Klausur März 2011

wer ist mit dabei, was denkt ihr kommt dran?
bzw. weiß jemand, ob es stoffeingrenzungen gibt??

nehmt ihr schönfelder + ergänzungsband zur prüfung mit, oder nur den schönfelder???
 
Also entweder gibt es eine Abwandlung vom Wasserbettfall (Nr. 7 in KE4), da dort sehr schön die Frage nach der Wertminderung erörtert wird.
Alternativ könnte Fall 6 (Unfallhelfer als Kl.) als Vorlage dienen (§§ 823 I, 254, 426 I). Oder eine schöne Konstellation mit Drittbeteiligung (gestörte Gesamtschuld, VSD (Reitturnierfall) oder Anweisungslage).
Hinterher sind wir schlauer :)
 
Also entweder gibt es eine Abwandlung vom Wasserbettfall (Nr. 7 in KE4), da dort sehr schön die Frage nach der Wertminderung erörtert wird.
Alternativ könnte Fall 6 (Unfallhelfer als Kl.) als Vorlage dienen (§§ 823 I, 254, 426 I). Oder eine schöne Konstellation mit Drittbeteiligung (gestörte Gesamtschuld, VSD (Reitturnierfall) oder Anweisungslage).
Hinterher sind wir schlauer :)
Und woraus ziehst Du diese Erkenntnisse..Vielleicht ist es ja auch eher was aus dem Erb- oder Familienrecht; auch dort gibt es ja schöne Fallgestaltungen...
 
hat denn irgendeiner einen anhaltspunkt bzgl stoffeingrenzung? im moment ist ja alles drin, oder? die letzte klausur war ja aus ke2, die davor erbrecht... wechselt der lehrstuhl immer ab oder ist das reine willkür? ich bin mit dem lernen ziemlich unter zeitdruck, da ich einfach vor lauter arbeit nicht groß zum lernen gekommen bin, bin also für jeden hinweis dankbar! ;-)
 
Äh irgendwie find ich den Wasserbettfall nicht, ich sprecht doch von dem Skript, oder? Kann mir jemand die Seitenzahl sagen? Hab Tomaten auf den Augen:)
 
Also wenn ich die Skripte lese und dann die besprochenen Entscheidungen...das is ja inhaltlich weit entfernt, das ist ja quasi das komplette Schuld- und Sachenrecht. Lernt ihr das wirklich alles???
 
ich habe die skripte durchgearbeitet und sitze gerade vor den entscheidungen (kann mr leider die besprechungen nicht anschauen ... hat noch jemand dieses problem?) ... aufgrund der fülle des stoffes habe ich jedoch nicht das gefühl, gut vorbereitet zu sein, weil es einfach zuviel ist.
 
Ich kann mir die Besprechungen auch nicht ansehen. Mein Problem ist vorallem das diese Fälle so gar nichts mit Erb- und Familienrecht oder Beteiligungen Dritter zu tun haben. Kann das wirklich in der Klausur kommen? Ich finde hast vorallem im Verhältnis zum Stoffumfang zu StPO und ÖffR echt krass.
 
ich glaube, dass dies alles in der klausur drankommen kann und deshalb wäre ich für eine stoffeingrenzung wirklich sehr dankbar gewesen. und ich würde mir gerne die besprechungen anschauen.
 
mit den besprechungen hat das bei mir zuerst auch nicth geklappt. versuchts mal so: gleich unter der überschrift KE 4 auf "virtuelles Klassenzimmer" klicken. das öffnetn sich dann, danach konnte ich auch die besprechungen ansehen. fühle mich auch eher schlecht vorbereitet aufgrd der fülle, fam- und erbR hab ich mir so gut wie gar nicht angesehen bisher....
 
Hallo,

in der Vergangenheit war es so, dass die Klausur immer abwechselnd vom Lehrstuhl Wackerbarth und Völzmann.Stickelbrock gestellt wurde. Im WS von letzterem. Ich würde mich an Eurer Stelle daher auf einen Fall, der zu den KE'n 1 oder 3 passt, einstellen.

