Heutige Klausur WS 10/11

So, dann eröffne ich mal das Thema zu heutigen Klausur.

Man, man, man, das war ja mal ne nette Klausur. Nur leider habe ich nicht das Luganer Übereinkommen gesehen, so dass es wohl schwierig werden wird noch 50 Punkte zu erreichen. Habe Anwendbarkeit der EuGVO schön durchgeprüft, für anwendbar erklärt. Dann aber mit Erklärung die Zuständigkeit nicht für eröffnet erklärt, da Beklagter in Dänemark. So, dann habe ich in der Klausur gesessen und gegrübelt... und dann letztlich Art. 4 II EuGVO angewandt, welcher auf den Anhang I der EuGVO verweist und somit auf die ZPO. Habe dann nach ZPO die örtliche, bzw. allgemeine / besondere Zuständigkeit geprüft. MIt dem Ergebnis, dass das LG Münster nicht zuständig ist.

Man, ich bin einfach nicht auf das Luganer Übereinkommen gekommen. Meint ihr, dass man überhaupt ne Chance auf 50 Punkte hat, wenn man so gelöst hat ?
:confused::mad::confused::mad:
 
Mmmmh, also wenn ich die Sache richtig sehe, war noch nicht mal die Anwendbarkeit der EuGVO zu prüfen. Das geht wohl alles über das LugÜ. So ein Mist. Hatte alles drauf, nur nicht den Sonderfall Dänemark und das LugÜ. Naja, selbst schuld.
 
Hmm, ich weiss nicht ob ich jetzt falsch liege, aber gegenüber Dänemark gilt die EUGVO gemäss Staatsvertrag ab dem 1.7.2007, Erwäggrund 21 der EuGVO Fussnote 10.
 
Habe ich auch so, miwi.

Bin über Art. 5 Nr. 3 EuGVO auf Münster gekommen (Art. 5 regelt ja auch örtliche Zustänigkeit).

Hab aber kurz das Verhältnis zum LugÜ erwähnt.

Bei der zweiten Aufgabe habe ich beide miteinander verglichen und kam darauf, das aus Sicht eines dänischen Gerichts Dänemark auch zuständig sein könnte wegen der Wahlmöglichkeit. Keine Ahnung, ob das richtig war.
 
Mmmmh, bin frustriert. Mal eine allgemeine Frage zum BoL. Ich muss wohl ein drittes Mal in die IPR Klausur. Wenn dies der Fall ist, was passiert eigentlich, wenn ich ein drittes mal durchfalle? Gibt es da irgendeine Ausgleichmöglichkeit?
 
Habe auch den Art 5 Nr. 3 geprüft und Münster bejaht.

bei Frage 2 habe ich übrigens bei Art 2 aufgehört und den dänischen Gerichtsstand bejaht, da Wohnsitz des Beklagten.
 
Ich glaube nicht. Aber ich drücke dir ganz doll die Daumen, dass du es schaffst. Falls du falsch gelegen hast diesmal, kriegst du vielleicht den Rest als Folgefehler angerechnet.
 
Bei Frage 2 bin ich auch noch auf Art. 5 LugÜ eingegangen, um alles zu vergleichen. Ich war mir allerdings nicht sicher, was in Dänemark vorrangig ist. LugÜ oder EuGVO? Hab das dann offen gelassen, da aus Sicht des dänischen Gerichts auf jeden Fall die Zuständigkeit in Dänemark liegt.
 
Ich habe argumentiert, wenn ein dänisches Gericht nach Artikel 2 zuständig ist. Und das prüfende Gericht ein dänisches ist, Art 5 nicht mehr geprüft werden muss. habe hier mit Erwäggrund 11 formuliert, dass die Zuständigkeit sich nach dem Wohnsitz des Betroffenen richten solle. Ich meine das dänische Gericht hat ja nach Art2 seine Zuständigkeit bejaht, eine weitere Prüfung ist dann nicht notwendig.
 
Ich denk, dass ich das beim dritten Mal schaffe, ist nur ärgerlich, weil ich mich bei der ersten Klausur im Sachverhalt verlesen habe und nun nicht das LugÜ auf dem Schirm hatte. Dänemark war, obwohl das unglaublich klingen mag, meine Lücke. Um so ärgerlicher, da ich auch überlegt hatte, IPR als Bachelorseminar zu wählen. Beim IPR-Mentoriat war ich einer von den besten... Das warf nicht wahr sein. Sorry, wenn ich mich hier ausheule...
 
Ich glaube, dass das mit dem LugÜ dein geringstes Problem diesmal war. Der Schwerpunkt lag auf der EuGVO, denke ich. Erstmal abwarten, wie es ausfällt und Kopf hoch.
 
Ich habe die EUGVO geprüft und auch weiter angewendet, wegen Fußnote 9 von Erwägungsgrund 21 der EUGVO, weil sich mit diesen anderen Abkommen ab 2007 der Inhalt der EUGVO zwischen der EG und Dänemark erstreckt. Weiterhin habe ich eine Zuständigkeit des LG Münster nach Art. 5 Nr. 3 EUGVO festgestellt leider aus Zeitmangel mit einer sehr knappen Begründung (unerlaubte Handlung nach Rom II-VO). Art. 5 Nr. 1 lit b) 1. Spiegelstr. EUGVO habe ich auch bejaht, weil der Vertragsschließende N ( N mit S) zufällig auch in NRW ansässig ist.
 
also ich bin dann auch nach der verneinung der eugvo in die zpo übergegegangen...Art. 5 eugvo geht doch auch nicht oder..es heißt doch eine person, die ihren wohnsitz in einem mitgliedstaat hat kann in einem anderen mitgliedstaat...dänemark ist doch gerade kein mitgliedstaat...war da nicht noch so was wie eugvo verdrängt lugü oder hab ich da was verwechselt...
 
also ich bin dann auch nach der verneinung der eugvo in die zpo übergegegangen...Art. 5 eugvo geht doch auch nicht oder..es heißt doch eine person, die ihren wohnsitz in einem mitgliedstaat hat kann in einem anderen mitgliedstaat...dänemark ist doch gerade kein mitgliedstaat...war da nicht noch so was wie eugvo verdrängt lugü oder hab ich da was verwechselt...

