Klausur Klausur SS 09

Hallo zusammen,Folgendes Problem: Aufg.c) S.7 Teil 1) Berechnung von Diversifikationseffekten:Wie ermittele ich die Werte 20,15,10,5 beim Rückflussbetrag, wie die Werte 1,4,6,4 etc. bei der Wahrscheinlichkeit welche mit 0,7 multipliziert werden???Bitte um explizite Erklärung.... Viele Grüße
 
moin, ich versuchs mal, weil ich hab es eben selbst erst rausbekommen.
undzwar bekommt man die 20,15, 10, 5 auf folgende weise:

bei 0 kreditausfällen werden die kompletten einlagen von 16 GE mit 25% verzinst und ausgeschüttet: 16*1,25= 20
bei 1 kreditausfall fallen rückflüsse von 4 geldgebern weg, da ja ein kredit aus 4 geldgebern besteht, die jeweils 1 GE der bank geben: also (16-4)*1,25= 15
bei 2 kredeitausfällen fallen schon 8 GE (2 kredite bestehend aus jeweils 4 geldgebern a 1 GE) weg also: (16-8)*1,25= 10
bei 3 ausfällen bleiben nur noch 4 geldgeber übrige die jeweils 1 GE mit 25% verzinsung zurückbekommen 4*1,25= 5
tja bei 4 ausfällen haben alle verloren.

die zahlen 1,4,6,4,1 entstehen so: bei 0 ausfällen gibts nur die eine möglichkeit, dass alle kredite nicht ausfallen, also 1
bei einem ausfall gibt es 4 verschiedene möglichkeiten welcher der 4 kredite ausfällt, bei 2 ausfällen gibt es 6 kombinationen bei denen jeweils 2 kredite gleichzeitig ausfallen, bei 3 ausfällen gibts dann wieder nur 4 möglichkeiten und bei 4 ausfällen natürlich nur eine möglichkeit. ich hab mir ne kleine tabelle gemacht, dann leuchten die kombinationen sofort ein.

die prozente ergeben sich dann so: die 0,7 steht ja für die wahrscheinlichkeit der rückzahlung und die 0,3 für den ausfall. ich kanns dir nur laienhaft erklären weil ich kein statistik im studium hatte. also: 1* 0,7^4 ergibt sich dadurch, dass die (1*) eine kombination der rückzahlung(0,7) vier mal eintritt (^4) also 1*0,7^4 = 24,01%
dann gehts weiter: bei 4 möglichen kombinationen bleiben nur 3 rückzahlungen also 4*0,7^3 und ein kreditausfall mit 0,1 --> 4*0,7^3*0,1 = 41,16%
so gehts dann immer weiter: bei 6 kombinationen gibts 2 rückflüsse also 0,7^2 und 2 ausfälle also 0,3^2. daraus wird dann 6*0,7^2*0,3^2= 26,46%
das geht dann so weiter und ergibt dann weiter: 4*0,7*0,1^3 = 7,56% weil es bei 3 kreditausfällen 4 mögliche kombinationen gibt und ja 3 ausfallen und einer zurückfließt
und schließlich gibts nur eine möglichkeit, dass alle 4 kredite ausfallen, also 1*0,3^4 = 0,081%

ich hoffe du bist jetzt nicht total verwirrt, ist etwas schwer für mich zu erklären
 
dann hab ich auch mal ne frage: wie kommt man auf die standardabweichung bei aufgabe 1 c aufgabenteil 3? da soll 0,21 rauskommen, ich liege aber immer so bei 0,19xx, weiß aber nicht warum. rundungsfehler sinds nicht, hab alles schon ausprobiert......mist
 
naja, dann würd ich mir an deiner stelle das skript nochmal ab der wahrscheinlichkeitsverteilung genau durchlesen und führ dir einfach mal chronologisch vor augen, wie sich die kredite zusammensetzen und wie die rückflüsse an die geldgeber im detail geplant sind. vielleicht ist dir das grundprinzip nicht klar. auf S.47 KE 1 ist ein kleine grafik. wenn du dir diese grafik in der kompletten ausführung mal selbst aufzeichnest mit jedem einzelnen geldgeber und geldnehmer dürfte es leichter fallen. hab ich auch gemacht. 16 geldgeber, die sich in der bank bündeln und dann zu vier kreditnehmern führen. ergo zahlen vier geldgeber das geld für einen kreditnehmer. dann überlegst du dir einfach mal was denn passiert wenn einer der vier kreditnehmer am ende den kredit nicht zurückzahlt. sag mir mal explizit was du nicht verstehst......vielleicht hängt es ja schon vorher
 