Viel Erfolg,

Claudia

Viel Erfolg!
 
danke für den tipp mit dem virtuellen klassenzimmer - jetzt klappt es auch bei mir!!! stimmt, ke´n 1 und 3 sind von v-s.
 
@ all

klausur ist nun vorbei und wie fandet ihr es??? ich fand es auf jeden fall fair und auch nicht so kompliziert, liegt aber wahrschienlich daran, dass ich familienrecht und erbrecht eigentlich sehr gern mag.
 
@ all

klausur ist nun vorbei und wie fandet ihr es??? ich fand es auf jeden fall fair und auch nicht so kompliziert, liegt aber wahrschienlich daran, dass ich familienrecht und erbrecht eigentlich sehr gern mag.
Hi,

fair fand ich sie auch, auch wenn Familienrecht nicht so mein Ding ist. Ich bin - wie üblich - in Zeitnot geraten und konnte daher nicht so ausführlich formulieren, wie ich es gern getan hätte. Ich hoffe es hat gereicht, denn aus der Korrektur meiner EA zu diesem Bereich konnte ich sehen, dass doch sehr viel Wert auf eine korrekte Fomulierung gelegt wird. Dies, und das ich in Familienrecht nicht ganz so firm war, lässt mich bangen, ob es wohl gereicht hat.

Für die Nachwelt: Die Klausur wurde von Völzmann-Stickelbrock gestellt und drehte sich ums Familienrecht und in Teilen auch Erbrecht. Prüfung von Unterhaltsansprüchen von Getrenntlebenden, Wahl zwischen güterrechtlichem und erbrechtlichem Zugewinnausgleich, Vaterschaft.

Nun ja, abwarten und Tee trinken. Jetzt kann ich eh' nichts mehr machen.
 
das war die erste klausur aus dem bereich familien- und erbrecht, die ich geschrieben habe ... kann daher nicht so richtig einschätzen, wie es gelaufen ist (aber ich hoffe natürlich, dass es gereicht hat!).
 
Also insgesamt war die Klausur sicherlich fair. Aber ich ärgere mich dennoch.

Frage 1 fand ich schon irgendwie ein bisschen frech. Die Unterhaltsansprüche wurden im Skript überhaupt nicht behandelt, ausser vielleicht im Rahmen einer Wirksamkeitskontrolle von Eheverträgen. Und dann auch noch einen vergleichsweise exotischen wie den Unterhaltsanspruch von Getrenntlebenden abzuprüfen fand ich schon hart. Da bin ich erstmal gar nicht drauf gekommen, sondern habe die Scheidung bis auf einen entsprechenden Antrag bejaht und mich dann auf die Tatbestände des Unterhalts unter Geschiedenen gestürzt. Das es auch einen Unterhaltsanspruch für Getrenntlebende gibt, war mir mal gar nicht bekannt. Und konnte es ja auch nach Lektüre des Skripts nicht. Selbst gängige Falllösungsbücher behandeln sowas höchstens am Rande. Also das fand ich nicht gut. Kostet mich dann wahrscheinlich gleich mal 30 Punkte und damit eine Topnote.

Frage 2 war natürlich mehr als fair, auch hinsichtlich der Bewertung. Die war quasi zum Bestehen gedacht, denke ich.

Frage 3 war auch nicht unbedingt Schwerpunkt der Skripte, aber zum Glück mit dem Gesetz sehr gut zu lösen. Für Frage 4 ist eigentlich das Gleich zu sagen. Aber bei beiden Aufgaben ist es auch schwer, die volle Punktzahl zu bekommen, meine ich. Weil man sie einfach kaum trainieren konnte.

Also ich bin insgesamt ein bisschen verärgert. Die Klausur war echt geeignet, um mit einer tollen Note in den Master zu starten, aber mein dummer Fehler am Anfang kostet mich eine ansehnliche Note. Und der Klausursteller ist auch nicht unschuldig. Sorry, aber eine Klausur, die im Grunde Themen aus dem ganzen BGB zum Gegenstand haben kann, wird im Vorfeld nicht hinsichtlich des Stoffes eingeschränkt, um dann auch noch Randthemen abzuprüfen, die teilweise nicht mal im Skript behandelt wurden? Ist das jetzt dann typisch für den Master? Dann kann ich nämlich drauf verzichten, diese Skripte zu lesen.
 
