Modul 1E

Hallo,

ich mache hier mal ein neues Thema auf, weil ich hoffe, dass außer mir noch einige andere mit dem Master im SS 09 beginnen und dann das Modul 1E belegt haben. Und für diejenigen, die jetzt im WS 08/09 schon dabei sind, ist es auch leichter, hier zu posten.
 
Übrigens gut, dass Du diesen Thread aufgemacht hast, Uli, dann können sich wenigstens alle so richtig austoben - der Bedarf ist riesig, wie man sieht! :D

Man könnte ja noch hoffen, dass es ab April anders wird - aber, hm..., ich habe da, wie war das Wort noch mal - Zweifel? ;)

Vielleicht können wir uns dann demnächst hier Geschichten erzählen, auch wenn ich ja (erst mal) nur zwei Kurse mache vom Modul, oder vielleicht gerade deshalb! :)
 
Übrigens gut, dass Du diesen Thread aufgemacht hast, Uli, dann können sich wenigstens alle so richtig austoben - der Bedarf ist riesig, wie man sieht! :D

Man könnte ja noch hoffen, dass es ab April anders wird - aber, hm..., ich habe da, wie war das Wort noch mal - Zweifel? ;)

Vielleicht können wir uns dann demnächst hier Geschichten erzählen, auch wenn ich ja (erst mal) nur zwei Kurse mache vom Modul, oder vielleicht gerade deshalb! :)
Hallo Finou,

weil du nur 2 Kurse von dem Modul belegt hast, müsstest du dich eigentlich bei der Pflege dieses Threads hinten anstellen. Diejenigen, die den ganzen Kurs belegt haben, werden auf jeden Fall bevorzugt behandelt:ironie:.

Ich bin jedenfalls froh, dass wir hier schon zu zweit sind.
 
Öhm.... Wenn ich jetzt wüsste, wie die heißen...Grundlagen der Geschichtswissenschaft und den Gesamteinführungskurs (Die europäische Moderne aus geschichts- und literaturwissenschaftlicher Perspektive, so heißt der ;)).

Vielleicht kommen die anderen ja wieder dazu, wenn es geht, sonst eben später (Prüfung ginge ja eh erst im übernächsten Semester).
 
Hallo!
In 2 Wochen bin ich auch wieder mit von der Partie...bin momentan arg im Prüfungsstress (neben den üblichen Aktivitäten -> Kind, Job). Ist nicht ohne! Aber es läuft und jetzt bin ich schon in der Phase: ich kann nichts - ich kann alles-ich kann nichts - ich kann alles- usf.!
Büffelnd
Cynthia
 
Ja, das problem hatte ich auch. ich konnte hier einfach nicht so viel teilnehmen, weil ich erstmal die anstrengende prüfungsphase hinter mich bringen musste! aber seit gestern habe ich es geschafft - das modul 1 E liegt jetzt hiner mir!
ich habe die prüfung mit schwerpunkt geschichte bei prof. kruse gemacht. ich hatte das modul allerdings nachbelegt, weil es das in meinem ersten semester noch nicht gab. insgesamt habe ich jetzt schon fünf module absolviert.
 
Hallo Sabine,

kannst du mal ein bisschen mehr berichten? Was heißt "Schwerpunkt Geschichte"? Ist damit der Kurs 04204 gemeint? Und was wird denn so gefragt? Wie ist denn der Prof. Kruse?

Fragen über Fragen...
 
Ups! Ich habe die Glückwünsche ganz vergessen. Das hole ich hiermit nach und bitte um Entschuldigung. Man wird dir das Modul sicher nicht geschenkt haben und du hast es nur hinter dich bringen können mit einer bestandenen Prüfung, also::applaus:
 
Danke! da es eine mündliche prüfung war, weiß ich natürlich auch schon, dass ich bestanden habe.
ich meinte mit schwerpunkt geschichte einfach nur die unterscheidung literaturwissenschaft oder geschichtswissenschaft, also ganz grob. schwerpunkt war bei mir dieser "die europäische moderne aus geschichts- und literaturwissenschaftlicher sicht"-kurs und da dann insbesondere das konzept des "langen 19. jhr." und ganz speziell die krise der moderne und der erste weltkrieg als ausdruck dieser krise.

prof. kruse kannte ich schon vorher von präsenzveranstaltungen etc. und wusste, dass er sehr nett ist und ich gut mit ihm klar kommen würde. protokoll hat die frau dr. ochs geführt und die kannte ich ebenfalls schon, bei der hatte ich letztes semester auch schon eine mündliche prüfung, ebenfalls sehr nett.

überrascht hat mich, dass gar nichts zur literaturwissenschaft gefragt wurde. es wurde viel allgemein zur moderne und zu den anderen lehrgebieten (vormoderne, außereuropäische geschichte...) gefragt, aber nichts zu dem gesamtkonzept des studiengangs. ich würde natürlich in zukunft dennoch nicht davon ausgehen, dass das immer so gemacht wird. ich hatte mich eher auf die literaturwissenschaftliche seite zusätzlich vorbereitet, als auf die verbindungen und unterschiede zu den anderen lehrgebieten (ich meine damit z.b. was war in der vormoderne ganz anders, welche entwicklungen haben schon in vormoderne ihre wurzeln...), da musste ich dann echt improvisieren. das steigert zwar ungemein das selbstbewusstein wenn es denn klappt, aber mir wäre es doch lieber gewesen, wenn ich es einfach vorher schon beim lernen berücksichtigt hätte.

das ist das was mir erstmal zur erklärung einfällt. ich beantworte aber gerne noch mehr fragen zu den prüfungen, dozenten etc. anfang märz hatte ich auch noch eine Klausur zu modul 5 G, betreut von prof. schlegelmilch geschrieben.
 
Achso, zu den prüfungsfragen noch: die anfänglichen fragen also lehrgebiets übergreifend hatte ich ja schon angesprochen. am ende gab es auch noch die fragen zu der unterscheidung der zeit nach dem ersten weltkrieg (20. jhr.) zum zeitalter der moderne, bzw. wiederum entwicklungen, für die schon vorher der grundstein gelegt war etc. die moderne an sich musste ich beschreiben, also wichtige kennzeichen (die Frage kann man sich ja eigentlich denken).

aber ansonsten waren das natürlich speziellere fragen zu meinem schwerpunktthema (s.o.). was ich übrigens niemandem empfehlen kann, der ganz am anfang des studiengangs steht bzw. sich vorher noch nicht tiefgreifend mit dem 19. jhr. auseinander gesetzt hat! ich fand es sehr anspruchsvoll und habe mich in den letzten wochen einige male gefragt, warum ich mir genau das aussuchen musste. aber letztlich hat mir wohl sehr geholfen, dass ich schon auf das vorwissen von vier modulen zurück greifen konnte. aber man muss es sich ja gerade am anfang nicht unnötig schwer machen...
 