Also Dänemark ist zwar kein Mitgliedsstaat, aber gegenüber Dänemark gilt die EUGVO gemäss Staatsvertrag ab dem 1.7.2007, siehe Erwäggrund 21 der EuGVO Fussnote 10.
 
also ich hab die 15. auflage, da steht beim erwäggrund 21 dass dänemark die verordnung nicht annimmt und dann trotzdem...versteh gar nix mehr...d.h. heißt dann zpo war falsch oder wie
 
Ich fand die Klausur echt unfair. Es kann doch nicht sein dass das Bestehen oder Nichtbestehen davon abhängt ob man die Fußnote gesehen hat. Finde das unangemessen.
 
meinst du dass das entscheidet ob oder nicht..weil eigentlich ist es ja der schlussteil der dann falsch ist auch wenns dafür die meisten punkte gibt bis dahin müsste alles gewertet werden...
 
wenn man nach der alten dpo studiert müsste das noch möglich sein oder?
Die Übergangsregelung lautet, dass eine mündliche Ergänzungsprüfung (Fernunibegriff dafür) nur geht wenn man vor dem Zeitpunkt der Änderung der Prüfungsordnung (Abschaffung der mündlichen Ergänzungsprüfung) die Klausur schon mal mitgeschrieben und nicht bestanden hatte. Ist der erste Klausurversuch nach der Änderung der Prüfungsordnung gibt es keine Möglichkeit der mündlichen Ergänzungsprüfung nach dreimaligem Durchfallen durch eine Klausur.
Siehe § 26 Studien- und Prüfungsordnung ReWi http://www.fernuni-hagen.de/imperia/md/content/rewi/po_llb_stand_08102010.pdf
 
Mmmmh, bin frustriert. Mal eine allgemeine Frage zum BoL. Ich muss wohl ein drittes Mal in die IPR Klausur. Wenn dies
der Fall ist, was passiert eigentlich, wenn ich ein drittes mal durchfalle? Gibt es da irgendeine Ausgleichmöglichkeit?
Im BoL gibt es laut Prüfungsordnung nur Ausgleichsregelungen für die WiWi-Module sowie für die Module BGB I, II, III und IV sowie für die Wahlmodule. Siehe Studien- und Prüfungsordnung ReWi § 14 http://www.fernuni-hagen.de/imperia/md/content/rewi/po_llb_stand_08102010.pdf
In allen anderen Modulen ist nach dem dritten Durchfallen Schluss mit dem Studium BoL.
 
@ Rennschnecke:

Sehe ich das richtig, dass die jetzige Prüfungsordnung am 08.10.2010 in Kraft getreten ist? Ich habe den ersten Versuch nämlich im letzten Semester geschrieben, sprich September 2010. Das hieße, dass ich unter die Übergangsvorschrift falle, oder sehe ich das falsch? Diejenige davor hatte noch eine mündliche Nachprüfung?

Gibt es ebenfalls einen Link zu der Prüfungsordnung, die davor galt?
 
Habe die Prüfungsordnung vom 11.09.2008 nun eingesehen. In dieser ist die zusätzliche mündliche Augleichsprüfung leider auch schon gestrichen, d.h. es gibt auch für mich keine, da ich den ersten Versuch ja im September 2010 unternommen habe.

Naja, evtl. rricht es ja doch noch füt 50 Punkte, glaube es aber nicht. Aber so wie ich das sehe, hat jeder irgendetwas anderes geprüft. Eine richtig eindeutige Lösung hat noch niemand hier vorgetragen. Der eine hat die EuGVO durchgeprüft, der andere das LuGÜ, ich habe die EuGVO und dann die ZPO geprüft. Naja.

Sollte es bei mir bei diesem zweiten Versuch nochmals nicht geklappt haben, muss ich eben ein drittes Mal rein. Das wird schon. Die Klausur beim dritten Versuch korrigieren ja zwei Prüfer. Vielleicht drücken die ja auch ein Auge zu... ;o)

Jetzt heisst es erst mal hoffen und auf dei Ergebnisse warten...wünsche uns allen viel Glück, welches man bei dieser Klausur wohl wirklich gebrauchen kann.
 
@ 1980 Danke für das posten der Klausur. Leider kann ich en Link nicht öffnen. Kannst Du die Klausur vielleicht irgendwie anders einstellen?

Zum mündlichen Versuch: In der PO vom 11.09.2008 steht in § 25 folgendes:

"Für rechtswissenschaftliche Module, in denen bereits eine Prüfungsleistung vor Wintersemester 2008/2009 versucht worden ist, besteht weiterhin die Möglichkeit der mündlichen Ergänzungsprüfung gem. § 14 ..."
 
@1980: Ich drücke Dir die Daumen. Der Gutachtenstil ist in ReWi-Klausuren viel wichtiger wie das inhaltliche Geschreibsel. Ist der Gutachtenstil falsch, aber inhaltlich alles richtig ist man gnadenlos durchgefallen. Ist der Gutachtenstil korrekt, aber inhaltlich ist man anderer Auffassung oder hat nicht alle relevanten Paragraphen aber insgesamt passt es einigermaßen hat man eine gute Chance bestanden zu haben.
 
hallo leute

weiß jemand wann es ergebnisse gibt....
und hab ihr auch probleme in eure persönlichen prüfungsergenisse einzusehen ich hab immer wieder das certifikat runtergeladen aber es geht nicht
 
Hi, hast dun vielleicht Firefox 4.0, das funktioniert nicht, dann müsstest du eine niedrigere Version downloaden und das Zertifkat neu instalieren.
 
Ich hab auch bestanden. mit ner 3,7.....
so wirklich freuen kann ich mich nicht....
war in dem Mentoriat in Hagen und hab mich an das gehalten was wir da so gemacht haben.
und dann ne 3,7 :-(
werde mal Klausureinsichtnehmen und mir das mal ganz dezidiert ansehen.
Aber gut, das war Schein nr. 15. Also kann ich ins Seminar im nächsten Semester :))))
 
habe auch bestanden, aber mit 3,3... bin überrascht und enttaüscht. Das Gefühl nach der Klausur war richtig gut, hab deswegen ein gutes Ergebnis erwartet... Werde unbedingt Klausureinsicht nehmen.
 
