Klausur 27.08.2016

Für die nachfolgenden Semester:

Die Klausurthemen waren, soweit ich mich erinnere:

- Fehlerarten (ausser transiente + jeweils 1 Beispiel), gegen welche Fehlerart schützt zeitliche Redundanz (gar nicht, manchmal, immer)
- Schaltungskomponenten (hinr. Bedingung) + Ergänzung das mind. 10 ausfallen müssen
- MTTF berechnen, Formel für U, Verbindung Lamda MTTF bei konstanter Formel
- Aufbau einer E-Commerce Anwendung (3-Schichten, Compartmentalization)
- Hamming Code
- Beschreibung Globale Routingalgorithmen (Dijkstra), Disanzmatrix für Knoten erstellen
- RAID-4 und -5 beschreiben, Vgl. zu RAID-0 und -1 sowie Performence beschreiben
- SQL-Injection (Eingabe nennen, Wirkungsweise), 3 Gegenmaßnahmen
- MC Fragen
- Quadratic Sieve (Zahl weiß ich nicht mehr)
- Fragen zu Assert Test
- 2 Arten der Fehlerüberwachung
 
Hallo,
die Fehlerarten sind mir ja klar, aber was ist gemeint mit:
"Gegen welche Fehlerart schützt zeitliche Redundanz (gar nicht, manchmal, immer)?"


Hat dazu jemand eine Idee?

Mein Ansatz wäre:
helfen immer gegen transiente Fehler, manchmal gegen sporadische und gar nicht gegen permanente.
Aber so richtig begründen könnte ich das nicht...

Zeitliche Redundanz heißt doch Daten nochmal verschicken. Geht also einher mit Informationsredundanz.
Oder?

Viele Grüße
Birgit
 
Grundsätzlich gibt das Skript dazu nicht viel her.

Im Internet beschreibt man die zeitliche Redundanz, als eine Art Wiederholungsversuch z.B. bei Datenübertragung zu einem späteren Zeitpunkt. Beziehungsweise für ein "Aufgabe" mehr Zeit einplanen, als vorhergesehen,

Hier meine Meinung:

permanent: hier finde ich es recht einfach. Ein dauerhafter Fehler, kann nicht durch "Wiederholen" oder mehr Zeit einplanen gelöst werden.Wenn eine Autotür nicht mehr aufgeht, weil die Zentralveriegelung eine perm. Fehler hat, dann wird es zu jeder Zeit auch nicht mehr durch die Fernbedienung zu öffnen sein.

transient:
"Nach diesem Zeitintervall ist der Fehler nicht mehr präsent und das korrekte Systemverhalten ist wiederhergestellt." (S.7 Fehlertoleranz in Computersystemen und Netzwerken, Armin R.Mikler)
Hier finde ich es schon schwieriger zu sagen, was es sein könnte.
Mit der Annahme, dass beim "späteren" Versuch mehr Zeit vergangen ist, als der Zeitintervall bei dem der Fehler auftritt, so sollte das Problem immer lösbar sein.

sporadisch:
Im Skript steht, dass die immer präsent sind, aber sich in unregelmäßigen Zeitintervallen als Fehlverhalten darstellen.
Wenn jetzt der Wiederholungsversuch wieder genau in dem Zeitintervall liegt, dann wird es nicht gehen, ansonsten wird es gehen.
Die Wahrscheinlichkeit, dass man aber auf so einen sporadischen Fehler "wieder" trifft, ist für mich nicht so wahrscheinlich, als das ich es als "manchmal" bezeichnen würde, da aber nichts mehr übrig bleibt, wäre das mein Kandidat für manchmal. Immer ist auch falsch, da immer jegliches scheitern ausschließt.
 
Ich würde eher auf die angegebene Formel auf der Seite 33 unter "
Die Ausfallsicherheit für solche Komponenten ist somit exponential verteilt mit einem Pa-
rameter, der die konstante Fehlerrate beschreibt" tippen.
 
Ja, nur das da keine Formel vom Lambda in Verbindung mit MTTF aufgeführt ist. Diesen Bezug macht man erst auf S.34 oben und da man das Integral von 0 bis unendlich, hat man es auf 1/Lambda umgeformt.
In dem Abschnitt heißt es dann "Der Einfachheit halber basiert die Fehleranalyse häufig auf der Annahme einer konstanten Fehlerrate) .

wahrscheinlich hat BBuch wirklich nicht von einer konstanten Formel, sondern konstanten Fehlerrate geredet.
 
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