Mathematikstudium light?

Hallo,

mein Name ist Holger und ich habe/hatte Interesse am Mathestudium an der FeU in Hagen. Jedoch habe ich nun arge zweifel, wenn ich die Stundenpläne sehe, dass das Studium an der FeU sich doch stark von einem normalen Mathestudium unterscheidet und somit nicht ganz ernst genommen werden kann.

Täuscht der Eindruck oder liege ich richtig?

Grüße
Holger
 
Hallo Holger,

es wäre schön, wenn Du hierbei auf die Punkte eingehen könntest, welche Deine Aussage stützen?
Dann ist es wesentlich produktiver auf die betreffenden Punkte einzugehen und diese ggf. zu widerlegen
oder zu bestätigen.

Viele Grüße
Thorsten
 
Erstmal diese komischen ersten kurse imperative programmierung und grundlagen der mathematik. Zudem ist natuerlich der verzicht auf spaetere analysis module seitens der hochschule ein fehler.

Was gibts noch fuer unterschiede gegenueber praesenzstudium?
 
Hallo Holger,

1. gibt es den Programmierkurs heutzutage in vielen Mathestudiengängen, da es von Mathestudenten schlicht erwartet wird, programmieren zu können. Zu nennen sind beispielsweise die Uni Karlsruhe und Uni Bonn, beide sehr renomiert, was Mathematik betrifft.

2. fehlen eigentlich keine Analysis-Kurse. Im Bachelor hört man in der Regel Analysis I und II, optional manchmal noch Analysis III, oder erst im Master, aber auch nur, wenn man eine entsprechende Vertiefung wählt. Analysis I und II mit 12 SWS sind heute so die Gängige Pflicht jedes Mathestudenten. Das erfüllt Hagen wie folgt:
1141 Mathematische Grundlagen: 3 SWS Analysis I
1144 Analysis: 3 SWS Analysis I + 3 SWS Analysis II
1145 Maß- und Integrationstheorie: 3 SWS Analysis II (+ 3 SWS Maßtheorie/Wahrscheinlichkeitstheorie)
Macht Analysis I und II zu je 6 SWS und dazu kommt in Hagen noch ein kompletter 6 SWS-Kurs Differentialgleichungen. Damit ist das Grundpensum Analysis erschlagen. Zusätzlich gibt es ja noch ein Wahlmodul komplexe Analysis und gelegentlich wird ja auch Analysis III angeboten.

Man sollte sich von den Kursnamen nicht täuschen lassen. Prof. Hochstättler sagte mal im Scherz sinngemäß: "Würden wir den Kurs Analysis noch Differentialrechnung im IR^n nennen, würdet ihr sagen, in Hagen gibt es überhaupt keine Analysis-Kurse"

3. Die Aufteilung von Ana und Lineare Algebra in einen Grundlagenkurs ist keine Erfindung aus Hagen. Die Uni Kaiserslautern, auch sehr renomiert, macht das ebenso. Weiterhin macht die etwas veränderte Kursaufteilung für ein Teilzeitfernstudium eben viel Sinn. Die meisten Studenten hören einen 6-SWS-Mathekurs pro Semester. Hier in 3-SWS-Päckchen aufzuteilen macht dahingegen Sinn, dass man erst in die Breite, um ein Gefühl für die verschiedenen Disziplinen zu entwickeln und dann in die Tiefe geht. Im Präsenzstudium hörst du in Vollzeit halt normalerweise gleich zu Beginn Lineare Algebra I und Analysis I, man hat eben mehr Zeit, zumindest wird das von den Studis erwartet.

4. Finde ich weiterhin lobenswert am Hagener Mathestudiengang, dass man verpflichtend gleich eine ordentliche Einführung in Wahrscheinlichkeitstheorie (9 SWS) und Numerik (6 SWS) erhält - das ist nicht immer so. In einigen Mathestudiengängen wählt man nämlich zwischen Stochastik oder Numerik. Weiterhin ist der Kurs Lineare Optimierung für die berufliche Anwendung sehr bereichernd.

Einzig und allein liese sich kritisieren, dass "Analysis" als Vertiefungsrichtung im Master wegfallen wird. Das ist zwar bedauerlich aber völlig legitim - Schwerpunkt in Hagen sind nunmal die angewandten Wissenschaften wie vorallem Stochastik, aber auch Numerik, oder Diskrete Mathematik. Wenn du dich in Analysis / Komplexe Analysis vertiefen willst, bist du für den Master in Hagen falsch, aber dennoch sind es vollausgewachsene Mathematikstudiengänge.
 
es ist für deutsche, bzw europäische Verhältnisse sicher ein vollwertiges Studium und übertrifft den amerikanischen Mathe Bachelor sogar noch haushoch, dort gibt es ja einen Bachelor in Arts für Mathe und was weiss ich.
 
Was mir jedenfalls beim ersten Überblick über den Studiengang auffällt, sind die "großzügigen" 1,66 Leistungspunkte pro Semesterwochenstunde. Dies führt dazu, dass man in Hagen "nur" 72 SWS für 120LP(ohne Nebenfach und Bachelorarbeit) Mathematik hört. Im Vergleich dazu liegen die meisten anderen deutschen Universitäten zwischen 80 und 90 SWS (also irgendwo zwischen 1,25 und 1,5 LP pro SWS) an reiner Mathematikausbildung im Bachelor. Das ergibt dann im direkten Vergleich bis zu drei 4+2SWS Mathe-Vorlesungen mehr als im FUH-Bachelor. Aufgefallen ist mir das auch im Etechnik-Master; auch dort sind zumindest an den TUs eher 1,5 Leistungspunkte pro SWS üblich.
 
So wie ich das sehe, ist eher 1,5 als 1,25 die Regel, womit in Hagen im Vergleich zu einigen anderen Universitäten ein Kurs fehlen würde. Der fehlt aber nicht im Pflichtbereich, denn wenn ich mir den Durchschnitt der Mathematikstudienpläne anderer Unis anschaue, vermisse ich in Hagen nichts (sehe manchmal sogar Vorteile). Allerdings sieht man an anderen Unis oft mehr LP im Wahlpflichtbereich. Hier muss man aber sagen, dass es absolut kein Problem ist, sofern man um Vergleichbarkeit fürchtet, ein, zwei zusätzliche Kurse Mathematik mit einer Prüfung abzuschließen. Wahlmöglichkeiten gibt es ja genug und im Fernstudium ist man ja auch sehr flexibel.

Weiterhin unterstützt der Punkt die Behauptung "Mathematikstudium light" nicht. Ich möchte nochmal betonen, dass weder die wichtigen / zentralen Inhalte des Mathematik-Bachelors fehlen, noch auf einem verminderten Niveau gelehrt wird. Der Studiengang ist akkreditiert, seine Vollwertigkeit wird von der Akkreditierungsagentur in ihrem Bericht auch nochmals betont, wobei das nicht nötig wäre, es handelt sich immerhin um einen Studiengang an einer staatl. Universität.

Abschließend möchte ich hinzufügen, dass die LP sich ja, soweit ich das System durchblickt habe, nach dem Zeitaufwand richten soll. Tatsächlich ist es im Mittel sicherlich zeitlich aufwändiger, sich als Fernstudent, oft allein, den Stoff anzueignen, statt täglich in Präsenzvorlesungen zu sitzen und intensiv an Gruppenarbeiten teilzunehmen, wo einem dann vielleicht doch das ein oder andere Verständnisproblem von Mitstudenten abgenommen wird.
 
An sich interessiert mich das Thema doch sehr, also paar Fragen/Anmerkungen meinerseits:

1141 Mathematische Grundlagen: 3 SWS Analysis I
1144 Analysis: 3 SWS Analysis I + 3 SWS Analysis II
1145 Maß- und Integrationstheorie: 3 SWS Analysis II (+ 3 SWS Maßtheorie/Wahrscheinlichkeitstheorie)
Angenommen es wäre so, so bleiben folgende Unterschiede:
Analysis 3 fehlt komplett, Maß- und Integrationstheorie wird in Regel parallel zu Analysis 3 belegt.
Aus welchen Grund werden für die Standard 12 SWS mehr Punkte vergeben?

Einzig und allein liese sich kritisieren, dass "Analysis" als Vertiefungsrichtung im Master wegfallen wird. Das ist zwar bedauerlich aber völlig legitim - Schwerpunkt in Hagen sind nunmal die angewandten Wissenschaften wie vorallem Stochastik, aber auch Numerik, oder Diskrete Mathematik. Wenn du dich in Analysis / Komplexe Analysis vertiefen willst, bist du für den Master in Hagen falsch, aber dennoch sind es vollausgewachsene Mathematikstudiengänge.
Und das fehlen jeglicher Geometrie könnte man auch kritisieren, weder Geometrische Grundlagen noch Differential Geometrie, Numerik und Stochastik sind trotzdem Pflicht. Wenn man für die gleichen SWS mehr Punkte vergibt dann ist es kein Wunder das man sich "sowas" sparen kann.
 