Hi Thomas, kannst du mir bitte freundlicher Weise noch mal die Zahlen 1,4,6,4,1 zu den Kreditausfällen anders erläutern. Ich versuche es irgendwie nachzuvollziehen aber mir leuchtet beipspielsweise nicht ein, dass wenn 0 Kreditausfälle sind das dann eine Wahrscheinlichkeit von 1 herrscht oder wenn ein Ausfall von 1 ist, das dann eine Wahrscheinlichkeit von 4 gibt usw.
Es gibt doch 4 Kredite a´4 GE in der Summe zu 16 GE von 4 originären Geldgebern an 4 Geldnehmer, wenn aber kein Kreditausfall ist wie bei 0 dann ist doch die Wahrscheinlichkeit doch auch = 0 !?? Und wenn eines der Kredite ausfällt dann bedeutet das doch das quasi ein 4er Paket also 4 ausfallen von 16 somit die Wahrscheinlichkeit bei 4 liegt!? Aber warum ist dann bei 2 Ausfällen die Wahrscheinlichkeit wieder 6 anstatt 8, weil ja zwei 4er ausfallen und es in der Summe 8 ergibt!?? Irgendwie fehlt mir hier der Durchblick.....:(
 
bei den zahlen 1,4,6,4,1 handelt es sich ja nicht um wahrscheinlichkeiten.die zahlen geben nur die anzahl der kombinationen von krediten an, die gleichzeitig ausfallen können. bei 0 kreditausfällen gibt es nur eine möglichkeit, dass nämlich alle kreditnehmer den kredit zurückzahlen. daher die 1. wenn ein kredit ausfällt weiß man ja nicht welcher der 4 kredite ausfällt. daher gibt es 4 mögliche kredite die ausfallen können. es kann ja kredit 1,2,3 oder 4 ausfallen. dafür steht die 4.

fallen 2 kredite aus kann entweder kredit 1 und 2, 1 und 3, 1 und 4, 2 und 3, 2 und 4 oder 3 und 4 ausfallen. es fallen also 2 kredite aus aber es gibt 6 kombination, da man nicht weiß welche 2 kredite gleichzeitg ausfallen.

bei 3 kreditausfällen sieht es wie folgt aus: es kann kredit 1,2 und 3 gleichzeitig ausfallen oder 1,2 und 4, oder 2,3 und 4, oder 1,3 und 4.also gibt es vier kombination bestehend aus 3 krediten, die gleichzeitig ausfallen können. fallen alle vier kredite aus gibt es ja nur die eine kombination, nämlich, dass kredit 1,2,3 und 4 gleichzeit ausfallen.
 
Hi Thomas, ich hoffe letzte Frage für dieses Aufgabenblatt :).... Bei dem letzten Aufgabenteil also 3 zu Aufgabe 2: Die Werte für Erwartungswert nüE also 1,11 und für die StandardabweichungE also RohE= 0,21. Normalerweise ist es doch so, dass ich hierbei RohP/m m=16 teile und dann den individuellen Erwartungswert ausgerechnet bekomme, oder? Aber wo ist hier in Bezug auf Aufgabenteil 2 RohP zu entnehmen?? Für die Standardabweichung gilt entsprechend, wo nehme ich die Werte her mit denen ich dann die Frage löse??
 
mmmmmmmmmhhh, genau an derselben stelle hakt es bei mir auch, weil im skript nicht beschrieben ist wie man mit der wahrscheinlichkeitsverteilung umgehen muss.
GRAHAM, bitte melden ;-)) wir brauchen hilfe wie man auf die standardabweichung von 0,21 kommt.......
 
