich nur auf die Pfändung bei Dritten beschränke - ohne auf iPad und Kopfhörer direkt einzugehen - dann käm ich grad auf gut 10 Seiten Text...erscheint mir etwas dünn.
 
danke :)
ich war kurz auf dem Irrweg, weil ich dachte ich muss innerhalb der Prüfung auch Stellung nehmen zum 1. Beschluss. Das war aber ganz offensichtlich ein Irrtum von mir, denn das BG weist das AG an, den 1. Beschluss aufzuheben oder zu belassen, je nach Ergebnis
 
wenn ich die möglichen Verletzungen von Verfahrensnormen prüfe, ist es richtig, unnötig oder falsch, wenn ich lehrbuchartig vorgehe, also Pfändung in der rechten Weise, am rechten Ort .... usw; und
darunter immer die jeweilige Norm zitiere oder
einfach nur die § nennen, einen nach dem anderen?
 
Huhu,
ich habe noch eine kurze Frage zum Literaturverzeichnis. Da ich viel über beck-online gearbeitet habe bin ich mir grade unsicher, wie ich richtig zitiere (kopiert aus beck-online)
ZPO § 811 Unpfändbare Sachen Becker Musielak, ZPO
11. Aufl. 2014

Reicht dann Becker, Musielak, ZPO 11. Aufl. 2014
oder wie habt Ihr das geregelt?
 
Musielak, Hans-Joachim (Hrsg.)
Kommentar zur Zivilprozessordnung mi Gerichtsverfassungsgesetz, Buch 8. Zwangsvollstreckung, §§ 704-945b, 11. Aufl., 2014;
zitiert: Musielak/Bearbeiter, § Rn.
 
@ Damerl:
Verlobungsring geb ich dir recht,
Zustellung - hier gibt's genug zu prüfen, bin auf ca 3 Seiten gekommen; da findet sich aug genug an Literatur
iPad und Kopfhörer habe ich durchgeprüft
ich hab die 20 Seiten auf die letzte Zeile ausgefüllt
 
hab's etz ausgedruckt: 17 Seiten (letzte Seite nur noch Ergebnis: B ist zulässig und begründet),
38 Fußnoten, 13 Werke im Literaturverzeichnis...bin mal gespannt, was da raus kommt
 
Glückwunsch an alle, die die HA bestanden haben :) Ich hab sie schon vor einem Jahr bestanden, will aber jetzt endlich mal an der Klausur teilnehmen :confused:
Wer hat die HA denn in diesem Semester gestellt? Für die Klausur ist ja der Prinz als Prüfer angegeben, aber der hat doch im März erst die Klausur gestellt, oder?! Dachte, das geht immer im Wechsel mit dem LS Kubis.
Schade, dass es keine Stoffeingrenzung gibt. Aber ein VU wird ja wohl (leider) diesmal nicht dran kommen^^

Kann man erfahrungsgemäß auch Angaben zum Schwierigkeitsgrad der beiden Klausursteller machen?! Wenn ich an die Durchfallquote der letzten Kubis-Klausur denke, wird mir nämlich ganz schlecht :( Andererseits ist ja auch nicht jede Klausur vom Prinz so "schön" wie die aus März :rolleyes:
 
Zuletzt bearbeitet:
Der "Prinz" ist für das Modul grundsätzlich verantwortlich (steht also immer da), diesmal stellt aber wieder der Lehrstuhl Kubis die Klausur. Und mit der gebotenen Vorsicht dürfen wir wohl erneut mit einer anspruchsvollen Aufgabenstellung rechnen. :(

Insbesondere die Verknüpfung mit den materiell-rechtlichen Problemen macht mir richtig Magenschmerzen. Neben der ZPO müssen wir ja leider auch noch das komplette Schuld- und Sachenrecht auf der Festplatte haben - sonst gehören wir wohl ganz schnell zur größten Gruppe der Klausurteilnehmer (Stichwort: DURCHFALLQUOTE). Und das um 18 Uhr nach einem anstrengenden Arbeitstag. :confused:
 