Und das fehlen jeglicher Geometrie könnte man auch kritisieren, weder Geometrische Grundlagen noch Differential Geometrie.
Es gibt sowohl einen Kurs Geometrie als auch einen Kurs Differentialgeometrie. Das ist also schonmal falsch.
Was ist denn für dich Analysis 3? Tu dir und mir mal folgenden Gefallen: googel mal nach "Analysis III" und schau dir die entsprechenden Uni-PDFs an. Da siehst du mal, was alles als Analysis 3 deklariert ist. Demzufolge gestaltet sich die Analysis-Vielfalt an anderen deutschen Unis ähnlich wie in Hagen. Lediglich im Master gibt es mehr, aber da liegt in Hagen - wie erwähnt - nicht der Schwerpunkt.

BTW. wird nun doch weiterhin Funktionalanalysis und Funktionentheorie weiterhin angeboten.
 
Ich glaube ich bin den Geheimnis auf die schliche gekommen. Falls ich mal vor der Zwangsexmatrikulation stehe, wechsle ich einfach. Ohne große Diskussion, hier finden sich scheinbar Altklausurren für einige Module:
http://www.fernuni-hagen.de/FACHSCHINF/welcome.html

Die Grundlagen der Mathematik aka Analysis I entspricht zu 50% den was wir in linearen Algebra gelernt haben und der Rest was in Analysis I dran kam, Analysis II (scheinbar das neue Analysis 1144) besteht aus der fehlenden Hälfte von Ana I mit den Anfang von Ana II.
 
Genau das habe ich ja schon oben geschrieben: die Kurse sind gehälftelt, weil das für Fernstudenten angenehmer ist (sonst hätten Teilzeitstudenten ein Fach pro Semester).
Die Kurse "Geometrie der Ebene" und "Differentialgeometrie" werden regelmäßig vom Lehrgebiet DMO angeboten.

Sieh es ein: es gibt kein einheitliches Analysis 3! Manche Unis halten darunter Maß-/Integrationstheorie, andere Vektoranalysis, andere komplexe Analysis. Forster wiederrum sieht darin Differentialgleichungen. Außer Vektoranalysis deckt Hagen alle genannten Themen sehr gut ab. Wenn du es so willst, gibt es mehrere "Analysis 3" in Hagen.
Vektoranalysis wurde afaik letztes Semester in Hagen auch wieder angeboten.
 
Wer spricht von Pflichtbereich?
Für meinen Geschmack argumentierst du mir zu sehr auf Basis deiner eigenen Erfahrung. Jede Universität regelt das anders. Schau dir doch mal die Studienpläne von ein paar Unis an! Manche haben im Bachelor-Pflichtbereich ja nichtmal Numerik.
Es gibt mindestens sieben deutsche Universitäten die im Mathepflichtstudium für den Bachelor weder Geometrie noch Differentialgeometrie haben.

DMO = Diskrete Mathematik und Optimierung, vormals Algebra/Geometrie
 
Es ist doch weithin bekannt, dass das Mathematikstudium an der FU Hagen ca. dem Oberstufen-Unterricht entspricht.
Wie man sich über so ein Thema online streiten kann, erschließt sich mir beim besten Willen nicht.
 

krid

Moderator
Wie Du auf so ein schmales Brett kommst, ist mir jetzt nicht klar. Offenbar hattest Du entweder keinen Mathe-Unterricht in der Oberstufe, oder Du kennst die Mathekurse der FernUni nicht.

Außerdem möchte ich darauf hinweisen, dass hier selbstverständlich jeder über alles diskutieren kann, das mit dem Fernstudium zu tun hat. Wenn Du die Diskussion für sinnlos hälst, musst Du sie ja nicht lesen.
 
Ich glaube es handelt sich um eine Hyperbel, die sich der Überschrift anschließt. Module können heißen wie sie wollen, die Klausuren zeigen jedoch den wahren Kern.
 
Welchen Kern denn, wo genau liegt dein Problem? Zeige doch hieb- und stichfest, dass es qualitätstechnisch einen Unterschied gibt. Ich hoffe dir ist klar, dass die URL, über die du an die Klausuren gekommen bist, lediglich die Mathemodule für Informatiker betreffen. Sofern du nicht schon selbst Mathematikklausuren für Mathematiker an der FeU geschrieben hast, so muss ich dich doch nun langsam mit Nachdruck bitten, dein Mundwerk zu halten. Mit deinem Halbwissen, welches ungünstigerweise auch noch öffentlich für jeden einsehbar ist, verunsicherst du nur angehende Studenten mit Unwahrheiten.
Dass du keinen Plan hast, wo der Hase langrennt, hast du ja schon mit Aussagen gezeigt wie "keine Geometrie im Bachelor-Pflichtbereich", obwohl das an so gut wie keiner deutschen Uni der Fall ist. Also weniger dumme Unwahrheiten, mehr nachdenken.

Bitte Poster wie alexkie ignorieren. Natürlich absolut unwahr, der Mathematikfachbereich wird in der deutschen Hochschullandschaft respektiert und ist bekannt, dazu hatte ich beispielsweise schon ein interessantes Gespräch an der TU Kaiserslautern. Weiterhin sind einige Kurse an der FernUni heute Standardwerke in der Mathematikliteratur. Remmert Zahlentheorie oder Klein Algorithmische Geometrie, deren Erfolg dürfte wohl kaum jemand anzweifeln können, selbst Pfeifen wie ihr nicht.
 
Welchen Kern denn, wo genau liegt dein Problem? Zeige doch hieb- und stichfest, dass es qualitätstechnisch einen Unterschied gibt. Ich hoffe dir ist klar, dass die URL, über die du an die Klausuren gekommen bist, lediglich die Mathemodule für Informatiker betreffen. Sofern du nicht schon selbst Mathematikklausuren für Mathematiker an der FeU geschrieben hast, so muss ich dich doch nun langsam mit Nachdruck bitten, dein Mundwerk zu halten.
Achso es gibt mehrere Module mit der Nummer 1141, also wirklich sowas kann ich doch nicht wissen. Wie soll es sich den gesunden Menschenverstand erschließen, das Modul Nummer 1141 für Informatiker und Mathematiker was ganz anderes ist. (Besonders wenn da noch steht für alle Studiengänge der Fakultät Mathematik und Informatik). Wärst du mir dann so nett und zeigst mir wo ich weitere Klausuren finde, so Klausuren wo eurer Analysis Äquivalent nicht aus den einfachsten Gebieten der Algebra und Analysis besteht?

Mit deinem Halbwissen, welches ungünstigerweise auch noch öffentlich für jeden einsehbar ist, verunsicherst du nur angehende Studenten mit Unwahrheiten.
Dass du keinen Plan hast, wo der Hase langrennt, hast du ja schon mit Aussagen gezeigt wie "keine Geometrie im Bachelor-Pflichtbereich", obwohl das an so gut wie keiner deutschen Uni der Fall ist. Also weniger dumme Unwahrheiten, mehr nachdenken.
Du meinst es passt einen nicht wenn man gegen die eigene Beweihräucherung was sagt? Ist ja nicht nur hier so, bei den Wiwi ist es doch ähnlich, wo alle Glauben ein vollwertiges Studium zu absolvieren (und nicht nur auf den Papier), und jeden Neuling das Gelbe vom Ei erzählen.
An der Tu Dresden ist Differential Geometrie schon Pflicht, erst eine Einführung in Kombination mit Matlab und später noch als Vertiefung, wohlgemerkt alles im Bachelor.
Weiterhin bleibt immer noch eine berechtige Frage. Wieso gibt es auf alles mehr LP, fast um die Hälfte mehr als an anderen Unis (und nicht nur hier in Mathematik)?
 
Oh plz, meine Meinung war nicht wirklich ernstgemeint. Es ist nunmal lachhaft, über die konkreten Inhalte eines Mathematik- (oder anderen MINT-Studiums) an verschiedenen Universitäten qualitativ vergleichen zu wollen: Die konkreten Lehrinhalte, Schwierigkeit der Übungen, Praktika, Prüfungen und was sonst noch so anfällt hängen an Präsenzuniversitäten ohnehin von in Grundlagenveranstaltungen häufig jährlich wechselnden Dozenten ab. Daneben ist ein Großteil des Studiums zudem Wiederholen desselben Stoffes in unterschiedlichen Kontexten.

Es ist wohl ein Übel des Bachelor/Master-Systems (neben den Vorteilen, die unzweifelhaft mit ihm einhergegangen sind) das Wissensinhalte neuerdings normier- und vergleichbar sein müssen.
Ein guter Wissenschaftler wird man nicht, indem man in der richtigen Vorlesung sitzt.

An der Tu Dresden ist Differential Geometrie schon Pflicht, erst eine Einführung in Kombination mit Matlab und später noch als Vertiefung, wohlgemerkt alles im Bachelor.
Weiterhin bleibt immer noch eine berechtige Frage. Wieso gibt es auf alles mehr LP, fast um die Hälfte mehr als an anderen Unis (und nicht nur hier in Mathematik)?
Leider ist das falsch:
"ALGSTR - Algebraische Strukturen
DGEO - Differentialgeometrie
HANA - Höhere Analysis
MOSIM - Modellierung und Simulation
OPTINUM - Optimierung und Numerik
STOCHV - Vertiefung Stochastik
Von diesen Modulen sind drei zu wählen."
http://tu-dresden.de/die_tu_dresden...athematik/pdf/BA-Mathematik-Infoblatt2010.pdf
Vertiefende Wahlmöglichkeiten im Bachelor sind nun einmal die Regel. Und das Präsenzuniversitäten, die über weit mehr Lehrstühle verfügen, ein breiteres Spektrum anbieten, ist ebenfalls natürlich.