Hallo Leute!
Ersteinmal Gratulation an alle, die bestanden haben! :)
Ich habe leider nicht bestanden und bin deswegen auch etwas irritiert, da ich nach der Klausur ein gutes Gefühl hatte und mir beim besten Willen keine materiell-rechtlichen Fehler unterlaufen sein konnten....die Klausur hatte ein angemessenes Niveau.
Ich bin relativ neu an der Fernuni, hab vorher in München Jura studiert. Könnte mir jemand vielleicht ein paar Klausurtipps geben? Worauf wird an der Fernuni wert gelegt? Neben dem Gutachtenstil sollte auch auf das materielle Recht wert gelegt werden. Wir studieren schließlich Jura und machen keinen Kurs im Gutachtenstil.
Ich habe das Gefühl, dass hier oftmals nach Gutdünken bewertet wird, die Korrekturen sind ohne Anmerkungen versehen, die Studienberatung ist mehr als schlecht. Das darf an einer Universität einfach nicht sein, da der Student sich an irgendwas orientieren muss.
Ich habe keine Lust auf ein weiteres Glücksroulette.
Gerade die Klausurkorrekturen sind mehr als mangelhaft. Keine Anmerkungen, nur eine Unterschrift. Ich finde das unangemessen und unprofessionell.
Die Klausuren bei denen ich ein schlechtes Gefühl hatte, habe ich bestanden, die IPR Klausur eben nicht. Ich bin etwas irritiert und habe lauter Fragezeichen im Kopf.
Wäre super lieb, wenn mir die alten Hasen hier ein wenig weiterhelfen könnten! :)

Ich danke Euch
 
Ich habe einmal eine Klausurkorrektur angekuckt und dies dann mangels feststellbaren Nutzen nie wieder gemacht. Da waren nur zwei Anmerkungen und kein Hinweis darauf, was falsch war.
Aber bisher haben meine Noten (fast immer) schon mit meinem Gefühl zusammengepasst. Wenn nicht klar war, was sie hören wollten, dann ist das schon schwieriger einzuschätzen. Aber z.B. bei dieser Klausur hier, habe ich auf um die 80 Prozent gehofft. Ich wusste nicht so Recht, was ich bei der 2. Aufgabe großartig hätte schreiben sollen, so dass der Teil echt kurz wurde. Dafür hatte ich beim ersten Teil ein gutes Gefühl. Ich hatte jetzt dementsprechend 78 Punkte.
Also, wenn ich im Nachhinein die Lösung einer Klausur gesehen habe, war mir immer klar, wie es zu der Note kam. Nur bei Arbeitsrecht weiß ich nicht, wie es zu der 4,0 kam. Da habe ich aber auch nicht weiter nachgekuckt.

Ich habe bisher einen Schnitt von ca. 2,5 (damit ihr selbst den Wert meiner Infos für euch einschätzen könnt, wenn man einen einser Schnitt anstrebt, sind meine Ausführungen nämlich irrelevant). Ich schreibe jedes kleine Detail hin und halte mich exakt an den Gutachtenstil (soweit ich es jedenfalls einschätzen kann).

Was mir aufgefallen ist, ist dass eine gute Note eher drin ist, wenn die Klausur schwer ist. Bei den leichten spielen die Details eine größere Rolle, bei den schweren kann man mit dem Zeigen, dass man das große Ganze verstanden hat, punkten.

Zur Vorbereitung auf diese Klausur habe ich mir sämtliche Klausurbesprechungen angekuckt und allgemeine Hinweise mitgeschrieben, die Schemata genauestens auswendig gelernt und bin sämtliche möglichen autonomen Definitionen, die mir eingefallen sind durchgegangen (z.B. unerlaubte Handlung).

Die Lehrstuhlhinweise sollte man sich eh sehr zu Herzen nehmen. Bei dieser Klausur z.B. stand ja im Studienservice zusammengefasst, was bei der Veranstaltung in Hagen als prüfungsrelevant angegeben wurde. Hat ja gestimmt.

Ich weiß jetzt nicht, ob euch das jetzt wirklich weiterhilft, aber ich habe es versucht.

Ich drücke euch jedenfalls die Daumen entweder für eine Nachkorrektur oder für die Wiederholungsklausur!

LG
Aqamdax
 
Also, ich habe nach der Klausur auch ein ziemlich gutes Gefühl gehabt. Ich hatte auch noch genau das gelernt, was zusammengefasst im Studienservice stand gelernt bzw. wiederholt. Habe alle vorherigen Klausuren und EAs geprüft und laut Videobesprechung immer genau das richtige geprüft. Bin aber jetzt trotzdem durchgefallen. Ich habe einen Antrag auf Klausureinsicht gestellt. Bis ich aber die Klausur habe, dauert das bestimmt noch lange, wenn ich bedenke, dass ich Arbeitsrecht (wo ich aber bestanden habe) immer noch nicht habe. Ich habe wie bei Efken genau in den Klausuren, bei denen ich ein schlechtes Gefühl hatte eine gute Note und in Arbeitsrecht (4,0) und IPR (5,0) sau schlechte Noten bzw. bin durchgefallen. Bin mal echt gespannt, wie sie korrigiert wurden. Das mit IPR hat mich echt runtergezogen. Hatte im Oktober an der FernUni angefangen, nachdem ich in Heidelberg durchs Examen gerasselt bin. Es kommt mir wieder wie ein derber Rückschlag vor. Es kostet mich echt Kraft und Nerven wieder motiviert weiter zu lernen. Für manche von euch mag es lächerlich klingeln wegen einer Klausur so rum zumachen. aber diejenigen, die auch durch Examen gefallen sind verstehen mich bestimmt eher ;)

Ich bin sehr enttäuscht....
 
Das kann ich absolut nachvollziehen!!!!
Es kann einfach nicht sein, dass man sich an die Richtlinien hält (soweit solche überhaupt vorhanden sind), EA´s schreibt, lernt, deckungsgleich mit der Lösungsskizze schreibt usw. damit es dann heißt, dass man nicht bestanden hat.
Ich verstehe das gesamte Korrektursystem nicht. Ich kann keine Systematik erkennen und halte es für intransparent.

