Klausur Klausur 9/13

#1
von Ishkwi:

Hallo zusammen,

hat jemand Lust vielleicht Ergebnisse der "neueren" Alt-Klausuren zu vergleichen?

Ich würde hier mal ein paar Ergebnisse von der Klausur September 2013 zur Diskussion stellen:

Aufgabe1:

a) siehe Skript zu Akers
b) minimale Schrittzahl: 22
d) minimale Schrittzahl: 25
e) Gesamtlaufzeit verlängert sich im Vergleich zu b) um 1 Zeiteinheit -> 23 Zeiteinheiten,
Gesamtlaufzeit verlängert sich im Vergleich zu d) um 0 Zeiteinheiten -> 25 Zeiteinheiten
f) Vorteile: einfach, schnell
Nachteile: nur für 2 Aufträge geeignet

Aufgabe 2:

a) Gut 1: 15, Gut 2: 20, Gewinn: 1710
b) Preis für Gut 2 muss größer als 60 sein
c) Die Kapazität muss auf 135 angepasst werden.

Aufgabe 3:

a) Es werden 150 Fernseher,300 Spülmaschinen, 400 Blueray-Player und 50 Internetradios produziert. Gewinn: 30000

b) Ich habe hier einen Preis von mindestens 791,50 heraus bekommen, wobei mir die krumme Zahl komisch vorkommt.

c) Hier habe ich leider noch keine Ahnung wie ich das rechnen muss, für Hilfestellungen wäre ich sehr dankbar!

Wie gesagt, das sind nur meine ersten Ergebnisse, ohne Gewähr auf Richtigkeit.

Über eine rege Diskussion würde ich mich sehr freuen.

Viele Grüße


09/2013


Ishkwi wir kommst du auf deine Lösung bei 2a?
Habe x1=45, x2=15, Q=1.530
Schau mal meine Grafik, habe ich da was falsch gemacht?

09/2013; Aufgabe 3


Wie kommt man denn auf die Rangfolge der Produkte?
Ich habe die DB der vier Produkte ausgerechnet, aber was nun? In den anderen Aufgaben, hat man für die Berechnung der relativen DB die Produktionskoeffizienten der Fertigungsstufe mit Engapss genommen. Hier sinds nun 2 Engpässe; wie gehe ich da vor?

Da du bei den Internetradios einen negativen DB hast, machst du hier nur die Mindestmenge. Somit hast du nur einen Engpass auf Fertigungsstufe 1 und kannst die rel. DB und die Reihenfolge ausrechnen.

Zitat von stef1208:
Da du bei den Internetradios einen negativen DB hast, machst du hier nur die Mindestmenge.
Ich habe dort keinen negativen DB...
Ich rechne:
c4 = 330- (2*2 + 2*0,5 + 14 + 18) = 293

Wo ist da mein Fehler?
Und weiterhin: Ich weiß immer noch nicht, welches Produkt ich mit seiner Absatzhöchstmenge ansetzen soll. Denn die relativen DB unterscheiden sich auf beiden Fertigungsstufen...ich komme grad echt nicht weiter. Kann mir hier jemand helfen?

Du hast vergessen die Zeit umzurechnen.
c4=330-(2*2*60+2*0,5*60+14+18)=-2

Zitat von Ishkwi:
Aufgabe 3:


a) Es werden 150 Fernseher,300 Spülmaschinen, 400 Blueray-Player und 50 Internetradios produziert. Gewinn: 30000

b) Ich habe hier einen Preis von mindestens 791,50 heraus bekommen, wobei mir die krumme Zahl komisch vorkommt.

c) Hier habe ich leider noch keine Ahnung wie ich das rechnen muss, für Hilfestellungen wäre ich sehr dankbar!
Hier mein Lösungsvorschlag für 9/2013; Aufgabe 3b & 3c:

b)
Kapazitätsinanspruchnahme
FS1: r5 = 1.000 --> Engpass, das dort jegliche Kapazität verbraucht ist
FS2: r5 = 800 --> noch produzierbar, da auf FS nach Produktionsprogramm aus a) noch 850 ZE zur Verfügung stehen; also kein Engpass

Kosten Produkt 5 = 733

Opportunitätskosten
falls Produkt 4 verdrängt wird: -5 --> PUG = 728
falls Produkt 1 verdrängt wird: 56,24 --> PUG = 789,25
(hier weiß ich nicht so recht, was richtig ist; denn Produkt 4 kann wegen der Mindestmengen gar nicht verdrängt werden..?)

c)
x1 = 125 (alles produziert mit Mehrarbeit auf FS1)
x2 = 300 (100 ME produziert mit Mehrarbeit auf FS1)
x3 = 400
x4 = 50 (alles produziert mit Mehrarbeit auf FS1)
x5 = 200
Q = 60.025

Was habt ihr?
 