Weiterhin bleibt immer noch eine berechtige Frage. Wieso gibt es auf alles mehr LP, fast um die Hälfte mehr als an anderen Unis (und nicht nur hier in Mathematik)?
Credit Points entsprechen nach ECTS-Maßgaben einem tatsächlichen durchschnittlichen Aufwand von 25-30 Stunden. Das ist die triviale Antwort.
 
Oh plz, meine Meinung war nicht wirklich ernstgemeint. Es ist nunmal lachhaft, über die konkreten Inhalte eines Mathematik- (oder anderen MINT-Studiums) an verschiedenen Universitäten qualitativ vergleichen zu wollen
Keineswegs ist das Lachhaft, es ist ein ausschlaggebender Grund für das Studium. Einfacheres Studium mit dem gleichen Papier, ist doch das Beste. Am Ende braucht man eh nie wieder ein Großteil des Wissens.
Ich habe meine Meinung gesagt, die Klausuren (die ja für Informatiker gelten mit den gleichen Modulnummer… falls es wirklich so ist omg..) sind in Vergleich zu unseren Klausuren unteres Niveau. Das Warum habe ich sogar Begründet.
Mal den Absatz darüber Lesen, Geometrie ist Pflicht und in der Praxis ist es Differential Geometire mit Maple Einsatz. Das zweite Modul ist noch mal eine Extra Vertiefung. Bei Interesse kann ich dir die Inhalte des ersten Modul nennen. Persönlich fand ich das am schwersten.
Credit Points entsprechen nach ECTS-Maßgaben einem tatsächlichen durchschnittlichen Aufwand von 25-30 Stunden. Das ist die triviale Antwort.
Ja und Absolut nichts sagend. Man behandelt weniger und bekommt dafür mehr LP, wem will man hier eigentlich veräppeln? Diese Methodik für nichts immer 10 LP zu geben, zieht sich hier durch alle Studiengänge. Vielleicht gibt es ja ein Bonus weil es eine Fernuni ist, dann soll man es aber auch sagen.
 
Keineswegs ist das Lachhaft, es ist ein ausschlaggebender Grund für das Studium. Einfacheres Studium mit dem gleichen Papier, ist doch das Beste. Am Ende braucht man eh nie wieder ein Großteil des Wissens.
Warum beschwerst du dich denn dann? ;)

Ich habe meine Meinung gesagt, die Klausuren (die ja für Informatiker gelten mit den gleichen Modulnummer… falls es wirklich so ist omg..) sind in Vergleich zu unseren Klausuren unteres Niveau. Das Warum habe ich sogar Begründet.
Wo hast du das denn begründet? In meinem Erststudium war das auch so, dass die Klausuren in der Regel deutlich einfacher waren als das, was man nach dem Niveau der Vorlesung und der Übungen erwarten könnte. Einfach aus dem Grund, dass man in Klausuren 2 Stunden lang unter Volldampf arbeiten muss und einfach keine Zeit für knifflige Aufgaben ist, da wird einfach nur Abrufbarkeit des definitiv vorausgesetzten Stoffes abgeprüft. Mit dem Bologna-Prozess wurde diese Attitüde gegenüber Prüfungen sogar noch zementiert.

Es wird einem an der Fernuni auch nichts geschenkt, wenn man sich mal die Abbrecherquoten und Durchfaller selbst noch in höheren Semestern anschaut. Die Klausur Lineare Optimierung (8. Semester Teilzeit normalerweise) hatte gerade 50 Teilnehmer (von wieviel Neueinschreibern in dem Jahrgang damals, über 1000 sicherlich) mit 25 Bestehern.

Mal den Absatz darüber Lesen, Geometrie ist Pflicht und in der Praxis ist es Differential Geometire mit Maple Einsatz. Das zweite Modul ist noch mal eine Extra Vertiefung. Bei Interesse kann ich dir die Inhalte des ersten Modul nennen. Persönlich fand ich das am schwersten.
Ja und, jede Uni setzt den Schwerpunkt woanders. Dass Hagen da recht eingeschränkt ist aufgrund der Sparzwänge kann man in der Tat als Nachteil sehen. Geometrie, Topologie, Analysis ist halt nicht so doll, Algebra gibts im Bachelor auch nicht. Das sagt aber nichts über das Niveau der Veranstaltungen aus, die angeboten werden.
 
Oh Mann, das wird ja immer besser hier...

Achso es gibt mehrere Module mit der Nummer 1141, also wirklich sowas kann ich doch nicht wissen. Wie soll es sich den gesunden Menschenverstand erschließen, das Modul Nummer 1141 für Informatiker und Mathematiker was ganz anderes ist.
Nein, das Modul ist die Ausnahme. Das ist der Mathematikeinstiegskurs für Mathematiker und Informatiker, danach spaltet es sich auf. Das Niveau der Klausur mag dir deshalb niedrig vorkommen, weil von Analysis I und Lineare Algebra I je nur die Hälfte durchgenommen werden (in der Tat die Grundlagen). Wie ich dir bereits geschrieben habe, sind die Mathematikkurse in Hagen teils gehälftelt, weil der klassische Teilzeitstudent eben nur ein Modul pro Semester macht. Da macht das eben Sinn. Die späteren Inhalte werden von anderen Kursen natürlich abgedeckt, für Informatiker dann etwas weichgespült und mehr mit Fokus auf Anwendung. Ansonsten würde ich dich bitten, mal eine Klausur zu posten, die hieb- und stichfest das angeblich niedrigere Niveau in Hagen aufzeigt. Meines Erachtens hast du bisher rein garnichts begründet und hast bisher nicht ein sinnvolles Argument für deine Thesen hervorgebracht.

Du meinst es passt einen nicht wenn man gegen die eigene Beweihräucherung was sagt?
Welche Beweihräucherung? Bisher haben wir Hagen lediglich vor dem Vorwurf verteidigt, ein minderwertiges Mathematikstudium anzubieten und haben dies auch sehr wohl begründet. Du hingegen verlierst dich immer mehr in reiner Polemik.

Ist ja nicht nur hier so, bei den Wiwi ist es doch ähnlich, wo alle Glauben ein vollwertiges Studium zu absolvieren
Wo ist denn das WIWI-Studium minderwertig? Also ich kenne auch die Wirtschaftsvorlesung mindestens einer weiteren Universität und zwei weiteren staatlichen FHs. Die Vorlesungen in Hagen fand ich teilweise dagegen ziemlich anspruchsvoll. Insbesondere Einführung Wirtschaftswissenschaften und Finanzierungs- und Entscheidungstheorie fand ich relativ knackig.

An der Tu Dresden ist Differential Geometrie schon Pflicht, erst eine Einführung in Kombination mit Matlab und später noch als Vertiefung, wohlgemerkt alles im Bachelor.
Hui, _eine_ Uni. Ich habe dir jetzt schon wiederholt gesagt, dass du dir bitte mal ein paar Studienverlaufspläne anderer Universitäten angucken sollst. Da siehst du, dass dies definitiv NICHT die Regel ist. An vielen Universitäten ist Lineare Optimierung keine Pflichtveranstaltung, an manchen sogar weder Numerik noch Stochastik. In Hagen schon. Das scheint dir nichts auszumachen, obwohl oben genannte Vorlesungen wohl viel fundamentaler sind als Differentialgeometrie, welche in Hagen auch noch sehr wohl als Wahlpflichtfach angeboten wird.
Warum schaust du dich nichtmal bei anderen Universitäten um, statt immer wieder die selben, falschen Argumente hervorzuholen?

Abschließende Frage: Wenn du so davon überzeugt bist, dass Hagen Billigstudium für Arme ist, dann frage ich mich
a) was machst du eigentlich hier?
b) wie viele Kurse hast du in Hagen absolviert, dass du dir diese Beurteilung (auch noch studiengangsübergreifend) erlaubst? Du bist einer dieser Tunnelblickpräsenzstudenten die nicht damit klar kommen, dass es noch ein alternatives Modell geben kann, so einfach ist die Geschichte.

Es gibt sehr wohl einen vernünftigen Kritikpunkt an Hagen: Die wenigen Vertiefungsgebiete. Das liegt an finanziellen Einschnitten. Man hat nicht ganz die Auswahl, wie an einigen (nicht allen) anderen Universitäten, das gilt aber nur für Mathematik. Und das betrifft nur die möglichen Interessenpunkte. Das greift aber die Studienqualität nicht an. Es gibt noch andere Universitäten, an denen Analysis nicht Hauptschwerpunkt ist.
 
Keineswegs ist das Lachhaft, es ist ein ausschlaggebender Grund für das Studium. Einfacheres Studium mit dem gleichen Papier, ist doch das Beste. Am Ende braucht man eh nie wieder ein Großteil des Wissens.
Ich habe meine Meinung gesagt, die Klausuren (die ja für Informatiker gelten mit den gleichen Modulnummer… falls es wirklich so ist omg..) sind in Vergleich zu unseren Klausuren unteres Niveau. Das Warum habe ich sogar Begründet.
Wenn du "eure" Klausuren für zu schwer hältst, bist du möglicherweise ungeeignet für das Mathematikstudium. Vielleicht solltest du dann besser mehr Zeit fürs Lernen aufwenden, anstatt krampfhaft im Internet nach Ausflüchten zu suchen. Schwere Klausuren zu bestehen, wird dir daneben keine Türen im akademischen Leben öffnen. Ein gutes Zeugnis ist nett, aber das war es dann auch. Wer schon an Klausuren scheitert, der sollte die in der Regel gutgemeinte Mahnung wie gesagt verstehen. Dann sieht es meist bei eigenständiger wissenschaftlicher Tätigkeit ebenfalls mau aus.