Langsam ist man es einfach leid....
 
Ich werde jetzt auch Klausureinsicht nehmen....
Was muss ich eigentlich unter den Punkt "KlausurNr." eingeben? Die Nummer des Moduls (also 55110)?

Danke!!!!!
 
Ich kann Efken nur Beipflichten.
Habe dieses Semester Strafrecht im Dritten Anlauf bestanden mit knapp über 50 Punkten.
Die Mentoren aus den STZ haben sich die ersten beiden Arbeiten angesehen und diese bei grundlegend als besser angesehen wie die Bewertung des Lehrstuhles war. Teilweise verstanden die auch die Kommentare nicht die an der Seite dranstanden oder fanden diese kleinlich. Ein Mentor hat, der selbst an eíner Uni korregiert hat dies einer Kollegin dort gezeigt, auch die hätte eine durchgefallene Arbeit von 40 Pkt. mit um die 60 Pkt. bewertet.
Beide Mentoren meinten, ich hätte das Thema drauf und durchdrungen....
Als ich dann bei einer Veranstaltung des Lehrstuhles eine Mitarbeiterin dieses Lehrstuhles auf meine Arbeiten ansprach, hat diese sich die zweite durchgefallene Klausur nochmal angesehen. Sie schrieb mir darauf hin, dass ich ja die Probleme erkannt habe, Gutachtenstil gut sei, Struktur gut sei und man sehe, dass ich das Thema beherrsche. ICh hätte nur die Streitpunkte mehr auswälzen müssen und einige zwei Fehler nicht machen sollen.
Ach ja und beim dritten mal würde es bestimmt klappen....
Danach hab ich mich nur noch veräppelt gefühlt.
Ein Korrektor meinte nur, die FU würde, um nicht als Hochschul_VHS gelten zu wollen, extrem strenge Maßstäbe zum Teil anlegen.

Ich kann jedem nur durchhalten empfehlen :)
 
Das tut mir echt leid, dass ihr so schlechte Erfahrungen gemacht habt. Wenn ihr da grundsätzlichen Klärungsbedarf seht, dann wendet euch doch mal allgemein an das Prüfungsamt. Wenn es gehäuft Probleme gibt, dann machen sie vielleicht die Prüfungsanforderungen irgendwann transparenter.
Den Ruf des Studiums könnte man ja vielleicht auch dadurch heben, dass weder Fälle aus Hemmer-Fallsammlungen noch Klausuren früherer Semester oder alte oder nur leicht abgewandelte Einsendeaufgaben gestellt werden.

Ich weiß, das ist jetzt im Moment kein Trost für euch. Habe allerdings diese Beschwerden schon öfter gehört, so dass es vielleicht mal an der Zeit wäre, sich da um eine Lösung zu bemühen.

@Efken: Steht die Klausurnummer nicht im Prüfungskonto?

LG
Aqamdax
 
Um es vorweg zu nehmen, ich habe auch nicht bestanden. Dies muss sich meiner Meinung nach ändern. Vor allem wenn man bedenkt, dass hier von 103 die Mitgeschrieben haben 77 durchgefallen sind. Das hat mittlerweile nichts mit der Bewertung einer fachlichen Leistung zu tun. Anstatt sich dauernd zu überlegen wo bei uns Studierenden der Fehler lag sollten wir vielleicht geschlossen beim Professor selbst oder beim Dekan das Thema ansprechen.Sonst ändert sich nichts. Mit einer Korrektur hat dieses Ergebnis nichts mehr zu tun. Ich erwarte wie ich denke jeder von euch, dass bei einer solchen Durchfallquote überprüft wird was hier schief gelaufen ist.

Ich würde mich freuen wenn ihr euch hier in den nächsten Tagen meldet damit wir besprechen können, was man gegen solche Ergebnisse tun kann.
 
bestanden. Was hat mich dieses Fach Nerven gekostet. Nie wieder.
@ diejenigen, die nochmal ranmüssen: Nicht aufgeben. Ich habe in diesem Studiengang auch Klausuren mehrmals schreiben müssen. Und hätte manchmal am liebsten alle Unterlagen verbrannt. Weil ich sauer war. Weil ich einfach nicht mehr konnte. In diesem Sinne: durchhalten.
Alles Gute, C
 
Ja die meisten müssen während dieses Studiums mal eine Klausur wiederholen, aber eine Durchfallquote von 75 % zeigt, dass es eindeutig an der Klausur gelegen hat und nicht daran dass die Studenten zu schlecht vorbereitet waren. Ich finde die Klausur war unangemessen für eine Bachelor-Klausur und dürfte nicht gewertet werden.
 
Hi Leute!

Habe in den Präsenzveranstaltungen feststellen können, dass relativ viele BoL'er in Hagen sich schon einmal am Staatsexamen versucht haben. Und viele waren bei den Klausuren in Hagen überrascht, dass es keinen allzu großen Unterschied zum Niveau der Examensklausuren gibt. Der wesentliche Unterschied ist wohl, soweit ich es beurteilen kann, dass die Darstellung von Meinungsstreiten nicht in der epischen Breite des Staatsexamens verlangt wird, aber das war's dann auch schon.

Ich finde das gut. Ich studiere ja nicht zum Spaß, sondern will ein Studium das mich fordert und das im Ergebnis dem verstaubten Staatsexamen um nichts nachsteht. Dementsprechend muss dann auch das Klausurniveau sein. Der Bachelor soll ja kein Notnagel sein, weil's mit dem Staatsexamen nicht geklappt hat. Sondern in diesem Fall für die Betroffenen 'ne glückliche zweite Chance auf gleichem Niveau.

Hatte auch schon einige wenige Klausuren, die nicht bestanden oder nur ausreichend ausgefallen sind. Und natürlich lag's niemals an mir sondern immer am Lehrstuhl;-) Entweder war die Klausur einfach gemein oder eben der Korrektor. Ist doch klar...
Ist natürlich Quatsch! Mit ein wenig Abstand von der Sache lag's natürlich immer an mir. Ich sag nur das Stichwort Oberflächlichkeit. Oder halt auch mal an der Fragestellung vorbei.