#2
Hallo minahbr,

bei 2.a) habe ich die selben Mengen nur andersrum(x1=15, x2=45). Deine Grafik ist richtig, aber du hast die Produkte vertauscht. Mein Gewinn beträgt 15*(40-16)+45*(50-20)=1.710

b) größer als 60

c) um 15 erhöhen --> 135

3.a) wie ihr

3.b) wieso hast du bei F1 noch 850 frei? Ich habe nur 700
2800 - 800(Blue-R.) - 600(TV) - 600(Spühlm.) - 100(I-Radio)=700 ???

Der Preis muss größer als 791,50 sein.

3.c) habe ich das selbe wie du
 
#3
Du produzierst doch nur 150 Fernseher. Und auf FS2 ist der Produktionskoeffizient für Fernseher
a(Fernseher;FS2) = 3
Somit werden doch 150*3=450 ZE auf FS2 benötigt, oder?
Dann habe ich:
2.800 - 800(Blue-R.) - 450(TV) - 600(Spülm.) - 100(Radio) = 850 ZE

Wie rechnet ihr denn die Preisuntergrenze aus? Ich komme nicht auf die 791,50 :(
Ich addiere die Kosten für Produkt 5 (733 GE?) und die Opportunitätskosten für den Tausch mit einem anderen Produkt?

Vielleicht rechne ich die Opportunitätskosten falsch?
Ich teile die Kapazitätsbeanspruchung des neuen Produktes durch den Produktionskoeffizienten des alten Produktes.
Das ganze dann mal DB(alt)/Absatzhöchstmenge(neu)
 
#5
Hallo minahbr,

habe diese Woche leider keine Zeit, schreibe im Moment auch meine Abschlussarbeit. Ich mache Montag mit der Prüfungsvorbereitung weiter und dann kann ich Dir auch die Preisuntergrenze mal erklären. LG
 
#8
3b) 791,50, verdrängt wird x1=100 und x2=200

3c) Ihr habt vergessen die fixen Kosten abzuziehen.
Somit kommt man auf 52575 Gewinn bei x1=125, x2=300, x3=400, x4=50, x5=200
 
#10
Das Produkt benötigt 1000 ZE und verdrängt somit 100 Stück von x1 und 200 Stück von x2. Das macht einen verdrängten Gewinn von 11.700.

Formel: kv + verdrängter Gewinn / x

733 + 11700 / 200 = 791,50
 
#13
Hallo,

danke für eure Beiträge!
Bei Aufgabe 2a habt ihr natürlich recht mit x2=45, keine Ahnung warum ich 20 geschrieben habe(n) :thumbsdown: Die Zeichnung habe ich analog.

Eine Frage habe ich noch zu Aufgabe 3c: Die produzierten Mengen habe ich analog raus, allerdings habe ich einen anderen Gewinn, weil ich die Internetradios als erstes ohne Mehrarbeitszeit in der Mindestmenge produziert habe und erst dann die anderen Produkte in der Reihenfolge Kühl-Gefrierschrankkombis -> Blueray-> Spülmaschinen-> Fernseher. Ich hatte mir irgendwie notiert, dass die Mindestabsetzmengen immer zuerst verrechnet werden sollen, auch bei negativen DBs... Ist das so oder ist eure Version korrekt, diese als letztes abzuziehen?
Ich finde eure Variante eigentlich logischer, allerdings komme ich so auf einen Gewinn von 57062, welcher ja höher wäre. Was nicht heißt, dass ich mich nicht anderweitig verrechnet habe :)

@wardan:
zu 2c: Der Punkt (33,75 I 33,75) muss auf der Restriktionsgraden liegen.
=> 2x1 + 2x2 = ?
=> einsetzen: 2 * 33,75 + 2 * 33,75 = 135
Viele Grüße
 
#17
2b) Gut 1 könnte mit max 54 Stück * 40 = 2160 Gewinn machen, auf den verzichtet wird
Also 20 + 2160 / 54 = 60
Ich verstehe das überhaupt nicht. Kannst du das bitte noch mal anders/ausführlicher erklären?

Was mich an deiner Rechnung stutzig macht, ist, dass du einfach mit dem Preis multiplizierst und das Gewinn nennst. Denn für den Gewinn rechnen wir ja mit dem DB (also P-k_v). Mit dem Preis multipliziert wäre es ja "nur" der Erlös.
 
#18
Danke für den Lösungsweg zu 2b), da hing ich auch. Klingt logisch, ist ja ein ähnlicher Ansatz wie die PUG-Berechnung bei den Engpassaufgaben mit rel. DB.
Kannst du vielleicht auch den Ansatz mit der Geradensteigung bzw. Steigung der Gewinngerade erklären? Der leuchtet mir irgendwie nicht ein!?
 
#20
Ich hab vllt die falschen Worte benutzt...
Zeichnet es mit einem Preis von 60 ein, dann seht ihr es.
Die Steigung muss der der Maschine 2 entsprechen, weil diese die Kapazität von Gut 2 beschränkt.
 
#25
Hallo, kann jemand erklären, wie bei 1b folgendes möglich ist
"Ermitteln Sie unter Verwendung des graphischen Verfahrens nach AKERS ..... minimalen Gesamtdurchlaufzeit, wenn eine Lagerung der Endprodukte nicht möglich ist, d.h. beide Aufträge zum selben Zeitpunkt fertiggestellt werden müssen".
Bei beiden Aufträgen ist Maschine D die letzte, wie kann man bitte zum selben Zeitpunkt beide Aufträge beenden?
ich komme auch auf 22 Zeiteinheiten, aber dabei wird zuerst Auftrag 2 beendet, dann Auftrag 1.
 
