Klausur 4.9.2013

na wer ist noch mit am start? wie klappts mit der Vorbereitung? noch jemand tips? :)
 
für diejenigen die es evtl. interessiert:
klausur vom schwierigkeitslevel stark angestiegen! in Düsseldorf hat man viele verzweifelte gesichter gesehen! na ich drück mal die Daumen für +50%
 
Bei den verzweifelten Gesichtern war meins auch dabei. Dachte eigentlich ich wäre gut vorbereitet.... und dann kam die Klausur...

Ich hoffe auf 30%, denn Stabilitätspolitik lief letztes Semester relativ gut mit 70%, so dass mir die 30% reichen würden um AVWL zu bestehen.
 
Hallo ihr lieben, genauso ging es mir auch. Aufgabe 1c und d) keine Ahnung was die Lösung sein sollte und bei Fiskal, wo ich von anfang an wusste, es wird knifflig für mich und ne Glücksache, ja mit der aufgabe einfach mist. Ich bräuchte 30 Prozent, aber selbst bei denen bin ich mir nicht sicher ... was ein mist
 
Nachdem ich nun einen gesehen hab, bin ich mir sicher, dass es bei mir nicht für 30% reicht... außer es wird extrem aufgewertet. Schade, wenn man sich monatelang vorbereitet und Klausuren rechnet und dann sowas dabei rauskommt... Bei Fiskalpolitik scheint auch wieder ein Fehler im Modell gewesen zu sein.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
so nachdem ich den Lösungsvorschlag auch gesehen hab, bin ich auch durchgefallen :(
miooooooooooow ein Semester wieder für umme gewesen :/ ich hab den fehler gesehen, wußte aber nicht damit umzugehen! voll fürn arsch! hat mich auch viel zeit gekostet darüber nachzudenken!
 
J

juikellner

...bin sehr überrascht, dass die Klausur so einige Tücken hatte - ich war nicht in der Lage in Aufgabe 1 die Nachfrage-Funktion des Monopolisten zu verwerten...da kommt man dann nicht sehr weit, mit dem Punktesammeln...:mad::( Aufgabe 2 war für mich so oder so eine Herausforderung...die Beschreibung der endogenen Variablen und der Gleichungen hab' ich noch so zu Teil hingebogen - aber der Rest...:confused: und damit seht jetzt schon fest, dass ich Düsseldorf nochmals bereisen werde ;)
 
Ich hätte nichts gesagt, wenn eine der beiden Aufgaben machbar gewesen wäre, so dass auch jemand der weniger mit dem Thema am Hut hat trotzdem hätte 50% erzielen können. Leider haben mich beide Aufgaben auf dem falschen Fuss erwischt. Die Gleichungen erklären, kein Problem, aber dafür gibts sicher nur sehr wenige Punkte, wenn schon in der Aufgabenstellung steht "kurz". Und wenn ich aus der Aufgabenstellung nicht eindeutig erkennen kann welche Variablen endogen sind wird das folglich auch mit dem Multiplikator nichts... Ich versteh einfach nicht, warum sowas in der Aufgabenstellung nicht deutlich gemacht werden kann. Sinn sollte doch sein die Effekte zu erkennen und wegen mir auch noch totales Differenzieren und nicht so eine "Raterei"... Bei Allo war ich einfach nicht auf ein Zwischenprodukt gefasst, mein Fehler. Es hilft jetzt aber alles nichts. Müssen wir eben darauf hoffen, dass die Klausur aufgewertet wird...
 
J

juikellner

...hab' bei Aufgabe 2 dann in Worten beschrieben, wie sich eine Ausgabenerhöhung auf das Sozialprodukt und die Steuern auswirkt, ohne den Multiplikator ausgerechnet zu haben - ob's dafür Punkte gibt???? :confused::confused::confused:
Da ich aber schon 'ne einigermaßen gute Note schreiben wollte, ist das wohl eher für die "30-Punkte-Hürde" entscheidend ;)...
...wie kann eine Aufwertung aussehen??? Ob es vielen so mit der Klausur ging??? Für die Freaks war das bestimmt alles kein Problem...;)
 
Auch wenn diese Plattform den Studis vorbehalten sein sollte, möchte ich mich als Betreuer des Kurses Fiskalpolitik kurz zu Wort melden und einige Punkte aufgreifen.