Aber das gehört halt dazu. Aus Fehlern kann man lernen.

Tut mir leid für alle, die es diesmal nicht geschafft haben! Ich drück allen ganz fest die Daumen für nächstes Semester!

Allen anderen, meinen Glückwunsch - das muss doch gefeiert werden! :trink:

Viele Grüße,
Garfield the cat
 
Ich habe einmal eine Klausurkorrektur angekuckt und dies dann mangels feststellbaren Nutzen nie wieder gemacht. Da waren nur zwei Anmerkungen und kein Hinweis darauf, was falsch war.

Das ist von LS zu LS unterschiedlich. So pauschal würde ich das nicht sagen. In IPR waren bei meiner Klausur sehr viele Anmerkungen. Es gibt aber LS die sind wirklich diesbezüglich sehr schlecht, auch was Lösungsskizzen betrifft. Der LS von IPR bietet immer eine Lösungsskizze an und bespricht dies auch öffentlich. Ich würde ihn hier rausnehmen! Ich empfehle jedem sich die Klausur anzuschauen und wenn man denkt man wurde ungerecht behandelt sollte man Widerspruch einlegen. Den Widerspruch muss man dann aber auch vernünftig begründen, d.h. man muss sehr deutlich sagen, wieso die Klausur falsch bewertet wurde. Ich teile hier die Meinung von Aqamdax nicht!



Zur Vorbereitung auf diese Klausur habe ich mir sämtliche Klausurbesprechungen angekuckt und allgemeine Hinweise mitgeschrieben, die Schemata genauestens auswendig gelernt und bin sämtliche möglichen autonomen Definitionen, die mir eingefallen sind durchgegangen (z.B. unerlaubte Handlung in der EuGVO mithilfe der ROM-II).

Die Lehrstuhlhinweise sollte man sich eh sehr zu Herzen nehmen. Bei dieser Klausur z.B. stand ja im Studienservice zusammengefasst, was bei der Veranstaltung in Hagen als prüfungsrelevant angegeben wurde. Hat ja gestimmt.

Im Endeffekt legt der LS hier sehr viel Wert auf Details. Ich denke aber eine Durchfallquote von 75% ist schon viel. Aber grundsätzlich stimme ich Garfield zu, dass man vor allem die Schuld bei sich selbst suchen sollte. Ich denke in der Videobesprechung wird vom LS immer klar gesagt an was es lag und welche Fehler gemacht wurden. Danach kann man sich immer noch beschweren, wobei ich denke, dass dies nix bringt, weil bei so einer Durchfallquote schon recht "wohlwollend " korrigiert wurde. Die letzte Klausur fand ich z.B. sehr einfach, es kam genau das was im Skript war. Ich hab mich da nur gewundert, dass auch durch eine einfache Klausur über 40% durchfallen. Ich denke, wenn man dann eine anspruchsvollere Klausur stellt, kann eine Durchfallquote in dieser Größenordnung zustandekommen. Vor Jahren sind einmal 60% durchgefallen, aber ehrlich gesagt war die Klausur nicht schwer, es lag aber an dem Verständnis der Studenten.
Ich wundere mich auch, dass Leute die schon Jura studiert haben sich hier über den Gutachtenstil auslassen. Es wird zwar hier vom LS sehr großen Wert auf den Gutachtenstil gelegt aber wenn eine Klausur am Thema vorbei geht hilft einem ein guter Gutachtenstil auch nicht. Es gibt hier allerdings auch andere Meinungen dazu. Das kann von Fach zu Fach verschieden sein und liegt auch am Korrektor.
Zum Thema Studienberatung: Ehrlich gesagt hab ich die letzten sechs Jahre hier keine gebraucht. Wenn man sich ein wenig selbst organisiert und ein wenig die Informationen liest die einem zur Verfügung stehen ,ist es nicht erforderlich. Aber da kann man natürlich auch anderer Meinung sein.
Ein Glücksspiel ist es eigentlich auch nicht, weil wenn man sich vernünftig und richtig vorbereitet, besteht man in der Regel zu 90 %. Da wo ich bisher durchgefallen bin, lag es auch nicht am LS sondern nur an mir, obwohl teilweise über 50% durchgefallen sind. Ich will damit sagen, dass man sich selbst hinterfragen sollte, wieso man nicht in der Lage war eine anspruchsvolle Klausur zu bestehen. In der Regel, so ging es mir bisher, wird man dann bei dem Punkt landen, dass man sich zu oberflächlich auf die Klausur vorbereitet hat, bzw. manche Dinge nicht verstanden hat. Da sollte man dann ansetzen und weniger beim LS.
 
..ich habe noch nie solche Durchfallquote(!) erlebt :eek: , auch nicht mal im Jurastudium auf Staatsexamen.

Aber auch solche Kommentare bzgl des Widerspruchs, wie im Moodle zur aktuelen Klausur:
"Der guten Ordnung halber weisen wir darauf hin, dass im Falle der Erhebung eines förmlichen Widerspruchs eine Verschlechterung der vergebenen Punktzahl oder Note rechtlich zulässig ist."

..nach sowas überlege ich mir mehrmals, ob ich Widerspruch einlegen soll oder nicht:rolleyes:
 
Das sehe ich anders. Grundsätzlich gilt für die Anfechtung (bzw. Widerspruchsverfahren) von Prüfungsergebnissen ja das Verbot der "reformatio in peius" (Verschlechterungsverbot: man darf nach der Anfechtung nicht noch schlechter gestellt werden als vorher).