Hallo Sabine,

danke für die ausführlichen Erläuterungen, das gibt einem doch schon mal einen Einblick, sehr interessant! :)

Da es bei mir - wenn überhaupt - frühestens im übernächsten Semester diese Prüfung geben wird, habe ich keine konkreteren Fragen im Moment, ich muss mir eh erst mal das Material angucken und dann sehen, wo ein möglicher Schwerpunkt wäre (Geschichte ja, aber da gibt es ja einiges, und ggf. kann ich auch ein bisschen auf Themen aus dem ersten Studium zurückgreifen).

Aber vielleicht meldet Uli sich noch mal mit seinen vielen Fragen, der plant da schon etwas genauer für nächstes Semester! ;)
 
Hm, eine Frage fällt mir doch noch ein, so generell zu den Klausuren: Dafür reicht man ja auch ein Exposé ein, wenn ich das richtig gesehen habe - gibt es dann ein Thema für 4 Stunden, oder mehrere Fragen, oder auch Themen/Fragen zur Auswahl?
 
Hallo Sabine,

auch von mir ein herzliches Dankeschön für deine ausführliche Antwort. Wir warten ja jetzt alle gespannt auf die Skripte zum ersten Modul. Ich bin sicher, dass ich danach noch mehr Fragen habe.
Du schreibst, dass die Frau Dr. Ochs Protokoll geführt hat. Ist sie denn auch sonst an dem Prüfungsgespräch beteiligt oder ist das nur eine Sache zwischen Prof. und Prüfling?
 
Du schreibst, dass die Frau Dr. Ochs Protokoll geführt hat. Ist sie denn auch sonst an dem Prüfungsgespräch beteiligt oder ist das nur eine Sache zwischen Prof. und Prüfling?
Ich hatte zwar noch keine Prüfung an der Fernuni, gehe aber davon aus, dass es so ist wie üblicherweise, sprich der Prof (oder ggf. sonstige Hauptprüfer) führt das Gespräch, der andere ist eher Beisitzer und Protokollführer. Die haben dann in meiner Erfahrung nur sehr selten mal was gesagt - wenn sie nett sind, lächeln sie aufmunternd oder nicken mal bestätigend... ;)
 
Erstmal zum protokollführer:
dr. ochs hat von sich aus, so weit ich mich erinnere, keine fragen gestellt, sie hat aber ein- oder zweimal fragen erweitert oder näher erläutert. bisher habe ich das auch von anderen mündlichen prüfungen so gehört (bei anderen studenten und anderen prüfern) oder der protokollführer hat tatsächlich ausschließlich protokoll geführt.

zur klausur:
die Klausur ist die einzige prüfungsart, bei der KEIN exposé eingereicht wird.
allgemein kann ich dazu sagen, dass das verfahren im vorfeld einer Klausur und die Fragestellung von den prüfern sehr verschieden gehandhabt wird. wichtig ist, dass schnellst möglich nach der anmeldung der prüfung kontakt mit dem prüfer aufgenommen wird, zwecks schwerpunktabsprache (bis zu einer bestimmten frist muss der prüfer nämlich informationen dazu ans prüfungsamt weitergeben).
meine erfahrung ist, dass man zu mindestens das thema so weit einschränken kann, dass man einen kurs aus dem modul als schwerpunkt auswählt. maximal habe ich auch schon erlebt, dass man sehr genau ein noch kleineres themenfeld auswählen kann und man vom prüfer sehr viele zusatzinformationen zur prüfungsvorbereitung erhält.
bei der eigentlichen Klausur gibt es die allgemeine auskunft, dass man zwei fragen bekommt, davon wählt man eine aus. hierbei gilt grundsätzlich, dass es nur eine fragen zu dem abgesprochenen schwerpunkt gibt. bei meiner letzten Klausur habe ich aber erlebt, dass ich drei fragen zur auswahl bekommen habe und alle drei zu meinem themenschwerpunkt waren.
ich kann nur empfehlen in dieser hinsicht den prüfer im vorfeld mit fragen zu löchern, da das anscheinend letztlich von seiner person abhängt.
d.h. zusammen gefasst: bei einer Klausur wird nur eine Frage bearbeitet und man hat vier stunden zeit (ich habe meistens schon eine stunde für gliederung etc. gebraucht und insges. ca. zehn seiten von den beigelegten klausurbögen (mit breitem korrekturrand) beschrieben - aber das kann ja sehr unterschiedlich sein, dazu kenne ich keine weiteren erfahrungsberichte).
 
Hallo Sabine,

ich finde das alles sehr spannend, was du da beschreibst. Dafür erst einmal herzlichen Dank.

Wenn ich das richtig lese, bist du ja schon länger dabei und hast schon einige Module bearbeitet. Mich würde interessieren, wo du deinen Schwerpunkt siehst.

Für mich würde ich ad hoc die "außereuropäische Geschichte" mit Schwerpunkt "Kolonialisierung" oder Zeitgeschichte mit dem Schwerpunkt "Zwangsarbeiter" benennen. An Literaturwissenschaft bin ich zwar interessiert, aber fühle mich da nicht fit.
 
Auch von mir noch mal Dank für die Infos - das mit dem Exposé hatte ich irgendwo im Leitfaden gelesen, glaube ich... ;)

Aber gut, dann ist es vermutlich wirklich eine Sache der Absprache mit den einzelnen Profs - gut zu wissen aber, dass es im Grunde eine 'große' Frage zu beantworten gibt, dann kann ich mir was drunter vorstellen (eine Frage für 4 Stunden war es auch in meinem Abschlussprüfungen, und auch hier gab es 2-3 Themen zur Auswahl, aber auch meist nur eines über den vereinbarten Schwerpunkt *lach*).
 
Hallo miteinander!
Also, ich hab die mündliche nun auch hinter mir. War super, habe ja bei Herrn Wendt gemacht und ich kann ihn nur loben! Die Prüfung war total locker, ich ärger mich nur, weil ich teilweise etwas knapp geantwortet habe und somit meine Note nicht ganz so gut ausgefallen ist, wie es möglich gewesen wäre. (Ich hab ne 2,0)
Als Schwerpunkte hatte ich Zivilisierungsmissionen und Japans Selbstzivilisierung, außerdem haben wir noch darüber gesprochen, warum in diesem Studiengang Außereuropa als wichtiger Faktor bei der Formierung der Europäischen Moderne angesehen wird und wie der Studiengang konzipiert ist (Geschichte + Literaturwissenschaft, dann die einzelnen Theoreme -> Sattelzeit, EUROPÄISCHE Moderne, Bürgertum), aber darüber haben wir nur kurz gesprochen und nicht über die Einzelheiten.

