Klausur lediglich rechtliche Vorteilhaftigkeit?!

Rechtsgeschäfte beschränkt Geschäftsfähiger sind von Anfang an wirksam, wenn sie lediglich rechtlich vorteilig für sie sind, damit habe ich allerdings einige Probleme, veranschaulicht an einem Beispiel:

Eine 16-Jährige bekommt einen Hund geschenkt. Ist diese Schenkung ohne Zustimmung wirksam, ex tunc?

Viele im Umfeld negierten dies, die Schenkung des Tieres sei ein rechtlicher Nachteil.
Es wurden beispielsweise mit der Notwendigkeit von Unterhaltskosten argumentiert.
Darin liegt, nach meinem Dafürhalten, kein rechtlicher, sondern ein ökonomischer Nachteil, welcher außenvor bleiben muss. Gesetzliche Bestimmungen, Tierschutz, treffen die neue Halterin nicht unmittelbar, sondern nur bei Zuwiderhandlung.

Im konkreten Fall würde Hundesteuer fällig, eine Folge die sich unmittelbar aus dem RG ergibt, aber auch jeden Halter trifft. Grundstücksschenkungen seien, eventuelle analoge Anwendung (kann es mir nicht anders erklären), rechtlich nicht nachteilig, weil die sich ergebenden Pflichten für Grundstückseigner per Gesetz ergeben, nicht aus dem spezifischen Rechtsgeschäft als solchem, und eben jeden treffen. Ähnlich ist es ja mit der Hundesteuer.

Wie seht ihr das, wie kann man sich das Nicht-Jurist, einfach und praktiabel, merken?
 
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