"In besonderen Fällen ist die Verböserung im Widerspruchsverfahren gänzlich ausgeschlossen,
z. B. im Prüfungsrecht vor dem Hintergrund der zu wahrenden Chancengleichheit und mit
Blick auf die Garantie effektiven Rechtsschutzes. Im Falle eines Widerspruchs gegen die Bewertung
einer Abiturprüfung bedeutet dies etwa, dass der Schüler auf jeden Fall die ihm bereits
erteilte Note behält, auch wenn aus Sicht der Widerspruchsbehörde eine schlechtere Note
erteilt werden muss." (Arbeitsgruppe Ausbildung ÖR I - Justizministerium des Landes Nordrhein-Westfalen)


Wer weiss, idF gilt bestimmt mal wieder eine Ausnahme der Ausnahme m.M.
 
na und das sehe ich komplett anders, denn ich habe ziemlich oft im jurastudium erlebt, auch am eigenen leib, dass diverse lehrstühle durchaus nicht davor zurückschrecken, bis dato unerkannte oder nicht aufgefallene sachen bzw. fehler in die zweite überprüfung miteinzubeziehen und deshalb eine klausur dann eben auch mal schlechter zu bewerten als die erste korrektur! natürlich muss die dann auch begründet sein, aber grundsätzlich geht das immer! und damit muss man dann eben auch rechnen, wenn man einen widerspruch einlegt!
 
Hallo!

@steffen-jena: Stimmt alles, was du sagst. Aber dass 75% Klausur nicht bestehen...-das habe ich noch nicht gesehen. Ehrlich gesagt, auch noch nie gehört.
Das war meine letzte juristische Klausur an der Uni Hagen, aber auch hier hab ich noch nie solche Durchfallquote erlebt...:rolleyes:

@GaiusArminus: Scnön wäre es, wenn du mit dem Verschlechterungsverbot Recht hättest. Steht es denn irgendwo fest geschrieben?
 
@Lexx: Die Reformatio in Peius ist ein höchst umstrittenes und nicht normiertes Institut. Dennoch gilt es nach ghM. Im Rahmen eines Widespruchsverfahrens hinsichtlich einer Prüfung, besteht die Möglichkeit eine erneute Durchsicht der Klausuren durch die Korrektoren zu erzwingen. Die Frist für ein derartiges Verfahren beträgt 1 Monat ab Zustellung des Prüfungsbescheids. Im Rahmen dieses Verfahrens besteht die Möglichkeit, Korrektoren auf Ungereimtheiten in der Bewertung oder Bewertungsfehler hinzuweisen, um außergerichtlich eine Anhebung der Punktzahl zu erreichen.

Zwar ist juristisch eine reformatio in peius nicht (nach allen Meinungen!!!) ausgeschlossen, findet in der Praxis der Prüfungsämter aber nicht statt. Sagen wir es mit anderen Worten. Hat ein Korrektor bzw. ein Lehrstuhl "nichts zu verbergen" und erwartet daher keine Widerspruchsflut, so wird er von einer "Verböserung" absehen. Dies ist auch gängige Praxis. Man kann sich seinen Teil betreffend der Aussage des Lehrstuhls also denken...

Falls es Dich interessiert:

Kingreen, Thorsten (2003):
Zur Zulässigkeit der reformatio in peius im Prüfungsrecht, in DÖV (56), S. 1 – 9
Schlette, Volker (2002):
Prüfungsrechtliche Verbesserungsklage und reformatio in peius, in DÖV (55), S. 816 – 819
Zimmerling, Wolfgang / Brehm, Robert G (2004b):
Der vorläufige Rechtsschutz im Prüfungsrecht, in:NVwZ (23), S. 651 – 656

Brehm, Robert (2003):
Der Mensch ist eben auch als Prüfer einzigartig. Zu den Anforderungen an die Neubewertung von Prüfungsarbeiten, in:NJW (56), S. 2808 – 2810
Zimmerling, Wolfgang / Brehm, Robert G. (2001):
Prüfungsrecht, 2. Auflage, Köln u. a.
Zimmerling, Wolfgang / Brehm, Robert G. (2004a):
Der Prüfungsprozess, Köln u. a.
 
da muss ich dir beipflichten; so ne durchfallquote hatte ich auch noch nicht; die höchste war mal bei 65 %, was allerdings auch nicht wirklich toll ist!
 
Was setzt ihr euch so intensiv mit dem Verschlechterungsverbot auseinander. Könnte - im Ergebnis - doch nur einschlägig sein, wenn man bestanden hat und (trotzdem) Widerspruch einlegt zur Notenverbesserung (oder übersehe ich da etwas :confused:).

Den obigen Empfehlungen zur Teilnahme an von der Fachschaft organisierten Klausurvorbereitungen mit beim LS tätigen Dozenten kann ich nur beipflichten (besser geht's nicht...). Weil ich meinte, dass die Teilnahme daran in diesem Modul für mich sehr sinnvoll/hilfreich war, hatte ich eine Zsf. der letzten Klausurvorbereitung hier für die Nichtteilnehmer wiedergegeben.

Bis zur Klausurvorbereitung hatte ich allerdings wenig in diesem Modul gemacht, nur das nötigste, also eine EA. Im Ergebnis bin ich den 8 SWS folglich auch nicht "gerecht worden", habe im Vergleich mit anderen Modulen hier weniger gearbeitet, quasi erst ab der Klausurvorbereitung [die entsprechend hilfreich für mich war] und dann (nur) das, was wesentlich war => d.h. Ergebnis der Klausurvorbereitung in Verbindung mit den streams der Klausurbesprechungen von und mit dem Prinzen (die sind allerdings krass/amüsant, wenn man auf schwarze Witze steht :rolleyes:).

Die Durchfallquote hat mich sehr überrascht; die Klausur selbst fand ich - im Vergleich zu älteren Klausuren dieses Moduls - leicht. Mit einer 3,0 war ich dann etwas enttäuscht, angesichts der investierten Zeit fand ich die Benotung jedoch akzeptabel. Fraglich ist für mich, ob ich die 2. Aufgabe mit 20 Punkten richtig gelöst habe. Jedenfalls habe ich einen Klausur-Scan angefordert zum Nachvollziehen.

Aus meiner Sicht bleibt für alle Wiederholer bzw. Neuzugänge festzuhalten, dass
1) der LS offenbar extrem pedantisch ist, was
a) Details
b) Rechtschreibung und Grammatik (kein Witz, das sagt er in seinen Besprechungen und es gibt Punktabzüge bei grobem Unverstand)
c) Gutachtenstil
d) Schemata betrifft
2) man an der Klausurvorbereitung der Fachschaft teilnehmen sollte
3) man sich - wie eigentlich immer - aufmerksam die Video-Klausurbesprechungen reinziehen sollte, nachdem man die Lösung selbst einmal (zumindest gedanklich) umrissen hat.