Danke für die Info @mike_law
Wäre ja auch zu schön, wenn man eine faire und humane Klausur erwarten könnte :-/ Oder zumindest eine angemessene Korrektur. In Anbetracht der hohen Durchfallquote scheint da meiner Meinung nach aber einiges schief zu laufen :-/ Evtl schiebe ich dann doch noch mal...mal schauen. Ich schreibe nämlich einen Tag vorher schon 2 Klausuren, unter anderem Unternehmensrecht I, was ja auch nicht so ohne ist :(
 
Ich habe mich auch schon häufig gefragt, wie die hohe Durchfallquote gerade in diesem Fach zustande kommt. Mein Gedanke dazu: Es ist häufig die erste Klausur an der FernUni von den StExis, die das 2. Mal durchs erste Staatsexamen gefallen sind. Die ganzen anderen Fächer, die man vorher so belegt (BGB I-III, Verfassungsrecht, Verwaltungsrecht, Strafrecht) bekommen sie anerkannt, die Hausarbeit/Klausurzulassung in BGB IV auch, nur eben die Klausur nicht.

Möge sich kein StExi angegriffen fühlen, aber möglicherweise hat die hohe Durchfallquote damit etwas zu tun - die erste Klausur an der Fernuni, gerade der Bachelor wird doch mit einer gewissen Arroganz betrachtet, Zwei-Stunden-Klausuren sind ja lachhaft, auf ZPO im Speziellen und Zivilrecht im Allgemeinen wird - soweit ich gehört habe - auch in Hagen mehr wert gelegt als bei den StEx-Studiengängen.

Mich würde ja die Klausurstatistik "bereinigt" um die Quereinsteiger interessieren. Und solange ich da nix schwarz auf weiß habe gehe ich einfach mal davon aus, dass meine Theorie stimmt, und genauso ent- bzw. angespannt in die Klausur wie in jede andere bisher auch. :)
 
Hm, also ich bin eine solcher StEx-Kanditatin @weekend ;) Und ich kann sagen, dass (zumindest an meiner Uni) sehr viel Wert auf das Zivilrecht gelegt wird/wurde, bei ZPO sieht das allerdings schon etwas anders aus, denn da gibt es an meiner Ex-Uni keine spezielle Klausur zu...
Mir wurde BGB IV auch nicht anerkannt (gleiches gilt für ein paar andere Kommilitonen, die vorher Jura studiert und jetzt den BoL machen, liegt vielleicht an den Scheinen, die man "mitbringt"), ich musste sowohl die Klausurzulassung, sprich die HA mitschreiben sowie eben jetzt an der Klausur teilnehmen. Es ist auch nicht meine erste "Jura-Klausur" an der Fernuni und dennoch muss ich sagen, dass ich den Anspruch in Hagen als nicht soo hoch empfinde wie an "meiner" Ex-Uni...aber da gibt es ja (leider) auch von Uni zu Uni teilweise sehr große Unterschiede, aber dennoch sollte man die Fernuni-Klausuren nicht unterschätzen!! Und davon mal abgesehen gehörte ZPO noch nie zu meinen Lieblingsfächern, genauso wenig wie IPR :eek:
Aber nichtsdestotrotz....da müssen wir nun alle durch und irgendwie wirds auch klappen. Wenn nicht im ersten Anlauf, dann eben hoffentlich im 2. :rolleyes:

Ich wünsche uns allen jedefalls weiterhin viel Erfolg beim Lernen :)
 
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Vorgestern ist sie eingetrudelt. Das ist schon ein Wahnsinn wie lange das dauert.
Im Ergebnis habe ich bestanden, weiß aber nicht, was gefehlt hat.
Nach acht Wochen könnte man eine großzügigere Korrektur schon erwarten, aber weit gefehlt.....
Und dann braucht man sich nicht wundern, wenn 80 % der Prüflinge durchfallen
 
Weiß denn jemand, welche Klausuren Prof. Kubis die letzten Jahre gestellt hat, damit man mal ein bisschen ein Gefühl dafür bekommt, wie seine Klausuren so sind?