Mal den Absatz darüber Lesen, Geometrie ist Pflicht und in der Praxis ist es Differential Geometire mit Maple Einsatz. Das zweite Modul ist noch mal eine Extra Vertiefung. Bei Interesse kann ich dir die Inhalte des ersten Modul nennen. Persönlich fand ich das am schwersten.
Ich habe mir die Modulbeschreibung der Geometrie mal angeschaut:
"Die Studierenden besitzen vertiefte Kenntnisse in analytischer Geometrie, kennen Grundlagen der projektiven Geometrie, Quadriken (projektiv und Euklidisch), diskrete Gruppen von Kongruenzen, Pflasterungen und Polyeder. Sie sind in der Lage, sicher mit geometrischen Grundobjekten und Transformationen umzugehen. Außerdem besitzen sie ein bessere Raumvorstellung und ein erhöhtes Abstraktionsvermögen." http://tu-dresden.de/die_tu_dresden...hematik/pdf/2009-Math-Ba-StudO_2009-09-29.pdf
Wie kommst du darauf, dass der Kurs "in der Praxis" Differentialgeometrie ist? Eine völlig weltfremde Vorstellung.
 
Die Vorlesungen in Hagen fand ich teilweise dagegen ziemlich anspruchsvoll. Insbesondere Einführung Wirtschaftswissenschaften
Damit ist schon alles zur Diskussion gesagt, ich glaube unsere Vorstellung von anspruchsvoll unterscheidet sich da ein wenig. Etwas was man mit einen Lernaufwand von paar Tagen schafft, neben den Wiesn, ist für mich naja nicht anspruchsvoll.
a) was machst du eigentlich hier?

b) wie viele Kurse hast du in Hagen absolviert, dass du dir diese Beurteilung (auch noch studiengangsübergreifend) erlaubst? Du bist einer dieser Tunnelblickpräsenzstudenten die nicht damit klar kommen, dass es noch ein alternatives Modell geben kann, so einfach ist die Geschichte.
a) Schildere meine Erfahrungen mit der Mathematik, damit man als Interessent nicht immer auf die gleichen Meinung trifft von "hey es gibt kein Unterschied, wir sind toll“ trift. Und zu guter Letzt informiere ich mich ob es einfacher wäre in Hagen Mathematik anzufangen, weil Noten mit den Grenzwert 4 klingen nicht so toll.

b) Zurzeit leider nur 4, hätte ich vorher gewusst welches Niveau man hier fährt wären es mehr gewesen. Das schlimme ist ja das man niemanden so recht Fragen kann, weil ja alle das Studium für Anspruchsvoll halten. Scheinbar bin ich wohl ein Genie da ich in Wiwi mit Bruchrechnen nicht überfordert bin.
 
Wenn du "eure" Klausuren für zu schwer hältst, bist du möglicherweise ungeeignet für das Mathematikstudium.
Na keine Sorge, paar lineare Gleichungssysteme zu lösen, paar Basen bestimmen und paar Reihen auf Konvergenz prüfen bekomme ich noch hin. Das sind so die Punktesammler Aufgaben die mich bis jetzt vor der 5 gerettet haben, naja hier scheint ja die gesamte Klausur aus sowas zu bestehen…

Wie kommst du darauf, dass der Kurs "in der Praxis" Differentialgeometrie ist? Eine völlig weltfremde Vorstellung.
Weil ich das Modul letztes Jahr belegt habe? Bei Interesse kann ich gerne paar Themen nennen die wir hatten. Die Tu gehört zu den 10 größten Universitäten, von daher ist es schon nicht zu allgemein.
 
Damit ist schon alles zur Diskussion gesagt, ich glaube unsere Vorstellung von anspruchsvoll unterscheidet sich da ein wenig. Etwas was man mit einen Lernaufwand von paar Tagen schafft, neben den Wiesn, ist für mich naja nicht anspruchsvoll.
Nein, es liegt in der Sache der Natur, dass man mit dem Erlernen von Fakten in Wiwi relativ weit kommt. Es gibt nunmal keine Beweise, die man nachvollziehen oder aufstellen müsste. Die betriebswirtschaftlichen Fakten sind nunmal zu lernen. Ich habe einen relativen Vergleich gemacht. Nur die entsprechenden Skripte an einigen anderen Hochschulen fand ich eben noch trivialer. Kein Grund, unterschwellig auf meine Intelligenz schließen zu wollen.
Nenn mir doch die Hochschule, an der Wiwi anspruchsvoll ist. Wenn du sagst, die Wiwiler in Hagen würden kein richtiges Studium abschließen, musst du ja wissen, wo es besser geht. Dann kann ich mir ja die Skripte dieser Einrichtung entsprechend ansehen und schauen, ob deine große Klappe standhält.

Ja, lineare Gleichungssysteme lösen und Basen bestimmen ist nicht die Welt, allerdings ist es meines Erachtens dennoch legitim, sie in einer Klausur abzufragen. Warum beantwortest du nicht endlich mal meine Fragen und postest hier ein paar entsprechende Aufgaben aus DEINEN Klausuren, bei denen ein anständiges Niveau gefahren wird?
 
Klar die ersten 4 für Wirtschaftsinformatik, also EWIWi, GWi usw.

Nein, es liegt in der Sache der Natur, dass man mit dem Erlernen von Fakten in Wiwi relativ weit kommt. Es gibt nunmal keine Beweise, die man nachvollziehen oder aufstellen müsste. Die betriebswirtschaftlichen Fakten sind nunmal zu lernen.
Von denen sich auch noch mehrheitlich mit gesunden Menschenverstand erschließen lässt.
Nenn mir doch die Hochschule, an der Wiwi anspruchsvoll ist. Wenn du sagst, die Wiwiler in Hagen würden kein richtiges Studium abschließen, musst du ja wissen, wo es besser geht.
Vermutlich an jeder Hochschule wo die mathematischen Grundlagen über die Oberstufe hinausgehen? So Hochschulen mit 4 Semestern Mathematik (Statsitik) und mit doppelt so vielen LP?
So Hochschulen wo ihre Studenten mal in der Lage sind eine Funktion zu Interpolieren? Hier würden sie die Bedarfsplanung eines Eisverkäufers wohl mit den gleitenden arithmetischen Mittel berechnen…
Ansonsten was will man bei Fakten lernen vergleichen? Fakten lernen ist Fakten lernen, es kommt drauf an was man damit machen kann. Mit welche Werkzeuge und Methodiken die Studenten vertraut sind.
Warum beantwortest du nicht endlich mal meine Fragen und postest hier ein paar entsprechende Aufgaben aus DEINEN Klausuren, bei denen ein anständiges Niveau gefahren wird?
Da gibt so einiges, Konstruktion der reellen Zahlen mittels Intervallschachtelung, dafür gab es noch 1/4 aller Punkte. Ohne die schöne Metrikaufgabe dürfte ich nochmal ran.
Auch schön, beweisen Sie die 4ecks Ungleichung! Nie in leben davon gehört, hab das in zwei 3ecks Ungleichungen zerlegt und die einzeln bewiesen. Ich weiß bis heute nicht ob es richtig war.

Ansonsten habe ich keine Lust sich weiter in Kreis zu drehen, was ich zum Thema zu sagen hatte hab ich gesagt. Soll sich jeder selber einen Reim drauf machen
 
LOL.
Konstruktion der reellen Zahlen und Vierecksungleichung ist für dich vernünftiges Niveau?
Sorry, aber erstes ist Auswendiglernerei, das wird in jedem Anfängerbuch schematisch hergeleitet. Und die Vierecksungleichung ist ja wohl ein Witz. Da finde ich das Basenausrechnen noch schwieriger. :D Wie geil.
Beleg mal Analysis (1144) oder Lineare Algebra (1143) oder Maß-/Integrationstheorie (1145). Keine Angst, in den Hagener Klausuren mangelt es nicht daran, eigene Beweise aufstellen zu müssen.

Nachtrag: Sorry, aber ich muss das jetzt nochmal auseinanderpflügen. Kommt hier her, macht einen Aufstand, als ob er in seinen Klausuren den Satz von Stokes beweisen müsste und kommt dann mit so zwei Kindergeburtstagsbeispielen. Ob du es glaubst oder nicht, aber eins sei dir versprochen: wenn du an der TU Dresden eine vier hast (zumal du sowas als schwer erachtest), wird es in Hagen auch eine 4 sein.

Vermutlich an jeder Hochschule wo die mathematischen Grundlagen über die Oberstufe hinausgehen?
So wie in Hagen, wo die Wiwis Differentialgleichungen, Spieltheorie, (Nicht-)lineare Optimierung, multivariate Verfahren und diskrete Mathematik machen?

Die Anfängerkurse in Wirtsch. Inf. sind tatsächlich ein Witz, wenn man nciht auf die Birne gefallen ist. Aber auch da gehts später hoch her.
 
