Höhere Einstiegsgehälter für Hochschulabsolventen

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Höhere Einstiegsgehälter für Hochschulabsolventen


Absolventen mit technisch-naturwissenschaftlichen Abschlüssen (Informatiker, Ingenieur, Mathematiker und Physiker) haben als Berufseinsteiger etwa fünf Prozent mehr Einstiegsgehalt realisieren können als ihre Kollegen im Vorjahr. Das gilt vornehmlich, wenn sie von einer Uni oder Fachhochschule gekommen sind. Wer eine Berufsakademie (BA) verlassen hat, konnte nur ein Prozent mehr Gehalt fordern. Dies folgt aus einer Umfrage der Industriegewerkschaft Metall, die 2000 Absolventen von 16 großen Unternehmen aus den Bereichen Automobil, Elektro, IT, Maschinenbau und Telekommunikation im 3. Quartal 2004 berücksichtigt.
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Nach wie vor erhalten Uniabsolventen schon beim Einstieg im Schnitt gegenüber fachlich verwandten Kollegen von Berufsakademien und Fachhochschulen ein Mehr von durchschnittlich zehn Prozent. Deren Salär variiert auch wesentlich stärker. Nur im Einzelfall haben Unternehmen zwischen den beiden Gruppen nicht unterschieden. Wer jedoch eine abgeschlossene Berufsausbildung oder besondere Qualifikationen nachweisen kann, erreicht auch als BA- und FH-Absolvent ein Uni-Abgängern ebenbürtiges Gehalt.

Dieter Scheitor, Vorstandsmitglied der IG-Metall und Autor der Erhebung, äußerte sich gegenüber heise online über den Anstieg der Eingangsgehälter ebenso erfreut wie überrascht. Beiläufig konnte er auch ermitteln, dass die berücksichtigten großen Firmen wieder in namhaftem Umfang neu eingestellt haben, wovon auch die Volks- und Betriebswirtschaftler profitieren konnten. Hier hatten Berufsstarter im vergangenen Jahr noch gesunkene Einstiegsgehälter beklagen müssen, dies sei nun im Wesentlichen wieder wett gemacht worden. (fm/c't) / (anw/c't)
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J

Johanna74

#6
Doch

Doch, es gibt hier einen Schüler, der nebenbei studiert!
Der wird sein Diplom mit evtl. schon 19 Jahren in der Hand habe.

Das ist dann der meistgesuchte Kerl auf Erden. Hier lebt das Wunder, das
alle Unternehmen suche. 30 jähriger, 10 Jahre Berufserfahrung mit abgeschlossenem Studium :super:

That´s it!

Ciao Jo
 
#7
.... 30 jähriger, 10 Jahre Berufserfahrung mit abgeschlossenem Studium...

ist nicht schwieirg. Ich werde das wohl auch mit Abi, Lehre und Studium alles hintereinanderweg schaffen. Aber es ist hart :(

Liebe Grüße aus Hannover

P.S.: Meine Freundin macht das Studium schon während der Lehre, sie wird die Krierien auch erfüllen, vorausgesetzt wir schaffen das Studium...
 
#9
Ehrlich gesagt, glaube ich nicht mehr an solche Berichte.

Ich kenne einen 35-jährigen Doktor der Geographie der macht jetzt sein Referendariat und wird Erdkunde-Lehrer. Ab 40 vertuschen viele schon ihr Alter, weil sie schon zum "alten Eisen" gehören.
Ich selber war mit 25 Jahren mit meinem Studium fertig und war über 2 Jahre arbeitslos.

Zur Zeit sieht es super-beschissen aus und kann aufgrund eigener lllusionen nur jeden raten das Gehaltsangebot des potentiellen AG anzunehmen. Es gibt garantiert einen Mitbewerber der es tut. Und die z.Z. so beliebten Praktika werden i.d.R. überhaupt nicht bezahlt!

Gruss
Holger
 
#10
Ich denke auch, dass man mit seinen Gehaltsforderungen trotz evtl. gutem Studium erstmal sehr tief stapeln sollte. Die Gefahr, dass jemand anderes mit niedrigerem Einstiegsgehalt genommen werden könnte ist doch enorm hoch. Ich denke nach dem ersten Jahr kann man dann um eine, eventuell schon im Arbeitsvertrag festgelegte, Gehaltserhöhung bitten, dann weiss der Cehf / Vorgesetzte auch, ob man das Geld überhaupt wert ist.:cool:
 
#11
Niedriges Gehaltsangebot akzeptieren

Hey Leute,

wer so handelt und zu niedrige Gehaltsvorschläge akzeptiert, der verarscht sich nicht nur selbst, sondern er drückt auch die Gehälter seiner Mit-Absolventen. Wofür habt Ihr studiert, wenn ihr für das gleiche Gehalt auch bei Aldi an der Kasse sitzen könnt!!! Seid nicht verrückt, stolz auf euch und verhandelt gefälligst um einen angemessenen Lohn!
 
#12
Ja, zu tief stabeln is auch nix.
Was Du am Anfang zu wenig verdients, holst Du auch - zumindest, wenn Du die Firma nicht wechselst - nach längerer Zeit nicht einfach ein.

Viel mehr als 10 % mehr zu kriegen, wirst Du Dich nach nem Jahr mit jedem Chef schwer tun, egal ob Du am Anfang viel oder wenig gekriegt hast.

Hart ums Gehalt verhandeln is schon ok, und beeindruckt den künftigen Chef auch.
Meistens ist ja die Gehaltsverhandlung erst in nem 2. Gespräch. Da kann man hart verhandeln und (wichtig!) sich dann aber auch einigen. D.h. verkauf Dich so teuer wie möglich, lehne aber dann nicht ab, wenn der Chef Dir nicht so weit entgegenkommt.
 
#13
Wie kann den jemand zum Studium zugelassen werden, der noch nicht mal sein (Fach)Abi hat?



Zitat von Johanna74:
Doch, es gibt hier einen Schüler, der nebenbei studiert!
Der wird sein Diplom mit evtl. schon 19 Jahren in der Hand habe.

Das ist dann der meistgesuchte Kerl auf Erden. Hier lebt das Wunder, das
alle Unternehmen suche. 30 jähriger, 10 Jahre Berufserfahrung mit abgeschlossenem Studium :super:

That´s it!

Ciao Jo
 
#14
Es gibt jetzt in NRW so eine Sonderregelung, das Schüler sich einschreiben können.

Früher brauchte man auch für ein Studium an der Fernuni nicht einmal die Grundschule, nur eine abgeschlossene Berufsausbildung + man musste über 24 Jahre alt sein. Dann konnte man über eine Spezialprüfung das Fernstudium an der Fernuni aufnehmen.
 
#15
In Bayern ist das mit dem Schülerstudium nun seit 1-2 Jahren auch möglich - die können Klausuren schreiben und wenn sie dann das Abi haben, kriegen sie quasi alles, was sie schon gemacht haben, anerkannt und sind dann ruckzuck fertig.
Ich würds nicht machen wollen - das Leben hat doch noch mehr zu bieten, als Lernen, Studium und Arbeit, oder?!
 
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