Zunächst bin ich überrascht, dass die Klausur von euch als so schwer eingestuft wird. Natürlich ist es für denjenigen, der die Aufgaben formuliert hat, immer eine andere Perspektive, aber im Speziellen Aufgabe 2 ist eine Erweiterung der ersten (!) Aufgabe eures Skriptes (Haavelmo-Theorem)! Wenn es allerdings hier schon im Rahmen der Vorbereitung zu Verständnisschwierigkeit gekommen ist, frage ich mich, weshalb sich im SS13 nur ein (!) Student mit einer fachliche Frage an mich gewandt hat. Meine Aufgabe ist es eigentlich, euch durch den Kurs zu führen. Nur wenn keiner meine Betreuung in Anspruch nehmen will und sich eher auf Unterstützung von Universitätsexternen verlässt, soll er/sie sich bitte auch nicht beschweren, wenn die Klausur mitunter schwerer erscheint als sie es tatsächlich ist.

Dann @vanessa85: Worin bestand der Fehler in der Klausur?

Schließlich noch ein paar Worte zum "Problem" mit den endogenen und exogenen Größen. Das Modell in Aufgabe 2 war ein Gleichungssystem mit sechs Gleichungen. Da wir am Lehrstuhl wenig von Raketenwissenschaft halten, war dieses Gleichungssystem weder unter- noch überbestimmt. Wir sind mithin dem Trend der Übungsaufgaben und der letzten Klausuren gefolgt. Da sich außerdem das "System" nicht großartig geändert hat, wundert es mich erneut, dass grundlegende Aufgaben solche Schwierigkeiten bereiten...

Abschließend möchte ich betonen, dass ich hier keine große Diskussion anzetteln möchte. Dementsprechend beabsichtige ich, nur auf sachliche Hinweise / Kritikpunkte / Fragen einzugehen. Ich werde hier ebenso wenig die Lösung der Klausur mit euch besprechen. Dies kann gerne per Telefon erfolgen!

Viele Grüße
Benjamin
 
Hallo Benjamin,
den "Fehler" den ich meine, war soweit ich mich erinnern kann in Gleichung 3 (oder 4) des Modells. Und zwar stand da einmal ein Komma vor dem Y wo vorher das Y immer multiplikativ verknüpft war. Es ist natürlich auch möglich, dass ich falsch liege und dies kein Fehler war, sondern so richtig. Leider hat mich der Punkt alleine schon einiges an Zeit gekostet... (sollte es kein Druckfehler gewesen sein, wars natürlich meine eigene Schuld).
Die Klausur war sicher machbar, und ich bin mir auch sicher, dass die eigene immer als viel schwieriger empfunden wird.

Vielen Dank übrigens für den Hinweis, dass man sich bei Problemen und Verständnisfragen melden kann. Dies war mir nicht bewusst (auch weil ich in anderen Kursen andere Erfahrungen gemacht habe).

Zum Thema Universitätsexterne: Ich habe das begleitende Lehrbuch ganze zweimal komplett durchgearbeitet und zusammengefasst, Karteikarten geschrieben etc., die KE's durchgearbeitet, im Internet recherchiert usw. Die Klausuraufgaben hätte ich damit aber nicht bearbeiten können. Deshalb habe ich (zum ersten mal übrigens im gesamten Studium) auf zusätzliche Literatur zurückgegriffen.

Ich habe mich wirklich durch das Fach "durchgekämpft" und dachte vor der Klausur gut vorbereitet zu sein. Vorallem weil ich mindestens 10 alte Klausuren vorher durchgerechnet habe und diese besser gelaufen wären (wenn man vom Stress in der tatsächlichen Klausursituation absieht).

Dies ist aber natürlich nur meine rein persönliche Einschätzung.

Falls ich nochmal schreiben muss, werde ich Ihr Angebot natürlich dankend annehmen und mich mit Fragen melden :)
 
Vanessa,

ich hab mir gerade noch mal die Aufgabenstellung durchgelesen und mit Entsetzen festgestellt, dass sich in Gleichung (3) tatsächlich ein Druckfehler eingeschlichen hat. Die abhängige Größe war dort selbstverständlich das Netto-Einkommen, also (1-t)Y! Dies wird natürlich bei der Bewertung berücksichtigt! Allerdings muss hier auch festgehalten werden, dass es sich bei der Funktion T(.) um die Handelsbilanzposition handelt. Diese ist in unserem Kurs niemals nur vom Steuersatz sondern von der (Netto-)Einkommensposition abhängig!

Hieran schließt sich wieder meine obige Aussage: Mit einer soliden Vorbereitung unter Zuhilfenahme des/der Betreuer(s) hätte dieser Schreibfehler zwar auffallen müssen, aber eigenständig korrigierten werden können!