So wie in Hagen, wo die Wiwis Differentialgleichungen, Spieltheorie, (Nicht-)lineare Optimierung, multivariate Verfahren und diskrete Mathematik machen?Die Anfängerkurse in Wirtsch. Inf. sind tatsächlich ein Witz, wenn man nciht auf die Birne gefallen ist. Aber auch da gehts später hoch her.
Schöne Breitseite, mit einer umwerfenden Tiefe, die jeden Absolventen dazu befähigen das gelernte anzuwenden (wenn man nicht gerade geraten hat…). Zum Rest kann ich sagen, das hoffe ich mal, vielleicht ein Tipp welches Modul genau?

Also keine Mathematikkurse? Worum gehts hier nochmal?
Ob sich das Studium einfacher gestaltet oder nicht. Mal eine Frage wie will man das vergleichen? Ich gehe aktuell auf eine Präsenzuni und absolviere unser Grundstudium Mathematik. Ich stelle fest das auf Grundlagen mehr LP gibt als bei uns, weiterhin stelle anhand einiger Altklausuren fest das sich der Stoff in den ersten Semester stark unterscheidet. So behandelt man viele Sachen erst im zweiten Semester, wenn dieser Verzug weiter gegeben ist (und die Anzahl von Modulen ist geringer), so ist die Frage berechtigt wo genau es endet.
 
Ich gehe aktuell auf eine Präsenzuni und absolviere unser Grundstudium Mathematik. Ich stelle fest das auf Grundlagen mehr LP gibt als bei uns, weiterhin stelle anhand einiger Altklausuren fest das sich der Stoff in den ersten Semester stark unterscheidet. So behandelt man viele Sachen erst im zweiten Semester, wenn dieser Verzug weiter gegeben ist (und die Anzahl von Modulen ist geringer), so ist die Frage berechtigt wo genau es endet.
Die Diskussion über die LP ist wirklich lächerlich, sorry. Ob es nun Wiwi ist oder WInfo oder Mathe oder sonst irgendein Fach - wenn man sich mal die Studienpläne von mehr als nur seiner eigenen Uni und Hagen angucken würde, würde man feststellen, dass das jede Uni anders macht. Im Kern wird überall das Gleiche gemacht, aber es ist doch klar, dass nicht jede Uni den gleichen Studienplan mit der gleichen Fächergewichtung hat. Ich finde du wirkst ganz schön überheblich.
 
Vielleicht habe ich einen Tunnelblick, aber die Grundlagen Ana und Lag gehören für mich zum Kern. Ich stelle für mich fest, im Vergleich zu dem was ich bis jetzt gemacht habe ist es einfacher. Was genau ist jetzt daran sonderlich überheblich? Kann sein das ich mich mal im Ton vergreife, aber ich mein es ehrlich gesagt nicht böse.
 
Für Mathe vielleicht, aber für Wiwi...? Und in Mathe gehören die Grundlagen ja wohl überall zum Kern - jetzt mal unabhängig von Leistungspunkten etc..

Deshalb schrieb ich ja auch nur, dass du überheblich wirkst ;). Ich kenn dich ja nicht persönlich.
 
@Alex88: Dass deine genannten Themen in Hagen Semester Zwei sind IST FALSCH!!! n-Ecks-Ungleichungen und deren Beweis sind Semester 1, Kurseinheit 4, die Konstruktion der reellen Zahlen mit Intervallschachtelung ebenso.
Es ärgert mich unheimlich, dass du einfach Dinge behauptest, die sich jeglicher Wahrheit entziehen. Das habe ich so NIE gesagt.

Man merkt einfach in jedem Posting, dass du KEINERLEI Ahnung vom Mathematikstudium in Hagen hast und dennoch dich hier in aller Öffentlichkeit darüber auslässt.

Um Alex88 nochmal vorzuführen und seine Unwissenheit zu beweisen, hier ein Zitat:

nicht vergessen 4ecksunglechung, ist wenn überhaupt erst im zweiten Semester an der Hagen dran
Wie sich jeder leicht überzeugen kann, der den Einsteigerkurs für Semester 1 gelesen hat, ist dies eine Falschaussage: beide Themen werden sehr zeitnah in Semester 1 behandelt.

Deine Argument sind so erbärmlich einfach widerlegbar, dass es fast schon zur Farce wird. Nicht ein Argument konnte bis jetzt auch nur ein weiteres Posting überdauern, ohne als schlicht falsch oder zusammenhangslos identifiziert zu werden.
 
Schöne Breitseite, mit einer umwerfenden Tiefe, die jeden Absolventen dazu befähigen das gelernte anzuwenden
Unangbracht, mal wieder. Die Wiwis in Hagen können bis zu fünf volle Kurse der Wirtschaftsmathematik absolvieren und ihre Abschlussarbeit im Bachelor und im Master dort absolvieren. Was braucht es für dich noch? Soll eine Zwangspromotion als Mathematiker für jeden Wirtschaftler erfolgen, damit er deinen Maßstäben würdig ist? Wenn alles für dich so lari-fari ist, dann schau dir doch die Schwergebiete der zwei Mathe-Lehrgebiete der Wiwis an. Diese halten auch für entsprechende Abschlussarbeiten her. Aber ist ja alles trivial für dich, gell, Viererstudent...
 
@Alex88: Dass deine genannten Themen in Hagen Semester Zwei sind IST FALSCH!!! n-Ecks-Ungleichungen und deren Beweis sind Semester 1, Kurseinheit 4, die Konstruktion der reellen Zahlen mit Intervallschachtelung ebenso.
Es ärgert mich unheimlich, dass du einfach Dinge behauptest, die sich jeglicher Wahrheit entziehen. Das habe ich so NIE gesagt.
Woher soll ich die Inhalte kennen? Ich rede von den Klausuren die ich mir angesehen habe (3 Stück). Da war nichts dergleichen, die 3ecksungl haben wir zusammen mit den Metriken behandelt, die hier wiederum im 2. Semester dran kommen( genauso wie Reihenkonvergenz, wem will man hier eigentlich veräppeln?). Also nahliegend das ich diesen Schluss gezogen habe?
Aber im Prinzip will ich auch nicht weiter groß Diskutieren, von mir kann in eurem Kursskript die Herleitung des Schrankensatzes im ersten Semester drankommen. Wenn die Klausur am Ende aus linearen GS und Co besteht ist es auch Wurst. Natürlich ist das ganze Subjektiv, für mich ist das einfacher als die reellen Zahlen in einer Klausur zu konstruieren, für andere wiederum umgekehrt.

Unangbracht, mal wieder. Die Wiwis in Hagen können bis zu fünf volle Kurse der Wirtschaftsmathematik absolvieren und ihre Abschlussarbeit im Bachelor und im Master dort absolvieren.
Ich habe bis jetzt nur eins gesehen, entsprach im Großen unseren Abiniveau und darauf baut dann die mysteriöse Wirtschaftsmathematik auf? Finden sich die Module auch noch im Pflichtbereich oder muss man sich das Studium schon freiwillig schwerer machen?
 
Achso, das Recht, darüber zu urteilen, nimmst du dir aber? Das Recht, einfach zu behaupten, das wäre in Hagen Semester zwei, das nimmst du dir raus?

Wenn die Klausur am Ende aus linearen GS und Co besteht ist es auch Wurst.
Wieder falsch. Das stimmt schlicht und ergreifend nicht. Sehr wohl muss man in den Klausuren auch Sätze beweisen. Aber man redet bei dir gegen eine Wand. Du bist schlicht nicht intelligent genug, um all die genannten Argumente zu begreifen. Daher ist es vergebene Mühe.

Finden sich die Module auch noch im Pflichtbereich oder muss man sich das Studium schon freiwillig schwerer machen?
Zwei Kurse sind Pflicht. Den Rest kann man als Vertiefungsrichtung wählen, genau so ist es auch bei anderen Universitäten. Weißt du, auch das ist so ein Tellerrandproblem: für dich ist alles leicht und trivial außer Mathe. Ein Studium ist aber nicht gleich Bummelstudium, nur weil es keine Vektoranalysis vermittelt. Auch ein Wirtschaftsstudium ist schwer, die Engpässe machen sich aber anders bemerkbar. In Mathe kriegt man halt gleich volle Breitseite. Da ist ein dreiseitiger Beweis und da knabbert man 10 Tage dran. In Wiwi knabbert man selten 10 Tage lang an drei Seiten.
Die Schwierigkeit liegt aber nun darin, entsprechend Transferleistung von den Modellen in die reale Welt zu vollbringen. Die Organisationsstruktur beispielsweise in einer größeren Firma ist gewiss keine Trivialität. Da spielen sowohl quantitative Modelle als auch betriebswirtschaftliche, soziologische und psychologische Komponenten mit rein. Das sind Dinge, die mathematisch nicht befriedigend erfassbar sind, und dennoch nach einer approximativ zufriedenstellenden Lösung rufen. Ein guter BWLer wäre einem überheblichen Mathebürschchen wie dir da haushoch überlegen, Monsieur.
Wenn die Wirtschaft so trivial ist, dann löse doch ein paar aktuelle makroökonomische Probleme, dir winkt ein hohes Preisgeld und der Nobelpreis.

Hagen ist was Wirtschaft angeht verdammt gut aufgestellt. 17 Lehrgebiete bieten ein Kursportfolio, bei dem so manche Präsenzuni nicht mithalten kann.
 
