Klausur WS 14/15

Ich wünsche allen Mitstreitern morgen viel Erfolg!
Vielleicht besteht ja Interesse an einem Austausch nach der Klausur.
 
Gut, dann halt ich den Fall mal für die Nachwelt fest:

M ist mit F verheiratet. Beide haben Tochter T.
M und F setzen ein gemeinsames Testament auf, in dem Ort und Zeit fehlt.
Im Testament setzen die Ehegatten sich gegenseitig als Erbe ein. Auf einem zweiten Blatt, welches ebenfalls unterschrieben wird und den Titel Begründung trägt steht, dass T Nacherbin werden soll.

M und F lassen sich scheiden.

M und G heiraten und bekommen Sohn S.
M und G setzen ein gemeinsames Testament auf, in dem sie sich gegenseitig einsetzen. S soll Erbe des länger lebenden werden.

G stirbt und M heiratet A.
A setzt ein Testament auf in dem er T als Erbin einsetzt.
M stirbt.

Wer erbt von M?

Hab ich etwas falsch wiedergegeben?
Zu welcher Lösung sind die anderen gekommen?
 
Hallo,

der Sachverhalt stimmt so.
Bei mir erbt der Sohn S, da das erste Testament durch die Scheidung unwirksam wurde und das letzte Testament inhaltlich nicht wirksam ist, da M an den Erklärungen aus dem Testament zwischen ihm und G gebunden ist.
 
Das hab ich auch so.
Ich hab beim ersten Testament noch problematisiert das es auf zwei Seiten ist bzw. Die Nacherbschaft nicht im eigentlichen Testament, es aber als wirksam erachtet.

Ich hab auch noch die Möglichkeit eines Pflichtteils geprüft mit dem Hinweis das dies nur ein schuldrechtlicher Anspruch ist.
 
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