Mathestudium - Ja oder Nein

Ich dachte ich hätte diesen Thread heute nachmittag schon eröffnet, aber irgendwie scheint etwas schiefgelaufen zu sein.

Ich überlege mir, ein Mathematik-Studium an der FU Hagen zu beginnen. Ich habe mir ein Buch für angewandte Wirtschaftsmathematik zugelegt und arbeite dieses, soweit es meine Zeit mit Beruf und Familie zulässt, einigermaßen regelmäßig durch.

Mir ist bewusst, dass ein reines Mathematik-Studium weniger anwendungsorientiert sondern eher abstrakt und formal gehalten ist. Das ist für mich zur Zeit das, was mich etwas zweifeln lässt.
Anwendungsorientierte Aufgaben fallen mir leichter. Durch das Üben von mathematischen Methoden wird mir im Zeitverlauf auch das warum klar.

Kommt es allerdings zu abstrakten Inhalten, habe ich Probleme. Ein frühes Beispiel ist z.B. die Summenformel von Gauss. Bei einer Aufgabe mit Summe aller i von i=1 bis i=unendlich hätte ich selber wohl nie die Lösung n(n+1)/2 gefunden.

Meine Frage ist nun: Lernt man dies im Mathestudium oder sollte man diese Abstraktion bereits mitbringen?
 
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