Jetzt genieße ich erstmal ein paar freie Tage und bringe meine Wohnung wieder in Ordnung (was vor ner Prüfung so alles liegen bleibt!) und dann stürze ich mich auf die Hausarbeit in Modul 2!
Liebe Grüße
Cynthia
 
Herzlichen Glückwunsch!!! Ärger Dich doch nicht über die 2.0, auch wenn es vielleicht an Kleinigkeiten gelegen hat - freu Dich und genieß es! :)

Da Du schon selbst gleich vom nächsten Modul sprichst: Weißt Du schon, worüber Du die Hausarbeit machen willst?
 
Ja, wollte über Frauen an Universitäten vor 1800 schreiben. Oder Argumente gegen das Frauenstudium.
Habe letztes Semester schon mit Herrn Sokoll darüber gesprochen, es aber zeitlich leider nicht geschafft, neben der Vorbereitung auf die mündliche noch eine Hausarbeit zu verfassen.
 
Klingt spannend - ich finde den Kurs im Modul 2 auch am interessantesten (von den Bezeichnungen her, ich kenne ja noch gar kein Skript ;)).

Tpyisch Finou wieder - ich weiß noch gar nicht, inwieweit ich überhaupt weiter mache demnächst, aber Hauptsache, ich finde schon mal alles total aufregend! :p

Aber ich merke schon, dass mich bei solchen Themen dann doch die alte Leidenschaft aus dem ersten Studium wieder einholt, die mir hier bisher gefehlt hat....

In jedem Fall werde ich es sehr interessiert verfolgen! :D
 
Hallo miteinander!
Also, ich hab die mündliche nun auch hinter mir. War super, habe ja bei Herrn Wendt gemacht und ich kann ihn nur loben! Die Prüfung war total locker, ich ärger mich nur, weil ich teilweise etwas knapp geantwortet habe und somit meine Note nicht ganz so gut ausgefallen ist, wie es möglich gewesen wäre. (Ich hab ne 2,0)
Als Schwerpunkte hatte ich Zivilisierungsmissionen und Japans Selbstzivilisierung, außerdem haben wir noch darüber gesprochen, warum in diesem Studiengang Außereuropa als wichtiger Faktor bei der Formierung der Europäischen Moderne angesehen wird und wie der Studiengang konzipiert ist (Geschichte + Literaturwissenschaft, dann die einzelnen Theoreme -> Sattelzeit, EUROPÄISCHE Moderne, Bürgertum), aber darüber haben wir nur kurz gesprochen und nicht über die Einzelheiten.

Jetzt genieße ich erstmal ein paar freie Tage und bringe meine Wohnung wieder in Ordnung (was vor ner Prüfung so alles liegen bleibt!) und dann stürze ich mich auf die Hausarbeit in Modul 2!
Liebe Grüße
Cynthia
Hallo Cynthia,

wenn auch verspätet, so doch vom Herzen: Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung. Ich interessiere mich auch sehr für die außereuropäische Geschichte und könnte mir vorstellen, sie zu einem Schwerpunkt im Masterstudium zu machen.
 
Gerade habe ich mich in meinem Blog noch über mein sehnliches Warten auf die Skripte ausgelassen und jetzt leigen sie vor mir auf dem Schreibtisch. Das "Abenteuer Master" kann beginnen.
 
Meine zwei Kurse sind auch da - bei mir beginnt somit nicht unbedingt das "Abenteuer Master", aber das neugierige 'Mal-Reingucken'! :)
 
Das stimmt natürlich - schon alleine der eventuelle Fehlerdschungel könnte dazu beitragen! :D

Aber ich kann das ja eben schön entspannt machen, ohne Prüfung vor mir... ;)
 
Was die Fehler betrifft: Bis jetzt (bin auf Seite 12) hält sich das alles in wirklich erträglichen Grenzen. Alles ist ganz angenehm zu lesen. Ich hoffe, das bleibt so!
 
Weil ich heute ganz milde gestimmt bin, habe ich den Rotstift in der Schublade gelassen. Zur Zeit benutze ich lediglich einen spitzen Bleistift, um Kernaussagen zu unterstreichen oder Randbemerkungen vorzunehmen. Das soll mir das spätere Exzerpieren erleichtern.
 
Was bist Du fleißig... Ich werde wie immer ohne Stift in der Hand lesen - aber ich komme auch erst irgendwann am Nachmittag richtig dazu, solange muss es noch warten!
 
Ich habe mich so auf die Skripte gefreut, deshalb musste ich gleich loslegen. Der Vorteil ist ja, dass ich Ferien habe und zunächst mal nichts für die Schule tun muss.
 
Da wir hier schon diesen schönen Thread haben (wenn auch kein Moodle):

Hast Du Dich, Uli, oder hat sich sonst jemand mit dem Modul, soweit vorhanden, schon mit Themeneingrenzung befasst für die Prüfung? Bei mir ist ja dieses Semester eh keine Prüfung möglich, auch wenn mir ja beim Lesen immer tausend Themen einfallen :eek: - aber ein paar kann ich ja auch für eventuelle spätere Module aufheben! :D Wenn ich denn jetzt eine machen und mich festlegen müsste, würde ich vermutlich Richtung 'Industrial Revolution' tendieren.

Ich bin gerade auch beim außereuropäischen Teil angekommen und finde den bisher besser als erwartet, auch wenn das nicht unbedingt mein Schwerpunkt wird, vermutlich - leider ist Nordamerika dabei ja ausgeschlossen (aber Australian History käme ja noch...). Mit 'Postcolonial Literature' habe ich mich schon mal beschäftigt, und die wiederum ergibt ja nur im Zusammenhang mit Kolonialismus überhaupt Sinn, also ist die Thematik zumindest nicht so ganz neu und zudem durchaus spannend.
 
Hallo Finou,

Gedanken habe ich mir schon gemacht, bin aber noch ziemlich unentschlossen. Ich weiß auch gar nicht, wie speziell das Thema eingegrenzt werden muss. Vielleicht weiß da jemand genaueres.
 
Guck doch noch mal in die Erfahrungsberichte von den Prüfungen, da sind ja schon Beispiele. Ich glaube, das ist recht unterschiedlich, hängt also vielleicht vom Prüfer ab, aber wohl noch mehr davon, wie sehr Du es eingrenzen möchtest. Einige der Themen, die da genannt wurden, waren doch schon sehr 'konkret', möglich ist das also auch.

Ich denke nur, dass man beachten musst, dass man dann ein besonders konkretes Thema auch wirklich sehr intensiv können muss und trotzdem natürlich auch den Rest des Moduls 'drauf haben' sollte, da ja gerade eine mündliche Prüfung da sehr übergreifend sein kann.