Zum Rest kann ich sagen, das hoffe ich mal, vielleicht ein Tipp welches Modul genau?
Normalerweise werden folgende Module von der breiten Masse als sehr anspruchsvoll bewertet, wobei ich noch nicht alle belegt habe und manche nur mal im Studienzentrum überflogen hab. Je nach Vorkenntnissen / Talent in den jeweiligen Themen kann die subjektive Empfindung natürlich abweichen:

- Algorithmische Mathematik (Inhalte: Diskrete Mathematik, Numerik, lineare Optimierung, nichtlineare Optimierung, das Ganze mit für Informatiker hoher Beweisstrenge)
- Finanzierungs- und entscheidungstheoretische Grundlagen
- Wissensbasierte Systeme
- Entscheidungsmethoden in unternehmensweiten Softwaresystemen
- Grundlagen der Informatik (theoretische Informatik)
- Einführung technische Informatik
 
Wenn die Wirtschaft so trivial ist, dann löse doch ein paar aktuelle makroökonomische Probleme, dir winkt ein hohes Preisgeld und der Nobelpreis.
Hagen ist was Wirtschaft angeht verdammt gut aufgestellt. 17 Lehrgebiete bieten ein Kursportfolio, bei dem so manche Präsenzuni nicht mithalten kann.
Ich studiere Mathe und Wirtschaftswissenschaften beides in Hagen und hab vorher mit Wiwi an einer Präsenzuni angefangen. Ich kann sagen, dass ich an der Fernuni arge Probleme mit Wirtschaftswissenschaften hatte, weil das alles andere als trivial ist. Wenn man sich als Mathematiker mal um die Anwendung seiner Kenntnisse macht, dann wird man schnell in die Realität zurückgeholt und Überheblichkeit ist da unangebracht.

Dass sich die Fakten in den Wirtschaftswissenschaften mehrheitlich mit gesundem Menschenverstand erschließen, trifft nur zu, wenn man einen entsprechend oberflächlichen Blick drauf wirft. Außerdem ist der gesunde Menschenverstand nichts, auf das man sich im Ernstfall verlassen kann.

Viele belegen im zweiten Semester beispielsweise Theorie der Marktwirtschaft und der Mathematiker kann streng genommen den Kurs zunächst nicht wirklich bearbeiten, weil er die Methode der Lagrangemultiplikatoren erst gegen Ende des zweiten Semesters lernt :)
Außerdem war der Simplex-Algorithmus ein Bestandteil des Kurses Einführung in die Wirtschaftswissenschaften im ersten Semester.

Zudem kann ich bestätigen, dass Wiwi in Hagen schwerer als an den beiden renomierten Präsenzhochschulen die ich kennenlernen durfte.

Zum Mathematikstudium weiß ich auch aus erster Hand, dass es dem an den Präsenzunis nichts nachsteht. Man kann nicht irgendwelche Modulbezeichnungen überfliegen und genau auf deren Inhalte schließen. Ich stelle immer wieder fest, dass es unsere Studienbriefe mehr in sich haben, als die gängigen Lehrbücher, so z. B.: in Graphentheorie.
Warum sollte auch der Studiengang qualitativ minderwertiger aufgestellt sein? Wir haben gute Professoren, interessante Module, die wenn man geschickt wählt, tatsächlich mit dem Bachelor schon einen berufsqualifizierenden Abschluss in den Händen hält. Wer zum Beispiel auf Diskrete Mathematik oder Optimierungsgeschichten steht, der wird an vielen Präsenzunis nicht so gut bedient, wie in Hagen.

Ich halte es für anspruchslos, wenn man behauptet, eine Mathematikklausur sei schwer, wenn ein Beweis gefragt wird, der ohnehin im Skript steht. Das kann ich echt nicht verstehen. (Dann hätte ich garantiert immer ne 1) Ein Mathematikstudent sollte sich ja nicht durch sein Gedächtnis auszeichnen, oder wie seht ihr das?

Die Diskussion, dass Differentialgeometrie Pflicht sei versteh ich nicht. Ich will doch gar kein Differentialgeometrie machen, also warum soll mich das kümmern? Dass man der Differentialgeometrie im Bachelor viel Aufmerksamkeit widmet mag ja legitim sein, aber das wird an den Leuten liegen, die für solche Programmentscheidungen zuständig sind. Wenn man das aber tut, muss einem einleuchten, dass man dafür etwas anderes nicht tun kann. Überlegt man, was ein Mathematik-Bachelor höchstwahrscheinlich beruflich tun wird, wenn er seinen Abschluss hat, dann wird die Differentialgeometrie ihm in der Wirtschaft weniger Glück bescheren als Statistik, oder Graphentheorie zum Beispiel.

Das ist doch auch nichts neues, dass sich Studiengänge aufgrund ihrer Schwerpunkte unterscheiden.
 
Viele belegen im zweiten Semester beispielsweise Theorie der Marktwirtschaft und der Mathematiker kann streng genommen den Kurs zunächst nicht wirklich bearbeiten, weil er die Methode der Lagrangemultiplikatoren erst gegen Ende des zweiten Semesters lernt :)
Außerdem war der Simplex-Algorithmus ein Bestandteil des Kurses Einführung in die Wirtschaftswissenschaften im ersten Semester.
Simplex Ausführen und Verstehen sind ja auch zwei Paar Schuhe.
Aber mal was anderes am Rande, die Methode der Lagrange-Multiplikatoren. Ist das so, dass das jetzt im zweiten Semester (in Analysis?) drankommt? Ich nehme an, dass damit die Karush-Kuhn-Tucker-Optimalitätsbedingungen für restringierte Optimierungsprobleme gemeint sind, bei denen diese Multiplikatoren [tex]\lambda_j[/tex] und [tex]\mu_i[/tex] als Koeffizienten auftauchen. Das ist eigentlich ziemlich harter Stoff, damit schlag ich mich gerade in meinem 2. Wahlfach rum.
 
Zwei Kurse sind Pflicht. Den Rest kann man als Vertiefungsrichtung wählen, genau so ist es auch bei anderen Universitäten. Weißt du, auch das ist so ein Tellerrandproblem: für dich ist alles leicht und trivial außer Mathe. Ein Studium ist aber nicht gleich Bummelstudium, nur weil es keine Vektoranalysis vermittelt. Auch ein Wirtschaftsstudium ist schwer, die Engpässe machen sich aber anders bemerkbar. In Mathe kriegt man halt gleich volle Breitseite. Da ist ein dreiseitiger Beweis und da knabbert man 10 Tage dran. In Wiwi knabbert man selten 10 Tage lang an drei Seiten.
Die Schwierigkeit liegt aber nun darin, entsprechend Transferleistung von den Modellen in die reale Welt zu vollbringen. Die Organisationsstruktur beispielsweise in einer größeren Firma ist gewiss keine Trivialität. Da spielen sowohl quantitative Modelle als auch betriebswirtschaftliche, soziologische und psychologische Komponenten mit rein. Das sind Dinge, die mathematisch nicht befriedigend erfassbar sind, und dennoch nach einer approximativ zufriedenstellenden Lösung rufen. Ein guter BWLer wäre einem überheblichen Mathebürschchen wie dir da haushoch überlegen, Monsieur.
Wenn die Wirtschaft so trivial ist, dann löse doch ein paar aktuelle makroökonomische Probleme, dir winkt ein hohes Preisgeld und der Nobelpreis.

Hagen ist was Wirtschaft angeht verdammt gut aufgestellt. 17 Lehrgebiete bieten ein Kursportfolio, bei dem so manche Präsenzuni nicht mithalten kann.
Da sind einige wichtige, wenn nicht gar die springenden Punkte genannt. Ein WiWiler zeichnet nicht seine Mathekenntnis aus, sondern die Interdisziplinarität. Neben Mathe gehört da Informatik, Jura, Soziologie und betriebswirtschaftliche Modelle dazu und das ganze will verknüpft und angewendet werden.
 
Ich nehme an, dass damit die Karush-Kuhn-Tucker-Optimalitätsbedingungen für restringierte Optimierungsprobleme gemeint sind, bei denen diese Multiplikatoren [tex]\lambda_j[/tex] und [tex]\mu_i[/tex] als Koeffizienten auftauchen. Das ist eigentlich ziemlich harter Stoff, damit schlag ich mich gerade in meinem 2. Wahlfach rum.
Nö, das geht glaub ich schon zu weit - was du meinst ist soweit ich weiß, die Verallgemeinerung dessen, aber das ist schon aus Analysis und eigentlich keine große Sache:
http://en.wikipedia.org/wiki/Lagrange_multiplier

Für die Wirtschaftswissenschaftler ist dieser kleine Satz, der in Analysis so am Rande bemerkt wird, schon fast überlebenswichtig ;-)

Zum Beispiel könnte (um ein Beispiel aus der Mikroökonomik zu nennen) ein Haushalt seinen Nutzen u in Abhängigkeit von 2 Gütermengen x1, x2 maximieren unter der Nebenbedingung, dass die Preise p1, p2 gelten und er nur ein Budget von B besitzt, d. h. B = p1 x1 + p2 x2 gilt.

