Mathe Hilfe

#1
Mathe, Hilfe!!!!!

Ich habe mal eine Frage an euch:
Ich habe vor vier Jahren Abi gemacht und studiere als erstes Studium etwas, was mit Mathe überhaupt nichts zu tun hat.
Jetzt habe ich als Studiengangszweithörerin mit Wirtschaftswissenschaften angefangen und stelle fest, dass es Mathemässig bei mir einfach an allen Ecken und Enden hapert. Ich war in der Schule nie schlecht in Mathe, aber das ist offensichtlich alles weg. Wir seid ihr den vorgegangen, um euch da wieder fit zu machen? Habt ihr irgendwelche Empfehlungen für Bücher?
 
#2
Hallo Anna,

auch ein Auffrischungs- oder Crash-Kurs am Studienzentrum ist nicht schlecht - wurde bei uns damals angeboten und mein Abi war schon was länger her oder überhaupt der Besuch von Mentorenveranstaltungen :)!
 
G

Gastbenutzerin

#3
Vielleicht auch ein aktueller Tipp von mir. Pauke auch gerade Mathe und merke es hapert an den Grundlagen. Probier es doch auch mal mit einer Lerngruppe, hier könnt ihr euch gegenseitig helfen oder einem Mathenachhilfelehrer. Das habe ich zum Beispiel im letzten Semester gemacht und es muß einem überhaupt nicht peinlich sein als Student Nachhilfe zu nehmen. Denn wenn es einem hilft, ist es das beste was man tun kann. Wenn dir aber die Zeit für sowas fehlt könnte ich dir auch noch den Brückenkurs Mathe empfehlen. Den durchzuarbeiten erfordert zwar auch wieder viel Zeit, aber vielleicht kannst du das mit dem Mathekurs paralell machen oder evtl. erst den Brückenkurs versuchen und dann den Mathekurs???
Ansonsten könnte ich dir noch das "Taschenbuch der Wirtschaftsmathematik" empfehlen. Hier ist der Link von Amazon dazu: Das benutze ich halt immer wieder selber mal zum Nachschlagen. Auch nicht schlecht sind die ganzen Abiturtraining Bücher, wie zum Beispiel dieses hier für Analysis: .
Wenn du eine Bibliothek in der Nähe hast, kannst du ja erst mal reinschauen und ausprobieren was dir gefällt. Aber um dir Mut zu machen: Üben üben üben und irgendwann fragst du dich, warum du Mathe jemals für schwer empfunden hast! Du packst das schon...
 
#4
Mein Kommentar zu Mathe und FernUni Hagen:
Ich hatte im schriftlichen Abi 14 Punkte und bin in Hagen in der Klausur mit einer 5 durchgefallen ! - Da reicht bei mir nicht einmal mehr die Erklärung, daß bei mir zwischen Abi und Studium 7 Jahre lagen. Falls jetzt die Erklärung kommt, daß ich den 7 Jahren alles vergessen hätte, verstehe ich nicht warum ich die Einsendearbeiten auf Anhieb bestanden habe.
Zweitens bin ich der Meinung, daß eine Fernuniversität gerade den Aspekt der langen Pausen zwischen Abi und Studium Ihrer Studenten berücksichtigen muß. Damit meine ich, daß der Aufbau des Studiums so gestaltet sein müsste, daß auch der theoretisch ungeübte Student wieder in die Materie hineinfindet und nicht den Balken vor den Kopf geknallt bekommt.
 
#5
Mein Kommentar zu Mathe und FernUni Hagen:
Ich hatte im schriftlichen Abi 14 Punkte und bin in Hagen in der Klausur mit einer 5 durchgefallen ! - Da reicht bei mir nicht einmal mehr die Erklärung, daß bei mir zwischen Abi und Studium 7 Jahre lagen. Falls jetzt die Erklärung kommt, daß ich den 7 Jahren alles vergessen hätte, verstehe ich nicht warum ich die Einsendearbeiten auf Anhieb bestanden habe.
Habe genau das Gegenteil erlebt. Mathe Abi deutlich weniger Punkte. Abi über 10 Jahre her. Für die EAs ganz schön gearbeitet und sie dann bestanden. Mich vernünftig auf die Klausur vorbereitet und diese auf Anhieb mit 2 bestanden.
Ansonsten finde ich nicht, dass die FU die Studenten dermassen an die Hand nehmen muss, dass alte Kenntnisse nochmal aufgefrischt werden. Dafür sollte eder eigenverantwortlich genug sein und ausserdem gibt es ja auch den Mathe-Brückenkurs und andere hilfreiche Bücher. Dazu kommt dann auch noch, dass jeder Student einen anderen Wissensstand hat und darauf gar nciht eingegangen werden kann.
 
#6
Klassische Antwort der >FernUni Hagen< : auf die Studenten kann nicht eingegangen werden

Ich bin durchaus der Meinung das die erste EA im ersten Semester (oder das gesamte 1. Semester) ein allgemeiner Grundlagen-Rundumumschlag sein kann, um eine gleichwertige Basis zu schaffen. Wer hier individuelle Defizite findet kann diese dann individuell bearbeiten.
Was passiert wenn man sich diese Zeit für eine Basisbildung nicht nimmt, sieht man am praktischen Beisspiel: eine immense Anzahl von Abrechern.
 
#7
Ja, man kann wirklich nicht auf jeden Studenten eingehen. An uns Fernstudenten werden dieselben Anforderungen gestellt wie den Praesenzstudenten und das ist auch gut so. :)

Eine "immense Zahl von Abbrechern" hat jede Uni. Von der Lunge auf die Zunge: nicht jeder ist fuer BWL und Co. geschaffen. Und zu den inhaltlichen Schwierigkeiten des Studienganges kommt die Isolation waehrend des Fernstudiums noch erschwerend hinzu.

Es gibt an der Uni Hagen uebrigens einen einsemestrigen Vorbereitungskurs mit elementaren Grundlagen: das ist der Brueckenkurs Mathematik. Der Lehrstuhl empfiehlt ausdruecklich jedem, der die als bekannt vorausgesetzten Grundlagen nicht beherrscht, den Kurs vorher zu bearbeiten. Der Kurs ist allerdings nicht klausurrelevant, weil fakultativ = freiwillig und wird auch leider entsprechend wenig genutzt. Dann muss man eben selber zusehen wie man klar kommt... :ka:
 
#9
Habe genau das Gegenteil erlebt. Mathe Abi deutlich weniger Punkte. Abi über 10 Jahre her. Für die EAs ganz schön gearbeitet und sie dann bestanden. Mich vernünftig auf die Klausur vorbereitet und diese auf Anhieb mit 2 bestanden.
Ansonsten finde ich nicht, dass die FU die Studenten dermassen an die Hand nehmen muss, dass alte Kenntnisse nochmal aufgefrischt werden. Dafür sollte eder eigenverantwortlich genug sein und ausserdem gibt es ja auch den Mathe-Brückenkurs und andere hilfreiche Bücher. Dazu kommt dann auch noch, dass jeder Student einen anderen Wissensstand hat und darauf gar nciht eingegangen werden kann.

Ausnahmen bestätigen die Regel