Für mich persönlich wäre es eher die Überlegung, ob ich die stark eingegrenzten Themen nicht lieber später in Hausarbeiten bearbeiten möchte, anstatt sie jetzt schon 'zu verschwenden' (aber vielleicht kann man das Thema auch aufgreifen und noch mal nehmen, wenn man möchte); außerdem passt m.E. zum Anfang ein etwas mehr umfassendes Thema als Einstieg ganz gut.

Vielleicht hilft auch noch mal ein Blick in die kommenden Module und die Überlegung, was denn da evtl. Schwerpunkte sein könnten - dann kann man jetzt etwas wählen, dass dies ein bisschen vorbereitet? Generell würde ich, wenn Du eine Bereichseingrenzung und somit auch einen möglichen Prüfer im Auge hast, im Zweifelsfall einfach dort nachfragen, wie weit oder eng Dein Thema gesteckt sein soll.

Es ist allerdings ja auch noch viel Zeit - aber für Gedankenanregungen nie früh genug! :)
 
Vielleicht sollte ich an einer Konferenz teilnehmen, die vom 7.-9. Mai von der Uni Oldenburg veranstaltet wird zum Thema: Evidenz und Ambivalenz des Herrenanzugs.
Das Programm klingt viel versprechend::)

PROGRAMM (Stand 1. April 2009)

Donnerstag, 7. Mai 2009

14:00 Check-in, Begrüßungskaffee
Raum A09 0-018

SEKTION I DER HERRENANZUG UND DIE
EVIDENZPRODUKTION VON MÄNNLICHKEIT
Grußworte/Einführung

15:00 „Grußwort des Dekans der Fakultät III:
Sprach- und Kulturwissenschaften“
Prof. Dr. Gerd Hentschel, Universität Oldenburg

15:15 „Der Herrenanzug in der populären Ikonographie“
Prof. Dr. Silke Wenk / Prof. Dr. Karen Ellwanger
Kunst-/Kulturwissenschaftlerinnen, Universität Oldenburg


SEKTION II GENEALOGIE DES HERRENANZUGS UND
DESSEN HYBRIDISIERUNG
Anzug, Maskulinität und Körperbild

16:00 „Bürgerliche Männlichkeit in ihrer textilen Gestalt
(mit Beispielen aus der Wiener Modesammlung)“
Gesa C. Teichert, Europäische Ethnologin, Doktorandin
Universität Marburg

16:45 Kaffeepause

17:00 „Nietzsches bürgerlicher Universalrock“
Dagmar Venohr, Kulturwissenschaftlerin, Doktorandin
Universität Potsdam

17:45 „Der lebende Frack: Männlichkeitsbilder im frühen
deutschen Kino (1910er Jahre)“
Andrea Haller, Filmhistorikerin, Universität Trier

18:45 Abendessen
Öffentlicher Abendvortrag

20:00 „Männliche Uniformität: Eine ästhetische Strategie
der zwanziger Jahre?“
Prof. Dr. Gabriele Mentges, Ethnologin, Technische
Universität Dortmund
Raum A02 3-321


Freitag, 8. Mai 2009
Maskulinität und Politik: Anzug und Uniform

09:30 „Die Staatsmacht ist männlich: Bedeutungszuweisungen
an Uniformen bayrischer Beamter
(frühes 19. Jhdt.)“
Dr. Jochen Ramming, Volkskundler, Universität Würzburg

10:15 „Die Kleider politischer Macht: Anekdoten und
Muster“
Dr. habil. Lutz Unterseher, Militärsoziologe, Berlin

11:00 Kaffeepause

11:15 „Battledress: Ästhetische Strategien militärischer
und ziviler Moden“
Dr. Thomas Oláh, Kostüm- und Bühnenbildner,
Universität für angewandte Kunst Wien

12:00 „Der Zauber der Uniform des Soldaten: Anmerkungen
zum Kontinuum eines geschlechterübergreifenden
Phänomens“
Prof. Dr. Christine Eifler, Soziologin, Universität Bremen

13:00 Mittagessen

14:30 Besuch der Begleitausstellung
Galerie Kegelbahn
(Post-)sozialistische und -koloniale Hybridisierung

15:15 „Transformation und Bedeutung des Anzugs in der
Sowjetunion“
Elena Huber, Lehrerin für Textiles Gestalten, Doktorandin
Universität für angewandte Kunst, Wien

16:00 „Postsozialistische und postkoloniale Hybridformen
des Anzugs“
Prof. Dr. Karen Ellwanger, Kulturwissenschaftlerin,
Universität Oldenburg

16:45 Kaffeepause


SEKTION III QUEER / CAREER DRESSING
Career Dressing

17:00 „Ist der Business-Anzug ein Auslaufmodell?
Einkleidungen informalisierter Arbeit“
Dr. Charlotte Giese, Kulturwissenschaftlerin, Berlin

17:45 „Relax – You’re Dressed: Der Herrenanzug im
Career Building und in Musik-Video-Clips“
Dr. Gudrun Schäfer, Medienwissenschaftlerin, Universität
Paderborn

18:45 Abendessen
Öffentlicher Filmabend

20:00 „It´s fast, it´s fierce, it´s got a mind of its own:
Per Anzug in den Spielfilm“
Patricia Mühr / Norbert Henzel, Universität Oldenburg
Raum A02 3-321


Samstag, 9. Mai 2009
Queer / Trans Dressing

09:30 „Fetischisierung des Anzugs: Praxen in der
schwulen Subkultur (2000er Jahre)“
Dr. des. Marco Atlas / Lüder Tietz, Ethnologen,
Postdoktorand / Doktorand, Universität Oldenburg

10:15 „How to wear your suit? How to wear your body?“
Mica Wirtz, Soziologin, Doktorandin Frankfurt / Main

11:00 Kaffeepause
Künstlerdress

11:15 „Zwischen Autorität und Bürgerschreck: Der
moderne Künstler und sein Anzug (1950er Jahre)“
Dr. Barbara Schrödl, Kunstwissenschaftlerin, Katholisch-
Theologische Privatuniversität Linz

12:00 „Hairy ButtonsTM als behaarte Accessoires:
Alternativen zum Künstleranzug?“
Lisa Glauer / Käthe Wenzel,
Kunstwissenschaftlerin / Künstlerin, Berlin

12:45 Abschlussdiskussion, Check-out

13:45 Mittagessen
 
*lol* Das klingt wirklich spannend, will auch! :p

Ich habe ja auch schon über die Geschichte der Schokoladenproduktion nachgedacht in meinem TB - man sieht, es gibt sehr viele schöne Themen in diesem Studiengang! :D
 
Hallo,
ich wollte diesen Thread mal wiederbeleben mit der vorsichtigen Frage, wer denn so wie ich in ein paar Wochen mit dem Masterstudium anfängt, also konkret wer außer mir noch 1E bearbeitet? Wäre schön, wenigstens noch ein paar Kollegen zu finden, mit denen man sich austauschen könnte, über die Vorbereitung auf die mündliche Prüfung usw.
Herzliche Grüße von
Korinna
 
Hi Corinna,

ich kämpfe mich gerade durch E1. Erst wollte ich die Prüfung jetzt im März machen, musste aber wegen einer beruflichen Auftragsflut verschieben ...