Hast Du Dich mit dem Hesse vorbereitet? Hast Du auch mal - mit etwas Abstand - das Lehrbuch neben die Übungsaufgaben gelegt? Dabei wäre Dir bestimmt etwas entscheidendes aufgefallen...

Und schließlich erneut zum Thema der Betreuung: Unser Lehrstuhl wundert sich permanent, dass wir während des Semesters quasi überhaupt keine Betreuungsleistung erbringen müssen, da der Kontakt der Studenten größtenteils ausbleibt. Auf Rückfragen nach dem Grund dafür, hören wir in der Tat sehr oft, dass andere Lehrstühle diesen "Service" abblocken. Diesen Standpunkt vertreten wir offensichtlich nicht, da es sich bei einem Studium an der FernUni um ein FERN-Studium und nicht um ein FERN-Selbststudium handelt! Meiner persönlichen Meinung nach, sollte jeder Student diesen Aspekt auch jedem beliebigen Lehrstuhl gegenüber kommunizieren!

Viele Grüße
Benjamin
 
J

juikellner

Hallo Benjamin,
ich hab' da auch gleich 'ne Frage zu Aufgabe 2 - hatte mit Gleichung 3 die selben Schwierigkeiten + muss es für K(i,ia) nicht ausschließlich K heißen?
Vielen Dank für die Antwort im Voraus!
 
Ich habe in meiner Klausurlösung auf diesen Fehler hingewiesen und auch mit dem Nettoeinkommen weitergerechnet. Im Grunde müsste einem das klar sein, aber wenn man in der Klausur sitzt geht man erst einmal davon aus, dass die Aufgaben richtig gestellt sind. Und es kostet einen dann doch etwas "Überwindung" die Richtigkeit anzuzweifeln...

Ich habe mit dem Hesse gelernt ja. Die Effekte sind dort auch gut beschrieben. Was mir am allermeisten Probleme bereitet ist die Bestimmung der endogene bzw exogenen Variablen. Ich habe darauf auch weder in den Kursunterlagen noch im Hesse eine Antwort gefunden. Ich verstehe nicht, warum darauf in den Klausuren soviel Wert gelegt wird. Leider wird die komplette Multiplikatorberechnung dann natürlich auch falsch... In einigen älteren Klausuren war dies eindeutig aus der Aufgabenstellung zu erkennen (unter Berücksichtigung, dass Auslandsgrößen immer exogen sind, maximal soviele endogene Variablen vorkommen können wie Gleichungen etc). In der jetzigen Klausur war dies, zumindest für mich nicht eindeutig zu erkennen.

Ich möchte aber noch einmal drauf hinweisen, das Fiskalpolitik bei mir persönlich immerhin besser lief, als der Allokationsteil, der meiner Meinung wesentlich schwieriger war, als in allen vorherigen Klausuren. Aber auch das ist wieder nur eine persönliche Einschätzung :)

Ich bin leider/zum Glück schon, relativ weit im Studium, vielleicht sollte man die Möglichkeit, sich an einen Betreuer wenden zu können, für die "Neuen" deutlicher machen (sofern dies am entsprechenden Lehrstuhl auch gewünscht ist).
 
@juikellner:
Warum sollte statt K(i,ia) denn K gelten? Dann wäre das Gleichungssystem entgegen meiner obigen Aussage überbestimmt, denn gerade der (Netto-)Kapitalexport stellt in Gleichung (3) die Endogene dar! Das im Hinterkopf habend: worin besteht denn der Unterschied zwischen der Formulierung K(i,ia) und K?

@vanessa85:
Du musst bitte auch verstehen, dass wir nicht immer gewillt sind, die eigentliche "Transferleistung" bereits im Aufgabentext zu verstecken... Außerdem erwähnst Du selbst, dass Du Probleme mit der Bestimmung der endogenen und exogenen Größen hast... Ich beginne mich zu wiederholen, aber es ist mein Job, Dir/Euch das zu erklären. Und was soll ich Dir sagen, der eine Student, der mich dieses Semseter angerufen hat, hatte genau dieselbe Schwierigkeit...

Zusätzlich hieß es in der Klausur, dass die betrachtete Volkswirtschaft klein sei. Diese Annahme hat doch direkte Konsequenzen für den Wechselkurs, oder? (-> erste Variable geklärt) Dann betrachtet man die Zinsgleichung (5) und schon ist die nächste Variable geklärt. Usw. usf.

