Klausur Klausur SS 09

Klausur September 2009

Aufgabe 1)

Warum war es gerade die Institutionenökonomik, die die ökonomische Analyse von Organisationen förderte?

Bedeutung des Organizational Failures Framework für die vergleichende Analyse verschiedener institutioneller Arrangements? => Nur unter Berücksichtigung des Organizational Failures Framework ist die vergleichende Analyse erst möglich???

Das Organizational Failures Framework ist für eine umfassende Effizienzbeurteilung unterschiedlicher institutioneller Arrangements völlig ausreichen? => Nein, weil andere zentrale Einflüsse unberücksichtigt bleiben, z.B. Macht oder Kultur..??

Aufgabe 2:
These: Hohe Effektivität können Organisationen nur über ein Anreiz-Beitrags-Gleichgewicht für die beteiligten Individuen und Gruppen erreichen. => Nicht nur (siehe Skript Seite 20 Katalog von Effektivitätskriterien), Anreiz-Beitrags-Gleichgewicht ist aber wichtig für die Befriedigung und Motivation??

Aufgabe 3:
These: Mikropolitik stellt einen Störfall in organisationalen Veränderungsprozessen dar…! => Auf welche Textseiten bezieht ihr euch da? Hab da nichts Passendes gefunden
 
Klausur September 2009

Aufgabe 1)

Warum war es gerade die Institutionenökonomik, die die ökonomische Analyse von Organisationen förderte?

Weiß nicht, ob ich die Frage richtig verstehe, aber ich würde hier - nachdem die Basisannahmen ja auch gefragt waren - noch kurz auf die Modifikation der Institutionenökonomik eingehen. Von wegen löst sich von der perfekten Welt, berücksichtigt Zeit- und Raumdifferenzen und die begrenzte Rationalität der Akteure. Somit wesentlich realitätsnäher und für die Analyse von Orgas geeignet. Es gelingt es ihr die ökonomische Forschung für eine differenzierte Analyse von Institutionen und Organisationen zu öffnen und Regelstrukturen als endogene Variablen einzuführen
 
Das Organizational Failures Framework ist für eine umfassende Effizienzbeurteilung unterschiedlicher institutioneller Arrangements völlig ausreichen? => Nein, weil andere zentrale Einflüsse unberücksichtigt bleiben, z.B. Macht oder Kultur..??

-->würde ich genau so argumentieren wie du , hat nen Tunnelblick (so stand das irgendwo), weil eben Kultur, Macht usw. in der Betrachtung fehlen
 
Bedeutung des Organizational Failures Framework für die vergleichende Analyse verschiedener institutioneller Arrangements? => Nur unter Berücksichtigung des Organizational Failures Framework ist die vergleichende Analyse erst möglich???

--> bin ich mir auch nicht sicher, würde schreiben weil es bei dem organisational failures framework um das zusammenspiel von verhaltensannahmen und Transaktionsbedingugnen und somit auch um die Transaktionskosten geht und es bei den institutionellen arrangements darum geht, wie sich die kosten reduzieren lassen, ist wie du auch sagst, ein Vergleich nur dann möglich, wenn das Organizational Failures Framework berücksichtigt wird.
 
Aufgabe 2:
These: Hohe Effektivität können Organisationen nur über ein Anreiz-Beitrags-Gleichgewicht für die beteiligten Individuen und Gruppen erreichen. => Nicht nur (siehe Skript Seite 20 Katalog von Effektivitätskriterien), Anreiz-Beitrags-Gleichgewicht ist aber wichtig für die Befriedigung und Motivation??


--> genau, hier würde ich kurz auf die Theorie eingehen, von wegen kooperatives System, Existenz nur gesichert bei BEreitschaft der Mitglieder Beiträge zu leisten blabla und dann eben sagen, dass die Anreiz-Beitrags-Theorie wichtig ist, aber bei weitem nicht alle Effektivitätskriterien erfüllt und dann die anderen kurz aufzählen
 
und hier zu A1...
insbesondere zu Teilaufgabe 3 und 4 würde ich mich über kritische Rückmeldungen freuen...
 

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