klausur märz 2009 aufgabe 1b kostenvergleichsrechnung

#1
hi zusammen,

in der aufgabe wird die kostenvergleichsrechnung unter der annahme der kontinuierlichen amortisation
des eingesetzten kapitals gefragt. also krame ich meine formel raus und rechne folgendes:

k = kf +kv + (a-l)/t + ((a+l)/2)*i

bei betrachtung der gesamten laufziet (produktionsmenge auf 5 jahre bezogen, also 100.000 stück bei m1) komme ich auf 215.000 ge kosten für m1. hat das auch jemand so?

in der übungsklausur (01/2009) wurde eine ähnliche aufgabe zur gewinnvergleichsrechnung gestellt und die handeln das in tabellenform ab - warum?

danke schon mal vorab und allen einen tollen lernsonntag!

marinaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa
 
#2
und zusatzfrage: wenn da zum beispiel stünde, dass ich davon ausgehen soll, dass sich das kapital am ende der lebensdauer amortisiert, muss die formel dann so lauten:

k = kf + kv + (a+i)/t +a*i ???
 
#3
Hi,

also ich habe folgende Kosten pro Jahr:

Für Maschine M1: 5.300 + 37.000 + 3.600 + 880 = 46.780

Für Maschine M2: 6.450 + 34.000 + 6.000 + 1.200 = 47.650


Bei der Überlegung welche Formel man für das durchschnittlich eingesetzte Kapital nehmen muss vielleicht noch folgende Erklärung:

Anteilige Armortisation am Ende der Nutzungsdauer KB=(A+(A-L)/T+L)/2 Dieser Term kann als Ratendarlehen verstanden werden.

Amortisation des eingesetzten Kapitals am Ende der Nutzungsdauer KB=A Dieser Term kann als endfälliges Darlehen verstanden werden.

Kontinuierliche Amortisation des eingesetzten Kapitals KB=(A+L)/2 Dieser Term kann als Annuitätendarlehen verstanden werden.

Hoffe die Terme sind die jetzt ein wenig klarer.
 
#5
und warum beziehst du die kosten auf ein jarhr, während die nd 5 jahre ist (und so auch die anschaffungskosten aufgeteilt werden müssten, zumindest in meiner kleinen welt)? ich dachte, hier müsste eben alles auf dioe pord.menge der gesamten nutzungsperiode bezogen werden, (also mal 5)...
 
#6
Aber bei der Kostenvergleichsrechnung wird doch, wie etwa bei der Gewinnvergleichsrechnung mit Durchschnittswerten gerechnet. Es wird also eine Periode als repräsentativ für die ganze Nutzungsdauer gewählt.

Daher rechnet man auch nur beispielhaft einer Periode aus.
 
#13
Hallo Josef,
Bei Maschine 1 hast du Kosten, welche von der produzierten Menge unabhängig sind von 9780 Euro, dazu kommen 1,85 Euro Stückkosten. Bei Maschine 2 analog, mengenunabhängige Kosten von 13650 Euro und Stückkosten von 1,7 Euro. Damit stelle ich die Gleichung auf:
9780 + 1,85 x = 13650 + 1,7 x
-> x= 25800

Hoffe das ist korrekt so. Gruss N
 
#15
Hallo,
ich sitze gerade über dieser mittlerweile älteren Klausur...
Auf die Kosten von Maschine 1 komme ich auch. Aber nicht auf die Kosten von Maschine 2. lt. Beitrag von oben:
**Für Maschine M1: 5.300 + 37.000 + 3.600 + 880 = 46.780
**Für Maschine M2: 6.450 + 34.000 + 6.000 + 1.200 = 47.650

Meine Frage: woher kommen die 6.000 und die 1.200? Ich hab so gerechnet:
20.000 Anschaffung / 5 T= 4.000
20.000 Anschaffung / 2 T * 0,08 Zins = 800
Könnt mir bitte jemand weiterhelfen?
Vielen Dank vorab,
VG Katrin
 
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