MMojo
 
@MMojo

es ist schon richtig was du sagst. Ich hatte mir auch deine netterweise ins Netz gestellte Zusammenfassung (war sogar sehr dankbar ;) )nochmal genauestens angeschaut und all das gemacht, was man zur Klausurvorbereitung machen könnte. Ich habe mich wirklich intensiv mit IPR auseinandergesetzt. Vielleicht war es auch zuuu viel..keine Ahnung. Ich für mich persönlich weiß, dass ich zur KlausurVORBEREITUNG nicht mehr hätte tun können. Vielleicht habe ich einfach während der Klausur richtigen Mist gebaut, der mir aber nicht einfallen will. Ich muss einfach auf die Besprechung warten und schauen was ich NICHT gemacht habe. Es lässt mich irgendwie nicht in Ruhe. Ich weiß es ist nur eine Klausur aber wenn man genau weiß, dass man viel dafür gemacht hat und dann sowas rauskommt, dann ärgert man sich umsomehr.
 
Hallo an Alle.
Wollt ihr hier nur diskutieren oder auch etwas unternehmen?
Ich habe bereits einen Vorschlag gemacht, sich mit dem Lehstuhl bzw. Professor und dem Dekan in Verbindung zu setzen. Ich dachte eigentlich das von euch Vorschläge kommen wie wir weiter Verfahren sollen.
Wie gesagt meiner Meinung nach lohnt es sich bei einer solchen Durchfallquote nicht mehr alle Fehler bei sich zu suchen.
 
@pirros:
ich bin dabei. Ich denke allerdings, dass man dieses dann mittels e-mail verteiler diskutieren sollte. Willst du das übernehmen? dann sende ich dir als pm meine e-mail.
 
Habe auch bestanden. Deswegen verkaufe ich nun meine Gesetzestexte und Fallbücher. Haben mir geholfen, die Klausur erfolgreich abzuschließen.
Wenn ihr Interesse haben solltet, dann schaut mal im "Markt" nach.

Aber die Durchfallquote ist echt krass!!! Bin auch mal gespannt auf die Klausurbesprechung...
 
Ich kann mich Cecilia nur anschließen! Es kann nicht sein, dass 77 von 103 Personen an der Klausur "vorbeigeschrieben" haben oder sonst irgendwas falsch verstanden haben.
Wer Jura studiert hat lange Lernzeiten hinter sich und kennt die Anforderungen.
Eine solche Durchfallquote finde ich persönlich einfach nicht mehr nachvollziehbar.

Der große Unterschied zum Staatsexamen ist, dass man hier an der Uni 2stündige und keine 5stündigen Klausuren schreibt - man kann in einer 2stündigen Klausur wohl kaum ein examensrelevantes Niveau schaffen.
Da ist man mehr mit der Einhaltung des Gutachtenstils beschäftigt.
Man kann nicht Vollständigkeit, die Einhaltung des Gutachtenstils und eine komplett richtige materiell-rechtliche Klausur in 2 Stunden schreiben. Eine Sache wird in der Kürze der Zeit immer leiden...
Mit einer Angleichung des Bachelors an das Staatsexamenniveau hat das hier nichts zu tun.

In einer Klausur durchzufallen ist normal, das kann passieren. Als Student macht man Fehler.
Allerdings muss alles immer nach fairen Maßstäben beurteilt werden - das Korrektursystem muss nachvollziehbar und transparent sein.
Das vermisse ich einfach hier.
 
Ich stimme Efken da voll zu was die Anforderungen angeht und es ist mir auch völlig unverständlich wie man auf so eine Durchfallquote kommt.
 
Es gab schon Klausuren an der FernUni die hochkorrigiert wurden. Z.B. beim Internen Rechnungswesen. Die Durchfallerqoute lag dann letztendlich bei ca. 40 %. Ohne das Aufwerten wäre sie einiges höher gewesen. Also scheinen die Professoren da einen Spielraum zu haben. So konnten sich auch die Leute die bestanden haben verbessern.
 
Ich wäre für den Lösungsweg, wie von Cecelia beschrieben... Wenn es darum geht, dass alle Klausuren hochkorrigiert werden sollen, dann bin ich dabei.

Aber die Klausur nochmals zu schreiben...dies will ich nicht.
 
@ MMojo: Wenn man die inzwischen wohl schon berüchtigte Fußnote gesehen hat, war die Klausur tatsächlich absolut machbar.
Mich würde interessieren, ob diejenigen, die durchgefallen sind, alle an der Fußnote vorbeigeschrieben haben oder wo sonst der große Stolperstein lag...abwarten...bin auf die Besprechung gespannt.
LG C
 
Ich hab die Fussnote auch gesehen, sie mit in die Klausur eingearbeitet und nicht daran vorbeigeschrieben.....durchgefallen bin ich auch....
 
hm....ich dachte bislang, dass das sozusagen die top/flop-Stelle der Klausur war. Dann kann wohl nur noch die Besprechung allgemeine Erleuchtung bringen, was diese Klausur betrifft. Und für die Zukunft die Hinweise von MMojo, bin da seiner Meinung und selbst auch entsprechend an das "Projekt IPR" rangegangen. Aus Enttäuschung Trotz machen, erst mal Abstand gewinnen, aber nur zurückweichen um neuen Anlauf zu nehmen :)!!
Viel Erfolg und LG
 
Ich staune dass sich hier so wenige von den 77 Durchgefallenen zu Wort melden. Wie ist eure Meinung zu der Durchfallerquote? Wollt ihr was dagegen unternehmen?
 
Ich habe bereits etwas unternommen.
Ich habe jetzt bei der Studienvertretung AStA auf http://www.fernstudis.de/contact und beim Punkt Kategorie Fachschaftsrat Rechtswissenschaft eine e-mail geschrieben.
Es wäre toll wenn andere sich auch beteiligen und eine Mail schicken. Je mehr desto besser. Ich habe eine Nachkorrektur bzw. ein einschreiten der AStA gefordert.
Ich hoffe das nicht alle kneifen wenn es ernst wird!!!
 