Sachverhalt:

M und F sind miteinander verheiratet. Sie ist (mehr oder weniger auf seinen Wunsch/seine Empfehlung hin) Hausfrau, seitem sie ihre Modellkarriere an den Nagel gehängt hat. Er verdient ca.4000 € netto. Sie wird ungewollt schwanger, er entdeckt daraufhin seine Homosexualität und geht eine gleichgeschlechtliche Partnerschaft ein. Sie zieht aus.

Unterhaltsansprüche ihrerseits?

M stirbt bei einem Autounfall und man sollte erbrechtlichen- oder güterrechtlichen Zugewinnausgleich empfehlen.

F heiratet den L und bringt in unmittelbarem Anschluss daran den S zur Welt. Wer ist der Vater im Rechtssinne?

Wie könnte sich L von einer etwaigen Vaterschaft wieder lösen.

Sorry, nur in aller Kürze aus dem Gedächtnis.
 
@che80
aber später wirst du ebend auch im gesetz suchen müssen in deinem leben und es ist doch klar, dass man nicht alle möglichen fälle im skript auflisten kannst. bei einem anspruch entfielt es sich immer, erstmal in den "idotenwiese" --> so heißt bei uns das inhaltsverzeichnis bei jedem gesetz zu schaun und da steht unter unterhaltsansprüche z.b. der für getrenntlebende ganz oben dabei. das hätte dich nichtmal 5 min gekostet
 
@che80
aber später wirst du ebend auch im gesetz suchen müssen in deinem leben und es ist doch klar, dass man nicht alle möglichen fälle im skript auflisten kannst. bei einem anspruch entfielt es sich immer, erstmal in den "idotenwiese" --> so heißt bei uns das inhaltsverzeichnis bei jedem gesetz zu schaun und da steht unter unterhaltsansprüche z.b. der für getrenntlebende ganz oben dabei. das hätte dich nichtmal 5 min gekostet
Vielleicht hab' ich mich da unklar ausgedrückt:

Natürlich war das mein Fehler und ich will da gar nichts beschönigen. Aber die Klausur ging eben zu fast 50 % am Skript vorbei. Und das finde ich für eine Klausur, die ein Rechtsgebiet (hier: Familien- und Erbrecht) nur oberflächlich behandelt schon sehr gewagt.

Mit etwas Abstand zu der Klausur muss ich sogar sagen, dass, selbst wenn ich in Aufgabe 1 die Anspruchsgrundlage gefunden hätte, ich mir mit Blick auf das durch das Skript gelernte und die unterschiedliche Bedeutung der beiden fraglichen Unterhaltstatbestände nicht so sicher gewesen wäre, ob man in der Fragestellung nicht doch etwas zu Scheidungsvoraussetzungen und etwaigen anderen Unterhaltstatbeständen hätte hören wollen. Einfacher gesagt: Die Kombination aus Fallfrage und dem was wir im Verlauf des Semesters gelernt haben, deckte sich einfach gar nicht. Ich frage mich ja schon immer bei Sachverhalt und Fallfrage: "Was vom Gelernten will der Korrektor hier lesen?" Deswegen wäre mir der Unterhaltstatbestand selbst bei Kenntnis VIELLEICHT, wirklich nur vielleicht, nur als Randnotiz vorgekommen.

Also ich hoffe echt, dass die Korrektoren Gnade vor Recht ergehen lassen und mir doch einen guten Teil der Punkte bei der Aufgabe geben und mir so eine Note ermöglichen, mit der ich zufrieden sein kann.
 
