Klausur SS 09 Lösungsvorschlag

Hallo liebe Mitstudenten,

ich habe versucht, die Klausur vom September 2009 zu rechnen und habe bzgl. b) und c) folgendes herausbekommen.

ich nehme meine Ergebnisse wieder hinaus, weil sie vollkommener Schwachsinn sind und versuche die Aufgabe noch einmal zu lösen, die Ergebnisse stelle ich dann ein :)
 
Hallo Nebukadnezar,

ich habe es jetzt auch endlich geschafft die Klausur durchzurechnen.

Bei b) habe ich den gleichen Nettokalkulationszinsfuß raus.

Bei c) habe ich mich mit den unterschiedlichen Zahlungszeitpunkten der Leasingraten und der Steuerzahlungen schwer getan. Am Ende bin ich jedoch auf das gleiche Ergebnis wie du gekommen.

Bei der Fremdfinanzierung habe ich allerdings ein anderes Ergebnis raus. Mein Ergebnis lautet: -57.281.
Der Unterschied zu deinem Ergebnis kommt daher, dass ich im Jahr 5 die Rückzahlung der Darlehenssumme mit in die Steuerbemessungsgrundlage aufgenommen habe. Bei dir ist das nicht der Fall. Warum hast du die Summe an der Stelle nicht mit aufgenommen?
In deiner Tabelle hast du zwar Anfang 2008 die die Zahlung des Kaufbetrages und die Einnahme durch den Kredit aufgenommen. Aber Ende 2012 steht der Rückzahlungsbetrag nicht mit in der Tabelle. Hat das einen Grund?

Ich würde mich über eine Antwort sehr freuen, da ich mich mit der Lösung dieser Aufgaben noch sehr schwer tue.

Viele Grüße,
Christiane
 
Hi Christiane,

du hast natürlich Recht, ich habe vergessen, die 160000 in die Tabelle in 2012 rein zuschreiben. Aber unten bei Zahlungssaldo vor Steuern (159600) tauchen sie wieder auf, habe sie also in die Berechnung einbezogen. Daher ergibt sich bei mir auch der Kapitalwert von -96706,15.
 
Hallo Nebukadnezar,

ich glaube ich habe mich nicht ganz deutlich ausgedrückt ;) deswegen versuche ich es einfach nochmal.

Ich komme auf einen anderen Kapitalwert, weil ich die 160.000 in die Steuerbemessungsgrundlage aufgenommen. Die ist bei dir die Zeit "G/V". Statt 23.600 habe ich 183.600 und bekomme damit statt 7.782 den Wert 60.542 heraus.

Warum hast du den Wert nicht mit in die Steuerbemessungsgrundlage einbezogen? "Darf" man das nicht?

Viele Grüße,
Christiane
 
Ah ok, jetzt versteh ich :). Nein, die 160.000 darfst du nicht in die Bemessungsgrundlage am Ende einbeziehen, da Du sie auch am Anfang nicht einbeziehen darfst, weil es ein Kredit ist, daher darf man nur die Zinsen in die Bemessungsgrundlage einbeziehen, aber nicht die "Kreditsumme". Sie werden nur bei den Einzahlungen und Auszahlungen berücksichtigt.
 
Okay. Aber da stellt sich mir dann die Frage, warum man dann die Resterlös von 10.000 mit in die Bemessungsgrundlage einbezieht. Haben die dann nicht auch nur Auswirkungen auf die Ein- und Auszahlungen?

Viele Grüße,
Christiane
 
Hallo,
ich hätte jetzt dazu auch noch eine Frage: Der LKW wird doch beim Leasing dem Lesingnehmer P zugerechnet, weil die Grundmietzeit 100% der Nutzungsdauer entsprechen. Und P muss den LKW dann aktivieren und doch auch abschreiben (wie im Fall des Kreditkaufs), oder?
Stimmt das?
Schon mal vielen Dank für eine Antwort.
Liebe Grüße, Meli
 
Hallo zusammen,

habe mich soeben auch mal an die Aufgabe gemacht und komme auf die gleichen Ergebnisse wie Nebukadnezar.

Okay. Aber da stellt sich mir dann die Frage, warum man dann die Resterlös von 10.000 mit in die Bemessungsgrundlage einbezieht. Haben die dann nicht auch nur Auswirkungen auf die Ein- und Auszahlungen?

Viele Grüße,
Christiane
Der Resterlös ist in diesem Fall mit in die BMG einzubeziehen, da eine Abschreibung auf 0 vorgenommen wird und daher der Resterlös in vollem Umfang den Buchwert übersteigt.

@ Meli: Die Zurechnung zum LG ist in der Aufgabe unter dem "Hinweis" vorgegeben. Man könnte dies darüber argumentieren, dass ggf. nicht alle Kosten, also Anschaffung und Finanzierungskosten durch die Leasingraten gedeckt werden...ganz eindeutig ist die Sache aber sicher nicht.

Gruß
Matthias
 
Hallo,

ich suche Steuer-Skripte aus dem WS 2009/2010 oder aus dem SS 2010:

00610
00611
00612
00613
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Über ein Angebot würde ich mich sehr freuen.

Grüße
 
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