Frank
 
Hi Corinna,

ich kämpfe mich gerade durch E1. Erst wollte ich die Prüfung jetzt im März machen, musste aber wegen einer beruflichen Auftragsflut verschieben ...

Frank
Hallo Frank,
schön, dass du dich meldest! Wir hatten uns ja früher schon mal ausgetauscht wg. Umstieg und Anerkennung...
Habe vor, mich Anfang Mai prüfen zu lassen, also recht früh im Semester, um mich, wenn ich das aus dem Kopf habe, noch den Sommer über mit dem 2. Modul zu beschäftigen.
Hast du schon einen Interessenschwerpunkt/eine Idee für den Prüfungsschwerpunkt?
LG
Korinna
 
Hallo Korinna,

so einen ähnlichen Termin wie du habe ich mir auch vorgenommen. In Literaturwissenschaft denke ich an ein Thema aus dem Naturalismus.

Frank

PS: auch damals habe ich deinen Namen erst mit "C" geschrieben. Manche Fehler dauern eben etwas länger ... sorry.
 
Ich mache am 22. Prüfung. Ich kann dir ja mal berichten, wenn ich es überstanden habe (ist meine erste mündliche seit dem Abi, denn in meinem BA gab es sowas nicht. Bin also hyper nervös ...)
 
Dann wünsche ich Dir viel Erfolg! Wenn Du uns die genaue Uhrzeit sagst, drücken wir sogar punktgenau die Daumen! :)
 
Mdl. Prüfung 1E

Ich mache am 22. Prüfung. Ich kann dir ja mal berichten, wenn ich es überstanden habe (ist meine erste mündliche seit dem Abi, denn in meinem BA gab es sowas nicht. Bin also hyper nervös ...)
Hallo, MsSophie,
me dto.: erste Prüfung seit.........1975. Ich habe am 23.03.2010 in Geschichte mdl. Prüfung und bin auch schon mindestens gespannt.
Habe keine rechte Vorstellung. Literaturliste ist in Arbeit, die soll ich einreichen und dann harre ich der Fragen, die am Prüfungstag kommen werden.
Aber dann freue ich mich (hoffentlich) auf das zweite Semester.
Viel Erfolg wünscht allen Mitprüflingen
Klaus
 
Als jemand, der im letzten August 1E hinter sich gebracht hat, drücke ich natürlich allen hier auch ganz feste meine Daumen. Die Literaturwissenschaftler kenne ich ja nicht, aber die Historiker sind alle ganz nett. Wichtigster Tipp: Geht in die Offensive! Ihr habt ja bestimmt ein Thesenpapier mit Literaturliste eingereicht!? Hangelt euch da entlang und versucht, so umfassend wie möglich Fragen zu beantworten. Meistens ist es sogar hilfreich, Anschlussfragen selbst zu formulieren und zu beantworten. Hinweis eines Professors: Sich möglichst nicht alles aus der Nase ziehen zu lassen.

Also::daumen::daumen:
 
Hallo, MsSophie,
me dto.: erste Prüfung seit.........1975. Ich habe am 23.03.2010 in Geschichte mdl. Prüfung und bin auch schon mindestens gespannt.
Habe keine rechte Vorstellung. Literaturliste ist in Arbeit, die soll ich einreichen und dann harre ich der Fragen, die am Prüfungstag kommen werden.
Aber dann freue ich mich (hoffentlich) auf das zweite Semester.
Viel Erfolg wünscht allen Mitprüflingen
Klaus
Hallo KLaus,
dir auch alles alles Gute und bitte berichte hier über deine Erfahrungen, wenn du magst. Was ist denn dein Thema im Thesenpapier?
LG
Korinna
 
Also, ich habe jedenfalls ein Exposé bei Prof. Wendt eingereicht, und ich habe jetzt erstmal Rückmeldung. Er meint, er fände es gelungen. Das beruhigt mich immerhin ein wenig. ;)

@Kleesch: Ich drück dir auch die Daumen!
 
Nachher

Prüfung bei Frau Dr. Ochs lief gut. Sehr freundlicher Empfang. Die Prüfung selbst erwies sich als eine Art Fachgespräch mit besonderer Berücksichtigung des Vertiefungsthemas (Industrielle Revolution) und unter Rückbezug auf die grundlegenden Fragen der Europäischen Moderne, wie in den Kurseinheiten dargelegt. Die von mir eingereichte Literaturliste war zur Kenntnis genommen worden und es wurde auch Bezug darauf genommen.
Gut ist immer selbst zu sprechen und die Dinge, die man zum Thema zu sagen weiß, nicht aus sich rauskitzeln zu lassen, sondern zu versuchen, diese selbst an die Frau/den Mann zu bringen. Hilfreich ist auch, einen Bezug zu eigenen Erfahrungen herzustellen.
Die Informationen von UliS zu seiner Prüfung (Franz. Revolution) waren mir ebenfalls hilfreich. Ich hatte den Eindruck, dass meine Prüfung ähnlich ablief.
Alles Gut, nächstes Semester.
Beste Grüße
Klaus
 
Prüfung bei Frau Dr. Ochs lief gut. Sehr freundlicher Empfang. Die Prüfung selbst erwies sich als eine Art Fachgespräch mit besonderer Berücksichtigung des Vertiefungsthemas (Industrielle Revolution) und unter Rückbezug auf die grundlegenden Fragen der Europäischen Moderne, wie in den Kurseinheiten dargelegt. Die von mir eingereichte Literaturliste war zur Kenntnis genommen worden und es wurde auch Bezug darauf genommen.
Gut ist immer selbst zu sprechen und die Dinge, die man zum Thema zu sagen weiß, nicht aus sich rauskitzeln zu lassen, sondern zu versuchen, diese selbst an die Frau/den Mann zu bringen. Hilfreich ist auch, einen Bezug zu eigenen Erfahrungen herzustellen.
Die Informationen von UliS zu seiner Prüfung (Franz. Revolution) waren mir ebenfalls hilfreich. Ich hatte den Eindruck, dass meine Prüfung ähnlich ablief.
Alles Gut, nächstes Semester.
Beste Grüße
Klaus
Ach, das klingt ja gut, Klaus! Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung!! Was meinst du genau mit Bezug zu eigenen Erfahrungem, wenn ich fragen darf? Und Ulis Hinweise nehme ich mir fest zur Brust :D
 