Klar verstehen ist schon was anderes als ausführen, aber strenggenommen könnte man als Mathematikstudent auch ziemlich weit kommen, wenn man nicht alles versteht :)
 
Wieder falsch. Das stimmt schlicht und ergreifend nicht. Sehr wohl muss man in den Klausuren auch Sätze beweisen. Aber man redet bei dir gegen eine Wand. Du bist schlicht nicht intelligent genug, um all die genannten Argumente zu begreifen. Daher ist es vergebene Mühe.
Welche Sätze den? Die Intelligenz scheint ja ziemlich ausgeprägt zu sein wenn man seine eigenen Klausuren nicht kennt. Bis jetzt fehlt auch noch überhaupt ein Verweis auf die Analysis Klausur oder ähnliches. Man labert irgendeinen Stuss den kein außenstehender Überprüfen kann, dass die von einen selbsternannte Analysis 1 Klausur gerade mal so die Grundlagen abdeckt nimmt man stillschweigend hin. Okay eigentlich hast du ja schon bestätigt das es nur die Hälfte sei, folglich ist die eben einfacher, was ist daran so schwer zu verstehen? Nun liegt es an dir schussig zu zeigen das es sich später relativiert, aber außer heise Luft habe ich nicht viel gelesen.
Die Schwierigkeit liegt aber nun darin, entsprechend Transferleistung von den Modellen in die reale Welt zu vollbringen. Die Organisationsstruktur beispielsweise in einer größeren Firma ist gewiss keine Trivialität. Da spielen sowohl quantitative Modelle als auch betriebswirtschaftliche, soziologische und psychologische Komponenten mit rein.
Ich weiß, ganz schwere Dinge. Ich werde mich mal wieder melden wenn ich das Bummelanten Studium neben mein Hauptstudium (und Arbeit) geschafft habe, vielleicht hast du ja Recht und für die anderen Prüfungen muss man sogar mal, mehr als paarmal das Skript lesen. Ich hoffe es mal, wobei wenn man schon theoretische Informatik zu den harten Sachen zählt. Bleibt halt Subjektiv, ich habe es in der 11. Klasse an der Uni belegt und ein Schein erhalten, mal schauen was es im Bachelor entspricht.

Aber lassen wir mal das persönliche gebashe, ich will ja niemanden ans Bein pinkeln. Ich vergleiche mein Studium mit Hagen, der Studienplan ist schon sehr stark anders. Das haben wir aber schon geklärt. Das man Diff. Geo nicht als Pflicht hat, naja kann sein das es bei mir besonders doof ist. Wie sieht es aber jetzt mit Ana (Lag ) aus? Siehe oben was ich damit meine oder stehe ich jetzt alleine da, weil wir Metriken und Konvergenzen in Ana 1 hatten und Maßtheorie in Ana 2? Leider bin ich noch nicht weiter, um zu sagen was sich noch Grundlegend unterscheidet.
 
Nunja, theoretische Informatik ist DAS Siebefach im Informatikstudium. Wenn es für dich easy-cheesy ist, dann magst du eine entsprechende Begabung haben, kann ja sein. Tatsache ist, dass hochschulunabhängig in diesem Fach die meisten durchfallen oder knapp mit vier bestehen (ich spreche _nicht_ von mir).
Wenn du in theoretische Informatik keine Schwierigkeiten siehst, wo liegen sie dann für dich? Oder ist Informatik auch so ein Trivialstudium?

Zum Rest sage ich nichts mehr. Ich habe über Analysis hier bereits hinreichen genug geschrieben, auch zum Verlauf und Aufbau im Studium und mehrmals klar gemacht und gezeit, dass alle für Bachelors relevanten Inhalte auch im Hagener Bachelor vertreten sind. Wenn du das nicht siehst, dann ist das dein Problem.

Auch ist es nicht meine Aufgabe, dir irgendwelche Klausuren höherer Kurse zu posten. Micht stört nur, dass du die Kurse und deren Klausuren bewertest, OHNE SIE BELEGT ZU HABEN. Lies dir doch nochmal den Thread durch! Du hast jetzt schon mehrmals definitive FALSCHAUSSAGEN hier gebracht, die ganz klar widerlegt wurden. Und dennoch hälst du an deinen "Meinungen" fest, als hättest du Ahnung.

Für mich ist die Diskussion beendet.
 
Aber lassen wir mal das persönliche gebashe, ich will ja niemanden ans Bein pinkeln. Ich vergleiche mein Studium mit Hagen, der Studienplan ist schon sehr stark anders. Das haben wir aber schon geklärt. Das man Diff. Geo nicht als Pflicht hat, naja kann sein das es bei mir besonders doof ist. Wie sieht es aber jetzt mit Ana (Lag ) aus? Siehe oben was ich damit meine oder stehe ich jetzt alleine da, weil wir Metriken und Konvergenzen in Ana 1 hatten und Maßtheorie in Ana 2? Leider bin ich noch nicht weiter, um zu sagen was sich noch Grundlegend unterscheidet.
Das ist ja schön, dass du zwei Studiengänge gleichzeitig machen kannst. Ich mache Wirtschaftswissenschaften auch nur am Wochenende, aber ich werde mich hüten zu sagen, dass es einfach sei. Der Mathematik-Studiengang in Hagen kann beispielsweise im Punkto Analysis nicht so verschieden von dem sein, was man an einer Präsenzuni macht. Ich hab das Grundstudium hinter mir und habe immer paralell mit den Analysis I - III-Büchern von Forster gelernt, die unzähligen Analysis-Vorlesungen in Deutschland zugrundegelegt werden. Die Unterschiede sind marginal.

Mit den Modulen: Mathematische Grundlagen (die letzten 300 Seiten im Skript), Maß- und Integrationstheorie, Analysis und Differentialgleichungen hat man das allerwichtigste in Analysis zusammen, was jeder wissen sollte und was man dann nach belieben noch im Bachelor und/oder im Master vertiefen kann.
Eine Universität kann dir ohnehin nur ein Fundament liefern, wie man sich mit einem Thema auseinandersetzt wird ganz individuell verschieden sein.

Jetzt möchte ich nicht mehr auf einen deiner Beiträge reagieren Alex88, weil du offensichtlich keinerlei Ahnung von dem hast, was du da redest. Beim Studieren geht es nunmal nicht primär darum ein Signal für potenzielle Arbeitgeber zu erwerben, sondern um den priviligierten Zugang zu wissen so zu nutzen, dass man am Ende möglichst viel mehr weiß als vorher.
Wenn du sagst es ist einfach und du hast nicht in jedem Modul eine 1,0 dann hast du ein Glaubwürdigkeitsproblem. Dann hast du die zur Verfügung gestellten Informationen nicht optimal genutzt, das Soll nicht erreicht und folglich nicht das Recht über deine Unterforderung zu klagen.

Die Realität zu ignorieren ist vielleicht der beste Weg für psychisch labile Menschen, wie du es zu sein scheinst, aber ehrlich gesagt ist dieses Forum nicht dazu da um irgendwelche Unzulänglichkeiten deinerseits auszugleichen.

Guten Tag
 
Der Alex88 ist im WiWi-Forum auch schon aufgelaufen, jetzt treibt er sich also hier herum. Er macht hier nur bashing, aber nicht gut, weil es schnell auffällt. Ich habe ihn schon zwei Wochen auf meiner Ignorier-Liste.

Liebe Grüße
Chrissi
 
Der Alex88 ist im WiWi-Forum auch schon aufgelaufen, jetzt treibt er sich also hier herum. Er macht hier nur bashing, aber nicht gut, weil es schnell auffällt.

Liebe Grüße
Chrissi
Scheinst ja die Editierfunktion besonders zulieben, erst recht wenn man bei zwei Zahlen vergleichen aufläuft und es selber merkt. Da stehe ich wenigstens zu dem was ich sage und inwiefern ich mich in vielen Punkten irre wird die Zeit zeigen. In diesen Sinne bin ich auch raus.
 
Ich hoffe, du hast den Magdeburg-Link zur Kenntnis genommen.

BTW: Nein, die Zeit zeigt garnichts. Die von dir kritisierten Studiengänge gibt es in Hagen seit den 70ern. Sie sind etabliert und in der deutschen Hochschullandschaft auch respektiert. Der einzige, der neben der Spur läuft, bist du. Da hilft die mehr Zeit auch nix.

BTW2: Was ist mit meinen Fragen zur Informatik?
 
Ich hoffe, du hast den Magdeburg-Link zur Kenntnis genommen.

BTW: Nein, die Zeit zeigt garnichts. Die von dir kritisierten Studiengänge gibt es in Hagen seit den 70ern. Sie sind etabliert und in der deutschen Hochschullandschaft auch respektiert. Der einzige, der neben der Spur läuft, bist du. Da hilft die mehr Zeit auch nix.

BTW2: Was ist mit meinen Fragen zur Informatik?
Habe ich, mir ist schon klar das es von Uni zu Uni und gar von Dozenten zu Dozenten abhängt. Jedoch ging es mir darum das mir diese gehälftete Prüfung um einiges einfacher erscheint, was ja nicht immer schlecht ist solange es nicht untergeht. Ich kann es jedoch jetzt noch nicht Bewerten ob etwas untergegangen ist, es ist nur die einfache Logik. Wenn Ana den allgemeinen Ana II entspricht dann müsste doch irgendwo die Hälfte fehlen. Aber was diese Hälfte ist kann ich nicht sagen, vielleicht gibt es die nicht mal und unser Prof. mochte das Durchpeitschen und wir werden in unseren neuen Modulen zum Großteil Ana II wiederholen. Dann werde ich sogar meine Meinung ändern. Bei WInfo, werde ich ebenfalls sehen ob die Module die noch kommen mehr Rums haben als diese Einführungen. Persönlich hoffe ich das mal nicht ;)
In den Sinne wird die Zeit mir zeigen wo ich mit meiner Meinung falsch oder richtig liege.