@ Schmett: wollte mal wissen, wie Dein Ergebnis war, da meine Lösung Deiner sehr ähnelte. Hatte selbst noch keine Gelegenheit, meiun Ergebnis zu checken! Aber dann wüsste ich schon mal, was mich so ungefähr erwartet! DANKE DIR !!!
 
o.k. ich schreibe auch eine mail und hoffe, dass viele andere das auch machen. Wenn sich viele melden, haben wir eine Chance. Also kneift nun bitte nicht!!!
 
Habe gerade mein Ergebnis gecheckt. 31 Punkte. Toll. Also mit 75 % Durchfallquote sollten wir uns alle nicht zufrieden geben. Man kann das dem Lehrstuhl einfach nicht durchgehen lassen !!! Ich werde in jedem Fall etwas hiergegen unternehmen ! Schließe mich gerne irgendwo an ...
 
Leider hab ich Probleme den real-player zu installieren - kann somit nicht auf die Videobesprechung zugreifen. Könnte vielleicht jemand von Euch kurz die wichtigsten Eckpunkte der Klausur nennen?
Bin sehr gespannt darauf.....
Vielen lieben Dank!!!!
 
So auch ich hab jetzt eine email an die Fachschaft geschrieben!
Ich möchte, dass diese hohe Durchfallquote nachvollziehbar gerechtfertigt wird. Ansonsten sind hier keine fairen Maßstäbe angelegt worden.
Nochmal an alle, die durchgefallen sind: Wehrt Euch! :)
 
So, habe soeben eine Mail an AStA gesandt. Ich kann auch nur alle aufrufen, die mit der Bewertung nicht zufrieden sind, hiergegen etwas zu unternehmen.
 
Habe mich jetzt auch endlich an den AStA (Kontakt | FernStudis.de) und zusätzlich auch die Fachschaft (Kontaktieren | Fachschaft ReWi) gewandt.
Ich kann nur jeden aufrufen dies auch zu tun. Was würde das für einen Eindruck machen, wenn sich alle von uns beschweren würden.
Ich weiß aus anderen Situationen, dass die, die sich nicht beschweren, gerne als Argument benutzt werden, dass es ja doch alles nicht so schlimm ist.
Also, ran an die Tasten.
 
Habe auch meine Fehler erkannt, bin aber mit meinen genau 50 Punkten gerade so durchgekommen. Ich hatte mich viel zulange mit der Anwendung zur EUGVO aufgehalten, weil ich mehr als ausführlich geschrieben habe dassbei Dänemark nunmehr die EUGVO staatsvertraglich anwendetbar ist.
Lustig finde ich ja, dass der Prof. zum Schluss sagt, dass es sich eigentlich um eine einfache Klausur gehandelt haben solle. Hm ich denke, wie viele andere Studenten wohl auch, das die Klausur schwer war.
 
Habe mich bzgl. der IPR-Klausur bis jetzt bedeckt gehalten, muss jedoch nun auch meinen Frust aus der Seele schreiben.
Ich habe mir gerade auch die Klausurbesprechung reingezogen. Ich fand sie teilweise lächerlich. Ich werde heute definitiv eine Klausureinsicht beantragen. Erst habe ich gedacht, ich nehm dies so hin, jedoch konnte ich mich bei den eklatanten Fehlern, die der Prof. angesprochen hat, nicht so genau wiederfinden. Habe m. E. fast immer den Gutachtenstil eingehalten. Habe weder ZPO oder BGB, noch ROM-I_VO oder ROM-II-VO in der Klausur geprüft.
Habe leider mit 36 Punkten auch nicht bestanden. Nach der Klausurbesprechung aber frage ich mich nun warum? Klar habe ich auch einiges Falsch, jedoch weiß ich leider nicht, wie welche Fehler genau bewertet werden.

Möchte auch gerne der AStA und dem Fachschaftsrat eine Mail schreiben.

Wäre es möglich, dass jemand seine Mail (natürlich ohne Name etc.) hier im Forum postet?
Möchte nämlich aus Wut und Ärger keine unsachliche Mail denen schreiben.

LG Diego
 
Hallo!
Erstmal tut es mir leid, dass soviele von euch durch die Klausur gefallen sind. Dennoch wollte ich gerne auch mal meine Meinung loswerden. Ich muss sagen, die Klausur war wirklich nicht sehr schwer, es gab in den vorherigen Semestern erheblich schwerere Klausuren! Zudem bin ich mir nicht ganz sicher, aber ich meine die Klausur war mal in ähnlicher Form eine EA oder sogar auch mal Klausuraufgabe, zumindest kommt mir der Fall sehr bekannt vor! Es war doch wirklich nur die internationale Zuständigkeit zu prüfen, ohne dass dort wirkliche Probleme auftauchten. Ich denke, wenn man das Skript gelesen hat, sollte man auch mit dem (Problemstaat) Dänemark umgehen zu wissen. Vielleicht sollte man erstmal persönlich reflektieren, ob man für dieses Fach einfach genug gelernt hat? Es ist mit Sicherheit eines der schwereren Fächer, aber auch nur, weil es halt unbekanntere §§ bzw. Artt. enthält und nicht irgendwo im BGB oder StGB oder wo auch immer steht. Der Lehrstuhl hat aus meiner Erfahrung immer faire Klausuren gestellt und sogar welche die mal eine EA waren oder auch ehemalige Klausuren. Ich denke man darf dann auch von den Studenten erwarten, dass sie sich frühere EAs und Klausuren angeschaut haben. Daher wird dann natürlich auch der Maßstab höher gesetzt, denn es gibt jeweils eine komplette Musterlösung für den Fall.
Bevor ihr die Asta usw. anschreibt würde ich erstmal die elektronische Klausureinsicht beantragen, evtl. habt ihr ja doch solche gravierenden Fehler gemacht, dass es zum Bestehen gar nicht mehr reichen konnte. Wird anstatt der EuGVO, die Rom-I-VO oder so angesprochen ist das schon ein Grund, um die Klausur nicht zu bestehen.

Viele Grüße und viel Erfolg beim nächsten Mal für alle die es diesmal nicht geschafft haben

AbanoAs
 
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