@ che

ich hab dich schon richtig verstanden. aber ist es nicht ebend immer so, dass das was man im semester macht, nicht unbedingt dran kommt. denn der sinn des studiums ist es ja nicht nur, die skripte auszuarbeiten, sondern halt auch alles andere sich anzuschaun und sich selbständig weiterzubilden. also mir hat mal ein prof. gesagt, dass wenn man das kann, was in den skirpten steht, dass man dann 40 bis 50 Punkte von 100 bekommt bei ihm.
klar ist das auf der einen seite doof, da es ja unendlich viele fälle gibt. aber der sinn der juristen ist es doch gerade, dass man auch bei unbekannten fällen irgendwie zurecht kommt. in meinem gesamtem rechtswissenschaftlcihen studium (erstes und zweites examen) kam nie irgendwas dran, was ebend schon vorher schonmal in einen skript behandelt wurde.
ich denke auch, dass sie auch über die "normalen" unterhaltsansprüche nach der scheidung etwas wissen wollten.
 
hmmmm hoffentlich lehne ich mich jetzt nicht zuweit aus dem fenster...aber das ding hätte ich auch gelöst, wenn ich vorher überhaupt kein skript gelesen hätte...im vergleich zu den klausuren im 1. + 2. Staatsexamen ziemlich billig...ein blick in's gesetz und die lösung war klar...allein die fallfrage zu 1. (hat F einen unterhaltsanspruch gegen M) war im grunde mit einem wort zu beantworten: "ja"..dass ich da überhaupt noch den anspruch bei getrenntlebenden inkl. ausschlußgründe (fehlverhalten etc.) durchgeprüft habe, ist doch da schon eher service, oder...ich meine, wer als korrektor lesen will, warum und weshalb unterhaltsansprüche bei geschiedenen etc. NICHT in frage kommen, der sollte zumindest nach der rechtslage oder so fragen bzw. die düsseldorfer tabelle dranhängen und auch nach der höhe des anspruches fragen...naja, sei's drum...weiß auch nicht, was 30 punkte wert sein soll, wenn ich genau 2 paragraphen (§§ 1361, 1579 BGB) brauche, die dazu noch ganz offensichtlich sind um die frage zu beantworten...ich hoffe mal, bei all meiner arroganz habe ich nun nix entscheidendes übersehen...aber was sollte das schon sein ????frage 3 und 4 das gleiche in grün: mehr als den gesetzestext abschreiben ging da ja fast gar net...frage 2 fand ich etwas unglücklich, dass keine infos dazu zu finden waren, ob das erbe noch im vermögen der F war; hätte man ja mal schreiben können, dann hätte ich nicht zwei alternativberechnungen anstellen müssen...naja, kann ja bei gelegenheit mal drauf hinweisen...

also alles in allem haben sich meine befürchtungen ob des schwierigkeitsgrads in keiner weise bewahrheitet...und das war schon die 4 stunden klausur...was soll denn in den zwei stunden klausuren öffR und StrafR dann drankommen...wir werdens erleben :))
 
also alles in allem haben sich meine befürchtungen ob des schwierigkeitsgrads in keiner weise bewahrheitet...und das war schon die 4 stunden klausur...was soll denn in den zwei stunden klausuren öffR und StrafR dann drankommen...wir werdens erleben :))
..2-stündige Klausueren sind in der Regel schwieriger als 4-stündige, da sie unter einem enormen Zeitdruck geschrieben werden. Zum Nachdenken oder für einem suchenden (nicht wissenden oder zielgerichteten) Blick fehlt meist die Zeit...
 
ich bin bin ganz überrascht über meine 2,0 ... positiv natürlich, denn es war meine erste klausur aus diesem bereich!!!
 
seht es so: das war eine fast geschenkte Klausur, wenn man sich im Erbrecht udn FamR vorbereitet hatte. Es kommen auch wieder schwerere....
 
Hier mal die Klausurstatistik:
1,0=7,55 %
1,3=3,77 %
1,7=5,66 %
2,0=9,43 %
2,3=22,64 %
2,7=15,09 %
3,0=9,43 %
3,3=7,55 %
3,7=5,66 %
4,0=1,89 %
5,0=11,32 %

Durchschnitt: 2,72

Die Klausur ist damit recht gut ausgefallen. Gratulation an alle, die bestanden haben ;)
 
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