Die Prüfung war damals im Diplomstudiengang und da war Logik das Killerfach. Ich habe aber von vielen gehört das man bei uns Logik abgeschwächt hat und dann in die Theoretische Informatik integriert hat, was vermutlich viele Unis gemacht haben in Folge der Reform.
 
Was du immernoch nicht verstanden hast, ist dass es kein Analysis I, Analysis II, Analysis III standardisiert gibt. Ich fordere dich nun zum wiederholten Male auf, mal nach "Analysis III" zu googeln. Als Analysis III wird Vekoranalysis, Maßtheorie, Differentialgleichungen oder komplexe Analysis verstanden.

Und so sieht es in Hagen aus:
"Analysis I" ist 1141 (Mathem. Grundlagen, 3 SWS) und 1144 (Analysis, 3 SWS)
"Analysis II" ist 1144 (Analysis, 3 SWS) und 1145 (Maß-/Integration, 6 SWS)

Also haben wir für Ana I sechs SWS und für Ana II 9 SWS, also vollkommen ausreichend.
Nun gibt es noch zwei weiterführende Bachelorkurse zur Analysis: Differentialgleichungen (6 SWS) und Komplexe Analysis (6 SWS), beides könntest du unter "Analysis III" verbuchen.

Im Master gibt es noch weiterhin Funktionalanalysis (6 SWS) und Differentialgeometrie (6 SWS)

Wo da jetzt eine Hälft fehlen soll, habe ich noch nicht verstanden.

BTW: Die theoretische Informatik ist in Hagen recht stark aufgestellt. Hier die Liste der TI-Masterkure. Würde mich wundern, wenn das für dich alles trivial wäre, das ist echt nicht einfach. Nur die absoluten Überflieger werden da wohl problemlos und schnell durchsteigen - die haben dann aber keine 4 in den Mathegrundlagenkursen.....
  • Modul Mathematische Grundlagen der Kryptografie Kurs 01321
  • Modul Theorie der Berechenbarkeit Kurs 01680
  • Modul Einführung in die Berechenbare Analysis Kurs 01681
  • Modul Effiziente Graphenalgorithmen Kurs 01685
  • Modul Grundzüge der Komplexitätstheorie Kurs 01686
  • Modul Grundlegende Algorithmen der Bio-Informatik Kurs 01738
  • Modul Logik für Informatiker Kurs 01825
  • Modul Algorithmische Geometrie Kurs 01840
  • Modul Komplexitätstheorie II Kurs 01687
  • Modul Approximationsalgorithmen
  • Teilmodul Approximationsalgorithmen I Kurs 01688
  • Teilmodul Approximationsalgorithmen II Kurs 01689
 
Was du immernoch nicht verstanden hast, ist dass es kein Analysis I, Analysis II, Analysis III standardisiert gibt.
Ich weiß, sonst gebe es zb. keine Unterschiede, aber große Ähnlichkeiten gibt es schon.

Und so sieht es in Hagen aus:
"Analysis I" ist 1141 (Mathem. Grundlagen, 3 SWS) und 1144 (Analysis, 3 SWS)
"Analysis II" ist 1144 (Analysis, 3 SWS) und 1145 (Maß-/Integration, 6 SWS)
Darum geht doch, vielleicht sollten wir es allgemeiner fassen. Erstes Semester: allgemeine Grundlagen, Metrikern, Norm, Konvergenzen von Reihen und Folgen. Zweites Semester Differentialrechnung (n-dim), Maß und Intergrationstheorie(n-dim).
Siehst du den Unterschied? Mehr als die Hälfte davon ist erst im zweiten Semester in Hagen dran! Wenn deine SWS stimmen dann ist es noch deutlicher „Grundalgen Analysis“ (bei mir) nehmen 4 +2 SWS ein. Im zweiten Semester ebenfalls 4+2 SWS. Maß/Integration haben wir dabei nochmal extra.

Es kommt in der Analysis zum Verzug um ein Semester (wohlgemerkt im wichtigsten Semester, wo es für die Motivation förderlicher wäre sachte ranzugehen), der sich entweder später wieder Ausgleicht oder auch nicht.
Egal ob der Verzug sich im 3/4 Semester wieder ausgleicht, am einfacheren Einstieg ändert es aber gar nichts. Ich verstehe aber auch nicht wo das Problem sein soll wenn der Einstieg einfacher ist? Ich habe den Einstieg auf den Rest des Studiengang übertragen, was in der Tat ein Fehler sein kann, nur fehlt mir noch der Durchblick um es endgültig zu bewerten.

BTW: Die theoretische Informatik ist in Hagen recht stark aufgestellt. Hier die Liste der TI-Masterkure. Würde mich wundern, wenn das für dich alles trivial wäre, das ist echt nicht einfach
Verstehe irgendwie nicht was du mir damit sagen will, die Hälfte kenne ich schon, aber zum „Modul“ Theoretische Informatik hat es damals nicht gehört, sondern waren und sind eigenständige Module. Die Schwerpunkte waren damals solche allgemeinen Sachen wie Automatentheorie, wie Sprachen aufgebaut sind, paar wichtige Algos, Relationen und Graphen usw. Wobei ich denke was die Uni vor 5 Jahren angeboten hat zum Thema nicht sonderlich Relevant ist.
 
Starker Tobak hier. Ich studier zwar zugegebenermaßen (noch) kein Mathe, aber ich hoffe ich muss hier nicht den Beweis anführen, dass die Uni Hagen eine STAATLICHE HOCHSCHULE DES LANDES NRW IST. Damit ist eigentlich doch schon alles gesagt.
 
Klasse, ich hab mir diese Diskussion grade tatsächlich ganz durchgelesen und hab mich dabei klasse amüsiert. So einen Troll hab ich ja ewig nicht gesehen. Würde mir Leid tun, wenn sich jemand wegen diesen unsinnigen Aussagen von Alex88 gegen ein Mathematik-Studium in Hagen entscheidet:

Ich habe einen Bachelor in Wirtschaftsingenieurwesen (gemacht an der Dualen Hochschule) und studiere derzeit darauf aufbauend an einer Präsenzuni (Rechnergestütztes Ingenieurwesen, Master of Science). Seit zwei Jahren studiere ich nebenher in Hagen (Mathematik, Bachelor; bin im vierten Semester). Einige Mathevorlesungen im Präsenzstudiengang (meist im Bereich Numerik) höre ich sogar an der mathematischen Fakultät zusammen mit Mathematikern. Ich denke, damit darf man mir durchaus unterstellen, dass ich das Niveau einigermaßen vergleichen kann. Und ich sehe absolut keinen Unterschied!

Das sind so meine Eindrücke:
- Meine Noten sind die letzten 4 Jahre konstant gewesen, egal an welcher Institution.
- Der Lernaufwand während und am Ende des Semesters ist der Zahl der vergebenen Kredit-Points angemessen. Bei allen Institutionen.
- Die Klausuren in Hagen sind durchgehend etwas schwerer: Das liegt meines Erachtens aber nicht an höherem Niveau, sondern daran, dass man in einer Klausur etwas mehr Stoff parat haben muss. Und dieses Wissen wird oft sehr punktuell abgefragt.

Und noch zu dem Getrolle von Alex88:
- Das Argument von Alex88, die Klausuren die er gesehen hat, seien sehr leicht, finde ich unsinnig. Ich finde die Klausuren aus Mathematische Grundlagen jetzt auch easy, aber als ich das damals alles pauken musste, war das ziemlich harter Tobak. In meinem Jahrgang war die Durchfallquote bei über 60%, wenn ich mich recht entsinne.
- Noch dazu wird in den Klausuren, wie gesagt, sehr punktuell abgefragt. Aus einer Klausur schließen zu wollen, was man alles darauf zu lernen hatte bzw. was alles im entsprechenden Kurs dran kam, ist also offensichtlich nicht möglich.
- Auch ich bin der Ansicht, dass die FernUni im Bereich Analysis im Bachelor-Studium mehr als genug anbietet:
Mathematische Grundlagen (5 ECTS Punkte)
Analysis (10 ECTS Punkte)
Maß- und Integrationstheorie (10 ECTS Punkte)
Differentialgleichungen (10 ECTS Punkte)
Und das sind nur die Pflichtfächer. Nach Belieben kann man sich zusätzlich noch mit komplexer Analysis oder Metriken beschäftigen.

Nur so zum Spaß hab ich mir grade die Inhaltsverzeichnisse eine Skriptreihe (Analysis I, II, III) der Uni Heidelberg angesehen und ich habe keine Thema gefunden, das ich nicht kenne. Ganz Im Gegenteil! Eine Reihe von Themen, die in den Analysis-Kursen in Hagen ausführlichst behandelt werden, waren eher dort eine Randerscheinung. Partielle Differentialgleichungen wären hierfür ein Beispiel.

Naja, ich ermutige jeden, es mal mit einem Fernstudium zu versuchen! Und noch dazu kostets in Hagen fast nix ;)
 
Top