Bezug herstellen

Einen Bezug herstellen (im Falle der Ind. Revolution) heißt z.B. auf die Existenz bzw. die heutige Existenz von Fabriken in den Flußläufen des Bergischen und Oberbergischen Landes abzustellen, die früher u.a. dort gebaut wurden, weil es Wasser zum Antrieb der ersten Maschinen gab. Und wie sich diese Verhältnisse dann über Strom und weitere Arbeitsteilung zu heutigen Verhältnissen weiterentwickelt haben. (Zeit und Raum-Fragen usw.).
Viel Glück und Erfolg im Studium.
Klaus
 
Dann will ich doch auch gerne mal gratulieren:applaus:und dir weiterhin viel Erfolg wünschen. Hast du dir schon überlegt, welche Prüfungsform du für das nächste Modul wählen willst?
 
Dann will ich doch auch gerne mal gratulieren:applaus:und dir weiterhin viel Erfolg wünschen. Hast du dir schon überlegt, welche Prüfungsform du für das nächste Modul wählen willst?

Danke. Nein.
Ich habe ein Präsenzseminar (Ruhrgebiet in der Vormoderne) gewählt und will da ein Referat halten, in der Hoffnung, dieses auch als Hausarbeit anerkannt zu bekommen. Geht das überhaupt? Ich habe noch keine Ahnung. Aber zur Not mache ich auch mal eine Klausur mit. Muß ja sowieso irgendwann passieren. Hast Du einen Tipp? Du hast doch das 2. Sem. prüfungstechnisch schon absolviert. Oder???
Liebe Grüße rundherherum. Auch an die Schlei. !?
Klaus
 
Danke. Nein.
Ich habe ein Präsenzseminar (Ruhrgebiet in der Vormoderne) gewählt und will da ein Referat halten, in der Hoffnung, dieses auch als Hausarbeit anerkannt zu bekommen. Geht das überhaupt? Ich habe noch keine Ahnung. Aber zur Not mache ich auch mal eine Klausur mit. Muß ja sowieso irgendwann passieren. Hast Du einen Tipp? Du hast doch das 2. Sem. prüfungstechnisch schon absolviert. Oder???
Liebe Grüße rundherherum. Auch an die Schlei. !?
Klaus
Da hätte ich doch meinen Gruß eher Richtung Nordostseekanal richten müssen und nicht an die Schlei. Aber ich bin sicher Du kennst diese Pfützen alle.
Bin selber echter Stralsunder. Habe leider nur selten dort gelebt. Aber was nicht ist
kann ja noch kommen.
Gruß
Klaus
 
So, ich bin nach der Prüfung am Montag erstmal promt krank geworden. Aber jetzt erzähle ich mal, wie es gelaufen ist.

Auf der Fahrt nach Hagen war ich natürlich tierisch nervös, aber wenn man dann da ist, dann rauft man sich schon irgendwie zusammen. ;)

Erstmal hat Herr Wentd mich zum Einstieg gefragt, was denn die Europäische Moderne ausmacht und was die Dimensionen wären, die mir in Erinnerung wären. Nachdem ich damit durch war, haben wir dann darüber geredet, warum es so wichtig ist, sich Bezüge zwischen Europa und Außereuropa anzusehen und welche Aspekte dabei wichtig. Am Ende kam dann mein Schwerpunktthema (Auswirkungen von überseeischen Nahrungs- und Genussmitteln auf die europ. Kultur), und ganz am Ende kam die obligatorische Frage nach der Konzeption des Studiengangs und der Rolle der Literatur.

Ich glaube, das Ganze hat kaum zwanzig Minuten gedauert. Ich hab dann eine 1,3 bekommen, was mich natürlich sehr gefreut hat. Da hat sich das ganze Schwitzen vorher wenigstens gelohnt ;).

Gelobt haben sie, dass ich strukturiert vorgetragen habe. Das ich das konnte lag eigentlich daran, dass ich mir selbst vorher eine Struktur ausgdacht habe, in der ich Informationen, die ich gelernt habe verpacken will. Natürlich gab es Zwischenfragen und ich habe nicht zwanzig Minuten lang einen Vortrag gehalten, aber ich konnte immer irgendwo ansetzen.
Hilfreich war es auch, dass ich den Stoff vorher diversen Leuten erzählen konnte - meinem Freund, zwei guten Freundinnen. Beim ersten Versuch war ich nämlich noch ziemlich wackelig, bei dritten ging es schon wesentlich besser.
Was - denke ich jedenfalls - auch wichtig ist, ist die Fakten nicht isoliert zu sehen, sondern sie in den großen Zusammenhang einzuordnen und Bezüge zwischen verschiedenen Themenfeldern herzustellen. Außerdem hat es mir geholfen, nur das zu nennen, über das ich gut Bescheid wusste. Ich hatte zum Beispiel Angst, dass sie mich was über China fragen, weil ich mich da nicht ganz so gut vorbereitet habe. Also habe ich, wenn es nötig war oder angebracht schien, immer nur von Japan gesprochen, weil ich da besser bescheid wusste. Und es hat funktioniert (puh).

Jetzt muss ich erstmal ausspannen. Denn es geht ja schon bald wieder los mit dem Semester.
 
Erstmal hat Herr Wentd mich zum Einstieg gefragt, was denn die Europäische Moderne ausmacht und was die Dimensionen wären, die mir in Erinnerung wären. Nachdem ich damit durch war, haben wir dann darüber geredet, warum es so wichtig ist, sich Bezüge zwischen Europa und Außereuropa anzusehen und welche Aspekte dabei wichtig. Am Ende kam dann mein Schwerpunktthema (Auswirkungen von überseeischen Nahrungs- und Genussmitteln auf die europ. Kultur), und ganz am Ende kam die obligatorische Frage nach der Konzeption des Studiengangs und der Rolle der Literatur.

Ich glaube, das Ganze hat kaum zwanzig Minuten gedauert. Ich hab dann eine 1,3 bekommen, was mich natürlich sehr gefreut hat. Da hat sich das ganze Schwitzen vorher wenigstens gelohnt ;).