Hinsichtlich der Kontaktaufnahme befinden sich die Lehrstühle in einem Zielkonflikt. Soll man den Studierenden "hinterherrennen" und um Rückfragen bitten oder soll man darauf vertrauen, dass man es mit selbständigen Individuen zu tun hat, die Ihr Interesse auch durchsetzen können? Erstgenanntes Vorgehen geht offensichtlich mit einem massiven Aufwand einher, wohingegen letzteres die komfortable Situation des Aussitzens hervorruft. Da beide Situation Pareto-effizient sind, befinden wir uns in einem Dilemma ;)

Man muss natürlich auch sagen, dass es Studenten gibt, die bei der Kontaktaufnahme massiv über die Stränge schlagen. Speziell an unserem Lehrstuhl erbitten wir ein Terminabsprache per Email, sodass wir uns auf das Gespräch vorbereiten können. Allerdings erhalten wir, wenn überhaupt, Anrufe, in denen direkt mit der Tür ins Haus gefallen wird alá " Guten Tag, ich habe eine Frage zu der Gleichung (731a) auf Seite 398. Warum heißt es dort `ax´und nicht `bx´?" Da wir das Skript nicht auswendig können, bleibt erstmal nur fassungsloses Kopfschütteln...


Viele Grüße
Benjamin
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe leider bisher (zu Beginn des Grundstudiums, danach habe ich "aufgegeben") die Erfahrung gemacht, dass auf Anfragen (per email) nicht oder knapp reagiert wurde, so dass man den Eindruck hatte dies ist nicht erwünscht. Oder es wurde auf die Kurseinheiten verwiesen, was natürlich nichts bringt, wenn ich gerade diese nicht verstehe. Aber es scheint da wohl von Lehrstuhl zu Lehrstuhl Unterschiede zu geben.
Aber so oder so, natürlich war es mein Fehler es nicht probiert zu haben... lässt sich nur im Nachhinein nicht mehr ändern.

Ich werde es mir, auch wenn die Note zum Bestehen gereicht hat, noch einmal überlegen, ob ich ein zweites Mal zur Notenverbesserung antrete. Denn ich bin der Meinung, dass ich mehr verstanden habe, als ich in der Klausur zeigen konnte.

Danke noch für die Rückmeldung!
 
zum Thema Betreuung: vielleicht hätte ich mich an den Lehrstuhl direkt wenden sollen. Ok, lassen wir das mal so stehen. Allerdings ergeben sich manche Fragen erst innerhalb einer Diskussion. Und die Möglichkeit wurde sukzessiv gestrichen. Es gibt nur noch eine Mentoren-Veranstaltung in ganz Deutschland. D.h. wir haben noch nicht einmal mehr die Wahl, an qualitativ hochwertigen Veranstaltungen teilzunehmen. Alternativ bietet nur Herr H. ein teures Wochenende. Zur Qualität kann ich allerdings nichts sagen.
Vielleicht für die Zukunft: am Controlling-Lehrstuhl gibt es Videos, in denen die letzten Klausuren durchgesprochen wurden. Auch werden dort Tipps gegeben oder Fehler gennant, die besonders häufig vorkamen. Es ersetzt nicht die Diskussion, aber es ist hilfreich und kann ggf. auch Denkanstöße geben, so dass man sich dann wiederum direkt mit dem Lehrsuhl in Verbindung setzen kann, wenn man weitere Fragen hat.

Ich habe größtenteils auch nur mit Sekundärliteratur gelernt. Allerdings wie schon oben von vanessa85 erwähnt, nichts zur Bestimmung der endogenen/exogenen Variablen gefunden. Und auch bei mir liegt hier das Problem. Ich kann alles rauf und runter rechnen, mit Funktionen hatte ich noch nie Probleme, aber die Variablen habe ich in der Klausur nicht alle zuordnen können.
Viele Grüße
 
Auch bestanden :eek::eek::eek:
Ich kanns noch nicht wirklich glauben...
Und zur Notenverbesserung werd ich nicht nochmal antreten, obwohl eine 3,7 äußerst bescheiden ist. Prioriät hat jetzt: STUDIUM ABSCHLIESSEN :rolleyes:
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hab wider Erwarten auch bestanden, wenn ich auch damit rechne, dass bald ein Schreiben a la "Tut uns leid, Sie sind doch durchgefallen" kommt. Könnte es denn sein, dass aufgrund der Fehler in der Aufgabenstellung bei Fiskalpolitik jeder schon mal da 50 Punkte gekriegt hat?
 
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