ok habs kapiert. man muss einfach so vorgehen wie man es bei der normalen standardabweichung tut. also (1,25-1,11)^2*0,24101+(1,25-1,11)^2*0,4116+ .......= 0,0441 daraus zieht man die wurzel und bekommt 0,21 raus. einfach die werte der einzelnen anleger aus der tabelle nehmen und mit dem erwartungswert 1,11 und den unterschiedlichen wahrscheinlichkeiten aus der tabelle die ganz normale standardabweichung berechnen. einfacher als erwtartet......
 
hab selbst eine frage: bei aufgabe 3 c) wird nach den möglichkeiten gefragt, wie Kreditinstitute ihre eigenmittel erhöhen können. ich persönlich habe diese antworten nicht im skript gefunden und frage mich daher woher man sowas wissen soll. gut, jetzt weiß ich es.....mich würde dabei aber interessiern, ob ihr meint, dass die ganzen einzelmaßnahmen, wie z.Bsp. bildung von vorsorgereserven etc. überhaupt punkterelevant waren oder ob die einfach nur zur information zusätzlich in der musterlösung angegeben sind. die punkte stehen eben wirklich nur im KWG und werden ja im skript nicht einzelnd erwähnt.............und diese frage war immerhin 20 punkte wert, ganz schön viel für wissen, was man im skript nicht findet.
 
Hey Thomas bist du dir hierbei sicher?? Ich komme auf andere Werte bevor ich die Wurzel ziehe. Und warum 1,11 du weiß doch noch gar nicht hierbei das der Erwarungswert 1,11 beträgt das ist doch erst das Ergebnis zu Schluss für den Erwarungswert!??
 
den erwartungswert bekommst du mit den werten aus der tabelle raus. 1,25*0,2401+1,25*0,4116+0,93*0,2646+0,62*0,0756+0,31*0,0081=1,11
mit diesen werten rechnest du die standardabweichung aus. in der musterlösung ist allerdings ein fehler. in der letzten zeile in der tabelle ist die wahrscheinlichkeit nicht 0,081% sondern 0,81%.....da muss man aufpassen, hab ich grad erst gesehen---> 100-24,01-41.16-26,46-7,56= 0,81% !! ansonsten standarbweichung nach standardschema rechnen und man bekommt als wert vor der wurzel --->0,04468192, zieht man die wurzel ergibt sich abgerundet 0,21
 
standardschema bedeutet, dass du die standardabweichung nicht nach dem schema aus KE 1 für kreditrisiken berechnest, sondern nach dem allgemeinen schema für die standardabweichung, wie man es aus dem modul "finanzierungs-und entscheidungstheoretische grundlagen der bwl" kennt.man kann nicht die formel wie in dem anderen aufgabenteil verwenden weil man für jeden rückfluss eine andere wahscheinlichkeit hat.die formel für die kreditrisiken setzt ja nur eine rückzahlungswahrscheinlichkeit für einen krdeit voraus. hierbei hat aber jeder möglich rückfluss eine andere wahrscheinlichkeit. für diesen fall bedeutet das: (1,25-1,11)² * 0,2401+(1,25-1,11)² * 0,4116+(0,93-1,11)² * 0,2646 + (0,62-1,11)² * 0,0756 + (0,31-1,11)² * 0,0081 = 0,04468192 daraus ziehst du die wurzel und das ergibt dann 0,21
 
Hallo Zusammen,

kann mir jemand vielleicht sagen wie man bei der Aufgabe 1 (2)
die Rückflüsse Einleger pro Kopf ermittelt:
1,25
1,25
0,93
0,62
0,31 wie genau kommt man auf diese Werte?

LG
 
Servus,
Gesamtendvermögen (=Summe aus Gesellschaftereinlagen von 5+Rückflüsse) durch Anzahl der Einleger (16), wobei max. 1,25 (weil 25%=Zins)
lg
 
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