Gelobt haben sie, dass ich strukturiert vorgetragen habe. Das ich das konnte lag eigentlich daran, dass ich mir selbst vorher eine Struktur ausgdacht habe, in der ich Informationen, die ich gelernt habe verpacken will. Natürlich gab es Zwischenfragen und ich habe nicht zwanzig Minuten lang einen Vortrag gehalten, aber ich konnte immer irgendwo ansetzen.
Hilfreich war es auch, dass ich den Stoff vorher diversen Leuten erzählen konnte - meinem Freund, zwei guten Freundinnen. Beim ersten Versuch war ich nämlich noch ziemlich wackelig, bei dritten ging es schon wesentlich besser.
Was - denke ich jedenfalls - auch wichtig ist, ist die Fakten nicht isoliert zu sehen, sondern sie in den großen Zusammenhang einzuordnen und Bezüge zwischen verschiedenen Themenfeldern herzustellen. Außerdem hat es mir geholfen, nur das zu nennen, über das ich gut Bescheid wusste.

GROSSEN GLÜCKWUNSCH von mir!! Das klingt doch hervorragend und macht mir ein bisschen Mut für die Prüfung am 5.Mai. Danke für deinen langen Bericht. Ein paar Fragen hab ich noch: Hattest du richtige Thesen formuliert? Oder eher Stichpunkte? Hattest du einen richtigen Vortrag zurechtgelegt mit Einleitung, Hauptteil, Schluss? Was hast du zur Rolle der Literatur gesagt? Ich meine, wird Literatur in einer schwerpunktmäßig geschichtswissenschaftlichen Prüfung ganz am Rande in zwei Sätzen abgehandelt oder ist das schon etwas mehr gewesen...?
Danke im Voraus und feier schön!!! Was für eine tolle Note auch!
LG
Korinna
 
Ein paar Fragen hab ich noch: Hattest du richtige Thesen formuliert? Oder eher Stichpunkte? Hattest du einen richtigen Vortrag zurechtgelegt mit Einleitung, Hauptteil, Schluss? Was hast du zur Rolle der Literatur gesagt? Ich meine, wird Literatur in einer schwerpunktmäßig geschichtswissenschaftlichen Prüfung ganz am Rande in zwei Sätzen abgehandelt oder ist das schon etwas mehr gewesen...?
Danke im Voraus und feier schön!!! Was für eine tolle Note auch!
LG
Korinna
Herr Wendt wollte ein kurzes Exposé haben. Ich hatte da ca. 2 Seiten Fließtext, auf denen ich die wichtigsten Thesen angerissen habe. Er ist auch mehrmals auf das Exposé eingegangen. Das war für mich auch sehr hilfreich.
Zu Hause habe ich mir den Stoff so gegliedert, dass ich ihn in einem sinnvollen Zusammenhang von vorne bis hinten erzählen konnte - wobei ich gemerkt habe, dass es dafür eigentlich zu viel Stoff ist, und dass ich beim 'üben' öfter mal abgeschweift bin und auf ganz unterschiedliche Aspekte kam. Die Antwort ist also wahrscheinlich Jein, mit einem extragroßen J ;).
Ich habe halt damit angefangen, die Moderne einzuordnen, Periodisierung und die vier Dimensionen aus dem Skript zu erklären. Dann Schwerpunktbereich und Schwerpunktthema, am Schluss kurzes Fazit.

Zur Literatur hat er mich nur ganz am Ende gefragt. Ich habe auch nur drei oder vier Sätze gesagt, aber er hat mich dafür hinterher ausdrücklich gelobt - mag dran liegen, dass ich doch eigentlich Literaturwissenschaftlerin bin :rolleyes:.
Ich habe eigentlich nur gesagt, dass die Literatur (wie jede andere Kunstform auch) den gesellschaftlichen und kulturellen Rahmen in dem sie entsteht reflektiert, aber ihn auch kritisch hinterfragen und so auf Veränderungen im gesellschaftlichen Diskurs hinwirken kann (gerade als Massenmedium). Symptomatisch für die Literatur von Frühromantik bis Expressionismus ist eigentlich, dass Bewusstsein des permanenten Umsturzes - das für die Moderne ja sowieso wichtig ist. Man kann dann also vielleicht nicht nur eine Krise der Moderne am Ende des 19. Jahrhunderts feststellen, sondern ein Bewusstsein der ganzen Moderne als Krise diagnostizieren. Das steht aber so ähnlich auch in der Einleitung zu (ich glaube) KE1. Wahrscheinlich war er nur beeindruckt, weil ich immer so enthusiastisch werde, wenn es um Literatur geht:rolleyes:.

Alle Klarheiten jetzt beseitigt?;)

Und danke für die Glückwünsche!
 
Nochmals vielen Dank für die Antworten auf meine Fragen. Hab das hier irgendwie erst jetzt entdeckt... Frohe Ostern!
 
countdown

Oh je, jetzt läuft mein Countdown so richtig - nur noch eine Woche bis zur mündlichen Prüfung... Und ich hab viel zu viel Zeugs! Hab meine Ideen strukturiert und zusammengetragen, schon gewaltig gekürzt und komme nun auf etwa 20 Seiten Notizen. Wenn ich probe, einen Vortrag darüber zu halten, wird der locker ne Stunde, ich schweife sogar oft noch mehr ab, sodass ich gar nicht alles unterbringe, was ich gern sagen würde... Hat/hatte jemand ähnliche Probleme? :eek:
 
Keine Sorge, das war bei mir ganz genau so. Ich hab mir am Ende alles in Themengebiete gegliedert. Zum Beispiel: Was sind die Dimensionen der Europ. Moderne und wodurch zeichnen sie sich aus? Was ist die Bedeutung meines Schwerpunktthemas für die Europ. Moderne? usw. Ich denke, damit wirst du gut fahren. Du wirst in der Prüfung ja sowieso keinen Vortrag halten. Es ist ja mehr ein Gespräch, in dem dir auch Fragen gestellt werden, auf die du dann gezielt antworten kannst. Ich hab mich damit beruhigt, dass die Prüfer ja auch Erfahrung mit Prüfungen haben und einen auch in die richtige Richtung lenken können, wenn man sich im Ernstfall total verzettelt.
Ich weiß nicht, ob es dich tröstet, aber ich bin Wochen vor der Prüfung auch dem Zahnfleisch gegangen, weil ich so nervös war. Und an dem betreffenden Tag dachte ich, ich fall tot um vor Angst. Aber alles hat geklappt und war halb so schlimm.
Ich drück dir fest die Daumen! Du packst das!
 
Danke für deine Ermutigung!
Bei mir wechselt die Stimmung zur Zeit zwischen "ach, wird schon nicht so schlimm werden" und eiskalter nackter Panik! Vermutlich krieg ich kein Wort raus und kann nicht mal 5 % von dem anbringen, was ich weiß... Das einzig Gute ist, dass es schnell vorbei sein wird und man dann nicht mehr Wochen lang auf die Note warten muss, das kann ich nämlich auch ganz schlecht.
 
Eigentlich müsste jetzt alles gelaufen sein - oder?