#26
Hallo, kann jemand erklären, wie bei 1b folgendes möglich ist
"Ermitteln Sie unter Verwendung des graphischen Verfahrens nach AKERS ..... minimalen Gesamtdurchlaufzeit, wenn eine Lagerung der Endprodukte nicht möglich ist, d.h. beide Aufträge zum selben Zeitpunkt fertiggestellt werden müssen".
Bei beiden Aufträgen ist Maschine D die letzte, wie kann man bitte zum selben Zeitpunkt beide Aufträge beenden?
ich komme auch auf 22 Zeiteinheiten, aber dabei wird zuerst Auftrag 2 beendet, dann Auftrag 1.
Das geht nicht. Man muss dann einfach dazu schreiben, dass es nicht möglich ist und die Lösung ohne diese Bedingung suchen.
 
#27
Hallo zusammen,
wie komme ich bei der Aufgabe 3a auf 30.000 GE Gewinn?

Ich habe doch bei Fertigungsstufe 1 einen Engpass, oder?
Diesen habe ich wie folgt berechnet:
200 * 4 + 300 * 3 + 400 * 2 + 50 * 2 (Mindestmenge Radio) = 2.600 Std. Da ich aber Fertigungstufe 1 nur 2.400 Std benutzen kann, habe ich doch hier einen Engpass.

Habe folgenden Gewinn:
(200 * 45 + 233 * 36 + 400 * 50 + 50 * (-2) ) – 7.450 = 29.838 GE

Wäre super, wenn mir hier einer weiterhelfen könnte!

Viele Grüße
Walda86
 
#28
Guten Morgen zusammen,
ich habe meinen Fehler gefunden.
In der Aufgabenstellung sollte man den maximalen Gewinn mit der größtmöglichen Produktmenge finden. Das mit der Produktmenge hat ich leider überlesen:)

Viele Grüße
Walda86
 
#30
hallo alle zusammen,

bei Aufgabe 3c hätte ich eine Frage. Die mengen habe ich auch so 125,300,400,50 und 150. Die mehrarbeitszeit 1 wird vollständig ausgeschöpft was grenzsprungkosten von 900x7= 6300 verursacht. Auf stufe 2 werden aber auch 300 ze mehrarbeitszeit in anspruch genommen , oder? wie hatten nur 2800 ze zur verfügung und durch die oben berechnete mengen
brauchen wir 3100 ze auf stufe 2.
mein gewinn lautet abzüglich fixkosten 48 975.

habe ich da einen denkfehler?vielen dank
 
#32
Könnte mir hier jemand bitte mal Aufgabe 2 b und c erklären oder zumindest sagen, wo/wie diese Art von Aufgabe gerechnet wird. Ich sitze seit 3 Stunden daran und komme keinen Schritt weiter.

Vielen Dank.
 
#33
Könnte mir hier jemand bitte mal Aufgabe 2 b und c erklären oder zumindest sagen, wo/wie diese Art von Aufgabe gerechnet wird. Ich sitze seit 3 Stunden daran und komme keinen Schritt weiter.

Vielen Dank.
meinst du das mit dem stückpreis bedingung? der preis kommt nur in der Gewinnfunktion vor also Q. Und jetzt musst du den preis finden für den Q den Punkt tangiert den du suchst . dieser Punkt ist 0,7
 
#36
Ich habe das Buch, aber leider in der Ausgabe von 2009. Dort ist auf Seite 189 keine entsprechende Übungsaufgabe.

Ist folgender Erklärungsversuch richtig oder kommt nur per Zufall das gleiche Ergebnis raus (Aufgabe 2b):
- Das gesuchte gewinnmaximale Produktionsprogramm muss durch den Punkt x1=0, x2=54 führen (Bedingung der Aufgabe).
- Warum x2 = 54? Weil der Lösungsraum durch Maschine 2 darauf begrenzt wird.
- Daher muss für unsere Gerade Q = 24x1 + (p - 20)x2 gelten, dass diese eine negative Steigung GLEICH oder KLEINER als die Gerade der Kapazitätsbeschränkung von Maschine 2 hat (ist die negative Steigung größer, ist das Programm nicht mehr gewinnmaximal)
- Also wird Q = 24*x1 + (p - 20)*x2 umgestellt nach => x2 = Q / (p - 20) - (24 / (p - 20) )*x1
- Da nur die Steigung der betrachteten Gerade relevant ist, betrachtet man (24 / (p - 20) ) und setzt diese gleich der Steigung der Kapazitätsrestriktion für Maschine 2 (= 0,6)

Nach p auflösen und 60 erhalten. Korrekt?


Aufgabe 2c ist bei 2. Betrachtung ja ziemlich leicht (hatte durch den Frust bei 2b wohl gestern nur keinen Nerv mehr dafür).
 

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