Ich binin der letzten Zeit nicht mehr so häufig im Forum gewesen, bin aber sicher, dass du alles geschafft hast.:)
 
Hallo ihr Lieben,
es war absolut SUPER! Kann es noch nicht fassen, werde es aber angeblich bald schriftlich kriegen ;)
Es war eine glatte 1,0 und die Prüfung verlief sehr sehr angenehm, würde ich jederzeit wieder wählen, lieber als Klausur und sogar lieber als Hausarbeit! Frau Schmieder hat geprüft, Herr Syrbe Protokoll geführt und hin und wieder Fragen gestellt/ergänzt, die recht weit von meinen Plänen abwichen.
Insgesamt konnte ich fast nichts von dem vortragen, was ich vorbereitet hatte. "Dass ich das drauf hätte", haben sie einfach vorausgesetzt, und statt dessen zu einigen wenigen Punkten richtig in die Tiefe gegraben, sodass es eher eine philosophische Diskussion über die Natur der Freiheit wurde als ein Vortrag über Moderne, langes 19. Jahrhundert, Sattelzeit, Alteuropa und die Ständegesellschaft, aber egal! Es hat trotzdem geklappt und ich bin restlos begeistert von der Note und mache jetzt ganz entspannt eine Woche Extrem-Shopping und Extrem-Faulenzing :) :)
Danke für Eure Unterstützung und Hilfe, ganz besonders Sophie und Nathalie!!!!!
 
Herzlichen Glückwunsch - das ist ja der Wahnsinn! :) Freut mich für Dich, ich habe heftig mitgezittert heute morgen!

Genieß es - und ja, Extrem-Feiern in welcher Form auch immer hast Du Dir wirklich verdient! :D
 
Danke, danke und danke !! :D:eek::)
Hach, ist das schön, diese große Erleichterung, wenn die Anspannung nachläßt.....
 
Herzlichen Glückwunsch, Kopioma!!! Das hört sich ja traumhaft an!!!
:applaus::applaus::applaus:& :respekt::respekt::respekt:
 
Hallo zusammen,
das ist ja sehr ermutigend, die positiven Ergebnisse Eurer Prüfungen hier zu lesen! Herzlichen Glückwunsch auch von mir!
Mal eine Frage zum Prüfungszeitpunkt: Ich habe jetzt im Sommersemester mit dem Master angefangen und gelesen, dass der Prüfungszeitraum - zumindest bei Schmieder und Wendt - erst im September ist. Hat es einen besonderen Grund, dass Ihr Euch jetzt schon habt prüfen lassen? Unter welchen Prämissen war das möglich?
Danke für eine kurze Antwort und viele Grüße aus Köln, Marie-Sophie
 
Hallo Marie-Sophie,
eigentlich ist der Prüfungszeitraum für die Mündliche im September, das stimmt schon. Ich habe allerdings einen etwas anderen Arbeitsrhythmus, ich versuche immer, pro Jahr 3 Module abzuschließen, bestelle mir die Studienbriefe immer schon ein Semester früher, sodass ich keine Leerlaufzeiten nach Klausuren habe (Hausarbeiten kann man ja eh frei legen). Diesmal habe ich ein Modul im Februar mit HA beendet und Anfang Mai die mündliche Prüfung gemacht, was grundsätzlich schon geht, man muss die Profs einfach nur fragen. Das funktionierte aber nur, weil ich viel vom Stoff schon aus den Bachelor-Modulen G1 und L1 kannte und eben direkt am 10. Februar angefangen hab zu lernen, weil ich das Material schon seit Herbst da liegen hatte....Ansonsten wäre es natürlich viel zu wenig Zeit gewesen.
LG
Korinna
 
Auch wenn hier im Forum immer nicht soo viel los ist, möchte ich auch mal von meiner mündlichen 1E-Prüfung berichten.
Ich wurde von Dr. Schneider und Dr. Lehmann geprüft. Schwerpunkthema waren Modernisierungstendenzen am Beispiel von Hofmannsthals Texten "Poesie und Leben" und Chandos-Brief sowie anhand von Novalis' Hymnen an die Nacht und sein Text "Monolog". Außerdem sollte ich mich mit zwei Texten zum Moderne-Begriff auseinandersetzen.
Die beiden Prüfer waren sehr freundlich und haben mich wirklich kreuz und quer auseinandergenommen, von der Moderne aus geschichts-und literaturwissenschaftlicher Sicht an sich, über Wiener Moderne, Sprachkrise, neue Medien bis hin zur Detailarbeit an den genannten Texten (vorallem die Hymnen) und zur Abgrenzung von Alteuropa war echt alles dabei.
Ich bin das ein oder andere Mal ganz schön ins Schwitzen gekommen. Die Prüfer waren aber sehr zufrieden und haben meine Arbeit mit einer 1,3 belohnt :)
Als Hinweis kam noch, dass ich ruhig noch offensiver auftreten und noch mehr von mir aus reden könnte.

Meine Prüfung war um 11:30 Uhr, daher bin ich einen Tag vorher angereist und habe in der Bildugnsherberge übernachtet. Diese kann ich auch nur empfehlen.

Viele Grüße an alle, die hier mitlesen und viel Glück an alle, die auch bald eine Prüfung machen :)
 
Herzlichen Glückwunsch! :) Klingt doch alles sehr gut - und die Tipps der Prüfer finde ich auch gut, schließlich ist das selbst nicht immer einfach zu beurteilen.
 
Ah, schön, so viele positive Prüfungserfahrungen zu lesen! :) Mich würde mal interessieren, welche Prüfungsschwerpunkte ihr in 1E so gewählt habt, ich bin mir da noch total unsicher, "wie groß" das Thema sein kann (versteht jetzt jemand, was ich meine? ;) ).
 
Hallo,
eben ist das Modul E1 bei mir ins Haus geflattert!:) Gibt es denn noch andere Master-Beginner in WS11/12 mit E1 und/oder E2? Mir kommt doch nach G1 im letzten Semester "Grundlagen der Geschichtswissenschaft" und "Die europ. Modere aus geschichts- und literautuwiss. Sicht" irgendwie bekannt vor. Zumindest vom ersten Überfliegen...
 
Hallo Ellie,
ja ich habe die Unterlagen gestern auch bekommen. Und starte auch im WS 11/12 mit dem Master. Vielleicht kann man sich ja ein wenig austauschen. Ich habe schon mal Kontakt zum Lehrgebiet aufgenommen in Bezug auf die mündliche Prüfung und werde wohl etwas in Richtung Französische Revolution machen. Bist du vielleicht in 4 Wochen bei der Geschichtswoche dabei, die scheint ja sehr gut zum Thema des Studiengangs zu passen.
Viele Grüße,
Maik
 
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